Sevilla – Stadt der Legenden, Lebensfreude, Geschichte und Tapas

Tapa Freuden mit besten Freunden

Sevilla ist das pulsierende Herz Andalusiens, reich an Geschichte, voller Leben und von sonnendurchfluteter Schönheit und voller lebendiger Tapa Bars und Restaurants. Ihre Altstadt zählt zu den größten Europas und erzählt von römischem Glanz, maurischer Eleganz und christlicher Pracht.

Schon als Hispalis ein bedeutender römischer Ort, wurde Sevilla unter den Mauren zur prachtvollen Metropole Isbiliya. Die Giralda, einst Minarett und heute Wahrzeichen der Stadt, zeugt ebenso von dieser Zeit wie der duftende Orangenhof neben der imposanten Kathedrale, in der unter anderem Christoph Kolumbus begraben liegt.

Im goldenen Zeitalter Spaniens war Sevilla das Tor zur Neuen Welt: Von hier aus planten Vespucci und Magellan ihre Reisen, und der Seehandel brachte Reichtum und Kunstblüte. Noch heute beeindrucken Paläste, Plätze wie die Plaza de España oder das ehemalige jüdische Viertel Santa Cruz mit andalusischem Charme und einem pulsierenden Leben.

Sevilla ist aber nicht nur ein Ort der Vergangenheit, sie lebt in den Tapas-Bars, dem Flamenco, den frohen Straßenfesten und der offenen Herzlichkeit ihrer Bewohner fröhlich weiter. Wer Sevilla besucht, erlebt eine Stadt voller Kontraste, historisch und modern, tief verwurzelt und doch immer in Bewegung und natürlich mit tollem und vielfältigem Essen.

Wo einst die Inquisition herrschte, pulsiert heute das Leben – Ein Besuch auf dem Mercado de Triana in Sevilla.

Wer durch die belebten Gassen des traditionsreichen Viertels Triana schlendert, wird ihn kaum übersehen: den Mercado de Triana. Direkt an der Plaza del Altozano, gleich hinter der Brücke Puente de Isabel II, entfaltet sich ein Markt, der nicht nur kulinarisch begeistert, sondern auch tief in die Geschichte Sevillas eintauchen lässt.

Denn was viele Besucher nicht wissen: Dort, wo heute frisches Obst, fangfrischer Fisch und andalusische Spezialitäten verkauft werden, stand einst das Castillo de San Jorge. Im 12. Jahrhundert von den Almohaden als Festung errichtet, diente das Kastell später als Sitz der Spanischen Inquisition, ein dunkles Kapitel, das die Stadt bis heute prägt.

Im 19. Jahrhundert wurde die Burg schließlich abgerissen und auf ihren Ruinen ein neuer Markt errichtet. 1823 öffnete der erste Mercado de Triana seine Pforten, ein Ort des Handels und des täglichen Lebens. Erst im Zuge von Renovierungsarbeiten in den 1980er Jahren stieß man auf die Überreste der alten Burg. Diese Entdeckung führte nicht nur zu archäologischen Ausgrabungen, sondern auch zu einer umfassenden Modernisierung des Markts. Im Jahr 2001 wurde er dann letztendlich neu eröffnet und verbindet seither auf eindrucksvolle Weise Geschichte mit Gegenwart.

Heute präsentiert sich der Mercado de Triana als lebendiger Treffpunkt: Händlerinnen und Händler, viele in Familienbetrieben seit Generationen, bieten hier regionale Produkte an, von iberischem Schinken über Oliven und Gewürze bis hin zu Meeresfrüchten aus dem Atlantik. In den kleinen Bars und Tapaslokalen lässt sich die andalusische Küche in all ihrer Vielfalt erleben, ob Croquetas, Gazpacho oder fangfrischer Tintenfisch, hier wird frisch und lecker aufgetischt. Was wieder einmal beweist: Besser und frischer als auf einem guten Markt lässt sich kaum essen.

Außer den kulinarischen Spontangenüssen gibt es im Mercado de Triana wohl noch weitere Highlights, welche persönlich leider nicht erlebt werden konnten.

Wer tiefer in die bewegte Vergangenheit des Ortes eintauchen möchte, kann im Kellergewölbe das Interpretationszentrum des Castillo de San Jorge besuchen. Hier wird nicht nur die Geschichte der Festung erzählt, sondern auch das Wirken der Inquisition eindrucksvoll dokumentiert.

Ein weiteres Highlight des Markts ist das Casala Teatro, ein winziges, charmantes Theater mitten im Marktgeschehen, das regelmäßig Flamenco-Aufführungen und kulturelle Veranstaltungen bietet.

Austern / Thunfisch Variation

Mercado de Triana, C. San Jorge, 6, 41010 Sevilla, Spanien, Telefon: +34 674 07 40 99, https://mercadodetrianasevilla.com/

La Barra de Inchausti – Fisch und Familie mit Gefühl im Herzen von Sevilla

Wer durch die Gassen rund um die Kathedrale von Sevilla schlendert, stößt in der Calle Tomás de Ibarra auf ein Restaurant, das die andalusische Fischküche mit großer Hingabe pflegt und dabei eine Geschichte erzählt, die tief in der Tradition Sanlúcars verwurzelt ist: La Barra de Inchausti. Dieses Herzensprojekt der Familie Inchausti knüpft an die kulinarische Erfolgsgeschichte des legendären Restaurants La Moneda an, mit dem sie einst überregional bekannt wurden.

Eröffnet wurde die neue „Barra“ im Jahr 2019 – als moderne, ungezwungene Hommage an das maritime Erbe Andalusiens. Die Atmosphäre ist lebendig und offen, die Küche kompromisslos qualitätsorientiert.

Nach einer pandemiebedingten Pause wagten die Geschwister Inchausti 2021 einen klugen Neustart: Sie integrierten das benachbarte Lokal, schufen einen neuen Speisesaal und ließen gleichzeitig die Seele ihres ehemaligen Stammhauses La Moneda in der neuen „Barra“ wieder aufleben. Entstanden ist dabei weit mehr als eine klassische Tapas-Bar, ein Ort, an dem Erinnerung, Geschmack und Gastfreundschaft auf besondere Weise verschmelzen.

Heute ist La Barra de Inchausti eine feste Adresse für alle, die authentische Fischgerichte lieben. Wer also Andalusien kulinarisch pur erleben möchte, auf dem Teller und im Herzen, sollte sich einen Platz an der Bar sichern. Am besten gleich heute. 🤗👌

Gekochter Thunfisch / Seehechtleber-Salat / Kartoffelsalat / Stabmuscheln / Venusmuscheln / Iberico / Armer Ritter

La Barra de Inchausti, 10, Casco Antiguo, 41001 Sevilla, Spanien

Casa Morales – Wo Sevilla nach Tradition, Sherry und Tapas schmeckt

Wer Sevilla besucht, kommt an der majestätischen Kathedrale kaum vorbei, und wer hungrig durch die Gassen der Altstadt schlendert, sollte unbedingt einen Abstecher in die Calle García de Vinuesa 11 machen. Dort befindet sich mit der Casa Morales eine der ältesten und authentischsten Tapas-Bars der ganzen Stadt. Seit 1850 serviert das Traditionshaus unter dem offiziellen Namen „Hijos de E. Morales“ andalusische Köstlichkeiten, in einem „altem“ Ambiente, das in Sevilla seinesgleichen sucht.

Schon beim Betreten der Bar wird klar: Hier atmet jeder Winkel Geschichte. Riesige Tonfässer, antike Fliesen, dunkles Holz und der Duft nach gereiftem Sherry entführen in eine andere Zeit. Nichts wirkt inszeniert oder touristisch überhöht, stattdessen herrscht ein lautes, lebendiges Treiben: gestikulierende Sevillanos, klirrende Gläser und das rhythmische Klackern von Tellern auf dem Tresen füllen den Raum mit Leben.

Die Speisekarte ist bewusst schlicht gehalten und konzentriert sich auf das Wesentliche: kleine Montaditos mit Chorizo, Lomo oder Käse, cremige Salmorejo, knackige Oliven und eine Auswahl bester iberischer Wurstwaren, die wunderbar zum Hauswein oder einem eiskalten Cruzcampo passen. Wer Glück hat, ergattert einen der wenigen Tische, doch eigentlich reicht es, den Moment zu genießen, lachend, mit vollem Mund, einem Glas Wein und guten Freunden den Abend in die Nacht übergehen zu lassen.

Casa Morales ist kein Ort für große Inszenierungen, sondern für echte Geschmacksmomente. Hier wird spürbar, wie tief Andalusiens kulinarisches Erbe verwurzelt ist. Und manchmal erzählt eine einfache Tapa mehr über eine Stadt als jedes Museum. Wer Sevilla wirklich schmecken will, sollte diesen Ort auf keinen Fall verpassen.

Tapas und Ambiente wohin das Auge reicht

Hijo de E. Morales, 11, Casco Antiguo, 41001 Sevilla, Spanien

Wo Sevilla nach Geschichte und Sherry schmeckt – Ein Besuch in der Bodega Díaz-Salazar

Mitten in der Altstadt von Sevilla, versteckt zwischen verwinkelten Gassen unweit der Kathedrale, liegt ein Ort, der weit mehr ist als nur eine Bar: die Bodega Díaz-Salazar. Wer hier einkehrt, betritt kein gewöhnliches Lokal, sondern ein lebendiges Stück andalusischer Geschichte, das seit 1908 mit Wein, Tapas und Herzlichkeit erfüllt ist.

Gegründet wurde die Bodega von Ángel Díaz-Salazar, ursprünglich als Weinlager für die familieneigene Kellerei im kastilischen Daimiel. Doch aus dem Lager wurde rasch eine Bar, aus dem Wein ein Kulturgut, und aus dem Ort ein Treffpunkt für Generationen. Noch heute zeugen hölzerne Fässer, rustikale Fliesen und die ehrwürdige Patina der Jahre von dieser langen Tradition.

Nach einer pandemiebedingten Pause wurde die Bodega 2021 mit viel Fingerspitzengefühl wiedereröffnet. Die Restaurierung war behutsam, das Konzept durchdacht: alte Seele, neue Energie. Heute empfängt Díaz-Salazar seine Gäste mit einer Weinkarte, die weit über die Grenzen Andalusiens hinaus begeistert. Über 80 Positionen, viele davon direkt vom Fass, lassen die Herzen von Weinliebhabern höherschlagen: feine Sherrys aus Jerez, kräftige Rotweine, frische Weiße und sogar dunkles Bier vom Fass.

Dazu gibt es ehrliche, bodenständige Tapas, wie man sie sich in Sevilla nur wünschen kann: Montaditos mit Jamón Ibérico, eingelegte Auberginen, herzhafte Eintöpfe, frittierte Kleinigkeiten, jede Portion eine kleine Hommage an die andalusische Alltagsküche.

Und dann ist da noch die Atmosphäre: lebendig, ohne laut zu sein; authentisch, ohne inszeniert zu wirken. Wer einen der begehrten Plätze ergattert – drinnen zwischen Holz und Fliesen oder draußen auf der kleinen Terrasse, spürt sofort: Hier bleibt man gern. Zum Schauen, Genießen, Verweilen. Vielleicht sogar zum Verlieben.

Tradition, Ambiente und Tapas bist der Arzt kommt

Bodega Díaz-Salazar, C. Garcia de Vinuesa, 20, Casco Antiguo, 41001 Sevilla, Spanien, La Bodega en el Centro de Sevilla es Bodega Diaz-Salazar

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Rebsorten

Schwedhelm Riesling Kabinett Karlspfad 2022

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Riesling Kabinett Karlspfad 2022 spielt die feine Fruchtsüße gekonnt gegen eine knackige Säure aus. Limette, reifer Pfirsich und ein Hauch Honig formen einen genialen Geschmacksbogen, der in einem mineralisch-tänzelnden Abgang mündet – kraftvoll, ohne schwer zu sein.


Pfalz / Karlspfad

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Karlspfad ist eine steile, mitten im Berg gelegene, kalksteinreiche Parzelle mit hohem Anteil an grünem Ton. Weine von hier schmecken kraftvoll, ohne schwer zu sein.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling in der Prädikatsstufe Kabinett. Der Ausbau bewahrt eine feine Fruchtsüße, die von einer knackigen Säure balanciert wird, sowie die mineralische Prägung der kalksteinreichen Parzelle.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase Limette, reifer Pfirsich und ein Hauch Honig. Am Gaumen findet sich der Pfirsich wieder; die feine Fruchtsüße wickelt die knackige Säure quasi um den Finger und formt einen genialen Geschmacksbogen, der in einem mineralisch-tänzelnden Abgang mündet.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als fruchtiger Genuss oder zum Essen.

Passt ideal zu: asiatischer Küche, würzigen Currys, scharfen Gerichten und frischem Obst.


Lage: Pfalz, Zellertal, Parzelle Karlspfad (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein, Riesling Kabinett – 100 % Riesling, mit feiner Fruchtsüße
Ausbau: mineralitätsbetont (Kalkstein, grüner Ton)
Jahrgang: 2022

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Weine

Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2020

Weißwein · Scharzhofberg (Saar) · Riesling

Riesling Scharzhofberg Wiltingen · Saar Van Volxem blauer Devonschiefer Großes Gewächs · trocken VDP.Große Lage 2020

Der Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der berühmtesten Rieslinglagen der Welt – dem Scharzhofberg über Wiltingen an der Saar. Ein eleganter, feingliedriger Riesling von präziser Mineralität und kühlem Säurespiel auf blauem Devonschiefer, mit reifer Aprikose, Quitte und Mirabelle.


Scharzhofberg – der König der Saarweine

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Scharzhofberg ist die legendäre Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf und als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südexponierte Hang über Wiltingen besteht aus stark verwittertem, blauem Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen. Dieser feine Blauschiefer verleiht den Weinen ihre unverwechselbare, feingliedrig-präzise Mineralität und jenes kühle, animierende Säurespiel, das für die magische Lage typisch ist.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem kühlen Blauschiefer des Scharzhofbergs ergibt das einen besonders eleganten, klar gezeichneten Riesling, in dem reife Frucht und mineralische Spannung in feiner Balance stehen.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Scharzhofberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Scharzhofberger spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Aus dem feinen Blauschiefer und der kühlen Lage am Scharzhofberg lebt dieser Riesling von Eleganz und Präzision: helle, reife Frucht von Aprikose, Quitte und Mirabelle, dazu Zitrus und eine erfrischende Note von Minze, untermalt von einer feingliedrigen, klar gezeichneten Mineralität. Am Gaumen rassig und animierend, mit einem lebendigen, präzisen Säurespiel, das fortwährend zum nächsten Schluck einlädt, und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife Aprikose, Quitte und Mirabelle mit erfrischender Minze über feingliedriger Blauschiefer-Mineralität – elegant, rassig und animierend, sehr lang.

Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Perfekt zu edlen Krustentieren und Fisch, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Scharzhofberg, Wiltingen an der Saar (Mosel); stark verwitterter, blauer Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, steil und südexponiert; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Feinkost

Olasagasti Lomos del Bonito del Norte-Thunfischfilets in Olivenöl

Feinkost · Thunfisch · Baskenland · Spanien

Olasagasti Lomos del Bonito del Norte sind feinste Filets vom Weißen Thun, eingelegt in Olivenöl. Das Fleisch ist fest, sehr hell und von hervorragender Qualität – die hochwertigste Thunfischart für die Konserve.


Herkunft / Baskenland

Olasagasti ist eine traditionsreiche Konservenmanufaktur aus dem Baskenland (Gipuzkoa). Der Bonito del Norte ist der spanische Name für den Weißen Thun (Langflossenthun, Albacore) – die geschätzteste Thunfischart mit besonders hellem, zartem Fleisch. Der Gattungsname Thunnus leitet sich vom altgriechischen Wort für „Geschwindigkeit" ab; Thunfische sind schnell und ausdauernd und legen täglich bis zu 200 km zurück.

Zutaten und Herstellung

Verarbeitet werden die Lomos (Filetstücke) des Weißen Thuns. Sie werden schonend gegart und in Olivenöl eingelegt, was das helle, feste Fleisch saftig hält und sein feines Aroma bewahrt.

Geschmack

Fest und zugleich zart, mit hellem, mildem und feinem Thunfischaroma. Das Olivenöl rundet den delikaten Geschmack ab – deutlich feiner als gewöhnlicher Thunfisch.

In der Küche

Am besten nur leicht abgerundet genießen, damit die Qualität zur Geltung kommt.

Ideal: in Salaten (z. B. Ensalada mixta, Niçoise), als Pintxo auf geröstetem Brot, mit Piquillo-Paprika, zu Tomaten oder pur mit gutem Brot.


Hersteller: Olasagasti, Baskenland (Spanien)
Produkt: Lomos del Bonito del Norte – Filets vom Weißen Thun in Olivenöl
Zutaten: Weißer Thun (Bonito del Norte), Olivenöl, Salz
Herkunft: Baskenland (Spanien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 22.07.2031

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Rebsorten

Markus Schneider Weissburgunder

Duft und Geschmack nach Birne bestimmen diesen sehr trinkfreudigen und knackigen Weißburgunder. Weich am Gaumen und spritzig im Abgang!

 

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Schaumweine

Schwedhelm Zellertal Pinot brut

Sekt · Flaschengärung · Zellertal

Schwedhelm Zellertal Pinot Brut zählt zu den ambitionierten Winzersekten aus der Nordpfalz. Das Weingut Schwedhelm in Zell keltert ihn nach dem Vorbild der Champagne: früh gelesen, schonend gepresst, in der Flasche vergoren. Das Ergebnis ist ein Schaumwein mit klarer Kalksteinprägung und kühler Statur, der ohne Dosage auskommt.


Zellertal

Das Zellertal liegt im äußersten Norden der Pfalz, an der Grenze zu Rheinhessen, und gehört zu den kühleren Lagen der Region. Kalkmergel und Kalkstein prägen die Böden und geben dem Sekt seine mineralische, salzige Kontur. Kühle Nächte erhalten die Säurestruktur, die ein Schaumwein dieser Machart braucht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Spätburgunder mit einem kleinen Anteil Weißburgunder. Die Trauben wurden früh gelesen, gemeinsam schonend gepresst und nach der klassischen Flaschengärung zwei Jahre auf der Hefe gelagert. Degorgiert wurde ohne Dosage, sodass keine Restsüße den Charakter überdeckt.

Im Glas

In der Nase Kalkstein und nasser Stein, dazu Walderdbeere, etwas Heidelbeere und ein Hauch Zitruszeste. Am Gaumen frisch und präzise: grüner Apfel, Limette und dezente Spätburgunder-Frucht, getragen von einer feinen Brioche-Note aus dem Hefelager. Der Abgang ist herb-trocken und zupackend, ohne Restsüße.

Am Tisch

Als Aperitif solo oder zu hellem Geflügel, kräftigem Fisch und gebackenem Ziegenkäse. Nach dem Degorgieren trinkreif, hält sich kühl und dunkel gelagert noch einige Jahre.

Klassische Begleitung: Austern, Sashimi, frittierte Vorspeisen. Kühl bei 10–12 °C servieren.


Lage: Zellertal, Pfalz
Klassifikation: Deutscher Sekt, traditionelle Flaschengärung
Ausbau: 2 Jahre Hefelager, ohne Dosage degorgiert

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Weine

Domaine de Villaine Bouzeron Aligote 2021 BIO

Weißwein · Bouzeron · Aligoté

Aligoté (100%) Bouzeron AOC Reben 65–115 Jahre 2021 · Bio (FR-BIO-10) mergeliger Kalkboden · 17 Parzellen

Der Bouzeron Aligoté 2021 der Domaine de Villaine ist ein reinsortiger Aligoté, von Hand aus den ältesten Reben selektiert. Lage und Terroir geben ihm Finesse und Eleganz; in den ersten zwei bis drei Jahren zeigt er Frische und Frucht, mit der Zeit gewinnt er an Fülle und kann gut zehn Jahre reifen.


Bouzeron – die Heimat des Aligoté

Bouzeron in der Côte Chalonnaise ist die einzige Dorf-Appellation des Burgunds, die ausschließlich dem Aligoté vorbehalten ist. Der Wein stammt aus 17 verschiedenen Kleinstparzellen auf mergeligen Kalkböden. Je nach Weinberg sind die Reben rund 65 Jahre alt, die ältesten Anlagen erreichen bis zu 115 Jahre.

Die Domaine A. et P. de Villaine hat ihren Sitz in Bouzeron und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-10). Das hohe Rebalter und das Terroir heben diesen Aligoté über die übliche Stufe der Sorte.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – passend zur nervigen, präzisen Art dieses Aligoté.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Aligoté aus dem Jahrgang 2021, von Hand aus den ältesten Reben selektiert, aus biologischem Anbau (FR-BIO-10).

Der Ausbau erfolgt schonend, im Stil der Domaine – auf Erhalt von Frische, Nerv und der mineralischen Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Reife Frucht: Birne und Zitrus, dazu steinige Aromen, weiße Blüten und dezente Nussnoten. Am Gaumen viel Nerv, Druck und Klarheit; die Säure ist frisch, aber dezent. Ein mustergültiger Aligoté, der die unterschiedlichen Terroirs von Bouzeron im Glas zeigt.

Birne, Zitrus und steinige Mineralität mit viel Nerv und Klarheit – Aligoté auf einem ganz eigenen Niveau.

In den ersten zwei bis drei Jahren frisch und fruchtig, mit Reife zunehmend füllig; je nach Jahrgang gut zehn Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Schnecken in Kräuterbutter, Ziegenfrischkäse – oder solo als Aperitif. Die frische Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Bouzeron (Côte Chalonnaise); mergeliger Kalkboden, 17 Parzellen, Reben 65–115 Jahre
Klassifikation: Bouzeron AOC; Bio (FR-BIO-10)
Ausbau: Aligoté, alte Reben; schonender Ausbau im Stil der Domaine

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USA

Epiphany Rodney´s Vineyard Petite Sirah 2017

Rotwein · Santa Barbara County · Petite Sirah

Petite Sirah Santa Barbara County Rodney's Vineyard Santa Ynez Valley Kalifornien 2017 15,00 % vol

Der Epiphany Rodney's Vineyard Petite Sirah 2017 ist ein tiefdunkler, kraftvoller Kalifornier von der „beautiful earth" Santa Barbaras – Waldbeeren, Cassis, Rauch und Teer über stoffigen, mürben Tanninen. Einer jener Weine, die fast alles schlagen, was es in Europa für unter 50 Euro gibt.


Epiphany Cellars – Rhône-Spezialist aus Santa Barbara

Epiphany Cellars wurde im Jahr 2000 von Eli Parker gegründet, dem Sohn der kalifornischen Schauspieler- und Winzerlegende Fess Parker – als Spielwiese für seine Leidenschaft für Rhône-Sorten wie Syrah, Viognier und Petite Sirah. Seit 2007 zeichnet Kellermeister Blair Fox für die Weine verantwortlich. Epiphany gilt heute als eine der führenden Adressen der Region für rhônegeprägte und „esoterische" Rebsorten.

Die Trauben stammen zu 100 % aus Rodney's Vineyard auf der Fess-Parker-Home-Ranch im Santa Ynez Valley (Santa Barbara County). Es ist eine der wenigen Petite-Sirah-Lagen der Region: Sie greift kühle Einflüsse der nahen Küste auf, behält aber genug Wärme, um vollreif zu werden – genau die Kombination, die diesem Wein Tiefe und Frische zugleich gibt. Der Weinberg ist SIP-zertifiziert (Sustainability in Practice).

Jahrgang 2017 – Santa Barbara County

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer Jahrgang, der vollreife, konzentrierte Rotweine hervorbrachte. Bei der ohnehin tieffarbigen, kraftvollen Petite Sirah ergibt das einen Wein von intensiver, dunkler Frucht und satter Struktur – im Stadium der jugendlichen Fruchtdominanz, aber bereits mit weichen, zugänglichen Tanninen.

Ausbau

Reinsortige Petite Sirah aus dem Jahrgang 2017, 15,00 % vol.

Reife über rund 21 Monate in französischer Eiche, davon etwa 17 % neu. Petite Sirah – ursprünglich als Durif aus der Rhône stammend – ist für ihre tintige Farbe, feste Tannine und kraftvolle Frucht bekannt und ein fester Bestandteil des Epiphany-Sortiments.

Im Glas

Waldbeeren, Cassis, Rauch und Teer, stoffige Tannine und eine süßliche Blaubeer-Vanillenote erinnern zusammen mit einer ganz dezenten Rauchigkeit an die ganz großen Weine im Stadium der jugendlichen Fruchtdominanz. Mit fast fünf Jahren ist der Wein noch jung genug, um einen damit zu flashen – und reif genug, dass die Tannine schon surfbar sind, sprich: weich und mürbe. Hier liegt null Schotter auf der Piste.

„Probieren und schwelgen. Wahnsinn, wie der läuft. Genau wegen solcher Weine von der ‚beautiful earth' Kaliforniens habe ich mal mit dem Import begonnen." — Martín Apell

Muss man probiert haben – und schlägt immer noch fast alles, was man für unter 50 Euro in Europa bekommt. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Schmorfleisch und Short Ribs, zu Burgern und Grillgerichten mit dunkler Würze, zu Chili con Carne sowie zu gereiftem Gouda oder Blauschimmelkäse.


Lage: Santa Barbara County, Rodney's Vineyard, Fess-Parker-Home-Ranch, Santa Ynez Valley (Kalifornien, USA); SIP-zertifiziert
Klassifikation: Santa Barbara County AVA, Petite Sirah (trocken)
Ausbau: 100 % Petite Sirah; ~21 Monate französische Eiche (~17 % neu); nachhaltig (SIP)

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Weine

Herbert Zillinger Zillinger Grüner Veltliner 2021 BIO

Weißwein · Weinviertel · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Weinviertel · Ebenthal Spitzenwein „Zillinger" Zillinger Top-Selektion 2021 unfiltriert & ungeschönt Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Zillinger Grüner Veltliner 2021 ist der neue Spitzenwein des Hauses – neben „Radikal" und „Elementar". Eine Top-Selektion aus dem von Herbert Zillinger als Jahrhundertjahrgang gefeierten 2021er: strohgelb, mundfüllend und klar, unfiltriert abgefüllt. Ein Meisterstück für die Ewigkeit.


„Zillinger" – der neue Spitzen-Veltliner

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Neben den renommierten Weinen „Radikal" und „Elementar" gibt es nun einen neuen Spitzenwein im Hause Zillinger: den „Zillinger" Grüner Veltliner. Er wurde aus den besten Trauben des Jahrgangs 2021 selektiert und gekeltert – laut Herbert Zillinger selbst ein Jahrhundertjahrgang. Wie bei den Basisweinen wird auch dieser Wein unfiltriert und ungeschönt abgefüllt.

Jahrgang 2021 – Weinviertel

2021 gilt im Weinviertel als herausragender, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und reifer, klarer Frucht. Für Herbert Zillinger ein Jahrhundertjahrgang – im „Zillinger" gipfelt das in einem besonders konzentrierten, vielschichtigen und langlebigen Grünen Veltliner.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Top-Selektion der besten Trauben des Jahrgangs, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses vinifiziert (Spontangärung). Unfiltriert und ungeschönt abgefüllt, biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Strohgelb in der Farbe und mit hoher Viskosität lässt sich bereits erahnen, welche Geschmacksexplosion zu erwarten ist. In der Nase finden sich Noten von Stroh, getrockneten Früchten und Apfelmost, umhüllt von einer feinen Karamellnote; dazu eine leichte Phenolik. Am Gaumen präsentiert sich der Wein unglaublich frisch und klar: Geröstete Walnüsse, Steinobst und leichte Raucharomen verleiten zu mehr. Sehr mundfüllend, begleitet von einer fein eingebundenen Säure.

Seit langem einer der besten Grünen Veltliner, die ich getrunken habe. Ein Meisterstück für die Ewigkeit.

Schon jetzt beeindruckend, mit großem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel, Kalb und Schwein, zu reifem Hartkäse sowie zur würzigen, asiatisch inspirierten Küche.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Top-Selektion der besten Trauben des Jahrgangs 2021
Klassifikation: Grüner Veltliner (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Grüner Veltliner; Spontangärung, puristischer Ausbau, unfiltriert und ungeschönt; biodynamisch

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