Sevilla – Stadt der Legenden, Lebensfreude, Geschichte und Tapas

Tapa Freuden mit besten Freunden

Sevilla ist das pulsierende Herz Andalusiens, reich an Geschichte, voller Leben und von sonnendurchfluteter Schönheit und voller lebendiger Tapa Bars und Restaurants. Ihre Altstadt zählt zu den größten Europas und erzählt von römischem Glanz, maurischer Eleganz und christlicher Pracht.

Schon als Hispalis ein bedeutender römischer Ort, wurde Sevilla unter den Mauren zur prachtvollen Metropole Isbiliya. Die Giralda, einst Minarett und heute Wahrzeichen der Stadt, zeugt ebenso von dieser Zeit wie der duftende Orangenhof neben der imposanten Kathedrale, in der unter anderem Christoph Kolumbus begraben liegt.

Im goldenen Zeitalter Spaniens war Sevilla das Tor zur Neuen Welt: Von hier aus planten Vespucci und Magellan ihre Reisen, und der Seehandel brachte Reichtum und Kunstblüte. Noch heute beeindrucken Paläste, Plätze wie die Plaza de España oder das ehemalige jüdische Viertel Santa Cruz mit andalusischem Charme und einem pulsierenden Leben.

Sevilla ist aber nicht nur ein Ort der Vergangenheit, sie lebt in den Tapas-Bars, dem Flamenco, den frohen Straßenfesten und der offenen Herzlichkeit ihrer Bewohner fröhlich weiter. Wer Sevilla besucht, erlebt eine Stadt voller Kontraste, historisch und modern, tief verwurzelt und doch immer in Bewegung und natürlich mit tollem und vielfältigem Essen.

Wo einst die Inquisition herrschte, pulsiert heute das Leben – Ein Besuch auf dem Mercado de Triana in Sevilla.

Wer durch die belebten Gassen des traditionsreichen Viertels Triana schlendert, wird ihn kaum übersehen: den Mercado de Triana. Direkt an der Plaza del Altozano, gleich hinter der Brücke Puente de Isabel II, entfaltet sich ein Markt, der nicht nur kulinarisch begeistert, sondern auch tief in die Geschichte Sevillas eintauchen lässt.

Denn was viele Besucher nicht wissen: Dort, wo heute frisches Obst, fangfrischer Fisch und andalusische Spezialitäten verkauft werden, stand einst das Castillo de San Jorge. Im 12. Jahrhundert von den Almohaden als Festung errichtet, diente das Kastell später als Sitz der Spanischen Inquisition, ein dunkles Kapitel, das die Stadt bis heute prägt.

Im 19. Jahrhundert wurde die Burg schließlich abgerissen und auf ihren Ruinen ein neuer Markt errichtet. 1823 öffnete der erste Mercado de Triana seine Pforten, ein Ort des Handels und des täglichen Lebens. Erst im Zuge von Renovierungsarbeiten in den 1980er Jahren stieß man auf die Überreste der alten Burg. Diese Entdeckung führte nicht nur zu archäologischen Ausgrabungen, sondern auch zu einer umfassenden Modernisierung des Markts. Im Jahr 2001 wurde er dann letztendlich neu eröffnet und verbindet seither auf eindrucksvolle Weise Geschichte mit Gegenwart.

Heute präsentiert sich der Mercado de Triana als lebendiger Treffpunkt: Händlerinnen und Händler, viele in Familienbetrieben seit Generationen, bieten hier regionale Produkte an, von iberischem Schinken über Oliven und Gewürze bis hin zu Meeresfrüchten aus dem Atlantik. In den kleinen Bars und Tapaslokalen lässt sich die andalusische Küche in all ihrer Vielfalt erleben, ob Croquetas, Gazpacho oder fangfrischer Tintenfisch, hier wird frisch und lecker aufgetischt. Was wieder einmal beweist: Besser und frischer als auf einem guten Markt lässt sich kaum essen.

Außer den kulinarischen Spontangenüssen gibt es im Mercado de Triana wohl noch weitere Highlights, welche persönlich leider nicht erlebt werden konnten.

Wer tiefer in die bewegte Vergangenheit des Ortes eintauchen möchte, kann im Kellergewölbe das Interpretationszentrum des Castillo de San Jorge besuchen. Hier wird nicht nur die Geschichte der Festung erzählt, sondern auch das Wirken der Inquisition eindrucksvoll dokumentiert.

Ein weiteres Highlight des Markts ist das Casala Teatro, ein winziges, charmantes Theater mitten im Marktgeschehen, das regelmäßig Flamenco-Aufführungen und kulturelle Veranstaltungen bietet.

Austern / Thunfisch Variation

Mercado de Triana, C. San Jorge, 6, 41010 Sevilla, Spanien, Telefon: +34 674 07 40 99, https://mercadodetrianasevilla.com/

La Barra de Inchausti – Fisch und Familie mit Gefühl im Herzen von Sevilla

Wer durch die Gassen rund um die Kathedrale von Sevilla schlendert, stößt in der Calle Tomás de Ibarra auf ein Restaurant, das die andalusische Fischküche mit großer Hingabe pflegt und dabei eine Geschichte erzählt, die tief in der Tradition Sanlúcars verwurzelt ist: La Barra de Inchausti. Dieses Herzensprojekt der Familie Inchausti knüpft an die kulinarische Erfolgsgeschichte des legendären Restaurants La Moneda an, mit dem sie einst überregional bekannt wurden.

Eröffnet wurde die neue „Barra“ im Jahr 2019 – als moderne, ungezwungene Hommage an das maritime Erbe Andalusiens. Die Atmosphäre ist lebendig und offen, die Küche kompromisslos qualitätsorientiert.

Nach einer pandemiebedingten Pause wagten die Geschwister Inchausti 2021 einen klugen Neustart: Sie integrierten das benachbarte Lokal, schufen einen neuen Speisesaal und ließen gleichzeitig die Seele ihres ehemaligen Stammhauses La Moneda in der neuen „Barra“ wieder aufleben. Entstanden ist dabei weit mehr als eine klassische Tapas-Bar, ein Ort, an dem Erinnerung, Geschmack und Gastfreundschaft auf besondere Weise verschmelzen.

Heute ist La Barra de Inchausti eine feste Adresse für alle, die authentische Fischgerichte lieben. Wer also Andalusien kulinarisch pur erleben möchte, auf dem Teller und im Herzen, sollte sich einen Platz an der Bar sichern. Am besten gleich heute. 🤗👌

Gekochter Thunfisch / Seehechtleber-Salat / Kartoffelsalat / Stabmuscheln / Venusmuscheln / Iberico / Armer Ritter

La Barra de Inchausti, 10, Casco Antiguo, 41001 Sevilla, Spanien

Casa Morales – Wo Sevilla nach Tradition, Sherry und Tapas schmeckt

Wer Sevilla besucht, kommt an der majestätischen Kathedrale kaum vorbei, und wer hungrig durch die Gassen der Altstadt schlendert, sollte unbedingt einen Abstecher in die Calle García de Vinuesa 11 machen. Dort befindet sich mit der Casa Morales eine der ältesten und authentischsten Tapas-Bars der ganzen Stadt. Seit 1850 serviert das Traditionshaus unter dem offiziellen Namen „Hijos de E. Morales“ andalusische Köstlichkeiten, in einem „altem“ Ambiente, das in Sevilla seinesgleichen sucht.

Schon beim Betreten der Bar wird klar: Hier atmet jeder Winkel Geschichte. Riesige Tonfässer, antike Fliesen, dunkles Holz und der Duft nach gereiftem Sherry entführen in eine andere Zeit. Nichts wirkt inszeniert oder touristisch überhöht, stattdessen herrscht ein lautes, lebendiges Treiben: gestikulierende Sevillanos, klirrende Gläser und das rhythmische Klackern von Tellern auf dem Tresen füllen den Raum mit Leben.

Die Speisekarte ist bewusst schlicht gehalten und konzentriert sich auf das Wesentliche: kleine Montaditos mit Chorizo, Lomo oder Käse, cremige Salmorejo, knackige Oliven und eine Auswahl bester iberischer Wurstwaren, die wunderbar zum Hauswein oder einem eiskalten Cruzcampo passen. Wer Glück hat, ergattert einen der wenigen Tische, doch eigentlich reicht es, den Moment zu genießen, lachend, mit vollem Mund, einem Glas Wein und guten Freunden den Abend in die Nacht übergehen zu lassen.

Casa Morales ist kein Ort für große Inszenierungen, sondern für echte Geschmacksmomente. Hier wird spürbar, wie tief Andalusiens kulinarisches Erbe verwurzelt ist. Und manchmal erzählt eine einfache Tapa mehr über eine Stadt als jedes Museum. Wer Sevilla wirklich schmecken will, sollte diesen Ort auf keinen Fall verpassen.

Tapas und Ambiente wohin das Auge reicht

Hijo de E. Morales, 11, Casco Antiguo, 41001 Sevilla, Spanien

Wo Sevilla nach Geschichte und Sherry schmeckt – Ein Besuch in der Bodega Díaz-Salazar

Mitten in der Altstadt von Sevilla, versteckt zwischen verwinkelten Gassen unweit der Kathedrale, liegt ein Ort, der weit mehr ist als nur eine Bar: die Bodega Díaz-Salazar. Wer hier einkehrt, betritt kein gewöhnliches Lokal, sondern ein lebendiges Stück andalusischer Geschichte, das seit 1908 mit Wein, Tapas und Herzlichkeit erfüllt ist.

Gegründet wurde die Bodega von Ángel Díaz-Salazar, ursprünglich als Weinlager für die familieneigene Kellerei im kastilischen Daimiel. Doch aus dem Lager wurde rasch eine Bar, aus dem Wein ein Kulturgut, und aus dem Ort ein Treffpunkt für Generationen. Noch heute zeugen hölzerne Fässer, rustikale Fliesen und die ehrwürdige Patina der Jahre von dieser langen Tradition.

Nach einer pandemiebedingten Pause wurde die Bodega 2021 mit viel Fingerspitzengefühl wiedereröffnet. Die Restaurierung war behutsam, das Konzept durchdacht: alte Seele, neue Energie. Heute empfängt Díaz-Salazar seine Gäste mit einer Weinkarte, die weit über die Grenzen Andalusiens hinaus begeistert. Über 80 Positionen, viele davon direkt vom Fass, lassen die Herzen von Weinliebhabern höherschlagen: feine Sherrys aus Jerez, kräftige Rotweine, frische Weiße und sogar dunkles Bier vom Fass.

Dazu gibt es ehrliche, bodenständige Tapas, wie man sie sich in Sevilla nur wünschen kann: Montaditos mit Jamón Ibérico, eingelegte Auberginen, herzhafte Eintöpfe, frittierte Kleinigkeiten, jede Portion eine kleine Hommage an die andalusische Alltagsküche.

Und dann ist da noch die Atmosphäre: lebendig, ohne laut zu sein; authentisch, ohne inszeniert zu wirken. Wer einen der begehrten Plätze ergattert – drinnen zwischen Holz und Fliesen oder draußen auf der kleinen Terrasse, spürt sofort: Hier bleibt man gern. Zum Schauen, Genießen, Verweilen. Vielleicht sogar zum Verlieben.

Tradition, Ambiente und Tapas bist der Arzt kommt

Bodega Díaz-Salazar, C. Garcia de Vinuesa, 20, Casco Antiguo, 41001 Sevilla, Spanien, La Bodega en el Centro de Sevilla es Bodega Diaz-Salazar

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Weine

Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Rothenberg VDP.Großes Gewächs · Wurzelecht Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schiefer (Rotliegendes) wurzelechte Reben (1934) BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.


Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.

Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Rothenberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); 90–140 m, 75–120 % Neigung; roter Schiefer (Rotliegendes); wurzelechte Reben (Pflanzjahr 1934), ummauerte Parzelle an der Hangspitze; klassifizierte Fläche 8,38 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Länder/Regionen

Surrau Limizzani Vermentino di Gallura

Wein · Weißwein · Gallura · Sardinien

Surrau Limizzani Vermentino di Gallura DOCG ist ein reinsortiger Vermentino aus Nordsardinien. Goldgelb mit grünlichen Reflexen, in der Nase intensiv und floral nach Lindenblüten; am Gaumen saftig und fruchtig mit Honig- und Mandelnoten.


Gallura / Sardinien

Das Weingut Vigne Surrau der Familie Demuro liegt im Surrau-Tal bei Arzachena in der Gallura, im Norden Sardiniens nahe der Costa Smeralda. Die granitgeprägten Böden und der Mistral-Wind formen den unverwechselbaren Charakter des Vermentino – Gallura ist Sardiniens einzige DOCG. Der Name „Limizzani" verweist auf einen mystischen Ort der antiken Mittelmeerkulturen der Region.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Vermentino, von Lagen über das gesamte Gut. Nach schonender Pressung erfolgt die Gärung im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur; anschließend reift der Wein mehrere Monate auf der Feinhefe, bevor er gefüllt wird. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Goldgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensive, florale Aromen nach Lindenblüten und Blüten. Im Geschmack saftig und fruchtig mit Honig- und Mandelnoten, getragen von feiner Säure. Mineralischer und frischer Abgang mit guter Länge.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ein idealer Begleiter der mediterranen Küche.

Passt zu: Meeresfrüchten, Fisch, Calamari, Pasta mit Fisch und sardischen Vorspeisen.


Lage: Gallura, Arzachena (Sardinien, Italien)
Klassifikation: Vermentino di Gallura DOCG – 100 % Vermentino, trocken
Ausbau: Edelstahltank, mehrere Monate Reife auf der Feinhefe

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USA

Saxum James Berry Vineyard White 2019

Weißwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache Blanc · Roussanne · Chenin Blanc James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein-Steillage 600-l-Fass · 60 % neu 2019

Der Saxum James Berry Vineyard White 2019 zählt zu den besten Weißweinen von Paso Robles – eine rare Rhône-Cuvée aus der Heimatlage des Kult-Erzeugers Saxum. Aus Grenache Blanc, Roussanne und Chenin Blanc entsteht ein mittel- bis vollgewichtiger, reich texturierter und zugleich frischer Weißwein von großer Tiefe.


James Berry Vineyard – Kalkstein im Willow Creek District

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Kult-Erzeugern Kaliforniens. Herzstück ist das James Berry Vineyard im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine steile, karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer der Monterey-Formation mit nur dünnem Oberboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf eben diesen kalkreichen Untergrund.

Die Reben wurzeln tief in den Spalten des Kalkfelses, sodass kaum bewässert werden muss; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren die Frische. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Den Weißwein erzeugt Saxum erst seit 2017 – mit einem bewusst „burgundischen" Ansatz, der Frische und Textur in den Mittelpunkt stellt.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht und guter Frische. Auf dem kühlen Kalksteinterroir des James Berry Vineyard ergibt das einen Weißwein, der Reife und Fülle mit lebendiger Säure und mineralischer Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 46 % Grenache Blanc, 31 % Roussanne und 23 % Chenin Blanc, Jahrgang 2019, trocken.

Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und eine lebendige Säure. Der Ausbau erfolgt zu 60 % in neuen französischen 600-Liter-Fässern – das größere Fassformat bindet eine cremige, toastige Textur ein, ohne die Frucht mit Holznoten zu überdecken. Die Reife auf der Hefe verleiht dem Wein zusätzliche Vielschichtigkeit und Länge.

Im Glas

Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Tiefe und Spannung: weiße Blüten und reife Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Quitte, Zitrus und ein feiner Honigton, untermalt von einer steinig-kalkigen Mineralität und dezenter, toastiger Würze aus dem Holz. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, mit reicher, vielschichtiger Textur, die von einer lebendigen Säure und salzigem Zug getragen wird. Trotz seiner Fülle wirkt er frisch und präzise und mündet in ein langes, mineralisches Finale.

Weiße Blüten, Pfirsich, Quitte und Honig über kalkiger Mineralität – reich und vielschichtig, doch frisch und präzise, mit langem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steile Kalkstein-/Kalkschiefer-Hänge der Monterey-Formation, dünner Oberboden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 46 % Grenache Blanc, 31 % Roussanne, 23 % Chenin Blanc (trocken)
Ausbau: Ausbau zu 60 % in neuen französischen 600-l-Fässern, Reife auf der Hefe; minimalistische, naturnahe Kellerarbeit

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Feinkost

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl kaltgepresst 0,50 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Extra Virgen Olivenöl stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,5-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgen), kaltgepresst
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,5 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2027

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Rebsorten

J.J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese 2021

Weißwein · Wehlen (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Auslese · edelsüß J.J. Prüm · Wehlen VDP.Große Lage reiner Devonschiefer Steilhang 60–100 % 2021

Die J.J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese 2021 ist ein edelsüßer Riesling von außergewöhnlicher Eleganz und Präzision – aus einer der berühmtesten Riesling-Lagen der Welt. Ein Paradebeispiel für die Langlebigkeit und Finesse großer Mosel-Rieslinge.


Wehlener Sonnenuhr – VDP.Große Lage von Weltklasse

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer und edelsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, moderate Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Die Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich gegenüber von Wehlen entlang der Mosel, mit einer Hangneigung von 60 bis 100 Prozent. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, zwischen 110 und über 320 Metern, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion von Boden und Mosel schaffen ein einzigartiges Mikroklima. Die historische Sonnenuhr, 1842 von Jodocus Prüm erbaut, ist Wahrzeichen und Namensgeberin zugleich.

Jahrgang 2021 – Mosel

2021 war an der Mosel ein klassischer, kühler Jahrgang mit langem, sonnigem Herbst und kühlen Nächten. Diese Bedingungen bewahrten enorme Mineralität, rassige Säure und eine präzise Frucht – ideale Voraussetzungen für eine edelsüße Auslese von großer Balance und Langlebigkeit.

Herstellung und Ausbau

Edelsüße Riesling-Auslese (Prädikatswein) aus der VDP.Großen Lage Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2021; 100 % Riesling vom reinen Devonschiefer.

Selektiv von Hand gelesen und im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert, behält der Wein eine reiche, natürliche edelsüße Frucht im Gleichgewicht zur vibrierenden Säure. So entsteht eine vielschichtige, sehr langlebige Auslese mit klarer Schiefermineralität.

Im Glas

In der Nase entfalten sich intensive Aromen von reifem Pfirsich, Aprikose, tropischen Früchten und feiner Schiefermineralität. Am Gaumen zeigt sich der Wein cremig und vielschichtig, mit vibrierender Säure, perfekter Balance und langem, mineralisch geprägtem Nachhall – einer der ganz großen Weinklassiker unserer Zeit.

Reifer Pfirsich, Aprikose und tropische Früchte über feiner Schiefermineralität – cremig und vielschichtig, mit vibrierender Säure, perfekter Balance und langem, mineralischem Nachhall.

Ein edelsüßer, sehr langlebiger Mosel-Riesling. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Foie gras und kräftigem Blauschimmelkäse, zu Obst- und Cremedesserts, zu Tarte Tatin sowie solo als edelsüßer Ausklang.


Lage: Wehlener Sonnenuhr (VDP.Große Lage), gegenüber Wehlen, Mosel; Steilhang 60–100 %, 110 bis über 320 m; reiner Devonschieferverwitterungsboden, großenteils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Auslese, Prädikatswein, VDP.Große Lage, Mosel (edelsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, kühle Vinifikation im Stil des Hauses, reiche natürliche Edelsüße

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Rebsorten

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse

Weißwein · Sancerre · Sauvignon Blanc · Loire

Henri Bourgeois Sancerre La Princesse ist ein Sauvignon Blanc aus der Appellation Sancerre an der Loire. Er stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, der Heimat des Hauses Henri Bourgeois. Im Glas Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeere und Passionsfrucht.


Sancerre / Chavignol

Sancerre an der Loire ist eine der berühmtesten Sauvignon-Blanc-Appellationen der Welt. La Princesse stammt von den Ton- und Steinhügeln um das Dorf Chavignol, wo das Haus Henri Bourgeois beheimatet ist. Diese kalk- und tonreichen Böden verleihen dem Wein seine gut eingebundene Mineralität und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau stellt die klare Frucht und die mineralische, frische Prägung des Sancerre-Terroirs in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrüchte, ein leichter Ton von Stachelbeeren und Passionsfrucht. Am Gaumen gut eingebundene Mineralität mit Frische und einem idealen Fruchttouch. Der Abgang ist klar und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse (Crottin de Chavignol), Fisch, Meeresfrüchte und Salate.


Lage: Chavignol, Sancerre, Loire (Frankreich); Ton/Stein
Klassifikation: Sancerre AOC – Blanc
Ausbau: Sauvignon Blanc, mineralisch-fruchtbetonter Ausbau

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Rebsorten

Paul Mas Chardonnay blanc 0,25

Wein · Weißwein · Pays d'Oc · Frankreich

Paul Mas Chardonnay aus Südfrankreich besticht durch fruchtig-tropische Aromen, die von einem Hauch Vanille und Nussnoten untermalt werden. Vollmundig und intensiv im Geschmack – in der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Pays d'Oc / Languedoc

Das Pays d'Oc erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste im Languedoc (Südfrankreich). Das mediterrane Klima mit heißen, trockenen Sommern begünstigt reife, aromatisch konzentrierte Chardonnay-Trauben. Erzeuger ist Domaines Paul Mas.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Ein dezenter Holzeinsatz verleiht dem fruchtbetonten Wein die feinen Vanille- und Nussnoten und etwas Fülle. Abgefüllt in der 0,25-Liter-Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Strohgelb. In der Nase fruchtig-tropische Aromen, untermalt von einem Hauch Vanille und Nuss. Am Gaumen vollmundig und intensiv, mit feiner Frucht und rundem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – ein unkomplizierter Begleiter, ideal portioniert für ein Glas.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta und mildem Käse.


Lage: Pays d'Oc IGP, Languedoc (Frankreich); Domaines Paul Mas
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: fruchtbetont mit dezentem Holzeinsatz
Füllmenge: 0,25 Liter

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Spanien

Fernandez de Pierola Vitium 2015

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Fernández de Piérola Vitium 2015 stammt aus einem sehr kleinen Wingert, dessen Reben die Reblauskatastrophe überlebt haben – die Stöcke sind 87 bis 109 Jahre alt. Auf reinsten Unterkalkböden entsteht ein Tempranillo mit expressivem, kühlem Mineralton, komplexer Fruchtaromatik sowie einer Finesse und Rasse, wie sie heute selten zu finden ist.


Rioja Alavesa

Der Vitium wird aus einem winzigen Wingert mit 87 bis 109 Jahre alten, wurzelechten Reben in der Rioja Alavesa gewonnen. Die reinen Unterkalkböden verleihen dem Wein seinen expressiven, kühlen Mineralton. Erzeuger ist Bodega Fernández de Piérola – dies ist ihr großer Lagen- und Spitzenwein.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo von Altreben. Der Wein mazerierte über 30 Tage auf den Schalen und erlangte so enorme Farbdichte und größtmögliche Aromenbildung. Der 15-monatige Ausbau in neuen Holzfässern wird von der Fruchtkonzentration locker getragen, sodass der Barriqueton nur unterstützend zur Geltung kommt. Trocken ausgebaut, mit großem Lagerpotenzial.

Im Glas

Dichtes, tiefes Rot. In der Nase komplexe rote und dunkle Frucht, kühle Mineralität, feine Würze und dezentes Holz. Am Gaumen saftig und omnipräsent, mit geschliffenen Tanninen, Finesse und Rasse sowie einem verspielten, sehr langen Abgang – ein „Grande" mit Zukunft.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Wein für besondere Anlässe.

Passt zu: Lamm, rotem Fleisch, Wild, herzhaften Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Rioja Alavesa, Altreben-Einzellage auf Unterkalk (Spanien); Bodega Fernández de Piérola
Rebsorte: 100 % Tempranillo (wurzelechte Altreben, 87–109 Jahre), trocken
Ausbau: über 30 Tage Maischestandzeit; 15 Monate in neuen Holzfässern
Jahrgang: 2015

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