Der Fachhandel geht neue kommunikative Wege

>

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Rotfruchtig

Jörg Geiger Rotfruchtig ist die dunkelste der alkoholfreien Cuvées aus Schlat: Sauerkirsche, schwarze Johannisbeere und Holunderbeere, dazu Quitte und Limette. Kräftig, fruchtig und mit feiner Kohlensäure – eine echte Alternative, wenn es mal ohne Alkohol sein soll.

Im Glas

Feines Prickeln. In der Nase dichte dunkle Beeren und Kirsche, dazu eine frische Spur Limette. Im Mund voll und saftig, die Quitte bringt eine leicht herbe Note, die Limette hält alles lebendig. Ein Getränk mit Kraft, das nicht süßlich wirkt.

Mach was draus

Rote Grütze mit Vanilleeis, Schwarzwälder Kirschtorte, ein Beerenkuchen oder ein Teller mit dunkler Schokolade. Auch solo als alkoholfreier Aperitif macht er Freude. Ideal für Familienfeste, den Brunch oder alle, die abends noch fahren müssen. Gut gekühlt servieren, am besten im Weinglas. So kommt der Duft der Beeren viel besser zur Geltung als im Becher oder in der Flöte.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zur roten Grütze ist er für mich unschlagbar. Die Säure der Sauerkirsche passt perfekt zur Sahne.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Ist er wirklich alkoholfrei? Ja. Rotfruchtig ist ein alkoholfreies, prickelndes Fruchtgetränk aus Streuobst und Beeren.

Was gibt ihm die herbe Note? Die Quitte. Sie schmeckt leicht herb und bremst die Süße der Beeren.

Johannisbeere (schwarz), Sauerkirsche, Holunder, Limette, Quitte · alkoholfrei, mit Kohlensäure · Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb · Manufaktur Jörg Geiger, Schlat · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny 2023

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny AOC Côte de Nuits Kreide-/Tonböden 2023

Der Chambolle-Musigny 2023 der Domaine Ghislaine Barthod ist ein klassischer, reinsortiger Pinot Noir von einer der gesuchten Adressen der Gemeinde. Reife Himbeere, saftige Pflaume, getrocknete Rosenblätter und feine Würze treffen auf eine samtige Textur, beispielhafte Frische und pudrig-feine Tannine.


Chambolle-Musigny – Inbegriff von Eleganz und Finesse

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits ist seit 1936 als AOC ausgezeichnet. Auf rund 150 Hektar mit Kreide- und Tonböden entstehen Weine, die als Inbegriff von Eleganz und Finesse gelten. Die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus sowie die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny; der Ertrag der Rotweine ist auf 40 Hektoliter pro Hektar begrenzt.

Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle-Musigny und prägt den duftig-feinen Stil der Gemeinde.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase ein verführerisches Bouquet aus reifen Himbeeren, saftigen Pflaumen, getrockneten Rosenblättern und feinen Gewürznoten. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, mit samtiger Textur, klarer Frische und einem Hauch fleischiger Fülle. Die pudrig-feinen Tannine geben Struktur, ohne zu dominieren, und führen in ein langes, würziges Finale.

Himbeere, Pflaume und getrocknete Rosenblätter über samtiger Textur und pudrig-feinem Tannin – ein klassischer Chambolle voller Klarheit.

Schon jung zugänglich, mit sehr großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Kreide-/Tonböden
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kühling- Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 BIO

Weißwein · VDP.Gutswein · Riesling trocken

Riesling Rheinterrasse · Rheinhessen VDP.Gutswein 2025 fünf Orte · fünf Böden Spontangärung · sur lie Bio · DE-ÖKO-006

Der Kühling-Gillot Quinterra Riesling trocken 2025 ist der Gutswein von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier und der Einstieg in die Rheinterrasse. Der Name spielt auf fünf Erden an: Trauben aus Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim laufen in eine Cuvée, in der Rotschiefer, Kalkmergel und Löss nebeneinanderstehen. 2025 brachte kleine Beeren und einen sehr frühen Herbst – der Wein ist entsprechend dicht gebaut.


Rheinterrasse – fünf Orte, fünf Böden

Die Rheinterrasse zwischen Laubenheim und Oppenheim ist ein schmales Band steiler Hänge direkt am Strom, nach Osten und Südosten exponiert. Der Rhein wirkt als Wärmespeicher und Lichtreflektor, die Hangkante fällt teils steil zum Ufer ab. Kühling-Gillot bewirtschaftet hier rund 25 Hektar, biologisch zertifiziert (DE-ÖKO-006), mit Riesling als klar dominierender Sorte.

Die geologische Bandbreite auf wenigen Kilometern ist der eigentliche Punkt dieses Weins. Im Norden um Nackenheim und Nierstein steht Rotliegendes an – eisenhaltiger roter Schiefer und Tonstein aus dem Perm, der Wärme hält und dem Riesling eine salzig-würzige Kante gibt. Nach Süden hin, um Oppenheim, wechselt der Untergrund zu Kalkmergel und Kalkstein, der breitere, cremigere Textur liefert. Dazwischen und in den flacheren Lagen um Bodenheim und Laubenheim liegen Löss und Lösslehm mit besserer Wasserführung.

Genau diese Streuung macht den Quinterra in einem trockenen Jahr belastbar: Während die flachgründigen Schiefer- und Kalkparzellen früh an ihre Wassergrenze kommen, puffern die Löss-Anteile den Stress ab. Die Cuvée wird nicht nach Prestige zusammengestellt, sondern nach Ausgleich – der Oppenheimer Anteil steuert den Schmelz bei, das Rotliegende die Spannung.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen und Rheinterrasse

Bis Mai war die Wasserversorgung in Rheinhessen ausreichend, danach setzte eine ausgeprägte Trockenphase ein. Ende Juli unterbrachen heftige Regenfälle die Trockenheit, lokal mit Hagelschäden. Entscheidend für den Jahrgang war der trockene August: Er hielt den Krankheitsdruck niedrig und brachte einen Gesundheitszustand der Trauben, wie ihn die Region lange nicht gesehen hat. Erst ab Mitte September fiel wieder nennenswerter Regen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptlese vielerorts schon lief oder abgeschlossen war.

Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten überraschend weit fortgeschrittene Reife. Die Hauptlese begann Anfang September und damit sehr früh; weil frühe und späte Sorten nahezu gleichzeitig reif wurden, geriet der Herbst zum Endspurt und war oft schon in der zweiten Septemberdekade beendet. Mengenmäßig ist 2025 der schmalste Jahrgang der Republik: Rheinhessen kam auf rund 1,93 Millionen Hektoliter, 26 % weniger als 2024 und 23 % unter dem Zehnjahresmittel – der stärkste Rückgang aller deutschen Anbaugebiete. Ursache waren kleine Beeren mit hohem Schalenanteil und lockere Trauben mit geringer Saftausbeute. Für den Riesling heißt das: konzentrierte Moste, reife Aromatik und eine Säure, die trotz des frühen Herbstes trägt.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut als VDP.Gutswein. Die Assemblage stammt aus fünf Orten der Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein und Oppenheim – und damit aus Rotschiefer-, Kalkmergel- und Lössparzellen. Handlese mit strenger Selektion, danach Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen.

Der Ausbau läuft geteilt: ein Teil in großen, alten Doppelstückfässern, ein Teil im Edelstahltank. Das Holz ist neutral und dient der Sauerstoffdosierung, nicht der Würze. Der Wein bleibt bis ins Frühjahr sur lie auf der Vollhefe, was Textur und Extrakt aufbaut und die dichte Beerenstruktur des Jahrgangs auffängt. Die Weinberge sind biologisch bewirtschaftet und zertifiziert (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In der Nase gelber Pfirsich, Aprikose und Mandarinenschale, dahinter Kräuter und eine trockene Steinnote. Am Gaumen ist der 2025er straffer und schmaler gebaut als der Vorgänger, mit spürbarem Extrakt aus dem hohen Schalenanteil des Jahrgangs. Die Säure ist fein und gut eingebunden, der Kalkmergel-Anteil gibt Schmelz, das Rotliegende die salzige Kante im Nachhall. Mittellanger, trockener Abgang mit Zitrus und Kräutern.

Kleine Beeren, hoher Schalenanteil, Hefelager bis ins Frühjahr – 2025 ist beim Quinterra ein Jahrgang der Textur, nicht der Fülle.

Jetzt trinkbar, gewinnt aber im ersten Jahr auf der Flasche. Bei 10–12 °C servieren; im Glas öffnet sich der Wein spürbar, ein großes Glas lohnt. Trinkempfehlung bis etwa 2031.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander mit Kräuterbutter, Saibling, Austern und Miesmuscheln. Passt ebenso zu Kalbsschnitzel, Geflügel mit Zitronensauce, Spargel mit Sauce hollandaise und zu asiatischer Küche mit Ingwer und Koriander. Bei Käse zu jungem Ziegenkäse und mildem Bergkäse. Der Extrakt des Jahrgangs trägt auch etwas kräftigere Saucen mit.


Produzent Weingut Kühling-Gillot, Bodenheim, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rheinterrasse – Laubenheim, Bodenheim, Nackenheim, Nierstein, Oppenheim
Böden Rotliegendes/Rotschiefer, Kalkmergel und Kalkstein, Löss und Lösslehm
Klassifikation VDP.Gutswein, Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · strenge Selektion · Spontangärung
Ausbau großes altes Doppelstückfass und Edelstahl · sur lie bis ins Frühjahr
Trinkempfehlung 2026–2031
Bewirtschaftung biologisch zertifiziert, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Christian Ottenbreit Weißburgunder Marktbreit O wie schön ist Franken 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Weißburgunder Qualitätswein Marktbreit · Franken trocken · Barrique + Edelstahl

Der Weißburgunder „O wie schön ist Franken" ist der Pinot Blanc von Christian Ottenbreit aus Marktbreit in Franken. Der Jahrgang 2024 orientiert sich stilistisch am französischen Burgund: selektive Lese, spontane Gärung und der Ausbau im gebrauchten Barrique prägen den Wein. Im Glas nussige und kräuterige Aromen, Kernobst und Zitrus, dazu feine Säure und straffe Mineralität. Trocken ausgebaut, mit klarer Struktur.


Marktbreit – Maindreieck, Franken

Die Reben für diesen Weißburgunder stehen in Marktbreit im fränkischen Maindreieck, auf Muschelkalk- und Keuperböden; der Hof des Weinguts Ottenbreit liegt im benachbarten Obernbreit. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett.

Assemblage und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Weißburgunder (Pinot Blanc). Nach selektiver Lese und spontaner Gärung reift er in mehrfach belegten Barriquefässern, anschließend wird er verschnitten und ruht im Edelstahltank.

Im Glas

Nussiger Duft mit vegetabilen und angedeutet floralen Noten, dazu Kernobst und Zitrusnuancen. Am Gaumen herbe Frucht mit nussigen, leicht kräuterigen und gelb-würzigen Aromen, ein Hauch Tabak und eine ganz leicht reduktive Note, die das Bild ergänzt. Feine Säure, deutlicher Zug und straffe Mineralität sorgen für Frische, der Abgang bleibt herb und klar.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Wild und Käse. Der Barrique-Ausbau und die straffe Struktur tragen auch kräftigere Gerichte. Trinkreif ab sofort, mit Reifepotenzial bis etwa 2027. Ein kurzes Dekantieren öffnet den Wein. Serviertemperatur rund 10–12 °C.


Lage Marktbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Qualitätswein
Ausbau Gebrauchtes Barrique, Reife im Edelstahltank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – saftiger, mineralischer Pinot Noir mit heller, reiner Frucht und der unverwechselbaren Cathiard-Handschrift.


Hautes Côtes de Nuits – tonreiche Höhenlage in Villers-la-Faye

Diese dritte „Village"-Cuvée der Hautes Côtes fügte Sébastien Cathiard ab 2021 hinzu. Sie stammt aus mehreren Parzellen in Villers-la-Faye im südlichen Teil der Hautes Côtes de Nuits, oberhalb von Prémeaux-Prissey – dem Dorf, in dem Sébastien lebt. Die tiefen, tonreichen Böden geben dem Wein einen fließenden, gourmandhaften und fruchtreinen Stil.

Die kühlere Höhenlage über der Côte bewahrt Frische und Spannung. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine hält diese Cuvée bewusst erschwinglich.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und nahtlose Trinkigkeit bei erhaltener Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Helle, klare rote Frucht mit Erdbeere und Himbeere im Vordergrund, dazu feine Würze. Am Gaumen saftig, hell und lebendig, mit salzigem Auftakt und einer mineralischen Ader, die alles unterlegt; harmonisch und auf der etwas fülligeren, runderen Mittelgaumen-Seite, mit strukturiertem Abgang.

Helle, reine Frucht auf mineralischem Grund – Hautes Côtes mit Cathiard-Harmonie.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2026–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen in Villers-la-Faye, südliche Hautes Côtes, tiefe Tonböden, Höhenlage über der Côte
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Weingut Andres Haardt Spätburgunder trocken 2024 BIO

Rotwein · Haardt (Pfalz) · Spätburgunder

Spätburgunder Haardt (Ortswein) Herrenletten & Mandelring · Haardt Weingut Andres Kalkmergel im Unterboden trocken Mittelhaardt · Pfalz BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardt Spätburgunder trocken 2024 stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring. Der Kalkmergel im Unterboden bietet optimale Bedingungen für einen Pinot, der sich mit viel Druck zeigt, ohne je üppig zu werden.


Haardt – Spätburgunder vom Kalkmergel

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Haardt Spätburgunder ist ihr Ortswein aus dieser Rebsorte und stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring.

Der hier im Unterboden vorliegende Kalkmergel bietet optimale Bedingungen für Spätburgunder: Er verleiht dem Wein Frische, Struktur und feinkörnige Tannine – die Grundlage für einen druckvollen, zugleich eleganten Pinot ohne jede Schwere.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkmergelgeprägten Haardter Lagen und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Struktur – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring, Jahrgang 2024; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel.

Der Wein wird handwerklich und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf Frische und feinkörnige Struktur ausgerichtet, sodass die kühle Prägung des Kalkmergels erhalten bleibt. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Spätburgunder mit viel Druck, ohne üppig zu werden: klare, kühle Frucht nach roten Kirschen und Waldbeeren, untermalt von feiner Würze und einer kalkig-mineralischen Note. Am Gaumen saftig und straff geführt, mit feinkörnigen Tanninen, lebendiger Frische und einem eleganten, herkunftsklaren Nachhall.

Kühle rote Kirsche und Waldbeere über feiner Würze und kalkiger Mineralität – saftig, straff und druckvoll, mit feinkörnigen Tanninen und elegantem Nachhall, ohne je üppig zu werden.

Ein eleganter, druckvoller Pinot; jung gern kurz dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein, zu Pilzgerichten und mittelkräftigem Käse.


Lage: Haardter Herrenletten und Mandelring, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Kalkmergel im Unterboden
Klassifikation: Spätburgunder-Ortswein, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Regnie 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Régnié · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Régnié Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Régnié 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Régnié ist der jüngste der zehn Beaujolais-Crus (seit 1988) und liegt auf rosa Granit- und Sandböden, die dem Gamay einen besonders feinen, eleganten und floral-fruchtbetonten Charakter verleihen.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Régnié, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Régniés und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, florale Würze und feine Mineralität – saftig und elegant, mit feinem Tannin und langer Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Régnié (Frankreich); jüngster der zehn Crus (seit 1988), rosa Granit- und Sandböden
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Luis Canas Reserva Seleccion de la Familia 2019

Rotwein · Rioja · Spanien

Der Luis Cañas Reserva Selección de la Familia ist ein traditionell ausgebauter Rioja-Rotwein aus bestem Traubenmaterial von über 40 Jahre alten Reben. Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Tempranillo mit weiteren roten Sorten und reift 20 Monate in neuen Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, gefolgt von bis zu 18 Monaten Flaschenreife. Dunkelviolett im Glas, kraftvoll und tief, mit dunkler Kirsche, Beeren und süßer Würze.


Rioja Alavesa – Villabuena de Álava

Die Bodega Luis Cañas hat ihren Sitz in Villabuena de Álava in der Rioja Alavesa, am Fuße der Sierra de Cantabria. Für die Selección de la Familia werden Trauben alter Reben mit über 40 Jahren verwendet, die auf kalkhaltig-tonigen Böden wachsen. Das Klima der Rioja Alavesa verbindet atlantische und mediterrane Einflüsse und sorgt für Reife und Frische zugleich.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Tempranillo mit weiteren roten Sorten, von über 40 Jahre alten Reben. Der Wein reift 20 Monate in neuen Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, gefolgt von bis zu 18 Monaten Flaschenreife. Enthält Sulfite.

Im Glas

Dunkles Violett. In der Nase dunkle Kirschen und Beeren, schwarzer Tee, dazu süße Gewürze, Kakao und dunkle Schokolade. Am Gaumen kraftvoll und intensiv fruchtig, mit dichter Struktur. Der Nachhall ist von balsamischen und ätherischen Noten bestimmt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Lamm, Wild und Schmorgerichte, ebenso gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren dekantieren. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien), kalkhaltig-tonige Böden, über 40 Jahre alte Reben
Klassifikation DOCa Rioja (Reserva)
Ausbau Cuvée Tempranillo u. a., 20 Monate in neuen Barriques (amerikanische und französische Eiche), bis zu 18 Monate Flaschenreife

Mehr erfahren ...