Anne Gros La Fun en Bulles Cremant de Bourgogne Blau Brut
Der Anne Gros La Fun en Bulles Crémant de Bourgogne Blau Brut kommt von einer der bekanntesten Domaines in Vosne-Romanée. Die blaue Version setzt auf Pinot Noir: 80 Prozent, dazu 20 Prozent Chardonnay. Klassisch in der Flasche vergoren, mit Brut-Dosage gefüllt.
Im Glas
Hellgolden, mit feinen Perlen. Im Duft und im Mund Zitrus, weiße Früchte und ein Hauch roter Frucht vom Pinot Noir. Frisch und ausgewogen, mit lebendigem Mousseux und trockenem Ende.
Mach was draus
Als Aperitif oder für ein Fest. Dazu passen Austern, Meeresfrüchte, Fisch oder helles Fleisch. Serviere ihn bei 7 bis 9 °C.
Janus empfiehlt
„Die blaue Fun en Bulles ist mein Favorit für Pinot-Fans. Burgund mit Bläschen.“
Was ist Crémant de Bourgogne? Ein Schaumwein aus Burgund, gemacht wie Champagner: mit zweiter Gärung in der Flasche und Reife auf der Hefe.
Was unterscheidet Blau und Gold? Die Mischung. Blau hat mehr Pinot Noir, Gold mehr Chardonnay.
Wie trocken ist er? Brut, also trocken. Die Frucht bleibt dabei schön präsent, nichts wirkt streng.
Wer steht dahinter? Die Domaine Anne Gros in Vosne-Romanée, berühmt für Grands Crus wie Richebourg. Heute führen Julie, Paul und Marine das Familiengut.
Lointier Champagne Causica Blanc de Noirs Extra Brut 2020
Der Lointier Causica 2020 Extra Brut ist reiner Meunier von den ältesten Stöcken der Familie im westlichen Marnetal. Halb reifte er in Fässern aus Eichen vom eigenen Waldstück, halb in Tonamphoren. Ein Blanc de Noirs mit Frucht, Würze und straffer Linie.
Im Glas
Blasses Kupfergold, feine, beständige Perlen. Reifer Apfel, etwas Zitrus, Blüten, Gebäck und weißer Pfirsich, darunter eine rauchige Würze. Im Mund cremig und doch straff: Die erhaltene Apfelsäure gibt Zug, rote Beeren geben Saft. Lang und griffig im Abgang.
Mach was draus
Austern, Meeresfrüchte, gebratene Wachtel, eine Platte mit Wurst und Schinken oder ein Risotto mit Pilzen. Er ist ein charaktervoller Aperitif und ein guter Begleiter für ein Essen mit Freunden, bei dem man über den Wein reden will. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.
Janus empfiehlt
„Causica 2020 zeigt, wie viel Frucht Meunier in einem warmen Jahr hat. Ohne Säureabbau bleibt er trotzdem herrlich frisch.“
Martin Waßmer Jung & Wild Weißweincuvée ist die junge, frische Linie eines der profiliertesten Burgunder-Betriebe des Markgräflerlands. Während Waßmer bei den Lagenweinen für seinen burgundisch geprägten Stil bekannt ist, zeigt diese Cuvée bewusst die zugängliche, moderne Seite des Guts. Ein unkomplizierter Weißwein mit klarer Frucht und feiner Säure, gemacht für warme Tage.
Markgräflerland
Das Markgräflerland liegt im äußersten Südwesten Deutschlands, eingebettet zwischen Schwarzwald und Rhein, nahe der Grenze zu Frankreich und der Schweiz – eine der wärmsten Weinregionen des Landes. Die Trauben wachsen auf kalkhaltigen Böden mit Auflagen aus Löss und Lehm, die der Cuvée Frische und eine dezente Mineralik geben. In den Weinbergen wird ohne Herbizide gearbeitet, von Hand gelesen und bereits im Weinberg selektiert.
Assemblage und Ausbau
Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc, Auxerrois und Scheurebe. Sauvignon Blanc steuert Zitrus, Frische und Spannung bei, Auxerrois sorgt für Rundung und weiche Frucht, Scheurebe ergänzt duftige, florale Noten. Ausgebaut wird die Linie betont frisch im Edelstahltank, ohne Holz, damit die Rebsortenaromatik klar im Vordergrund bleibt.
Im Glas
In der Nase saftiger Apfel und helle Zitrusfrucht, dazu florale Anklänge von Holunder- und Akazienblüte und ein Hauch Stachelbeere. Am Gaumen frisch und saftig, mit feiner Säurestruktur und etwas Aprikose. Der Abgang bleibt trocken, klar und animierend, mit dezent mineralischem Nachhall.
Am Tisch
Als Aperitif an warmen Sommertagen oder als unkomplizierter Begleiter durchs Essen. Jung und frisch am besten in den ersten ein bis zwei Jahren; kühl lagern.
Klassische Begleitung: Krustentiere, kräftiger Fisch, helles Geflügel und Kalbfleisch. Bei 9–11 °C servieren.
Der Sekthaus Krack Chardonnay 2021 Brut Nature ist reinsortiger Chardonnay aus der Pfalz. Etwas Holz im Ausbau sorgt für Struktur, die Flaschengärung und die Zeit auf der Hefe geben Feinheit. Abgefüllt ohne Dosage – klar und elegant.
Im Glas
Helles Gold, feine Perlen. Zarte Zitrusnoten, gelber Apfel und ein Anflug von Crème brûlée. Im Mund straff und harmonisch, lebendig in der Säure, mit salzigem, mineralischem Zug. Das Holz bleibt im Hintergrund. Langer, trockener Ausklang.
Mach was draus
Austern, Jakobsmuscheln, Seeteufel, Kalbsfilet oder Perlhuhn. Er passt zu feinen Menüs und ist ein schöner Aperitif für Kenner. Serviere ihn kühl, bei 6 bis 8 °C, gern im Weißweinglas.
Janus empfiehlt
„Chardonnay aus Deidesheim, der Champagner nicht scheuen muss. Für mich ein echter Geheimtipp.“
Was heißt Brut Nature? Nach dem Degorgieren wird kein Zucker zugegeben. Der Restzucker liegt bei 0 g/l.
Wie arbeitet das Sekthaus? Die Trauben werden von Hand gelesen und als ganze Trauben gepresst. Der Grundwein gärt überwiegend im Holzfass und bleibt bis zum folgenden Sommer auf der Vollhefe. Gerüttelt und degorgiert wird im eigenen Haus.
Schmeckt man das Holz? Kaum. Es sorgt vor allem für Struktur und Textur.
Spirituose · Brandy de Jerez · Jerez de la Frontera · Spanien
Cardenal Mendoza Solera Gran Reserva ist der Flaggschiff-Brandy der Bodega Sánchez Romate Hnos. – ein klassischer Brandy de Jerez, rund 15 Jahre in Oloroso- und Pedro-Ximénez-Fässern gereift. Tiefes Mahagoni, samtig und intensiv, mit Noten von Rosine und Pflaume.
Herkunft
Die familiengeführte Bodega Sánchez Romate Hnos. wurde 1781 in Jerez de la Frontera gegründet und zählt zu den ältesten und wenigen noch in Familienbesitz befindlichen Häusern der Region. 1887 schuf die Familie einen eigenen Brandy für den privaten Kreis – aus ihm wurde Cardenal Mendoza, benannt nach Kardinal Pedro González de Mendoza (1423–1495).
Destillation und Reifung
Aus einer Auswahl feinster, langsam in Kupferbrennblasen (alquitaras) destillierter holandas. Die Reifung erfolgt im traditionellen Solera- und Criaderas-System über durchschnittlich 15 Jahre – in Fässern, die zuvor Oloroso und Pedro Ximénez enthielten. Der Oloroso steuert nussig-trockene, oxidative Tiefe bei, der PX konzentrierte Süße und Dörrfrucht. Klassifiziert als Solera Gran Reserva, der höchsten Kategorie des Brandy de Jerez.
Im Glas
Tiefes Mahagoni mit goldenen, kupfrigen Reflexen. In der Nase sauber, elegant und rund, mit deutlichen Sherry-Anklängen aus dem Fass. Am Gaumen ausgewogen, warm und samtig, mit Rosine, Pflaume und feiner Würze. Sehr langer Abgang, in dem sich alle Nuancen zu einem nachhaltigen Eindruck verbinden.
Pur genießen
Pur bei Raumtemperatur im Schwenker servieren – ideal als Digestif. Klassisch zu dunkler Schokolade (ab 60 % Kakao), die seine Süße und die Röst- und Nussnoten unterstreicht.
Passt zu: dunkler Schokolade, Kaffee, Zigarre, Trockenfrüchten und Nüssen.
Finca Milena Roble Tempranillo Shiraz Merlot ist ein trockener Bio-Rotwein von Hammeken Cellars aus dem Herzen La Manchas. Die Cuvée aus Tempranillo, Shiraz und Merlot reifte zum Teil vier Monate in amerikanischer und französischer Eiche – leuchtendes Violettrot, samtig und elegant.
Castilla-La Mancha
Die Trauben stammen von der Finca Milena im Herzen von La Mancha, dem zentralspanischen Hochland. Hinter dem Wein steht Hammeken Cellars (Jávea/Alicante). Wein aus biologischem Anbau, ES-ECO-002-CM.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus Tempranillo, Shiraz und Merlot aus ökologischem Anbau. Nach der Gärung im Edelstahl und mehrtägiger Maischestandzeit reift ein Teil des Weins vier Monate in amerikanischer und französischer Eiche, bevor er in den Endverschnitt zurückkehrt.
Im Glas
Leuchtendes Violettrot. In der Nase Waldbeeren mit einem Hauch Vanille, dazu dunkle Frucht, Kakao und etwas Tabak. Am Gaumen fruchtig mit Brombeere und leichter Frische, samtig und elegant, mit rundem, anhaltendem Abgang.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren. Ein moderner, zugänglicher Rotwein – vielseitig und gesellig.
Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Käse.
Equipo Navazos La Bota de Manzanilla Pasada 59 „Capataz Rivas" ist eine echte Manzanilla Pasada aus Sanlúcar de Barrameda. Eine nummerierte Auswahl aus der La-Guita-Solera, deren „Umwandlung" in einen Amontillado bewusst hinausgezögert wurde – komplex, ausdrucksstark, mit leicht oxidativen, aber frischen Aromen. 3.500 Flaschen.
Sanlúcar de Barrameda / La Guita
Equipo Navazos wählt herausragende Sherry-Fässer aus und füllt sie nummeriert ab. Dieser Wein stammt aus einer kleinen 15-Fässer-Solera der Bodega La Guita (Hijos de Rainera Pérez Marín) in Sanlúcar de Barrameda, die Capataz Rafael Rivas 1986 aus den feinsten alten Manzanillas anlegte. Reinsortig aus Palomino.
Bereitung und Reifung
Eine Manzanilla Pasada: lange biologisch unter Flor gereift, bis die Florschicht schwächer wird und eine sanfte Oxidation einsetzt. Um den Wein im Manzanilla-Charakter zu halten und die Fino-Noten zu intensivieren, statt ihn in einen Amontillado übergehen zu lassen, wurde er mit bestem Wein aus der La-Guita-Solera aufgefrischt. Durchschnittsalter rund 15 Jahre. Saca Juni 2015, 3.500 Flaschen. Trocken, leicht aufgespritet.
Im Glas
Goldgelb bis kupfrig, kristallklar. In der Nase komplex und tief: geröstete Nüsse, getrocknete Aprikose, Brotteig und Hefe, altes poliertes Holz und Orangenschale, dazu salzig-maritime Würze. Am Gaumen geschmeidig und ausdrucksstark, mit balancierter Frische, leicht oxidativer Eleganz und kräftiger Salzigkeit. Langer, würzig-rauchiger Abgang.
Am Tisch
Bei rund 12 °C in mäßig großem Glas servieren – enorm vielseitig am Tisch.
Passt zu: kräftigen Fischgerichten, Reisgerichten mit Fisch, Charcuterie, Rührei mit Steinpilzen, cremigem Schafskäse und würziger asiatischer Küche.
Der Jade Gross Chiguita Blanco 2023 ist eine vielschichtige Weiß-Cuvée, die an eine Mischung aus einem erstklassigen weißen Hermitage und einem Grand-Cru-Burgunder erinnert – voller Körper, reife Frucht und ein leicht rauchiger Abgang. Einzigartig, köstlich, großartig.
Chiguita Blanco – drei Sorten, mehrere Lagen
Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.
Die Cuvée vereint Tempranillo Blanco und Garnacha Blanca, die auf eisenhaltigem Lehmboden im Alto-de-Najerilla-Tal wachsen, sowie Viura von kalkhaltigem Lehmboden in Labastida und San Vicente de la Sonsierra. Aus dem Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Terroirs entsteht die besondere Tiefe und Vielschichtigkeit des Weins.
Jahrgang 2023 – Rioja
Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus Tempranillo Blanco, Garnacha Blanca und Viura, Jahrgang 2023, trocken.
Die Lese fand zwischen dem 12. und dem 14. September 2023 statt. Die ganzen Trauben wurden direkt gepresst, fermentierten und reiften dann weitere sechs Monate in französischen 500-Liter-Eichenfässern auf der eigenen Hefe. Gesamtproduktion: 3.900 Flaschen.
Im Glas
Der Wein erinnert an eine Mischung aus einem erstklassigen weißen Hermitage und einem Grand-Cru-Burgunder. Aromen von reifem Apfel, saftigem Pfirsich, Felsenbirne und Brioche, ergänzt durch frischen Kräutergarten, prägen den vollen Körper und den leicht rauchigen Abgang. Die klare Säure verleiht dem Wein Frische und Klarheit.
Wie weißer Hermitage trifft Grand-Cru-Burgunder – einzigartig, köstlich, großartig.
Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.
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