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31. August 2007

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Frankreich

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Cras 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Cras · 1er Cru Chambolle-Musigny über dem Dorf · Combe Ambin · 3,45 ha 2021

Der Chambolle-Musigny Les Cras 1er Cru 2021 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus einer Top-Lage direkt über dem Dorf. Elegant, feingliedrig und fest strukturiert, floral und sehr fruchtig – Barthods Les Cras zählt zu den intensivsten und langlebigsten Weinen dieser noch unterschätzten Lage.


Les Cras – Top-Premier-Cru über Chambolle

Les Cras liegt direkt über dem Dorf Chambolle-Musigny und umfasst 3,45 Hektar – südlich des Premier Cru Les Fuées, jenseits dessen der Grand Cru Bonnes-Mares beginnt; im Westen grenzt das Lieu-dit Le Village. Der Hang neigt sich leicht nach Westen in die Combe Ambin, ein kleines Tal in der Steilwand der Côte d'Or.

Die Combe prägt ein besonderes Terroir: Die Reben sind nach Südosten ausgerichtet und erhalten viel Sonne, die durch kühlende Westwinde aus dem Tal gemildert wird – so gewinnen die Beeren an Geschmack und behalten ihre Säure (ein Effekt wie in der Combe de Lavaux in Gevrey). Die Kalk-Mergel-Böden ähneln Bonnes-Mares, mit höherem Tonanteil als Musigny, was den Weinen etwas mehr Kraft gibt. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die feingliedrige, spannungsvolle Art von Les Cras.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Floral und sehr fruchtig, mit kleinen Waldbeeren und einem Hauch Veilchen. Am Gaumen elegant, feingliedrig und fest strukturiert, mit großer Länge – der Wein tanzt und vibriert auf der Zunge.

Kleine Waldbeeren und Veilchen über feingliedriger, fester Struktur – intensiv, langlebig und voller Spannung.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Cras (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); über dem Dorf, Kalk-Mergel mit höherem Tonanteil, SO-Lage an der Combe Ambin, 3,45 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Spirituosen

Borsci CafCaffe Due Volte Caffè

Likör · Kaffeelikör · Italien · Apulien

Borsci Due Volte Caffè ist ein feiner Kaffeelikör des traditionsreichen Hauses Borsci aus Apulien. Er entsteht aus Aufgüssen hochwertiger Kaffeesorten nach einer überlieferten Prozedur. Dunkel, aromatisch und vollmundig im Geschmack. Ein Kaffeelikör für Genießer – pur, auf Eis oder mit Sahne.


Herkunft

Das Haus Borsci hat seinen Sitz im süditalienischen San Marzano in Apulien und ist seit Generationen für seine Liköre bekannt. Der Kaffeelikör steht in dieser Tradition.

Herstellung und Reifung

Der Likör wird aus Aufgüssen hochwertiger Kaffeesorten gewonnen – nach einer traditionellen Prozedur von Borsci. Das Verfahren bewahrt das volle Kaffeearoma.

Im Glas

Tiefes Braun. In der Nase intensives Aroma von geröstetem Kaffee. Am Gaumen vollmundig und aromatisch, mit feiner Süße und langem, kaffeebetontem Abgang.

Zum Genuss

Pur, auf Eis oder mit einem Schuss Sahne genießen. Auch als Digestif oder über Vanilleeis im Affogato-Stil.

Klassische Begleitung: Espresso, Vanilleeis, Schokoladendesserts und Gebäck.


Herkunft: San Marzano, Apulien (Italien)
Art: Kaffeelikör
Herstellung: Aufguss hochwertiger Kaffeesorten, traditionelle Prozedur

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Rebsorten

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot Daunia IGT

Rotwein · Cuvée · Daunia · Italien

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot ist eine süffige Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Apulien. Die Komposition aus Sangiovese und Merlot (Daunia IGT) zeigt blitzsaubere, reife Kirschfrucht – weich und rund am Gaumen, getragen von frischer Primäraromatik.


Daunia

Die Trauben stammen aus der Daunia im Norden Apuliens (Daunia IGT). Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, fruchtbetonte Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Der Sangiovese bringt Frucht und Saftigkeit, der Merlot Weichheit und Fülle. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die klare Primäraromatik – ein unkomplizierter, süffiger Rotwein.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase blitzsaubere, reife Kirschfrucht. Am Gaumen weich und rund, saftig und süffig, von frischer Primäraromatik getragen, mit unkompliziertem Trinkfluss.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein unkomplizierter, fruchtbetonter Begleiter für viele Gelegenheiten.

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Antipasti und Gegrilltes.


Lage: Daunia, Apulien (Italien)
Klassifikation: Daunia IGT – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

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Spanien

Jose Gil Paraje El Bardallo Rioja tinto 2024

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo (95 %) mit 5 % Viura Rioja DOCa Paraje El Bardallo San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · ~540 m nur 4.350 Flaschen 2024

Der José Gil Paraje El Bardallo 2024 gilt als Inbegriff der Eleganz in San Vicente de la Sonsierra – ein kalkgeprägter Lagen-Tempranillo, am Gaumen subtil, vibrierend und wunderbar harmonisch. Aus alten Reben, nur 4.350 Flaschen.


El Bardallo – Eleganz am Fuß der Sierra Cantabria

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Aufgewachsen in den Hügeln um San Vicente de la Sonsierra und geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Buschreben – organisch, mit Spontangärung und burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Der Paraje El Bardallo zeigt auch 2024 eindrucksvoll, warum er als Inbegriff der Eleganz in San Vicente gilt. Die wilde, naturbelassene Umgebung am Fuß der Sierra Cantabria verbindet sich mit der Feinheit der kalkreichen Böden zu einem subtilen, harmonischen Wein. Er stammt aus drei zwischen vierzig und achtzig Jahre alten Parzellen im Tal des Bardallo auf rund 540 Metern Höhe; die Böden bestehen aus einem schluffig-sandigen Grundgerüst mit hohen Anteilen an Kalksteinen, in einer Parzelle zusätzlich mit etwas Eisen.

Jahrgang 2024 – Rioja

2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, was zu einer späten Reifephase führte. Mehrere Regenereignisse im Herbst machten die Lese anspruchsvoll: Mit präzisem Timing wurden alle Parzellen in nur acht Tagen geerntet. Die Rebstöcke trugen kleine, konzentrierte Trauben bei niedrigen Erträgen von nur 3.500 bis 4.000 kg/ha. Der Jahrgang steht exemplarisch für die immer feinere Arbeit von José und Vicky Gil – Weine, die ihren drei Leitbegriffen so nah sind wie selten: Ausgewogenheit, Finesse und Terroir. Zugleich konnten die Erntemengen wieder gesteigert werden, sodass mehr Flaschen zur Verfügung stehen.

Assemblage und Ausbau

Überwiegend Tempranillo, ergänzt durch 5 % Viura, aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden von Hand gelesen und teils mit rund 20 % Rappenanteil vergoren. Anschließend reift der Wein zehn Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche im historischen Kellergewölbe des Schlosses. Die Abfüllung erfolgte im September 2025; die Produktion ist mit 4.350 Flaschen bewusst klein gehalten.

Im Glas

Am Gaumen wirkt der El Bardallo subtil, vibrierend und wunderbar harmonisch – getragen von der Feinheit der kalkreichen Böden. Aus alten Reben und mit niedrigen Erträgen gewonnen, vereint er Klarheit, Präzision und Balance: rote Frucht, feine kreidige Tannine und ein langer, salzig-mineralischer Nachhall. Ein Wein, der für Ausgewogenheit, Finesse und Terroir steht.

Subtil, vibrierend und wunderbar harmonisch – Ausgewogenheit, Finesse und Terroir.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Reifekäse sowie zur klassischen baskisch-riojanischen Küche.


Lage: Rioja DOCa, Paraje El Bardallo, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); drei Parzellen im Tal des Bardallo, ~540 m, schluffig-sandige Böden mit hohem Kalksteinanteil (teils etwas Eisen); Reben 40–80 Jahre
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit 5 % Viura (trocken); nur 4.350 Flaschen
Ausbau: Handlese, ~20 % Ganztraube/Rappen, Ausbau 10 Monate in 500-l-Fässern aus französischer Eiche im historischen Schlosskeller; organischer Anbau

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Weine

Kühling-Gillot Pettenthal Riesling Großes Gewächs 2023 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Pettenthal VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schieferton (Rotliegendes) steilste Parzelle Rheinhessens BIO (DE-ÖKO-006) · 2023

Der Kühling-Gillot Niersteiner Pettenthal Riesling GG 2023 stammt von der steilsten Weinbergsparzelle Rheinhessens am Roten Hang. Ein Riesling von fast burgundischem Charakter, in dem der Stein dominiert: Tabak, Würze, Wildheit – schmelzig am Gaumen, mit schier unendlichem Nachhall.


Niersteiner Pettenthal – wo der Stein dominiert

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Südlich an den Rothenberg anschließend liegt das Pettenthal; beide Lagen gehen als Teil des Roten Hangs ineinander über, mit fast identischer Ausrichtung, Hangneigung und Bodenzusammensetzung. Der Name rührt vermutlich aus der Zeit kirchlichen Besitzes (Paters Tal = Tal der Mönche).

Auch hier dominiert der rote Schieferton, das berühmte „Rotliegende". Mit rund 170 Metern liegt das Pettenthal etwas höher als der Rothenberg, der Boden ist dadurch noch einen Tick karger; die Reben müssen tief in den weichen Stein wurzeln. Die Gutsparzelle ist mit mehr als 70 % Neigung die steilste Weinbergsparzelle Rheinhessens: Das Felsband des Roten Hangs tritt hier am ausgeprägtesten zutage, die Humusschicht ist extrem dünn, Nährstoffe finden sich nur tief im steinigen Boden. Mechanische Bewirtschaftung ist unmöglich – hier kann nur von Hand gearbeitet werden.

Jahrgang 2023 – Roter Hang (Rheinhessen)

2023 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der karge rote Schieferton und die extreme Steillage bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Pettenthal, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von rotem Schieferton (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein steingeprägter Riesling von fast burgundischem Charakter: Statt vordergründiger Frucht dominieren Tabak, Würze und eine gewisse Wildheit, durchzogen von einem feinen Ton nach weißen Mandeln. Am Gaumen schmelzig und tiefgründig, mit salziger Mineralität, lebendiger Säure und einem schier unendlichen Nachhall.

Statt Frucht dominieren Tabak, Würze und Wildheit, durchzogen von einem feinen Ton nach weißen Mandeln – schmelzig und tiefgründig, mit salziger Mineralität und schier unendlichem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niederhäuser Pettenthal (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); ~170 m, >70 % Neigung (steilste Parzelle Rheinhessens); roter Schieferton (Rotliegendes)
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Von Winning Riesling Jesuitengarten GG 2020

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Forster Jesuitengarten VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe 2020

Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2020 stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.


Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.

Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Jesuitengarten (VDP.Große Lage), am Hang unterhalb des Ungeheuers, Forst, Pfalz; Buntsandstein, Kalk und Basalt
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; naturnahe Bewirtschaftung

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Italien

Sant Antonio Amarone Riserva Lilium Est 2010

Wein · Rotwein · Amarone Riserva · Italien

Tenuta Sant'Antonio Amarone Riserva „Lilium Est" zeigt ein tiefes Rubingranat und einen intensiven Duft nach feinstem Balsamico. Es folgen charakteristische Aromen von Kirsche, Pflaume und Beeren mit Anklängen winterlicher Gewürze wie Zimt, Kardamom, Vanille und Ingwer. Ein voluminöser Amarone – weich, warm und mit nachhaltigem Abgang.


Valpolicella / Veneto

Die Tenuta Sant'Antonio der Brüder Castagnedi liegt auf den Höhen von Monti Garbi im östlichen Valpolicella (Veneto). „Lilium Est" ist die Riserva und die Spitze der Amarone-Linie des Guts – ein Wein für besondere Anlässe und lange Lagerung.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina, Rondinella, Croatina und Oseleta. Die Trauben werden traditionell auf Strohmatten getrocknet (Appassimento); anschließend wird ohne Druck gepresst – es wird nur der natürlich ablaufende Saft gewonnen. Nach der Reifung in Barriques reift dieser Amarone als Riserva noch weitere vier Jahre auf der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubingranat. In der Nase feinster Balsamico, Kirsche, Pflaume und Beeren mit winterlichen Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Vanille und Ingwer. Am Gaumen voluminös, weich und warm, mit einem langen, kaum enden wollenden Abgang, der an Schokoladenkuchen, Kakao und geröstete Mandeln erinnert. Großes Lagerpotenzial.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein eindrucksvoller Begleiter zu kräftigen Gerichten oder als Meditationswein.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Lage: Amarone della Valpolicella DOCG Riserva, Monti Garbi (Veneto, Italien); Tenuta Sant'Antonio
Klassifikation: Amarone della Valpolicella DOCG Riserva – Corvina, Rondinella, Croatina, Oseleta, trocken
Ausbau: Appassimento auf Strohmatten, nur frei ablaufender Saft; Reifung im Barrique, zusätzlich 4 Jahre Flaschenreife

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Weine

Domaine de Bichery Les Terres Mêlées 2021 Brut Nature BIO

Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir · Brut Nature · Bio

Domaine de Bichery Les Terres Mêlées Brut Nature ist ein Bio-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus der Côte des Bar – weiß gekeltert (Blanc de Noirs). Der Name verweist auf die gemischten Böden der Lage. Ohne Dosage abgefüllt, zeigt er sich naturherb, klar und fein.


Côte des Bar

Die Domaine de Bichery liegt in der Côte des Bar (Aube), dem südlichen Teil der Champagne und klassischem Pinot-Noir-Land. „Les Terres Mêlées" verweist auf die gemischten Böden der Lage; die kalk- und mergelgeprägten Untergründe verleihen dem Champagner Frische, Tiefe und Mineralität. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir und wird weiß gekeltert (Blanc de Noirs). Er wird ohne Dosage als Brut Nature (0 g/l) abgefüllt – naturherb und puristisch.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase helle Frucht, Zitrus und ein Hauch Brioche. Am Gaumen naturherb und klar, mit feiner Mineralität und frischer Spannung. Der Abgang ist trocken und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Bar / Aube (Champagne); gemischte Böden, Kalk/Mergel
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Noirs
Ausbau: 100 % Pinot Noir, weiß gekeltert, ohne Dosage (0 g/l)

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