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23. August 2008

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Weine

Kühling- Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 BIO

Weißwein · VDP.Gutswein · Riesling trocken

Riesling Rheinterrasse · Rheinhessen VDP.Gutswein 2025 fünf Orte · fünf Böden Spontangärung · sur lie Bio · DE-ÖKO-006

Der Kühling-Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 ist der Gutswein von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier und der Einstieg in die Rheinterrasse. Der Name spielt auf fünf Erden an: Trauben aus Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim laufen in eine Cuvée, in der Rotschiefer, Kalkmergel und Löss nebeneinanderstehen. 2025 brachte kleine Beeren und einen sehr frühen Herbst – der Wein ist entsprechend dicht gebaut.


Rheinterrasse – fünf Orte, fünf Böden

Die Rheinterrasse zwischen Laubenheim und Oppenheim ist ein schmales Band steiler Hänge direkt am Strom, nach Osten und Südosten exponiert. Der Rhein wirkt als Wärmespeicher und Lichtreflektor, die Hangkante fällt teils steil zum Ufer ab. Kühling-Gillot bewirtschaftet hier rund 25 Hektar, biologisch zertifiziert (DE-ÖKO-006), mit Riesling als klar dominierender Sorte.

Die geologische Bandbreite auf wenigen Kilometern ist der eigentliche Punkt dieses Weins. Im Norden um Nackenheim und Nierstein steht Rotliegendes an – eisenhaltiger roter Schiefer und Tonstein aus dem Perm, der Wärme hält und dem Riesling eine salzig-würzige Kante gibt. Nach Süden hin, um Oppenheim, wechselt der Untergrund zu Kalkmergel und Kalkstein, der breitere, cremigere Textur liefert. Dazwischen und in den flacheren Lagen um Bodenheim und Laubenheim liegen Löss und Lösslehm mit besserer Wasserführung.

Genau diese Streuung macht den Quinterra in einem trockenen Jahr belastbar: Während die flachgründigen Schiefer- und Kalkparzellen früh an ihre Wassergrenze kommen, puffern die Löss-Anteile den Stress ab. Die Cuvée wird nicht nach Prestige zusammengestellt, sondern nach Ausgleich – der Oppenheimer Anteil steuert den Schmelz bei, das Rotliegende die Spannung.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen und Rheinterrasse

Bis Mai war die Wasserversorgung in Rheinhessen ausreichend, danach setzte eine ausgeprägte Trockenphase ein. Ende Juli unterbrachen heftige Regenfälle die Trockenheit, lokal mit Hagelschäden. Entscheidend für den Jahrgang war der trockene August: Er hielt den Krankheitsdruck niedrig und brachte einen Gesundheitszustand der Trauben, wie ihn die Region lange nicht gesehen hat. Erst ab Mitte September fiel wieder nennenswerter Regen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptlese vielerorts schon lief oder abgeschlossen war.

Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten überraschend weit fortgeschrittene Reife. Die Hauptlese begann Anfang September und damit sehr früh; weil frühe und späte Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden, geriet der Herbst zum Endspurt und war oft schon in der zweiten Septemberdekade beendet. Mengenmäßig ist 2025 der schmalste Jahrgang der Republik: Rheinhessen kam auf rund 1,93 Millionen Hektoliter, 26 % weniger als 2024 und 23 % unter dem Zehnjahresmittel – der stärkste Rückgang aller deutschen Anbaugebiete. Ursache waren kleine Beeren mit hohem Schalenanteil und lockere Trauben mit geringer Saftausbeute. Für den Riesling heißt das: konzentrierte Moste, reife Aromatik und eine Säure, die trotz des frühen Herbstes trägt.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut als VDP.Gutswein. Die Assemblage stammt aus fünf Orten der Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim – und damit aus Rotschiefer-, Kalkmergel- und Lössparzellen. Handlese mit strenger Selektion, danach Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen.

Der Ausbau läuft geteilt: ein Teil in großen, alten Doppelstückfässern, ein Teil im Edelstahltank. Das Holz ist neutral und dient der Sauerstoffdosierung, nicht der Würze. Der Wein bleibt bis ins Frühjahr sur lie auf der Vollhefe, was Textur und Extrakt aufbaut und die dichte Beerenstruktur des Jahrgangs auffängt. Die Weinberge sind biologisch bewirtschaftet und zertifiziert (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In der Nase gelber Pfirsich, Aprikose und Mandarinenschale, dahinter Kräuter und eine trockene Steinnote. Am Gaumen ist der 2025er straffer und schmaler gebaut als der Vorgänger, mit spürbarem Extrakt aus dem hohen Schalenanteil des Jahrgangs. Die Säure ist fein und gut eingebunden, der Kalkmergel-Anteil gibt Schmelz, das Rotliegende die salzige Kante im Nachhall. Mittellanger, trockener Abgang mit Zitrus und Kräutern.

Kleine Beeren, hoher Schalenanteil, Hefelager bis ins Frühjahr – 2025 ist beim Quinterra ein Jahrgang der Textur, nicht der Fülle.

Jetzt trinkbar, gewinnt aber im ersten Jahr auf der Flasche. Bei 10–12 °C servieren; im Glas öffnet sich der Wein spürbar, ein großes Glas lohnt. Trinkempfehlung bis etwa 2031.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander mit Kräuterbutter, Saibling, Austern und Miesmuscheln. Passt ebenso zu Kalbsschnitzel, Geflügel mit Zitronensauce, Spargel mit Sauce hollandaise und zu asiatischer Küche mit Ingwer und Koriander. Bei Käse zu jungem Ziegenkäse und mildem Bergkäse. Der Extrakt des Jahrgangs trägt auch etwas kräftigere Saucen mit.


Produzent Weingut Kühling-Gillot, Bodenheim, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein, Oppenheim
Böden Rotliegendes/Rotschiefer, Kalkmergel und Kalkstein, Löss und Lösslehm
Klassifikation VDP.Gutswein, Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · strenge Selektion · Spontangärung
Ausbau großes altes Doppelstückfass und Edelstahl · sur lie bis ins Frühjahr
Trinkempfehlung 2026–2031
Bewirtschaftung biologisch zertifiziert, DE-ÖKO-006

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Rebsorten

La Villette Chardonnay

Weißwein · Südfrankreich · Chardonnay

Chardonnay Südfrankreich · Pyrenäen-Vorland 6 Monate sur lie im Eichenfass teilweise malolaktisch harmonisch · cremig

Der La Villette Chardonnay von Badet Clément wird aus Trauben südfranzösischer Weinberge am Fuße der Pyrenäen gekeltert. Sechs Monate „sur lie" im Eichenfass und eine teilweise malolaktische Gärung geben ihm komplexe Aromen von Zitrus, Birne und frischem Brot – harmonisch, mit einem Hauch Vanille und Haselnuss.


Chardonnay vom Fuße der Pyrenäen

Der La Villette ist nach einem bekannten Pariser Stadtviertel benannt, das für das französische Savoir-vivre steht. Die Chardonnay-Trauben stammen aus Südfrankreich, von Weinbergen am Fuße der Pyrenäen.

Badet Clément et Compagnie keltert daraus einen zugänglichen, harmonischen Weißwein im Geist des Savoir-vivre.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus Südfrankreich.

Der Wein reift sechs Monate „sur lie" in Eichenfässern; ein Teil durchläuft die malolaktische Gärung, wodurch sich frische, typische Chardonnay-Aromen entwickeln und eine cremige Textur entsteht.

Im Glas

Komplexe Primäraromen nach Zitrusfrüchten, Banane, Birne und frischem Brot. Am Gaumen harmonisch, mit einem Hauch von Vanille und Haselnüssen und cremiger Textur.

Zitrus, Birne und frisches Brot mit einem Hauch Vanille und Haselnuss – harmonisch und cremig.

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; jung schon zugänglich und trinkfreudig.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, Geflügel, Pasta in heller Sauce und mildem Weichkäse. Ein vielseitiger, unkomplizierter Begleiter.


Lage: Südfrankreich; Weinberge am Fuße der Pyrenäen
Klassifikation: Weißwein (vmtl. IGP Pays d'Oc)
Ausbau: Chardonnay; 6 Monate sur lie im Eichenfass, teilweise malolaktische Gärung

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Weine

Von Winning Riesling Kirchenstück GG 2020 Magnum

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs · Magnum)

Riesling Forster Kirchenstück VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Basaltsplitter · rotbrauner Ton · tertiärer Kalk trocken Magnum 1,5 l 2020

Der von Winning Forster Kirchenstück Riesling GG 2020 in der 1,5-Liter-Magnum stammt aus einer der höchstbewerteten Rieslinglagen Deutschlands. Üppig, reichhaltig und ausladend, mit dichter, satter Frucht, viel Schmelz und enormer Konzentration – ein Wein von der Tiefe eines Kirchenschiffs und zugleich federleicht.


Forster Kirchenstück – Deutschlands Grand Cru

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Das Forster Kirchenstück ist das Flaggschiff des Guts – bei der Lagenklassifikation des Königreichs Bayern von 1828 erhielt es die höchste Wertung.

Der Weinberg ist von schulterhohen Sandsteinmauern umgeben, die die Sonnenwärme speichern und sie bei Nacht wieder abgeben. In keinem anderen Weinberg findet man derart viele kleine Basaltsplitter in einem rotbraunen Ton; im Untergrund liegt tertiärer Kalk. Diese einzigartige Kombination verleiht dem Wein seine Spannung, Dichte und Konzentration.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die wärmespeichernden Mauern und der basalt- und kalkgeprägte Boden des Kirchenstücks sowie der lange Holzfassausbau bewahrten Konzentration, Schmelz und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht. Das Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, unterstreicht die Langlebigkeit des Weins.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Kirchenstück, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Basalt, rotbraunem Ton und tertiärem Kalk. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Wie alle Lagen-Rieslinge bei Stephan Attmann wird auch das Kirchenstück komplett im Holz vergoren und reift lange auf der Feinhefe. Diese Machart verleiht dem Wein Schmelz, seidige Textur und enorme Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Üppig, reichhaltig und ausladend, mit dichter, satter Frucht, viel Schmelz und enormer Konzentration: reife Steinfrucht und gelbe Frucht, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Mineralität von Basalt und Kalk. Am Gaumen besitzt er eine einzigartige Spannung und Dichte – die Tiefe eines Kirchenschiffs und dabei federleicht, unglaublich intensiv, mit sehr langem Nachhall.

Üppig, dicht und ausladend, mit viel Schmelz und enormer Konzentration – die Tiefe eines Kirchenschiffs und dabei federleicht: einzigartige Spannung, Dichte und rauchig-salzige Mineralität.

Ein großer, sehr langlebiger GG-Riesling im Magnumformat; jung gern dekantieren. Bei 10–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Forster Kirchenstück (VDP.Große Lage), Forst, Pfalz; von Sandsteinmauern umgeben, Basaltsplitter in rotbraunem Ton über tertiärem Kalk; höchste Wertung der bayerischen Lagenklassifikation 1828
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; Magnum 1,5 l
Ausbau: komplett im Holz vergoren, lange auf der Feinhefe; Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Egon Müller Riesling Scharzhofberger Kabinett 2023

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2023

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2023 stammt aus der berühmtesten Lage der Saar – ein Musterbeispiel für filigranen Saar-Kabinett: fruchtsüß, rassig und von enormer Langlebigkeit. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller ist mit über acht Hektar im Kernstück größter Eigentümer und bewirtschaftet hier mehr als drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben. Die steilen, stark verwitterten blauen Devonschieferböden speichern die Wärme des Tages und geben sie langsam wieder ab – in Verbindung mit dem kühlen Saar-Klima entstehen Weine von außergewöhnlicher Spannung, filigraner Struktur und enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2023 – Saar

2023 brachte an der Saar aromatische, präzise Rieslinge mit klarer Frucht und lebendiger Säure. Gerade im Kabinett-Bereich – dem filigransten Prädikat – zeigt der Scharzhofberger die typische Spannung zwischen reifer Frucht, dezenter Süße und rassiger Mineralität, getragen vom kühlen Klima und dem späten Reifeverlauf auf Schiefer.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, Prädikat Kabinett, fruchtsüß.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase dicht, cremig und saftig: Weinbergspfirsich und Passionsfrucht treffen auf weiße Blüten, Zitrus und feinste Kräuter- und Mineralnoten. Am Gaumen filigran und vielschichtig, mit einer dezenten Süße, die von enorm lebhafter, rassiger Säure balanciert wird – er wirkt nie leicht und schon gar nicht schwer, sondern tanzt mit müheloser Eleganz über die Zunge.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das verspielte, sehr lange Finale verweist auf die große Langlebigkeit; schon jung ein Genuss, doch wahre Größe entfaltet der Wein erst nach vielen Jahren Kellerreife. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Devonschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Whisky

Ardbeg Traigh Bhan 19 years old Batch 3

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 19 Jahre Batch 3 (2021) Ex-Bourbon- & Oloroso-Sherryfässer non chill-filtered

Der Ardbeg Traigh Bhan 19 Jahre Batch 3 ist die dritte, 2021 veröffentlichte Auflage der jährlich limitierten 19-jährigen Reihe der Islay-Destillerie Ardbeg. Benannt ist sie nach Traigh Bhan, dem „singenden" Sandstrand auf Islay. Mit 19 Jahren ist dies einer der reiferen, vielschichtigeren Ardbegs. Gereift in amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässern, non chill-filtered und mit natürlicher Farbe abgefüllt.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Namensgeber dieser Reihe ist der nahe Strand Traigh Bhan, dessen Sand bei Wind „singt". Atlantik, Torf und Meeresluft prägen den maritimen Stil.

Assemblage und Ausbau

Batch 3 reift 19 Jahre in einer Kombination aus amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässern. Jede Auflage der Reihe folgt demselben Grundgedanken, variiert aber leicht in der Fassauswahl; Batch 3 gilt als etwas würziger. Jede Charge trägt einen eigenen Batch-Code und die Signatur eines Teammitglieds – hier Dr. Bill Lumsden. Abgefüllt wird non chill-filtered und ohne künstliche Färbung.

Im Glas

Tiefes Gold im Glas. In der Nase Holzrauch, frische Meeresbrise und Eukalyptus, dazu Limette, Asche, Pinienteer, Vanille und Anis sowie Anklänge von Menthol und Orangenschale. Am Gaumen ölig und kräftig, zugleich überraschend süß: reiches Fudge, Torfrauch, Anis, Toffee und Kaffee, durchzogen von Gewürzen wie Ingwer, Kardamom und Zimt. Der Nachhall ist herzhaft, rauchig und lang.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser öffnen die reiferen Aromen. Passt zu geräuchertem Fisch, gereiftem Hartkäse, dunkler Schokolade und herzhaften Trockenfrüchten. Ein vielschichtiger Islay-Malt für besondere Anlässe.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 19 Jahre (Traigh Bhan Batch 3, 2021)
Ausbau: amerikanische Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässer, 19 Jahre

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Feinkost

Vigilante Sardinas den aceite vegetal - Sardinen in Pflanzenöl

Feinkost · Sardinen · Spanien

Vigilante Sardinas en Aceite Vegetal sind Sardinen in Pflanzenöl – ein herzhafter, unkomplizierter Klassiker der Vorratskammer.


Herkunft / Spanien

Konservierte Sardinen gehören zu den beliebten Meereskonserven Spaniens. In Pflanzenöl eingelegt, bleiben sie saftig und sind vielseitig einsetzbar. Hier von der Marke Vigilante.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Sardinen, eingelegt in Pflanzenöl. Das Öl hält den Fisch saftig und bewahrt sein kräftiges, meeriges Aroma. (Genaue Zutatenliste laut Etikett.)

Geschmack

Herzhaft und vollmundig, mit dem typisch kräftigen Sardinenaroma. Saftige, zarte Textur, abgerundet vom Öl.

In der Küche

Direkt aus der Dose oder kurz erwärmt genießen.

Ideal: auf geröstetem Brot, in Salaten, zu Reis und Kartoffeln, in Pasta oder als herzhafte Tapa.


Hersteller: Vigilante (Spanien)
Produkt: Sardinas en Aceite Vegetal – Sardinen in Pflanzenöl
Zutaten: Sardinen, Pflanzenöl, Salz (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Spanien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 01.01.2028

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Länder/Regionen

The Schmidt McLaren Vale Shiraz

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

Rotwein · Shiraz · McLaren Vale · Australien

The Schmidt McLaren Vale Shiraz ist ein trockener Rotwein von Dowie Doole aus McLaren Vale in South Australia. Der reinsortige Shiraz zeigt ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis, urtypisch für die Region, und bleibt am Gaumen pflaumig-weich mit erdigen Anklängen.


McLaren Vale

Dowie Doole wurde Anfang der 1990er-Jahre in McLaren Vale gegründet, südlich von Adelaide. Die warme Region zählt zu den besten Shiraz-Gebieten Australiens; ihre Hügellandschaft trägt den Beinamen „australische Toskana". Die Trauben für The Schmidt stammen aus McLaren Vale.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz, trocken ausgebaut. Eine dezente Vanillenote verweist auf einen subtil integrierten Holzausbau, der die Frucht stützt, ohne sie zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein komplexes Bouquet aus süßen Pflaumen und Cassis mit entfernten Kräuternoten. Am Gaumen sattes Cassis, pflaumig-weich, mit mittlerem Körper und erdigen Anklängen an Schokolade. Eine Ahnung von Vanille rundet das Bild.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, gut zu trinkender Shiraz – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und kräftiger Käse.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Rotwein, trocken (McLaren Vale)
Ausbau: subtiler Holzausbau

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Weine

Marques de Haro Gran Reserva 1981 Magnum

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo Rioja DOCa Marqués de Haro Gran Reserva Jahrgang „Excelente" 1981 Magnum 1,5 l

Der La Rioja Alta Marqués de Haro Gran Reserva 1981 ist eine gereifte Rarität in der Magnum – die absolute Spitzen-Cuvée des Hauses, nur in herausragenden Jahrgängen erzeugt. Ein zeitloser, klassischer Rioja von großer Komplexität.


La Rioja Alta – Spitzen-Cuvée aus Haro

La Rioja Alta, 1890 in Haro gegründet, zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten Kellereien der Rioja Alta. Das Haus ist berühmt für seine langgereiften Gran Reservas – allen voran 904 und 890 – die in der eigenen Böttcherei vinifiziert und nach klassischer Methode mit Handabstichen bei Kerzenlicht ausgebaut werden.

Der Marqués de Haro Gran Reserva ist die historische Spitzen-Cuvée des Guts, der Vorläufer des heutigen Gran Reserva 890 – eine Sonderabfüllung, die ausschließlich in den allerbesten Jahrgängen erzeugt wurde. Basis ist die Tempranillo aus den hochgelegenen Lagen der Rioja Alta, traditionell ergänzt um kleine Anteile Graciano und Mazuelo.

Jahrgang 1981 – Rioja

1981 wurde in der Rioja offiziell als „Excelente" eingestuft – die höchste Jahrgangsbewertung und ein Prädikat, das nur den ganz großen Jahren vorbehalten ist. Ein langer, ausgeglichener Vegetationszyklus mit gesundem, vollreifem Lesegut schuf die ideale Grundlage für tiefgründige, langlebige Gran Reservas. Über vier Jahrzehnte Flaschenreife haben dem Wein seine ganze Komplexität und seidige Reife geschenkt.

Ausbau

Überwiegend Tempranillo, ergänzt um kleine Anteile Graciano und Mazuelo, Jahrgang 1981. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Klassischer Gran-Reserva-Ausbau nach traditioneller Methode des Hauses: lange Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche aus eigener Böttcherei, mit Handabstichen von Fass zu Fass alle sechs Monate, gefolgt von ausgedehnter Flaschenreife im Keller. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Im Glas

Reifes Rubinrot mit ziegelroten Rändern. In der Nase die ganze Komplexität eines großen, gereiften Rioja: getrocknete rote Früchte, feine Würze von Zedernholz, Tabak und Leder, dazu süße Noten von Vanille und Kakao aus der langen Fassreife. Am Gaumen elegant und vielschichtig, mit seidigen, vollständig integrierten Tanninen, lebendiger Säure und großer aromatischer Länge – ein berührendes Weinerlebnis.

Ein zeitloser Klassiker der Rioja – die Spitzen-Cuvée eines „Excelente"-Jahrgangs, gereift zur vollen Größe.

Ein gereifter Wein dieses Alters sollte stehend gelagert, vorsichtig geöffnet und behutsam dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten und gebratenem Fleisch sowie zu gereiften Hartkäsen – ein Wein für den großen, festlichen Anlass.


Lage: Rioja DOCa, hochgelegene Lagen der Rioja Alta, Haro (Spanien)
Klassifikation: Rioja DOCa Gran Reserva (trocken); Jahrgang offiziell „Excelente"; Magnum 1,5 l
Ausbau: überwiegend Tempranillo mit Graciano und Mazuelo; lange Reife in amerikanischer Eiche (eigene Böttcherei), traditionelle Handabstiche, ausgedehnte Flaschenreife

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