Der wabbelige und gefährliche Selbstversuch: Das Fleischtoast.

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Frankreich

Domaine Latour-Giraud Meursault Genevrières 1er Cru 2022

Weißwein · Meursault Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault · 1er Cru Les Genevrières Latour-Giraud: größter Besitzer (~2,5 ha) 11–12 Monate Holz · ~25% neu 2022

Der Meursault Genevrières 1er Cru 2022 der Domaine Latour-Giraud ist ein reicher, zugleich mineralischer Chardonnay aus einer der größten Lagen von Meursault. Mit rund 2,5 Hektar ist Latour-Giraud der größte Besitzer dieses Premier Cru – Genevrières ist das Aushängeschild des Guts.


Les Genevrières – Toplage von Meursault

Les Genevrières zählt – gemeinsam mit Les Perrières und Les Charmes – zu den besten Premier Crus von Meursault. Die Lage am Mittelhang auf kalkhaltigem Boden bringt Weine hervor, die Fülle mit feiner Mineralität und floraler Eleganz verbinden und hervorragend reifen.

Die Domaine Latour-Giraud bewirtschaftet hier rund 2,5 Hektar und ist damit der größte Eigentümer von Genevrières. Das Gut arbeitet im Weinberg organisch und gilt als eine der Referenzadressen von Meursault.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für Fülle und Mineralität dieses Genevrières.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Die ganzen Trauben werden gepresst, im Fass vergoren und rund 11 bis 12 Monate im Eichenfass ausgebaut, davon etwa 25 % neues Holz – auf Reichtum, Reinheit und Eleganz mit frischem Finale ausgerichtet.

Im Glas

Aromen von Pfirsich, Mirabelle, Akazie und Zitrus, dazu Feuerstein und ein Hauch exotischer Tee. Am Gaumen reich und vielschichtig, zugleich mineralisch und straff, getragen von lebhafter, gut eingebundener Säure und einem langen, kraftvollen Abgang.

Pfirsich, Mirabelle und Feuerstein über reicher, zugleich straffer Mineralität – kraftvoll, vielschichtig und sehr lang.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Hummer und Krustentiere, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Genevrières (1er Cru), Meursault (Côte de Beaune); Mittelhang, kalkhaltig; Latour-Giraud ~2,5 ha (größter Besitzer)
Klassifikation: Meursault Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Ganztraubenpressung, Fassgärung, 11–12 Monate Holz (~25% neu)

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2012

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klarer Cassisfrucht, einem frischen Lift und einer wundervollen Balance, die schon jetzt großen Trinkgenuss bietet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2012 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2012er zeigt diese Handschrift mit satter Frucht und großer Klarheit, getragen von einem feinen, eher zurückhaltenden Tannin und einer frischen Note, die dem Wein einen schönen Lift und eine wundervolle Balance verleiht.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Seit jeher einer der liebsten Noons – endlich unter Schraubverschluss, was sich direkt in der Nase mit ganz klaren Cassisbeeren zeigt, dazu etwas Rumtopfwürze. Im Mund dann satte Frucht: Cassis pur, schwarzer Fliederbeersaft, Kokosschoko, Nelke – jedoch keine extreme Konzentration, sondern ein Übergang in eine frische Note, vielleicht Minze, die dem Wein einen schönen Lift verleiht. Die Tannine sind vorhanden, aber eher im Hintergrund, dabei sehr lang; klar, dass der Wein altern kann. Eine wundervolle Balance schon jetzt.

Wundervolle Balance schon jetzt – diese Flasche war von allen als erste leer getrunken.

(Verkostungsnotiz: Jeanine Hildebrand.) Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees und Main Road, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Rebsorten

Jean-Marc Vincent Santenay Le Passetemps rouge 1er Cru 2021

Rotwein · Santenay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Santenay 1er Cru Le Passetemps Côte de Beaune Jean-Marc Vincent kalk-mergeliger Boden 2021

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Le Passetemps" 1er Cru rouge 2021 ist ein strukturierter, würziger Pinot Noir aus einem der bedeutenden Premiers Crus Santenays – mit Erde, Veilchen und Lakritz, zupackender Tanninstruktur und geheimnisvoller Fruchtaura.


Santenay Le Passetemps – kraftvoller Premier Cru

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, kraftvolle und zugleich erdig-mineralische Stilistik.

Le Passetemps zählt zu den bedeutenden Premiers Crus des Orts. Der kalk-mergelige, steinige Boden verleiht dem Pinot Noir von Jean-Marc Vincent seine feste Struktur, würzige Tiefe und mineralische Prägung.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders feine, klar gezeichnete Pinot Noirs mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. In einer strukturierten Lage wie Le Passetemps ergibt das einen festen, würzigen Wein mit transparenter Frucht und kerniger Frische.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Santenay Le Passetemps 1er Cru, trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift im Holzfass – ein Ausbau, der Frucht und Terroir-Prägung bewahrt und dem Wein Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Erde, Veilchen, ein Hauch von Lakritze, feste unreife rote Früchte, dann im Mundgefühl Eleganz, kernige Frische kombiniert mit zupackender Tanninstruktur und einem rustikalen Finish. Um den Wein hüllen reife Gerbstoffe eine geheimnisvolle Fruchtaura, die bei ausreichendem Luftkontakt in purer Harmonie mit einem gut abgestimmten Säuregerüst endet.

Erde, Veilchen und Lakritz, feste rote Frucht – Eleganz und kernige Frische mit zupackender Tanninstruktur.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Gewinnt mit Kellerreife über mehrere Jahre. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Santenay Le Passetemps 1er Cru (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger, steiniger Boden
Klassifikation: AOC Santenay 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Reifung im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Schaumweine

Weingut Andres 6670 Rosé brut

Spätburgunder und Chardonnay aus biologischem Anbau ergeben den Weingut Andres 6670 Rosé brut. Hinter der Zahl verbergen sich die Geburtsjahre von Mutter Petra und Vater Matthias. Die Trauben wachsen auf Löss und verwittertem Buntsandstein an der Mittelhaardt.

Im Glas

Zartes Rosé mit feinem, cremigem Mousseux. Im Duft rote Beeren und Kirsche, dazu helle Zitrusnoten und ein Hauch Brioche von der langen Hefereife. Im Mund frisch und gut strukturiert, die Frucht klar, das Ende trocken und lebendig.

Mach was draus

Ein schöner Aperitif, aber auch ein guter Begleiter zu Lachs, Sushi, Geflügel, hellem Fleisch oder einem Dessert mit roten Früchten. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„6670 ist ein Rosé mit Stil und Familiengeschichte. Ich verschenke ihn gern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Wilde Hefen vergären den Grundwein im großen Holzfass. Auf die Flaschengärung folgen wenigstens anderthalb Jahre Hefelager.

Wer steht dahinter? Thomas und Michael Andres, zwei Brüder aus Deidesheim. Der eine studierte Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn, der andere Weinbau in Geisenheim. Ende 2015 übernahmen sie gemeinsam die Verantwortung.

Ist er bio? Ja. Kontrollstelle DE-ÖKO-039; zusätzlich arbeiten die Brüder nach biodynamischen Ideen.

Spätburgunder, Chardonnay · Pfalz, Mittelhaardt · Löss, Buntsandsteinverwitterung · bio (DE-ÖKO-039) · Grundwein spontan im großen Fass vergoren · Flaschengärung · Hefelager ab 18 Monaten · Rosé · brut · Weingut Andres, Deidesheim · Stand: Oktober 2026

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Weine

Von Winning Marmar Riesling 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Marmar (Fassselektion) Forster Ungeheuer von Winning · Deidesheim kalkreiche, kühle Parzelle trocken im Holz ausgebaut 2021

Der von Winning Marmar Riesling 2021 ist eine expressive, kraft- und druckvolle Selektion der allerbesten Fässer aus einer kalkreichen, kühlen Parzelle der Einzellage Forster Ungeheuer. Ein Riesling, der vor Kraft strotzt – konzentriert, intensiv und mit unglaublicher Länge.


Marmar – Fassselektion aus dem Forster Ungeheuer

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Marmar ist eine besondere Selektion der allerbesten Fässer.

Die Trauben stammen aus einer kalkreichen, kühlen Parzelle der berühmten Einzellage Forster Ungeheuer. Der hohe Kalkanteil und die kühle Ausrichtung dieser Parzelle verleihen dem Wein trotz seiner Kraft und Konzentration Frische, Spannung und eine markante Mineralität.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen konzentrierten, zugleich rassigen Riesling. Die kalkreiche, kühle Parzelle im Ungeheuer und der lange Holzfassausbau bewahrten Kraft, Frische und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Ungeheuer, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von kalkreichem Boden.

Für den Marmar werden die allerbesten Fässer selektiert. Wie bei von Winning üblich, reift der Wein im Holz lange auf der Feinhefe – das verleiht ihm Schmelz, Tiefe und Struktur, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Ein Riesling, der vor Kraft strotzt – konzentriert und intensiv: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu eine rauchige Zitrusaromatik und feine Kräuterwürze über kalkig-salziger Mineralität. Am Gaumen kraft- und druckvoll, dabei frisch und rassig; der Abgang hat Spiel und eine unglaubliche Länge.

Kraft- und druckvoll, konzentriert und intensiv – rauchige Zitrusaromatik und Kräuterwürze über kalkig-salziger Mineralität, mit Spiel und unglaublicher Länge im Abgang.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Lagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: kalkreiche, kühle Parzelle im Forster Ungeheuer, Forst, Pfalz; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, Ausbau im Holz auf der Feinhefe; Handarbeit im Weinberg

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Spirituosen

Schwedhelm Weinbrand 1998

Spirituose · Weinbrand · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Weinbrand 1998 ist ein gereifter Winzer-Weinbrand aus dem Zellertal in der Nordpfalz. Aus eigenem Wein gebrannt und über viele Jahre gereift, ist er eine seltene, charaktervolle Spirituose aus dem Hause Schwedhelm.


Herkunft

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet – der ältesten Weinbau treibenden Gemeinde der Pfalz, geprägt von kühler Lage und kalkreichen Böden. Neben seinen Rieslingen und Burgundern hat das Gut mit diesem Weinbrand aus dem Jahrgang 1998 eine besondere Rarität aus eigenem Wein im Programm.

Herstellung und Reifung

Ein Weinbrand aus eigenem Wein des Weinguts, gebrannt und über viele Jahre gereift. Der Jahrgang 1998 steht für eine lange Reifung, die dem Destillat Tiefe und Rundheit verleiht.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. Ein gereifter Weinbrand mit weicher, runder Textur und der Würze langer Fassreife; ausgewogen und lang im Nachklang.

Pur genießen

Bei Zimmertemperatur (18–20 °C) im bauchigen Glas servieren – als Digestif nach dem Essen.

Passt zu: dunkler Schokolade, Trockenfrüchten, Gebäck oder einer guten Zigarre.


Herkunft: Pfalz, Zellertal (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Art: Weinbrand (Brandy), aus eigenem Wein
Jahrgang: 1998
Füllmenge: 0,5 Liter

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Weine

Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos 1er Cru Jus de Chavigne 2022

Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay

Chardonnay Mâcon-Pierreclos AOC Mâconnais 2022 Erste Säfte · alte Reben

Der Mâcon-Pierreclos Premiers Jus de Chavigne 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kraftvoller, mineralischer Chardonnay aus den ältesten Reben der Lage Chavigne – ein klassischer, kompromissloser Weißwein, der die großen weißen Burgunder herausfordert.


Chavigne – steile Altreben über Kalk

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stellen im Mâconnais Chardonnays her, die in Präzision und Spannung mit weit teureren Namen mithalten. Der Premiers Jus de Chavigne stammt von den ältesten Reben des Sektors Chavigne.

Die Parzellen liegen sehr steil, überwiegend nach Südwesten ausgerichtet, auf armen, steinigen Böden. In der Tiefe finden die Wurzeln im kalkhaltigen Untergrund Frische und mineralische Prägung – die Grundlage für die unverwechselbare Spannung dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.

Der Premiers Jus de Chavigne zeigt sich dennoch klassisch und spiegelt den Jahrgang kaum wider – ein Wein, der nach Aussage des Erzeugers Jahrzehnte überdauern kann.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Für diese Cuvée werden ausschließlich die ersten, pH-niedrigen Säfte der ältesten Chavigne-Reben verwendet – schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Diese strenge Selektion zielt auf die reinste, intensivste Frucht bei voller Säurespannung; der Ausbau erfolgte klassisch im Fass.

Im Glas

Intensiv und frisch: geröstete Haselnuss und getoastetes Brot, dazu Birne, weißer Pfirsich, Orangenzeste und feiner Honig, untermalt von floralen Noten und weißem Pfeffer. Am Gaumen texturreich, energiegeladen und vinös, mit Volumen, würziger Tiefe und einer salzig-mineralischen Länge.

Klassisch, kompromisslos, langlebig – ein Mâcon, der die großen weißen Burgunder herausfordert.

Bereits jetzt von hoher Klasse, idealerweise 5 bis 10 Jahre reifen lassen. Bei 12 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Hummer und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein großer Weißwein für die festliche Küche.


Lage: Mâcon-Pierreclos, Lage Chavigne (Mâconnais); steile SW-Hänge, arme steinige Böden über Kalk, alte Reben
Klassifikation: Mâcon-Pierreclos AOC
Ausbau: Chardonnay; erste Säfte der ältesten Reben, Fassausbau, Coquard-Presse

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Weine

Boris Champy Beaune 1er Cru Aux Coucherias AOP 2019 BIO

Rotwein · Beaune Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Aux Coucherias · 1er Cru Beaune 2019 Bio (FR-BIO-01)

Der Beaune 1er Cru Aux Coucherias 2019 Bio von Boris Champy ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Premier-Cru-Lage der Côte de Beaune. Der warme Jahrgang 2019 gibt ihm reife, konzentrierte Frucht bei feiner Struktur – ein Wein aus biologisch zertifiziertem Anbau.


Aux Coucherias – Premier Cru in Beaune

Aux Coucherias ist eine Premier-Cru-Lage von Beaune in der Côte de Beaune, im oberen Hangbereich in Richtung Savigny-lès-Beaune. Die kalkhaltigen Böden bringen strukturierte und zugleich elegante Pinots hervor.

Boris Champy führt eine biologisch zertifizierte Domaine (FR-BIO-01) mit Sitz in Nantoux und arbeitet mit wenig Eingriffen und Sorgfalt im Weinberg.

Jahrgang 2019 – Côte de Beaune

2019 war im Burgund ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Die Reben lieferten reife, konzentrierte Trauben, die dennoch Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2019 für Tiefe und reife Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der dem Aux Coucherias Substanz gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, aus biologischer Bewirtschaftung (FR-BIO-01).

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Der Ausbau ist auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Reife rote und dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen konzentriert, aber elegant, mit feinem Tannin, frischer Säure und gutem Zug im Abgang.

Reife Frucht und feines Tannin im Gleichgewicht – ein konzentrierter, eleganter Beaune Premier Cru aus dem warmen 2019er.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Ente und Federwild, Rind, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Aux Coucherias (1er Cru), Beaune (Côte de Beaune); Kalkböden, Oberhang
Klassifikation: Beaune Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau; biologische Bewirtschaftung

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