Dennis Kanute vom Weingut Rusden im Tal

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Schaumweine

Adrien Renoir Cuvée Le Terroir Grand Cru

Die Hauscuvée des Guts heißt Adrien Renoir Le Terroir Grand Cru – Pinot Noir und Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Verzy. Gegoren wird spontan, ausgebaut in Fässern und großen Foudres. Anschließend ruht der Champagner lange auf der Hefe – bis sie ihre feine Textur entwickelt hat.

Im Glas

Feine Perlen. Der Duft: Blüten, Steinobst und reife Birne, dazu Brioche und ein Hauch Fliederhonig. Im Mund seidig, präzise und voller Energie, getragen von kreidiger Mineralität. Straff und konzentriert, aber auch geschmeidig. Ein langer Abgang.

Mach was draus

Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel oder ein gereifter Käse. Auch als Aperitif ein Genuss für Kenner. Wer Verzy kennenlernen will, beginnt am besten mit dieser Flasche. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Terroir ist die perfekte Einführung in Verzy. Klar, salzig und mit viel Leben.“

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Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Extra Brut mit nur 0,8 g/l Restzucker.

Wie wird er gemacht? Spontangärung mit natürlichen Hefen, Ausbau in Fässern und Foudres, lange Reife auf der Hefe.

Wer steht dahinter? Adrien Renoir aus Verzy, der das Familiengut in fünfter Generation führt und für seine Agroforst-Arbeit bekannt ist.

Chardonnay, Pinot Noir · Grand Cru Verzy · Kreide · Spontangärung · Holzfass und Foudre · langes Hefelager · Extra Brut, Restzucker 0,8 g/l · Champagne Adrien Renoir, Verzy · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Egly-Ouriet Les Vignes de Bisseuil Premier Cru Extra Brut

Der Egly-Ouriet Les Vignes de Bisseuil Premier Cru Extra Brut ist die Ausnahme im Pinot-Noir-Haus: 70 % Chardonnay, dazu je 15 % Pinot Noir und Meunier. Die Trauben wachsen auf einem Kreidehang in Bisseuil, direkt an der Grenze zu Aÿ.

Im Glas

Feine Perlen. Zitrone, grüner Apfel, reife Birne und etwas Mirabelle, dazu Röstbrot und Haselnuss aus der langen Hefezeit. Im Mund dicht und konzentriert, durch die erhaltene Apfelsäure aber gespannt wie eine Feder. Die Kreide macht ihn trocken und salzig im Finale. Mit Luft wird er immer vielschichtiger.

Mach was draus

Jakobsmuscheln in brauner Butter, Austern, Spargel mit Buttersoße oder ein gereifter Comté. Er bringt mehr Kraft mit als ein typischer Blanc de Blancs und hält auch bei cremigen Soßen mit. Schön für ein Frühlingsmenü, wenn der erste Spargel auf den Tisch kommt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C und gib ihm Zeit im Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich würde ihn noch ein paar Jahre liegen lassen. In der Flasche wird er noch tiefer, das Warten lohnt sich.“

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Kurz gefragt

Wie groß ist die Lage? Rund 1,5 Hektar am Südhang von Bisseuil, auf Kreide. Die Stöcke sind älter als 40 Jahre.

Warum ohne biologischen Säureabbau? So bleibt die frische Apfelsäure erhalten. Sie gibt dem kräftigen Chardonnay Zug und hält ihn lebendig.

70 % Chardonnay, 15 % Pinot Noir, 15 % Meunier · Premier-Cru-Lage in Bisseuil (Marnetal) · rund 1,5 Hektar am Südhang auf Kreide · Rebalter 40+ · Spontangärung im Holz (ca. 10 % neu) · ohne biologischen Säureabbau · ca. 48 Monate Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 2 g/l Restzucker · Champagne Egly-Ouriet, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Imperial Reserva 2018

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Reserva · Spanien

CVNE Imperial Reserva ist ein eleganter Rioja-Klassiker des renommierten Hauses CVNE aus Haro. Das Lesegut stammt von den besten, über 40 Jahre alten Weinbergen in Villalba, Briones und Torremontalbo. So entsteht ein eleganter Tinto mit samtiger Fruchtigkeit. Im Glas dichtes Rubinrot.


Rioja Alta

CVNE hat seinen Sitz in Haro in der Rioja Alta. Das Lesegut stammt von den besten, über 40 Jahre alten Weinbergen in Villalba, Briones und Torremontalbo. Die kalk- und tonhaltigen Böden und das kühle Klima verleihen dem Wein Eleganz und Tiefe.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée wird von Tempranillo dominiert, ergänzt um Graciano und Mazuelo. Nach manueller Lese gelangt das Lesegut per Schwerkraft in französische und amerikanische Eichenfässer, wo der Wein zwei Jahre reift (Reserva).

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase intensiver Duft nach reifen Früchten und würzigen Aromen. Am Gaumen vollmundig, mit samtiger Fruchtigkeit und weichen Tanninen. Im langen Nachhall feine Röstaromen und dunkle Waldfrüchte.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut. Mit Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Villalba, Briones, Torremontalbo, Rioja Alta (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Reserva
Ausbau: Tempranillo-dominiert mit Graciano/Mazuelo, 2 Jahre französische/amerikanische Eiche

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Spanien

Matsu El Viejo 2021

Wein · Rotwein · Toro · Spanien

Matsu El Viejo („der Alte") ist ein typischer Toro-Wein, der auf Konzentration und Kraft zielt. Er stammt aus einer uralten, wurzelechten Parzelle mit über 100 Jahre alten Tinta-de-Toro-Reben und reifte über 16 Monate in neuen französischen Eichenfässern – ein Grande, ausgelegt auf Struktur, Mächtigkeit, Länge und Lagerfähigkeit.


Toro / Castilla y León

Die Bodega Matsu (Vintae-Gruppe) liegt in der DO Toro in der Provinz Zamora. El Viejo ist der älteste und kraftvollste Wein der Matsu-Familie – das Etikett zeigt einen alten Mann. Die Trauben stammen aus einer einzigen uralten, wurzelechten Parzelle mit über 100 Jahre alten Reben auf sandig-granitigen Böden, von Hand bewirtschaftet und mit sehr geringem Ertrag.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro (lokaler Tempranillo-Klon). Nach Handernte und langer Maischestandzeit erfolgt die malolaktische Gärung im Holz; anschließend reift der Wein über 16 Monate in neuen französischen Eichenfässern. Abgefüllt wird er unfiltriert und ungeschönt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit violettem Rand. Jung halten sich die Aromen von frischem Leder, Zartbitterschokolade und eingelegtem Rumtopf noch hinter einem dichten Gerbstoffmantel versteckt. Nach mehreren Stunden Luft öffnet sich der Wein zögerlich und gibt Noten von Kokosnuss und Brombeere frei. Mächtig und strukturiert, mit einem außergewöhnlich langen Nachhall.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und mehrere Stunden vorher dekantieren – oder einige Jahre einlagern. Ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: kräftigem rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und reifem Hartkäse.


Lage: DO Toro, Zamora (Castilla y León, Spanien); Bodega Matsu
Klassifikation: DO Toro – 100 % Tinta de Toro (Tempranillo), trocken; uralte wurzelechte Parzelle (über 100 Jahre)
Ausbau: ~16 Monate in neuen französischen Eichenfässern; unfiltriert und ungeschönt

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Feinkost

Frantoi Cutrera Primo Olio Extra Vergine Olivenöl BIO

Feinkost · Natives Bio-Olivenöl extra · Sizilien

Frantoi Cutrera Primo Bio ist ein natives Olivenöl extra aus biologischem Anbau aus Sizilien – ein Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea, DOP Monti Iblei. Fruchtig-frisch, mit Duftnoten von grüner Tomate und frischen Kräutern, kräftig und fruchtig im Geschmack.


Herkunft

Frantoi Cutrera produziert seit 1906 in Chiaramonte Gulfi (Ragusa) auf den Monti Iblei im Südosten Siziliens. Die Oliven der autochthonen Sorte Tonda Iblea wachsen hier in jahrhundertealten Hainen. Öl aus biologischem Anbau, IT-BIO-008.

Gewinnung und Herstellung

Monocultivar aus 100 % Tonda Iblea aus zertifiziert biologischem Anbau. Die Oliven werden von Hand gelesen und innerhalb weniger Stunden kalt gepresst (mechanisch, unter 27 °C). Das bewahrt Aromen und Polyphenole. Herkunft: DOP Monti Iblei.

Geschmack

Leuchtend grün mit goldenen Reflexen. Fruchtig-frisch, mit Duftnoten von grüner Tomate und frischen Kräutern. Am Gaumen kräftig und fruchtig, mit feiner Bitter- und Pikantnote, im Abgang etwas weniger persistent als das konventionelle Primo.

In der Küche

Am besten roh als Finish: über Suppen, Bruschetta, Salate und frisches oder gegrilltes Gemüse geträufelt. Die fruchtige Würze kommt unerhitzt am besten zur Geltung.

Passt zu: Suppen, Bruschetta, Salaten und frischem oder gegrilltem Gemüse.


Hersteller: Frantoi Cutrera (Chiaramonte Gulfi, Sizilien)
Produkt: Natives Olivenöl extra, bio (Primo Bio)
Sorte: Monocultivar 100 % Tonda Iblea
Herkunft: DOP Monti Iblei, Sizilien (Italien)
Verarbeitung: handgelesen, kalt gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.11.2027

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Weine

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2023

Weißwein · Roxheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Höllenpfad im Mühlenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Roxheim · Nahe roter Sandstein (Rotliegendes) · Fels älteste Reben trocken · 2023

Der Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2023 stammt aus dem besten Stück der Steillage Höllenpfad – von den ältesten Rieslingreben des Guts. Ein herrlicher trockener Riesling mit großer geschmacklicher Tiefe und dem ausgeprägten, feinwürzigen Aroma des Höllenpfades.


Höllenpfad im Mühlenberg – das beste Stück des Weinbergs

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Höllenpfad liegt in Roxheim, in einem kühlen Seitental hinter Bad Kreuznach.

Im mittleren Teil der Ersten Lage Höllenpfad liegt das beste Stück des Weinbergs mit den ältesten Reben. Aufgrund der außerordentlichen Qualität wurden diese Gewanne unter dem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg" gesetzlich eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Der Boden aus rotem Sandstein des Rotliegenden mit viel purem Fels ist ein hervorragendes Rieslingterroir. Erstmals mit dem Jahrgang 2017 wurden die hochreifen Rieslinge dieser Parzelle einzeln geerntet und als Großes Gewächs ausgebaut.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der wärmespeichernde rote Sandstein und die alten Reben bewahrten Reife und Fülle, während die kargen Felspartien für Frische, feine Würze und Spannung sorgten.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Höllenpfad im Mühlenberg (Roxheim), Jahrgang 2023; 100 % Riesling von rotem Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels.

Nach selektiver Handlese der hochreifen Trauben wird der Wein schonend verarbeitet und reift teils im Edelstahltank, teils in großen Holzfässern. Das Große Gewächs kommt erst im September des Folgejahres in den Verkauf.

Im Glas

Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling: reife gelbe Frucht und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Pfeffer und eine warme, eisig-steinige Mineralität. Am Gaumen konzentriert und zugleich elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Aprikose über Zitrus, weißem Pfeffer und warmer, steiniger Mineralität – konzentriert und elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Höllenpfad im Mühlenberg (VDP.Große Lage), Roxheim, Nahe; steile Südlage; roter Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels; älteste Reben des Guts
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Verarbeitung, Reife teils im Edelstahltank, teils im großen Holzfass

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Feinkost

Feinstes Meersalz Flor de Sal de Castro Marim Algarve

Feinkost · Meersalz · Algarve · Portugal

Flor de Sal de Castro Marim ist feinstes Meersalz aus der Algarve. Die zarten Salzflocken entstehen nur an heißen, windstillen Tagen an der Wasseroberfläche der Salzgärten und werden nach jahrhundertealter Tradition von einem kleinen Familienbetrieb handgeschöpft.


Herkunft

Das Salz stammt aus den Salzgärten von Castro Marim in der Ostalgarve, im Naturreservat Sapal de Castro Marim am Guadiana nahe der spanischen Grenze. In dieser geschützten Lagunenlandschaft wird seit Jahrhunderten Meersalz gewonnen – die Flor de Sal ist dabei das edelste Erzeugnis.

Gewinnung und Herstellung

Die Flor de Sal („Salzblume") bildet sich nur an heißen, windstillen Tagen als zarte Kristallschicht an der Wasseroberfläche der Salzbecken. Sie wird in reiner Handarbeit abgeschöpft, bevor sie zu Boden sinkt – ungewaschen, naturbelassen und ohne Zusätze. So bleiben Restfeuchte und die natürlichen Mineralien des Meerwassers erhalten.

Geschmack

Feine, knusprige Flocken mit feuchtem Schmelz. Mild und mineralisch im Geschmack, ohne die Schärfe von raffiniertem Speisesalz – mit zartem Knuspern beim Zerfallen auf der Zunge.

In der Küche

Als Finishing-Salz erst kurz vor dem Servieren über das fertige Gericht streuen, damit Textur und Aroma erhalten bleiben – nicht zum Kochen verwenden.

Ideal über: Fisch, Fleisch vom Grill, Tomaten, Avocado, Salate, Eier und sogar Schokolade oder Karamell.


Hersteller: kleiner Familienbetrieb, Castro Marim (Algarve, Portugal)
Produkt: Flor de Sal – handgeschöpftes Meersalz (Finishing-Salz)
Zutaten: 100 % Meersalz, naturbelassen, ohne Zusätze
Herkunft: Salzgärten von Castro Marim, Naturreservat Sapal (Algarve)
Mindesthaltbarkeit (MHD): bei trockener Lagerung praktisch unbegrenzt haltbar

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2012

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klarer Cassisfrucht, einem frischen Lift und einer wundervollen Balance, die schon jetzt großen Trinkgenuss bietet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2012 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2012er zeigt diese Handschrift mit satter Frucht und großer Klarheit, getragen von einem feinen, eher zurückhaltenden Tannin und einer frischen Note, die dem Wein einen schönen Lift und eine wundervolle Balance verleiht.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Seit jeher einer der liebsten Noons – endlich unter Schraubverschluss, was sich direkt in der Nase mit ganz klaren Cassisbeeren zeigt, dazu etwas Rumtopfwürze. Im Mund dann satte Frucht: Cassis pur, schwarzer Fliederbeersaft, Kokosschoko, Nelke – jedoch keine extreme Konzentration, sondern ein Übergang in eine frische Note, vielleicht Minze, die dem Wein einen schönen Lift verleiht. Die Tannine sind vorhanden, aber eher im Hintergrund, dabei sehr lang; klar, dass der Wein altern kann. Eine wundervolle Balance schon jetzt.

Wundervolle Balance schon jetzt – diese Flasche war von allen als erste leer getrunken.

(Verkostungsnotiz: Jeanine Hildebrand.) Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees und Main Road, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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