Thomas D. in Ribera del Duero

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Feinkost

Le Tresor des Dieux Les Petites Sablaises Kleine Sardinen

Feinkost · Sardinen · Vendée · Frankreich

Le Trésor des Dieux Les Petites Sablaises sind kleine, feine Sardinen aus Frankreich in nativem Olivenöl extra. Von der Familienkonserve Gendreau an der Vendée-Atlantikküste, nach alter Art zubereitet.


Herkunft

Hergestellt von der Conserverie Familiale Gendreau in Saint-Gilles-Croix-de-Vie an der Vendée-Atlantikküste (gegründet 1903). Die kleinen Sardinen werden in Küstennähe der Insel Noirmoutier gefangen – Gendreau betreibt eigene Sardinenboote und garantiert eine handwerkliche, lokale Fischerei. Le Trésor des Dieux war Pionier der Label-Rouge-Sardine.

Zutaten und Herstellung

Zutaten: ausgewählte Sardinen, natives Olivenöl extra und Salz. Die Sardinen werden nach traditioneller Art („à l'ancienne") von Hand verarbeitet und in der Dose haltbar gemacht. Eine Dose enthält rund 7–12 kleine Sardinen.

Geschmack

Zartes, schmelzendes Sardinenfleisch im fruchtigen Olivenöl. Fein im Geschmack, mild-salzig, mit der typischen Qualität atlantischer Sardinen.

Zum Genießen

Klassisch auf geröstetem Baguette oder Landbrot, mit etwas Fleur de Sel, Zitrone oder Butter. Pur als Apéritif-Häppchen oder in Salaten.

Passt zu: Baguette, Landbrot, Zitrone, Fleur de Sel und einem trockenen Weißwein.


Hersteller: Conserverie Familiale Gendreau – Le Trésor des Dieux, Saint-Gilles-Croix-de-Vie (Vendée, Frankreich)
Produkt: Kleine Sardinen in nativem Olivenöl extra (Konserve)
Zutaten: Sardinen, natives Olivenöl extra, Salz
Herkunft: Vendée / Atlantikküste (Frankreich)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.05.2035

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Rebsorten

K. H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023

Weißwein · Sobernheim (Nahe) · Riesling

Riesling Domberg (Ortswein) Bad Sobernheim · Nahe K.H. Schneider felsiger Schiefer · Quarzit trocken · spontan vergoren Steillage · Handarbeit 2023

Der K.H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023 ist ein spontan vergorener Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden. Ein facettenreicher, herkunftsgeprägter Ortswein, der Substanz und Kraft mit Eleganz und Schlankheit verbindet – und auch in einigen Jahren noch Freude bereiten wird.


Sobernheimer Domberg – Riesling vom Schieferfels

Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 von Karl-Heinz Schneider gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region. Seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine und haben den Riesling-Anteil der rund 15 Hektar deutlich ausgebaut. In mühevoller Handarbeit entstehen fast ausschließlich aus Steillagen präzise, mineralische Rieslinge – mit Dauerbegrünung, schonender Bodenarbeit und sehr geringen Erträgen.

Der Domberg in der Heimatstadt Bad Sobernheim ist geprägt von felsigen Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit). Dieser karge, steinige Untergrund bringt einen komplexen, eleganten Riesling mit kühler, klarer Mineralität hervor.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in den Steillagen sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen facettenreichen Ortswein, in dem Kraft und Substanz mit Eleganz und Schlankheit im Gleichgewicht stehen.

Ausbau

Trockener Riesling-Ortswein aus dem Sobernheimer Domberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von felsigen Schieferböden.

Der Wein wird spontan vergoren; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein Schiefer-Terroir klar widerspiegelt.

Im Glas

Dieser spontan vergorene Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden zeigt in der Nase neben den klassischen Steinobstaromen auch Noten von Tropenfrüchten, Brotrinde und Brennnessel. Am Gaumen ist er trotz seiner eindeutig vorhandenen Substanz und Kraft immer noch elegant und schlank. Nach dem Herunterschlucken bleibt er lange haften und erinnert an Dulce de Leche und Tabak. Ein facettenreicher Wein, der auch in einigen Jahren noch Spaß bereiten wird.

Steinobst, Tropenfrucht, Brotrinde und Brennnessel – trotz Substanz und Kraft elegant und schlank, mit langem Nachhall nach Dulce de Leche und Tabak.

Ein facettenreicher Nahe-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Sobernheimer Domberg, Bad Sobernheim, Nahe; felsige Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit); Handarbeit, Dauerbegrünung, geringe Erträge
Klassifikation: Riesling-Ortswein, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung, reduktiver (vor Sauerstoff geschützter) Ausbau in alten Holzfässern, lange Hefestandzeit

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Weine

Eric Rodez Champagne Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru BIO

Der Eric Rodez Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru ist Chardonnay mit Schmelz: im Holz ausgebaut, cremig, mit Birne und Brioche. Für alle, die Blanc de Blancs lieber weich als spitz mögen.

Im Glas

Hellgold, feine Perlage. Birne, zarte Brioche und ein Hauch Feuerstein in der Nase, dazu eine leichte Schalennote. Am Gaumen tief und cremig, gut balanciert und lang. Die kleine Dosage nimmt ihm jede Härte. Ein Blanc de Blancs, der eher umarmt als zwickt.

Mach was draus

Gratinierte Austern, Jakobsmuscheln mit Vanillebutter, ein Krabbencocktail zum Aperitif oder Sushi mit Avocado. Er ist der Champagner, den du Gästen einschenkst, die sonst lieber Weißwein trinken. Für einen ruhigen Abend zu zweit reicht eine Schale gerösteter Mandeln. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er ist mein Champagner für feine Vorspeisen und Meeresfrüchte. Die Dosage macht ihn weich, ohne dass er süß wirkt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie viel Dosage hat er? Rund 5 g pro Liter. Damit ist er Extra Brut, aber mit spürbarer Weichheit.

Welcher Rodez-Chardonnay passt wann? Der Blanc de Blancs ist der zugängliche Einstieg, Les Genettes 2016 die Einzellage, Empreinte Blanche 2011 die gereifte Spitze.

100 % Chardonnay · Ambonnay Grand Cru · Méthode Traditionnelle · Holzfass · langes Hefelager · Extra Brut, ca. 5 g/l Dosage · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2020

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2020

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2020 stammt aus der berühmtesten Lage der Saar – ein Musterbeispiel für filigranen Saar-Kabinett: fruchtsüß, rassig und von enormer Langlebigkeit. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller ist mit über acht Hektar im Kernstück größter Eigentümer und bewirtschaftet hier mehr als drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben. Die steilen, stark verwitterten blauen Devonschieferböden speichern die Wärme des Tages und geben sie langsam wieder ab – in Verbindung mit dem kühlen Saar-Klima entstehen Weine von außergewöhnlicher Spannung, filigraner Struktur und enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar elegante, fein balancierte Rieslinge mit klarer Frucht und animierender Säure. Gerade im Kabinett-Bereich – dem filigransten Prädikat – zeigt der Scharzhofberger die typische Spannung zwischen reifer Frucht, dezenter Süße und rassiger Mineralität, getragen vom kühlen Klima und dem Schiefer der Lage.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2020, Prädikat Kabinett, fruchtsüß.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase dicht, cremig und saftig: Weinbergspfirsich und Passionsfrucht treffen auf weiße Blüten, Zitrus und feinste Kräuter- und Mineralnoten. Am Gaumen filigran und vielschichtig, mit einer dezenten Süße, die von enorm lebhafter, rassiger Säure balanciert wird – er wirkt nie leicht und schon gar nicht schwer, sondern tanzt mit müheloser Eleganz über die Zunge.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das verspielte, sehr lange Finale verweist auf die große Langlebigkeit; schon jung ein Genuss, doch wahre Größe entfaltet der Wein erst nach vielen Jahren Kellerreife. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Devonschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Australien

Noon Eclipse 2020

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

92 % Grenache · 8 % Shiraz McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2020

Der Noon Eclipse 2020 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – wunderbar parfümiert, am Gaumen mit süßer Frucht und fester Struktur, fast Pinot-artig im Stil, aber mit mehr Körper.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz. Der 2020er ist eine Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz.

Jahrgang 2020 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2020er: „Der 2020 Noon Eclipse ist sehr gut geraten. Er ist wunderbar parfümiert und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich daran rieche. Im Mund zeigt er beim Auftakt süße Frucht, dann übernimmt eine richtig feste Struktur und hinterlässt einen wunderbar langen Aromenschwanz. Er ist im Stil recht Pinot-artig, aber mit mehr Körper. Er wird ab Freigabe jederzeit köstlich zu trinken sein, und ich erwarte, dass er langsam reift." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz, Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Wunderbar parfümiert in der Nase, mit duftiger roter Frucht und feiner Würze. Am Gaumen beim Auftakt süße Frucht, der eine richtig feste Struktur folgt; ein langer, anhaltender Aromenschwanz prägt das Finale. Im Stil fast Pinot-artig, dabei aber mit deutlich mehr Körper und Tiefe.

Recht Pinot-artig im Stil, aber mit extra Körper – wunderbar parfümiert, mit langem Aromenschwanz.

Ab Freigabe jederzeit köstlich, reift aber langsam über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 92 % Grenache, 8 % Shiraz; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC 7 Parzellen · 3,34 ha (1989) Côte de Beaune 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet 2024 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein mineralischer, tiefer Village-Chardonnay, der im kühleren Jahrgang 2024 besonders frisch und knackig ausfällt – fein und elegant, mit einem Hauch mehr Säure.


Puligny-Montrachet – Village aus sieben Parzellen

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays; vier Grand Crus und 17 Premier Crus haben hier ihre Heimat. Die kalksteinreichen Böden geben den Weinen feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Der Village-Wein von Sauzet stammt aus sieben Parzellen rund um das Dorf (rund 3,34 Hektar, gepflanzt 1989) und verbindet florale Eleganz mit mineralischem Biss. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische, mit präziser Linie, kühler Eleganz und einem Hauch mehr Säure.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01), aus sieben Parzellen rund ums Dorf.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Mineralisch und tief, im kühlen Jahrgang besonders frisch und knackig. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen leichtfüßig und präzise, getragen von einer klaren Säure und einem langen Abgang.

Mineralität und Tiefe, im kühlen 2024er besonders frisch und knackig – fein, elegant und voller Zug.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 7 Parzellen rund ums Dorf, kalksteinreich; Sauzet 3,34 ha (1989)
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Rebsorten

Markus Schneider Sauvignon Blanc Kaitui

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Sauvignon Blanc Kaitui ist einer der bekanntesten deutschen Sauvignon Blancs. Von kühlen Kalksteinböden in hohen Lagen geprägt, zeigt er eine ausgeprägte exotische Fruchtaromatik – klar, frisch und ausdrucksstark.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Als Basis dienen kühle, gut versorgte Kalksteinböden in hohen Lagen, die enormen Einfluss auf die exotische Fruchtprägung nehmen. In Neuseeland, der überseeischen Heimat des Sauvignon Blanc, ist „Kaitui" die maorische Übersetzung für Schneider.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Die reifen Trauben (Mostgewicht 85° Oechsle) haben eine Maischestandzeit von 6–12 Stunden; anschließend erfolgt die kontrollierte Vergärung im Edelstahl, ganz ohne Eingriffe wie Schönung. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase exotisch und ausdrucksstark, mit Maracuja, Mango, Stachelbeere und einem Hauch frischer Kräuter. Am Gaumen klar und frisch, mit knackiger Frucht, animierender Säure und einem trockenen, saftigen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchten, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Ellerstadt – Kalksteinböden in Höhenlagen (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: Maischestandzeit 6–12 Stunden, kontrollierte Edelstahlvergärung, ohne Schönung

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Spanien

Envinate Benje tinto 2022

Rotwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Prieto

Listán Prieto mit etwas Tintilla D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m Beton & gebrauchte Barriques 2022

Der Envínate Benje Tinto 2022 ist ein schlanker, eleganter Cool-Climate-Rotwein aus Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – hauptsächlich aus der autochthonen Listán Prieto, mit etwas Tintilla. Leicht und doch fest und lang, mit prägnanter, vulkanisch tanzender Säure.


Benje – Cool-Climate-Rot aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide.

Jahrgang 2022 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen 2022 einen schlanken, frischen Cool-Climate-Rotwein mit klarer, fast unreif-roter Frucht, feiner Würze und lebendiger, prägnanter Säure. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Assemblage und Ausbau

Hauptsächlich Listán Prieto, abgerundet durch eine kleine Coupage Tintilla, aus dem Jahrgang 2022, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Der Ausbau erfolgt zunächst in Zementtanks und danach über ein halbes Jahr in gebrauchten Barriquefässern – im minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Gewürze, Teer, laktische Noten und unreife rote Früchte begeistern im Geruchsbild. Leicht und doch fest und lang mundet dieser außergewöhnliche Rotwein. Die Säure ist prägnant und tanzt wie ein ausbrechender Vulkan im Mund auf und ab. Für alle Weintrinker, die einmal einen außergewöhnlichen „Cool Climate"-Wein erforschen möchten, ist dies genau der richtige Tropfen.

Leicht und doch fest und lang – Gewürz, Teer, rote Frucht und eine Säure, die wie ein Vulkan im Mund tanzt.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora; hauptsächlich Listán Prieto mit etwas Tintilla (trocken)
Ausbau: Gärung/Ausbau im Zementtank, anschließend ~6 Monate in gebrauchten Barriques; organischer Anbau

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