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19. Juli 2009

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Egon Müller Riesling Scharzhofberger Kabinett 2023

Weißwein fruchtsüß · Saar · Riesling

Riesling Scharzhofberger Kabinett Saar · Wiltingen fruchtsüß 2023 8,00 % vol

Der Egon Müller Scharzhofberger Riesling Kabinett 2023 stammt aus der berühmtesten Lage der Saar – ein Musterbeispiel für filigranen Saar-Kabinett: fruchtsüß, rassig und von enormer Langlebigkeit. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.


Scharzhofberger – die legendäre Lage der Saar

Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.

Der Scharzhofberg bei Wiltingen ist die berühmteste Einzellage der Saar – so renommiert, dass die Weine, wie ein Grand Cru im Burgund, allein mit dem Lagennamen etikettiert werden. Egon Müller ist mit über acht Hektar im Kernstück größter Eigentümer und bewirtschaftet hier mehr als drei Hektar wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben. Die steilen, stark verwitterten blauen Devonschieferböden speichern die Wärme des Tages und geben sie langsam wieder ab – in Verbindung mit dem kühlen Saar-Klima entstehen Weine von außergewöhnlicher Spannung, filigraner Struktur und enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2023 – Saar

2023 brachte an der Saar aromatische, präzise Rieslinge mit klarer Frucht und lebendiger Säure. Gerade im Kabinett-Bereich – dem filigransten Prädikat – zeigt der Scharzhofberger die typische Spannung zwischen reifer Frucht, dezenter Süße und rassiger Mineralität, getragen vom kühlen Klima und dem späten Reifeverlauf auf Schiefer.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, Prädikat Kabinett, fruchtsüß, 8,00 % vol.

Streng selektive Handlese, klassische und behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase dicht, cremig und saftig: Weinbergspfirsich und Passionsfrucht treffen auf weiße Blüten, Zitrus und feinste Kräuter- und Mineralnoten. Am Gaumen filigran und vielschichtig, mit einer dezenten Süße, die von enorm lebhafter, rassiger Säure balanciert wird – er wirkt nie leicht und schon gar nicht schwer, sondern tanzt mit müheloser Eleganz über die Zunge.

Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.

Das verspielte, sehr lange Finale verweist auf die große Langlebigkeit; schon jung ein Genuss, doch wahre Größe entfaltet der Wein erst nach vielen Jahren Kellerreife. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.


Lage: Scharzhofberger, Wiltingen an der Saar (Deutschland); steile Südlage, stark verwitterter blauer Devonschiefer, über 100 J. alte wurzelechte Reben
Klassifikation: Mosel/Saar, Riesling Kabinett (Prädikatswein), fruchtsüß
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung im Fuder, natürliche Restsüße; klassisch-traditioneller Stil

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010

Weißwein · Mosel · Riesling Auslese (edelsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Auslese · edelsüß Traumjahrgang 2010

Der Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010 von Hermann Ludes ist ein edelsüßer Mosel-Riesling aus einem der ganz großen Jahrgänge – eine in Wein gemeißelte Schönheit mit allen Facetten, die große Weine begehrenswert machen.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2010 – Mosel

2010 zählt zu den ganz großen Mosel-Jahrgängen – was viele erst in den letzten Jahren bemerkt haben. In der Jugend brachte er ein großes Säuregerüst mit; wo der Winzer Frucht und Extrakt einfangen konnte, entstanden Weine von außergewöhnlicher Balance.

Gerade edelsüße Prädikate profitieren hier: Die hohe natürliche Säure trägt die Süße und sorgt für ein jahrzehntelanges Entwicklungspotenzial.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2010, klassischer Prädikatswein (Auslese, edelsüß).

Selektive Handlese vollreifer, teils edelfauler Beeren in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Ein Wein, der bereits gereift ist und über weitere Jahrzehnte zulegen wird.

Im Glas

Hier spielen Frucht – stählerner Pfirsich, saftiger Apfel –, nasse Schieferaromatik und ein omnipräsentes Säurespiel ein weitreichendes Konzert in Duft und Gaumen, ergänzt um Anklänge von Honig, Aprikose und exotischer Frucht. Zeitlos, frisch und bemerkenswert lang anhaltend, mit spritziger Zitrus-Gesteinsfrische und dem besonderen Etwas, das nur den ganz großen Rieslingen vorbehalten ist. Ein doppeltes Wow – kann denn so ein Riesling Sünde sein?

„Freude, schöner Götterfunken, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum." (Friedrich Schiller)

Bereits wunderbar gereift, mit großem weiterem Potenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Foie gras, kräftigem Blauschimmelkäse oder fruchtigen Desserts wie Tarte und Crème brûlée – ebenso ein großer Solist und Meditationswein.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Auslese (Prädikatswein, edelsüß)
Ausbau: Riesling; selektive Handlese, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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USA

Saxum James Berry Vineyard 2018

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Beton & französische Eiche 2018

Der Saxum James Berry Vineyard 2018 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, rein und vielschichtig, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins – aus einem herausragenden Jahrgang mit großem Reifepotenzial.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Reinheit, Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des James Berry Vineyard ergibt das einen rotfruchtbetonten, vielschichtigen und langlebigen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großer Eleganz verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro (Mourvèdre), 14 % Syrah und 6 % Carignan, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mataro und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Frucht und Würze: rote und blaue Frucht wie Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, dazu florale Anklänge von Veilchen, mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), Lakritz, frisches Leder und süße Gewürze, untermalt von einer rauchig-mineralischen Note. Am Gaumen vollgewichtig, rein und vielschichtig, mit einer geschliffenen, dichten Textur, feinem Tannin und einer lebendigen, mineralischen Frische, die in einen langen, präzisen Nachhall mündet.

Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, Veilchen, mediterrane Kräuter und Lakritz – reich und rein, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Noch jugendlich; vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro, 14 % Syrah, 6 % Carignan (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mataro/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben 1960–2000 24 Monate franz. Barrique 2021

Der Revello Fratelli Barolo 2021 DOCG ist der klassische Gemeinde-Barolo des Hauses – aus Nebbiolo-Reben in der Frazione Annunziata bei La Morra. Ein eleganter, fein strukturierter Barolo, der den parfümierten, harmonischen Stil von La Morra verkörpert.


Barolo aus La Morra – der Annunziata-Stil

Die Trauben stammen aus rund 2,3 Hektar Weinbergen in der Frazione Annunziata in La Morra – mit südöstlicher (250 m) und südwestlicher Ausrichtung (260 m). Die Nebbiolo-Reben wurden zwischen 1960 und 2000 gepflanzt und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die in La Morra für besonders parfümierte, feingliedrige und elegante Baroli stehen.

La Morra gilt als die Gemeinde der zugänglicheren, aromatisch offenen und harmonischen Barolo-Stilistik – ein Kontrast zu den straffen, kraftvollen Weinen aus Serralunga oder Monforte. Der bewusst moderate Ertrag von 6,0 bis 7,0 t pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer, frischer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. Aus den Annunziata-Lagen in La Morra ergibt das einen eleganten, harmonischen Barolo mit Tiefe, Frische und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in französischen Barriques, davon 20 % neu und 80 % gebraucht. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Aus den kalk-tonigen Annunziata-Lagen lebt dieser Barolo vom parfümierten La-Morra-Stil: rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu die sortentypische florale Note von Rose und Veilchen, untermalt von Leder, Teer und feiner Würze. Der überwiegend gebrauchte Barrique-Ausbau bindet das Holz dezent ein und lässt der Frucht den Vortritt. Am Gaumen elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, harmonischen Nachhall.

Rote Frucht, Rose und Veilchen, Leder und feine Würze – elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und langem, harmonischem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Gutes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Weinberge in der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 2,3 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (260 m); Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–2000
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 24 Monate französische Barriques (20 % neu, 80 % gebraucht)

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Tua Rita Per Sempre Syrah 2013

Rotwein · Toscana IGT · Syrah

Syrah Toscana IGT Suvereto · Maremma Bio 18 Monate Barrique 2013 15,00 % vol

Der Tua Rita Per Sempre Syrah 2013 ist einer der großen italienischen Syrahs – ein reinsortiger Top-Wein in limitierter Auflage von der toskanischen Küste. Kraft, Eleganz und enorme Komplexität machen ihn zu einem unvergesslichen Wein.


Tua Rita – Syrah von der toskanischen Küste

Tua Rita wurde 1984 von Rita Tua und Virgilio Bisti in Suvereto gegründet und zählt heute zu den herausragenden Gütern der toskanischen Küste – weltberühmt vor allem für den reinsortigen Merlot Redigaffi. Bewirtschaftet werden die Weinberge zertifiziert biologisch, mit indigenen Hefen auch im Keller.

Der Per Sempre existiert nur aus dem Eigensinn und der Experimentierlust Virgilios: Er pflegte den Syrah-Weinberg persönlich, beobachtete ihn und wartete, bis die Trauben für eine eigenständige Vinifikation bereit waren. Das Etikett ist ihm als Gründer gewidmet – auf die Frage, welchen seiner Weine er bevorzuge, antwortete er ohne Zögern: „La Syrah, per sempre" – die Syrah, für immer. Die Reben stehen auf den ausgeprägt tonigen, von Kieseln durchsetzten Böden der mineralreichen Hügel um Suvereto.

Jahrgang 2013 – Toskana

2013 brachte an der toskanischen Küste einen klassisch-eleganten Syrah, bei dem Kraft und Finesse im Gleichgewicht stehen – anders als in sehr warmen, frühreifen Jahren, in denen die muskulöse Struktur das Bukett zu überdecken droht. Hier zeigt der Wein Kraft und Großzügigkeit in gleichem Maße, getragen von vielschichtiger Aromatik. (Den Jahrgang 2014 erzeugte das Gut wegen beschädigter Beerenhäute gar nicht.)

Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2013, 15,00 % vol.

Nach der Vinifikation reifte der Wein 18 Monate in Barriquefässern; auf eine Schönung wird verzichtet. Limitierte Auflage. Die organoleptische Entwicklung nach dieser Fassreife bestätigte Virgilios Gespür – der Per Sempre wurde von Presse und Markt sofort gefeiert.

Im Glas

Intensiv aromatisch und für die toskanische Küste ungewöhnlich floral-würzig: Brombeere und rotfleischige Frucht treffen auf süßen Tabak, Rosenblätter, Salbei, Minze und Wildblumen, untermalt von dunkler Würze, Schokolade und einem Hauch geräucherter Noten. Am Gaumen kraftvoll und zugleich fein gewoben, mit großer Tiefe, Nuancenreichtum und enormer Komplexität – Kraft und Eleganz in vollkommener Balance.

Ein unvergesslicher Syrah von Virgilio – Kraft, Eleganz und enorme Komplexität.

Lang und nachhallend im Abgang, mit einem finalen aromatischen Nachklang über der reifen Suvereto-Frucht. Großes Reifepotenzial über viele Jahre; empfiehlt sich zu dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch vom Grill, zu Lamm mit Kräutern sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Toscana IGT, Suvereto, toskanische Küste/Maremma (Italien); ausgeprägt tonige, kieseldurchsetzte Böden
Klassifikation: Toscana IGT, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; 18 Monate Barrique, ohne Schönung, limitierte Auflage; biologisch bewirtschaftet

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Rebsorten

I Muri Primitivo Puglia Vigneti del Salento

Rotwein · Primitivo · Salento · Italien

I Muri Primitivo Puglia ist ein weicher, vollmundiger Rotwein von Vigneti del Salento (Fantini Group) aus Apulien. Reinsortiger Primitivo aus dem Salento – leuchtend rubinrot mit violetten Reflexen, mit roten Beerenfrüchten und mediterraner Würze.


Salento

Die Trauben stammen aus dem Salento, dem sonnigen Süden Apuliens (Vigneti del Salento). Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, vollmundige Primitivo-Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Primitivo. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die reife Beerenfrucht und sorgt für die weiche, harmonische Art des Weins. Ein zugänglicher, unkomplizierter Primitivo.

Im Glas

Leuchtendes Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase intensive Aromen roter Beerenfrüchte und mediterraner Gewürze. Am Gaumen sehr weich, harmonisch und vollmundig, mit reifer Frucht und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vollmundiger, zugänglicher Begleiter zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Salento, Apulien (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Rotwein (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

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Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Spätburgunder

Spätburgunder Ingelheimer Ortswein Baum-Barth Ingelheim · Selztal über 20 J. Reben 10–20 % Ganztrauben neue & gebrauchte franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022 ist ein Ortswein zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen. Ein Spätburgunder von schönem Terroir-Ausdruck, mit Cassis, rauchiger Tiefe und frischem, druckvollem Trinkfluss.


Ingelheimer Spätburgunder – Ortswein

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Ingelheimer Spätburgunder ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen.

Die Trauben werden in liebevoller Handarbeit von über 20 Jahre alten Rebstöcken gelesen. Ein Ganztraubenanteil von 10–20 % verleiht dem Wein eine besondere Finesse und Frische.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Ingelheimer Lagen, Jahrgang 2022; von über 20 Jahre alten Reben.

Der Wein wird mit einem Ganztraubenanteil von 10–20 % vinifiziert und reift in einer Mischung aus neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern, die ihm Struktur und Tiefe verleihen, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein typischer Ingelheimer Terroir-Ausdruck mit schönem Cassis-Duft; eine leichte Reduktion und rauchige Nuancen verleihen zusätzliche Komplexität. Am Gaumen zeigt sich der Spätburgunder von seiner frischen Seite: eine wunderbar eingebundene Säure sorgt für harmonischen Trinkfluss, während eine druckvolle Länge und Tiefe das Geschmackserlebnis vervollständigen.

Schöner Cassis-Duft mit leichter Reduktion und rauchigen Nuancen – am Gaumen frisch, mit wunderbar eingebundener Säure, harmonischem Trinkfluss und druckvoller Länge und Tiefe.

Ein frischer, druckvoller Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheimer Lagen (Selztal), Rheinhessen; über 20 Jahre alte Reben
Klassifikation: Spätburgunder, Ortswein, Rheinhessen (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Handlese, 10–20 % Ganztrauben, Reifung in neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern

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Spanien

Envinate Táganan Teneriffa blanco 2024

Weißwein · Teneriffa · Táganan (Anaga) · Field Blend

Listán Blanco (Basis) Albillo · Forastera · Gual · Malvasía · Marmajuelo Teneriffa · Táganan (Anaga) Envínate Vulkangestein · wurzelechte Reben 2024

Der Envínate Táganan Blanco 2024 ist ein erdig-mineralischer Field Blend von der wilden Nordostküste Teneriffas – Listán Blanco als Basis, abgerundet durch Albillo, Forastera, Gual, Malvasía und Marmajuelo. Kühl und zupackend, mit markanter Säure als Frischeelixier. Ein Weißwein zum Meditieren, Schwärmen und guten Essen.


Táganan – Vulkanweiß über dem Atlantik

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Táganan ist der alte Name des rauen Weinbaugebiets im Nordosten Teneriffas, geschützt vom Anaga-Massiv. Hier wachsen uralte, wurzelechte Reben (die Reblaus erreichte die Kanaren nie) auf primärem Vulkangestein, an Klippen direkt über dem Atlantik – oft als gemischter Satz vieler einheimischer Sorten. Genau dieser Field Blend macht den Táganan Blanco aus: Listán Blanco als Hauptrebsorte, ergänzt um Albillo, Forastera, Gual, Malvasía und Marmajuelo.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die Vulkanböden des Anaga prägen auch 2024 einen frischen, salzig-mineralischen Weißwein mit kühler Spannung, klarer Struktur und markanter Säure – ganz im puristischen Stil von Envínate.

Assemblage und Ausbau

Field Blend mit Listán Blanco als Basis, ergänzt durch kleine Anteile Albillo, Forastera, Gual, Malvasía und Marmajuelo, aus dem Jahrgang 2024, Teneriffa (Táganan), trocken.

Im minimal-invasiven Stil des Hauses: Handlese, getrennte Vinifikation der Parzellen, Spontangärung mit Wildhefen in Beton und Gärbehältern, schonender Ausbau – für maximale Frische und Herkunftstreue.

Im Glas

Eine erdig-mineralisch schmeckende Cuvée: Feuersteinnoten, Felsenbirne, nasses Gestein, Meeresgischt, Kreide und Tee sind ihre Hauptmerkmale. Kühl und zupackend zirkuliert der Tropfen im Mund, wobei die markante Säure dort wie ein Frischeelixier wirkt. Ein Weißwein zum Meditieren, Schwärmen oder einfach zum guten Essen.

Feuerstein, nasses Gestein, Meeresgischt und Kreide – kühl und zupackend, mit markanter Säure als Frischeelixier.

Profitiert von etwas Luft; bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und Meeresfrüchten, zu Tapas und Reisgerichten, zu Geflügel sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Teneriffa, Táganan (Anaga, Kanaren, Spanien); primäres Vulkangestein an Atlantik-Klippen, uralte wurzelechte Reben
Klassifikation: Weißwein (Field Blend), Teneriffa; Listán Blanco mit Albillo, Forastera, Gual, Malvasía, Marmajuelo (trocken)
Ausbau: Handlese, getrennte Vinifikation, Spontangärung mit Wildhefen in Beton/Gärbehältern, schonender Ausbau; organischer Anbau

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