Vergessene Schätze der Metzgerzunft

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Länder/Regionen

Château Troplong Mondot 1er Grand Cru Classé 2009 Saint-Émilion

Rotwein · Saint-Émilion · Merlot · Premier Grand Cru Classé

Château Troplong Mondot Saint-Émilion ist ein großer Bordeaux-Rotwein und ein Premier Grand Cru Classé vom rechten Ufer der Gironde. Das Weingut liegt auf dem Kalksteinplateau von Saint-Émilion, einem der höchsten Punkte der Appellation. Die Cuvée besteht aus 86 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon und 4 % Cabernet Franc. Im Glas sehr dunkel, körperreich und dicht.


Saint-Émilion

Château Troplong Mondot liegt auf dem Kalksteinplateau von Saint-Émilion, in unmittelbarer Nähe zu Château Pavie, auf einem der höchsten Punkte der Appellation. Die kalk- und tonhaltigen Böden verleihen dem Wein Dichte, Frische und Tiefe. Das Gut ist ein Premier Grand Cru Classé.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus 86 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon und 4 % Cabernet Franc. Nach der Gärung reift der Wein im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Würze und großes Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Sehr dunkles Rot. In der Nase intensive Aromen reifer, dunkler Beeren: Kirsche, Brombeere und Cassis. Am Gaumen sehr körperreich, dicht und intensiv, mit einem komplexen, von Frucht und Extrakt geprägten Geschmacksbild, klaren, samtigen Tanninen sowie Eleganz und Finesse. Im Nachhall erneut Cassis, Holunder und dunkle Kirsche.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und geschmortes Fleisch.


Lage: Kalksteinplateau, Saint-Émilion (Bordeaux); Kalk/Ton
Klassifikation: Saint-Émilion Premier Grand Cru Classé
Ausbau: 86 % Merlot / 10 % Cabernet Sauvignon / 4 % Cabernet Franc, Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

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Rebsorten

Metzger Sauvignon blanc

Weißwein · Sauvignon Blanc · Pfalz · Deutschland

Metzger Sauvignon Blanc ist ein herrlich sortentypischer Sauvignon Blanc aus der Pfalz. Es dominieren Aromen von Stachelbeere, Passionsfrucht und Maracuja. Der Wein schmeckt frisch, intensiv, fruchtig und leicht.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das Klima und die Böden bringen aromatische, frische Sauvignon Blancs mit klarer Sortentypizität hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sauvignon Blanc. Der fruchtbetonte Ausbau stellt die sortentypische Aromatik und die frische, leichte Stilistik in den Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen dominieren Stachelbeere, Passionsfrucht und Maracuja. Frisch, intensiv, fruchtig und leicht, mit saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchte, Salate und Spargel.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Sauvignon Blanc)
Ausbau: Sauvignon Blanc, fruchtbetont

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Weine

Kühling-Gillot Ölberg Riesling Großes Gewächs 2022 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Ölberg VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Tonschiefer (Rotliegendes) reine Südlage BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Kühling-Gillot Niersteiner Ölberg Riesling GG 2022 stammt aus der südlichsten Lage des Guts am Roten Hang. Ein kraftvoller, zugänglicher Riesling mit großzügig ausladendem Charakter vom roten Tonschiefer.


Niersteiner Ölberg – reine Südlage am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Ölberg ist eine VDP.Große Lage auf 80 bis 170 Metern, mit einer Neigung von 65 bis 120 % und einer klassifizierten Fläche von 11,32 Hektar.

Der Ölberg ist die südlichste Lage des Guts am Roten Hang und bietet eine reine Südausrichtung mit unverstelltem Blick auf den Rhein. Der Boden ist von rotem Tonschiefer geprägt, der dem Wein seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Nach dem Kauf musste die völlig verwilderte Fläche mühsam rekultiviert werden, um die 1990 gepflanzten Reben wieder zum Leben zu erwecken; die tief verwurzelten Rebstöcke kommen trotz der warmen Exposition ohne Bewässerung aus. Im Winter wird der Boden mit Stroh abgedeckt, im Sommer werden begrünende Einsaaten vorgenommen.

Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die reine Südlage und die wärmespeichernden Tonschiefer-Böden sicherten reifes Lesegut, während die tief verwurzelten Reben Frische und Struktur bewahrten – Kraft und Balance zugleich.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Ölberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer.

Nach strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Kraft, Würze und die Prägung des roten Tonschiefers ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller, großzügiger Riesling: reife gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Prägung des roten Tonschiefers. Am Gaumen breit und zugänglich, mit viel Druck, saftiger Frucht, markanter Würze und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Reife gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und feiner Kräuterwürze, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Tonschiefers – kraftvoll und großzügig, druckvoll und saftig, mit langem, würzigem Nachhall.

Ein kraftvoller, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Ölberg (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; reine Südlage, 80–170 m, 65–120 % Neigung; roter Tonschiefer; klassifizierte Fläche 11,32 ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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USA

The Walls Mahana Syrah 2018

Rotwein · Walla Walla Valley AVA · Syrah

Syrah River Rock Vineyard The Rocks District of Milton-Freewater Basaltgeröll Gärung in Beton und Stahl Großgebinde, rund 20 % neu 2018

The Walls Mahana Syrah 2018 stammt aus dem River Rock Vineyard im Rocks District des Walla Walla Valley. Blaue Frucht, Lavendel, Veilchen, Rauch und warme Erde treffen auf die herzhafte Würze, für die Syrah aus diesen Kieselböden bekannt ist – getragen von einer klaren, reinen Frucht. Mittel- bis vollgewichtig, rund und elegant.


River Rock Vineyard – Syrah aus den Kieseln des Rocks District

Der Rocks District of Milton-Freewater liegt auf der Oregon-Seite des Walla Walla Valley und ist seit 2015 als eigene Appellation anerkannt – die einzige in den USA, deren Grenzen allein über einen Bodentyp gezogen wurden. Der Walla Walla River hat hier einen breiten Schwemmfächer aus runden Basaltgeröllen abgelagert, zwischen denen kaum Erde liegt. Die Steine speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts an die Reben ab; sie drainieren schnell und zwingen die Wurzeln in die Tiefe.

Syrah von diesen Böden hat eine eigene Handschrift: Neben dunkler und blauer Frucht zeigen die Weine herzhafte Noten von Speck, Oliven und Leder, dazu Rauch und eine erdige Würze – ein Stil, der eher an die nördliche Rhône erinnert als an die fruchtbetonten Syrahs der Neuen Welt. Das River Rock Vineyard liegt mitten in diesem Gebiet.

Eine Eigenheit steht auf dem Etikett. Weil die Rocks-District-Appellation vollständig in Oregon liegt, darf nur Wein, der auch in Oregon fertiggestellt wird, ihren Namen tragen. Wird der Wein – wie hier – in Washington ausgebaut und gefüllt, muss er die übergeordnete Walla Walla Valley AVA nennen, obwohl die Trauben aus dem Rocks District stammen. The Walls Vineyards wurde von Mike Martin gegründet; die Weine dieses Jahrgangs entstanden unter Winemaker Todd Alexander.

Jahrgang 2018 – Walla Walla Valley

Im Walla Walla Valley brachte 2018 einen frühen Start und einen warmen, dabei auffallend gleichmäßigen Sommer. Längere Hitzeperioden über der Grenze, bei der die Reben ihre Reife einstellen, blieben weitgehend aus; die Nächte kühlten zuverlässig ab. Der Herbst war lang, trocken und ruhig.

Für Syrah auf den ohnehin warmen Kieseln des Rocks District war das ein günstiges Jahr: volle Reife ohne Überreife, gesunde Trauben, erhaltene Säure. Die Weine zeigen Konzentration und reife Gerbstoffe, dabei eine Frische, die in heißeren Jahren auf diesen Böden schnell verloren geht.

Beton, Stahl und große Fässer

Im Kern Syrah, Jahrgang 2018. Vergoren wird in Beton und Edelstahl: Beton hält die Temperatur gleichmäßig und gibt dem Wein eine runde Textur, Stahl bewahrt die Frucht. Beide geben keinerlei Aromen ab.

Der Ausbau erfolgt in Großgebinden aus überwiegend gebrauchter französischer Eiche, rund 20 Prozent davon neu. Große Fässer bringen weit weniger Holzaroma ein als Barriques und lassen die Frucht und die herzhafte Würze des Rocks District im Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Purpur. In der Nase blaue Frucht, Lavendel, Veilchen, Rauch und warme Erde, dazu die typische Würze der Kieselböden nach Speck, Tapenade und Leder. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, rund und elegant, mit feinen Tanninen, ausgewogener Balance und langem Abgang.

Syrah aus Oregon-Kieseln, in Washington gefüllt: Die Herkunft steht im Glas, auch wenn das Etikett sie nicht nennen darf.

Eine Stunde vorher dekantieren. Bei 16–18 °C servieren. Lagerpotenzial von zehn bis fünfzehn Jahren.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem und geschmortem Lamm, Wild, Rind, kräftigen Schmorgerichten und reifem Käse. Die herzhafte Würze greift besonders Lamm mit Oliven und Rosmarin, Entenbrust und Wildschwein auf.


Produzent The Walls Vineyards, Walla Walla
Rebsorte Syrah
Lage River Rock Vineyard, The Rocks District of Milton-Freewater (Oregon, USA) · Basaltgeröll eines alten Schwemmfächers
Klassifikation Walla Walla Valley AVA · trocken
Jahrgang 2018
Vinifikation Gärung in Beton und Edelstahl
Ausbau Großgebinde aus überwiegend gebrauchter französischer Eiche, rund 20 % neu
Trinkempfehlung jetzt bis 2033

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Weine

Marguet Oger Grand Cru 2020 Brut Nature BIO

Der Marguet Oger 2020 Grand Cru Brut Nature ist Chardonnay aus Oger, einem der Grand-Cru-Dörfer der Côte des Blancs, ganz ohne Dosage. Jung, kreidig und trotzdem schon erstaunlich rund.

Im Glas

Hellgold, feine Bläschen. Die Nase ist noch zurückhaltend: Zitronenschale, nasser Stein, ein Hauch Kreidestaub. Am Gaumen wirkt er reifer, als sein Alter vermuten lässt, mit Zitrusfrucht und klarer Mineralität. Zum Schluss eine feine Toastnote, die lange bleibt.

Mach was draus

Sushi-Abend, Austern mit einem Spritzer Limette oder ein Teller Ziegenkäse mit Honig und Thymian. Auch zu weißem Spargel mit Sauce Hollandaise ist er eine gute Wahl. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Trink ihn jetzt zu Sushi und vergiss eine zweite Flasche für ein paar Jahre im Keller. Er hat das Zeug dazu, mit der Zeit noch tiefer zu werden.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie passt Oger zu einem Haus aus Ambonnay? Benoît Marguet keltert neben seinen eigenen Lagen in Ambonnay und Bouzy auch Dorf-Champagner aus anderen Grand Crus, darunter Oger und Chouilly in der Côte des Blancs.

Wie viele Flaschen gibt es? Laut Händlerangabe wurden vom Oger 2020 nur 2.330 Flaschen abgefüllt.

100 % Chardonnay · Oger Grand Cru, Côte des Blancs · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Hauts Doix 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Hauts Doix Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2020

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2020 stammt von rund 70 Jahre alten Reben aus einer der kleinsten und begehrtesten Lagen der Domaine – ein rassiger, seidiger Pinot Noir von Feinheit und Spannung.


Les Hauts Doix – die Lage

Les Hauts Doix liegt eingebettet zwischen den Premiers Crus Les Amoureuses und Les Charmes am Südende von Chambolle-Musigny. Der sandige, kalk- und tonhaltige Boden entwässert frei und erhält nur am Morgen direkte Sonne – kühl, aber trocken. Das ergibt rassige, tief gefärbte Chambolles von Eleganz und Präzision.

Groffier zählt zu den führenden Erzeugern der Côte de Nuits; unter Nicolas Groffier wird der Neuholzeinsatz reduziert und nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen. Les Hauts Doix gehört wegen der winzigen Menge zu den gesuchtesten Cuvées des Hauses.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020.

Vergoren mit 50 % Ganztrauben, ausgebaut in 25 % neuem Holz, auf der Hefe gereift, unfiltriert. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Ein reifes, recht großzügiges Bouquet aus prallen roten Kirschen und zerdrückter Erdbeere, mit der Zeit ein Hauch Unterholz. Am Gaumen mittelgewichtig, mit geschmeidigen Tanninen, feiner Säure, straff und frisch, zum Abgang etwas zurückhaltender als in der Nase. Rassig und energiegeladen, mit steiniger Mineralität.

Rassig, seidig und energiegeladen – eine der raren, begehrtesten Cuvées der Domaine.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Entenbrust, Kalb, Taube, Reh, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Hauts Doix, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); sandig-kalkhaltiger Boden, ca. 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 50 % Ganztrauben; 25 % Neuholz; Ausbau auf der Hefe; ein Abstich

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Weine

Weingut Andres Grauburgunder BIO

Weißwein · Pfalz · Grauburgunder

Grauburgunder Gutswein Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres saftig · erdig-fruchtig trocken · druckvoll BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Grauburgunder trocken 2025 zeigt, so gut kann ein Grauburgunder munden: eine klare, frische Saftigkeit vereint mit den typisch erdigen und fruchtigen Attributen der Rebsorte. Reife Apfel- und Quittennoten, ein tolles Mundgefühl und ein druckvolles Finish – ein richtiger Schmackofatz.


Grauburgunder – saftiger Pfälzer von Andres

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Grauburgunder ergänzt das Burgunder-Sortiment um eine saftige, gehaltvolle Rebsorte.

Die Böden der Mittelhaardt – von Buntsandsteinverwitterung bis Kalk – und das minimalistische, herkunftsbetonte Arbeiten im Weinberg bilden die Grundlage für einen Grauburgunder, der klare Frische mit erdiger Würze und reifer Frucht verbindet.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Grauburgunder 2025 zeigt eine reife, saftige Frucht bei animierender Frische. Der auf Trinkfluss und Fülle ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die klare Saftigkeit und das druckvolle Mundgefühl – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Grauburgunder aus der Pfalz, Jahrgang 2025; 100 % Grauburgunder.

Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der saftigen Frucht, des vollen Mundgefühls und der druckvollen Struktur ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Die Brüder Andres vereinen hier eine klare, frische Saftigkeit der Grauburgunder-Traube mit ihren typisch erdigen und fruchtigen Attributen. Reife Apfel- und Quittennoten wechseln sich geschmacklich ab. Ein richtiger Schmackofatz mit einem tollen Mundgefühl und einem druckvollen Finish!

Klare, frische Saftigkeit mit typisch erdiger Würze – reife Apfel- und Quittennoten im Wechsel, tolles Mundgefühl und druckvolles Finish. Ein richtiger Schmackofatz!

Ein saftiger, gehaltvoller Weißwein zum Genießen. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu cremigen Pasta- und Gemüsegerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Mittelhaardt, Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Grauburgunder, Pfalz (trocken); 100 % Grauburgunder
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Ungarn

Oremus Tokaji Late Harvest 2019

Süßer Weißwein · Tokaji Late Harvest · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Late Harvest Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) sehr späte Lese Honig & Zitrus süß 2019

Der Oremus Tokaji Late Harvest 2019 ist der zugängliche Einstieg in die süßen Schätze von Tokaj – ein harmonischer, frischer Wein vom Weingut Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia). Milde Honigaromen treffen auf frische Zitrusfrische, getragen von einem gelungenen Süße-Säure-Spiel.


Oremus und der Tokaji Late Harvest

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat der süßen Tokajer – seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Nebel für die Edelfäule, während die vulkanischen Böden den Trauben Würze und eine markante Säure geben. Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus.

Der Late Harvest ist der jüngste, zugänglichste unter den süßen Oremus-Weinen – der ideale Einstieg in die magische Welt von Tokaj. Er entsteht als Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály: Der Furmint gibt die balancierende Säure, der Hárslevelű Schmelz und seidige Textur, Kövérszőlő und Zéta Frucht und Fülle, der Sárga Muskotály rundet das Bukett ab.

Jahrgang 2019 – Tokaj-Hegyalja

Für den Late Harvest hängen die Trauben bis ganz ans Ende der Lese am Stock, sodass sie überreifen und einen Teil ihrer Feuchtigkeit verlieren – das konzentriert Zucker und Aromen. Das Ergebnis ist ein frischer, fruchtiger und harmonischer Süßwein, in dem die reife Süße und die lebendige Säure des Furmint ein feines Gleichgewicht finden.

Herstellung und Ausbau

Süßer Tokaji Late Harvest aus dem Jahrgang 2019 – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály.

Dieser Wein wurde ausschließlich aus Trauben produziert, die ganz am Ende der Lese noch am Stock hingen. Durch diese sehr späte Lese ist ein Großteil der Trauben überreif; um faules Lesegut zu vermeiden, wurde die Ernte im Weinberg selektioniert. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Gärung lagert der Wein für etwa ein halbes Jahr in Holzfässern.

Im Glas

Die mild-süßen Honigaromen, gepaart mit frischem Zitronenaroma, machen diesen Wein zu einem typischen Vertreter seiner Art. Durch ein sehr gelungenes Süße-Säure-Spiel wird dieser Wein zu einem Spiegelbild der Weine aus Tokaji.

Milde Honigaromen und frische Zitrone – ein gelungenes Süße-Säure-Spiel, ein Spiegelbild der Weine aus Tokaji.

Jung und frisch ein Genuss, gewinnt aber auch mit etwas Reife. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu mild-würzigem Blauschimmelkäse, zu fruchtigen Desserts sowie zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Late Harvest / Késői Szüret (süß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Kövérszőlő, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: sehr späte Lese mit Selektion im Weinberg, 2–3 Wochen Gärung, ca. ein halbes Jahr Reife in Holzfässern

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