Der Höllengrill

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Feinkost

Jacques Gonidec Les Mouettes d'Arvor Jahrgangs Sardinen 2023

Jahrgangs Sardinen 2020 aus Frankreich. MHD: 31.12.2032

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Schaumweine

Krug Champagner Grande Cuvée Brut ED 173

Die Krug Grande Cuvée 173ème Édition ist die Cuvée, mit der alles begann – in ihrer 173. Auflage. In ihr stecken 150 einzeln ausgebaute Weine, die 13 verschiedene Jahre abdecken – von 2001 bis zum Basisjahr 2017. Ein Champagner, der zeigt, was Reserveweine leisten.

Im Glas

Hell strohgolden, mit feinen, ausdauernden Perlen. Ein kraftvoller, breiter Duft: geröstetes Brot, Brioche, Steinobst, Zitronencreme und Vanille, dazu Verbene, Nüsse und ein Hauch Karamell. Im Mund cremig und in Schichten aufgebaut, mit Pfirsich und reifen Zitrusfrüchten. Eine salzige, kreidige Linie macht das Finale lang und straff.

Mach was draus

Kaviar, Austern, Langustinen oder Jakobsmuscheln. Ebenso Steinbutt mit Beurre blanc, Poularde in Rahm oder ein Trüffelrisotto. Auch gereifter Comté passt wunderbar. Serviere ihn bei 9 bis 12 °C im großen Weißweinglas und gib ihm Zeit: Er verändert sich über eine halbe Stunde.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Die Grande Cuvée ist der Champagner, den ich am liebsten verschenke. Sie passt zu jedem großen Moment.“

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Kurz gefragt

Woraus besteht die 173ème Édition? Pinot Noir hat mit 44 % den größten Anteil, gefolgt von Chardonnay mit 34 % und Meunier mit 22 %. Die Ernte 2017 stellt 69 %, Reserveweine den Rest von 31 %.

Wie lange reift sie? Etwa sechs Jahre Hefelager in der Flasche; zählt man die Ruhe nach dem Degorgieren dazu, verbringt sie gut sieben Jahre in Reims.

Pinot Noir 44 % · Chardonnay 34 % · Meunier 22 % · mehr als 250 Parzellen · 150 Einzelweine, 13 Jahrgänge (2001–2017) · Ernte 2017: 69 % · Reserve: 31 % · erste Gärung im 205-l-Fass · ca. 6 Jahre Hefelager · Brut · 173ème Édition · Champagne Krug, Reims · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes Mares Grand Cru (Frankreich) 2020

Der Robert Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2020 stammt von 80 Jahre alten Reben aus einer der großen Grand-Cru-Lagen der Côte de Nuits – kraftvoll und zugleich seidig-elegant, von Neal Martin als womöglich raffiniertester Bonnes Mares aus Nicolas Groffiers Hand gefeiert.


Bonnes Mares – die Lage

Bonnes Mares ist ein Grand Cru der Côte de Nuits, der größtenteils in Chambolle-Musigny und mit einem kleineren Teil in Morey-Saint-Denis liegt. Die rund 15 Hektar bringen ausschließlich Pinot Noirs hervor, die schwerer und robuster sind als die aus Musigny und über viele Jahre reifen.

Die Lage ist stark fragmentiert und von sichtbaren Bodenunterschieden geprägt: tiefere, reichere Böden am Morey-Ende für strengere, gehaltvollere Weine, feinere, kalkreichere Böden am Chambolle-Ende für seidigere Stilistik. Groffier bewirtschaftet rund einen Hektar, überwiegend auf den eisenreichen terres rouges.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in rund einem Drittel neuem Holz. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Die Aromatik braucht Zeit, entfaltet dann leicht tertiäre schwarze Frucht, Tabak und zerstoßenen Kalkstein bis hin zu fast feuersteinartigen Noten. Am Gaumen mittelgewichtig, mit filigranen Tanninen, seidiger Textur und ausbalancierter Säure – ein ungewöhnlich eleganter, raffinierter Bonnes Mares.

Seidig, filigran und raffiniert – womöglich der eleganteste Bonnes Mares aus Groffiers Hand.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente, Rind, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie gereiftem Weichkäse. Ein großer Begleiter für festliche Küche.


Lage: Bonnes Mares Grand Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreiche terres rouges, 80 Jahre alte Reben, ca. 1 ha
Klassifikation: Bonnes Mares Grand Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; ca. 33 % Neuholz; ein Abstich

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Weine

Pitthan Belle Blanche

Weißwein · Rheinhessen · Burgunder-Cuvée

Chardonnay & Weißburgunder Zotzenheim, Rheinhessen 2025 Kalkmergel · Pararendzina 120–190 m Höhe Ausbau ohne Holz

Die Pitthan Belle Blanche 2025 ist eine Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder vom Weingut Pitthan in Zotzenheim, im nordwestlichen Zipfel Rheinhessens. Die beiden Burgundersorten teilen sich die Rolle: Der Weißburgunder bringt Birnenfrucht und weiche Textur, der Chardonnay Struktur und Zug. Ein mittelschwerer Weißwein, der ohne Holzeinsatz auskommt und die Frucht stehen lässt.


Zotzenheim – Kalkmergel am Rand der Rheinhessischen Schweiz

Zotzenheim liegt im Landkreis Mainz-Bingen, gut 600 Einwohner auf gut drei Quadratkilometern, umgeben von den beiden Gemarkungslagen Johannisberg (36 Hektar) und Klostergarten (49 bis 51 Hektar). Die Reben stehen zwischen 120 und 190 Metern über dem Meer auf sandigem Lehm und tiefgründigen, kalkreichen Mergelböden vom Typ Pararendzina. Das Weingut Pitthan bewirtschaftet hier 23 Hektar mit 13 Rebsorten.

Der Kalkmergel prägt den Charakter dieser Weine mehr als die Sortenwahl. Er ist nährstoffreich, hält aber vergleichsweise wenig pflanzenverfügbares Wasser – die Reben wurzeln tief, die Beeren bleiben kleiner, die Säure fällt in trockenen Sommern nicht so schnell ab wie auf reinen Lössböden. Genau das braucht eine Burgunder-Cuvée, die weich schmecken soll, ohne breit zu werden.

Die Höhenzüge um Zotzenheim – die Napoleonshöhe reicht über 40 Dörfer hinweg bis in Taunus und Hunsrück – sorgen für kühlere Nächte als in der Rheinebene bei Nierstein oder Oppenheim. Der Ort gehört weinrechtlich zur Großlage St. Rochuskapelle; die Familie Pitthan arbeitet hier seit über 150 Jahren.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Bis in den Mai hinein waren die Böden Rheinhessens gut mit Wasser versorgt. Danach folgte eine ausgedehnte Trockenphase, die erst Ende Juli durch kräftige Niederschläge unterbrochen wurde. Der trockene August wurde zum entscheidenden Faktor: Der Krankheitsdruck blieb niedrig, das Lesegut kam so gesund in den Keller wie seit Jahren nicht. Ab Mitte September setzte erneut Regen ein – zu einem Zeitpunkt, an dem die Hauptlese vielerorts schon gelaufen war.

Erste Mostgewichtsmessungen am 18. August zeigten weit fortgeschrittene Reife, die Hauptlese begann extrem früh Anfang September und war zu Beginn der zweiten Septemberdekade oft bereits beendet – frühe und späte Sorten reiften nahezu gleichzeitig. Der Preis dafür war die Menge: Mit rund 1,93 Millionen Hektolitern lag Rheinhessen 26 Prozent unter 2024 und 23 Prozent unter dem Zehnjahresmittel – der stärkste Ernterückgang aller deutschen Anbaugebiete. Kleine, lockerbeerige Trauben mit geringer Saftausbeute bedeuten wenig Wein, aber konzentrierte Moste. Die Burgundersorten gelten als Gewinner dieses Jahrgangs.

Assemblage und Ausbau

Chardonnay und Weißburgunder stellen die Cuvée, beide aus dem Jahrgang 2025. Die Sorten werden getrennt gelesen und vergoren, die Assemblage erfolgt erst danach. Der Weißburgunder liefert das Fruchtbild – Birne, ein Anflug Ananas –, der Chardonnay steuert Mandelnote und Säurerückgrat bei.

Der Ausbau bleibt ohne Holz, kühl geführt und auf Frucht ausgerichtet. Das ist bei diesem Weintyp keine Sparmaßnahme, sondern Voraussetzung: Ein Fassausbau würde die Blütennoten und die Limettenspitze überdecken, die diesen Wein trinkbar machen. Die konzentrierten Moste des Jahrgangs 2025 tragen den mittleren Körper auch ohne Holzunterstützung.

Im Glas

In der Nase reife Birne, dahinter ein Hauch Ananas, Mandel und frische Frühlingsblüten. Am Gaumen weich und rund, mittelschwerer Körper, die Frucht der Nase setzt sich fort und wird von einer Limettenspitze aufgefangen. Der Abgang bleibt harmonisch, ohne breit zu werden – die Säure steht mit der Frucht im Gleichgewicht statt gegen sie.

Ein Weißwein, der die Konzentration des kleinen Jahrgangs 2025 nicht in Wucht übersetzt, sondern in Balance.

Trinktemperatur 9 bis 11 Grad, kein Dekantieren nötig. Zu kalt serviert verschwindet die Mandelnote. Der Wein ist ab sofort zugänglich und sollte bis etwa 2029 getrunken werden – er ist auf Frische gebaut, nicht auf Kellerzeit.

Am Tisch

Passt zu gebratenem Zander mit Kräuterbutter, Spargel mit Sauce hollandaise, Kalbsschnitzel, Geflügelsalat mit Weintrauben und mittelaltem Gouda. Auch solo an warmen Tagen auf der Terrasse, wo der weiche Körper und die Limettenspitze zusammenkommen.


Produzent Weingut Pitthan, Zotzenheim (Rheinhessen)
Rebsorte Chardonnay, Weißburgunder
Lage Zotzenheimer Klostergarten und Johannisberg
Klassifikation Qualitätswein Rheinhessen
Jahrgang 2025
Vinifikation sortenweise Gärung · Assemblage nach der Gärung
Ausbau ohne Holz · fruchtbetont
Trinkempfehlung 2026–2029
Boden Kalkmergel · Pararendzina · sandiger Lehm
Höhenlage 120–190 m ü. NN
Betrieb 23 Hektar · 13 Rebsorten · Familienbetrieb seit über 150 Jahren

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Weine

Metzger Saumagen Riesling 2020 Magnum

Weißwein · Riesling · trocken · Magnum · Pfalz

Metzger Saumagen Riesling Magnum ist ein Lagen-Riesling vom Weingut Metzger aus dem Kallstadter Saumagen in der Pfalz – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Die Trauben stammen aus dem ursprünglichen Teil der Lage, wurden selektiv von Hand gelesen und im Halbstückfass vergoren. Kalkige Mineralität, feine Würze und harmonische Säure prägen den Wein. Ein präziser Riesling mit Lagencharakter.


Kallstadter Saumagen

Der Kallstadter Saumagen zählt zu den großen Riesling-Lagen der Pfalz. Die Trauben stammen aus dem ursprünglichen Teil der Lage, deren kalkreiche Böden seit jeher für mineralische, würzige Weine mit harmonischer Säure stehen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling, selektiv von Hand gelesen und mit der Korbpresse abgepresst. Die Gärung erfolgt im Halbstückfass, um das Terroir der Lage präzise einzufangen. Die Magnum lässt den Wein besonders langsam reifen.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Zitrus, gelber Apfel und feine kräutrige Würze über kalkiger Mineralität. Am Gaumen straff und mineralisch, mit harmonischer Säure, Würze und langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Mit Luft gewinnt der Wein an Tiefe; die Magnum eignet sich zum Reifen im Keller.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Spargel, Geflügel und feine Käse.


Lage: Kallstadter Saumagen, Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Riesling, trocken (Lagenwein)
Ausbau: Handlese, Korbpresse, Gärung im Halbstückfass; 1,5-l-Magnum

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2022

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Konzentration des La Perrière schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Amoureuses Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2020

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2020 stammt von 80 Jahre alten Reben aus der berühmtesten Premier-Cru-Lage Chambolles – von Groffier, dem größten Einzelbesitzer dieser Lage. Ein Pinot Noir von Feinheit, Intensität und seidigen Tanninen.


Les Amoureuses – die Lage

Les Amoureuses („Die Liebenden") gilt als die berühmteste der 24 Premier-Cru-Lagen von Chambolle-Musigny und als einer der besten Weinberge der Welt – ein heißer Kandidat für eine künftige Grand-Cru-Einstufung neben Musigny und Bonnes Mares. Die Lage liegt am Südende der Gemeinde, direkt unterhalb des Grand Cru Musigny.

Der kalkhaltige Boden ist hier leicht: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln zwingt, in Felsspalten zu graben. Das ergibt kleine, konzentrierte Beeren und Weine von Feinheit, erdigem Charakter und festen, seidigen Tanninen. Groffier besitzt mit rund einem Hektar den größten Einzelanteil.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020.

Vergoren mit 50 % Ganztrauben, ausgebaut in 25 % neuem Holz. Unter Nicolas Groffier wird der Neuholzanteil bewusst reduziert; der Wein wird nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Ein klar umrissenes Bouquet aus Rosenblättern und roter Beerenfrucht, dazu ein ferner Hauch Menthol. Am Gaumen mittelgewichtig, mit feinkörnigen Tanninen, frisch und vibrierend, zum Abgang hin leicht würzig, linear und straff. Ein noch zurückhaltender Amoureuses, dessen unbestreitbare Länge große Zukunft verspricht.

Feinkörnig, frisch und straff – ein Amoureuses, der seine Zukunft noch für sich behält.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Taube, Reh, Geflügel, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Amoureuses, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); leichter Kalkboden über hartem Kalkstein, 80 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 50 % Ganztrauben; 25 % Neuholz; ein Abstich

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Schaumweine

Adrien Renoir Cuvée Le Cépage Grand Cru

Reiner Pinot Noir aus Verzy, weiß gekeltert: Das ist der Adrien Renoir Le Cépage Grand Cru. Die Hänge des Ortes sind nach Norden geneigt, die Trauben reifen langsam und behalten Säure. Unter dem Boden liegt Kreide mit Feuerstein. Nach etwa drei Jahren Hefelager wird er mit sehr wenig Dosage gefüllt.

Im Glas

Hellgold, sehr feine Perlage. Der Duft ist vielschichtig: gelber Pfirsich, Birne, kandierte Zitrone, Haselnuss und Brioche, dazu Blüten und Rauch. Am Gaumen dicht und trotzdem filigran – saftige Frucht, Salz und eine cremige Textur. Langer, frischer, leicht herber Abgang.

Mach was draus

Steinbutt, Bresse-Huhn in Rahm, Kalbsbries, Meeresfrüchte oder ein alter Comté. Als Aperitif möglich, aber am Tisch noch besser. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm eine Viertelstunde Luft.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Cépage zeigt, was Pinot Noir in Verzy kann. Kraft mit Präzision – mein Tipp zu Geflügel.“

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Kurz gefragt

Woher kommt die rauchige Note? Vom Feuerstein im Boden von Verzy. Die Kreide darunter sorgt für Säure und Salzigkeit.

Wie trocken ist er? Extra Brut, der Restzucker liegt bei 1,6 g/l.

100 % Pinot Noir (Blanc de Noirs) · Verzy Grand Cru, Nordhänge · Kreide mit Silex · Hefelager etwa 3 Jahre · Dosage Extra Brut, Restzucker 1,6 g/l · Champagne Adrien Renoir, Verzy · Stand: Oktober 2026

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