Viña de Martín A Torna dos Pasás ist ein charaktervoller galicischer Rotwein aus autochthonen Sorten der DO Ribeiro. Eine grobe Hausnummer der Cuvée: rund 50 % Brancellao, 20 % Ferról, der Rest entfällt auf die beiden Caiño-Sorten – ein frischer, würziger und überraschend lagerfähiger Wein.
Ribeiro / Galicien
Die DO Ribeiro im atlantisch geprägten Galicien ist eine der ältesten Weinregionen Spaniens. Viña de Martín (Luis Anxo Rodríguez) zählt zu ihren angesehensten Erzeugern und arbeitet mit den heimischen, fast vergessenen Rebsorten der Region. In normalen Jahrgängen entstehen vom A Torna dos Pasás rund 8.000 Flaschen.
Assemblage und Ausbau
Feldblend aus etwa 50 % Brancellao, 20 % Ferról und den beiden Caiño-Sorten. Der Wein reift rund ein Jahr in kleinen, gebrauchten Barricas, wird dann abgefüllt und ruht ein weiteres Jahr auf der Flasche. Trocken ausgebaut – und mit Reifepotenzial: Zehn oder zwölf Jahre machen ihm nichts aus.
Im Glas
Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase frische rote Frucht, florale Noten, mediterrane Kräuter und eine feine atlantische Würze. Am Gaumen schlank, frisch und finessenreich, mit fein gewobenen Tanninen, lebendiger Säure und langem, mineralischem Abgang.
Am Tisch
Bei 15–17 °C servieren, gern leicht gekühlt – ein eleganter, vielseitiger Speisebegleiter.
Passt zu: Geflügel, gebratenem Fisch, Schweinefleisch, Pilzgerichten und mittelreifem Käse.
Der Baglio Gibellina U Passimiento ist eine sizilianische Rotwein-Cuvée aus 70 % Nero d'Avola und 30 % Frappato, gewonnen aus angetrockneten Trauben im Appassimento-Stil – dem sizilianischen Gegenstück zum Amarone. Erzeugt wird der Wein rund um den befestigten Gutshof Baglio Gibellina bei Gibellina in der Provinz Trapani. Die Konzentration der getrockneten Beeren bringt Aromen von Rosinen, dunklen Früchten und Schokolade, während die früh gelesene Frappato für Frische sorgt. Das Ergebnis ist ein weicher, halbtrockener Rotwein mit reifer Kirsche und weichem Tannin.
Gibellina – Trapani, Sizilien
Baglio Gibellina liegt im Westen Siziliens, eingebettet zwischen den Hügeln von Salemi und Santa Ninfa. Die Weinberge stehen in Hügellagen zwischen rund 300 und 600 Metern über dem Meer, erzogen im Guyot-System auf lehmigen, tonhaltigen Böden mit begrenzten Erträgen. Das mediterrane Klima und die Höhenlage prägen Reife und Frische der Trauben. Eingestuft ist die Cuvée als Sicilia DOC.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus 70 % Nero d'Avola und 30 % Frappato. Die Frappato-Trauben werden früh bei einsetzender Reife gelesen, um ihre Frische zu erhalten, und langsam in kleinen Edelstahltanks vergoren. Die Nero d'Avola-Trauben bleiben besonders lange am Rebstock und trocknen dort natürlich an, ähnlich einer Trockenbeerenauslese; nach schonender Pressung vergären sie temperaturkontrolliert. Beide Moste reifen im Edelstahltank und werden anschließend zur fertigen Cuvée vermählt.
Im Glas
Im Glas ein dunkles, leuchtendes Rot. In der Nase ein konzentriertes Bukett aus Rosinen, dunklen Früchten und reifer Kirsche, dazu Vollmilchschokolade und Noten von Rumtopf. Am Gaumen weich und halbtrocken, mit konzentrierter Frucht, weichen, eleganten Tanninen und einer frischen Säure, die die Süße der getrockneten Beeren ausbalanciert. Der Abgang bleibt warm und harmonisch.
Am Tisch
Klassische Begleitung: Schmorgerichte, geschmortes rotes Fleisch, Wild und gegrilltes Gemüse. Der weiche, halbtrockene Stil trägt auch kräftigen Hartkäse – oder den Wein solo am Kamin. Trinkreif ab sofort; bei kühler, dunkler Lagerung bis etwa 2030. Serviertemperatur 16–18 °C.
Schwedhelm Zellertal Rosé Brut ist der Rosésekt aus der Nordpfalz, in dem die Brüder Stephan und Georg Schwedhelm den kühlen Stil ihres Hauses ins Glas bringen. Aus roten Burgundertrauben der Kalksteinhänge des Zellertals entsteht ein Schaumwein mit heller Beerenfrucht und straffer Säure. Klassische Flaschengärung und Reife auf der Hefe geben ihm Cremigkeit und ein feines Mousseux.
Zellertal
Das Zellertal liegt im äußersten Norden der Pfalz, an der Grenze zu Rheinhessen, und zählt zu den kühlsten Lagen des Anbaugebiets. Die Südhänge fallen bis zu 35 Grad steil ab; darunter liegt der kalkreiche Boden eines Urmeeres, durchsetzt mit fossilen Muscheln. Dieser Muschelkalk prägt die Schwedhelm-Sekte salzig-mineralisch und trägt ihre kühle Säurestruktur.
Assemblage und Ausbau
Der Rosé entsteht sortenrein aus früh und selektiv von Hand gelesenen roten Trauben der Kalksteinlagen. Nach schonender Pressung folgt die klassische Flaschengärung, anschließend reift der Sekt auf der Hefe, bevor er degorgiert wird. Das Hefelager bringt die cremige Textur und das feine Mousseux.
Im Glas
In der Nase helle Beerenfrucht – Himbeere und Erdbeere – mit einem Hauch Brioche. Am Gaumen ausbalanciert: frische Säure trifft auf eine subtile Cremigkeit, die an leichtes Brioche erinnert. Der Abgang bleibt trocken und klar, ohne Restsüße.
Am Tisch
Als Aperitif zu feierlichen Anlässen oder als Begleiter durchs Menü. Nach dem Degorgieren trinkreif; kühl und dunkel gelagert hält er sich einige Jahre.
Klassische Begleitung: Lachs, Sushi, helles Geflügel. Bei 10–12 °C servieren.
Ellermann-Spiegel Pinot Noir Goldkapsel ist ein trockener Spätburgunder aus der Spitzenlinie des Weinguts Ellermann-Spiegel in der Pfalz. Aus selektierten Burgunder-Klonen, über zwei Jahre im Barrique ausgebaut und unfiltriert abgefüllt – puristisch, facettenreich und klar.
Pfalz
Die Familie Spiegel liebt Pinots aus dem Burgund. Für den Goldkapsel-Spätburgunder wurden die besten Pinot-Klone selektiert und in die Pfälzer Weinberge bei Kleinfischlingen gepflanzt. Die Goldkapsel kennzeichnet die Spitzenweine des Hauses, aus selektiver Lese.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortiger Spätburgunder (Pinot Noir). Nach selektiver Handlese reift der Wein über zwei Jahre in kleinen Barriquefässern. Die Abfüllung erfolgt schonend und unfiltriert, was Tiefe und Textur bewahrt.
Im Glas
Puristisch und klar. In der Nase zarte Holzaromen, etwas Fichte und Brioche, dazu Veilchen, Brombeere und Himbeere. Am Gaumen wilde Beerenfrucht mit knackiger Säurestruktur und erdigen Noten von Tabak, Leder, Erde und Pilz. Das Finale ist lang, filigran und vibrierend.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren; etwas Luft oder eine Karaffe öffnen den Wein. Ein feiner, ausdrucksstarker Pinot für anspruchsvolle Begleitung.
Klassische Begleitung: Wild, Ente, Lamm, Pilzgerichte und gereifter Käse.
RieslingLorch PfaffenwiesGeorg Breuer · RüdesheimSteillage · SüdwestHunsrückschiefer · Taunusquarzitbis 55 J. Rebentrocken · nur 2.586 Flaschen2019
Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2019 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.
Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein
Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.
Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.
Jahrgang 2019 – Rheingau
2019 gilt im Rheingau als sehr guter Jahrgang mit reifer, konzentrierter Frucht und markanter, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – Konzentration und lebendige Säure im Gleichgewicht.
Ausbau
Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2019; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.
Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung. Nur 2.586 Flaschen.
Im Glas
Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.
Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.
Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.
ChardonnayMeursault 1er CruCôte de Beaune2020Santenots · Reben seit 1905
Der Meursault Santenots 1er Cru 2020 der Domaine Marquis d'Angerville ist eine absolute Rarität: ein Chardonnay aus einer der berühmtesten Rotweinlagen der Côte de Beaune, der die Mineralität dieses Terroirs in gespannter, salziger Form einfängt – fernab des buttrigen Meursault-Klischees.
Santenots – der „Volnayste" unter den Meursault-Lagen
Santenots liegt nördlich des Dorfes Meursault, an der Grenze zu Volnay. Der mergelige, sehr kalk- und eisenhaltige Boden eignet sich so gut für Pinot Noir, dass die meisten Weine hier als Volnay-Santenots gefüllt werden. Je nach Rebsorte darf der Climat den Namen Volnay (Pinot Noir) oder Meursault (Chardonnay) tragen.
Die Domaine Marquis d'Angerville besitzt hier eine rund 1,05 Hektar große Parzelle, die Sem d'Angerville bereits 1905 mit Chardonnay bestockte, um einen weißen Premier Cru zu erzeugen. Südost-Ausrichtung, moderate Hangneigung und alte Reben liefern die Grundlage für diesen außergewöhnlichen Weißwein.
Jahrgang 2020 – Côte de Beaune
2020 war ein warmer, trockener und sonnenreicher Jahrgang im Burgund mit früher Lese und naturgemäß geringen Erträgen. Das brachte reife, konzentrierte Trauben.
In den besten weißen Lagen bewahrten Säurespannung und Frische die Balance – Eigenschaften, die bei diesem mineralisch geprägten Santenots besonders gut zur Geltung kommen.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2020.
Vinifizierung und Ausbau erfolgen im Fass, bewusst ohne übermäßiges Bâtonnage – ein zurückhaltender Ausbau, der dem Wein zusätzliche Energie und Spannung verleiht, statt ihn mit Holz zu überlagern.
Im Glas
Das Bouquet zeigt Birne, Zitruszeste, Haselnuss und einen Hauch Honigwabe, dazu feine florale Noten und einen Anklang von Feuerstein. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, präzise und animiert von einer vibrierenden Säure, mit kreidiger Struktur und salzigem, langem Finale.
Mineralisch, salzig und energiegeladen – ein Meursault fernab des buttrigen Klischees.
Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre hervorragend lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.
Am Tisch
Edelfisch, Hummer und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce oder Kalb. Ein großer Weißwein für die festliche Küche.
Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese Speyer 2021 Late Release
Weißwein · Mosel · Riesling Spätlese (fruchtsüß)
RieslingThörnicher Ritsch · Im SpeyerMoselSpätlese · fruchtsüßLate Release · gereift
Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Spätlese 2021 Late Release von Hermann Ludes ist ein bereits gereifter, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – spät freigegeben und damit trinkreif, aus einer der spannungsgeladensten Parzellen der Ritsch.
Thörnicher Ritsch – Im Speyer
Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.
Die Parzelle „Im Speyer" erhebt sich extrem steil und optimal nach Süden ausgerichtet aus dem Moseltal. Der devonische Schiefer speichert Wärme und bietet den Reben nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und mineralischer Prägung. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist „Im Speyer" noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.
Jahrgang 2021 – Mosel
2021 war an der Mosel ein kühler, klassischer Jahrgang mit spätem Herbst und später Lese. Er brachte präzise, filigrane Rieslinge mit lebendiger Säure, moderaten Mostgewichten und großer Klarheit – eine gefeierte Rückkehr zum klassischen Mosel-Stil.
Als „Late Release" wurde dieser Wein erst nach mehrjähriger Reife freigegeben und zeigt heute bereits erste Reifenoten, ohne die Spannung der Ritsch zu verlieren.
Vinifikation und Ausbau
Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, klassischer Prädikatswein (Spätlese, fruchtsüß).
Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Vor der Freigabe reifte der Wein mehrere Jahre – Ludes füllt und veröffentlicht seine Weine bewusst dann, wenn sie ihm am besten gefallen.
Im Glas
Über der kühlen Mosel-Frucht aus Apfel, Weinbergspfirsich und Zitrus zeigen sich beginnende Reifenoten von Honig und getrocknetem Obst, dazu feine Schieferwürze. Am Gaumen balanciert die rassige, gaumenreinigende Säure die fruchtige Süße; straff, salzig-mineralisch und lang im Abgang, mit der zusätzlichen Spannung der Speyer-Parzelle.
Kühle Frucht und beginnende Reife, getragen von rassiger Säure und salziger Mineralität.
Bereits trinkreif, mit weiterem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.
Am Tisch
Zu würziger asiatischer Küche, Geflügelcurry, kräftigem Fisch oder reifem Käse. Auch ein eleganter Solist mit Flaschenreife.
RieslingNiederhäuser KlammKabinett · fruchtsüßDönnhoffVDP.Große Lage · NahePorphyr mit schiefrigen Elementensteilste Lage der Nahe2023
Der Dönnhoff Niederhäuser Klamm Riesling Kabinett 2023 stammt aus einer der steilsten Lagen der Nahe, direkt neben der Hermannshöhle. Ein sehr eleganter Kabinett mit feiner Säurefrucht von Zitrus und Pfirsich.
Niederhäuser Klamm – steiler Einschnitt neben der Hermannshöhle
Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. In direkter Nachbarschaft der Hermannshöhle liegt die Große Lage Klamm. Der sehr alte Name „Klamm" beschreibt die Landschaft und bedeutet einen Einschnitt in die Felsen des Berges.
Hier gehören die Weinberge zu den steilsten des gesamten Nahegebiets. Die Böden sind extrem gesteinsreich – zum großen Teil Porphyr, durchmischt mit schiefrigen Elementen. So entsteht ein sehr eleganter Riesling mit einer ausgeprägten, feinen Säurefrucht von Zitrus und Pfirsich.
Jahrgang 2023 – Nahe
2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, fruchtsüßen Kabinett mit klarer Balance aus Süße und Säure.
Herstellung und Ausbau
Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus der Niederhäuser Klamm, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Porphyr mit schiefrigen Elementen.
Nach selektiver Handlese erfolgen Vergärung und Reife in Edelstahl und großen Eichenfudern, wodurch die aromatische Reinheit und der Ausdruck des vulkanischen Terroirs bewahrt bleiben. Die kühle Gärung erhält die feine Restsüße und die lebendige Säure.
Im Glas
Ein sehr eleganter, fruchtsüßer Kabinett: Zitrus und Pfirsich, dazu Aprikose, reifer roter Apfel, florale Anklänge und eine klare, kühle Mineralität. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer betonten, feinen Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.
Zitrus und Pfirsich über Aprikose, reifem rotem Apfel und kühler Mineralität – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von einer betonten, feinen Säure und frischem Nachhall.
Ein filigraner, frischer Nahe-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.
Am Tisch
Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.
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