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Länder/Regionen

Markus Schneider Black Print

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Black Print ist die vielleicht bekannteste Rotwein-Cuvée des Guts – Rotwein Made in Germany. Dunkle Frucht und viel Konzentration verdankt der Wein dem Zusammenschluss von hochreifem Lesegut und individuellen Standorten.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Die Trauben stammen von individuellen Standorten; die größte Herausforderung liegt darin, für die sehr unterschiedlichen Rebsorten jeweils den optimalen Erntezeitpunkt zu treffen.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos und Cabernet Dorsa. Aus hochreifem Lesegut entsteht ein dunkelfruchtiger, konzentrierter Rotwein von internationaler Statur. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Frucht wie Brombeere und Cassis, verbunden mit feiner Würze und Röstnoten. Am Gaumen konzentriert und kräftig, mit dichter Frucht, samtigem Tannin und einem langen, druckvollen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Braten, Steak, Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rotwein-Cuvée – St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos & Cabernet Dorsa, trocken
Ausbau: dunkelfruchtig und konzentriert, aus hochreifem Lesegut

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Südafrika

Steenberg Catharina

Wein · Rotwein · Constantia · Südafrika

Steenberg Catharina ist die Bordeaux-Cuvée des Hauses, benannt nach der Gründerin Catharina Ras. Sie besticht mit Aromen von Pflaume, schwarzer Johannisbeere und dunkler Schokolade, getragen von dichten, samtigen Tanninen.


Constantia / Südafrika

Das Weingut Steenberg liegt im Constantia-Tal bei Kapstadt und ist das älteste Weingut der Region (1682 von Catharina Ras gegründet, der diese Cuvée ihren Namen verdankt). Das kühle, maritim geprägte Klima sorgt für langsame Reife und elegante, strukturierte Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Eine Bordeaux-Cuvée auf Basis von Merlot und Cabernet Sauvignon, je nach Jahrgang ergänzt durch weitere Bordeaux-Sorten wie Cabernet Franc oder Malbec – eine Fassselektion der besten Partien. 19 Monate Reife in französischer Eiche verleihen Noten von Rauch, mediterranen Gewürzen und Zeder. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Pflaume, schwarze Johannisbeere und dunkle Schokolade, dazu Brombeere, Rauch, mediterrane Gewürze und Zeder aus dem Holzausbau. Am Gaumen elegante Frucht mit dichten, samtigen Tanninen – reif und harmonisch, auf den Punkt gereift.

Am Tisch

Bei rund 18 °C servieren, jung am besten karaffieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: rotem Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Constantia, Kapstadt (Südafrika)
Klassifikation: Wine of Origin Constantia – Bordeaux-Cuvée (überwiegend Merlot & Cabernet Sauvignon), trocken
Ausbau: 19 Monate Reife in französischer Eiche

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Weine

Ruppert-Leroy Champagne Martin Fontaine Brut Nature BIO

Der Ruppert-Leroy Martin Fontaine Brut Nature ist der Chardonnay des Hauses: aus steilen Parzellen ganz oben am Hang über Essoyes, auf weißem Kalk, nach Süden und Südosten ausgerichtet. Ein Blanc de Blancs ohne Dosage, ohne Schwefelzusatz – und mit sehr viel Spannung.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Klare, kühle Frucht und eine salzige Mineralität, die sofort auffällt. Am Gaumen straff, präzise und tief, mit fester Struktur und schöner Textur statt Üppigkeit. Ein langer Abgang mit viel Salz. Er überzeugt leise, aber nachhaltig.

Mach was draus

Austern, roher Fisch mit Zitrone, Jakobsmuscheln, ein Chaource aus der Nachbarschaft oder Ziegenkäse. Ein Champagner für den Anfang eines besonderen Menüs oder für Weinfreunde, die gern Chablis trinken – die Böden sind verwandt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Wer Chablis liebt, sollte diesen Champagner probieren. Den weißen Kalk schmeckt man in jedem Schluck.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie alt sind die Reben? Etwa 20 Jahre. Sie stehen auf den steilsten Parzellen oben am Hang.

Was ist hier anders als bei Les Cognaux? Les Cognaux ist Pinot Noir vom grauen Mergel, Martin Fontaine Chardonnay vom weißen Kalk. Beide werden gleich ausgebaut.

100 % Chardonnay · Lage Martin Fontaine, Essoyes · weißer Kalk, steile Kuppenlage, Süd-Südost · Spontangärung, 9 Monate auf der Hefe in Fässern und Halbstückfässern · biologischer Säureabbau · 18–20 Monate Flaschenreife · ungeschönt, unfiltriert, ohne Schwefelzusatz · Jahrgang 2022 · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Ruppert-Leroy, Essoyes · Bio, FR-BIO-10 · Stand: Oktober 2026

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Weine

Pupitre Cava brut Magnum

Der Pupitre Brut Gold zeigt sich in einem leuchtenden Strohgelb mit zarten grünlichen Reflexen und einer feinen Perlage. In der Nase entfalten sich elegante Aromen von weißen Blüten, reifen Früchten und einem Hauch frischer Zitrusnoten. Am Gaumen präsentiert sich dieser Cava klar, frisch und ausgewogen. Seine feine Perlage verbindet sich harmonisch mit einer sanften Fruchtigkeit und einer dezenten Hefenote. Der Nachhall ist rund und lang und erinnert an weiße Früchte und feine Zitruszesten. Dieser Cava eignet sich hervorragend als frischer Aperitif, begleitet aber auch leichte Vorspeisen und feine Desserts mit müheloser Eleganz. Besonders an sonnigen Tagen entfaltet er seinen vollen Charme und sorgt für Momente purer Lebensfreude. Top- Preis Leistungsverhältnis! In der 1,50 Liter Magnum Flasche.

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Länder/Regionen

Penfolds Grange Bin 95 2010

Rotwein · South Australia · Shiraz

Shiraz (96 %) Cabernet Sauvignon (4 %) South Australia Grange Bin 95 100 % neue amerik. Eiche 2010

Der Penfolds Grange Bin 95 2010 ist der Shiraz aus Down Under – Australiens berühmtester Wein. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich hier die Klinke in die Hand. Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.


Penfolds Grange – Australiens Ikone

Penfolds erzeugt seit 1844 Weine in South Australia und prägte die Entwicklung des australischen Spitzenweins wie kein zweites Haus. Kellermeister Max Schubert schuf ab 1951 mit dem Grange den ersten australischen Wein von wahrhaft internationalem Format – inspiriert von Bordeaux, aber kompromisslos australisch, geprägt von Shiraz und der charakteristischen Würze amerikanischer Eiche. Heute zählt Grange zu den begehrtesten Sammlerweinen der Welt.

Grange ist ein Multi-Region-Blend aus South Australia: Der 2010er vereint Trauben aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und dem historischen Magill Estate. Aus diesen über die Weinregionen verteilten Spitzenlagen – viele mit sehr alten Reben – komponiert Penfolds Jahr für Jahr einen Wein von konstanter, monumentaler Größe.

Jahrgang 2010 – South Australia

2010 war in South Australia ein gemäßigter, relativ trockener Jahrgang, der einen der gefeiertsten Granges überhaupt hervorbrachte – von Kritikern in einer Reihe mit den legendären Jahrgängen 1952, 1955, 1971, 1996 und 2006 genannt. Tiefe Konzentration und Intensität treffen auf eine schlanke, klassische Eleganz: zugänglicher als mancher junge Grange, aber mit dem Stoff für Jahrzehnte.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 96 % Shiraz und 4 % Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2010.

Ganz in der Tradition von Max Schubert beendet der Wein seine Gärung in der Fasslagerung und reift anschließend 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads. Die amerikanische Eiche setzt einen würzigen Akzent, wird aber von der enormen Fruchtkonzentration getragen, die ihre eigene kräuterige Würze mitbringt.

Im Glas

Sehr tiefes, purpurschwarzes Farbbild. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich die Klinke in die Hand – frische, jugendliche schwarze Frucht mit Anklängen von Blaubeere, dazu Kampfer, Anis, eine zedrige Würze und der typische Hauch amerikanischer Eiche. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, straff und fein gebaut, mit festen, gleichmäßigen Tanninen, großer Konzentration und wunderbarer Länge.

Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.

Ein Wein für die Ewigkeit: noch sehr jung, mit Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte; profitiert von langem Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Wild (Rind, Reh), zu Schmorgerichten und Grillfleisch mit dunkler Würze sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: South Australia; Multi-Region-Blend aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und Magill Estate
Klassifikation: South Australia, Shiraz-Cuvée (Grange Bin 95), trocken
Ausbau: 96 % Shiraz, 4 % Cabernet Sauvignon; 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads

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Rebsorten

Michel Sarrazin Bourgogne Pinot Noir Les Vielles Vignes 2024

Die Trauben stammen aus den Weinbergen der Lage Charnailles in Jambles, die auf klassischen Ton-Kalkstein-Böden (argilo-calcaires) der Côte Chalonnaise wachsen. Die über 50 Jahre alten Pinot Noir Reben liefern besonders konzentrierte und charaktervolle Trauben. Die Parzellen liegen am Rand des Waldes auf über 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und profitieren von einem kühlen Mikroklima.

Nach der Handlese werden die Trauben entrappt und mit natürlichen Hefen in offenen Holzgärbottichen vergoren. Der Ausbau erfolgt anschließend über rund zwölf Monate, überwiegend in gebrauchten Eichenfässern von François Frères, ergänzt durch einen kleinen Anteil im Tank. Die Abfüllung erfolgt ungeschönt und unfiltriert.

 

Im Glas zeigt der Wein ein mittleres Rubinrot. In der Nase verbinden sich feine Vanillenoten aus dem Holzfassausbau mit den klassischen Aromen von Kirschen und roten Beeren, die für Pinot Noir aus dieser Region typisch sind. Am Gaumen präsentiert sich der Wein elegant, saftig und fein strukturiert, mit einer knackigen Frische und einem harmonischen, langen Nachhall.

 

Ein klassischer, leichtfüßiger Pinot Noir, der sowohl jung mit seiner Frucht punktet als auch mit einigen Jahren Flaschenreife zusätzliche Tiefe und Komplexität entwickelt. Leicht gekühlt genießen!

 

 

Burgund Jahrgang 2024

 

Das Weinjahr 2024 im Burgund war ein Jahr der Geduld. Schon der Winter zeigte sich ungewöhnlich mild und zugleich ausgesprochen niederschlagsreich. Die Böden waren lange gesättigt, und die Reben starteten sehr früh in die Vegetationsphase. Ein verfrühter Austrieb brachte den Winzern zunächst Hoffnung auf einen zeitigen und harmonischen Verlauf, doch die Natur wählte 2024 leider einen komplett anderen Rhythmus.

Im Frühjahr wechselten sich feuchte Phasen mit kühlen Abschnitten ab. Wiederholte Regenfälle bestimmten immer wieder das Bild, begleitet von vereinzelten Frostnächten und regional auftretenden Hagelschauern. Die Weinberge verlangten in dieser Zeit ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Rebkrankheiten fanden in der feuchten Witterung ideale Bedingungen, sodass die Pflege der Reben viel Einsatz und Beharrlichkeit erforderte. Der Arbeitsaufwand war überdurchschnittlich, und die Ertragserwartungen sanken Schritt für Schritt.

 

Während der Blüte zeigte sich, wie sensibel die Rebe auf das Klima reagiert. Nicht jede Blüte entwickelte sich vollständig, und die Trauben wuchsen uneinheitlich heran. Der Sommer brachte schließlich stabilere, trockenere Tage. Wärme und Licht ermöglichten eine allmähliche Reife, auch wenn sie sich langsamer vollzog als in vielen der vergangenen Jahre. Gegen Ende August und zu Beginn des Septembers kehrte der Regen noch einmal lautstark zurück, bevor sich zur Lese hin eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Ernte begann später als in den letzten, oftmals sehr warmen Jahrgängen. Eine sorgfältige Selektion war entscheidend, um nur vollreifes und gesundes Lesegut zu verarbeiten. Die Erntemengen waren im Vergleich zu normalen Jahrgängen teils um bis zu 60 % reduziert, und je nach Region im Burgund mussten die Winzer auch mit Totalausfällen kämpfen. Die Mostgewichte bewegten sich eher im gemäßigten Bereich, sodass balancierte Alkoholgehalte und insgesamt leichtere Weine gekeltert wurden.

Die Weine des Jahres 2024 zeigen sich in einem klassischen Ausdruck. Die Weißweine wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische. Sie besitzen eine präzise Linienführung und eine kühle Eleganz, die ihre Herkunft deutlich erkennen lässt. Die Rotweine präsentieren eine saftige Frucht, eine transparente Farbe und eine geschmeidige Tanninstruktur. Sie verbinden Spannung mit Zugänglichkeit und sind deutlich leichter und eleganter als die Vorjahrgänge.

 

Der Jahrgang 2024 ist ein Jahr des Winzers. Die intensive Weinbergsarbeit, das richtige Gespür für die Gegebenheiten und ein sensibles Händchen für den richtigen Moment haben wieder einmal den Unterschied zwischen guten und herausragenden Weinen gezeigt.

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Feinkost

Giuliano Tartufi Creme aus Trüffel und Oliven

Feinkost · Trüffelcreme · Italien

Giuliano Tartufi Creme aus Trüffel und Oliven (Crema di Olive e Tartufo) verbindet schwarze Oliven und Sommertrüffel mit Champignons, Kapern und Sardellen zu einer würzigen, streichfähigen Creme – in Sekunden zubereitet und vielseitig einsetzbar.


Herkunft

Giuliano Tartufi ist ein italienischer Trüffelspezialist mit Sitz in Pietralunga (Umbrien), einer Region mit langer Trüffeltradition. Das Familienunternehmen verarbeitet frische Trüffel zu Saucen, Cremes und Spezialitäten.

Zutaten

Champignons (Agaricus bisporus), natives Olivenöl extra, schwarze Oliven (18,5 %), Sonnenblumenöl, Sommertrüffel (3 %, Tuber aestivum Vitt.), Sardellenpaste, Kapern, Salz, Aroma.

Allergene: enthält Sardellen (Fisch).

Geschmack

Würzig und herzhaft: Die kräftige Note der schwarzen Oliven, die salzige Tiefe von Kapern und Sardelle und das erdige Aroma des Sommertrüffels ergeben eine ausgewogene, mediterrane Creme.

In der Küche

Gebrauchsfertig: etwa 15–20 g pro Person. Kalt auf geröstetem Brot, Crostini oder Bruschetta – oder kurz in der Pfanne erwärmt als Sauce zu Pasta, Risotto und Polenta. Nach dem Öffnen im Kühlschrank (+2 bis +4 °C) lagern und innerhalb von 7 Tagen verbrauchen.

Passt zu: Pasta, Risotto, Polenta, Bruschetta, gegrilltem Fleisch und Gemüse, Omelett und Pizza.


Hersteller: Giuliano Tartufi (Pietralunga, Umbrien)
Produkt: Trüffelcreme mit Oliven (Crema di Olive e Tartufo)
Sorte: Schwarze Oliven und Sommertrüffel (Tuber aestivum)
Herkunft: Italien (Umbrien)
Allergene: Sardellen (Fisch)
Mindesthaltbarkeit (MHD) 04.12.2028

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Weine

Adega Algueira Dolio Ribeira Sacra tinto 2019

Rotwein · DO Ribeira Sacra · Cuvée

Mencía 66 % · Brancellao 20 % Sousón · Caíño · Garnacha Tintorera DO Ribeira Sacra, Galicien Steilterrassen · Schiefer und Granit Holzfassausbau 6.655 Flaschen 2019

Der Dólio Ribeira Sacra Tinto 2019 der Adega Algueira ist eine Cuvée aus fünf galicischen Rebsorten: Mencía (66 %), Brancellao (20 %), Sousón (6 %), Caíño (4 %) und Garnacha Tintorera (4 %). Straff, geradlinig, mineralisch und würzig – ein Rotwein von den Steilterrassen am Sil, in 6.655 Flaschen gefüllt.


Ribeira Sacra – Steilterrassen an Sil und Miño

Die Ribeira Sacra liegt im Landesinneren Galiciens, in den Canyons von Sil und Miño. Die Reben stehen auf schmalen Steinterrassen, die teils von Mönchen im Mittelalter angelegt wurden und so steil zum Fluss abfallen, dass viele Parzellen nur zu Fuß oder mit Seilwinden erreichbar sind – Weinbau, der in Spanien als „heroisch" gilt. Die Böden bestehen aus Schiefer und Granit, oft mit wenig Feinerde.

Das Klima ist ein Grenzfall: atlantisch beeinflusst durch Feuchtigkeit und kühle Nächte, zugleich im Sommer in den tief eingeschnittenen Tälern warm, weil die Hänge die Sonne einfangen und die Flüsse Wärme speichern. Diese Mischung bringt Rotweine mit reifer Frucht, aber frischer Säure und einem mineralischen, oft würzigen Profil.

Die Hauptsorte ist Mencía. Daneben stehen alte autochthone Sorten, die in der Ribeira Sacra nur in winzigen Mengen wachsen – vor allem Brancellao, in der ganzen Denominación 2019 nur rund 49 Tonnen. Dass der Dólio ein Fünftel davon enthält, macht ihn zu einer Ausnahme. Die Adega Algueira am Sil gehört zu den Betrieben, die diese Sorten früh wieder in den Vordergrund gerückt haben.

Jahrgang 2019 – Ribeira Sacra

Der Jahrgang 2019 war für die Ribeira Sacra ein Jahr ohne Zwischenfälle: kein Frost, kein Hagel, kein schwieriges Frühjahr wie in den Jahren zuvor. Die ersten Trauben – Godello in Amandi – wurden am 28. August gelesen, den offiziellen Beginn der Lese legte der Consello Regulador auf den 19. September fest. Nach 51 Tagen endete sie am 18. Oktober.

Mit 7.262.831 Kilo Trauben war 2019 die ertragreichste Ernte in der Geschichte der Denominación, rund 1,1 Millionen Kilo mehr als im Vorjahr. Das Lesegut war gesund und von guter Reife. Für die Rotweine bedeutet das reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für einen straffen, mineralischen Wein wie den Dólio.

Fünf Rebsorten und Ausbau im Holzfass

Cuvée aus Mencía (66 %), Brancellao (20 %), Sousón (6 %), Caíño (4 %) und Garnacha Tintorera (4 %), Jahrgang 2019. Jede Sorte hat ihre Rolle: Mencía gibt rote Frucht, Würze und Struktur; Brancellao ist hell, duftig und fein, bringt florale Noten und Leichtigkeit; Sousón liefert Farbe und Säure, Caíño zusätzliche Frische und Pfeffer, Garnacha Tintorera – eine der wenigen Sorten mit rotem Fruchtfleisch – Farbtiefe und Körper.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts auf Mineralität, Würze und klare Struktur ausgerichtet statt auf Holzaromen. Die Gesamtproduktion liegt bei 6.655 Flaschen.

Im Glas

Mittleres, leuchtendes Rubinrot. In der Nase Muskatnuss, weißer Pfeffer, wilde Beeren und Orangenschale, dazu Leder und frische Gewürze. Am Gaumen straff und geradlinig, mineralisch und würzig; feinkörnige Tannine stehen neben einer klaren Säure. Der Abgang ist lang und würzig.

Ein Fünftel Brancellao – von einer Sorte, die in der ganzen Ribeira Sacra 2019 keine fünfzig Tonnen brachte.

Bei 16 °C servieren, nicht wärmer – sonst verliert der Wein seine Straffheit. Eine halbe Stunde offen genügt. Schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig.

Am Tisch

Gegrilltes Fleisch, Lamm, Schwein, Wild und Schmorgerichte, dazu gereifter Käse. In Galicien passt er zu Pulpo á feira, Lacón con grelos und Empanada; die frische Säure trägt auch Thunfisch und Lachs vom Grill.


Produzent Adega Algueira, Ribeira Sacra
Rebsorte Mencía 66 %, Brancellao 20 %, Sousón 6 %, Caíño 4 %, Garnacha Tintorera 4 %
Lage Ribeira Sacra, Galicien, Spanien · Steilterrassen am Sil · Schiefer und Granit
Klassifikation DO Ribeira Sacra · trocken
Jahrgang 2019
Ausbau Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis 2029
Auflage 6.655 Flaschen

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