Der Chablis La Forêt 1er Cru 2022 der Domaine Bessin-Tremblay stammt von einer Premier-Cru-Lage am linken Ufer des Serein. Ein fast schon opulenter Chardonnay mit reifer Frucht und ausdrucksstarker Mineralität. Der warme Jahrgang 2022 gibt ihm Substanz, ohne die kühle, kalkige Linie zu verlieren.
La Forêt – Premier Cru am linken Ufer des Serein
La Forêt (Les Forêts) ist ein Premier-Cru-Klima auf der linken, südwestlich orientierten Seite des Serein und gehört zum Verbund der Lage Montmains. Die Reben stehen auf kimmeridgischem Untergrund aus Kalkmergel und hartem Kalkstein, in überwiegend südöstlicher Exposition.
Prägend ist die fossilreiche Mergelformation des Kimmeridgium: eingelagerte Austernschalen liefern den hohen Kalkanteil, der die salzig-mineralische Linie und die Feuerstein-Note des Weins trägt. La Forêt gilt innerhalb von Montmains als besonders fein und straff gezeichnet.
Die Domaine Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain geführt – bewirtschaftet rund 12 Hektar in Chablis und zählt im Stilbild der rive gauche zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.
Jahrgang 2022 – Chablis
2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an. Geringe Frühjahrsniederschläge wurden durch einen regenreichen Juni aufgefangen, der die Wasserreserven für den warmen, trockenen Sommer auffüllte.
Die Lese begann sehr früh, schon im August. Für Chablis steht 2022 für einen gesunden Jahrgang mit reifer Frucht, gutem Zucker-Säure-Verhältnis und stabilen Erträgen – Weißweine mit Tiefe, Frische und Energie trotz der Wärme.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters, um die optimale Reife zu treffen.
Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in thermoregulierten, emaillierten Tanks. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe mit höchstens 10% neuem Holz, bei Bedarf leichte Schönung und Filtration. Die Weinberge werden naturnah nach Lutte raisonnée bewirtschaftet.
Im Glas
In der Nase weiße und gelbe Früchte, vor allem Honig und Marille. Am Gaumen ausdrucksstarke Mineralität mit klaren Feuerstein-Anklängen, elegant und mit mundfüllendem, salzigem Abgang.
Ein fast opulenter Chablis: Honig und Marille über einer kalkigen Mineralität mit deutlicher Feuerstein-Note.
Jung schon zugänglich, gewinnt der Wein über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Im Glas öffnet er sich nach kurzer Belüftung; bei 10–12 °C servieren.
Am Tisch
Austern und Meeresfrüchte, gegrillte Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Saibling, Geflügel in heller Sauce, junger Comté oder Chaource. Die salzige Säure trägt auch buttrige Zubereitungen.
Ein eisenhaltiger Lehmkalkboden ist das Geheimnis der kleinen 0,37 Hektar grossen Rebparzelle Las Paredes in der Rioja Alavesa. Diese ist mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo bestockt, welche inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht hat. Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Châtau Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent und wollüstig, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe, die pfiffige Mineralität und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. So ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja Winzer noch nicht verlassen. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd. Das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen. Im Jahrgang 2014 ist Roberto Olivan noch einmal ein Qualitätssprung gelungen. Noch feiner und finessenreicher und damit vielschichtiger präsentiert sich dieses Unikat im Duft, Geschmack und Abgang. Outstanding! Gesamtproduktion: 302 Flaschen.
Der Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2022 von Henri Boillot ist ein kraftvoller, zugleich mineralischer Chardonnay aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Puligny. Klare Frucht, feine Mineralität und eine elegante Struktur prägen diesen Wein aus der Hand einer gesuchten Adresse.
Les Folatières – Premier Cru am Oberhang
Les Folatières zählt zu den größeren und angesehensten Premier Crus von Puligny-Montrachet. Die Lage liegt am oberen, teils steilen Hang in Richtung Blagny, auf steinigem Kalk- und Mergelboden; der Name leitet sich von „Folles terres" ab. Diese Bedingungen geben den Weinen Kraft, Mineralität und Finesse.
Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays. Die Domaine Henri Boillot zählt zu den renommierten Adressen für weißen Burgunder.
Jahrgang 2022 – Côte de Beaune
2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.
Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der die kraftvolle, mineralische Art der Folatières schön trägt.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.
Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche, im präzisen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Neuholzanteil, ganz auf Mineralität und Klarheit ausgerichtet.
Im Glas
Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und gelbe Frucht wie Birne und Aprikose über steiniger Mineralität. Am Gaumen kraftvoll und zugleich präzise, mit feinem Schmelz, klarer Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.
Zitrus, weiße Blüten und gelbe Frucht über steiniger Mineralität – kraftvoll, präzise und mit langem Abgang.
Jung schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.
Am Tisch
Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.
Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir
Pinot NoirChamponnets · 1er CruGevrey-Chambertin0,30 ha · Reben ~50 Jahre · 1.500 Flaschen18 Monate Holz · 50% neu
Der Gevrey-Chambertin Champonnets 1er Cru 2023 von Denis Mortet wächst unweit der berühmten Lage Lavaux-Saint-Jacques. Aus einer winzigen Parzelle mit rund 50 Jahre alten Reben entsteht eine kleine, exklusive Produktion: ein frischer, präziser und seidiger Pinot Noir.
Aux Champonnets – Premier Cru in Gevrey-Chambertin
Champonnets liegt unweit von Lavaux-Saint-Jacques auf tonreichen, tiefgründigen Böden am Fuß des Hangs. Gekühlt durch die markante Talsenke der Combe de Lavaux bringt die Lage eine bemerkenswerte Frische und Tiefe hervor.
Die nur 30 Ar (0,30 Hektar) kleine Parzelle mit durchschnittlich 50 Jahre alten Reben liefert rund 1.500 Flaschen. Die Arbeit erfolgt nachhaltig – ohne chemische Düngemittel oder Herbizide, mit mechanischer Bodenbearbeitung und organischem Kompost. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.
Jahrgang 2023 – Côte de Nuits
Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.
Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand in kleinen Kisten gelesen und im Keller streng selektiert. Die Gärung erfolgt spontan mit natürlichen Hefen.
Ausbau über 18 Monate in Pièces aus französischer Eiche, davon 50 % neu und 50 % einmal belegt. Gesamtproduktion: rund 1.500 Flaschen.
Im Glas
In der Nase elegant und fruchtbetont: reife rote Beeren, kühle Mineralität und ein Hauch floraler Würze. Am Gaumen strukturiert, präzise und geschliffen, getragen von feiner Säure und seidig eingebundenen Tanninen.
Reife rote Beeren und kühle Mineralität über seidigem Tannin – ein frischer, präziser Premier Cru aus winziger Produktion.
In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.
Am Tisch
Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.
Der Givry L'Empreinte 1er Cru 2020 der Domaine Joblot ist eine neue Cuvée aus den vier besten Premier-Cru-Parzellen des Guts. Ein eher kantiger Pinot Noir, der viel Luft braucht – und dann Walderdbeeren, Lavendel, Veilchen und etwas Süßholz entfaltet. Lang und frisch im Abgang.
L'Empreinte – Assemblage der besten 1er Crus
Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für seine Pinot Noirs bekannt. L'Empreinte ist eine neue Cuvée der Domaine Joblot, die die vier besten Premier-Cru-Parzellen des Guts vereint: Cellier (aux Moines), Servoisine, Clos Marole und Bois Chevaux.
Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.
Jahrgang 2020 – Côte Chalonnaise
2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.
Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der zur Struktur dieser Cuvée passt.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, eine Assemblage aus Cellier, Servoisine, Clos Marole und Bois Chevaux.
Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.
Im Glas
Ein eher kantiger Pinot Noir, der viel Luft zu seiner Entfaltung braucht. Nach und nach entströmen Aromen von Walderdbeeren, Lavendel, Veilchen und etwas Süßholz. Der Abgang ist lang und frisch.
Walderdbeere, Lavendel und Veilchen mit etwas Süßholz – kantig, lang und frisch, mit Luft immer ausdrucksvoller.
In der Jugend großzügig dekantieren; über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren.
Am Tisch
Rind und Wild, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein strukturierter, vielseitiger Begleiter.
Chevillon Nuits St. Georges Les Roncieres 1er Cru 2021
Rotwein · Nuits-Saint-Georges Premier Cru · Pinot Noir
Pinot NoirLes Roncières · 1er CruNuits-Saint-Georges1,06 ha · 250–300 m2021
Der Nuits-Saint-Georges Les Roncières 1er Cru 2021 der Domaine Chevillon ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer 1,06 Hektar großen Premier-Cru-Parzelle. Mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit dunkler Frucht, Lakritz und einer klaren, frischen Struktur.
Les Roncières – Premier Cru in Nuits-Saint-Georges
Die Parzelle Les Roncières erstreckt sich über 1,06 Hektar in Nuits-Saint-Georges in der Côte de Nuits. Mit ost-südöstlicher Ausrichtung und einer Höhenlage von 250 bis 300 Metern bietet das Terroir gute Bedingungen für Pinot Noir und prägt den Wein deutlich.
Nuits-Saint-Georges steht für strukturierte, tiefe Rotweine. Die Domaine Robert Chevillon zählt zu den führenden Adressen der Gemeinde.
Jahrgang 2021 – Côte de Nuits
2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.
Stabileres Wetter im August und September sicherte die Reife. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.
Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.
Im Glas
Intensive Farbe und reiche Frucht. Feine Nuancen von Lakritz und vegetabilen Aromen geben elegante Komplexität. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, fleischig und facettenreich, mit Brombeere, Maulbeere, dunkler Schokolade und erdigen Noten, getragen von sanften Tanninen und pikanter Säure.
Brombeere, Maulbeere und dunkle Schokolade über erdigen Noten – fleischig, facettenreich, mit pikanter Säure und Biss.
In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.
Am Tisch
Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.
Senchou Pur Ketchup mit Piment d´Espelette Pfeffer
Feinkost · Ketchup · Frankreich
Compagnie des Pyrénées Senchou Pur Ketchup mit Piment d'Espelette ist ein fruchtiger Tomatenketchup mit baskischem Piment-d'Espelette-Pfeffer aus Frankreich. Die reife Tomate trifft auf die feine, leicht rauchige Schärfe des Espelette-Pfeffers. Würzig, fruchtig und aromatisch. Eine charaktervolle Alternative zum klassischen Ketchup.
Herkunft
Compagnie des Pyrénées stammt aus dem französischen Baskenland am Fuße der Pyrenäen. Von dort kommt auch der Piment d'Espelette – ein mild-würziger Pfeffer, der der Region ihren kulinarischen Charakter verleiht.
Anbau und Verarbeitung
Reife Tomaten werden mit Piment d'Espelette zu einem würzigen Ketchup verarbeitet. Der baskische Pfeffer gibt eine feine, leicht rauchige Schärfe und aromatische Tiefe.
Geschmack
Fruchtig-tomatig mit feiner, leicht rauchiger Schärfe des Espelette-Pfeffers. Würzig und aromatisch, mit ausgewogener Balance aus Süße und Säure.
Am Tisch
Zu allem, was klassischer Ketchup begleitet – nur würziger.
Klassische Begleitung: Burger, Pommes, Grillfleisch, Würstchen und Eierspeisen.
Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Olivenöl Arbequina BIO
Feinkost · Olivenöl · Arbequina · Murcia · Bio
Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Arbequina ist ein natives Bio-Olivenöl extra aus 100 % Arbequina-Oliven aus Murcia in Spanien. Es duftet nach Artischocken und reifen Strauchtomaten und bietet viel Frucht im Geschmack – klar und saftig im Ausdruck. Ein feiner Hochgenuss.
Herkunft
Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).
Anbau und Verarbeitung
Das Öl wird zu 100 % aus der Arbequina-Olive gewonnen. Als natives Olivenöl extra wird es schonend kalt gepresst, was seine fruchtige, klare Aromatik bewahrt.
Geschmack
Goldgelb-grünlich. In der Nase Artischocken und reife Strauchtomaten. Im Geschmack viel Frucht, dabei stets klar und saftig im Ausdruck, mit einer feinen Balance.
Am Tisch
Am besten roh und kalt verwenden, um die Aromatik voll zur Geltung zu bringen.
Klassische Verwendung: zum Verfeinern von Salaten und Fischgerichten, zu Gemüse und über Brot.
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