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21. November 2008

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Spanien

Ossian Verdling dulce

Weißwein · Vino de la Tierra de Castilla y León · Verdejo

100 % Verdejo Nieva · Segovia über 900 m wurzelechte Reben, prä-phylloxerisch Spontangärung, kältegestoppt fruchtsüß

Ossian Verdling Dulce ist ein fruchtsüßer Verdejo aus Nieva in der Provinz Segovia, inspiriert von den großen deutschen Rieslingen. Der Name verbindet Verdejo und Riesling – die süße Variante entstand mit Nik Weis vom St. Urbans-Hof an der Mosel als Paten. Eine sehr feine, elegante Nase von Honigmelone, getrockneten Aprikosen, Flieder und Mandelsplittern.


Nieva – Sandböden auf über 900 Metern

Das Weingut Ossian Vides y Vinos liegt in Nieva in der Provinz Segovia, in einem der höchstgelegenen Verdejo-Gebiete Spaniens. Die Weinberge stehen auf über 900 Metern – rund zweihundert Meter höher als der Kern von Rueda, zu dem Nieva geografisch gehört. In dieser Höhe fallen die Nächte auch im Hochsommer stark ab; die Reife verläuft langsam, und der Verdejo behält Säure und Aromatik, die er in der Ebene verliert.

Der eigentliche Schatz sind die Reben: über 200 Jahre alte, wurzelechte Stöcke aus der Zeit vor der Reblaus. Möglich wurde das durch den Boden – tiefer Sand auf alten Flussterrassen, in dem die Reblaus sich nicht ausbreiten konnte. Sand speichert wenig Wärme, entwässert schnell und liefert kaum Nährstoffe; die Erträge sind entsprechend winzig, die Trauben klein und konzentriert.

Mit der Verdling-Linie verneigt sich Ismael Gozalo vor der deutschen Winzerkunst, die für ihn neben dem Burgund das Maß der Dinge ist. Der Name setzt Verdejo und Riesling zusammen; die süße Variante entstand gemeinsam mit Nik Weis, dessen Mosel-Kabinette das Vorbild lieferten.

Rebsorte und Ausbau im Stil eines Mosel-Kabinetts

Reinsortig aus Verdejo, vinifiziert im Stil eines Mosel-Kabinetts unter Begleitung von Nik Weis. Eine frühe Lese bewahrt die natürliche Säure – bei einem Süßwein die entscheidende Voraussetzung, weil ohne Säure die Restsüße schwer und klebrig wirkt.

Nach Entrappung und sanfter Pressung vergärt der Most bei niedriger Temperatur mit Naturhefen. Die Gärung wird durch Kälte gestoppt, bevor der gesamte Zucker vergoren ist: Die Hefe wird inaktiv, die verbliebene Süße stammt also aus der Traube selbst und nicht aus einer Zugabe. Das ist dasselbe Verfahren, das an der Mosel die fruchtsüßen Prädikatsweine hervorbringt – und der Grund, warum dieser Wein trotz der Süße leicht bleibt.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase sehr fein und elegant, mit Honigmelone, getrockneten Aprikosen, Flieder, Frühlingswiese und Mandelsplittern. Am Gaumen wird die ausgeprägte Mineralität von einer wohldosierten fruchtigen Süße ummantelt und getragen von feiner Säure; sehr langer, mineralbetonter Abgang.

Wurzelechte Reben auf Sand über 900 Metern, eine durch Kälte gestoppte Gärung: Süße aus der Traube, gehalten von der Säure der Höhe.

Bei 7–10 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschwindet die Aromatik und nur die Süße bleibt. Ein Wein mit großem Reifepotenzial: Säure und Restsüße halten ihn über viele Jahre, wie man es von fruchtsüßen Rieslingen kennt.

Am Tisch

Als Begrüßungsschluck und Aperitif oder zu leichten Nachspeisen. Passt zu Obstdesserts, Blauschimmelkäse und würzig-asiatischer Küche – zu Thai-Curry, Ente mit Orange, Gänseleber und allem, wo Schärfe oder Salz einen süßen Gegenspieler brauchen.


Produzent Ossian Vides y Vinos, Nieva (Segovia)
Rebsorte 100 % Verdejo, wurzelecht und prä-phylloxerisch
Lage Nieva, Segovia · Sandböden alter Flussterrassen · über 900 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla y León · fruchtsüß
Vinifikation frühe Lese · Entrappung und sanfte Pressung · Gärung mit Naturhefen bei niedriger Temperatur · durch Kälte gestoppt
Ausbau ohne Holz · natürliche Restsüße
Rebenalter über 200 Jahre
Trinkempfehlung jetzt und über viele Jahre

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Weine

Weingut Andres Haardter Riesling Kabinett fruchtig süss BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Riesling

Riesling Kabinett · fruchtig süß Haardt · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Buntsandstein & Kalk Prädikatswein BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Haardter Riesling Kabinett fruchtig süß 2025 ist ein feiner, fruchtsüßer Kabinett aus den Haardter Lagen. Das leichte Spiel aus rassiger Säure und feiner Restsüße macht ihn zu einem animierenden, klassischen Mosel- … nein, echten Pfälzer Kabinett aus biologischem Anbau.


Haardt – fruchtsüßer Riesling-Kabinett

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Haardter Riesling Kabinett stammt aus ihren Lagen rund um Haardt am Rand von Neustadt.

Die Böden der Haardter Lagen verbinden Buntsandsteinverwitterung mit kalkhaltigen Anteilen; zusammen mit der kühlenden Waldluft der Haardt schaffen sie die Grundlage für einen leichten, fruchtsüßen Riesling mit rassiger Säure und klarer Frucht.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Kabinett 2025 zeigt eine reife, klare Frucht bei lebendiger Säure. Die kühle Prägung der Haardter Lagen und der schonende Kellerstil bewahren die feine Balance aus Restsüße und Frische – leicht, animierend und präzise.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (Prädikatswein) aus den Haardter Lagen, Jahrgang 2025; 100 % Riesling.

Der Wein wird schonend vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur rassigen Säure erhalten bleibt. So entsteht ein leichter, fruchtbetonter Kabinett mit klarer Herkunft. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein leichter, fruchtsüßer Riesling-Kabinett: klare Aromen von Pfirsich und Aprikose, dazu Apfel, Zitrus und ein floraler Hauch. Am Gaumen animierend und saftig, mit einer feinen Restsüße, die von einer rassigen, lebendigen Säure getragen wird – leichtfüßig, präzise und mit erfrischendem Nachhall.

Pfirsich, Aprikose und Apfel mit floralem Hauch – leichtfüßig, mit feiner Restsüße im rassigen Spiel einer lebendigen Säure.

Ein erfrischender, fruchtsüßer Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Haardter Lagen, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Buntsandsteinverwitterung mit kalkhaltigen Anteilen
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, Pfalz (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: schonende Vinifikation mit feiner Restsüße; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Feinkost

Il Caruggiu Condimento Olivenöl mit Zitrone

Feinkost · Olivenöl · Zitrone · Ligurien

Il Caruggiu Condimento – Olivenöl mit Zitrone ist ein ligurisches Zitronenöl vom Familienbetrieb Il Caruggiu. Für dieses Top-Produkt werden rund 100 kg Oliven gemeinsam mit etwa 25 kg frischen Zitronen gepresst. So entsteht ein einzigartiges Öl mit sehr intensivem Zitronenduft.


Herkunft

Il Caruggiu liegt in Ligurien, im Hinterland der Provinz Imperia. Geschützt von den Seealpen herrscht hier ein mildes, sonniges Mikroklima – ideal für Oliven (vor allem die heimische Taggiasca) und Zitrusfrüchte. Aus diesem Zusammenspiel entsteht das aromatische Zitronenöl.

Anbau und Verarbeitung

Anders als bei nachträglich aromatisierten Ölen werden hier rund 100 kg Oliven gemeinsam mit etwa 25 kg frischen Zitronen gepresst. Durch dieses gemeinsame Pressen geht das Zitronenaroma direkt ins Öl über – natürlich und besonders intensiv.

Geschmack

Goldgelbes Öl mit sehr intensivem, frischem Zitronenduft. Im Geschmack mild-fruchtig vom Olivenöl, getragen von einer kräftigen, klaren Zitrusnote.

Am Tisch

Ideal zu Carpaccio, Fischgerichten und Salaten, ebenso über gegrilltes Gemüse, Meeresfrüchte oder als Finish für helle Pasta- und Risottogerichte. Am besten roh über die fertigen Speisen träufeln.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Condimento – Olivenöl mit Zitrone (Zitronenöl)
Art: Würzöl aus Oliven und Zitronen
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: Oliven und frische Zitronen gemeinsam gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.05.2028

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Frankreich

Joblot Givry 1er Cru En Veau blanc 2023

Weißwein · Givry Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Givry · 1er Cru En Veau (Vaux) Côte Chalonnaise nahe Cellier aux Moines 2023

Der Givry En Veau 1er Cru Blanc 2023 der Domaine Joblot ist ein Chardonnay aus einer Premier-Cru-Lage der Côte Chalonnaise. Mineralisch, fein und frisch – aus der Hand einer der führenden Adressen von Givry.


En Veau (Vaux) – Premier Cru in Givry

Vaux (auch „En Veau") ist eine von 38 Premier-Cru-Bezeichnungen in Givry in der Côte Chalonnaise; die Lage bringt sowohl Rotweine aus Pinot Noir als auch Weißweine aus Chardonnay hervor. Der Weinberg liegt nordöstlich der Stadt Givry in Richtung der Gemeindegrenze zu Mellecey und unmittelbar westlich des Premier Cru Cellier aux Moines – auf vielen Weinbergkarten taucht er gar nicht auf.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2023 – Côte Chalonnaise

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die mineralische Frische dieses Givry.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – der maßvolle Holzeinsatz gibt Struktur und cremige Textur, ohne die mineralische Frische zu überdecken.

Im Glas

Zitrus, weiße Blüten und helle Obstfrucht über feiner Mineralität. Am Gaumen mit cremiger Textur, klarer Säure und einem langen, frischen Abgang.

Zitrus und weiße Blüten über feiner Mineralität, getragen von cremiger Textur – ein frischer, eleganter Givry blanc.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter.


Lage: En Veau / Vaux (1er Cru), Givry (Côte Chalonnaise); nordöstlich von Givry, westlich des Cellier aux Moines
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Spanien

Cantarranas Verdejo

Weißwein · Rueda · Verdejo

100 % Verdejo D.O. Rueda Kastilien-León, ~700 m Cascajo über Kalklehm Kühle Gärung im Edelstahl Jung gefüllt

Cantarranas Verdejo ist ein reinsortiger Verdejo aus der D.O. Rueda, gekeltert von der Genossenschaft Cuatro Rayas. Ein trockener Weißwein von der kastilischen Hochebene, der die Frische und die Steinobst-Frucht der Rebsorte in den Vordergrund stellt – ein klassischer Rueda für den täglichen Genuss.


Rueda – Verdejo von der kastilischen Hochebene

Die D.O. Rueda liegt in Kastilien-León, verteilt über die Provinzen Valladolid und Segovia auf rund 700 Metern Höhe. Die Böden bestehen aus dem regionaltypischen Cascajo, einer Kiesauflage über Kalklehm, die für Durchlüftung und Drainage sorgt. Das kontinentale Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten erhält Aromatik und Säure des Verdejo.

Cuatro Rayas ist eine 1935 gegründete Genossenschaft, die die Reben von über 300 Winzern der Region bündelt. Aus diesem Fundus stammt die Traubenauswahl für Cantarranas.

Assemblage und Ausbau

Cantarranas ist ein reinsortiger Verdejo, der autochthonen Weißweintraube Ruedas.

Die Gärung erfolgt kühl im Edelstahltank, um Frucht und Frische zu bewahren und die typische Aromatik der Rebsorte herauszuarbeiten. Der Wein wird jung gefüllt und auf sofortige Trinkfreude ausgelegt.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensive, frische Aromatik mit Banane, Pfirsich und frisch geschnittenem Heu. Am Gaumen rund und anhaltend, getragen von Steinobst und dem für Verdejo typischen, leicht bitteren Fenchel-Mandel-Abgang.

Steinobst und Heu in der Nase, ein trockener, anhaltender Gaumen mit der leicht bitteren Verdejo-Signatur im Abgang.

Gut gekühlt bei 6 bis 8 °C servieren. Der Wein trinkt sich jung am präzisesten.

Am Tisch

Klassische Begleitung: milde Käse, Canapés sowie Fisch und Meeresfrüchte. Als trockener Aperitif ebenso tauglich wie zur leichten Küche.


Produzent Cuatro Rayas, La Seca (Valladolid)
Rebsorte 100 % Verdejo
Lage Rueda (Valladolid / Segovia), Kastilien-León
Klassifikation D.O. Rueda
Vinifikation Kühle Gärung im Edelstahltank
Ausbau Edelstahltank · jung gefüllt
Böden Cascajo-Kies über Kalklehm, ~700 m
Trinktemperatur 6–8 °C

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Deutschland

Huber Malterdinger Rosé trocken 2022

Roséwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Malterdinger Rosé Bernhard Huber Baden · Breisgau Muschelkalk / Kalkstein trocken Spontangärung im kleinen Holz · Vollhefe 2022

Der Bernhard Huber Malterdinger Rosé 2022 ist ein Spätburgunder-Rosé der etwas anderen Stilistik: puristisch, straff und mineralisch, im kleinen Holz ausgebaut. Ein charaktervoller Winzerrosé, der kaum Farbe zeigt, dafür viel Struktur und Spannung.


Malterdinger Rosé – Spätburgunder vom Kalk

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den besten Burgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut. Den Rosé hat Julian 2020 als eigenständiges Projekt begonnen und knüpft damit an eine Idee seines Vaters an.

Der Rosé stammt aus Spätburgunder von den kalk- und muschelkalkreichen Böden rund um Malterdingen, die für ausgeprägte Mineralität und Struktur bekannt sind – die Grundlage für einen kargen, präzisen Rosé mit kalkigem Grip.

Jahrgang 2022 – Baden

2022 war in Baden ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Frühe, selektive Lese und der kühle, präzise Ausbau bewahrten Frische, Struktur und mineralische Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Herstellung und Ausbau

Trockener Rosé (VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2022; 100 % Spätburgunder von Muschelkalk/Kalkstein.

Nach der selektiven Handlese werden die Trauben schonend gepresst, mit nur minimalem Schalenkontakt, was die helle Farbe bewahrt. Die Gärung erfolgt spontan im kleinen Holzfass, der Ausbau auf der Vollhefe. Das verleiht dem Rosé Struktur, eine feine Reduktion und Tiefe.

Im Glas

Ein puristischer, straffer Rosé von blasser, hell-lachsfarbener Tönung: helle rote Frucht nach Himbeere und Erdbeere, dazu Hagebutte, rosa Grapefruit und eine feine Feuerstein- und Reduktionsnote. Am Gaumen karg und präzise, getragen von einer knackigen Säure und kalkigem Grip, mit feinem Gerbstoff und einem langen, mineralischen Nachhall.

Himbeere, Erdbeere und Hagebutte über rosa Grapefruit und feiner Feuersteinnote – karg und präzise, getragen von knackiger Säure und kalkigem Grip, mit feinem Gerbstoff und langem, mineralischem Nachhall.

Ein struktur- und lagerfähiger Winzerrosé; ruhig karaffieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Vorspeisen und Charcuterie, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch sowie zu würziger asiatischer Küche.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); Muschelkalk-Verwitterung / Kalkstein
Klassifikation: Spätburgunder Rosé, VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Handlese, schonende Pressung mit minimalem Schalenkontakt, Spontangärung im kleinen Holzfass, Ausbau auf der Vollhefe

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Weine

Herbert Zillinger Zillinger Grüner Veltliner 2021 BIO

Weißwein · Weinviertel · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Weinviertel · Ebenthal Spitzenwein „Zillinger" Zillinger Top-Selektion 2021 unfiltriert & ungeschönt Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Zillinger Grüner Veltliner 2021 ist der neue Spitzenwein des Hauses – neben „Radikal" und „Elementar". Eine Top-Selektion aus dem von Herbert Zillinger als Jahrhundertjahrgang gefeierten 2021er: strohgelb, mundfüllend und klar, unfiltriert abgefüllt. Ein Meisterstück für die Ewigkeit.


„Zillinger" – der neue Spitzen-Veltliner

Carmen und Herbert Zillinger in Ebenthal zählen zu den Paradewinzern des Weinviertels und gelten als biodynamische Pioniere der Region (Respekt-BIODYN, AT-BIO-402). Ihre Weine sind kompromisslos naturbelassen, puristisch und herkunftsgenau – „Zeit der Reife" statt schneller Effekte.

Neben den renommierten Weinen „Radikal" und „Elementar" gibt es nun einen neuen Spitzenwein im Hause Zillinger: den „Zillinger" Grüner Veltliner. Er wurde aus den besten Trauben des Jahrgangs 2021 selektiert und gekeltert – laut Herbert Zillinger selbst ein Jahrhundertjahrgang. Wie bei den Basisweinen wird auch dieser Wein unfiltriert und ungeschönt abgefüllt.

Jahrgang 2021 – Weinviertel

2021 gilt im Weinviertel als herausragender, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und reifer, klarer Frucht. Für Herbert Zillinger ein Jahrhundertjahrgang – im „Zillinger" gipfelt das in einem besonders konzentrierten, vielschichtigen und langlebigen Grünen Veltliner.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Top-Selektion der besten Trauben des Jahrgangs, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses vinifiziert (Spontangärung). Unfiltriert und ungeschönt abgefüllt, biodynamische Bewirtschaftung.

Im Glas

Strohgelb in der Farbe und mit hoher Viskosität lässt sich bereits erahnen, welche Geschmacksexplosion zu erwarten ist. In der Nase finden sich Noten von Stroh, getrockneten Früchten und Apfelmost, umhüllt von einer feinen Karamellnote; dazu eine leichte Phenolik. Am Gaumen präsentiert sich der Wein unglaublich frisch und klar: Geröstete Walnüsse, Steinobst und leichte Raucharomen verleiten zu mehr. Sehr mundfüllend, begleitet von einer fein eingebundenen Säure.

Seit langem einer der besten Grünen Veltliner, die ich getrunken habe. Ein Meisterstück für die Ewigkeit.

Schon jetzt beeindruckend, mit großem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel, Kalb und Schwein, zu reifem Hartkäse sowie zur würzigen, asiatisch inspirierten Küche.


Lage: Weinviertel, Ebenthal (Österreich); Top-Selektion der besten Trauben des Jahrgangs 2021
Klassifikation: Grüner Veltliner (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: Grüner Veltliner; Spontangärung, puristischer Ausbau, unfiltriert und ungeschönt; biodynamisch

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Spirituosen

Cognac Claude Chatelier VSOP

Cognac · VSOP · Charente · Frankreich

Cognac Claude Chatelier VSOP ist ein bernsteinfarbener Cognac mit goldenen Reflexen aus der französischen Region Charente. Als VSOP reifte er mehrere Jahre im Eichenfass. Ein aromatischer, weicher und zugleich eleganter Cognac. Im Glas ein vielschichtiges Bouquet.


Cognac (Charente)

Cognac stammt aus der Region rund um die Stadt Cognac in der Charente im Westen Frankreichs. Das gemäßigte, atlantisch beeinflusste Klima und die kalkhaltigen Böden bilden die Grundlage für die feinen Weinbrände der Region.

Herstellung und Reifung

Der Cognac wird klassisch aus Ugni Blanc destilliert und als VSOP (Very Superior Old Pale) ausgebaut – die jüngste Komponente reift mindestens vier Jahre im Eichenfass, was ihm Farbe, Würze und feine Vanillearomen verleiht.

Im Glas

Bernsteinfarben mit goldenen Reflexen. In der Nase ein aromatisches Bouquet aus Gewürzen, reifen Früchten (Aprikose, Birne), Honig und zarten Vanillearomen. Am Gaumen perfekt strukturiert, weich und elegant zugleich. Der Abgang ist warm und lang.

Zum Genuss

Pur bei Zimmertemperatur in einem Tulpenglas genießen, als Digestif. Auch in klassischen Cognac-Cocktails geeignet.

Klassische Begleitung: dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Nüsse und Zigarren.


Herkunft: Charente (Frankreich)
Art: Cognac VSOP (Weinbrand)
Reifung: mind. 4 Jahre im Eichenfass

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