Naturwein

Naturwein: Die Rückkehr zu traditioneller Weinherstellung

Willkommen in der faszinierenden Welt des Naturweins – ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr Weinliebhaber und Neulinge in seinen Bann zieht. Naturwein steht für eine Rückkehr zu den Wurzeln der Weinherstellung, weg von industriellen Verfahren und hin zu einer natürlicheren, unverfälschten Form des Weins. Dieser Blogbeitrag richtet sich an alle, die mehr über Naturwein erfahren möchten, von seiner Herstellung über seine Vorzüge und Herausforderungen bis hin zu den Unterschieden zu herkömmlich hergestellten Weinen.

In den kommenden Abschnitten werden wir tief in die Welt des Naturweins eintauchen. Wir werden untersuchen, was Naturwein eigentlich ist, wie er hergestellt wird, und welche Vor- und Nachteile er bietet. Darüber hinaus vergleichen wir Naturwein mit traditionellen Weinen, um ein klares Bild der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu vermitteln. Unser Ziel ist es, Ihnen ein umfassendes Verständnis zu vermitteln und vielleicht auch die Neugier zu wecken, selbst einmal einen Naturwein zu probieren.

Naturwein, oft auch als „Raw Wine“ oder „Vins Naturels“ bezeichnet, grenzt sich durch seine Herstellungsweise deutlich von konventionellen Weinen ab. Doch was genau macht einen Wein zum Naturwein? Im Kern geht es darum, den Wein so natürlich wie möglich zu belassen. Das bedeutet, dass während der Produktion auf den Einsatz von chemischen Zusätzen und unnötige Eingriffe verzichtet wird.

Historisch gesehen ist die Produktion von Naturwein keineswegs neu. Tatsächlich ist sie so alt wie der Weinbau selbst. In den letzten Jahrzehnten hat die Bewegung jedoch eine Renaissance erlebt, vor allem als Gegenbewegung zur massenproduzierten, stark standardisierten Weinkultur. Naturweinproduzenten streben danach, den wahren Ausdruck des Terroirs – des Bodens und der Umgebung, in der die Trauben wachsen – zu erfassen und im Wein zu bewahren.

Die Hauptmerkmale von Naturwein sind:

Keine chemischen Zusätze: Es werden keine synthetischen Mittel zur Schädlingsbekämpfung oder Düngung verwendet. Der Fokus liegt auf natürlichen Alternativen und biodynamischen Praktiken.

Natürliche Hefe: Naturweine werden oft mit wilden oder nativen Hefen fermentiert, die auf der Traubenschale oder in der Umgebung der Weingüter vorkommen, im Gegensatz zu kultivierten Hefen, die in der konventionellen Weinherstellung üblich sind.

Minimaler Eingriff: Die Philosophie des minimalen Eingriffs durchzieht den gesamten Produktionsprozess, von der Ernte bis zur Abfüllung. Das Ziel ist es, den Wein so wenig wie möglich zu manipulieren, um seine natürliche Vielfalt zu erhalten.

In den nächsten Abschnitten werden wir detailliert auf den Herstellungsprozess eingehen, die Vor- und Nachteile von Naturwein diskutieren und sehen, wie er sich von herkömmlichen Weinen unterscheidet. Bleiben Sie dran, um tief in die Welt des Naturweins einzutauchen.

Der Herstellungsprozess von Naturwein unterscheidet sich wesentlich von dem herkömmlicher Weine, hauptsächlich durch den Grundsatz des minimalen Eingriffs und die Verwendung natürlicher Ressourcen. Hier ist eine detaillierte Betrachtung der Schritte, die die Einzigartigkeit von Naturwein definieren:

Ausgangsmaterial

Naturwein beginnt mit der Auswahl geeigneter Trauben, die aus biodynamischem oder organischem Anbau stammen. Solche Trauben sind frei von Pestiziden und chemischen Düngemitteln, was den natürlichen Geschmack des Weins unterstützt und die Umweltbelastung minimiert.

Ernte

Die Trauben für Naturwein werden oft von Hand geerntet, um die Integrität der Frucht zu bewahren und eine sorgfältige Auswahl zu ermöglichen. Diese Methode ist arbeitsintensiver, ermöglicht jedoch eine präzisere Selektion und minimiert die Beschädigung der Trauben.

Fermentation

Ein Schlüsselelement der Naturweinproduktion ist die Verwendung natürlicher oder wilder Hefen, die auf der Haut der Trauben oder in der Weinkellerei natürlich vorkommen. Im Gegensatz zu konventionellen Weinen, bei denen kultivierte Hefen zum Einsatz kommen, erlauben wilde Hefen eine komplexere und vielschichtige Fermentation, die den Charakter des Weins stark prägt.

Keine Zusatzstoffe

Während der gesamten Weinherstellung werden keine chemischen Zusätze verwendet. Das bedeutet keine künstlichen Hefen, keine Sulfite zur Konservierung (oder nur minimale Mengen am Ende des Abfüllprozesses), keine Klärungsmittel oder andere Substanzen, die in der konventionellen Weinproduktion häufig zur Standardisierung und Stabilisierung verwendet werden.

Reifung

Die Reifung von Naturwein erfolgt oft in neutralen Behältern wie alten Holzfässern oder Betontanks, um den Einfluss von Eichenaromen zu minimieren. Einige Winzer verwenden auch amphorenartige Gefäße, um eine noch natürlichere Reifung zu ermöglichen. Der Reifungsprozess wird so gestaltet, dass er den natürlichen Ausdruck des Weins so wenig wie möglich verändert.

Abfüllung

Die Abfüllung von Naturwein erfolgt meist ohne Filtration, um die natürlichen Eigenschaften und Hefen im Wein zu bewahren. Dies kann zu einer leichten Trübung des Weins führen, die jedoch als Qualitätsmerkmal und nicht als Mangel angesehen wird.

Vorteile

Umweltfreundlich: Die Produktion von Naturwein fördert nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken, die sowohl den Boden als auch die umgebende Umwelt schonen.

Weitere Vorteile: Naturwein enthält oft weniger Sulfite und Chemikalien, als andere Weine.

Einzigartigkeit im Geschmack: Durch die minimale Intervention und die natürliche Fermentation entwickeln Naturweine einzigartige, oft überraschende Aromen und Texturen, die sie von herkömmlichen Weinen unterscheiden.

Nachteile

Inkonsistenz: Da keine zwei Chargen genau gleich sind, können Geschmack und Qualität von Naturwein variieren, was einige Konsumenten als Nachteil sehen.

Kurze Haltbarkeit: Ohne den Schutz durch Sulfite und andere Konservierungsstoffe sind Naturweine oft weniger langlebig und müssen relativ jung getrunken werden

Naturwein repräsentiert nicht nur eine alternative Herangehensweise an die Weinherstellung, sondern auch eine Philosophie, die Wert auf Authentizität, Umweltbewusstsein und die Wiederentdeckung traditioneller Methoden legt. Für Weinliebhaber bietet Naturwein eine spannende Möglichkeit, unverfälschte und vielfältige Geschmacksprofile zu erkunden, die eng mit ihrem Ursprung und der natürlichen Weinbereitung verbunden sind. Während Naturweine sicherlich ihre Herausforderungen mit sich bringen, insbesondere in Bezug auf Konsistenz und Haltbarkeit, ist ihre wachsende Beliebtheit ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen nach nachhaltigeren Alternativen in der Weinwelt suchen. Für Neulinge in der Welt des Weins bietet Naturwein eine exzellente Gelegenheit, die Vielfalt und Tiefe dieses faszinierenden Getränks zu erleben. Mit einem offenen Geist und einer Bereitschaft zum Experimentieren kann das Entdecken von Naturweinen zu einer bereichernden Erfahrung werden, die die Palette der Weingeschmäcker erweitert und neue Perspektiven auf die Kunst der Weinherstellung eröffnet.

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Dieser Artikel wurde mit Hilfe von ChatGPT erstellt. Alle Fotos wurden mit KI generiert.

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaut St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin Kalklehm & wärmespeichernder Kies 2023

Der Gevrey-Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Viel Fruchtfülle, Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade treffen auf präsente Tannine, die dem Wein ein festes Gerüst für lange Reife geben.


Lavaut Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaut Saint-Jacques zählt zu den besten Premier Crus von Gevrey-Chambertin. Die Böden sind von starkem Kalklehm durchzogen und weisen viel wärmespeichernden Kies auf – so wird die Tageswärme nachts besser gehalten, und die Pinot-Frucht kann sich klarer herauskristallisieren als in vielen anderen Lagen.

Die 9,5 Hektar liegen westlich des Dorfes am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und fördern einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – ganz auf einen klaren Lagenausdruck und ein tragfähiges Tanningerüst ausgerichtet.

Im Glas

Viel Fruchtfülle mit Lakritz, kleinen reifen Walderdbeeren, Zeder, dunkler Schokolade, unreifer Kirsche und einem Anflug von Kräutern. Die Tannine sind präsent und geben dem Wein ein ideales Gerüst für lange Reife.

Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade über präsentem Tannin – ein Premier Cru mit Gerüst für viele Jahre.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaut Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalklehm mit wärmespeicherndem Kies, Combe de Lavaux, 9,5 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos 1er Cru Jus de Chavigne 2022

Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay

Chardonnay Mâcon-Pierreclos AOC Mâconnais 2022 Erste Säfte · alte Reben

Der Mâcon-Pierreclos Premiers Jus de Chavigne 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kraftvoller, mineralischer Chardonnay aus den ältesten Reben der Lage Chavigne – ein klassischer, kompromissloser Weißwein, der die großen weißen Burgunder herausfordert.


Chavigne – steile Altreben über Kalk

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stellen im Mâconnais Chardonnays her, die in Präzision und Spannung mit weit teureren Namen mithalten. Der Premiers Jus de Chavigne stammt von den ältesten Reben des Sektors Chavigne.

Die Parzellen liegen sehr steil, überwiegend nach Südwesten ausgerichtet, auf armen, steinigen Böden. In der Tiefe finden die Wurzeln im kalkhaltigen Untergrund Frische und mineralische Prägung – die Grundlage für die unverwechselbare Spannung dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.

Der Premiers Jus de Chavigne zeigt sich dennoch klassisch und spiegelt den Jahrgang kaum wider – ein Wein, der nach Aussage des Erzeugers Jahrzehnte überdauern kann.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Für diese Cuvée werden ausschließlich die ersten, pH-niedrigen Säfte der ältesten Chavigne-Reben verwendet – schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Diese strenge Selektion zielt auf die reinste, intensivste Frucht bei voller Säurespannung; der Ausbau erfolgte klassisch im Fass.

Im Glas

Intensiv und frisch: geröstete Haselnuss und getoastetes Brot, dazu Birne, weißer Pfirsich, Orangenzeste und feiner Honig, untermalt von floralen Noten und weißem Pfeffer. Am Gaumen texturreich, energiegeladen und vinös, mit Volumen, würziger Tiefe und einer salzig-mineralischen Länge.

Klassisch, kompromisslos, langlebig – ein Mâcon, der die großen weißen Burgunder herausfordert.

Bereits jetzt von hoher Klasse, idealerweise 5 bis 10 Jahre reifen lassen. Bei 12 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Hummer und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein großer Weißwein für die festliche Küche.


Lage: Mâcon-Pierreclos, Lage Chavigne (Mâconnais); steile SW-Hänge, arme steinige Böden über Kalk, alte Reben
Klassifikation: Mâcon-Pierreclos AOC
Ausbau: Chardonnay; erste Säfte der ältesten Reben, Fassausbau, Coquard-Presse

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Weine

Frank John Riesling Buntsandstein 2023 BIO

Weißwein · Riesling · Pfalz · Deutschland

Frank John Riesling Buntsandstein ist ein biodynamischer, trockener Riesling aus der Pfalz. Das Traubengut wächst ausschließlich auf Buntsandstein; spontane Gärung im Holzfass und ein Jahr auf der Vollhefe ergeben einen charaktervollen, mineralischen Wein mit großem Reifepotenzial.


Buntsandstein

Frank John – Das Hirschhorner Weinkontor in Neustadt-Königsbach (Pfalz) arbeitet biodynamisch (Demeter, Kontrollstelle DE-ÖKO-003). Das Traubengut stammt ausschließlich vom Buntsandstein, der für diese Weinbauregion typisch ist. Die Rebe durchwurzelt diesen Boden in großer Tiefe und prägt so die mineralische Art des Rieslings.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling. Kurze Maischestandzeiten, lange Presszeiten und Spontanvergärung in 1200- und 2400-l-Holzfässern – teils mit ganzen Trauben – sorgen für Charakter und Reifepotenzial. Dazu trägt der einjährige Ausbau auf der Vollhefe bis zur Selbstklärung bei; abgefüllt wird nur leicht filtriert.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase gelbe Frucht – Aprikose, Pfirsich – mit Kräuterwürze, Bergamotte und einem feinen Hefeton. Am Gaumen kühl und mineralisch, mit seidiger Textur, gut eingebundener Säure und großer Saftigkeit. Langer, salzig-würziger Abgang.

Am Tisch

Bei rund 10–12 °C servieren. Ein eleganter, mineralischer Speisenwein mit Reifepotenzial, der etwas Luft schätzt.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, asiatische Küche und gereifter Käse.


Lage: Neustadt-Königsbach, Pfalz (Deutschland); Buntsandstein
Klassifikation: Riesling – Weißwein (trocken), biodynamisch (Demeter)
Ausbau: Spontangärung in 1200- und 2400-l-Holzfässern, teils Ganztrauben; ein Jahr auf der Vollhefe

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USA

Saxum Broken Stones 2019

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden französische Eiche 2019

Der Saxum Broken Stones 2019 ist eine rare, Syrah-dominierte Rhône-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus dem kalkreichen Willow Creek District von Paso Robles. Tief, würzig und vielschichtig – mit dunkler Frucht, herzhafter Würze und einer kraftvollen, zugleich präzisen Statur. Der Name verweist auf die gebrochenen Kalksteine des Bodens.


Broken Stones – aus gebrochenem Kalkstein

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Herzstück ist das James Berry Vineyard im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer der Monterey-Formation mit dünnem Oberboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein", und „Broken Stones" spielt auf eben diesen gebrochenen, kalkreichen Untergrund an, dem die Cuvée ihren Charakter verdankt.

Die Reben wurzeln tief in den Spalten des Kalkfelses, sodass kaum bewässert werden muss; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des Willow Creek District ergibt das einen tiefgründigen, kraftvollen und zugleich frischen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro (Mourvèdre) sowie Grenache und Carignan, Jahrgang 2019, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und herzhafte Würze; Graciano steuert Farbe, florale Frische und lebendige Säure bei; Mataro Struktur, Erdigkeit und eine trüffelige, herzhafte Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit, Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen, der die Frucht und das kalkige Terroir in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze Frucht wie Brombeere und Cassis, gemahlener Pfeffer, geräuchertes Wild, eine erdig-würzige Note von verbrannter Erde und Trüffel sowie florale und kräuterige Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit dichter, geschliffener Textur, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die den kraftvollen Stil trägt – mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze Frucht, Pfeffer, geräuchertes Wild und Trüffel – kraftvoll und vielschichtig, von mineralischer Frische getragen, sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); kalkreiches Terroir (James Berry Vineyard), Kalkstein/Kalkschiefer der Monterey-Formation; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 60 % Syrah, 20 % Graciano, 11 % Mataro sowie Grenache und Carignan (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Rebsorten

Ziereisen Weißer Burgunder

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen MUS Grauer Burgunder 2023 ist ein weißer Landwein Oberrhein vom Weingut Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Der Jahrgang stammt ausschließlich aus handgelesenen Trauben von über 45 Jahre alten Reben, vinifiziert nach dem naturnahen Ansatz des Betriebs: keine Filtration, kein technischer Eingriff.


Baden / Oberrhein

Das Weingut Ziereisen bewirtschaftet Lagen im südlichsten Zipfel Badens, direkt am Dreiländereck D/F/CH. Die Böden sind von Kalk und Lösslehm geprägt, das Klima durch die Nähe zum Oberrhein und zum Schwarzwald beeinflusst. Der Wein trägt bewusst die Herkunftsbezeichnung Landwein Oberrhein, um außerhalb restriktiver Weingesetz-Vorgaben arbeiten zu können.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauem Burgunder (Pinot Gris) von über 45 Jahre alten Reben. Die Trauben wurden in der Korbpresse schonend gepresst; die Gärung verlief spontan mit rebeneigenen Hefen im großen traditionellen Holzbehälter. Anschließend reifte der Wein 20 Monate auf der Hefe und wurde ohne Filtration abgefüllt – ein kleines Depot in der Flasche ist produktionstypisch. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Die Nase zeigt sich zurückhaltend: reife Birne, weißer Pfirsich, ein Hauch Quitte, unterlegt von Brioche-Tönen aus dem Hefelager. Am Gaumen geradlinig und dicht, mit einer straffen, frischen Säurestruktur, die Spannung verleiht. Der Abgang ist lang, mineralisch und salzig – typisch für die Markgräflerland-Basis der Ziereisen-Weine.

Am Tisch

Jetzt trinkbar, mit optimalem Potenzial bis ca. 2030. Profitiert von 30–45 Minuten Dekantieren oder Belüften im Glas; bei 10–12 °C servieren und das Depot vorher absetzen lassen.

Passt zu: Flusskrebs, Zanderfilet, Ziegenkäse, weißem Spargel und Rindertatar – hält auch gegenüber würzigeren Gerichten stand.


Lage: Baden, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Grauer Burgunder (Pinot Gris, Altreben >45 Jahre), trocken
Ausbau: Korbpresse, Spontangärung, 20 Monate Hefelager, unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Weine

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling 2021 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Schwarzer Herrgott Riesling 2021 stammt aus der bekanntesten und einer der ältesten Lagen des Zellertals. Er besticht durch herrliche Weißfrüchte, mineralische Kalknoten und eine kräftige Würze, die in einem wahrlich druckvollen Abgang münden – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Schwarzer Herrgott

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Schwarzer Herrgott ist die bekannteste und eine der ältesten Lagen des Zellertals. Das Zellertal hat die höchsten Berge der Pfalz; die Reben tun sich an der Oberfläche schwer und suchen sich den Weg tief in die Erde, wo sie auf Tonmergel- und Kalkschichten stoßen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Durch eine lange Feinhefelagerung und die Selektion der besten Trauben besitzt dieser Riesling ein sehr langes Lagerpotenzial und entwickelt sein volles Potenzial erst nach mehreren Jahren. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase herrliche Weißfrüchte und mineralische Kalknoten. Am Gaumen mineralisch und kräftig gewürzt, mit klarer Frucht, feiner Struktur und einem druckvollen, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als gehobener Speisebegleiter; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und gereiftem Käse.


Lage: Pfalz, Zellertal, Schwarzer Herrgott (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: lange Feinhefelagerung, Traubenselektion; Tonmergel und Kalk; langes Lagerpotenzial
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2021

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben 1960–2000 24 Monate franz. Barrique 2021

Der Revello Fratelli Barolo 2021 DOCG ist der klassische Gemeinde-Barolo des Hauses – aus Nebbiolo-Reben in der Frazione Annunziata bei La Morra. Ein eleganter, fein strukturierter Barolo, der den parfümierten, harmonischen Stil von La Morra verkörpert.


Barolo aus La Morra – der Annunziata-Stil

Die Trauben stammen aus rund 2,3 Hektar Weinbergen in der Frazione Annunziata in La Morra – mit südöstlicher (250 m) und südwestlicher Ausrichtung (260 m). Die Nebbiolo-Reben wurden zwischen 1960 und 2000 gepflanzt und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die in La Morra für besonders parfümierte, feingliedrige und elegante Baroli stehen.

La Morra gilt als die Gemeinde der zugänglicheren, aromatisch offenen und harmonischen Barolo-Stilistik – ein Kontrast zu den straffen, kraftvollen Weinen aus Serralunga oder Monforte. Der bewusst moderate Ertrag von 6,0 bis 7,0 t pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer, frischer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. Aus den Annunziata-Lagen in La Morra ergibt das einen eleganten, harmonischen Barolo mit Tiefe, Frische und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in französischen Barriques, davon 20 % neu und 80 % gebraucht. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Aus den kalk-tonigen Annunziata-Lagen lebt dieser Barolo vom parfümierten La-Morra-Stil: rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu die sortentypische florale Note von Rose und Veilchen, untermalt von Leder, Teer und feiner Würze. Der überwiegend gebrauchte Barrique-Ausbau bindet das Holz dezent ein und lässt der Frucht den Vortritt. Am Gaumen elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, harmonischen Nachhall.

Rote Frucht, Rose und Veilchen, Leder und feine Würze – elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und langem, harmonischem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Gutes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Weinberge in der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 2,3 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (260 m); Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–2000
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 24 Monate französische Barriques (20 % neu, 80 % gebraucht)

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Schaumweine

Adrien Renoir Coteaux Champenois Verzy Rouge Grand Cru 2022

Rotwein · Coteaux Champenois · Pinot Noir · Grand Cru

Adrien Renoir Coteaux Champenois Verzy Rouge Grand Cru ist ein stiller Rotwein aus 100 % Pinot Noir aus der Champagne. Anders als der bekannte Schaumwein ist Coteaux Champenois die stille Variante der Region. Dieser Wein stammt von der Domaine Adrien Renoir aus dem Grand-Cru-Dorf Verzy, von den beiden Kleinstparzellen „Le Chemin de Vez" und „Les Champs Brûlés". Ein individueller, großer Pinot – fast wie ein burgundischer Lagenwein.


Verzy

Verzy ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims in der Champagne. Die tonhaltigen Kalkböden prägen die kühle, mineralische Stilistik dieses Pinot Noir. Die Trauben stammen von zwei winzigen Parzellen, „Le Chemin de Vez" und „Les Champs Brûlés".

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinot Noir aus exponierten Einzellagen. Er wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut – die Vinifikation stellt Frucht, Mineralität und Säurespiel in den Vordergrund. Die Produktion ist sehr klein.

Im Glas

Kühle, zurückhaltende Nase: unreife rote Frucht, viel Stein, etwas Florales und mediterrane Würze. Am Gaumen fein und säurebetont, mit Sauerkirscharomatik und einem extravaganten Mundgefühl, das an tonhaltige Kalkböden denken lässt. Straff und druckvoll im eindrucksvollen Finish.

Am Tisch

Bei rund 15–16 °C in einem großen Burgunderglas servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: Geflügel, Ente, helles Fleisch, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Verzy Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne); Ton/Kalk
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Rouge (Grand Cru)
Ausbau: stiller Rotwein, Pinot Noir; kleine Produktion

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