Wild Schicksal

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Rebsorten

Weingut Metzger Pinot Noir Am Hesselbrunnen Lagenwein 2022

Rotwein · Deutschland · Pinot Noir

Pinot Noir (Spätburgunder) Lagenwein · Deutschland (Pfalz) Einzellage Am Hesselbrunnen · kalkreich Romanée-Conti-Klone · Reben ab 2018 2022 · teils Leroy-Fass / neues Barrique

Der Pinot Noir Am Hesselbrunnen 2022 des Weinguts Metzger ist ein spektakulärer deutscher Spätburgunder. Schon der Jungfernjahrgang aus der kargen, kalkreichen Einzellage Mühlheim am Hesselbrunnen zählt zu den besten Rotweinen, die je in Deutschland erzeugt wurden – das Rebmaterial stammt von Klonen der Romanée-Conti.


Am Hesselbrunnen – Kalk und Romanée-Conti-Klone

Die Einzellage Mühlheim am Hesselbrunnen ist von kargen, kalkreichen Böden geprägt – eine ideale Basis für mineralischen Spätburgunder. Die Pinot-Noir-Reben wurden erst 2018 gepflanzt und sind noch jung; das Rebmaterial stammt von Klonen aus der wohl berühmtesten Weinlage der Welt, der Romanée-Conti im Burgund.

Das Weingut Metzger keltert hier seinen Jungfernjahrgang 2022 – ein Ergebnis, das die Familie und ganz Deutschland aufhorchen ließ.

Jahrgang 2022 – Deutschland

2022 war in Deutschland ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang mit gesunder, reifer Ernte.

Für die deutschen Rotweine steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei guter Frische – ein herausragender Jahrgang, besonders für Spätburgunder.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von 2018 gepflanzten Reben (Romanée-Conti-Klone).

Der Ausbau erfolgte teils in einem gebrauchten Fass der Domaine Leroy, teils in einem neuen Barrique aus bester französischer Eiche.

Im Glas

Im Duft verführerisch und wild: eingemaischte rote Früchte, Zeder, wilde Sauerkirschen, ein Hauch Veilchen und dezente Würze, ständig im aromatischen Wandel. Am Gaumen ein ganz großer Rotwein – Frucht, Säure und Holz fein verschmolzen, ein Rausch aus Frische, Tiefe, Erde und Länge: kraftvoll, elegant und majestätisch zugleich.

Eingemaischte rote Frucht, Zeder und wilde Sauerkirsche – ein Rausch aus Frische, Tiefe und Länge, kraftvoll und elegant.

Schon jung faszinierend, mit Potenzial für einige Jahre Reife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Ente und Wild, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein eleganter, zugleich kraftvoller Begleiter für den besonderen Anlass.


Lage: Mühlheim am Hesselbrunnen (Einzellage), Deutschland (Pfalz); karger, kalkreicher Boden; Reben ab 2018 (Romanée-Conti-Klone)
Klassifikation: Lagenwein (Deutschland)
Ausbau: Pinot Noir; teils gebrauchtes Fass (Domaine Leroy), teils neues Barrique (französische Eiche)

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Weine

Legrand Latour Ypresien Brut Nature BIO

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Legrand-Latour Yprésien Brut Nature ist kräftig, würzig und salzig: eine ausdrucksstarke, biozertifizierte Cuvée aus Meunier und Pinot Noir mit viel Tiefe und Eleganz. Nach langem Ausbau zeigt er ein vielschichtiges Aromenspiel und eine beeindruckende Struktur.


Champagne

Das Haus Legrand-Latour erzeugt terroirgeprägte Winzer-Champagner in der Champagne und arbeitet biozertifiziert (FR-BIO-01). Der Name Yprésien verweist – wie bei den Schwester-Cuvées – auf die geologische Prägung der Böden, die dem Champagner seine salzige Mineralität verleihen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Meunier und 40 % Pinot Noir. Nach 12 Monaten im Holzfass reift der Champagner über 42 Monate auf der Hefe, was ihm Vielschichtigkeit, Struktur und Tiefe verleiht. Ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase getrocknete Früchte, Orangenzesten und feine Röstaromen. Am Gaumen druckvoll, mit salziger Mineralität und nussigen Noten, dabei frisch und klar; langer, strukturierter Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren – als charaktervoller Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Krustentieren, Pilzgerichten, edlem Fisch, Geflügel und reifem Käse.


Lage: Champagne (Frankreich); Legrand-Latour
Klassifikation: Champagne – Cuvée aus 60 % Meunier & 40 % Pinot Noir, Brut Nature (naturherb)
Ausbau: 12 Monate Holzfass, über 42 Monate Hefelager, ohne Dosage

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Länder/Regionen

Markus Schneider Black Print

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Black Print ist die vielleicht bekannteste Rotwein-Cuvée des Guts – Rotwein Made in Germany. Dunkle Frucht und viel Konzentration verdankt der Wein dem Zusammenschluss von hochreifem Lesegut und individuellen Standorten.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Die Trauben stammen von individuellen Standorten; die größte Herausforderung liegt darin, für die sehr unterschiedlichen Rebsorten jeweils den optimalen Erntezeitpunkt zu treffen.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos und Cabernet Dorsa. Aus hochreifem Lesegut entsteht ein dunkelfruchtiger, konzentrierter Rotwein von internationaler Statur. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Frucht wie Brombeere und Cassis, verbunden mit feiner Würze und Röstnoten. Am Gaumen konzentriert und kräftig, mit dichter Frucht, samtigem Tannin und einem langen, druckvollen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Braten, Steak, Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rotwein-Cuvée – St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos & Cabernet Dorsa, trocken
Ausbau: dunkelfruchtig und konzentriert, aus hochreifem Lesegut

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USA

Saxum Broken Stones 2015

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 75 % neue Barriques 2015

Der Saxum Broken Stones 2015 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Aus dem ertragsarmen Jahrgang 2015 besonders konzentriert.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2015 – Paso Robles

2015 war an der kalifornischen Central Coast ein ertragsarmer Jahrgang: Trockenheit und eine kleine Ernte brachten besonders konzentrierte, dichte Weine mit guter Frische. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Broken Stones 2015 heute am Beginn seiner Reifephase: Die primäre Frucht gewinnt zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen hinzu, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 48 % Syrah, 21 % Mourvèdre, 20 % Grenache, 10 % Petite Sirah und 1 % Roussanne, Jahrgang 2015, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in französischen Barriques, davon 75 % neu. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Reichtum und Mineralität: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte dunkle Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Cassis sowie Himbeere, florale Anklänge von Veilchen, Lakritz, geröstete Kräuter und eine herzhaft-rauchige Note von gegrilltem Fleisch. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und plüschig, mit dichtem, feinem Tannin und einer bemerkenswerten, kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, nahtlosen Nachhall mündet.

Tiefes Purpur, Brombeere, Blaubeere und Veilchen über Lakritz, gerösteten Kräutern und Grillfleisch – reich und plüschig, mit mineralischer Länge.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 48 % Syrah, 21 % Mourvèdre, 20 % Grenache, 10 % Petite Sirah, 1 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in französischen Barriques (75 % neu); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Rheingau Riesling 2022

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheim Berg Schlossberg Georg Breuer · Rüdesheim Spitzenlage Rüdesheims Schiefer & Quarzit trocken nur 4.242 Flaschen 2022

Der Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Riesling 2022 stammt aus der unbestrittenen Spitzenlage Rüdesheims. Die schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, trockenen Wein mit einem Bukett reichhaltiger Aromen, aus denen zarte Pfirsich- und Nusstöne besonders hervorstechen.


Rüdesheim Berg Schlossberg – die Spitzenlage

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den bekanntesten Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht das Gut für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung und einen herkunftsbetonten, trockenen Ausbau im traditionellen Holzfass.

Der Berg Schlossberg ist unbestritten die Spitzenlage Rüdesheims – eine extrem steile Terrassenlage über dem Rhein. Die hier vorherrschenden schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, mineralischen Riesling von großer Präzision und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, trockener Jahrgang, in dem alte Reben in den Steillagen ihre tiefe Verwurzelung ausspielten. Ein später Wetterumschwung mit kühlen Nächten bewahrte Frische und Säure – die Grundlage für einen reifen, zugleich rassigen und finessenreichen Berg Schlossberg.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Spitzenlage Rüdesheim Berg Schlossberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von Schiefer und Quarzit.

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Finesse, Mineralität und Präzision ausgerichtet, sodass das Terroir der Steillage unverfälscht zur Geltung kommt. Nur 4.242 Flaschen.

Im Glas

Ein finessenreicher, trockener Riesling mit einem Bukett reichhaltiger Aromen: zarte Pfirsich- und Nusstöne stechen besonders hervor, ergänzt um Zitrus, gelbe Frucht und eine feine, schiefrig-salzige Mineralität. Am Gaumen präzise und mineralisch, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, klaren Nachhall.

Finessenreich und trocken, mit reichhaltigem Bukett – zarte Pfirsich- und Nusstöne über schiefrig-salziger Mineralität, präzise und mineralisch, mit langem, klarem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Rüdesheim Berg Schlossberg, Rheingau; extrem steile Terrassenlage über dem Rhein; schiefer- und quarzhaltige Böden
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; 4.242 Flaschen

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Rebsorten

Domaine Michel Niellon Chassagne Montrachet Les Chaumées 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Côte de Beaune 2023 Les Chaumées · alte Reben

Der Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chaumées 2023 der Domaine Michel Niellon ist ein cremiger, vielschichtiger Chardonnay aus einer der höchsten Lagen der Appellation – eine Symphonie aus Frische und Fülle, getragen von altem Rebbestand und kalkreichem Terroir.


Les Chaumées – höchste Lage über Vergers und Chenevottes

Les Chaumées liegt am Rand von Chassagne-Montrachet und ist der höchstgelegene Weinberg, direkt über den Premier-Cru-Lagen Les Vergers und Les Chenevottes. Ton- und Kalkschichten bilden hier den Boden, in dem alte Chardonnay-Reben wurzeln.

Genau dieses Terroir verleiht dem Wein seinen unverwechselbaren Charakter und seine bemerkenswerte Vielschichtigkeit.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für klaren Fruchtkern bei tragender Frische – saftige, zugleich präzise Weißweine mit breitem Trinkfenster.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Drei Generationen bewirtschaften das Gut in lutte raisonnée. Niellon liest bewusst früh, um die Säure zu erhalten – oft als einer der Ersten im Dorf. Es folgen Spontangärung und rund zwölf Monate Ausbau auf der Feinhefe im Fass; der Anteil neuen Holzes liegt je nach Cuvée bei etwa 20–30 %. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt.

Im Glas

Das Bouquet offenbart fruchtige Aromen, zarte Blütennoten und eine subtile, reduktive Nuance; geröstete Nüsse geben eine zusätzliche Dimension, eine cremige Textur vollendet das Gaumenerlebnis. Ein Chardonnay aus Frische und Fülle, Kraft und Reichhaltigkeit – mit eleganter Struktur und aromatischer Fülle, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Eine Symphonie aus Frische und Fülle, Kraft und Reichhaltigkeit.

Jung schon zugänglich, gewinnt aber mit Reife; Trinkfenster etwa 2026–2034. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce oder gereifter Hartkäse. Die cremige Fülle trägt auch kräftigere Gerichte.


Lage: Chassagne-Montrachet „Les Chaumées" (Côte de Beaune); höchstgelegen über Vergers und Chenevottes, Ton-Kalk-Boden, alte Reben
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, ~12 Monate Feinhefe im Fass, ca. 20–30 % neues Holz, unfiltriert und ungeschönt · lutte raisonnée

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Länder/Regionen

Sea Horse Winery Lennon 2018

Wein · Rotwein · Judäisches Bergland · Israel

Sea Horse Lennon 2018 ist ohne Zweifel der fruchtbetonteste Wein von Ze'ev Dunie. Reife Zwetschgen und Kirschen finden sich schon im Duft wieder und tragen auch am Gaumen. Die Gerbstoffe sind relativ soft, die Säure bestens eingebunden – der Abgang hat Zug und endet mit langem Finish.


Israel / Judäisches Bergland

Die Sea Horse Winery von Ze'ev Dunie liegt im Judäischen Bergland und zählt zu den eigenwilligsten, handwerklich geprägten Weingütern Israels. Dunie benennt seine Weine nach musikalischen Vorbildern – der Lennon steht für die fruchtbetonte, zugängliche Seite seines Schaffens.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Zinfandel, Petite Sirah und Mourvèdre. Zinfandel bringt reife, saftige Frucht, Petite Sirah Farbe und Struktur, Mourvèdre Würze und Tiefe. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Stilistik mit weichen Gerbstoffen und gut eingebundener Säure. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife Zwetschge und Kirsche. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit soften Gerbstoffen, bestens eingebundener Säure und gutem Zug; der Abgang endet mit langem Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein geselliger, vielseitiger Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: Judäisches Bergland (Israel); Sea Horse Winery (Ze'ev Dunie)
Klassifikation: Rotwein – Cuvée aus Zinfandel, Petite Sirah & Mourvèdre, trocken
Ausbau: fruchtbetont, mit weichen Gerbstoffen
Jahrgang: 2018

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Weine

Battenfeld Spanier Zellerweg am schwarzen Herrgott Riesling GG 2022 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Zellerweg am Schwarzen Herrgott VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen Kalk und Kalkschotter Grenze Rheinhessen/Pfalz BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Battenfeld-Spanier Zellerweg am Schwarzen Herrgott Riesling GG 2022 wächst auf Kalk an der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz. Ein kraftvoller, tiefgründiger Riesling mit salinem, dunklem Charakter.


Schwarzer Herrgott – Kalk an der Grenze zur Pfalz

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Zellerweg am Schwarzen Herrgott ist eine VDP.Große Lage auf 170 bis 250 Metern, mit etwa 40 % Neigung und einem Boden aus Kalk und Kalkschotter; die klassifizierte Fläche misst 11 Hektar.

Bereits Ende der 1990er Jahre überzeugte H. O. Spanier das Potenzial des Zellertals. Der gleiche Kalkstein-Sockel, der den Frauenberg prägt, zieht sich bis nach Mölsheim. Der Schwarze Herrgott bildet die Grenze Rheinhessens zur Pfalz und gehört zu den ältesten urkundlich erwähnten Lagen; seit 2007 ist er als Große Lage klassifiziert.

Jahrgang 2022 – Zellertal (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der Kalksockel und die exponierte Grenzlage sicherten reifes Lesegut, während die Höhenlage für Frische, salzige Spannung und den typisch dunklen, tiefgründigen Charakter sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Zellerweg am Schwarzen Herrgott, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von Kalk und Kalkschotter.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Kraft, salinen Tiefgang und den dunklen, mineralischen Charakter ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller, kalkgeprägter Riesling mit dunklem Charakter: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, würzige Steinaromen und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen tiefgründig und straff, mit salinem Grip, lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, würzigen Steinaromen und salzig-mineralischer Kalksteinnote – kraftvoll und tiefgründig, mit salinem Grip, lebendiger Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Zellerweg am Schwarzen Herrgott (VDP.Große Lage), Zellertal, Rheinhessen; 170–250 m, ~40 % Neigung; Kalk und Kalkschotter; Grenze Rheinhessen/Pfalz; klassifizierte Fläche 11 ha (seit 2007)
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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