Intermezzo: Huerta de Albalá Taberner N° 1 2006

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Huerta de Albalá Taberner N° 1 2006 – Vino de la Tierra de Cádiz

Im Duft erwartet den verehrten Trinker zunächst eine wahre Holzorgie, die wohl durch den gezielten Einsatz diverser Barriquefässer erreicht wurde. Nach reichlicher Belüftung gesellen sich diverse medizinische Noten dazu. Man fühlt sich ein wenig an die Duftnoten in einer Notfallambulanz erinnert. ( Das tut richtig…gut). Der Geschmack präsentiert eine leicht unreife Cassisnote, die sich beim weiteren Trinken auch festsetzt. Am Gaumen wirkt dieser Wein außer den omnipräsenten Johannisbeer Noten eher blass und hohl. Der Abgang ist weichgespült und dann doch eher dezent. Eine wirkliche Identität ist eigentlich nur auf dem Etikett zu erkennen. (Eigentlich ist dieser Wein gar nicht so schlimm, aber das Preis- Leistungsverhältnis….tatü..tata).

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Rebsorten

Martin Waßmer Dottinger Castellberg Gewürztraminer trocken

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Waßmer Dottinger Castellberg Gewürztraminer ist ein kraftvoller, kompakter Traminer aus einem der sonnenreichsten deutschen Anbaugebiete. Ein wahrer Aromenkünstler, der mit komplexen Aromen von Gewürzen, Litschi und Rosenwasser ein kleines Feuerwerk am Gaumen erzeugt.


Baden / Dottinger Castellberg

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet – einem der sonnenreichsten deutschen Anbaugebiete. Die Lage Dottinger Castellberg bietet dem aromatischen Gewürztraminer ideale Bedingungen für Kraft und Komplexität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gewürztraminer. Der Ausbau bewahrt die kraftvolle, vielschichtige Aromatik und die kompakte Struktur der Lage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Gelb. In der Nase komplex und vielschichtig, mit Gewürzen, Litschi und Rosenwasser. Am Gaumen tief und facettenreich, kraftvoll und changierend, der sich mit jedem Schluck verändert und ein kleines Aromenfeuerwerk erzeugt; trockener, langer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als trockener Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: arabischer und asiatischer Küche, würzigen Currys, kräftigem Käse und Gänseleber.


Lage: Baden, Markgräflerland – Dottinger Castellberg (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Gewürztraminer, trocken
Ausbau: aromabetont, kraftvoll und komplex

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Frankreich

Jean-Philippe Fichet Meursault Le Tesson 2021

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault Lieu-dit · Le Tesson Côte de Beaune 2021 Premier-Cru-Niveau

Der Meursault Le Tesson 2021 der Domaine Jean-Philippe Fichet ist ein laserpräziser, mineralischer Chardonnay aus einem der besten Village-Lieux-dits Meursaults – fern jedes butterig-holzigen Klischees, fokussiert und auf Premier-Cru-Niveau.


Le Tesson – Lieu-dit auf Premier-Cru-Niveau

Der prestigeträchtige Lieu-dit Le Tesson verdankt seinen Namen den „tessons" – Kalksteinsplittern, die den Boden prägen. Die ost-exponierte Parzelle liegt auf einem ausgewogenen Boden zwischen Ton und Kalk über einem Untergrund aus Kalkmergel, auf denselben Höhenlinien wie die besten Crus von Meursault, in direkter Fortsetzung der Premiers Crus.

Le Tesson wird daher qualitativ oft mit einem Premier Cru verglichen; Fichets Version übertrifft regelmäßig die Premier-Cru-Abfüllungen anderer Erzeuger – fokussiert wie ein Laserstrahl, mit Gewicht und Länge am Mittelgaumen.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein klassischer, kühler Jahrgang. Ein verheerender Aprilfrost und feuchte Witterung reduzierten die Mengen drastisch und verlangten höchste Sorgfalt im Weinberg; gelesen wurde spät.

Das Ergebnis sind präzise, spannungsreiche Weißweine mit moderaten Alkoholen, lebendiger Säure und klarer Herkunft – eine Rückkehr zum „klassischen" Burgunder-Stil nach den warmen Vorjahren.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Fichet arbeitet kompromisslos auf Transparenz: niedrige Erträge durch strengen Winterschnitt, lange sanfte Pressung, eine kühl gestartete Gärung. Der Ausbau dauert insgesamt rund 18 Monate – etwa 12 Monate im Fass (überwiegend gebraucht, mit geringem Neuholzanteil) bzw. in österreichischen Foudres, gefolgt von sechs Monaten im Tank. Auf aggressives Bâtonnage wird bewusst verzichtet.

Im Glas

Im lagen- und haustypischen Profil: Zitronenöl und Zitruszeste, Birne, geröstete Haselnuss und weiße Blüten über einem Grund aus zerstoßener Kreide. Am Gaumen konzentriert und satiniert, mit klarem Schnitt und viel Energie; eine salzig-mineralische Spannung trägt den Wein zu einem langen, präzisen Abgang.

Fokussiert wie ein Laserstrahl – salzige Mineralität, klarer Schnitt und große Länge.

Profitiert von Reife; Trinkfenster etwa 2025–2032. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Hummer, Steinbutt, Cèpes-Risotto oder Edelfisch in Buttersauce. Nach einigen Jahren Reife auch ein großer Begleiter zu gereiftem Käse.


Lage: Meursault „Le Tesson" (Côte de Beaune); ost-exponierter Lieu-dit, ton-kalkiger Boden über Kalkmergel, auf Premier-Cru-Höhenlinien
Klassifikation: Meursault (Village-Lieu-dit)
Ausbau: Chardonnay; lange Pressung, ~18 Monate (12 Monate Fass/Foudre, wenig neues Holz, +6 Monate Tank), wenig Bâtonnage

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Frankreich

Le Moine Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin 1er Cru Lavaut Saint-Jacques Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru 2021 stammt aus einem der besten Premiers Crus von Gevrey-Chambertin, am Eingang der Combe de Lavaux – ein eleganter, fein gezeichneter Pinot Noir mit kühler Frische. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Lavaut Saint-Jacques – Eleganz am Eingang der Combe

Lavaut Saint-Jacques (auch Lavaux-Saint-Jacques) ist eine 9,5 Hektar große Premier-Cru-Lage westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin, am Eingang der Combe de Lavaux – einem kleinen Tal, das in die Côte d'Or einschneidet. Sie zählt zu den besten Premiers Crus der Gemeinde und liegt direkt unterhalb des berühmten Clos Saint-Jacques, mit dem sie die Bodenstruktur teilt.

Die Combe bringt kühle Westwinde in die Reben: Das verlangsamt die Reife, sorgt für große Tag-Nacht-Schwankungen und einen etwas schlankeren, frischen Stil. Die flachen, steinigen Böden mit hohem Kalkstein-Ton-Anteil und gute Drainage begrenzen den Ertrag und lenken die Energie in hochwertige Trauben – die Basis komplexer, frischer Pinot Noirs.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer kühlen, frischen Lage wie Lavaut Saint-Jacques ergibt das einen besonders eleganten, fein gezeichneten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom kühlen Mesoklima der Combe und den kalk-tonigen Steinböden lebt dieser Gevrey: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn schlank, fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Helle rote Frucht, florale und würzige Tiefe – schlank, seidig und elegant, mit feinem Tannin und kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Gevrey-Chambertin Lavaut Saint-Jacques 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~9,5 ha am Eingang der Combe de Lavaux, unterhalb Clos Saint-Jacques; flache, steinige Kalkstein-Ton-Böden
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Länder/Regionen

Ziereisen Jaspis Unterirdisch Gutedel 2022

Wein · Roter Gutedel · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Unterirdisch 2022 ist ein Roter Gutedel von Hanspeter Ziereisen aus Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Streng vinifiziert – keine Filtration, kein Schwefelzusatz, drei Jahre Ausbau – zeigt der Wein, was diese seltene Rebsorte mit Zeit und handwerklicher Konsequenz leisten kann.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im südlichen Markgräflerland, eingebettet zwischen Schwarzwald, Rhein und Elsass – eine der wenigen deutschen Regionen, in denen Roter Gutedel noch traditionell verankert ist. Die Lagen ruhen auf Kalkverwitterungsböden mit Lössauflagen, die dem Wein Spannung und Mineralität geben. Die Nähe zum Oberrhein sorgt für ein gemäßigtes Klima mit langen Reifephasen. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Rotem Gutedel, zu 100 % handgelesen und abgebeert. Die Vergärung erfolgt ein Jahr in einer im Weinberg vergrabenen Tonamphore – die konstante Erdtemperatur verlangsamt den Prozess und erhält die aromatische Präzision. Anschließend reift der Wein zwei weitere Jahre im Holz. Abgefüllt ohne Filtration und ohne Schwefeldioxidzusatz, mit einem Teil der Hefe im Gebinde – eine leichte Trübung ist naturbedingt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase rote Beeren, Himbeere und eine dezente Holzwürze, unterlegt von salziger Mineralik. Am Gaumen sofort viel Zug – eine straffe, spannungsvolle Struktur, die sich durch den gesamten Trunk zieht. Mit nur leichtem Alkohol bleibt er ultrafrisch und dennoch substanziell. Der Abgang ist lang, mit anhaltendem Spiel zwischen Frucht und Mineralität – kein Reduktionston, kein Holzüberhang.

Am Tisch

Durch den dreijährigen Gesamtausbau jetzt trinkreif; weitere Entwicklung bis 2028–2030. Vor dem Einschenken einige Minuten stehend ruhen lassen, dann dekantieren – das reduziert Schwebstoffe und öffnet die Aromatik. Bei 12–14 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Lachs, Ziegenkäse, Linsen mit Kräutern und Kalbsbries – durch seine Frische und Spannung auch solo am Abend.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Roter Gutedel, trocken
Ausbau: 1 Jahr in vergrabener Tonamphore, 2 Jahre Holz; ohne Filtration und ohne Schwefelzusatz
Jahrgang: 2022

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Spirituosen

Prinz Alte Marille

Spirituose · Obstbrand · Holzfassreifung · Österreich

Prinz Alte Marille ist eine holzfassgereifte Marillenspezialität der Fein-Brennerei Prinz aus Österreich. Aus vollreifen, saftig-süßen Marillen mit ihrem charakteristisch blumigen Aroma destilliert – goldgelb, intensiv-fruchtig und mild, mit feiner Holzfassnote.


Herkunft

Die Fein-Brennerei Prinz aus Hörbranz in Vorarlberg (Österreich) ist für ihre Obstbrände und die holzfassgereiften „Alten Sorten" bekannt. Die Marillen stammen von Obstbauern aus den Ausläufern der Alpen und werden auf dem hauseigenen Obsthof optisch und sensorisch geprüft.

Destillation und Reifung

Entkernt, entstielt und eingemaischt, vergärt die Maische rund 18 Tage. Im zweifachen Brennverfahren entsteht ein fruchtig-aromatisches Destillat, das anschließend mehrjährig im feinporigen Steingut reift. Den geschmacklichen Abschluss bildet das Finish im Holzfass; zuletzt wird der milde Brand mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert.

Im Glas

Schöner goldgelber Farbton aus der Holzfasslagerung. In der Nase intensiv-fruchtig, mit den sortentypischen, leicht blumigen Marillennoten. Am Gaumen vollmundig, mit dezenter Süße und Holzfassnote. Mild und fruchtig bis in den Abgang.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen. Die fruchtige Art passt auch zu Dessert, zu Marillenknödeln oder über Eis geträufelt.

Klassisch solo: gekühlt pur, als Digestif oder zum Dessert.


Herkunft: Hörbranz, Vorarlberg (Österreich)
Art: holzfassgereifte Marillenspezialität (Obstbrand)
Destillation: zweifaches Brennverfahren
Reifung: mehrjährig im Steingut, Finish im Holzfass; mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert

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Rebsorten

Huber Spätburgunder Alte Reben trocken 2023

Rotwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Alte Reben (gehobener Ortswein) Bernhard Huber Malterdingen · Baden Reben ~30–70 Jahre Muschelkalk Maischegärung · ~⅓ neues Barrique unfiltriert · 2023

Der Bernhard Huber Spätburgunder Alte Reben 2023 ist ein gehobener Ortswein aus den ältesten Malterdinger Parzellen – schon unter Bernhard Huber einer der großen deutschen Pinots. Dicht und kraftvoll, zugleich elegant und mineralisch.


Alte Reben – die ältesten Malterdinger Parzellen

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den führenden Spätburgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut. Schon vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder aus dem Burgund nach Malterdingen, weil sie hier denselben verwitterten Muschelkalk vorfanden.

In den „Alte Reben" fließen viele Parzellen unmittelbar neben dem Bienenberg GG – allesamt Malterdinger Lagen, dazu abgestufte Bienenberg-Fässer. Die Reben sind zwischen rund 30 und fast 70 Jahre alt und wurzeln auf kalk- und muschelkalkreichen Böden. Ihre geringen Erträge verleihen dem Wein besondere Tiefe und Konzentration.

Jahrgang 2023 – Baden

Nach dem trockenen 2022 füllten reiche Winterniederschläge die Wasserreserven; die älteren Reben kamen gesund durch den heißen, trockenen Frühsommer. Ein regenreicher August brachte die Wende und sicherte Frische und Balance. 2023 verbindet aromatische Dichte mit rassiger Kühle – ideale Voraussetzungen für einen dichten, zugleich transparenten Pinot.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (gehobener VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2023; 100 % Spätburgunder von alten Reben auf Muschelkalk.

Traditionelle Maischegärung, 2023 komplett entrappt; im herausfordernden Jahr wurde etwas kräftiger extrahiert (sechs- bis achtmal untergestoßen), um Dichte und Gerbstoff zu gewinnen. Der Ausbau erfolgt rund 16 bis 18 Monate in burgundischen Barriques, davon etwa ein Drittel neues Holz. Unfiltrierte Füllung.

Im Glas

Ein dichter, zugleich transparenter Pinot: rote Kirsche und Himbeere, dazu Cassis und Cranberry, feine Kräuter- und Gewürznoten sowie eine rauchig-mineralische Nuance und ein Hauch Holz. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, saftig und klar strukturiert, mit feinkörnigem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und einem salzig-frischen, langen Nachhall.

Rote Kirsche, Himbeere und Cranberry über Cassis, feiner Würze und rauchiger Mineralität – saftig und klar strukturiert, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, salzig-frischem Nachhall.

Ein dichter, langlebiger Pinot mit gutem Reifepotenzial; jung gern karaffieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wild, zu Lamm und Kalb, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); alte Reben (~30–70 Jahre) auf kalk-/muschelkalkreichen Böden, u. a. neben dem Bienenberg
Klassifikation: Spätburgunder, gehobener VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: traditionelle Maischegärung, komplett entrappt, ~16–18 Monate in burgundischen Barriques (~⅓ neu), unfiltrierte Füllung

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Weine

Metzger Traubensaft Clara rot

Traubensaft · rot · alkoholfrei · Pfalz

Metzger Traubensaft Clara rot ist ein fruchtig-süßer roter Traubensaft vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Zuckersüß, mit den schönsten Flecken auf der Wiese – und dem Paule hat sie völlig den Kopf verdreht. Ein alkoholfreier Genuss für die ganze Familie.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus reifen roten Trauben entsteht dieser fruchtig-süße Traubensaft – ein alkoholfreier Genuss.

Herstellung

Der rote Traubensaft wird aus reifen Trauben gewonnen und ist alkoholfrei. Die natürliche Fruchtsüße bleibt erhalten.

Geschmack

Tiefes Rot. Fruchtig und süß, mit dem vollen Aroma reifer roter Trauben. Saftig und rund.

Zum Genuss

Gut gekühlt servieren, pur oder mit Wasser/Soda gespritzt. Ein alkoholfreier Genuss für jede Gelegenheit.

Klassische Begleitung: als alkoholfreie Alternative zum Apéritif, zu Gebäck, Obst oder solo.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Roter Traubensaft (alkoholfrei)
Mindesthaltbarkeit (MHD): Ende 2026

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Italien

Farnese Edizione Vino Rosso Limited Release

Rotwein · Cuvée · Appassimento · Italien

Farnese Edizione Vino Rosso Limited Release ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Süditalien. Eine Selektion aus fünf autochthonen Rebsorten – Montepulciano, Sangiovese, Primitivo, Negroamaro und Malvasia Nera – aus angetrockneten Trauben, 18 Monate im Barrique gereift. Tiefes Granatrot, vollmundig und füllig.


Süditalien

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Die „Edizione"-Cuvée vereint fünf typische Rebsorten aus Apulien und den Abruzzen zu einem kraftvollen Stil – hier als limitierte Abfüllung.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Montepulciano, Sangiovese, Primitivo, Negroamaro und Malvasia Nera. Nach der Ernte werden die Trauben angetrocknet (Appassimento), was Zucker und Aromen konzentriert. Die malolaktische Gärung und die 18-monatige Reife finden im Barrique statt – für Tiefe, Struktur und Röstnoten.

Im Glas

Tiefes Granatrot. In der Nase eine verschwenderische Fülle aus reifen Backpflaumen, Amarenakirschen, schwarzer Johannisbeere und geröstetem Brot. Am Gaumen vollmundig und dicht, mit guter Struktur und schmeichelnden Tanninen. Langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Karaffe öffnet den Wein. So gehaltvoll, dass er auch solo überzeugt – fast eine Weinmahlzeit für zwischendurch.

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, Wild, reifer Käse und dunkle Schokolade.


Lage: Süditalien (Italien)
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (Vino d'Italia, trocken)
Ausbau: angetrocknete Trauben (Appassimento), 18 Monate im Barrique

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