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24. Juli 2006

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Spanien

Vega Sicilia Unico 2015

Rotwein · Ribera del Duero · Tinto Fino & Cabernet Sauvignon

96% Tinto Fino · 4% Cabernet Sauvignon Ribera del Duero 2015 5 Jahre Holzausbau 84.184 Flaschen

Der Vega Sicilia Único 2015 ist der Spitzenwein des gleichnamigen Guts in der Ribera del Duero. Eine Cuvée aus 96% Tinto Fino (Tempranillo) und 4% Cabernet Sauvignon, gereift über fünf Jahre in Holz und weitere Jahre auf der Flasche vor der Freigabe. Der Jahrgang 2015 zeigt sich von Beginn an offen, mit Substanz und Eleganz zugleich.


Finca Vega Sicilia – Ribera del Duero

Das Gut Vega Sicilia erstreckt sich über fast 1.000 Hektar, von denen 210 Hektar dem Weinbau gewidmet sind. Die Reben stehen auf 700 bis 900 Metern Höhe, in einem Mosaik aus 19 Bodenarten und 64 kleinteiligen Parzellen, geformt vom Fluss Duero. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei rund 40 Jahren, bei einer Pflanzdichte von 2.222 Stöcken pro Hektar.

Der Ertrag ist mit etwa 25 Hektoliter pro Hektar streng begrenzt, was Konzentration und Tiefe der Trauben sichert. Die Parzellenvielfalt erlaubt es, für den Único genau die Lagen zu wählen, die Kraft und zugleich Finesse liefern.

Jahrgang 2015 – Ribera del Duero

Auf einen etwas trockeneren Herbst folgte ein regenreicher Winter, der die Wasserreserven füllte. Die geringen Niederschläge im frühen Frühjahr verzögerten den Austrieb; nennenswerte Spätfröste blieben aus, und ein feuchteres Saisonende ließ die Reben rascher wachsen. Warmes Wetter im Juli sicherte gesunde Trauben.

Die günstigen Sommerbedingungen brachten eine sehr gute, leicht vorgezogene Ernte mit ausgewogenem Zucker-Säure-Verhältnis. Gelesen wurde von 15. September bis 3. Oktober, von Hand in 12-kg-Kisten – bewusst „al dente", um Überreife zu vermeiden und Frische zu erhalten.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 96% Tinto Fino und 4% Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2015.

Der Ausbau folgt dem Vega-Sicilia-Prinzip: rund fünf Jahre in Holz – zunächst etwa anderthalb Jahre im Barrique, das den Wein formt, dann etwa dreieinhalb Jahre in großen Holztanks. Es folgt eine lange Flaschenreife; insgesamt liegt der Wein über zehn Jahre in Holz und Flasche, bevor er freigegeben wird. Abgefüllt im Mai 2021. Die Auflage umfasst 84.184 Bordeaux-Flaschen, dazu 3.645 Magnum, 360 Doppelmagnum, 57 Imperial und 5 Salmanazar. Der Jahrgang 2015 ist der erste von Kellermeister Gonzalo Iturriaga.

Im Glas

Von Beginn an offen und ausdrucksstark. Am Gaumen großzügig, opulent und saftig, dabei mit der seidigen Eleganz, die für das Gut steht. Kraft und Feinheit halten sich die Waage, der Abgang ist lang.

Großzügig, opulent und saftig – und doch von der seidigen Eleganz, die den Stil von Vega Sicilia ausmacht.

Schon jetzt zugänglich, bei optimaler Lagerung (12–14 °C) aber über Jahrzehnte haltbar. Vor dem Servieren großzügig dekantieren; bei rund 18 °C ausschenken.

Am Tisch

Lamm, Rind und Wild, Schmorgerichte und Edelstücke vom Grill, dazu gereifter Hartkäse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Finca Vega Sicilia, Ribera del Duero (Spanien); 700–900 m, 19 Bodenarten / 64 Parzellen
Klassifikation: Ribera del Duero DO
Ausbau: 96% Tinto Fino, 4% Cabernet Sauvignon; ~5 Jahre Holz (~1,5 J. Barrique, ~3,5 J. Holztank), abgefüllt Mai 2021

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Rebsorten

Ziereisen Schulen Spätburgunder 2023

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Schulen Spätburgunder 2023 – auf dem Etikett als „S 23" gekennzeichnet – stammt aus dem Weingut Hp. Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck. „Schulen" ist eine Parzellenbezeichnung des Guts im Markgräflerland. Konsequent minimale Eingriffe im Keller – keine Filtration, keine Schönung – prägen diesen präzisen Pinot Noir.


Markgräflerland / Jurakalk

Efringen-Kirchen liegt im äußersten Südwesten Badens, direkt am Rhein, mit Blick auf das Elsass und die Nordwestschweiz. Die Weinberge der Lage Schulen stehen auf Jurakalk – kalkreich, gut drainiert, mineralisch geprägt. Diese Unterlage gibt dem Spätburgunder Rückgrat und eine kühle Säurestruktur, die ihn auch in warmen Jahrgängen in Balance hält. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Der Jahrgang 2023 brachte im Markgräflerland reife, konzentrierte Trauben bei erhaltener Säure.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blauem Spätburgunder (Pinot Noir). Die handgelesenen Trauben wurden teilweise abgebeert und auf der Maische vergoren – mit einer sechswöchigen Maischestandzeit. Der Ausbau erfolgte über 20 Monate in traditionellen 225-Liter-Aßmann-Fässern (10 % neu, 90 % gebraucht). Abgefüllt ohne Filtration; ein kleines Depot ist produktionsbedingt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase dominiert Schwarzkirsche, unterlegt von würzigen und erdigen Noten. Am Gaumen reife Tannine, die von einer frischen Säure getragen werden – präzise, ohne Schwere. Der Abgang ist mineralisch, mit anhaltendem Nachhall dunkler Frucht.

Am Tisch

Jetzt trinkfertig, Lagerpotenzial bis ca. 2030–2033. Kurzes Dekantieren von 30 Minuten öffnet den Wein; liegend bei 12–14 °C lagern.

Passt zu: Wildgeflügel, Lammrücken und gereiftem Hartkäse.


Lage: Markgräflerland, Parzelle Schulen, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: 6 Wochen Maischestandzeit; 20 Monate in 225-l-Aßmann-Fässern (10 % neu), unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Rebsorten

Metzger Gewürztraminer lieblich -B-

Weißwein · Gewürztraminer · lieblich · Pfalz

Weingut Metzger Gewürztraminer lieblich -B- besticht durch komplexe Aromen von Litschi, Rosen, etwas Honig und einer milden Säure. Eine lange Maischestandzeit bringt das ganze Aromenrepertoire der Trauben hervor. Ein lieblicher Weißwein aus der Pfalz.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima eignet sich für die aromatische Sorte Gewürztraminer, die hier ihre typische, intensive Aromatik entfalten kann.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Gewürztraminer. Schonendste Verarbeitung und eine lange Maischestandzeit bringen das gesamte Aromenrepertoire der Trauben hervor. Lieblich ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase und am Gaumen komplexe Aromen von Litschi, Rosen und etwas Honig. Lieblich und aromatisch, getragen von einer milden Säure. Der Abgang ist weich und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Klassische Begleitung: asiatische Küche, würzige Gerichte, Blauschimmelkäse und Desserts.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Gewürztraminer), lieblich
Ausbau: Gewürztraminer, lange Maischestandzeit, lieblich

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2019

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2019

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2019 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek, den Drew Noon zu seinen besten überhaupt zählt. Die Jahrgangsbedingungen passten perfekt zum spät reifenden Cabernet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht. Der 2019er ist eine Assemblage aus 66 % Fruit Trees und 34 % Main Road.

Jahrgang 2019 – Langhorne Creek

Nach einem warmen Start zur Lese kühlte es 2019 ab Anfang März ab, sodass der Cabernet langsam und zur Perfektion ausreifen konnte – das Lesegut war bei der Ernte in tadelloser Gesundheit. Ein Jahrgang, der den spät reifenden Cabernet ideal traf.

Drew Noon selbst sagt zum 2019er: „Der 2019 Reserve Cabernet ist mein Favorit für den Wein des Jahrgangs und möglicherweise unser bester Cabernet überhaupt. Die Jahrgangsbedingungen kamen dem spät reifenden Cabernet wunderbar entgegen, und das Lesegut war bei der Ernte in perfekter Gesundheit." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein vollmundiger, reiner Cabernet im reiferen Noon-Stil, der die Brombeer- und Cassisfrucht über kräutrige Noten stellt: dazu feine Zedernoten und erdig-mineralische Anklänge. Am Gaumen Tiefe und Fülle, dabei mit der typischen Cabernet-Zurückhaltung und Balance, getragen von einem festen, reifen Tannin, das dem langen Abgang Halt und großes Reifepotenzial verleiht.

Mein Favorit für den Wein des Jahrgangs – möglicherweise unser bester Cabernet überhaupt.

Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees (66 %) und Main Road (34 %), tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Georgien

DoReMi Wine Mtsvane Amber Dry 2021

Dieser Weißwein wurde aus der hierzulande kaum bekannten Rebsorte Mtsvane bereitet und mit viel Sorgfalt über sechs Monate auf den eigenen Schalen in traditionellen Qvevri ausgebaut. Solche Weißweine mit dieser besonderen Ausbaumethode werden bei uns als "Orange Weine" bezeichnet, während man in Georgien von "Amber Weinen" spricht.

 

Die Rebsorte Mtsvane ist eine authentische und charaktervolle Sorte aus Georgien, die eine bemerkenswerte Frische, großartige subtile Säure und eine faszinierende Aromenvielfalt in den Wein einbringt. Sie gilt als eine der besten Rebsorten Georgiens und zeigt im DoReMi ihre ganze Vielfalt.

 

Reife Quitten, eingelegter Apfel, Honigmelone und der Duft einer blühenden Frühlingswiese, aber auch leicht laktische Noten dominieren das Bouquet des Weines. Geschmacklich brilliert dieser Mtsvane mit sanften Tanninen, einer zupackenden Säure und Noten von getrockneten Früchten. Der Abgang ist kraftvoll und langanhaltend. Ein außergewöhnliches Weinunikat. Bilder: Credit © LEPL

 

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Chateauneuf-du-Pape Arioso 2014

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

100 % Grenache Lieu-dit Pignan Rotem & Mounir Saouma Pflanzung 1930er-Jahre Ganztraubengärung 36 Monate auf der Feinhefe 2014

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Arioso 2014 ist ein reinsortiger Grenache aus dem Lieu-dit Pignan, von Reben aus den 1930er-Jahren. Mit ganzen Trauben vergoren und drei Jahre ohne Abstich auf der Feinhefe gereift – in einem kühlen, schwierigen Jahrgang, der dem Wein eine für Châteauneuf ungewöhnlich schlanke, transparente Gestalt gibt.


Arioso – alte Grenache aus Pignan

Rotem und Mounir Saouma haben ihren Ruf mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune aufgebaut. Ihr Einstieg in Châteauneuf-du-Pape war eine kleine Parzelle im Lieu-dit Pignan, unmittelbar neben den Lagen von Château Rayas. Dort steht reiner Grenache aus den 1930er-Jahren, der von Natur aus nur winzige Erträge bringt – das Ausgangsmaterial des Arioso.

Pignan liegt im Nordosten der Appellation, mit Blick auf den Mont Ventoux, und hat mit dem gängigen Bild von Châteauneuf wenig gemein. Statt großer galets roulés prägen Sand und Stein den Boden. Sand speichert kaum Wärme, entwässert schnell und hält den Wuchs knapp; der Grenache reift darauf langsamer und bringt hellere Frucht und feinkörnigere Gerbstoffe hervor als auf den warmen Kieselböden im Zentrum der Appellation.

Das Rebalter verstärkt diesen Effekt. Achtzigjährige Stöcke setzen von sich aus wenig Trauben an, wurzeln tief und reifen gleichmäßig – die Konzentration entsteht im Weinberg, nicht durch Extraktion im Keller.

Jahrgang 2014 – Châteauneuf-du-Pape

2014 war in der südlichen Rhône das Gegenteil eines typischen Mittelmeerjahres. Auf einen milden, feuchten Winter folgte ein früher Austrieb und ein warmes Frühjahr; dann schlug das Wetter um. Juli und August blieben kühl und regnerisch, die Reife verlief schleppend, und der Fäulnisdruck stieg. Grenache mit seinen kompakten Trauben und dünnen Schalen traf das härter als Syrah oder Mourvèdre.

Im September brachten Unwetter weiteren Regen in die Lese; wer Qualität wollte, musste scharf selektieren und Partien zurücklassen. Das Ergebnis sind leichtere, frischere Weine mit moderatem Alkohol und klarer Säure – ein klassisches Profil, das sich deutlich von den warmen Nachbarjahrgängen abhebt. Auf dem Sand von Pignan, der ohnehin auf Finesse statt Wucht ausgelegt ist, passt ein solches Jahr zum Charakter der Lage.

Ganztraubengärung und drei Jahre auf der Feinhefe

Reinsortiger Grenache, Jahrgang 2014. Die Trauben gehen samt Stielen in die Gärung, nach rund elf Tagen kühler Mazeration; Mounir Saouma wendet die Ganztraubengärung nach eigener Aussage nur beim alten Grenache von Châteauneuf an. Die Stiele liefern Struktur und eine würzige Frische – in einem kühlen Jahr ein Beitrag zur Kontur, nicht zur Härte.

Danach liegt der Wein rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 Litern, ohne Abstich und ohne Schwefel bis kurz vor der Füllung. Die Hefe zehrt den eindringenden Sauerstoff auf und polstert über ihre Mannoproteine die Textur. Das gebrauchte Holz dieser Größe steuert kaum Aroma bei – die seidige Geschmeidigkeit kommt aus der Zeit auf der Hefe.

Im Glas

Hellrubin mit deutlichem Ziegelrand – mehr Transparenz, als man von Châteauneuf erwartet. In der Nase Himbeere, rote Johannisbeere, Süßholz und Lakritz, dazu getrocknete Kräuter, Rosenblätter und ein steiniger Ton.

Am Gaumen schlank, seidig und fein gezeichnet, mit zarten Gerbstoffen und einer Säure, die den kühlen Jahrgang verrät. Die Textur aus der langen Hefezeit trägt den Wein, ohne ihn schwer zu machen. Der Abgang ist würzig, salzig und lang.

Ein kühles Jahr auf Sand, dazu drei Jahre Hefe statt neuem Holz: Châteauneuf in seiner leichtesten Form.

Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren; ein Depot ist nach dieser Zeit normal. Bei 16–18 °C servieren. Jetzt in einer schönen Trinkphase, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu Trüffelgerichten und gereiftem Käse. Das schlanke Profil des Jahrgangs empfiehlt ihn besonders für feinere Gerichte: Taube, Perlhuhn, Kalb mit Morcheln, Pilzrisotto.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte 100 % Grenache
Lage Lieu-dit Pignan, Châteauneuf-du-Pape · sandig-steinige Böden · Nachbarlage von Château Rayas
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape · trocken
Jahrgang 2014
Vinifikation Ganztraubengärung mit Stielen · rund 11 Tage kühle Mazeration · ohne Abstich · Schwefelgabe erst kurz vor der Füllung
Ausbau rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 l
Rebenalter Pflanzung in den 1930er-Jahren
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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Feinkost

Bomba XXX

Feinkost · Tomatenpaste · Italien

Bomba XXX ist eine intensiv aromatische Tomatenpaste aus der Küche von Laura Santtini. Basis ist dreifach konzentriertes Tomatenmark, verfeinert mit vollreifem Tomatenpüree, einem klassischen Soffritto aus Zwiebeln, Sellerie und Karotten sowie kräftigem, trockenem Rotwein.


Herkunft

Bomba XXX stammt aus der Taste-#5-Linie der Food-Autorin und Umami-Expertin Laura Santtini und wird in Italien hergestellt. Die Paste bündelt die Aromen mediterraner Küche in konzentrierter Form.

Zutaten und Herstellung

Kern ist dreifach konzentriertes Tomatenmark, ergänzt um Tomatenpüree, Soffritto (Zwiebel, Sellerie, Karotte), trockenen Rotwein, eingekochten Traubenmost, Kräuter und Gewürze. So entsteht aus langsam aufgebauten Aromen eine gebrauchsfertige Paste.

Geschmack

Tief, vollmundig und herzhaft mit konzentrierter Tomatenfrucht, würzigen Gemüsenoten und der Tiefe des Rotweins. Ein kräftiges Umami-Profil, das Saucen, Suppen und Eintöpfe spürbar verstärkt.

In der Küche

Ein bis zwei Esslöffel genügen, um Tomatensaucen, Suppen, Dips oder Aufstriche aufzuwerten. Roh oder mitgekocht verwendbar, auch als Würzbasis für Marinaden und Schmorgerichte.

Klassische Begleitung: Pasta, Schmorgerichte, Eintöpfe, Bruschetta und Burger.


Hersteller: Laura Santtini (Taste #5 / Easy Tasty Magic)
Produkt: dreifach konzentrierte Tomatenpaste
Sorte: Bomba XXX
Herkunft: Italien
Verarbeitung: mit Soffritto und trockenem Rotwein verfeinert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.06.2027

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Feinkost

Olasagasti Crema de Atun y Anchoas Thunfisch Sardellencreme

Feinkost · Brotaufstrich · Baskenland · Spanien

Olasagasti Crema de Atún y Anchoas ist eine streichzarte Thunfisch-Sardellen-Creme – bestens als Brotaufstrich und für Pintxos geeignet.


Herkunft / Baskenland

Olasagasti ist eine traditionsreiche Konservenmanufaktur aus dem Baskenland (Gipuzkoa). Die Creme vereint zwei Klassiker der baskischen Meeresküche – Thunfisch (Atún) und Sardelle (Anchoa) – zu einem würzigen Aufstrich in der Tradition der Pintxo-Kultur.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Thunfisch und Sardellen, fein zu einer streichfähigen Creme verarbeitet. Die Sardelle gibt der milden Thunfischbasis ihre würzige, umami-betonte Tiefe. (Genaue Zutatenliste laut Etikett.)

Geschmack

Cremig und streichzart, mit mildem Thunfischaroma und der kräftigen, salzig-würzigen Note der Sardelle. Ausgewogen umami und vollmundig.

In der Küche

Vielseitig als Aufstrich und Basis für Häppchen.

Ideal: als Brotaufstrich, auf geröstetem Brot als Pintxo, zum Füllen von Eiern, Paprika oder Tomaten sowie als Dip.


Hersteller: Olasagasti, Baskenland (Spanien)
Produkt: Crema de Atún y Anchoas – Thunfisch-Sardellen-Creme
Zutaten: Thunfisch, Sardellen (Anchoa) u. a. (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Baskenland (Spanien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 12.11.2029

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