Innenansichten von der "Blume" La Manchas

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Rebsorten

Metzger Arthos Pinot Noir 2015

Rotwein · Pinot Noir · trocken · Pfalz

Metzger Arthos Pinot Noir ist ein kraftvoller Spätburgunder vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Aus üppigem Weideland gewachsen, präsentiert er sich mit muskulös-stämmiger Statur und zartem Kern. Stolz und erhaben gesellt er sich zu den Pinot Noirs des Guts – jeder mit ganz eigenen Wesenszügen. Ein dichter, vollmundiger Wein mit Tiefe.


Pfalz

Die Reben für den Arthos wachsen auf nährstoffreichen, üppigen Böden der Pfalz. Dieses Terroir verleiht dem Spätburgunder Fülle, Kraft und eine vollmundige Statur.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder). Als Spitzen-Spätburgunder des Guts reift der Wein im Barrique, das ihm Tiefe, feinkörnige Tannine und Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot mit reifen Reflexen. In der Nase reife dunkle Kirschen und Brombeeren, dazu würzige Noten und feines Holz. Am Gaumen vollmundig und muskulös, mit reifem Tannin, saftigem Kern und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren. Gut gelagert reift der Wein weiter.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Rinderschmorbraten, Ente und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Pinot Noir), trocken
Ausbau: reinsortig Pinot Noir, Barrique

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Rebsorten

Domaine Francois Raveneau Chablis Foret Premier Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Forêt(s) linkes Serein-Ufer (Montmains) Kimmeridgium-Mergel/Ton · 0,67 ha 2023

Der Chablis 1er Cru Forêt 2023 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay am linken Serein-Ufer. In diesem Jahrgang zeigt sich Les Forêts weich, floral und elegant – von einer der legendärsten und rarsten Adressen von Chablis.


Les Forêts – Premier Cru am linken Serein-Ufer

Les Forêts ist ein Premier Cru am linken Ufer und gehört zum Verbund der Lage Montmains. Raveneaus Parzelle umfasst 0,67 Hektar in südöstlicher bis nordöstlicher Ausrichtung; die Reben stammen zu zwei Dritteln aus den frühen 1990er- und zu einem Drittel aus den frühen 2000er-Jahren. Der Boden aus kimmeridgischem Mergel und Ton bringt einen weichen, floralen und eleganten Stil hervor.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet, zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahre lagerfähig.

Jahrgang 2023 – Chablis

2023 brachte in Chablis einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein kühl-feuchtes Frühjahr verlangte Wachsamkeit, ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer; eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für Chablis steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die weiche, florale Eleganz dieses Forêt unterstreicht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und Austernschale über feinem Stein. Am Gaumen weich, floral und elegant, mit sanfter Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und Austernschale über sanfter Mineralität – weich, floral und elegant.

Schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die feine Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Les Forêts (1er Cru), Chablis; linkes Serein-Ufer (Montmains), kimmeridgischer Mergel & Ton, SO-/NO-Lage, 0,67 ha, Reben aus den 1990er/2000er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Derrière Le Mont Aigu Chouilly Grand Cru

Der Pertois-Lebrun Derrière le Mont Aigu 2017 kommt aus einer winzigen Parzelle in Chouilly: 0,59 Hektar, 1955 vom Großvater Paul Pertois gepflanzt. Ohne Dosage und ohne Schwefelzusatz abgefüllt – ein Lagen-Champagner, der zeigt, was alter Chardonnay auf reiner Kreide kann.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. In der Nase Honig, Bratapfel, gelbes Steinobst und feines Gebäck, dazu ein Hauch Rauch. Im Mund klar und frisch, mit dichter, kalkig-cremiger Textur. Ein langes, intensives Finale, das mit jedem Schluck tiefer wird.

Mach was draus

Austern, Steinbutt, Langustinen oder Bresse-Huhn in heller Soße. Er gehört an einen schön gedeckten Tisch und braucht ein großes Glas. Ein Champagner für Weinfreunde, die Lagen vergleichen und ihm Zeit geben wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ohne Dosage und ohne Schwefel – und trotzdem so cremig. Für mich einer der spannendsten Chouilly-Champagner.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist das Besondere an der Parzelle? Sie ist nur einen halben Kilometer von Le Fond du Bateau entfernt. Als erste Lage des Guts kam sie 2013 komplett ohne Herbizide aus.

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein liegt zehn Monate auf der feinen Hefe – 60 % im Eichenfass, 40 % in Steinzeug. Danach mindestens fünf Jahre auf der Hefe.

100 % Chardonnay · Lage Derrière le Mont Aigu, Chouilly Grand Cru · 0,59 ha, gepflanzt 1955 · reine Kreide · erste Pressung · 10 Monate Feinhefe, 60 % Eichenfass, 40 % Steinzeug · ungeschönt, unfiltriert · mind. 5 Jahre Hefelager · Jahrgang 2017 · Brut Nature ohne Dosage und ohne Schwefelzusatz · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Andres Williams-Christ

Spirituose · Pfalz · Birnenbrand (Williams-Christ)

Williams-Christ Birnenbrand Pfalz Weingut Andres · Deidesheim klar destilliert intensiv fruchtig

Der Andres Williams-Christ Birnenbrand ist ein feiner Obstbrand aus Williams-Christ-Birnen von den Gebrüdern Andres aus Deidesheim in der Pfalz – ein klarer Brand mit dem intensiven, saftigen Aroma reifer Williamsbirnen.


Andres Williams-Christ – Birnenbrand aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt. Neben ihren Weinen und Sekten stammt aus ihrem Hause auch dieser Williams-Christ-Birnenbrand – gewonnen aus der aromatischsten aller Birnensorten.

Herstellung

Der Birnenbrand entsteht durch Vergärung und anschließende Destillation vollreifer Williams-Christ-Birnen. Charakteristisch sind seine klare Erscheinung und das besonders intensive, sortentypische Birnenaroma, das diese Birnensorte auszeichnet.

Im Glas

Klar und ausdrucksstark, mit dem intensiven, saftigen Duft und Geschmack reifer Williams-Christ-Birnen. Am Gaumen fruchtbetont und fein, mit einem sauberen, langen Nachhall.

Klar und ausdrucksstark – der intensive, saftige Duft und Geschmack reifer Williams-Christ-Birnen, fruchtbetont und fein mit sauberem, langem Nachhall.

Am besten gut gekühlt bei 6–10 °C aus dem Tulpenglas genießen.

Zum Genuss

Als Digestif nach dem Essen, als Begleitung zu Obst- und Cremedesserts oder zum Verfeinern in der feinen Küche und Patisserie.


Produkt: Williams-Christ Birnenbrand (Obstbrand aus Williams-Christ-Birnen)
Herkunft: Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Genuss: als Digestif; gut gekühlt servieren

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

100 % Chardonnay La Garenne · Premier Cru Blagny-Zone, Puligny-Montrachet Parzelle 0,99 ha · Pflanzung 1989 Spontangärung im Eichenfass bis 18 Monate Ausbau 2023

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet kommt aus einer Parzelle von 0,99 Hektar hoch oben in der Blagny-Zone, die das Gut 1989 gepflanzt hat. Ein kühler, geradliniger Chardonnay mit steiniger Kontur – im reifen, großzügigen Jahrgang 2023 mit mehr Frucht als sonst, aber ohne die Spannung der Lage zu verlieren.


La Garenne – hoch über Puligny, an der Grenze zu Saint-Aubin

La Garenne zählt mit rund 10 Hektar zu den größten Premier Crus der Blagny-Zone. Der Hang ist nach Osten ausgerichtet, die Lage beginnt etwas südwestlich des Weilers Blagny und reicht im Westen bis an die Gemarkung von Saint-Aubin. Wer im Weinberg steht, sieht die berühmten Lagen von Puligny tief unter sich – La Garenne liegt deutlich höher, dort, wo der Hang flacher wird und in die Hochfläche übergeht. Nicht zu verwechseln ist die Lage mit dem Clos de la Garenne, einem kleinen ummauerten Abschnitt rund 500 Meter östlich.

Die Höhe bestimmt den Charakter. Die Bodenauflage ist dünn, der Kalkstein nah, die Wurzeln gehen schnell in den Fels. Oben weht mehr Wind, die Nächte sind kühler, die Trauben reifen langsamer. Daraus entstehen Chardonnays, die eher über Kontur und Säure wirken als über Breite – ein Gegenmodell zu den üppigeren Pulignys der Hangmitte.

Die Domaine Etienne Sauzet, 1903 gegründet, gehört zu den Referenzbetrieben der Gemeinde. Die eigene Parzelle von 0,99 Hektar wurde 1989 bepflanzt; die Reben waren zur Lese 2023 also gut dreißig Jahre alt.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

In der Côte de Beaune war 2023 das Jahr der vollen Trauben. Ein milder Winter und ein kühles, feuchtes Frühjahr füllten die Wasserreserven; der Austrieb kam Mitte April, ab Mitte Mai stabilisierte sich das Wetter. Die Blüte Anfang Juni lief fast ohne Ausfälle, und der Fruchtansatz war entsprechend groß – wer im Sommer nicht ausdünnte, riskierte verwässerte Weine.

Eine Hitzewelle gegen Ende August gab der Reife den letzten Schub, Regen Mitte September brachte kurz vor der Lese Entspannung. Das Lesegut war gesund und aromatisch, mit reifer Frucht und klarer Säure. In einer kühlen Hochlage wie La Garenne zeigt sich der Jahrgang von seiner besten Seite: Die Reife des Jahres trifft auf die Frische des Standorts.

Temperaturgeführte Spontangärung im Holz

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Die Gärung startet spontan mit den weinbergseigenen Hefen und läuft temperaturgeregelt in Eichenfässern – ein langsamer Verlauf, der die Aromen erhält und der Hefe Zeit lässt, Textur aufzubauen.

Mit dem anschließenden Ausbau auf der Feinhefe bleibt der Wein bis zu 18 Monate im Keller. Holz und Hefe arbeiten dabei zusammen: Das Fass sorgt für einen langsamen Sauerstoffaustausch, die Hefe für Schmelz. Bei einem Jahrgang mit reicher Frucht gibt diese lange Zeit dem Wein die Struktur, die ihn über Jahre trägt.

Im Glas

Helles Gold mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone, gelber Apfel und weiße Blüten, dazu ein kühler, steiniger Ton und ein Hauch Haselnuss. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit der runden Frucht des Jahres und einer klaren Säure, die sie trägt. Der Abgang ist lang, salzig und trocken.

Ein üppiger Jahrgang auf einer kühlen Hochlage: La Garenne nimmt die Frucht von 2023 und gibt ihr Kontur.

Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die steinige Frische passt besonders zu Schalentieren; die reife Frucht des Jahrgangs trägt auch Kalbsrücken mit Pfifferlingen und gebratene Jakobsmuscheln.


Produzent Domaine Etienne Sauzet, Puligny-Montrachet
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage La Garenne, Blagny-Zone von Puligny-Montrachet, Côte de Beaune · Ostlage in der Höhe · flachgründige, kalkreiche Böden · rund 10 ha gesamt
Klassifikation Puligny-Montrachet Premier Cru
Jahrgang 2023
Vinifikation Spontangärung im Eichenfass · temperaturgeregelt
Ausbau bis zu 18 Monate einschließlich Feinhefelager
Trinkempfehlung jetzt bis 2033
Rebenalter Parzelle von 0,99 ha, gepflanzt 1989

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Speyer 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Speyer Mosel Kabinett · fruchtsüß alte wurzelechte Reben

Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein straffer, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – kühle Frucht, feinste Schieferwürze und pikante, tänzelnde Säure, mit sehr großem Reifepotenzial.


Thörnicher Ritsch – Im Speyer

Die Parzelle „Im Speyer" gehört zu den eindrucksvollsten Gewannen der berühmten Mosellage Thörnicher Ritsch, gegenüber dem Ort Thörnich an der Mittelmosel. Der Weinberg erhebt sich extrem steil aus dem Moseltal und ist optimal nach Süden ausgerichtet, sodass die Reben von intensiver Sonneneinstrahlung und dem ausgleichenden Einfluss des Flusses profitieren. Die Böden aus devonischem Schiefer speichern Wärme und bieten den Reben zugleich nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und ausgeprägter mineralischer Prägung.

In „Im Speyer" stehen vielfach sehr alte Rieslingreben, teils über 80 Jahre und oft noch wurzelecht. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist diese Parzelle noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und leichtfüßige Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – ideale Bedingungen für animierende, spannungsreiche Kabinette.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett).

Handlese in der Steillage, anschließend Spontangärung mit Naturhefen; im Keller wird konsequent auf Reinzuchthefen, Enzyme und Schönung verzichtet. Der Ausbau ist traditionell und bewusst reduktiv angelegt – ein Stil, der die Weine kühl, klar und ausgesprochen langlebig macht. Jung profitieren sie stark von Luft; abgefüllt wird unter Schraubverschluss.

Im Glas

Eine klare Stilistik mit kühler Frucht, feinster Schieferwürze und pikanter, tänzelnder Säure. Am Gaumen präsentiert sich der Wein straff, mineralisch und lang, von einem salzigen Mantel umgeben und mit sehr großem Reifepotenzial ausgestattet.

Straff, mineralisch und lang – kühle Frucht und Schieferwürze in einem salzigen Mantel.

Jung mit etwas Luft zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Klassiker zu würziger, leicht scharfer Küche: Thai-Currys, Sushi, gebratenes Geflügel mit Ingwer oder kräftiger Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Speyer" (Mittelmosel); extrem steile Südlage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Sentiers 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers 2019

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2019 stammt von rund 80 Jahre alten Reben am nördlichen Rand von Chambolle, direkt an der Grenze zu Morey – im reifen Jahrgang 2019 der opulenteste der Groffier-Crus, dicht und würzig, mit der Finesse von Chambolle.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, rund 500 Meter nordöstlich des Dorfes gelegen, unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und unmittelbar an der Grenze zu Morey-Saint-Denis (Les Ruchots). Auf 4,9 Hektar zeigt sich das Terroir eher mit Morey verwandt und ergibt eine kräftigere Stilistik als die feingliedrigen Chambolle-Lagen.

Wo Chambolle sonst für leichte, steinige Böden bekannt ist, liegt hier ein höherer Tonanteil über dem Kalkstein, was dem Boden seine braune Färbung und dem Wein Dichte und Kraft gibt. Groffier bewirtschaftet rund 80 Jahre alte Reben, erzogen im seltenen Cordon-Royat-System für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, festes Tannin und gutes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019.

Vergoren mit hohem Ganztrauben-Anteil (rund 80–90 %), ausgebaut in etwa 20–25 % neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Sattes Purpur. In der Nase Kirsch und Orangenzeste über reifer roter Beerenfrucht. Am Gaumen mittelgewichtig und sehr saftig, mit gutem Gewicht und – für einen Chambolle – muskulöser Statur; reichlich schwarzer Pfeffer hebt das Finale, während die Ganztrauben dem Abgang Frische verleihen.

Opulent und reif, würzig und muskulös – der dichteste der Groffier-Crus, getragen von frischer Ganztrauben-Würze.

Jung noch etwas stämmig: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Rind, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, alte Reben (~80 J.), 4,9 ha (Cru gesamt)
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Sentiers), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ~80–90 % Ganztrauben; ~20–25 % Neuholz

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Brouilly 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Brouilly · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Brouilly Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Brouilly 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Dieser Brouilly stammt aus dem südlichsten und größten der Beaujolais-Crus, dessen Granit- und blaue Diorit-Böden („pierre bleue") dem Gamay Tiefe, Struktur und Mineralität verleihen.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Brouilly, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom granitisch-blausteinigen Brouilly-Boden und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine feine, steinige Würze. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und konzentriert, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Dunkle Kirsche, florale und steinige Würze – saftig und konzentriert, mit feinem Tannin und langer, mineralischer Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Brouilly (Frankreich); südlichster und größter der Beaujolais-Crus, Granit- und blaue Diorit-Böden („pierre bleue")
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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