Reis Moselherz Rotwein ist eine milde, fruchtige Alternative zu oft schweren, gerbstofflastigen Rotweinen. Aromen von Brombeere, Johannisbeere und Kirsche werden von sanften Tanninen geerdet – ein leicht-fruchtiger Dornfelder von der Mosel.
Mosel
Das Weingut Achim Reis liegt an der Mosel, die vor allem für Weißweine bekannt ist. Dornfelder ist eine deutsche Rotweinsorte, die für tiefe Farbe und üppige, zugängliche Beerenfrucht steht – hier in einer milden, fruchtbetonten Interpretation.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Dornfelder. Der Ausbau stellt die fruchtsüße, weiche Stilistik in den Vordergrund, mit sanften Tanninen und einer fruchtigen Restsüße – eine unkomplizierte, milde Alternative zu kräftigen Rotweinen.
Im Glas
Sattes Rubinrot. In der Nase Brombeere, Johannisbeere und Kirsche. Am Gaumen weich und fruchtsüß, mit reifer Beerenfrucht, sanften Tanninen und mildem, harmonischem Abgang.
Am Tisch
Bei 14–16 °C servieren – ein unkomplizierter Wein zum Genießen, auch solo.
Passt zu: mildem Käse, Geflügel, leichten Fleischgerichten, herzhaftem Gebäck oder als geselliger Wein für sich.
The Fishwives Club Sauvignon Blanc blitzt im Bukett genial auf: krautig, tropisch und stachelbeerig. Sehr weinig und voller gelber Frucht setzt er seinen Siegeszug am Gaumen fort, mit mittellangem, charmantem Abgang. Hier passt alles zusammen.
Western Cape / Südafrika
The Fishwives Club ist eine Boutique-Weinmarke aus Kapstadt, gegründet 2013 von Patrick James Robertson; die Weine entstehen mit Weinmacher Theunis Van Zyl (Imbuko Wines). Die Trauben stammen aus verschiedenen Lagen des Western Cape – das maritime Klima sorgt für die typische Frische des Sauvignon Blanc.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, um die klare, fruchtbetonte Aromatik und die Frische zu bewahren. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase krautig, tropisch und stachelbeerig, dazu reife gelbe Frucht. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit klarer Struktur und mittellangem, charmantem Abgang.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.
Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Salaten, gegrilltem Gemüse und frischem Ziegenkäse.
Octomore Edition 07.1_208 ist ein super-stark getorfter Islay Single Malt der Bruichladdich Distillery. Octomore fordert seit 2008 die gängige Whisky-Weisheit heraus: fünf Jahre gereift, extrem hoch getorft und nahe der Fassstärke abgefüllt. Mit 208 ppm zählt diese Edition zu den am stärksten getorften Whiskys der Welt. Wegen seiner überraschenden Eleganz trotz dieser Wucht nennt Bruichladdich ihn „die unmögliche Gleichung".
Islay
Die Bruichladdich Distillery steht seit 1881 auf den Rhinns of Islay. Octomore ist nach einem ehemaligen Brennerei- und Hofgut oberhalb von Port Charlotte benannt. Für diese Edition wird Gerste vom schottischen Festland verwendet; der außergewöhnlich hohe Torfgehalt entsteht beim Mälzen.
Herstellung und Reifung
Der Single Malt ist mit 208 ppm super-stark getorft und reifte fünf Jahre in American Oak (ehemalige Bourbon- bzw. American-Whiskey-Fässer). Abgefüllt wurde er ungefärbt und nicht kühlgefiltert nahe der Fassstärke (59,5 % vol.).
Im Glas
Helles Strohgold in natürlicher Farbe. In der Nase Seeluft, Toffee und Zitrus, dann dichter Torfrauch mit Pfirsich, Vanille, Nuss und Tabak. Am Gaumen samtig-weich, mit viel Torf und eleganter Süße, Honig, Vanille und Leder. Der Abgang ist sehr lang, rauchig und salzig.
Zum Genuss
Pur in einem Nosing-Glas genießen; etwas Zeit im Glas lohnt sich, Wasser nur sehr vorsichtig zugeben. Ein Whisky für erfahrene Liebhaber rauchiger Islay-Malts.
Passt außerdem zu geräuchertem Fisch, kräftigem Hartkäse und dunkler Schokolade.
RieslingMosel · Traben-TrarbachWolfer Goldgrube (Grand Cru)Aurum · ausgegorenwurzelechte Reben bis 100 J.grauer Schiefer~2 Jahre Vollhefe2017
Der Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ist die trockene Grand-Cru-Selektion aus den besten Parzellen und ältesten Reben (bis 100 Jahre) der Wolfer Goldgrube – die Quintessenz dieses Hanges. Intensive, verspielt-würzige Frucht und substanzielle Mineralität, die Zeit braucht, um sich voll zu öffnen.
Goldgrube Aurum – Quintessenz eines großen Hanges
Das Weingut Vollenweider in Traben-Trarbach zählt zu den Kultadressen der Mosel. 1999 legte der Schweizer Daniel Vollenweider den Grundstein mit nur einem Hektar in der Wolfer Goldgrube – seiner Paradelage, gewissermaßen seinem Scharzhofberg. Bio-zertifiziert, mit alten, wurzelechten Reben am Einzelpfahl, Spontangärung und langem Hefelager entstehen mineralisch geprägte Rieslinge, die sich weniger über die Frucht als über Salzigkeit und Struktur definieren. Seit 2022 führt Moritz Hoffmann das Gut weiter.
Die ›Goldgrube‹ stammt aus den besten Parzellen und von den ältesten (bis zu 100 Jahren) Rebstöcken der Wolfer Goldgrube. Sie ist sozusagen die Quintessenz dieses Hanges; die Goldgrube liefert Weine mit intensiver, verspielt-würziger Frucht, die gelegentlich fast tropische Anklänge zeigt, und einer substanziellen Mineralität. Sie brauchen oft einige Zeit, um sich voll zu öffnen. Die Böden bestehen weitestgehend aus grauem Schiefer, mit einigen Adern einer eher rötlichen Varietät. Die Ausrichtung des Hanges von Süd nach West ermöglicht eine lange Reifeperiode, was der Aromenbildung immensen Vorschub leistet. Felsnasen, Steilwände und Trockenmauern bilden dabei zusätzliche Wärmespeicher.
Jahrgang 2017 – Mosel
2017 gilt an der Mosel als sehr guter, klassisch-frischer Riesling-Jahrgang mit reifer Frucht und lebendiger Säure. In der Goldgrube und in der langen Aurum-Reife ergibt das einen besonders dichten, tiefgründigen und langlebigen Wein, der Zeit braucht, um seine ganze Vielschichtigkeit zu entfalten.
Ausbau
Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, ausgegoren (trocken). „Ausgegoren" bedeutet bei Vollenweider, dass die Gärung natürlich endet – je nach Jahrgang kann eine feine Restsüße verbleiben, die der steinig-salzigen Art jedoch nie anzumerken ist.
Nach spontaner Gärung mit weingutseigenen Hefen reift der Aurum rund zwei Jahre auf der Vollhefe – schonend im großen Holzfass bzw. Stahl, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses. Biologischer Anbau; sehr kleine Menge.
Im Glas
Ein kraftvoller, tiefgründiger Grand-Cru-Riesling: intensive, verspielt-würzige Frucht mit fast tropischen Anklängen, dazu rauchiger Schiefer, Kräuter und eine feine Hefewürze aus dem langen Vollhefelager. Am Gaumen dicht und vielschichtig, mit kraftvollem Rückgrat, steinig-herber, geradezu extremer Mineralität und feiner Frucht – mächtig im Körper und doch präzise proportioniert, mit langem, salzigem Abgang.
Die Quintessenz der Goldgrube – dicht und vielschichtig, mit steinig-herber Mineralität und feiner, würziger Frucht.
Braucht Luft und Zeit, um sich voll zu öffnen; mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.
Der Revello Fratelli Barolo Cerretta 2020 DOCG stammt aus der Einzellage Cerretta in Serralunga d'Alba – Revellos einzigem Weinberg außerhalb von La Morra. Kraftvoll, konzentriert und präzise, mit einer straffen Tanninarchitektur, die ihn deutlich von den weicheren La-Morra-Stilen abhebt.
Cru Cerretta – Kraft und Struktur aus Serralunga
Der Barolo Cerretta stammt aus der gleichnamigen Einzellage in der Gemeinde Serralunga d'Alba und ist der einzige Weinberg von Revello außerhalb von La Morra. Die Lage erstreckt sich rund um den kleinen Weiler Cerretta im nördlichen Bereich der Gemeinde. Auf etwa 0,5 Hektar wachsen hier Nebbiolo-Reben mit südlicher bis südöstlicher Ausrichtung, gepflanzt zwischen 2000 und 2010.
Die ton- und kalkhaltigen Mergelböden verleihen dem Wein Kraft, Tiefe und eine markant strukturierte Stilistik. Serralunga d'Alba gilt für die kraftvollsten, langlebigsten und straffsten Baroli – ein deutlicher Kontrast zum parfümierteren, weicheren Stil von La Morra. Die Lese erfolgt in der Regel Anfang bis Mitte Oktober bei voller physiologischer Reife der Trauben.
Jahrgang 2020 – Barolo
2020 brachte im Barolo einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur und guter Balance. In einer strukturbetonten Serralunga-Lage wie Cerretta ergibt das einen festen, kraftvollen und zugleich präzisen Nebbiolo, der in der Jugend straff auftritt und über viele Jahre an Eleganz und Komplexität gewinnt.
Vinifizierung und Ausbau
Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2020, Barolo DOCG, trocken.
Der Ausbau erfolgt mit großer Sorgfalt und Geduld. Nach einer Maischestandzeit von sechs bis acht Tagen in horizontalen Rotomazeratoren wird die alkoholische Gärung in Edelstahltanks abgeschlossen, bevor der Wein die malolaktische Gärung im Barrique durchläuft. Es folgt eine zwölfmonatige Reife in französischen Barriques, davon 40 % neu und 60 % gebraucht, anschließend weitere zwölf Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Die Abfüllung erfolgt im Juli des Jahres vor der Markteinführung, der Verkaufsstart im März des vierten Jahres nach der Lese.
Im Glas
Im Glas präsentiert sich der Barolo Cerretta kraftvoll, konzentriert und präzise. In der Jugend zeigt er sich fest und strukturiert, mit einer ausgeprägten, straffen Tanninarchitektur, die ihn deutlich von den weicheren Barolo-Stilen aus La Morra abhebt. Dunkle Frucht, würzige und erdige Noten verbinden sich mit Frische, Tiefe und Länge und formen einen charakterstarken, langlebigen Barolo, der mit zunehmender Reife an Eleganz und Komplexität gewinnt.
Kraftvoll, konzentriert und präzise – dunkle Frucht, würzig-erdige Tiefe und straffe Tanninarchitektur, langlebig und charakterstark.
Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.
Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2020 stammt aus der berühmtesten Lage der Saar – ein Musterbeispiel für filigranen Saar-Kabinett: fruchtsüß, rassig und von enormer Langlebigkeit. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.
Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar
Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.
Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller ist mit über acht Hektar im Kernstück größter Eigentümer und bewirtschaftet hier mehr als drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben. Die steilen, stark verwitterten blauen Devonschieferböden speichern die Wärme des Tages und geben sie langsam wieder ab – in Verbindung mit dem kühlen Saar-Klima entstehen Weine von außergewöhnlicher Spannung, filigraner Struktur und enormer Langlebigkeit.
Jahrgang 2020 – Saar
2020 brachte an der Saar elegante, fein balancierte Rieslinge mit klarer Frucht und animierender Säure. Gerade im Kabinett-Bereich – dem filigransten Prädikat – zeigt der Scharzhofberger die typische Spannung zwischen reifer Frucht, dezenter Süße und rassiger Mineralität, getragen vom kühlen Klima und dem Schiefer der Lage.
Ausbau
Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2020, Prädikat Kabinett, fruchtsüß, 9,00 % vol.
Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.
Im Glas
Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase dicht, cremig und saftig: Weinbergspfirsich und Passionsfrucht treffen auf weiße Blüten, Zitrus und feinste Kräuter- und Mineralnoten. Am Gaumen filigran und vielschichtig, mit einer dezenten Süße, die von enorm lebhafter, rassiger Säure balanciert wird – er wirkt nie leicht und schon gar nicht schwer, sondern tanzt mit müheloser Eleganz über die Zunge.
Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.
Das verspielte, sehr lange Finale verweist auf die große Langlebigkeit; schon jung ein Genuss, doch wahre Größe entfaltet der Wein erst nach vielen Jahren Kellerreife. Bei 9–11 °C servieren.
Am Tisch
Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.
Etienne Sauzet Bienvenues-Batard-Montrachet Grand Cru 2023 BIO
Weißwein · Bienvenues-Bâtard-Montrachet Grand Cru · Chardonnay
ChardonnayBienvenues-Bâtard-Montrachet · Grand CruPuligny-Montrachet · 245 mSauzet-Parzelle 0,12 ha2023 · Bio (FR-BIO-01)
Der Bienvenues-Bâtard-Montrachet Grand Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet ist ein Chardonnay aus einer der kleinsten Grand-Cru-Appellationen Frankreichs in Puligny-Montrachet. Delikat und fein, mit Zitrus, Haselnuss und einem Hauch Honig – Sauzet bewirtschaftet hier nur 0,12 Hektar.
Bienvenues-Bâtard-Montrachet – Grand Cru in Puligny
Bienvenues-Bâtard-Montrachet ist mit 3,68 Hektar eine der kleineren Appellationen Frankreichs, gelegen in Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune. Im Norden und Osten grenzt der Grand Cru Bâtard-Montrachet, im Norden der 1er Cru Les Pucelles, im Osten die Village-Lagen Les Enseignères und Rue Rousseau.
Die Lage liegt auf einem sanften Hang in 245 Metern Höhe, südöstlich ausgerichtet und vor Spätfrösten geschützt; das burgundische Übergangsklima mit kontinentalem Einfluss kommt dem Chardonnay zugute. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) besitzt hier 0,12 Hektar und macht daraus jährlich einen der besten trockenen Weißweine der Welt.
Jahrgang 2023 – Côte de Beaune
Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.
Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die Finesse dieses Grand Cru trägt.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01).
Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.
Im Glas
Ein delikater, feiner Chardonnay mit Aromen von Zitrus, Haselnuss und einem Hauch Honig. Am Gaumen mineralisch und präzise, mit feinem Schmelz aus dem Hefelager und langem Abgang.
Zitrus, Haselnuss und ein Hauch Honig über feiner Mineralität – delikate Grand-Cru-Finesse aus Puligny.
Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–14 °C servieren.
Am Tisch
Hummer und Krustentiere, edler Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für den ganz großen Anlass.
Cayuse Impulsivo Tempranillo ist ein seltener, kraftvoller Tempranillo aus dem Walla Walla Valley im Nordwesten der USA. Er stammt zu 100 % aus der Einzellage En Chamberlin des Kultweinguts Cayuse, das Christophe Baron biodynamisch im Rocks District bewirtschaftet. Impulsivo gilt als einer der besten Tempranillos der USA. Im Glas tiefdunkle Frucht, Würze und Struktur.
Walla Walla Valley
Cayuse liegt im „Rocks District of Milton-Freewater" im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden, die den Weinen ihren würzig-erdigen Charakter geben. Die Einzellage En Chamberlin wird, wie alle Cayuse-Lagen, von Christophe Baron biodynamisch bewirtschaftet.
Rebsorte und Ausbau
Der Wein besteht zu 100 % aus Tempranillo von der Lage En Chamberlin. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die Struktur und feine Würze beisteuern, ohne den Lagencharakter zu überdecken.
Im Glas
Tiefes Rubin- bis Pflaumenrot. In der Nase dichte, geräucherte Brombeere, gegrilltes Fleisch, Graphit, Veilchen und Zedernholz. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig und strukturiert, mit schön ausbalanciertem, aufbauendem Tannin und gutem Mittelgaumen. Der Abgang ist lang und eindrucksvoll.
Am Tisch
Schon zugänglich, gewinnt aber durch Reife und eine längere Belüftung im Dekanter. Serviertemperatur 16–18 °C.
Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Rind, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.
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