Blog

4. Dezember 2008

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Wachenheimer Altenburg PC 2019 BIO

Weißwein · Wachenheim (Pfalz) · Riesling (Premier Cru)

Riesling Wachenheimer Altenburg P.C. (Premier Cru) Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz kühlste Lage · Osthang am Waldrand Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2019

Der Dr. Bürklin-Wolf Wachenheimer Altenburg Riesling P.C. 2019 stammt aus der kühlsten Lage des Guts. Ein Premier-Cru-Riesling mit typischer eleganter Cremigkeit und frischer Mineralität – ausgewogen, präzise und sehr lagerfähig.


Wachenheimer Altenburg – die kühlste Lage des Guts

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen.

Die Altenburg ist eine 1,22 Hektar große Wachenheimer Toplage (130–150 m über NN), deren Ursprung ins hohe Mittelalter zurückreicht; der Anteil des Guts beträgt 0,4 Hektar. Sie ist die kühlste Lage des Weinguts: Die östliche Hangneigung und die Lage direkt am Waldrand bringen Sonne bis in den Nachmittag und eine frühere Beschattung als in allen anderen Lagen – die Grundlage für Frische und Eleganz.

Jahrgang 2019 – Pfalz

2019 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und markanter, lebendiger Säure. Die kühle Ostlage und die biodynamische Arbeit bewahrten Frische, Eleganz und mineralische Präzision – Reife und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation P.C./Premier Cru) aus der Wachenheimer Lage Altenburg, Jahrgang 2019; 100 % Riesling von Buntsandstein-Verwitterung mit tonig-lehmigen Anteilen.

Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben, anschließend schonende Kelterung. Spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein eleganter, ausgewogener Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine frische, mineralische Ader. Am Gaumen von typischer cremiger Textur, getragen von einer lebendigen Säure und feiner Struktur, mit einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und frischer Mineralität – elegant cremig, getragen von lebendiger Säure und feiner Struktur, mit langem, mineralisch-frischem Nachhall.

Ein eleganter, sehr lagerfähiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Wachenheimer Altenburg, Mittelhaardt (Pfalz); kühlste Lage des Guts, Osthang am Waldrand, 130–150 m über NN; Buntsandstein-Verwitterung mit tonig-lehmigen Anteilen; Gutsanteil 0,4 ha (Lage gesamt 1,22 ha)
Klassifikation: Riesling P.C. (gutseigene Premier-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, Spontangärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Seehof Westhofener Morstein Riesling Alte Reben 2022

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Seehof Westhofener Morstein Riesling Alte Reben 2022 kommt von einer der renommiertesten Lagen Rheinhessens. Dichte, mineralische Tiefe in der Aromatik – sehr kraftvoll und expressiv im Mund, mit reifer Frucht, salziger Mineralität und feiner Würze. Kalk pur.


Rheinhessen / Westhofen – Morstein

Das Weingut Seehof von Florian Fauth liegt in Westhofen im Wonnegau, Rheinhessen. Der Westhofener Morstein ist eine reine Südlage mit schweren, kalkhaltigen Tonböden und unterirdisch verlaufenden Wasseradern, die den Reben im trockenen, heißen Mikroklima eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung sichern. Die besten Parzellen im mittleren, sehr steinigen Teil ergeben Weine von großer Mineralität und langer Lagerfähigkeit. Die Grundlage bilden alte Reben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling von alten Reben. Der Ausbau stellt die dichte, mineralische Tiefe und die kraftvolle Expressivität der Lage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Grüngelb. In der Nase dichte, mineralische Tiefe mit reifer Frucht und feiner Würze. Am Gaumen sehr kraftvoll und expressiv, mit reifer Frucht, salziger Mineralität und feiner Würze in harmonischem Zusammenspiel; langer, kalkig-mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter, gern auch nach etwas Flaschenreife.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Kalb und der feinen Küche.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Morstein (Wonnegau, Deutschland); Weingut Seehof (Florian Fauth)
Klassifikation: Lagenwein (Alte Reben) – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: alte Reben; reine Südlage mit kalkhaltigen Tonböden
Jahrgang: 2022

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Saxum Paderewski Vineyard 2018

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren französische Eiche 2018

Der Saxum Paderewski Vineyard 2018 ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Tief, würzig und parfümiert, vollgewichtig und strukturiert – aus einem herausragenden Jahrgang, der Rhône-Sorten mit den ursprünglichen Reben der Lage verbindet.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles ist ein wunderschönes Anwesen im Besitz von Bill und Liz Armstrong (Epoch Estate) – und der Ort des legendären Weinbergs von Ignacy Jan Paderewski, des weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmanns. Justin Smith hat den ursprünglichen Standort neu bestockt.

Für einen Wein aus dem Paderewski Vineyard war es Saxum wichtig, die ursprünglichen Sorten der Lage – allen voran Zinfandel – mit den geliebten Rhône-Reben des Guts zu vereinen. Die kargen, kalkhaltigen Böden, die in Paso Robles selten sind, geben dem Wein Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen tiefgründigen, würzigen und perfümierten Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial verbindet.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro (Mourvèdre), 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2018, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel – als Hommage an die ursprüngliche Bestockung der Lage – saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen, Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und dunkle Kirsche, florale Anklänge von Veilchen und Flieder, süße Gewürze, Lakritz und Anis sowie eine pfeffrige Note. Am Gaumen vollgewichtig und konzentriert, mit reifem, festem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze und blaue Frucht, Veilchen und Flieder über süßer Würze, Lakritz und Pfeffer – vollgewichtig, strukturiert und sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard (Epoch Estate, Bill und Liz Armstrong), westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkhaltige Böden; einst Weinberg von Ignacy Jan Paderewski, von Saxum neu bestockt; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro, 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken)
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Larmandier-Bernier Champagne Terre de Vertus Premier Cru brut nature BIO

Der Larmandier-Bernier Terre de Vertus 2016 Premier Cru ist Chardonnay aus einer Hanglage in Vertus, abgefüllt ganz ohne Dosage. Larmandier-Bernier füllt diese Cuvée schon seit Mitte der 1990er-Jahre undosiert ab – lange bevor das in Mode kam. Hier spricht nur der Boden.

Im Glas

Helles Gold, eher kräftige Perlen. In der Nase Meeresluft, Macadamia und frische Brioche. Im Mund knochentrocken, mineralisch und straff, mit viel Druck, kreidiger Struktur und einer salzigen Note. Ein sehr langer Abgang, der lange nachklingt.

Mach was draus

Austern, Seeigel, roher Fisch mit etwas Zitrone, Langustinen oder ein paar Scheiben Pata Negra. Durch seine trockene, leicht herbe Art ist er ein perfekter Aperitif für Kenner. Ein Champagner für einen Abend unter Weinfreunden, die Champagner pur mögen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ohne Zucker zeigt sich jede Kleinigkeit. Zu Austern gibt es für mich kaum etwas Besseres.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Aus der Mitte eines Kreidehangs in Vertus, aus den Lagen Les Barillers und Les Faucherets.

Wie wird er ausgebaut? Spontan vergoren, rund 60 % im gebrauchten Barrique und 40 % im großen Holz, etwa ein Jahr auf der Feinhefe, ungeschönt und unfiltriert. Danach reift er rund sechs Jahre in der Flasche.

100 % Chardonnay · Vertus Premier Cru (Les Barillers, Les Faucherets) · Kreide, mittlerer Hang · Spontangärung, 60 % Barrique, 40 % großes Holz · biologischer Säureabbau · ungeschönt, unfiltriert · ca. 6 Jahre Flaschenreife · Jahrgang 2016 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne Larmandier-Bernier, Vertus · Bio, FR-BIO-10 · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Dujac Charmes Chambertin Grand Cru 2022

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Gevrey-Chambertin 0,70 ha · ~85% Ganztraube 14–18 Monate Holz

Der Charmes-Chambertin Grand Cru 2022 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der Grand-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. In 2022 einer der kraftvollsten Weine des Kellers: tief, dicht und vielschichtig, getragen von seidigem, sehr feinem Tannin. Die Pinots von Dujac gelten als wahre Weinlegenden.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin liegt zwischen Morey-Saint-Denis und Gevrey-Chambertin. Den Untergrund prägen zwei Kalkarten: kompakter Comblanchien-Kalkstein im östlichen Teil trifft auf Entroques-Kalk (calcaire à Entroques) im Westen – ein Hinweis auf eine Verwerfung unter der Lage.

Die Domaine Dujac bewirtschaftet hier rund 0,70 Hektar in vier Parzellen, verteilt auf Aux Charmes und Mazoyères, gepflanzt in den 1950er- und 1970er-Jahren. Dujac, gegründet von Jacques Seysses (1967) und heute von Jeremy, Diana und Alec geführt, arbeitet seit 2003 mit Kompost und Pflanzenpräparaten.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Bei Dujac begann die Lese am 29. August.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – beim Charmes-Chambertin von Dujac mit besonders viel Kraft und Substanz.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, aus vier Parzellen in Aux Charmes und Mazoyères.

Rund 85 % wurden als ganze Trauben vergoren, mit zurückhaltender Extraktion und natürlichen Hefen. Anschließend reift der Wein 14 bis 18 Monate im Eichenfass – ganz auf die Balance zwischen Festigkeit und Geschmeidigkeit des Tannins ausgerichtet.

Im Glas

Tiefe, reife Frucht nach Pflaume und Kirsche, dazu Menthol, Potpourri, Orangenzeste, Würze und erdig-rauchige Anklänge. Am Gaumen vollmundig, dicht und vielschichtig, mit seidigem, sehr feinem Tannin (weniger griffig als viele) und langem Abgang.

Pflaume und Kirsche mit Menthol und Würze über seidigem, sehr feinem Tannin – kraftvoll und doch von großer Finesse.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra kaltgepresst 0,25 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.

Flaschengröße 0,25 Liter

Die 0,25-Liter-Flasche ist ideal zum Kennenlernen, für kleine Haushalte und als Geschenk. Weil angebrochenes Olivenöl mit der Zeit an Aroma verliert, bleibt es in der kleinen Flasche bis zum letzten Tropfen frisch.

Für den täglichen Gebrauch gibt es das Öl auch in der 0,5-Liter-Flasche und im 5-Liter-Vorratsgebinde.

Häufige Fragen

Was bedeutet „nativ extra“?
Natives Olivenöl extra ist die höchste Güteklasse für Olivenöl in der EU. Es wird ausschließlich mechanisch gewonnen, ohne chemische Behandlung, und darf höchstens 0,8 % freie Fettsäuren enthalten.

Was heißt „kaltgepresst“?
Der Begriff darf nur verwendet werden, wenn die Oliven bei höchstens 27 °C verarbeitet wurden. Die niedrige Temperatur schont Aromen und wertvolle Inhaltsstoffe.

Wie wird Olivenöl richtig gelagert?
Kühl, dunkel und gut verschlossen, nicht im Kühlschrank. Nach dem Öffnen am besten innerhalb weniger Monate verbrauchen.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst
Inhalt: 0,25 Liter
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,25 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2027

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine du Triptyque Bourgogne Chardonnay 2025 BIO

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

100 % Chardonnay Nördliches Yonne Ton-Kalk-Böden Handlese Spontangärung Bio-zertifiziert seit 2022

Bourgogne Chardonnay 2025 ist der zugänglichste Wein der Domaine du Triptyque – und der erste, der in einem frühen, heißen Jahr gewachsen ist. Nach dem Frost-Hagel-Mehltau-Jahr 2024 brachte 2025 die umgekehrte Belastungsprobe: Rekordfrüher Austrieb, zwei Hitzewellen um 40 °C, Lesebeginn im Chablisien bereits ab dem 18. August. Tommy Chevallier arbeitet hier mit denselben Mitteln wie bei seinen Chablis: Handlese, weinbergseigene Hefen, kaum Eingriffe.


Chardonnay im nördlichen Yonne

Die regionale Appellation Bourgogne ist im Yonne kein Restposten, sondern die historische Basis: Vor der Reblaus lieferte das Departement zwei Drittel aller burgundischen Weine, verschifft über Yonne und Seine nach Paris. Erst im 20. Jahrhundert schrumpfte die Fläche auf einen Bruchteil. Venoy, wo die Domaine du Triptyque ihren Sitz im Weiler Montallery hat, bekam das Recht auf die AOC Bourgogne 1988 zurück – der Ort liegt im Auxerrois, westlich der abgegrenzten Chablis-Parzellen, auf 120 bis knapp 290 Metern Höhe.

Geologisch ist es dieselbe Welt wie in Chablis: Sedimente des Oberjura, Mergel und Kalk, entstanden in einem flachen warmen Meer. Wo der tonreiche Kimmeridge ansteht, bleibt Wasser länger verfügbar; wo der härtere Portland-Kalk die Plateaus deckelt, sind die Böden flach und steinig. Beides hält die Wurzelzone kühl – der entscheidende Faktor auf knapp 48 Grad nördlicher Breite, wo Chardonnay spät reift und Säure behält.

Chevallier bewirtschaftet rund acht Hektar; zehn sind seine selbstgesetzte Obergrenze. Geschnitten wird nach Guyot Poussard, um die Saftbahnen zu schonen, ausgebrochen bewusst spät als Schutz gegen Spätfrost. Der Boden wird mechanisch bearbeitet, Herbizide kommen nicht zum Einsatz, der Pflanzenschutz beschränkt sich auf Schwefel und Kupfer, der Kompost stammt aus dem eigenen Betrieb. Entlaubt wird zurückhaltend, damit die Laubwand in Hitzephasen Schatten wirft – 2025 war genau das entscheidend. Gelesen wird von Hand, während im Chablisien rund neun von zehn Hektar maschinell geerntet werden.

Jahrgang 2025 – Chablisien und Auxerrois

Anders als es die Erzählung vom „schon wieder kleinen Jahrgang" nahelegt, gab es 2025 im nördlichen Burgund keinen nennenswerten Frühjahrsfrost. Der Austrieb setzte in den wärmsten Lagen schon Anfang April ein, ein kühlerer Mai bremste kurz, die Blüte lief dann um den 26. Mai in wenigen Tagen durch.

Der Ertragsverlust entstand danach. Ende Juni traf eine erste Hitzewelle mit Temperaturen nahe 40 °C in die Blütephase: Verrieselung und Millerandage, ungleichmäßiger Beerenansatz, lockere Trauben, teils winzige Beeren ohne Reifepotenzial. Die zweite Hitzewelle folgte vom 8. bis 18. August, ebenfalls um 40 °C. Die Beeren blieben klein, die Schalen dick, der Reifeverlauf beschleunigte sich stark. Véraison war bereits in der ersten Juliwoche zu sehen, die Lese begann ab dem 18. August – eine Frühreife, die im Chablisien kaum jemand aus der eigenen Laufbahn kannte. Hagelzellen Ende Juli trafen Teile des Grand Auxerrois; das Chablisien blieb weitgehend verschont.

Der letzte Einschnitt kam zum Monatswechsel: 120 bis 130 Millimeter Regen in 36 Stunden auf bereits reife Beeren. Schalen platzten, auf exponierten Parzellen setzte sich Botrytis fest. Wer früh gelesen hatte, brachte gesundes Material herein; wer auf mehr Substanz wartete, zahlte dafür. Die offizielle Bilanz nennt für Chablis rund 300.000 Hektoliter und Erträge um 50 bis 55 hl/ha, einzelne Güter meldeten unter 40 hl/ha – nach 2021 und 2024 die dritte kleine Ernte in fünf Jahren.

Das Ergebnis teilt sich nach Lesezeitpunkt: früh geerntete Partien mit frischer Frucht und tragender Säure, späte runder und mit exotischerem Ton. Der Gesundheitszustand des eingebrachten Leseguts wird überwiegend als gut beschrieben.

Handlese, weinbergseigene Hefen, Ausbau ohne Holzprägung

Die Trauben gehen in den 2023 fertiggestellten Keller in Venoy, einen Holzbau mit Miscanthus-Dämmung und Photovoltaik auf dem Dach. Die alkoholische Gärung startet mit den Hefen, die von den Trauben mitkommen; Schwefel setzt Chevallier sehr sparsam ein, weitere Zusätze verwendet er nicht.

Im Keller stehen Edelstahltank, Holzfass, Betontank, Betonei und Terrakotta-Amphore nebeneinander – Beton bevorzugt er wegen der thermischen Trägheit und der langsamen Sauerstoffzufuhr, ohne dass Aroma ins Spiel kommt. Der Bourgogne blanc ist im Sortiment der Wein für den frühen Zugriff: keine erkennbare Holzprägung, kürzere Reife als bei den Chablis-Cuvées, Fokus auf Frucht und Säurestruktur.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone und weißer Pfirsich, dahinter eine knappe kreidige Note – die Frucht ist deutlicher ausgeprägt als bei den Chablis des Guts, was dem warmen Jahr entspricht.

Am Gaumen schlank gebaut, mit klarer Kontur und einer Säure, die den Wein trotz der Reife des Jahrgangs zusammenhält. Die dickeren Beerenschalen von 2025 geben dem Mundgefühl eine leichte Griffigkeit, ohne dass Phenolik hervortritt. Der Abgang bleibt trocken und salzig, mit moderater Länge.

Ein Chardonnay aus einem heißen Jahr, dem die frühe Lese die Säure gerettet hat – nicht breit, sondern gerade.

Am Tisch

Der Wein für den Alltag, nicht für den Anlass: Gougères, Quiche, Flammkuchen, Räucherforelle, Geflügelsalat. Zu Fisch passt alles Gebratene mit Zitrone, weniger die schweren Sahnesaucen. Auch Spargel mit Butter funktioniert, weil die Säure gegen die Süße der Stangen arbeitet.

Beim Käse Richtung Ziegenkäse aus dem Yonne oder junger Comté. Serviert bei 10 bis 12 °C, geöffnet ohne Dekanter – der Wein zeigt sich sofort.


Produzent Domaine du Triptyque, Tommy Chevallier, Venoy

Rebsorte 100 % Chardonnay

Lage Chardonnay-Parzellen im nördlichen Yonne, Ton-Kalk-Böden des Oberjura

Klassifikation AOC Bourgogne

Jahrgang 2025

Vinifikation Handlese, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, sehr niedrige Schwefelgaben

Ausbau ohne prägenden Holzeinsatz, frühe Füllung

Flaschengröße 0,75 l

Trinkempfehlung 2026 bis 2029

Zertifizierung biologischer Anbau, zertifiziert seit 2022, FR-BIO-10

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Sottimano Bric del Salto Dolcettto d Alba 2024 DOC

Rotwein · Dolcetto d'Alba DOC · Dolcetto

Dolcetto Dolcetto d'Alba DOC Bric del Salto Sottimano Spontangärung · Edelstahl 2024

Der Sottimano Bric del Salto Dolcetto d'Alba 2024 ist ein feiner, frischer Dolcetto, mit dem Andrea Sottimano dieser oft unterschätzten Sorte bewusst neue Würde verleiht – seidig, balanciert und überraschend anspruchsvoll. Ein Dolcetto, der weit über das Gewohnte hinausgeht.


Bric del Salto – Dolcetto mit neuer Würde

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren und minimal-invasiv: Spontangärung mit wilden Hefen, ungeschönt und ungefiltert. Diese Sorgfalt gilt auch den Alltagssorten des Piemonts.

Der Bric del Salto stammt aus einer klassischen Dolcetto-Lage im Piemont und wird reinsortig aus 100 % Dolcetto gekeltert. Ziel ist es, die Eleganz und Feinheit dieser oft unterschätzten Rebsorte konsequent herauszuarbeiten, ohne ihre natürliche Frische zu verlieren.

Jahrgang 2024 – Dolcetto d'Alba

Der Jahrgang 2024 bringt im Bric del Salto einen frischen, fruchtbetonten Dolcetto mit klarer Frucht und lebendiger Balance. Die für die Sorte typische saftige Zugänglichkeit bleibt erhalten, während der präzise Ausbau für Feinheit und aromatische Tiefe sorgt.

Ausbau

Reinsortiger Dolcetto aus dem Jahrgang 2024, Dolcetto d'Alba DOC, trocken.

Die alkoholische Gärung erfolgt spontan mit natürlichen Hefen. Nach einer bewusst verlängerten Maischestandzeit schließt sich eine ebenfalls spontane malolaktische Gärung an. Der gesamte Ausbau findet im Edelstahltank statt, um die Frische und die sensible Aromatik der Dolcetto-Traube zu bewahren. Die längere Maischestandzeit führt zu einer etwas helleren Farbe, sorgt jedoch für eine bessere Integration von Tannin und Säure sowie für zusätzliche aromatische Tiefe.

Im Glas

Im Glas zeigt sich der Wein in leuchtendem Rubinrot mit brillanten Reflexen. In der Nase dominieren Amarena, wilde Beeren, Wacholder sowie feine florale Anklänge von Wildrose und getrockneter Heidelbeere. Am Gaumen wirkt der Dolcetto frisch, seidig und ausgewogen; Tannine und Säure sind harmonisch miteinander verwoben. Trotz seiner Zugänglichkeit besitzt er Substanz und Entwicklungspotenzial – ein klassisch geprägter, kompromisslos präziser Wein, der zugleich zeitgemäß wirkt: fein, balanciert und überraschend anspruchsvoll.

Fein, balanciert und überraschend anspruchsvoll – ein Dolcetto, der weit über das Gewohnte hinausgeht.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit etwas Entwicklungspotenzial; bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Tomaten- oder Fleischsugo, zu Pizza und gegrilltem Gemüse sowie zu jungem bis mittelreifem Käse.


Lage: Dolcetto d'Alba DOC, Neive/Langhe (Piemont, Italien); klassische Dolcetto-Lage
Klassifikation: Dolcetto d'Alba DOC, Dolcetto (trocken)
Ausbau: 100 % Dolcetto; Spontangärung, verlängerte Maischestandzeit, spontane Malo, Ausbau im Edelstahltank

Mehr erfahren ...