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28. März 2009

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Spanien

K5 Pilota Txakoli 2025

Weißwein · Getariako Txakolina · Baskenland

Der K5 Pilota Txakoli ist ein frischer baskischer Weißwein der Bodega K5 (Karlos Argiñano) aus der D.O. Getariako Txakolina an der kantabrischen Küste. Er stammt aus den jüngsten Rebanlagen des Guts, ist reinsortiger Hondarrabi Zuri und reift fünf Monate auf der Feinhefe im Edelstahltank. Mit Noten von Kräutern, Fenchel, unreifer Birne, Meeresgischt und grünem Apfel. Rein, spritzig und knochentrocken.


Getariako Txakolina – Baskenland

Die Bodega K5 liegt bei Aia in Gipuzkoa, rund 300 Meter über dem Meer mit Blick auf das Kantabrische Meer und die Häfen von Zarautz und Orio. Gegründet 2005 von Karlos Argiñano und Partnern, setzt das Gut konsequent auf die autochthone Sorte Hondarrabi Zuri. Die Böden aus Granit und Schiefer sowie das atlantische Klima mit kühlen Brisen prägen die mineralische, frische Stilistik des Txakoli.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Hondarrabi Zuri aus den jüngsten Rebanlagen des Guts. Der Wein vergärt im Edelstahltank und reift dort anschließend fünf Monate auf der Feinhefe, was ihm Struktur und einen feinen Zug verleiht. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Kräuter, etwas Fenchel, unreife Birne, Meeresgischt und grüner Apfel. Am Gaumen rein, elegant und spritzig, knochentrocken, mit klarer Säure und langem Finish. Der eingefangene grüne Norden in flüssiger Form.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Salate, Meeresfrüchte und Fischgerichte. Gut auch zu Tapas, Sushi und hellem Fleisch oder als Aperitif. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.


Lage Aia, Gipuzkoa (Baskenland, Spanien), Granit- und Schieferböden, ca. 300 m, Küstennähe
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Ausbau Reinsortiger Hondarrabi Zuri, Vergärung im Edelstahltank, 5 Monate auf der Feinhefe

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Weine

Boris Champy Beaune 1er Cru Aux Coucherias AOP 2019 BIO

Rotwein · Beaune Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Aux Coucherias · 1er Cru Beaune 2019 Bio (FR-BIO-01)

Der Beaune 1er Cru Aux Coucherias 2019 Bio von Boris Champy ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Premier-Cru-Lage der Côte de Beaune. Der warme Jahrgang 2019 gibt ihm reife, konzentrierte Frucht bei feiner Struktur – ein Wein aus biologisch zertifiziertem Anbau.


Aux Coucherias – Premier Cru in Beaune

Aux Coucherias ist eine Premier-Cru-Lage von Beaune in der Côte de Beaune, im oberen Hangbereich in Richtung Savigny-lès-Beaune. Die kalkhaltigen Böden bringen strukturierte und zugleich elegante Pinots hervor.

Boris Champy führt eine biologisch zertifizierte Domaine (FR-BIO-01) mit Sitz in Nantoux und arbeitet mit wenig Eingriffen und Sorgfalt im Weinberg.

Jahrgang 2019 – Côte de Beaune

2019 war im Burgund ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Die Reben lieferten reife, konzentrierte Trauben, die dennoch Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2019 für Tiefe und reife Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der dem Aux Coucherias Substanz gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, aus biologischer Bewirtschaftung (FR-BIO-01).

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Der Ausbau ist auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Reife rote und dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen konzentriert, aber elegant, mit feinem Tannin, frischer Säure und gutem Zug im Abgang.

Reife Frucht und feines Tannin im Gleichgewicht – ein konzentrierter, eleganter Beaune Premier Cru aus dem warmen 2019er.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Ente und Federwild, Rind, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Aux Coucherias (1er Cru), Beaune (Côte de Beaune); Kalkböden, Oberhang
Klassifikation: Beaune Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau; biologische Bewirtschaftung

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Weine

Weingut Andres Königsbacher Idig Riesling 2023 BIO

Weißwein · Königsbach (Pfalz) · Riesling

Riesling Königsbacher Idig (Einzellage) Königsbach/Neustadt · Pfalz (Mittelhaardt) Weingut Andres Kalkmergel · hoher Kalksteingehalt trocken Erstjahrgang bei Andres BIO · 2023

Der Weingut Andres Königsbacher Idig Riesling 2023 ist der erste eigene „Idig" der Brüder Andres – aus einer der berühmtesten Kalklagen der Pfalz. Ein Riesling mit jeder Menge Kraft, salzig-mineralischer Grundstruktur, Finesse und ellenlangem Abgang: zugleich schlank und ultraklar.


Königsbacher Idig – Riesling vom Kalk

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Idig in Königsbach (Neustadt an der Weinstraße) liegt im Herzen der Mittelhaardt und gilt als ein Juwel der Pfalz. Sein Name geht auf die Initialen „I.D." für „In Domini" zurück, die einst in ein Feldkreuz eingraviert waren; bekannt ist die Lage seit dem 14. Jahrhundert, zu voller Geltung kam ihr Riesling ab 1835 unter dem Weingut Buhl, in jüngerer Zeit vor allem durch das Weingut Christmann.

Die nach Süden und Südosten ausgerichteten Weinberge liegen auf 120 bis 175 Metern, mit 10 bis 25 % Hangneigung, geschützt durch den Rolandsberg und das Haardtgebirge. Der Boden vereint Kalkmergel mit hohem Kalksteingehalt über einer Unterlage aus reinem Kalksand – das sorgt für exzellente Wasserspeicherung und prägt den Riesling mit salziger Mineralität, Kraft und Finesse. Mit dem Jahrgang 2023 haben die Brüder Andres ihren ersten eigenen „Idig" auf die Flasche gezogen.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Der kalkreiche, wasserspeichernde Boden des Idig und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Salzigkeit und Präzision – Kraft und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Königsbacher Idig, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom Kalkmergel mit hohem Kalksteingehalt.

Der Wein wird handwerklich und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf Präzision, Kraft und salzige Mineralität ausgerichtet, sodass die kalkgeprägte Herkunft unverfälscht zur Geltung kommt. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Riesling von großer Klarheit: facettenreicher Duft nach frischen Kräutern, hellem Bergapfel und zartem Weinbergspfirsich. Am Gaumen viel Kraft auf einer salinen Grundstruktur, dabei zugleich schlank und fein – irre, kalkgeprägte Mineralität, vielschichtig und ultraklar, mit einem ellenlangen, salzig-mineralischen Abgang.

Frische Kräuter, Bergapfel und Weinbergspfirsich – viel Kraft auf saliner Grundstruktur, zugleich schlank und fein, mit irrer Mineralität und ellenlangem Abgang.

Ein tiefer, sehr langlebiger Kalk-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Königsbacher Idig, Königsbach/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Süd-/Südost-Ausrichtung, 120–175 m; Kalkmergel mit hohem Kalksteingehalt über Kalksand
Klassifikation: Lagen-Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Schaumweine

Bertrand-Delespierre Enfant de la Montagne

Enfant de la Montagne, Kind des Berges: So nennt die Familie Bertrand-Delespierre ihre Premier-Cru-Cuvée aus Chamery. Chardonnay, Pinot Noir sowie Meunier aus vier Premier-Cru-Gemeinden der Montagne de Reims kommen zusammen, ergänzt um rund 40 Prozent Reservewein. Etwa drei Jahre ruht er auf der Hefe, dann wird er als Extra Brut gefüllt.

Im Glas

Hellgold mit feinem, ausdauerndem Mousseux. Die Nase zeigt Zitrus, Apfelschale, etwas Blüte und eine Spur Brioche. Im Mund trocken und genau, frisch, mit zartem Schmelz und Würze in der Mitte. Das Finale ist lang und klar.

Mach was draus

Ideal zu Austern, Sushi, Meeresfrüchten oder Fisch vom Grill. Auch helles Geflügel, milder Käse oder herzhaftes Blätterteiggebäck mit Pilzen passen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gönn ihm ein paar Minuten Luft.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mit dem Enfant de la Montagne bekommst du Champagner mit Biss: Säure statt Zucker, und genau das macht ihn so frisch.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Rund 60 Prozent kommen aus dem Basisjahr, der Rest sind Reserveweine aus drei früheren Jahrgängen. Ausgebaut wird einige Monate im Edelstahl, ohne Holz. Danach folgen etwa drei Jahre Hefelager in der Flasche.

Wie trocken ist er? Gefüllt als Extra Brut, die Dosage liegt bei rund 2 Gramm pro Liter. Die Frische kommt von der Säure der kühlen Nordhänge.

Wer steht dahinter? Clémence und Adrien, die Kinder der Gründer Didier Bertrand und Chantal Delespierre, auf ihrem Familiengut in Chamery.

Chardonnay, Pinot Noir, Meunier · Premier Cru: Chamery, Écueil, Villedommange, Montbré · Ton, Mergel, Sand · jahrgangslos, ca. 40 % Reservewein aus drei Vorjahren · Edelstahl, kein Holz · Hefelager ca. 3 Jahre · Extra Brut, ca. 2 g/l · trinkreif, Potenzial bis ca. 2031 · Champagne Bertrand-Delespierre, Chamery · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Grasovka Bison Brand Vodka 1,00 Liter

Vodka bewegt sich meist in einer äußerst feinen geschmacklichen Sphäre und hinterlässt im Gaumen kaum einen bleibenden Eindruck. Ganz anders der LION's Vodka - er will sich gar nicht als rein neutrales Destillat präsentieren. Vielmehr das ursprüngliche Aroma seiner eingesetzten Rohstoffe zu erhalten, war die erklärte Losung unserer genussgeleiteten Destillateure. Dabei stand vor allem das Getreide - der wichtigste Baustein eines guten Vodkas - in unserem Blickfeld. Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel, allesamt aus rein biologischen Anbau, sind im LION'S Vodka enthalten und sollten auch prägnant hervortreten. Und kraftstrotzend mit eines „Löwen's“ Aura geht auch der LION'S Vodka mit seinen markanten, den Geschmack hebenden, 42% vol einher. Text: The Duke DE-ÖKO-007

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2018

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.333 Flaschen · 2018

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2018 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2018 – Rioja

2018 war an der Rioja ein eher kühler, klassischer Jahrgang mit ausgewogener Reife und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2018, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.333 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.333 Flaschen

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Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2020

Der Montevertine Le Pergole Torte 2020 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Le Pergole Torte ergibt das einen eleganten, mineralisch geprägten Wein mit großer Spannung, seidiger Textur und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

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Weine

Cazé-Thibaut Cramant Grand Cru 2021 Extra Brut

Der Cazé-Thibaut Cramant Grand Cru 2021 Extra Brut ist Fabien Cazés Ausflug in die Côte des Blancs: Chardonnay aus Cramant, im Fass vergoren, 42 Monate Hefelager. Ein klarer Kontrast zum Meunier vom Marne-Ufer.

Im Glas

Blasses Stroh mit Grünreflex, feine Perlen. Duft von weißen Blüten, Weinbergpfirsich und Zitronenzeste, dazu Kreide, dahinter Brioche, Haselnuss und etwas Kamille. Im Mund geradlinig, straffe Säure, salzige Mineralität und kaum Süße. Lang und zitrisch-salzig im Abgang. 2021 war ein kühles Säurejahr – hier zeigt sich das als Präzision, nicht als Härte.

Mach was draus

Austern, Sashimi, gebeizter Saibling oder Zander mit Beurre blanc. Süße Beilagen lieber weglassen, sonst wirkt er zu sauer. Sein Platz ist der Anfang eines Menüs, wenn der Gaumen noch frisch ist. Servier ihn bei 10 bis 12 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Nicht zu kalt und im großen Weißweinglas. Nach zwanzig Minuten werden Mandel und gelber Apfel deutlicher.“

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Kurz gefragt

Was macht Cramant besonders? Das Grand-Cru-Dorf liegt auf reiner Kreide, eingebettet zwischen Chouilly und Avize. Cramant gilt als das feinste, blumigste der Chardonnay-Dörfer dort.

Wie lange hält er? Er wurde im Januar 2026 degorgiert, ist trinkreif und hält gut bis 2036.

Chardonnay 100 % · Grand-Cru-Lage Cramant, Côte des Blancs · Jahrgang 2021 · Spontangärung, ca. 10 Monate gebrauchte Fässer · 42 Monate Hefelager · degorgiert Januar 2026 · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1,5 g/l Restzucker · Champagne Cazé-Thibaut, Châtillon-sur-Marne · Stand: Oktober 2026

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