Die Palourde Muschel

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Weine

Frank John Pinot Noir Kalkstein 2020 BIO

Rotwein · Pinot Noir · Pfalz · Deutschland

Frank John Pinot Noir Kalkstein ist ein biodynamischer Spätburgunder aus der Pfalz. Das Traubenmaterial stammt ausschließlich von Lagen mit hohem Kalkanteil; Maischegärung, bis zu zwei Jahre Fassreife und unfiltrierte Füllung ergeben einen klaren, würzigen und facettenreichen Pinot mit Tiefe.


Kalkstein

Frank John – Das Hirschhorner Weinkontor in Neustadt-Königsbach (Pfalz) arbeitet biodynamisch (Demeter, Kontrollstelle DE-ÖKO-003). Das Traubenmaterial für den Pinot Noir wächst ausschließlich auf Pfälzer Lagen mit hohem Kalkanteil – der Kalkboden gibt dem Wein Finesse, Würze und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder). Die Trauben werden in traditioneller Art auf der Maische vergoren, anschließend folgt der biologische Säureabbau. Der Wein reift bis zu zwei Jahre in 225- und 500-l-Fässern und wird erst dann unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Frucht – Kirsche, Himbeere –, dazu feine Würze und erdig-mineralische Noten vom Kalkboden. Am Gaumen klar und facettenreich, mit seidiger Textur, feinkörnigen Tanninen und Tiefe. Langer, würziger Abgang mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 14–16 °C servieren; etwas Luft tut ihm gut. Ein eleganter Speisenbegleiter mit Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Wild, Ente, Lamm, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkstein-Lagen
Klassifikation: Pinot Noir / Spätburgunder – Rotwein (trocken), biodynamisch (Demeter)
Ausbau: Maischegärung, biologischer Säureabbau; bis zu zwei Jahre in 225- und 500-l-Fässern, unfiltriert

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Länder/Regionen

Noon Eclipse 2019

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 7 % Shiraz · 5 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2019

Der Noon Eclipse 2019 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – durch die kleine Ernte besonders konzentriert, mit beeindruckender Frische und fester Tanninstruktur. Ein Wein für die lange Reife.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano – alles estate-grown aus den drei „Home"-Weinbergen rund um das Gut in McLaren Vale.

Jahrgang 2019 – McLaren Vale

Das warme, trockene Wachstumsjahr 2019 ergab eine kleine Ernte – nur etwa die Hälfte von 2018 – und damit einen besonders konzentrierten Eclipse. Frische und feste Tanninstruktur sind in diesem Jahr besonders beeindruckend und erinnern an den von Drew hochgeschätzten 2018er, bei vielleicht noch höherer Fruchtkonzentration.

Drew Noor selbst sagt zum Jahrgang: „Grenache von unseren alten Reben, bei voller Reife gelesen, ergibt einen exotischen und besonderen Wein – und dies ist ein gutes Beispiel dafür. Der 2019er ähnelt sehr dem 2018er, den ich zu unseren besten zähle, daher bin ich sehr zufrieden mit ihm." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 7 % Shiraz und 5 % Graciano, Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein exotischer, konzentrierter Grenache-Blend: üppige reife rote Frucht – Himbeere, Cranberry, rote Johannisbeere – mit Anklängen von Gewürzen, getrockneten Kräutern und einer würzig-erdigen Note. Am Gaumen vollmundig und reich, dabei von bemerkenswerter Frische und einer festen, gut strukturierten Tanninlinie getragen, die dem Wein Halt und große Länge gibt.

Grenache von alten Reben, bei voller Reife gelesen – ein exotischer und besonderer Wein.

Schon jetzt schön zu trinken, aber als besonders langlebiger Eclipse für viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 7 % Shiraz, 5 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Deutschland

Metzger Probierpaket Rotwein

Probierpaket · Rotwein · Pfalz · 6 Flaschen

Metzger Probierpaket Rotwein ist ein 6er-Paket Pfälzer Rotwein vom Weingut Metzger – mit je 2 Flaschen Metzger Rot, Petit Noir und Filet Noir. Das Weingut bringt kräftige und vollmundige Rotweine mit fruchtigem Charakter auf die Flasche. Versandkostenfreie Lieferung.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands, einer der wärmsten Weinbauregionen des Landes. Das Klima bringt reife, fruchtbetonte Rotweine hervor.

Die drei Rotweine

Das Paket vereint drei Pfälzer Rotweine: Metzger Rot, Petit Noir und Filet Noir – je 2 Flaschen. Alle drei sind kräftig und vollmundig, mit fruchtigem Charakter, und laden zum Vergleichen ein.

Im Glas

Tiefes Rot. Die Weine zeigen reife, dunkle und rote Frucht, kräftigen Körper und vollmundige Struktur – fruchtbetont und zugänglich.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ideal zum Entdecken und Vergleichen oder als Geschenk.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Pasta, Schmorgerichte und Käse.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Probierpaket – 6 Rotweine
Inhalt: je 2 Fl.: Metzger Rot, Petit Noir, Filet Noir (6 × 0,75 l)

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Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon unsere Vorfahren erkannt. Bereits 1380 wurde die AULERDE zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist unsere wärmste Lage mit früher Traubenreife.

 

Die Reben für dieses Große Gewächs aus dem rheinhessischen Westhofen fussen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein. Die Rieslinge haben ein elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten verbunden mit einer klaren, leicht salzigen Mineralität. Text Wittmann DE-ÖKO-022

 

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2022

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Konzentration des La Perrière schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Pitthan Belle Blanche

Weißwein · Rheinhessen · Burgunder-Cuvée

Chardonnay & Weißburgunder Zotzenheim, Rheinhessen 2025 Kalkmergel · Pararendzina 120–190 m Höhe Ausbau ohne Holz

Die Pitthan Belle Blanche 2025 ist eine Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder vom Weingut Pitthan in Zotzenheim, im nordwestlichen Zipfel Rheinhessens. Die beiden Burgundersorten teilen sich die Rolle: Der Weißburgunder bringt Birnenfrucht und weiche Textur, der Chardonnay Struktur und Zug. Ein mittelschwerer Weißwein, der ohne Holzeinsatz auskommt und die Frucht stehen lässt.


Zotzenheim – Kalkmergel am Rand der Rheinhessischen Schweiz

Zotzenheim liegt im Landkreis Mainz-Bingen, gut 600 Einwohner auf gut drei Quadratkilometern, umgeben von den beiden Gemarkungslagen Johannisberg (36 Hektar) und Klostergarten (49 bis 51 Hektar). Die Reben stehen zwischen 120 und 190 Metern über dem Meer auf sandigem Lehm und tiefgründigen, kalkreichen Mergelböden vom Typ Pararendzina. Das Weingut Pitthan bewirtschaftet hier 23 Hektar mit 13 Rebsorten.

Der Kalkmergel prägt den Charakter dieser Weine mehr als die Sortenwahl. Er ist nährstoffreich, hält aber vergleichsweise wenig pflanzenverfügbares Wasser – die Reben wurzeln tief, die Beeren bleiben kleiner, die Säure fällt in trockenen Sommern nicht so schnell ab wie auf reinen Lössböden. Genau das braucht eine Burgunder-Cuvée, die weich schmecken soll, ohne breit zu werden.

Die Höhenzüge um Zotzenheim – die Napoleonshöhe reicht über 40 Dörfer hinweg bis in Taunus und Hunsrück – sorgen für kühlere Nächte als in der Rheinebene bei Nierstein oder Oppenheim. Der Ort gehört weinrechtlich zur Großlage St. Rochuskapelle; die Familie Pitthan arbeitet hier seit über 150 Jahren.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Bis in den Mai hinein waren die Böden Rheinhessens gut mit Wasser versorgt. Danach folgte eine ausgedehnte Trockenphase, die erst Ende Juli durch kräftige Niederschläge unterbrochen wurde. Der trockene August wurde zum entscheidenden Faktor: Der Krankheitsdruck blieb niedrig, das Lesegut kam so gesund in den Keller wie seit Jahren nicht. Ab Mitte September setzte erneut Regen ein – zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptlese vielerorts schon gelaufen war.

Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten weit fortgeschrittene Reife, die Hauptlese begann extrem früh Anfang September und war zu Beginn der zweiten Septemberdekade oft bereits beendet – frühe und späte Sorten reiften nahezu gleichzeitig. Der Preis dafür war die Menge: Mit rund 1,93 Millionen Hektolitern lag Rheinhessen 26 Prozent unter 2024 und 23 Prozent unter dem Zehnjahresmittel – der stärkste Ernterückgang aller deutschen Anbaugebiete. Kleine, lockerbeerige Trauben mit geringer Saftausbeute bedeuten wenig Wein, aber konzentrierte Moste. Die Burgundersorten gelten als Gewinner dieses Jahrgangs.

Assemblage und Ausbau

Chardonnay und Weißburgunder stellen die Cuvée, beide aus dem Jahrgang 2025. Die Sorten werden getrennt gelesen und vergoren, die Assemblage erfolgt erst danach. Der Weißburgunder liefert das Fruchtbild – Birne, ein Anflug Ananas –, der Chardonnay steuert Mandelnote und Säurerückgrat bei.

Der Ausbau bleibt ohne Holz, kühl geführt und auf Frucht ausgerichtet. Das ist bei diesem Weintyp keine Sparmaßnahme, sondern Voraussetzung: Ein Fassausbau würde die Blütennoten und die Limettenspitze überdecken, die diesen Wein trinkbar machen. Die konzentrierten Moste des Jahrgangs 2025 tragen den mittleren Körper auch ohne Holzunterstützung.

Im Glas

In der Nase reife Birne, dahinter ein Hauch Ananas, Mandel und frische Frühlingsblüten. Am Gaumen weich und rund, mittelschwerer Körper, die Frucht der Nase setzt sich fort und wird von einer Limettenspitze aufgefangen. Der Abgang bleibt harmonisch, ohne breit zu werden – die Säure steht mit der Frucht im Gleichgewicht statt gegen sie.

Ein Weißwein, der die Konzentration des kleinen Jahrgangs 2025 nicht in Wucht übersetzt, sondern in Balance.

Trinktemperatur 9 bis 11 Grad, kein Dekantieren nötig. Zu kalt serviert verschwindet die Mandelnote. Der Wein ist ab sofort zugänglich und sollte bis etwa 2029 getrunken werden – er ist auf Frische gebaut, nicht auf Kellerzeit.

Am Tisch

Passt zu gebratenem Zander mit Kräuterbutter, Spargel mit Sauce hollandaise, Kalbsschnitzel, Geflügelsalat mit Weintrauben und mittelaltem Gouda. Auch solo an warmen Tagen auf der Terrasse, wo der weiche Körper und die Limettenspitze zusammenkommen.


Produzent Weingut Pitthan, Zotzenheim (Rheinhessen)
Rebsorte Chardonnay, Weißburgunder
Lage Zotzenheimer Klostergarten und Johannisberg
Klassifikation Qualitätswein Rheinhessen
Jahrgang 2025
Vinifikation sortenweise Gärung · Assemblage nach der Gärung
Ausbau ohne Holz · fruchtbetont
Trinkempfehlung 2026–2029
Boden Kalkmergel · Pararendzina · sandiger Lehm
Höhenlage 120–190 m ü. NN
Betrieb 23 Hektar · 13 Rebsorten · Familienbetrieb seit über 150 Jahren

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Länder/Regionen

Metzger Dry Aged 2021

Rotwein · Cuvée · trocken · Pfalz

Metzger Dry Aged ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Ganze zwei Jahre abgehangen und voll im Saft, vereint sie Cabernet Sauvignon und Merlot zu einem dichten, gereiften Wein. Der Name spielt augenzwinkernd auf das lange Reifen an. Ein Stück Wein zum Genießen.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das milde Klima lässt die Bordeaux-Sorten Cabernet Sauvignon und Merlot reif und aromatisch ausreifen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot, trocken ausgebaut. Der Wein reifte über zwei Jahre heran, was ihm Tiefe, Struktur und weiche, reife Tannine verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Beeren, Cassis und Pflaume, dazu würzige Noten und feines Holz. Am Gaumen kraftvoll und dicht, mit reifem Tannin, saftigem Kern und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren.

Klassische Begleitung: Dry-Aged-Steak, Rinderbraten, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein-Cuvée, trocken
Ausbau: Cabernet Sauvignon & Merlot, über zwei Jahre gereift

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Frankreich

Domaine Duroche Gevrey Chambertin 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC 9 Parzellen · 3,15 ha Reben ab 1934 2023

Der Gevrey-Chambertin 2023 von Pierre Duroché entsteht aus neun Parzellen mit insgesamt 3,15 Hektar, bepflanzt zwischen 1934 und 1980. Das Zusammenspiel kalk- und mergelreicher, teils sandiger Böden gibt dem reinsortigen Pinot Noir Tiefe, Spannung und eine natürliche Eleganz.


Gevrey-Chambertin – neun Parzellen alter Reben

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. Dieser Dorfwein stammt aus neun unterschiedlichen Parzellen mit kalk- und mergelreichen, teils sandigen Böden, gepflanzt zwischen 1934 und 1980 – das Zusammenspiel der Lagen prägt Tiefe und Spannung.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Assemblage aus neun Parzellen mit teils sehr alten Reben (ab 1934).

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Saftigkeit, feinkörniges Tannin und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reife Waldbeeren, feine Blütenaromen und ein Hauch von Rauch und Erde. Am Gaumen saftig, geschmeidig und harmonisch, getragen von klarer Frische und feinkörnigem Tannin. Der Abgang ist präzise, mineralisch und anhaltend salzig.

Reife Waldbeeren und feine Blüten über feinkörnigem Tannin – ein charmanter Gevrey mit präzisem, salzigem Abgang.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); 9 Parzellen, kalk-/mergelreich, teils sandig, 3,15 ha, Reben ab 1934
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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