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Weine

Maxim Crotet Mâcon Peronne 2025

Weißwein · Mâconnais · Mâcon-Péronne

Chardonnay Mâcon-Péronne 2025 Mâconnais Kein Traktorzugang Ein Jahr Barrique auf der Feinhefe Bâtonnage

Der Mâcon-Péronne 2025 von Maxime Crotet ist ein reinsortiger Chardonnay aus dem zentralen Mâconnais, gewonnen aus einer Parzelle, die so schmal geschnitten ist, dass kein Traktor hineinfährt. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain. Von seinen Bourgogne-Blanc-Cuvées unterscheidet sich dieser Wein vor allem im Ausbau: ein volles Jahr im Barrique auf der Feinhefe, mit regelmäßigem Bâtonnage.


Mâcon-Péronne – Jurakalk im Tal des Bicheron

Die Appellation Mâcon-Péronne besteht seit dem 31. Juli 1937 und umfasst drei Gemeinden im zentralen Mâconnais: Péronne, Saint-Maurice-de-Satonnay und Clessé, alle im Tal des Bicheron gelegen. Sie ist klar weißweingeprägt: Auf 104 Hektar Chardonnay kommen ganze 1,4 Hektar Gamay für Rot und Rosé – rund 738.000 Flaschen im Jahresschnitt, fast ausschließlich weiß.

Geologisch ist das Gebiet uneinheitlich, und genau darin liegt sein Reiz. Die Formationen reichen von pliozänem Ton und Konglomerat bis zu kiesigen Mergelkalken des unteren Jura, deren Alter bei rund 200 Millionen Jahren liegt. Die Hänge sind nicht auf eine Himmelsrichtung festgelegt, sondern öffnen sich nach Süden, Norden, Osten und Westen – anders als an der Côte d'Or, wo der Hang als durchgehende Ostflanke verläuft.

Der Bodenwechsel schlägt sich direkt im Glas nieder: Auf kalkdominierten Parzellen fällt die Frucht reifer und runder aus, auf feuersteinhaltigen Böden dagegen floraler und straffer, mit Noten von Anis, Buchsbaum und trockener Macchia. Für einen Erzeuger, der nach Parzellen sucht statt nach Etiketten, ist das Mâconnais deshalb interessanter als sein Ruf als Zulieferregion vermuten lässt.

Jahrgang 2025 – Mâconnais

Der Mâconnais liest im Burgund traditionell zuerst, und 2025 fiel dieser Start noch früher aus als ohnehin üblich. Auf einen milden Winter folgten ein warmer Frühling und ein trockener, sonniger Sommer; der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender, die Lese begann in weiten Teilen Frankreichs zwei bis drei Wochen vor den gewohnten Terminen. Eine Hitzewelle Mitte August zog die Reife noch einmal an.

Prägend war der Trockenstress der Sommermonate: Die Beeren blieben klein, der Reifeverlauf innerhalb einzelner Parzellen fiel ungleichmäßig aus, was vielerorts zu gestaffelter Lese in mehreren Durchgängen zwang. Für die Erträge bedeutete das im Burgund insgesamt eine deutliche Erholung gegenüber dem sehr kleinen Jahrgang 2024, regional allerdings mit erheblichen Schwankungen und lokalen Hagelschäden im Frühjahr. Qualitativ zeigt der Chardonnay 2025 gut kalibrierte Reifegrade bei erhaltener Säure – mineralische Spannung statt Fülle, ein Profil, das eher auf Struktur als auf Opulenz hinausläuft.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Chardonnay, Jahrgang 2025. Die Trauben stammen von einer besonders schmalen Parzelle ohne Traktorzugang – vom Rebschnitt über die Laubarbeit bis zur Lese läuft dort jeder Arbeitsgang von Hand. Solche Parzellen sind der Grund, warum Crotets Modell als Négociant funktioniert: Er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und bekommt dadurch Zugriff auf Flächen, die er als Quereinsteiger ohne Familienbesitz nie hätte erwerben können.

Der Ausbau unterscheidet diesen Wein von den Bourgogne-Blanc-Cuvées des Hauses: rund ein Jahr im Barrique auf der Feinhefe, begleitet von regelmäßigem Bâtonnage. Das Aufrühren der Feinhefe baut Textur und Cremigkeit auf, ohne dass Holzaroma dominiert – die Fässer sind nicht neu. Vergoren wird spontan mit den traubeneigenen Hefen, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme; Schwefel kommt nur in minimaler Menge bei der Abfüllung dazu.

Im Glas

Helles Gelb mit goldenem Kern. In der Nase Zitrusfrucht und Steinobst – Pfirsich, Mirabelle –, dazu weiße Blüten und ein Hefeton aus dem langen Feinhefelager. Am Gaumen saftig und breiter angelegt als ein reiner Stahlausbau, die Cremigkeit kommt vom Bâtonnage, nicht vom Holz. Die Säure hält den Wein trotzdem geradlinig, das Holz bleibt eine Randnotiz. Der Abgang ist frisch und mittellang.

Die Parzelle ist so schmal, dass kein Traktor hineinpasst – jeder Arbeitsgang vom Schnitt bis zur Lese läuft von Hand.

Servieren bei 10 bis 12 °C. Der Wein ist jung zugänglich und über rund fünf Jahre auf seinem Niveau; das Feinhefelager gibt ihm mehr Reserve, als man einem Mâcon üblicherweise zutraut. Bei minimaler Schwefelung gehört er kühl und konstant gelagert.

Am Tisch

Zu Ziegenkäse – dem klassischen Partner der Region –, zu gegrilltem Hähnchen, zu Süßwasserfisch wie Zander und Forelle. Auch zu Kalbfleisch in heller Sauce, zu Pilzgerichten und zu Quiche. Ein Wein, der Alltagsgerichte trägt, ohne sie zu überfordern.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Mâcon-Péronne, zentrales Mâconnais
Klassifikation AOC Mâcon-Péronne, anerkannt 1937
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung mit traubeneigenen Hefen · Handlese · keine Reinzuchthefe
Ausbau Rund 12 Monate Barrique auf der Feinhefe · regelmäßiges Bâtonnage · kein neues Holz
Schwefelung Minimal bei der Abfüllung
Trinkempfehlung 2026–2031
Boden Kiesiger Mergelkalk des unteren Jura · pliozäner Ton und Konglomerat
Bewirtschaftung Reine Handarbeit, Parzelle ohne Traktorzugang

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Südafrika

Bon Courage Pinotage

Rotwein · Robertson · Pinotage · Südafrika

Bon Courage Pinotage ist ein Rotwein aus 100 % Pinotage aus dem Robertson Valley in Südafrika. Pinotage ist die südafrikanische Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault und gilt als heimische Spezialität des Landes. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Im Glas ein dunkler, runder Pinotage mit reifer Frucht, Mokka und Würze.


Robertson

Das Robertson Valley liegt im Breede River Valley rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten geben den Rotweinen Tiefe und Frische. Drei Flüsse durchziehen das Tal und haben unterschiedliche Bodentypen abgelagert.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinotage. Nach der Gärung reift er über zwölf Monate in Barriquefässern aus amerikanischer und französischer Eiche. Das Holz macht den Wein rund am Gaumen, gibt ihm Schmelz und einen eleganten Abgang.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Backpflaume, kräftiger Mokka und schwarze Johannisbeere. Am Gaumen kommen reife, dunkle Früchte hinzu, die sich mit indischen Gewürzen verbinden. Der Wein ist rund und schmelzig, der Abgang elegant und lang.

Am Tisch

Schon zugänglich; eine kurze Belüftung im Dekanter tut ihm gut. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, würzige Schmorgerichte, Wild und kräftiger Käse.


Lage: Robertson Valley (Breede River Valley), Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: über 12 Monate Barrique, amerikanische/französische Eiche

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Rebsorten

Dietrich Riesling Laumersheimer Steinbuckel

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Riesling Laumersheimer Steinbuckel ist ein glänzender, hellgelber Riesling mit mineralischer Struktur. Finessenreich, im Duft Weinbergspfirsich, Mango, Apfel und feine Kräuterwürze – ein typischer Kalksteinriesling vom Laumersheimer Steinbuckel.


Pfalz / Laumersheimer Steinbuckel

Die Trauben stammen aus der Pfälzer Lage Laumersheimer Steinbuckel, die für ihre Kalksteinböden bekannt ist. Diese verleihen dem Riesling seine ausgeprägte Mineralität und Finesse. Erzeuger ist das Weingut Familie Dietrich, das 25 Hektar Rebfläche rund um Großkarlbach, Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaftet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die mineralische Struktur des Kalksteinbodens und die finessenreiche, klare Frucht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Glänzendes Hellgelb. In der Nase Weinbergspfirsich, Mango, Apfel und feine Kräuterwürze. Am Gaumen finessenreich und mineralisch, mit klarer Frucht, lebendiger Säure und einem animierenden, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Laumersheimer Steinbuckel (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Riesling (Lagenwein), trocken
Ausbau: mineralitäts- und finessebetont (Kalksteinboden)

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Weine

Jose Gil Vinedos En San Vicente de la Sonsierra 2024

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit ~20 % Garnacha & 5 % Viura Rioja DOCa Viñedos en San Vicente San Vicente de la Sonsierra José Gil Höhenlagen > 500 m 2024

Der José Gil Viñedos en San Vicente de la Sonsierra 2024 ist der Village-Wein des Hauses – ein „Einstiegswein" auf hohem Niveau: präzise, feinmaschig, frisch und zutiefst terroirgeprägt. So schmeckt der perfekte Rotwein aus San Vicente.


Viñedos en San Vicente – der Village-Wein von José Gil

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra village- und lagenspezifische Weine aus alten Buschreben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

2024 markiert einen wichtigen Schritt in der kontinuierlichen Präzisionsarbeit von José und Vicky Gil: Das Weingut erweitert seinen Besitz um einen weiteren Hektar – drei Parzellen unterhalb der Sierra Cantabria, darunter ein alter Garnacha-Weinberg bei Peciña sowie zwei Tempranillo-Lagen im Valle de La Canoca. Das erlaubt eine feinere Selektion und hebt die Qualität des Village-Weins auf ein nochmals höheres Niveau. Die Trauben stammen aus verschiedenen Weinbergen rund um San Vicente, meist auf über 500 Metern Höhe; die vielfältigen Böden aus Lehm, Kalk, Sand und feineren Sedimenten geben dem Wein zusätzliche Tiefe und Komplexität.

Jahrgang 2024 – Rioja

2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, das zu einer späten, präzise gelesenen Reife führte. Im Viñedos en San Vicente ergibt das einen frischen, saftig gespannten Wein mit klarer Frucht und feinmaschiger Struktur – ein Village-Wein, der für seine Kategorie Maßstäbe setzt.

Assemblage und Ausbau

Tempranillo als Basis, ergänzt von rund 20 % Garnacha und 5 % Viura, gemeinsam vergoren, aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.

Die Lese erfolgt vollständig von Hand; nach dem Entrappen bleiben etwa 20 % Rappenanteil erhalten, um Struktur und Würze zu betonen. Vergoren wird im Stahltank, bevor der junge Wein zehn Monate lang in Beton sowie gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche reift. Dieser sanfte Ausbau bewahrt die Klarheit der Frucht und unterstreicht die Herkunft der einzelnen Parzellen. Abgefüllt im September 2025; insgesamt 17.200 Flaschen.

Im Glas

Ein präziser, feinmaschiger Village-Tempranillo: frische rote Frucht, florale und würzige Nuancen aus dem Ganztraubenanteil, getragen von saftiger Spannung und lebendiger Säure. Am Gaumen klar, balanciert und terroirgeprägt, mit feinem Tannin und gutem Trinkfluss – die vielen Böden und Lagen zeigen sich in aromatischer Vielfalt und Tiefe.

Präzise, feinmaschig, frisch und zutiefst terroirgeprägt – so schmeckt der perfekte Rotwein aus San Vicente.

Schon jung mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Lamm und Geflügel, zu Salumi und Tapas sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, mehrere Weinberge rund um San Vicente de la Sonsierra (Spanien), meist >500 m; vielfältige Böden aus Lehm, Kalk, Sand und feineren Sedimenten
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit ~20 % Garnacha und 5 % Viura (trocken); 17.200 Flaschen
Ausbau: Handlese, ~20 % Ganztraube/Rappen, Gärung im Stahltank, 10 Monate in Beton sowie gebrauchten 300- und 500-l-Fässern (franz. Eiche); organischer Anbau

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Schaumweine

Étienne Calsac L´echappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut

Der Étienne Calsac L’Échappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut ist der Champagner, mit dem du Calsac kennenlernst: reiner Chardonnay aus drei Ecken der Champagne, salzig und animierend. Wie gemacht für den Aperitif.

Im Glas

Hellgold, elegante Perlen. Limette, Holunderblüte und ein wenig Hefegebäck in der Nase. Am Gaumen straff, mit salziger Note und viel Frische – ein Schluck zieht den nächsten nach sich. Der Anteil Holz gibt ihm etwas Rundung. Ein Champagner ohne Schnickschnack, aber mit Charakter.

Mach was draus

Aperitivo mit Oliven und Grissini, Austern, Fischtacos oder Sushi. Für den Feierabend reicht eine Schale Salzmandeln. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mein Tipp für den Aperitif mit Freunden: Austern, ein paar Oliven und dazu L’Échappée Belle. Unkomplizierter wird Champagner nicht.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Côte des Blancs, Côte de Sézanne und Grande Vallée de la Marne liefern die Trauben. Die Mischung bringt Frische und Fülle zusammen.

Was unterscheidet ihn von Les Rocheforts? L’Échappée Belle verbindet Chardonnay aus drei Regionen und ist der zugängliche Einstieg. Les Rocheforts stammt aus einer einzigen Kreidelage und ist straffer.

100 % Chardonnay · Côte des Blancs, Côte de Sézanne, Grande Vallée de la Marne · Spontangärung · Edelstahl und ca. 20 % Holz · Reserveweine · unfiltriert · Extra Brut, 5 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Faude feine Brände Blutorangen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Blutorange aus Sizilien ist ein vollaromatischer Blutorangengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der ohne Herbizide angebauten Sorte Tarocco di Catania – die Blutorange im Glas, umspielt von floralen Noten und einer Ahnung von Vanille.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Blutorangen der Sorte Tarocco di Catania stammen aus Anbau ohne Herbizide in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo – vollreif und intensiv im Aroma.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Blutorangen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase vollfruchtig nach reifer Blutorange, mit feinen floralen Noten und einer Ahnung von Vanille. Am Gaumen saftig-fruchtig und duftig-fein, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Blutorangengeist (Zitrus-Geist), -Blutorange Sorte Tarocco di Catania aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Schaumweine

Étienne Calsac Val L´ Hermite Blanc de Noirs Extra Brut

Der Étienne Calsac Val l’Hermite Blanc de Noirs Extra Brut ist der Pinot-Noir-Ausreißer eines Chardonnay-Winzers: weiß gekeltert, im gebrauchten Holz ausgebaut, zart und zitrisch.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Blüten und ein Hauch Jasmin, Zitrone, eine Spur Sauerkirsche und nasser Stein. Am Gaumen zart und zitrisch, die Mineralität klar und gespannt bis in den langen Schluss. Leichter, als man es von einem Blanc de Noirs erwartet. Das gebrauchte Holz gibt ihm eine feine, runde Textur.

Mach was draus

Hähnchen mit Zitrone, Kalbstatar, Thunfisch-Carpaccio oder Pilze auf Toast. Auch zu Pilzrisotto oder Ziegenkäse mit Honig macht er eine gute Figur. Ein Blanc de Noirs, der sich auch für den Aperitif eignet. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich mag ihn zu Geflügel und zu feinen Vorspeisen. Da zeigt er seine zarte, zitrische Seite am schönsten.“

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Kurz gefragt

Warum Pinot Noir bei einem Chardonnay-Winzer? Über 95 % von Calsacs Reben sind Chardonnay. Val l’Hermite zeigt die andere Seite: Pinot Noir, so schonend gepresst, dass der Champagner weiß bleibt.

Wie trocken ist er? Extra Brut mit 3 g/l Restzucker laut Steckbrief, also sehr trocken.

100 % Pinot Noir · Blanc de Noirs · gebrauchte Holzfässer · Méthode Traditionnelle · Extra Brut, 3 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

K. H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023

Weißwein · Sobernheim (Nahe) · Riesling

Riesling Domberg (Ortswein) Bad Sobernheim · Nahe K.H. Schneider felsiger Schiefer · Quarzit trocken · spontan vergoren Steillage · Handarbeit 2023

Der K.H. Schneider Sobernheimer Domberg Riesling trocken 2023 ist ein spontan vergorener Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden. Ein facettenreicher, herkunftsgeprägter Ortswein, der Substanz und Kraft mit Eleganz und Schlankheit verbindet – und auch in einigen Jahren noch Freude bereiten wird.


Sobernheimer Domberg – Riesling vom Schieferfels

Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 von Karl-Heinz Schneider gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region. Seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine und haben den Riesling-Anteil der rund 15 Hektar deutlich ausgebaut. In mühevoller Handarbeit entstehen fast ausschließlich aus Steillagen präzise, mineralische Rieslinge – mit Dauerbegrünung, schonender Bodenarbeit und sehr geringen Erträgen.

Der Domberg in der Heimatstadt Bad Sobernheim ist geprägt von felsigen Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit). Dieser karge, steinige Untergrund bringt einen komplexen, eleganten Riesling mit kühler, klarer Mineralität hervor.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in den Steillagen sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen facettenreichen Ortswein, in dem Kraft und Substanz mit Eleganz und Schlankheit im Gleichgewicht stehen.

Ausbau

Trockener Riesling-Ortswein aus dem Sobernheimer Domberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von felsigen Schieferböden.

Der Wein wird spontan vergoren; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein Schiefer-Terroir klar widerspiegelt.

Im Glas

Dieser spontan vergorene Nahe-Riesling von felsigen Schieferböden zeigt in der Nase neben den klassischen Steinobstaromen auch Noten von Tropenfrüchten, Brotrinde und Brennnessel. Am Gaumen ist er trotz seiner eindeutig vorhandenen Substanz und Kraft immer noch elegant und schlank. Nach dem Herunterschlucken bleibt er lange haften und erinnert an Dulce de Leche und Tabak. Ein facettenreicher Wein, der auch in einigen Jahren noch Spaß bereiten wird.

Steinobst, Tropenfrucht, Brotrinde und Brennnessel – trotz Substanz und Kraft elegant und schlank, mit langem Nachhall nach Dulce de Leche und Tabak.

Ein facettenreicher Nahe-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Sobernheimer Domberg, Bad Sobernheim, Nahe; felsige Schieferböden (Rotliegendes mit Schiefer und Quarzit); Handarbeit, Dauerbegrünung, geringe Erträge
Klassifikation: Riesling-Ortswein, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung, reduktiver (vor Sauerstoff geschützter) Ausbau in alten Holzfässern, lange Hefestandzeit

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