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11. Juli 2009

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Sottimano Barbaresco Cottá 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Cottá (Neive) alte Reben (bis 80 J.) Sottimano nur 9.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Cottá 2021 stammt aus der 2,8 Hektar großen Heimat-Lage des Guts, von bis zu 80 Jahre alten Reben – ein tiefer, konzentrierter und zugleich seidiger Cru-Nebbiolo, der in seiner Anmutung fast burgundisch wirkt. Ein klassischer, terroirgeprägter Barbaresco mit Substanz, Finesse und außergewöhnlicher Länge.


Cottá – die Heimat-Lage von Sottimano

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.

Der Barbaresco Cottá stammt aus einer 2,8 Hektar großen Einzellage in Neive, die bereits 1969 von der Familie Sottimano erworben wurde – die Lage, in der das Gut seinen Sitz hat. Die heute bis zu 80 Jahre alten Reben sind in sehr weitem Abstand gepflanzt, eine traditionelle Anlageform, bei der früher sogar Gemüse und Artischocken zwischen den Rebzeilen wuchsen. Die sandigen Böden, vergleichbar mit jenen der renommierten Lagen Rabajà und Asili, prägen den feinen, eleganten Charakter dieses Weines.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der Lage Cottá mit ihren uralten Reben ergibt das einen besonders tiefen, vielschichtigen Wein, der Kraft und Eleganz vereint. Die Gesamtproduktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Nach sorgfältiger Handlese erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Es schließen sich lange Maischestandzeiten sowie eine Phase mit untergetauchtem Tresterhut an, um Struktur und Tiefe behutsam herauszuarbeiten. Anschließend wird der Wein ins Holz überführt, wo er sehr langsam und natürlich die malolaktische Gärung vollendet – oft erst gegen Ende des Sommers oder nahe der nächsten Lese. Diese behutsame Vinifikation verleiht dem Wein seinen feinen, leicht reduktiven Charakter. Nach rund einem weiteren Jahr Flaschenreife erreicht der Cottá seine volle Ausdruckskraft.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Cottá vielschichtig und präzise: Noten von Süßholz und ein feiner Rauchton verbinden sich mit getrockneten Rosenblättern, dunklen Beeren, Waldfrüchten und dezenten Kräuteranklängen. Dazu treten Nuancen von Johannisbrot, Orangenschale, dunklen Gewürzen sowie florale Akzente, die an blaue Blüten erinnern. Am Gaumen besitzt der Wein eine bemerkenswerte Tiefe und Konzentration, bleibt dabei jedoch stets elegant und fein. Die Tannine sind reif und präzise, die Struktur klar definiert, getragen von einer langen, intensiven und zugleich harmonischen Aromatik. Trotz seiner Kraft wirkt der Cottá fast burgundisch – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Fast burgundisch in seiner Anmutung – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Cottá, Neive (Piemont, Italien); 2,8 ha Einzellage (seit 1969), Reben bis 80 Jahre, sandige Böden
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 9.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, lange Maische mit untergetauchtem Tresterhut, Ausbau im

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Ma Cuvée 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Ma Cuvée · alte Reben Assemblage mehrerer Parzellen 2022

Der Gevrey-Chambertin Ma Cuvée 2022 von Arnaud Mortet ist eine sorgfältige Assemblage von Pinot Noir aus mehreren ausgewählten Parzellen innerhalb von Gevrey-Chambertin. Die alten Reben liefern Frucht von hoher Qualität; im Wein zeigt sich Mortets Handschrift aus Finesse und Terroir-Ausdruck.


Gevrey-Chambertin – Assemblage aus alten Reben

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. „Ma Cuvée" entsteht als Verschnitt mehrerer mit Bedacht gewählter Parzellen innerhalb der Appellation – alle mit alten Rebstöcken.

Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes. Seine Handschrift zielt auf Finesse und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dieser Cuvée Substanz und knackige Struktur gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage mehrerer Parzellen mit alten Reben.

Der Wein reift in Eichenfässern unterschiedlicher Reife, abgestimmt auf die Charakteristik des Jahrgangs. So bleibt die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten gewahrt.

Im Glas

In der Nase intensive rote Frucht und eine deutliche florale Note, dazu sanfte Gewürznoten aus dem Eichenfass. Am Gaumen tiefgründige Textur mit präsenten Tanninen und knackiger Struktur.

Rote Frucht und florale Noten über sanfter Holzwürze – ein Gevrey-Chambertin mit knackiger Struktur und Mortets Finesse.

Schon heute zugänglich, mit Potenzial, sich über die kommenden rund fünf Jahre weiterzuentwickeln. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Ente und Geflügel, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Gevrey-Chambertin; Assemblage mehrerer Parzellen, alte Reben
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Eichenfässer unterschiedlicher Reife (je nach Jahrgang)

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Rebsorten

Schittler Becker Niersteiner Pettenthal Riesling trocken 2020

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Schittler & Becker Niersteiner Pettenthal Riesling trocken 2020 stammt aus einer der großen Rieslinglagen der Welt. Für das Familienweingut ist dieser Wein aus dem berühmten Pettenthal am Roten Hang ein historischer Meilenstein – Herausforderung und Ansporn, hier einen absoluten Spitzenwein zu erzeugen.


Rheinhessen / Niersteiner Pettenthal

Die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker sind in Rheinhessen beheimatet. Majestätisch und steil erhebt sich der berühmte Rote Hang bei Nierstein an der Rheinfront. Das Rotliegende, das dem Boden seine charakteristische Farbe verleiht, ist eine einzigartige Bodenformation, die im steilen Hang mit dem Rhein zu Füßen ganz besondere Bedingungen schafft. Aus der Einzellage Niersteiner Pettenthal stammen einige der besten Rieslinge der Welt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Handlese, Spontangärung und Ausbau sowohl im Edelstahl als auch im traditionellen großen Holzfass prägen diesen Wein. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klare Steinobst- und Zitrusfrucht, verbunden mit der würzig-mineralischen Prägung des Rotliegenden. Am Gaumen dicht und mineralisch, mit feiner Struktur, animierender Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Nierstein / Roter Hang – Einzellage Pettenthal (Deutschland); Vereinigte Weingüter Schittler & Becker
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Handlese, Spontangärung, Edelstahl und großes Holzfass; Rotliegend (roter Tonschiefer)
Jahrgang: 2020

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Schaumweine

Franck Bonville Pur Oger Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2018

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Pur Oger 2018 ist ein Blanc de Blancs, der die ganze Seele des Grand Cru-Terroirs von Oger in sich trägt. Nach über fünf Jahren Reife auf der Hefe zeigt er sich in vollendeter Balance und mit tiefer Ausdruckskraft – präzise, fein ziseliert und mineralisch.


Champagne / Oger

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs. Dieser Champagner kommt aus dem Grand Cru Oger. Die Trauben stammen aus zwei Parzellen, die gemeinsam ein umfassendes Bild des Terroirs zeichnen: Les Noyerots im Herzen von Oger und Les Rumigny am unteren Hang. Zusammen erzählen sie von der Spannung zwischen Kraft und Finesse, zwischen Frische und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen. Der Champagner reifte über fünf Jahre auf der Hefe, was ihm Tiefe, Cremigkeit und seine vollendete Balance verleiht.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase zarte Noten von Zitrus, weißen Blüten und etwas gerösteter Haselnuss, mit dezenter Cremigkeit und der für Oger typischen mineralischen Linie. Am Gaumen präzise, geradlinig und fein ziseliert, mit seidiger, zugleich straffer Textur, klarer Frische und einer eleganten Salzigkeit, die bis ins lange, saubere Finale trägt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren und feiner Küche.


Lage: Champagne, Grand Cru Oger (Parzellen Les Noyerots & Les Rumigny), Frankreich; Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay
Ausbau: über 5 Jahre Hefereife
Jahrgang: 2018

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Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – saftiger, mineralischer Pinot Noir mit heller, reiner Frucht und der unverwechselbaren Cathiard-Handschrift.


Hautes Côtes de Nuits – tonreiche Höhenlage in Villers-la-Faye

Diese dritte „Village"-Cuvée der Hautes Côtes fügte Sébastien Cathiard ab 2021 hinzu. Sie stammt aus mehreren Parzellen in Villers-la-Faye im südlichen Teil der Hautes Côtes de Nuits, oberhalb von Prémeaux-Prissey – dem Dorf, in dem Sébastien lebt. Die tiefen, tonreichen Böden geben dem Wein einen fließenden, gourmandhaften und fruchtreinen Stil.

Die kühlere Höhenlage über der Côte bewahrt Frische und Spannung. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine hält diese Cuvée bewusst erschwinglich.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und nahtlose Trinkigkeit bei erhaltener Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; biologische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert).

Im Glas

Helle, klare rote Frucht mit Erdbeere und Himbeere im Vordergrund, dazu feine Würze. Am Gaumen saftig, hell und lebendig, mit salzigem Auftakt und einer mineralischen Ader, die alles unterlegt; harmonisch und auf der etwas fülligeren, runderen Mittelgaumen-Seite, mit strukturiertem Abgang.

Helle, reine Frucht auf mineralischem Grund – Hautes Côtes mit Cathiard-Harmonie.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2026–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen in Villers-la-Faye, südliche Hautes Côtes, tiefe Tonböden, Höhenlage über der Côte
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · biologisch (nicht zertifiziert)

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Rebsorten

Seehof Weißburgunder Ortswein vom Kalkstein 2024

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Seehof Weißburgunder Ortswein vom Kalkstein ist ein saftiger, gehaltvoller Burgunder mit sanfter Mineralität. Im Duft zarte Birnenaromatik – ein vielseitiger Essensbegleiter, nicht nur zu hellem Fleisch und Fisch.


Rheinhessen / Westhofen – Kalkstein

Das Weingut Seehof der Familie Fauth liegt in Westhofen im Wonnegau, einem der besten Weinorte Rheinhessens. Die Kalksteinböden verleihen diesem Ortswein seine sanfte Mineralität und halten die saftige Fülle in Balance.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder. Der Ausbau als Ortswein betont die saftige, gehaltvolle Art mit feinem Schmelz und sanfter, kalkgeprägter Mineralität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase zarte Birnenaromatik mit feiner mineralischer Note. Am Gaumen saftig und gehaltvoll, mit weichem Schmelz, sanfter Mineralität und einem harmonischen, animierenden Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – ein vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: hellem Fleisch, Fisch, Geflügel, Spargel und mildem Käse.


Lage: Rheinhessen, Westhofen (Wonnegau, Deutschland); Weingut Seehof
Klassifikation: Ortswein – 100 % Weißburgunder, trocken
Ausbau: saftig und mineralitätsbetont (Kalksteinböden)

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Rebsorten

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch

Rotwein · Blaufränkisch · Carnuntum · gereift

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch ist ein trockener Rotwein vom Weingut Johannes Trapl aus dem Carnuntum in Österreich. Der reinsortige Blaufränkisch von der Ried Spitzerberg zeigt sich mit deutlicher Flaschenreife – ein eleganter, mineralischer Wein auf dem Höhepunkt seiner Trinkreife.


Spitzerberg

Der Spitzerberg in Prellenkirchen zählt zu den großen Blaufränkisch-Lagen Österreichs. Die kargen Kalk- und Schieferböden in den Ausläufern der Karpaten, kühle Winde und das kontinental-pannonische Klima bringen finessenreiche, mineralische Weine hervor. Johannes Trapl prägt diesen Stil im Carnuntum wie kaum ein anderer.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Blaufränkisch. Trapl arbeitet konsequent terroirbetont und mit minimalem Eingriff: spontane Gärung, Ausbau ohne Schönung und Filtration. Blaufränkisch baut langsam aus und gewinnt über Jahre an Komplexität – dieser Wein zeigt nun, wie viel Reifepotenzial in der Lage steckt.

Im Glas

Dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und zartem Wasserrand – die Farbe zeigt die einsetzende Reife. In der Nase reife Brombeere und Kirsche, dazu blättrige Würze, getrocknete Kräuter und mineralische Nuancen. Am Gaumen elegant und frisch, mit saftiger Kirsch- und Zwetschkenfrucht und feinem, gut eingebundenem Tannin. Voll harmonisch und auf dem Punkt, mit rotbeerig-zitrischem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Als gereifter Wein trinkfertig und jetzt auf dem Höhepunkt – Dekantieren ist nicht nötig, schadet aber nicht.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Geflügel und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Ried Spitzerberg, Carnuntum (Österreich)
Klassifikation: Carnuntum – Blaufränkisch (trocken)
Ausbau: spontane Gärung, ohne Schönung und Filtration

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Whisky

Octomore Edition 07.01_208 Progressive Hebridean Distillers

Whisky · Single Malt · Islay · Octomore

Octomore Edition 07.1_208 ist ein super-stark getorfter Islay Single Malt der Bruichladdich Distillery. Octomore fordert seit 2008 die gängige Whisky-Weisheit heraus: fünf Jahre gereift, extrem hoch getorft und nahe der Fassstärke abgefüllt. Mit 208 ppm zählt diese Edition zu den am stärksten getorften Whiskys der Welt. Wegen seiner überraschenden Eleganz trotz dieser Wucht nennt Bruichladdich ihn „die unmögliche Gleichung".


Islay

Die Bruichladdich Distillery steht seit 1881 auf den Rhinns of Islay. Octomore ist nach einem ehemaligen Brennerei- und Hofgut oberhalb von Port Charlotte benannt. Für diese Edition wird Gerste vom schottischen Festland verwendet; der außergewöhnlich hohe Torfgehalt entsteht beim Mälzen.

Herstellung und Reifung

Der Single Malt ist mit 208 ppm super-stark getorft und reifte fünf Jahre in American Oak (ehemalige Bourbon- bzw. American-Whiskey-Fässer). Abgefüllt wurde er ungefärbt und nicht kühlgefiltert nahe der Fassstärke (59,5 % vol.).

Im Glas

Helles Strohgold in natürlicher Farbe. In der Nase Seeluft, Toffee und Zitrus, dann dichter Torfrauch mit Pfirsich, Vanille, Nuss und Tabak. Am Gaumen samtig-weich, mit viel Torf und eleganter Süße, Honig, Vanille und Leder. Der Abgang ist sehr lang, rauchig und salzig.

Zum Genuss

Pur in einem Nosing-Glas genießen; etwas Zeit im Glas lohnt sich, Wasser nur sehr vorsichtig zugeben. Ein Whisky für erfahrene Liebhaber rauchiger Islay-Malts.

Passt außerdem zu geräuchertem Fisch, kräftigem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Herkunft: Islay, Schottland (Bruichladdich Distillery)
Art: Super-stark getorfter Islay Single Malt, 208 ppm
Reifung: 5 Jahre in American Oak (Bourbonfässer)

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