Naturwein

Naturwein: Die Rückkehr zu traditioneller Weinherstellung

Willkommen in der faszinierenden Welt des Naturweins – ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr Weinliebhaber und Neulinge in seinen Bann zieht. Naturwein steht für eine Rückkehr zu den Wurzeln der Weinherstellung, weg von industriellen Verfahren und hin zu einer natürlicheren, unverfälschten Form des Weins. Dieser Blogbeitrag richtet sich an alle, die mehr über Naturwein erfahren möchten, von seiner Herstellung über seine Vorzüge und Herausforderungen bis hin zu den Unterschieden zu herkömmlich hergestellten Weinen.

In den kommenden Abschnitten werden wir tief in die Welt des Naturweins eintauchen. Wir werden untersuchen, was Naturwein eigentlich ist, wie er hergestellt wird, und welche Vor- und Nachteile er bietet. Darüber hinaus vergleichen wir Naturwein mit traditionellen Weinen, um ein klares Bild der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu vermitteln. Unser Ziel ist es, Ihnen ein umfassendes Verständnis zu vermitteln und vielleicht auch die Neugier zu wecken, selbst einmal einen Naturwein zu probieren.

Naturwein, oft auch als „Raw Wine“ oder „Vins Naturels“ bezeichnet, grenzt sich durch seine Herstellungsweise deutlich von konventionellen Weinen ab. Doch was genau macht einen Wein zum Naturwein? Im Kern geht es darum, den Wein so natürlich wie möglich zu belassen. Das bedeutet, dass während der Produktion auf den Einsatz von chemischen Zusätzen und unnötige Eingriffe verzichtet wird.

Historisch gesehen ist die Produktion von Naturwein keineswegs neu. Tatsächlich ist sie so alt wie der Weinbau selbst. In den letzten Jahrzehnten hat die Bewegung jedoch eine Renaissance erlebt, vor allem als Gegenbewegung zur massenproduzierten, stark standardisierten Weinkultur. Naturweinproduzenten streben danach, den wahren Ausdruck des Terroirs – des Bodens und der Umgebung, in der die Trauben wachsen – zu erfassen und im Wein zu bewahren.

Die Hauptmerkmale von Naturwein sind:

Keine chemischen Zusätze: Es werden keine synthetischen Mittel zur Schädlingsbekämpfung oder Düngung verwendet. Der Fokus liegt auf natürlichen Alternativen und biodynamischen Praktiken.

Natürliche Hefe: Naturweine werden oft mit wilden oder nativen Hefen fermentiert, die auf der Traubenschale oder in der Umgebung der Weingüter vorkommen, im Gegensatz zu kultivierten Hefen, die in der konventionellen Weinherstellung üblich sind.

Minimaler Eingriff: Die Philosophie des minimalen Eingriffs durchzieht den gesamten Produktionsprozess, von der Ernte bis zur Abfüllung. Das Ziel ist es, den Wein so wenig wie möglich zu manipulieren, um seine natürliche Vielfalt zu erhalten.

In den nächsten Abschnitten werden wir detailliert auf den Herstellungsprozess eingehen, die Vor- und Nachteile von Naturwein diskutieren und sehen, wie er sich von herkömmlichen Weinen unterscheidet. Bleiben Sie dran, um tief in die Welt des Naturweins einzutauchen.

Der Herstellungsprozess von Naturwein unterscheidet sich wesentlich von dem herkömmlicher Weine, hauptsächlich durch den Grundsatz des minimalen Eingriffs und die Verwendung natürlicher Ressourcen. Hier ist eine detaillierte Betrachtung der Schritte, die die Einzigartigkeit von Naturwein definieren:

Ausgangsmaterial

Naturwein beginnt mit der Auswahl geeigneter Trauben, die aus biodynamischem oder organischem Anbau stammen. Solche Trauben sind frei von Pestiziden und chemischen Düngemitteln, was den natürlichen Geschmack des Weins unterstützt und die Umweltbelastung minimiert.

Ernte

Die Trauben für Naturwein werden oft von Hand geerntet, um die Integrität der Frucht zu bewahren und eine sorgfältige Auswahl zu ermöglichen. Diese Methode ist arbeitsintensiver, ermöglicht jedoch eine präzisere Selektion und minimiert die Beschädigung der Trauben.

Fermentation

Ein Schlüsselelement der Naturweinproduktion ist die Verwendung natürlicher oder wilder Hefen, die auf der Haut der Trauben oder in der Weinkellerei natürlich vorkommen. Im Gegensatz zu konventionellen Weinen, bei denen kultivierte Hefen zum Einsatz kommen, erlauben wilde Hefen eine komplexere und vielschichtige Fermentation, die den Charakter des Weins stark prägt.

Keine Zusatzstoffe

Während der gesamten Weinherstellung werden keine chemischen Zusätze verwendet. Das bedeutet keine künstlichen Hefen, keine Sulfite zur Konservierung (oder nur minimale Mengen am Ende des Abfüllprozesses), keine Klärungsmittel oder andere Substanzen, die in der konventionellen Weinproduktion häufig zur Standardisierung und Stabilisierung verwendet werden.

Reifung

Die Reifung von Naturwein erfolgt oft in neutralen Behältern wie alten Holzfässern oder Betontanks, um den Einfluss von Eichenaromen zu minimieren. Einige Winzer verwenden auch amphorenartige Gefäße, um eine noch natürlichere Reifung zu ermöglichen. Der Reifungsprozess wird so gestaltet, dass er den natürlichen Ausdruck des Weins so wenig wie möglich verändert.

Abfüllung

Die Abfüllung von Naturwein erfolgt meist ohne Filtration, um die natürlichen Eigenschaften und Hefen im Wein zu bewahren. Dies kann zu einer leichten Trübung des Weins führen, die jedoch als Qualitätsmerkmal und nicht als Mangel angesehen wird.

Vorteile

Umweltfreundlich: Die Produktion von Naturwein fördert nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken, die sowohl den Boden als auch die umgebende Umwelt schonen.

Weitere Vorteile: Naturwein enthält oft weniger Sulfite und Chemikalien, als andere Weine.

Einzigartigkeit im Geschmack: Durch die minimale Intervention und die natürliche Fermentation entwickeln Naturweine einzigartige, oft überraschende Aromen und Texturen, die sie von herkömmlichen Weinen unterscheiden.

Nachteile

Inkonsistenz: Da keine zwei Chargen genau gleich sind, können Geschmack und Qualität von Naturwein variieren, was einige Konsumenten als Nachteil sehen.

Kurze Haltbarkeit: Ohne den Schutz durch Sulfite und andere Konservierungsstoffe sind Naturweine oft weniger langlebig und müssen relativ jung getrunken werden

Naturwein repräsentiert nicht nur eine alternative Herangehensweise an die Weinherstellung, sondern auch eine Philosophie, die Wert auf Authentizität, Umweltbewusstsein und die Wiederentdeckung traditioneller Methoden legt. Für Weinliebhaber bietet Naturwein eine spannende Möglichkeit, unverfälschte und vielfältige Geschmacksprofile zu erkunden, die eng mit ihrem Ursprung und der natürlichen Weinbereitung verbunden sind. Während Naturweine sicherlich ihre Herausforderungen mit sich bringen, insbesondere in Bezug auf Konsistenz und Haltbarkeit, ist ihre wachsende Beliebtheit ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen nach nachhaltigeren Alternativen in der Weinwelt suchen. Für Neulinge in der Welt des Weins bietet Naturwein eine exzellente Gelegenheit, die Vielfalt und Tiefe dieses faszinierenden Getränks zu erleben. Mit einem offenen Geist und einer Bereitschaft zum Experimentieren kann das Entdecken von Naturweinen zu einer bereichernden Erfahrung werden, die die Palette der Weingeschmäcker erweitert und neue Perspektiven auf die Kunst der Weinherstellung eröffnet.

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Dieser Artikel wurde mit Hilfe von ChatGPT erstellt. Alle Fotos wurden mit KI generiert.

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Portugal

Feuerheerds Colheita 2014

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2014

Der Feuerheerd's Colheita 2014 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2014 – Douro

Die Wachstumsperiode 2014 war von Schwierigkeiten wie extrem starken Regenfällen geprägt; entsprechend gaben nur wenige Häuser klassische Vintage Ports frei. Die meisten verwendeten die Ernte für Verschnitte oder Single-Quinta-Abfüllungen.

Die erzeugten Jahrgangsweine waren jedoch von guter Qualität – die Grundlage für einen ausgewogenen, fassgereiften Colheita.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2014.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

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Spanien

CVNE Monopole Clasico Gran Reserva blanco 2015

Die Weinkellerei CVNE (Compañía Vinícola del Norte de España) war die erste Kellerei Spaniens, welche 1915 einen weißen Markenwein registriert hat. Der seinerzeit registrierte Name „Monopole“ hat heutzutage natürlich nur noch historischen Wert. Aber vor über 100 Jahren hatte CVNE mit diesem ersten Marken Weißwein Spaniens tatsächlich ein Monopol inne. Seither ist viel passiert und der Monopole blanco gehört zu den beliebtesten Weißweinen der Rioja und ganz Spaniens. Die Kellerei unterscheidet inzwischen zwischen dem einfachen Monopole, dem Monopole Clasico und den seit dem Jahrgang 2014 erschienenen Monopole Gran Reserva. Und dieser Monopole Gran Reserva blanco gehört vom Start weg zum Besten was man aus der Viura Rebsorte gewinnen kann. 

 

Die Idee hinter diesem Weißwein war es, den klassischen Herstellungsprozess von 1915 wieder in den Fokus der Weinbereitung zu stellen. Die Viura Trauben wachsen für diesen Wein auf der Finca La Plana, welche in der hochgelegenen Gemeinde Villalba liegt. Die sandigen Böden, die auf einer Höhe von über 600 Metern fussen, haben den Vorteil, dass das Wasser hier sehr gut gefiltert wird und die uralten Reben mit ihrem tiefen Wurzelwerk perfekt versorgt werden können. So können sich die Reben auch bei Wasserstress aus den unteren Schichten des Weinberges gut versorgen.

 

Alle Arbeiten im Weinberg und die mehrmalige Lese im Wingert werden ausschließlich manuell durchgeführt. Die Lese erfolgt dabei in den frühen Morgenstunden, damit die perfekt reifen Trauben in kleinen Kisten bei einer gleichbleibenden Temperatur geerntet werden können und somit nicht oxidieren. Um die ganzen Aromen der geernteten Trauben zu erhalten, werden diese noch 24 Stunden in einen Kühlraum aufbewahrt. Nach einer schonenden Pressung des nochmals selektionierten Traubenmaterials wird der Wein in drei gebrauchten 400 Rioja Eichenfässern und zwei Sherry Botas vergoren und reift dann über fünf Jahre in diesen Fässern bis zur Abfüllung weiter.

 

Der Monopole Gran Reserva 2015 überzeugt mit Noten von gerösteten Nüssen, Pilzen, nassem Holz und hat den, für einen Manzanilla Sherry so typischen oxidierten Salzton, der ein wenig an eine frische Meeresgischt erinnert. Komplex, vielschichtig und atemberaubend lang präsentiert sich dieser Wein dann im Geschmack und im ellenlangen Abgang. Wie ein Produkt aus einer anderen Zeit legt sich dieser Viura im Mundraum nieder. Die Tannine sind subtil und präsent, die Säure bringt Transparenz und Klarheit. Jede Menge Erdigkeit und überhaupt keine Primärfrucht ist die Hauptcharakteristik dieses Weißweines. Wenn die Weine 1915 wirklich so gut geschmeckt haben sollten, dann war früher doch einiges besser als heutzutage. Ein ganz großer Stoff, der heute, aber auch den nächsten Generationen noch viel Freude bereiten wird. Gesamtproduktion: 2.264 Flaschen

 

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Rebsorten

Wohlmuth Riesling Ried Edelschuh 2017

Wein · Weißwein · Südsteiermark · Österreich

Wohlmuth Riesling Ried Edelschuh 2017 stammt von einer der besten Einzellagen der Steiermark. Feine dunkle Mineralik, gelbe Steinobstnote, ein Hauch Mandarine und zarter Blütenhonig prägen den Wein – saftig, präzise und leichtfüßig, mit feinem Weingartenpfirsich im Nachhall und sicherem Reifepotenzial.


Südsteiermark / Ried Edelschuh

Die Lage Edelschuh ist bereits seit 1322 als eine der besten Einzellagen der Steiermark bekannt. Auf dieser warmen, hoch gelegenen Lage reifen Trauben mit besonders hohen Extraktwerten und zugleich einer sehr filigranen Säurestruktur. Der karge Schieferboden spiegelt sich stark im Wein wider. Wegen der extremen Steilheit kann die historische Lage nur von Hand oder teils per Seilwinde bewirtschaftet werden. Erzeuger ist das Weingut Wohlmuth.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau ist auf Präzision und Reinheit ausgerichtet und stellt die Mineralität des Schieferbodens sowie die feine Frucht in den Vordergrund. Trocken ausgebaut, mit sicherem Reifepotenzial.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase feine dunkle Mineralik, gelbes Steinobst, ein Hauch Mandarine und zarter Blütenhonig. Am Gaumen saftig und präzise, mit Nuancen von Ananas und Maracuja, eigenständiger Mineralik und ungemein leichtfüßiger, zugleich lang anhaftender Textur; feiner Weingartenpfirsich im Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und der feinen Küche.


Lage: Südsteiermark, Ried Edelschuh (Österreich); Weingut Wohlmuth
Klassifikation: Südsteiermark – 100 % Riesling (Einzellage), trocken
Ausbau: präzisions- und mineralitätsbetonter Ausbau (Schiefer-Steillage)
Jahrgang: 2017

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Schaumweine

Schwedhelm Zellertal rosé brut

Rosésekt · Flaschengärung · Zellertal

Schwedhelm Zellertal Rosé Brut ist der Rosésekt aus der Nordpfalz, in dem die Brüder Stephan und Georg Schwedhelm den kühlen Stil ihres Hauses ins Glas bringen. Aus roten Burgundertrauben der Kalksteinhänge des Zellertals entsteht ein Schaumwein mit heller Beerenfrucht und straffer Säure. Klassische Flaschengärung und Reife auf der Hefe geben ihm Cremigkeit und ein feines Mousseux.


Zellertal

Das Zellertal liegt im äußersten Norden der Pfalz, an der Grenze zu Rheinhessen, und zählt zu den kühlsten Lagen des Anbaugebiets. Die Südhänge fallen bis zu 35 Grad steil ab; darunter liegt der kalkreiche Boden eines Urmeeres, durchsetzt mit fossilen Muscheln. Dieser Muschelkalk prägt die Schwedhelm-Sekte salzig-mineralisch und trägt ihre kühle Säurestruktur.

Assemblage und Ausbau

Der Rosé entsteht sortenrein aus früh und selektiv von Hand gelesenen roten Trauben der Kalksteinlagen. Nach schonender Pressung folgt die klassische Flaschengärung, anschließend reift der Sekt auf der Hefe, bevor er degorgiert wird. Das Hefelager bringt die cremige Textur und das feine Mousseux.

Im Glas

In der Nase helle Beerenfrucht – Himbeere und Erdbeere – mit einem Hauch Brioche. Am Gaumen ausbalanciert: frische Säure trifft auf eine subtile Cremigkeit, die an leichtes Brioche erinnert. Der Abgang bleibt trocken und klar, ohne Restsüße.

Am Tisch

Als Aperitif zu feierlichen Anlässen oder als Begleiter durchs Menü. Nach dem Degorgieren trinkreif; kühl und dunkel gelagert hält er sich einige Jahre.

Klassische Begleitung: Lachs, Sushi, helles Geflügel. Bei 10–12 °C servieren.


Lage: Zellertal, Pfalz
Klassifikation: Deutscher Sekt
Ausbau: Klassische Flaschengärung, Reife auf der Hefe

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Weine

Short Street Chenin Blanc entalkoholisiert

Alkoholfrei · Weißwein · Swartland · Südafrika

Short Street Chenin Blanc ist ein entalkoholisierter Weißwein aus Südafrika. Die alkoholfreie Cuvée aus Chenin Blanc und Muscat besticht durch ihre frischen, tropischen Aromen.


Swartland / Südafrika

Die Riebeek Valley Wine Co. liegt im Swartland rund um Riebeek-Kasteel (Western Cape), einer der spannendsten Weinregionen Südafrikas. Chenin Blanc ist die meistangebaute Weißweinsorte des Landes und steht für klare, fruchtbetonte Weine.

Rebsorten und Herstellung

Cuvée aus Chenin Blanc und Muscat. Der Wein wird zunächst klassisch vinifiziert und anschließend schonend entalkoholisiert, wobei der Alkohol bei niedriger Temperatur entzogen wird, um Frucht und Aromatik zu bewahren. Das Ergebnis ist ein alkoholfreier Weißwein mit klarer, fruchtiger Stilistik.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische, tropische Frucht wie Ananas, Mango und Passionsfrucht, dazu florale, traubige Noten vom Muscat. Am Gaumen leicht und fruchtbetont, mit feiner Frische und sauberem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als alkoholfreier Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Fisch, Meeresfrüchten, leichten Vorspeisen und asiatischer Küche – und für alle, die bewusst auf Alkohol verzichten.


Herkunft: Swartland (Western Cape, Südafrika); Riebeek Valley Wine Co.
Art: entalkoholisierter Weißwein (alkoholfrei) – Cuvée aus Chenin Blanc & Muscat
Herstellung: klassische Vinifikation, anschließend schonende Entalkoholisierung

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USA

Sine Qua Non 11 Confessions Syrah 2020

Rotwein · Sta. Rita Hills · Syrah

Syrah Eleven Confessions Sta. Rita Hills (USA) 2020 15,50 % vol

Der Sine Qua Non Eleven Confessions Syrah 2020 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl aus der estate-eigenen Einzellage Eleven Confessions in den Sta. Rita Hills – kraftvoll und doch ausgesprochen elegant, so markant und fein, dass der Muskel fast unbemerkt bleibt.


Eleven Confessions – Sta. Rita Hills

Die Einzellage Eleven Confessions liegt in den Sta. Rita Hills im Santa Barbara County – eine kühle, vom Pazifik geprägte Appellation, die für ausdrucksstarke, präzise Rhône-Sorten bekannt ist. Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura aus estate-eigenen Weinbergen.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett.

Jahrgang 2020 – Sta. Rita Hills

2020 gilt an der kalifornischen Central Coast als warmer, trockener Jahrgang.

In den kühl gelegenen Sta. Rita Hills ein idealer Rahmen für tief konzentrierte, zugleich strukturierte Syrahs.

Ausbau

Vergoren mit 13 % Ganztrauben – bei Syrah setzt Krankl bewusst etwas weniger Rappen ein, da die Sorte empfindlicher auf Stiele reagiert.

Ausgebaut zu 66 % in brandneuen französischen Eichenfässern – überwiegend Barriques (228 Liter), ergänzt um einen Anteil größerer Hogsheads (300 Liter); der Rest waren Fässer von ein bis drei Jahren.

Im Glas

Sehr dunkle, fast strahlende Farbe mit dunklem Burgunderton. Hypercremig in Nase und Mund, komplex und vielschichtig, ohne jede Arroganz – rundum üppig und außergewöhnlich lang. Über drei Tage offen verkostet zeigte sich der Wein durchweg gleichbleibend großartig und beeindruckend langlebig. Nichts Mageres, und doch ein sehr eleganter, markanter Syrah, dessen Kraft fast unbemerkt bleibt. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

So elegant, so markant, dass die Muskeln fast unbemerkt bleiben.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Eleven Confessions Vineyard, Sta. Rita Hills, Santa Barbara County, Kalifornien (USA)
Klassifikation: Sta. Rita Hills AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; 13 % Ganztrauben; 66 % neue französische Eiche (Barriques und Hogsheads); 15,50 % vol

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Frankreich

Le Moine Chablis Blanchot Grand Cru 2022

Weißwein · Chablis Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis Grand Cru Blanchot Kimmeridge-Kalk/Mergel Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2022

Der Lucien Le Moine Chablis Blanchot Grand Cru 2022 stammt aus einer der sieben Grand-Cru-Lagen von Chablis – ein feiner, mineralischer und tiefgründiger Chardonnay. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Chablis Blanchot – Grand Cru am Ostende des Hügels

Chablis im nördlichen Burgund steht für puristische, trockene Chardonnays von markanter Säure und Langlebigkeit – geprägt vom kühlen Kontinentalklima und den Kalk- und Mergelböden des Kimmeridgiums. Die höchste Stufe bilden die sieben Grand-Cru-Lagen am rechten Ufer des Serein.

Blanchot liegt am östlichen Ende des Grand-Cru-Hügels, südost-exponiert an einem steilen, gut belüfteten Hang, der vor allem Morgensonne erhält. Auf Kimmeridge-Kalk und -Mergel mit teils bläulichen Tonen reift die Lage langsam wie ein kühles Terroir – zeigt aber zugleich die Tiefe geschützter, wärmerer Lagen. Das ergibt einen besonders floral-feinen, mineralischen und langlebigen Grand Cru.

Jahrgang 2022 – Chablis

2022 brachte in Chablis eine reife, großzügige und zugleich frische Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. In einer kühlen, langsam reifenden Grand-Cru-Lage wie Blanchot ergibt das einen dichten, zugleich straff-mineralischen Chardonnay mit großer Tiefe und langem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, Chablis Blanchot Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der Most kommt unmittelbar nach der Pressung von einem ausgesuchten Erzeuger ins Fass und wird lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom Kimmeridge-Kalk und der kühlen, langsam reifenden Blanchot-Lage lebt dieser Grand Cru: helle Zitrusfrucht und weiße Blüten, dazu eine ausgeprägte, kreidig-feuersteinige Mineralität. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz binden eine cremige, vielschichtige Textur und einen Hauch nussiger Röstwürze ein, ohne die Frische zu überdecken. Am Gaumen straff und zugleich tief, mit salzigem Zug, lebendiger Säure und einem langen, mineralisch-spannungsreichen Nachhall.

Zitrus und weiße Blüten, kreidig-feuersteinige Mineralität – straff und tief, mit salzigem Zug und langer Spannung.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu Austern und Meeresfrüchten, zu edlem Fisch und Krustentieren (Hummer, Langusten), zu Geflügel in heller Sauce sowie zu jungem Hartkäse.


Lage: Chablis Blanchot Grand Cru (Burgund, Frankreich); östliches Ende des Grand-Cru-Hügels, südost-exponierter Steilhang; Kimmeridge-Kalk und -Mergel mit teils bläulichen Tonen
Klassifikation: Grand Cru, Chardonnay (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Baum-Barth Ingelheimer Sonnenhang Spätburgunder 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Ingelheimer Sonnenhang (Lagenwein) Baum-Barth Ingelheim · Selztal Kalkstein 20–30 % Ganztrauben hoher Anteil neues franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Ingelheimer Sonnenhang Spätburgunder 2022 ist der erste Lagenwein des Guts – aus dem kalksteingeprägten Ingelheimer Sonnenhang. Ein Spätburgunder von bemerkenswerter Feinheit, Eleganz und Vielschichtigkeit, mit hohem Lagerpotenzial.


Ingelheimer Sonnenhang – erster Lagenwein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Im besonderen Burgunderjahr 2022 füllte das Gut erstmals eigenständige Lagenweine ab – der Sonnenhang ist einer davon.

Der Ingelheimer Sonnenhang ist von Kalkstein geprägt. Minimale Erträge und die schonende Traubenverarbeitung bilden die Grundlage für einen Wein von außergewöhnlicher Qualität und Finesse.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Lagenwein) aus dem Ingelheimer Sonnenhang, Jahrgang 2022; vom Kalksteinboden, minimale Erträge.

Der Wein wird mit einem Ganztraubenanteil von 20–30 % und schonender Verarbeitung vinifiziert und reift in einem hohen Anteil neuer französischer Barriquefässer, die ihm eine unvergleichliche Finesse verleihen.

Im Glas

In der Nase öffnet sich eine Aromenpalette, die von roten Beerennoten bis hin zu einer subtilen, fast animalischen Nuance reicht. Am Gaumen entfaltet sich der Spätburgunder mit bemerkenswerter Feinheit und Eleganz; seine Vielschichtigkeit wird von einer harmonischen Säurestruktur begleitet. Ein Wein mit hohem Lagerpotenzial, der bereits jetzt ein absolutes Highlight ist.

Rote Beeren und eine subtile, fast animalische Nuance – am Gaumen von bemerkenswerter Feinheit und Eleganz, vielschichtig und getragen von einer harmonischen Säurestruktur.

Ein feiner, vielschichtiger Spätburgunder mit hohem Lagerpotenzial; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: Ingelheimer Sonnenhang, Ingelheim (Selztal), Rheinhessen; kalksteingeprägter Boden, minimale Erträge
Klassifikation: Spätburgunder, Lagenwein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: 20–30 % Ganztrauben, schonende Verarbeitung, Reifung in hohem Anteil neuer französischer Barriquefässer

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