Die Weinprinzessin aus Wuppertal Unterbarmen …

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Schaumweine

Weingut Andres 1215 Blanc et Noir brut

Der Weingut Andres 1215 Blanc et Noir brut verbindet Weißburgunder und weiß gekelterten Spätburgunder – daher „Blanc et Noir“. Die Zahl 1215 erinnert an den Dezember 2015, als Michael und Thomas Andres im elterlichen Weingut einstiegen.

Im Glas

Goldgelb, mit feiner, eleganter Perlage. Im Duft Apfel und Birne, etwas Zitrus, Brioche von der Hefe und eine leise rotbeerige Note, die der Spätburgunder beisteuert. Im Mund frisch, gut gebaut und cremig, mit trockenem, zupackendem Abgang.

Mach was draus

Zu Flammkuchen, Pfälzer Saumagen, gebratenen Pilzen, Fisch, Geflügel oder mildem Käse. Auch als Aperitif sehr schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm ein paar Minuten Luft.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„1215 ist mein Tipp für Pfälzer Küche. Zu Flammkuchen einfach perfekt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Weißburgunder und Spätburgunder? Weißburgunder bringt eine frische Zitrusnote, der weiß gekelterte Spätburgunder Körper und einen Hauch roter Beeren.

Wer steht dahinter? Thomas und Michael Andres, zwei Brüder aus Deidesheim. Der eine studierte Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn, der andere Weinbau in Geisenheim. Ende 2015 übernahmen sie gemeinsam die Verantwortung.

Wie wird er gemacht? Spontangärung mit wilden Hefen im großen Holzfass, dann klassische Flaschengärung und Reife auf der Hefe. Dosiert als brut.

Weißburgunder, Spätburgunder (weiß gekeltert) · Deidesheim, Mittelhaardt · Löss, Buntsandsteinverwitterung · Grundwein spontan im großen Fass vergoren · Flaschengärung · brut · Weingut Andres, Deidesheim · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Seehof Westhofener Morstein Riesling Alte Reben 2021

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Seehof Westhofener Morstein Riesling Alte Reben 2021 kommt von der renommierten rheinhessischen Lage Morstein, die vor allem durch verwittertes Kalkgestein geprägt ist. Dichte, mineralische Tiefe in der Aromatik – sehr kraftvoll und expressiv im Mund. Kalk pur.


Rheinhessen / Westhofen – Morstein

Das Weingut Seehof von Florian Fauth liegt in Westhofen im Wonnegau, Rheinhessen. Die weltberühmte Lage Morstein ist vor allem durch verwittertes Kalkgestein geprägt und zählt zu den großen Riesling-Terroirs Deutschlands. Die alten Reben bilden die Grundlage für Dichte und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling von alten Reben. Der Ausbau stellt die dichte, mineralische Tiefe und die kraftvolle Expressivität der Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Grüngelb. In der Nase dichte, mineralische Tiefe mit reifer Frucht und feiner Würze. Am Gaumen sehr kraftvoll und expressiv, mit reifer Frucht, salziger Mineralität und feiner Würze in harmonischem Zusammenspiel; langer, kalkig-mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter, gern auch nach etwas Flaschenreife.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Kalb und der feinen Küche.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Morstein (Wonnegau, Deutschland); Weingut Seehof (Florian Fauth)
Klassifikation: Lagenwein (Alte Reben) – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: alte Reben auf verwittertem Kalkgestein; mineralitätsbetont
Jahrgang: 2021

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Weine

Morey-Coffinet Bourgogne Côte d’Or Pinot Noir 2022 BIO

Rotwein · Bourgogne Côte d'Or · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne Côte d'Or AOC Côte de Beaune Morey-Coffinet alte Reben (1968/1978) Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Bourgogne Côte d'Or Pinot Noir 2022 ist ein klassischer, eleganter Bio-Pinot aus dem Burgund – mit Veilchen, einem Hauch Leder und Waldfrüchten. Am Gaumen mittelschwer, zart und frisch. Ein Einstieg ins Sortiment auf hohem Niveau.


Côte d'Or – Pinot Noir aus Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Bourgogne Côte d'Or stammt aus 0,81 Hektar mit 1968 und 1978 gepflanzten Reben, aus Parzellen am Rand von Chassagne Richtung Santenay und Puligny – die eine auf tiefem, kompaktem Ton, die andere feiner und kalkhaltiger. Die Appellation Bourgogne Côte d'Or (seit 2017) hebt diese Herkunft von der Côte d'Or eigens hervor: Hangterroirs, die stilistisch klar über generischem Bourgogne stehen.

Jahrgang 2022 – Bourgogne

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht bei seidiger Textur und animierender Frische. Im Bourgogne Côte d'Or ergibt das einen zugänglichen, eleganten Pinot mit feiner Säurestruktur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Bourgogne Côte d'Or AOC, trocken.

Ausbau über rund 10 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit etwa 30 % Neuholzanteil – im präzisen, terroirbetonten Stil des Hauses. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein klassischer, eleganter Pinot Noir aus dem Burgund: Noten von Veilchen, ein Hauch von Leder und unreifen Waldfrüchten zeichnen ihn aus. Seine Vielfalt besticht durch Eleganz. Am Gaumen präsentiert er sich mittelschwer, zart, mit einer kraftvollen und frischen Säurestruktur.

Klassisch und elegant – mittelschwer und zart, mit kraftvoller, frischer Säurestruktur.

Schon jung mit viel Trinkfreude; profitiert von einem kräftigen Karaffieren (15–30 Min.) in der Jugend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu gebratenem Fisch mit Fleischjus (z. B. Wolfsbarsch), zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Bourgogne Côte d'Or, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,81 ha am Rand von Chassagne (Richtung Santenay/Puligny), tiefer Ton bzw. feinerer, kalkhaltiger Boden; Reben 1968/1978
Klassifikation: Bourgogne Côte d'Or AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ~10 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 30 % neu); biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Weine

Emmanuel Giboulot Lulunne AOP Beaune 2023 BIO

Rotwein · Beaune · Pinot Noir

Pinot Noir Beaune AOC · Lulunne Reben 100+ Jahre 2023 · Bio (FR-BIO-01) 12 Monate gebrauchte Barrique

Der Beaune Lulunne 2023 von Emmanuel Giboulot ist ein biodynamischer Pinot Noir von über hundert Jahre alten Reben am oberen Rand der Beaune-Hänge. Kristallklare Kirschfrucht, Erd- und Tonaromen, feine Würze und Veilchen prägen diesen Wein, der ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt ist.


Beaune „Lulunne" – geschichtsträchtige Talsenke

Die Lage „Lulunne" liegt in einer kleinen Talsenke, nur wenige Meter von der gleichnamigen Quelle entfernt. Der Ort ist seit der Vorgeschichte besiedelt und diente einst als Lager einer römischen Legion; archäologische Spuren reichen bis ins 4. Jahrhundert. Der über hundertjährige Weinberg liegt am oberen Rand der Beaune-Hänge, an der Grenze zu Pommard, und reicht bis an den Waldrand.

Der Boden besteht aus ton-kalkhaltigen, lehmigen Schichten über kiesigem, gut drainiertem Untergrund; in der oberen Hälfte kommen Schluff und weißer Mergel hinzu. Emmanuel Giboulot arbeitet konsequent biologisch und biodynamisch (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, selektiert und teilweise entrappt, biodynamisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt in konischen Gärbehältern; Aromen, Tannine und Farbe werden traditionell über Remontage und Pigeage extrahiert, ohne Zusatz von Hefen oder Enzymen, bei rund drei Wochen Maischestandzeit. Vorlaufwein und erste Pressung werden vereint und 12 Monate in gebrauchten Barriques (drei und mehr Belegungen) ausgebaut – das erhält Fruchtreinheit und Mineralität besonders klar.

Im Glas

Kristallklare Kirschfrucht, unterlegt mit Erd- und Tonaromen, harmonisch eingebundenen Gewürzen und Veilchen. Am Gaumen ganz auf Eleganz und Sinnlichkeit angelegt: Die Säure ist fein in die Frucht eingebunden, der Abgang überzeugt mit Klasse und Rasse.

Kristallklare Kirsche, Erd- und Tonnoten und Veilchen, fein eingebundene Säure – Pinot Noir von einem anderen Stern.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Beaune „Lulunne" (Lieu-dit), Côte de Beaune; Ton-Kalk/Lehm über Kies, oben Schluff/weißer Mergel; Oberhang an der Grenze zu Pommard, Reben 100+ Jahre
Klassifikation: Beaune AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir, teils entrappt, Spontangärung; 12 Monate gebrauchte Barrique (3+ Belegungen)

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Weine

Dominio del Águila Canta la Perdiz 2016 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo & alte Mischsätze Ribera del Duero DO Einzellage La Aguilera 2016 nur 1.789 Flaschen

Der Canta la Perdiz 2016 von Dominio del Águila ist die seltenste Einzellagen-Cuvée von Jorge Monzón – ein kraftvoller und zugleich betörend eleganter Rotwein aus uralten, wurzelechten Reben. Nur 1.789 Flaschen, aus biologischem Anbau.


Canta la Perdiz – alte Reben in La Aguilera

Dominio del Águila wurde 2010 von Jorge Monzón und Isabel Rodero im Dorf La Aguilera gegründet. Monzón, ausgebildet in Bordeaux und Burgund und mit Stationen bei der Domaine de la Romanée-Conti und Vega Sicilia, setzt auf Eleganz und Zurückhaltung statt auf die wuchtige Konzentration, für die Ribera oft steht.

Der „Canta la Perdiz" (Gesang des Rebhuhns) stammt aus einer der ältesten Parzellen des Dorfes auf rund 890 Metern Höhe. Die Sand- und Kalkböden verleihen dem Wein eine kreidige Textur und besondere Persönlichkeit. Die südausgerichtete Lage ist mit wurzelechten Reben in gemischtem Satz bestockt: Tempranillo (Tinto Fino) dominiert, ergänzt um alte Cariñena, Bobal, Garnacha und weißen Albillo.

Jahrgang 2016 – Ribera del Duero

2016 gilt in der Ribera del Duero als sehr guter, ausgewogener Jahrgang. Ein gemäßigter Vegetationsverlauf brachte reife Trauben bei erhaltener Frische.

Für einen auf Spannung und Finesse angelegten Wein wie den Canta la Perdiz sind das ideale Voraussetzungen – kristallin, energiegeladen und mit klarer Lagenprägung.

Assemblage und Ausbau

Feldgemischter Satz aus der Einzellage, dominiert von Tempranillo, Jahrgang 2016.

Vergärung der Ganztrauben mit eigenen Wildhefen im Betontank, gefolgt von einer rund siebenmonatigen, langsamen malolaktischen Gärung im Holzfass. Der gesamte Ausbau im Eichenfass dauerte 31 Monate.

Im Glas

Aromatisch komplex und tief: dunkle Pflaume, Brombeere und Maulbeere, dazu Veilchen, Muskatnuss, Anis, mediterrane Kräuter und erdige Noten. Am Gaumen vollmundig und sehnig, zugleich elegant, mit sehr feinen, kreidigen Tanninen, samtiger Textur und beeindruckender Länge.

Kraftvoll und sehnig, zugleich elegant – ein Weltklasse-Rotwein aus dem Herzen Riberas.

Schon jetzt zugänglich, mit langem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Lamm, Wild, geschmortes Rind oder gereifter Hartkäse. Ein großer Begleiter für die festliche Küche.


Lage: Einzellage in La Aguilera (Ribera del Duero); Sand- und Kalkböden, ~890 m, wurzelechte alte Reben
Klassifikation: Ribera del Duero DO · Einzellage
Ausbau: Feldgemischter Satz; 31 Monate Eichenfass · Biologische/biodynamische Bewirtschaftung (ES-ECO-016-CL)

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Weine

Battenfeld Spanier Zellerweg am schwarzen Herrgott Riesling GG 2023 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Zellerweg am Schwarzen Herrgott VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen reiner Kalkfels steile Bruchkante BIO (DE-ÖKO-006) · 2023

Der Battenfeld-Spanier Zellerweg am Schwarzen Herrgott Riesling GG 2023 wächst auf reinem Kalkfels an der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz. Ein den Schatten abgetrotzter Lichtwein – tiefgründig und tänzelnd zugleich, von einzigartiger Präzision.


Schwarzer Herrgott – Kalkfels an einer steilen Bruchkante

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Schwarze Herrgott liegt am Beginn des Zellertaler Beckens, das mit dem Frauenberg seinen Abschluss findet; hier wie dort herrscht reine Kalkfelsunterlage vor.

Den Unterschied macht das Mikroklima: Während der Frauenberg offen und windexponiert liegt, befindet sich der Schwarze Herrgott an einer steilen, engen Bruchkante, die die Lage zusätzlich vor Regen und der vollen Härte des Lichteinfalls schützt. Es ist eine der ältesten und berühmtesten Weinlagen Deutschlands – bereits im 8. Jahrhundert urkundlich als Weinberg erwähnt. Mitten hindurch verläuft die Grenze zwischen Rheinhessen und der nördlichen Pfalz; mit dem Jahrgang 2010 hat das Gut die Lage wiederbelebt.

Jahrgang 2023 – Zellertal (Rheinhessen)

2023 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der reine Kalkfels und die geschützte Bruchkantenlage sicherten reifes, gesundes Lesegut, während der Jahrgang Frische, salzige Spannung und lichthafte Eleganz betonte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Zellerweg am Schwarzen Herrgott, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von reinem Kalkfels.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Präzision, würzige Steinaromen und lichthafte Eleganz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein präziser, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, würzige Steinaromen und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, würzigen Steinaromen und salzig-mineralischer Kalksteinnote – tiefgründig und tänzelnd zugleich, straff und schwebend, mit lebendiger Säure und langem Nachhall.

Ein präziser, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Zellerweg am Schwarzen Herrgott (VDP.Große Lage), Zellertal, Rheinhessen; steile, geschützte Bruchkante an der Grenze zur Pfalz; reiner Kalkfels
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Veroilles 1er Cru 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Véroilles · 1er Cru (Monopol) Chambolle-Musigny höchster 1er Cru · 0,6 ha · Bajocium-Kalk 2023

Der Chambolle-Musigny Les Véroilles 1er Cru 2023 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus dem höchstgelegenen Premier Cru von Chambolle – einer Monopol-Lage des Guts oberhalb von Bonnes-Mares. Ein straffer, präziser und aromatischer Pinot Noir mit feiner Mineralität und großer Eleganz.


Les Véroilles – Monopol-Premier-Cru oberhalb von Bonnes-Mares

Les Véroilles ist ein 5,7 Hektar großer Weinberg nördlich des Dorfes Chambolle, oberhalb des Grand Cru Bonnes-Mares. Nur ein kleiner Teil von 0,6 Hektar im südöstlichen Winkel – mit etwas tieferer Bodenschicht – genießt seit der Klassifikationsüberprüfung 1987 Premier-Cru-Status; diese Fläche ist eine Monopol-Lage der Domaine Ghislaine Barthod.

Als höchstgelegener Premier Cru von Chambolle herrscht hier ein kühleres Mikroklima mit starken Tag-Nacht-Schwankungen, was einen eleganten, schlanken Stil fördert. Die Osthänge erhalten reichlich Morgensonne; der Boden besteht fast ausschließlich aus Bajocium-Kalkstein unter lockerem, steinigem Geröll. Die gute Drainage führt zu Wasserstress und damit zu kleinen, konzentrierten Trauben. Der hohe Kalkanteil prägt die präzise Mineralität – eine Tiefe, die an den Nachbarn Bonnes-Mares erinnert.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und präzisen Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Elegant, fein geschliffen und beinahe feminin. Zarte Fruchtaromen und eine präzise, kalkgeprägte Mineralität führen über ein subtiles Spiel am Gaumen in einen sehr langen Nachhall.

Zarte Frucht und präzise, kalkgeprägte Mineralität über fein geschliffener Struktur – ein Pinot Noir von großer Klasse.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Véroilles (1er Cru, Monopol Ghislaine Barthod), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); höchster 1er Cru, Bajocium-Kalkstein mit steinigem Geröll, Ostlage, 0,6 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru (Monopol)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Frankreich

Dujac Morey St. Denis rouge 1er Cru 2023

Rotwein · Morey-Saint-Denis Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Morey-Saint-Denis · 1er Cru Côte de Nuits Assemblage von 1er-Cru-Parzellen 2023

Der Morey-Saint-Denis Rouge 1er Cru 2023 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus der Côte de Nuits – eine Assemblage der Premier-Cru-Parzellen des Guts. Tief, würzig und elegant, mit feiner Frucht und geschliffenen Tanninen im Stil dieser Ikone.


Morey-Saint-Denis – Premier Cru der Côte de Nuits

Morey-Saint-Denis liegt zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny; dieselbe Kalksteinader, die in der Combe de Lavaux beginnt, durchzieht die Gemeinde. Morey beherbergt vier Grand Crus – Clos de la Roche, Clos Saint-Denis, Clos des Lambrays und Clos de Tart – sowie zahlreiche Premier Crus. Die Rotweine sind tief, würzig und strukturiert.

Dieser Premier Cru ist eine Assemblage aus den Morey-Premier-Cru-Lagen des Guts. Die Domaine Dujac, gegründet 1968 in Morey-Saint-Denis und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet ohne Herbizide.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Assemblage der Premier-Cru-Parzellen des Guts.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Tiefe rote und dunkle Frucht – Kirsche und schwarze Johannisbeere – mit feiner Würze, Lakritz und floralen Noten. Am Gaumen strukturiert und zugleich elegant, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure.

Tiefe rote Frucht, Würze und Lakritz über geschliffenen Tanninen – Morey-Saint-Denis mit Struktur und Eleganz.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Assemblage von Premier-Cru-Parzellen, Kalkböden
Klassifikation: Morey-Saint-Denis Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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