Castilla y León im August 2007

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Juanma I el grande

AVAN –
Ribera del Duero

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Spanien

Bimbache John Stone El Hierro blanco 2022

Weißwein · El Hierro · Kanaren

Der Bimbache John Stone El Hierro Blanco ist ein Weißwein der Kellerei Bimbache von der Kanareninsel El Hierro – eine Cuvée aus Verijadiego Blanco und Listán Blanco. Die Trauben stammen vom kleinen, über sechzig Jahre alten Weinberg Piedra Juan, exponiert auf dem El Monte auf sandigen Vulkangesteinsböden. „John Stone" ist die englische Übertragung des Lagennamens. Ein eigenwilliger Charakterwein mit Nerv, Frische und salziger Mineralität.


El Hierro – Piedra Juan

Bimbache wurde 2018 von Rayco Fernández und Pablo Matallana auf El Hierro gegründet, der kleinsten und jüngsten Kanareninsel und einem Biosphärenreservat. Der Einzellagen-Weinberg Piedra Juan liegt auf dem El Monte und ist über sechzig Jahre alt; die Reben stehen auf sandigen Vulkangesteinsböden. Das maritime, vom Atlantik gekühlte Klima prägt die straffe, salzige Stilistik. Bewirtschaftet wird biologisch, gelesen von Hand.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Verijadiego Blanco und Listán Blanco. Die Gärung beginnt spontan im Tank und wird im französischen Eichenfass beendet, wo der Wein anschließend reift – mit minimalem Eingriff im Keller. Enthält Sulfite.

Im Glas

Ein eigenwilliger Charakterwein. Am Gaumen mit Nerv und Frische, getragen von salziger Mineralität, subtiler Frucht und erdigen Aromen. Straff und terroirgeprägt, mit langem Abgang. Hier zeigt sich das ganze Spektrum eines Weißweins, wie es selten geworden ist.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrillter Fisch, Meeresfrüchte, Ceviche und gereifter Käse. Auch zu hellem Geflügel und kräftigen Gemüsegerichten. Vor dem Servieren leicht dekantieren; Serviertemperatur 11–13 °C.


Lage Piedra Juan / El Monte, El Hierro (Kanaren), sandige Vulkangesteinsböden, über 60-jährige Reben
Klassifikation DO El Hierro
Ausbau Cuvée Verijadiego Blanco/Listán Blanco, Spontangärung im Tank, Ausbau im französischen Eichenfass

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Südafrika

Bon Courage Sauvignon Blanc

Weißwein · Robertson · Sauvignon Blanc · Südafrika

Bon Courage Sauvignon Blanc ist ein trockener Weißwein aus dem Robertson Valley in Südafrika. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Der Wein bleibt unverholzt, um die klare Frucht zu betonen. Im Glas ein feiner, spritziger Sauvignon Blanc mit Stachelbeere, Gras und tropischer Frucht.


Robertson

Das Robertson Valley liegt rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit langen Sonnenstunden und kühlen Nächten geben den Weißweinen Frische und klare Aromatik. Durch das Tal fließen drei Flüsse, die über die Jahre unterschiedliche Bodentypen abgelagert haben.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Sauvignon Blanc. Er vergärt kühl im Edelstahltank und bleibt ohne Holzausbau, damit die Frucht klar im Vordergrund steht. Für mehr Struktur verbringt er vor der Füllung längere Zeit auf der Feinhefe.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase klare Stachelbeere und frisches Gras, dazu Nuancen tropischer Frucht wie Passionsfrucht und Litschi. Am Gaumen fein, spritzig und elegant, mit knackiger Säure und saftiger Frucht. Der Abgang ist frisch und klar.

Am Tisch

Jung und gut gekühlt bei 8–10 °C genießen, solange die Frucht ihre volle Saftigkeit zeigt.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Meeresfrüchte, Geflügel und Sommersalate.


Lage: Robertson Valley, Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: Kaltvergärung im Edelstahl, ohne Holz, Feinhefelager

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Spanien

Marques de Riscal Baron de Chirel Reserva 1994

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo-Cabernet-Cuvée

Tempranillo / Cabernet Sauvignon Rioja DOCa Barón de Chirel Reserva Rioja Alavesa alte Reben 26 Monate Eiche 1994

Der Marqués de Riscal Barón de Chirel Reserva 1994 ist eine gereifte Spitzen-Cuvée aus alten Reben der Rioja Alavesa – weich, mit immenser Länge und gekonntem Holzeinsatz. Ein Wein, den man getrunken haben muss, wenn man sich ernsthaft mit der Rioja beschäftigt.


Barón de Chirel – Riscals Spitzen-Cuvée

Marqués de Riscal, 1858 in Elciego gegründet, war die erste Kellerei der Rioja, die nach dem Bordeaux-Vorbild arbeitete – inklusive der historischen Pflanzung von Cabernet Sauvignon, der hier aus genau diesen historischen Gründen bis heute erlaubt ist. Der Barón de Chirel erschien erstmals 1986 als experimentelle Abfüllung aus einer Selektion sehr alter, ertragsarmer Reben und gilt als einer der Wegbereiter des modernen Rioja-Stils.

Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen aus alten Reben der Rioja Alavesa rund um Elciego, auf tonig-kalkigen Böden und Kiesterrassen über Kalkstein in 450 bis 550 Metern Höhe. Die Cuvée verbindet hochgelegenen Tempranillo mit einem markanten Anteil Cabernet Sauvignon – das Beste aus Rioja und Bordeaux in einem Wein.

Jahrgang 1994 – Rioja

1994 gilt als einer der großen Rioja-Jahrgänge der 1990er Jahre – ein hervorragendes Jahr mit gesundem, vollreifem Lesegut und idealen Bedingungen für langlebige, tiefgründige Weine. Über drei Jahrzehnte Flaschenreife haben dem Barón de Chirel seine ganze Komplexität und seidige Reife geschenkt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus überwiegend Tempranillo mit einem markanten Anteil Cabernet Sauvignon, Jahrgang 1994, trocken.

Selektion sehr alter, ertragsarmer Reben, anschließend rund 26 Monate Reife im Eichenfass, gefolgt von langer Flaschenreife. Der Holzeinsatz ist gekonnt und fein integriert – er stützt die Frucht, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

Reife Frucht- und gedörrte Pflaumenaromen entströmen dem Glas schon kurz nach dem Einschenken. Mit etwas Luft gewinnen intensive Aromen dunkler Früchte die Oberhand, und der Wein gewinnt deutlich an Finesse. Ein weicher Wein mit immenser Länge und gekonntem Holzeinsatz, getragen von seidigen, vollständig gereiften Tanninen.

Ein Wein, den man getrunken haben muss, wenn man sich ernsthaft mit Weinen aus der Rioja beschäftigt.

Ein gereifter Wein dieses Alters sollte stehend gelagert, vorsichtig geöffnet und behutsam dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu Braten und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch sowie zu gereiften Hartkäsen – ein Wein für den großen, festlichen Anlass.


Lage: Rioja DOCa, Rioja Alavesa rund um Elciego (Spanien); tonig-kalkige Böden und Kiesterrassen über Kalkstein, 450–550 m, alte Reben
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva, Barón de Chirel (trocken)
Ausbau: Tempranillo mit Cabernet Sauvignon; ~26 Monate Eichenfass, lange Flaschenreife

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 2021 18 Monate Holz · 50% neu

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021 von Arnaud Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. Von Hand in kleinen Kisten gelesen, zeigt er satte, saftige Frucht, samtige Textur und elegante Tannine mit langem Ausklang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaux (Lavaut) Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits und zählt zu den besten Premier Crus der Gemeinde. Der 9,5 Hektar große Weinberg liegt am Eingang der Combe de Lavaux, eines kleinen Tals, das in die Côte d'Or einschneidet.

Die südexponierten Hänge bieten gute Sonne, während kalte Westwinde aus dem Tal die Reife verlangsamen und große Tag-Nacht-Schwankungen bewirken. Dieses kühlere Mesoklima bringt einen etwas schlankeren, frischeren Stil als der direkte Nachbar Clos Saint-Jacques. Die flachen, steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig und lenken die Energie in hochwertige Trauben.

Benannt ist die Lage nach einer nahen Saint-Jacques-Statue an der Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Ein Teil wird als ganze Traube vergoren, was Intensität und Komplexität gibt; die Gärung erfolgt ausschließlich mit natürlichen Hefen.

Reife über 18 Monate im Eichenfass: 50% neue Fässer, 25% aus dem Vorjahr, 25% aus dem zweiten Vorjahr. Diese Staffelung hält die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten.

Im Glas

In der Nase reife Früchte mit einem Hauch Lakritz. Am Gaumen ein Mund voll satter, saftiger Früchte, getragen von Tiefe und Komplexität. Die Textur ist samtig, die Tannine elegant; der Abgang ist lang.

Satte, saftige Frucht mit einem Hauch Lakritz über samtiger Textur – ein Premier Cru mit langem Ausklang.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube, Spontangärung; 18 Monate Holz (50% neu, 25% 1 Jahr, 25% 2 Jahre)

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Rebsorten

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc 2024

Weißwein · Chardonnay · Burgund

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc ist der Einstieg in das Weißwein-Sortiment einer der präzisesten Adressen von Meursault. Fichet arbeitet mit der Genauigkeit eines Feinmechanikers und behandelt diesen regionalen Wein mit derselben Sorgfalt wie seine Village-Lagen. Das Ergebnis ist ein straffer, geradliniger Weißwein, der die aromatische Reinheit der Frucht in den Mittelpunkt stellt.


Rund um Meursault

Der Bourgogne Blanc stammt aus kühlen Parzellen rund um Meursault an der Côte de Beaune. Die Reben wachsen auf kalk- und mergelreichen Böden, die dem weißen Burgund seine Mineralität und Frische geben. Im Weinberg setzt Fichet auf viel Handarbeit, verzichtet auf Herbizide und arbeitet biodynamisch, ohne Zertifizierung.

Assemblage und Ausbau

Bis zu zwölf Stunden Maischestandzeit und eine schonende Pressung stehen am Anfang; danach bleibt der Wein bis zur Füllung auf der Feinhefe. Ausgebaut wird er – wie Fichets übrige „kleinere" Weine – überwiegend in Demi-muids und gebrauchten Barriques mit sehr sparsamem Anteil neuen Holzes. Das lange Hefelager gibt Textur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase Zitrus und weißfleischiges Steinobst, dazu eine dezente Mandel- und Feuersteinnote. Am Gaumen geradlinig und straff, mit zupackender Säure und einer feinen Stoffigkeit aus dem Hefelager. Der Abgang bleibt trocken, salzig-mineralisch und klar.

Am Tisch

Ein Allrounder am Tisch: zu Meeresfrüchten, gebratenem Fisch, hellem Geflügel und mittelreifem Hartkäse. Jung bereits zugänglich, in den ersten drei bis fünf Jahren am besten; kühl und liegend lagern.

Klassische Begleitung: Austern, gebratener Zander, Geflügel in heller Sauce. Bei 11–12 °C servieren.


Lage: Rund um Meursault, Côte de Beaune
Klassifikation: AOC Bourgogne (regionale Appellation)
Ausbau: Demi-muids und gebrauchte Barriques, langes Feinhefelager, wenig neues Holz

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Schaumweine

Adrien Renoir Coteaux Champenois Verzy Rouge Grand Cru 2022

Rotwein · Coteaux Champenois · Pinot Noir · Grand Cru

Adrien Renoir Coteaux Champenois Verzy Rouge Grand Cru ist ein stiller Rotwein aus 100 % Pinot Noir aus der Champagne. Anders als der bekannte Schaumwein ist Coteaux Champenois die stille Variante der Region. Dieser Wein stammt von der Domaine Adrien Renoir aus dem Grand-Cru-Dorf Verzy, von den beiden Kleinstparzellen „Le Chemin de Vez" und „Les Champs Brûlés". Ein individueller, großer Pinot – fast wie ein burgundischer Lagenwein.


Verzy

Verzy ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims in der Champagne. Die tonhaltigen Kalkböden prägen die kühle, mineralische Stilistik dieses Pinot Noir. Die Trauben stammen von zwei winzigen Parzellen, „Le Chemin de Vez" und „Les Champs Brûlés".

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinot Noir aus exponierten Einzellagen. Er wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut – die Vinifikation stellt Frucht, Mineralität und Säurespiel in den Vordergrund. Die Produktion ist sehr klein.

Im Glas

Kühle, zurückhaltende Nase: unreife rote Frucht, viel Stein, etwas Florales und mediterrane Würze. Am Gaumen fein und säurebetont, mit Sauerkirscharomatik und einem extravaganten Mundgefühl, das an tonhaltige Kalkböden denken lässt. Straff und druckvoll im eindrucksvollen Finish.

Am Tisch

Bei rund 15–16 °C in einem großen Burgunderglas servieren; eine kurze Belüftung tut ihm gut.

Klassische Begleitung: Geflügel, Ente, helles Fleisch, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Verzy Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne); Ton/Kalk
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Rouge (Grand Cru)
Ausbau: stiller Rotwein, Pinot Noir; kleine Produktion

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Whisky

Glenfarclas 40 Jahre

Single Malt Scotch Whisky · Highland (Speyside) · Sherryfass-Reifung

Single Malt Scotch Whisky Highland (Speyside) Glenfarclas 40 Jahre Oloroso-Sherryfass 43 % vol 0,7 l

Der Glenfarclas 40 Jahre Highland Single Malt ist ein Klassiker der Familienbrennerei: vier Jahrzehnte Reife in Sherryfässern schenken ihm jene generöse Sherry-Prägung, für die Glenfarclas berühmt ist – dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Leder und eine cognacartige Rancio-Tiefe.


Glenfarclas – Highland-Brennerei der Familie Grant

Glenfarclas liegt in Ballindalloch im Herzen der Speyside und wird seit 1865 ununterbrochen von der Familie Grant geführt – heute in sechster Generation und damit eine der wenigen wirklich unabhängigen Brennereien Schottlands. Der Name bedeutet „Tal des grünen Grases".

Die Brennblasen von Glenfarclas sind die größten der Speyside und werden – eine Seltenheit – noch direkt mit Gasflammen befeuert. Aus diesem kraftvollen, öligen Destillat entsteht ein traditioneller Highland-Malt mit ausgeprägter Sherry-Prägung. Auf dem Gelände lagern rund 68.000 Fässer in klassischen Dunnage-Warehouses, mit Beständen aus jedem Jahrgang seit 1953.

Sherry-Stil aus dem Dunnage-Warehouse

Der Charakter von Glenfarclas entsteht im Fass: Gereift wird vorrangig in Sherryfässern (Oloroso), in feuchten, kühlen Dunnage-Lagerhäusern, in denen die Fässer nur wenige Lagen hoch gestapelt liegen. Diese langsame, gleichmäßige Reife über vier Jahrzehnte verleiht dem 40-Jährigen seine dichte, vielschichtige Sherry-Würze, ohne dass die Eiche je übermäßig hervortritt.

Reifung – 40 Jahre im Sherryfass

Single Malt Scotch Whisky, mindestens 40 Jahre gereift, 43 % vol, 0,7 l.

Vermählung sorgfältig ausgewählter, über 40 Jahre alter Sherryfässer aus den Lagerhäusern der Brennerei. Abgefüllt mit 43 % vol in der schlichten Ausstattung der Standardrange, präsentiert in einer Box, deren Gestaltung an die ikonischen Türen der Glenfarclas-Lagerhäuser erinnert.

Im Glas

In der Nase dichte dunkle Schokolade, Zigarrenkiste und Rosinen, dazu mit der Zeit Anklänge von altem Eichenholz und Leder sowie eine cognacartige Rancio-Note. Am Gaumen Christmas Cake und ein Hauch Tabak, Schokoladen-Orangen-Brownies, Kaffeebohnen und saftige Trockenfrüchte; im Hintergrund Funken von Zimt und schwarzem Pfeffer, die eine wohlige Wärme spenden.

Generöse Sherry-Fülle, wie sie nur vier Jahrzehnte im Fass schenken – komplex, rund und von großer Tiefe.

Der lange Abgang trägt dichte Noten von Sherry und Butterscotch; später entwickeln sich Bitterorangen-Marmelade und Ingwer.

Zum Genuss

Pur bei Raumtemperatur in einem tulpenförmigen Nosing-Glas genießen, ohne Eis. Ein paar Tropfen stilles Wasser können die Aromatik zusätzlich öffnen. Ein Whisky für den besonderen Moment – als Digestif oder zur Zigarre.


Brennerei / Region: Glenfarclas, Ballindalloch, Highland (Speyside), Schottland; familiengeführt seit 1865
Kategorie: Single Malt Scotch Whisky, 40 Jahre; 43 % vol, 0,7 l
Reifung: über 40 Jahre in Oloroso-Sherryfässern, Dunnage-Warehouse; direkt befeuerte Brennblasen

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Länder/Regionen

Mabis Valpolicella Ripasso Classico Superiore

Wein · Rotwein · Valpolicella · Italien

Mabis Valpolicella Ripasso Classico Superiore wird aus Corvina, Corvinone und Rondinella gekeltert und ein zweites Mal auf der Maische eines Amarones vergoren. So erlangt er die rosinige Frucht und Intensität eines Amarone, mundet jedoch etwas feinfruchtiger und leichter.


Valpolicella / Venetien

Der Wein stammt von Mabis (Biscardo), einem Familienbetrieb im Veneto bei Verona. Die Trauben wachsen in der Valpolicella Classico, der historischen Kernzone in den Hügeln nördlich von Verona – seit der Antike für ihre hochwertigen Rotweine bekannt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina, Corvinone und Rondinella. Nach der ersten Gärung wird der Wein nach der Ripasso-Methode ein zweites Mal auf der Maische eines Amarones vergoren – das verleiht ihm zusätzliche Farbe, Tannine, Körper und Konzentration. Anschließend reift er rund 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, gefolgt von einer Flaschenreife.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. Fein-würzige Aromen von Kirschen und süßen Trauben, untermalt von Schokoladennoten. Am Gaumen sehr dicht und vollmundig, mit rosiniger Frucht und weichen Tanninen. Langer, weicher Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss etwas atmen lassen – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und gereiftem Käse.


Lage: Valpolicella Classico, Venetien (Italien); Mabis (Biscardo)
Klassifikation: Valpolicella Ripasso Classico Superiore DOC – Cuvée aus Corvina, Corvinone & Rondinella
Ausbau: Ripasso-Methode (zweite Gärung auf Amarone-Maische), ~12 Monate slawonische Eiche, anschließend Flaschenreife

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