BAD-WINE-GESETZ

>

Der Bundestag macht den Weg frei für Bad Wines: Jetzt dürfen deutsche Weinkellereien schlechte Weine in Zweckgesellschaften auslagern und damit ihre Bilanzen polieren. So soll die Weinvergabe wieder in Schwung kommen – hofft zumindest die Große Koalition und der Weinminister Klaus Gonzalez.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Guillermas 2014

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo (Single Parcel)

Tempranillo & Viura Escondite del Ardacho · Las Guillermas Single Parcel · 0,62 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltiger Lehm · 60+ J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.340 Flaschen · 2014

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Guillermas" 2014 ist ein Single-Parcel-Tempranillo von nur 0,62 Hektar in der Rioja Alavesa. Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein und salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider – sicherlich einer der speziellsten und großartigsten Tempranillos der Rioja.


Las Guillermas – 0,62 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Gebiet um Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Die Einzellage Las Guillermas besteht aus lediglich 0,62 Hektar, bestockt mit 0,40 Hektar Tempranillo und 0,20 Hektar Viura. Die Reben haben inzwischen ein Alter von über sechzig Jahren erreicht, fußen auf kalkhaltigem Lehmgrund und sind einem stark atlantischen Klima ausgesetzt – die Grundlage für den kühlen, salzigen und mineralischen Charakter des Weins.

Jahrgang 2014 – Rioja

Der Jahrgang 2014 ist ein wenig reifer als sein Vorgänger, einen Tacken mehr rote Frucht ist hier zu finden. 2014 war an der Rioja ein kühler, klassischer Jahrgang, der fein gezeichnete Weine mit lebendiger Säure hervorbrachte. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich dieser Las Guillermas heute in einer schönen, reifen Phase.

Assemblage und Ausbau

Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (0,40 ha Tempranillo / 0,20 ha Viura), Jahrgang 2014, trocken; von über 60 Jahre alten Reben.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und – wie immer bei Tentenublo – ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. So bleibt das große Terroir der kleinen Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.340 Flaschen.

Im Glas

Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein, salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider. Die Fruchtaromen sind vorhanden und brillieren mit Kirsche, Weichsel und feinem Kräuterduft. Diese Aromen unterstützen die Mineralik nuancenreich und münden in einen satten, langen Nachhall. Es gibt viele Einzellagenweine aus der Rioja, aber sicherlich keinen so speziellen und großartigen Tempranillo wie diesen.

Trotz stattlicher Alkoholwerte kühl, fein und salzig – Kirsche, Weichsel und feiner Kräuterduft stützen nuancenreich die Mineralik und münden in einen satten, langen Nachhall.

Ein terroirgeprägter Tempranillo in reifer Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzellage Las Guillermas (0,62 ha), Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltiger Lehmgrund, stark atlantisches Klima; über 60 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.340 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Chartogne-Taillet Cuvée Sainte Anne extra brut

Die Chartogne-Taillet Cuvée Sainte Anne Extra Brut ist der Champagner, der Merfy im Ganzen zeigt. Alexandre Chartogne führt dafür Trauben aus mehreren Parzellen des Dorfs zusammen. Wer seine Einzellagen verstehen will, fängt hier an.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Blütenduft, Apfel und gelbes Obst, ein wenig Brioche. Im Mund rund und cremig, die klare Säure gibt ihm Halt. Vom Pinot Noir kommen Kraft und rote Früchte, vom Chardonnay die Frische. Ein langer Nachhall. Die niedrige Dosage reicht, weil die sandigen Böden schon genug Fülle mitbringen.

Mach was draus

Gougères, Jakobsmuscheln, gebratener Fisch, helles Geflügel oder ein junger Comté. Als Aperitif ist er genauso gut wie zum Essen. Ein Champagner für den Freitagabend, das Wiedersehen mit Freunden oder den Sonntagsbraten mit Geflügel. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Sainte Anne ist für mich der ehrlichste Einstieg in Merfy. Ich mag ihn besonders zu warmen Gougères frisch aus dem Ofen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woraus besteht die Cuvée? Aus rund 50 % Chardonnay, 40 % Pinot Noir und 10 % Meunier von verschiedenen Parzellen in Merfy, gewachsen auf sandigen, tonigen und Tuffeau-Schichten über der Kreide.

Wie lange hält er? Er ist trinkreif und hält bis etwa 2029.

Chardonnay, Pinot Noir, ein kleiner Anteil Meunier · mehrere Parzellen in Merfy · Böden: Sand, Ton, Tuffeau, darunter Kreide · Flaschengärung, Hefelager · Extra Brut, 2,5 g/l Restzucker · Champagne Chartogne-Taillet, Merfy · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Dönnhoff Norheimer Dellchen Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Norheimer Dellchen VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Schiefer mit Porphyr und Melaphyr Trockenmauer-Terrassen 6 Monate Vollhefe

Der Dönnhoff Dellchen Riesling GG 2025 kommt aus dem Norheimer Dellchen, einer wiederhergestellten Terrassen-Steillage zwischen Norheim und Niederhausen, VDP.Große Lage. Der Name beschreibt die Geografie: eine Mulde, eingefasst von steil aufragenden Felsen aus vulkanischem Hartstein. Schiefer mit Porphyr- und Melaphyrverwitterung, reine Südausrichtung, selektive Handlese in mehreren Durchgängen.


Norheimer Dellchen – Mulde zwischen Felstürmen

Das Dellchen liegt zwischen Norheim und Niederhausen, exakt nach Süden ausgerichtet und extrem steil. Über dem Weinberg ragen Felsen aus vulkanischem Hartstein auf; der Boden darunter ist schieferreich, durchmischt mit Verwitterungsmaterial von Porphyr und Melaphyr. Bewirtschaftbar ist der Hang nur über Terrassen mit Trockenmauern – eine Bauweise, die hier keine Folklore ist, sondern die Voraussetzung dafür, dass überhaupt Reben stehen können.

Der Name kommt von der Form: eine kleine Delle, eine Mulde im Hang. Diese Geländeform wirkt als Wärmefalle. Die Felsen schirmen den Wind ab und strahlen die tagsüber gespeicherte Wärme in den Abend zurück, die Trockenmauern verstärken den Effekt. Daraus folgt die Eigenschaft, für die die Lage bekannt ist: Der Riesling erreicht hier Jahr für Jahr verlässlich hohe Reifegrade, und die geschützte Lage hält die Trauben auch in feuchten Phasen gesund.

Das Dellchen war über Jahrzehnte weitgehend aufgegeben – Steillagenarbeit auf Terrassen rechnet sich betriebswirtschaftlich kaum. Dass die Lage heute wieder in Ertrag steht, ist das Ergebnis einer bewussten Wiederherstellung. Innerhalb der Dönnhoff-Lagen steht sie zwischen den Polen: würziger und breiter als die Hermannshöhle, feiner gezeichnet als der Felsenberg.

Jahrgang 2025 – Nahe

Ausreichende Niederschläge im Frühjahr, leicht überdurchschnittliche Temperaturen und ein dichter Traubenbehang bildeten den Auftakt; Spätfröste und örtlicher Hagel kosteten einzelne Gemarkungen Menge. Den Jahrgang prägte dann der warme, trockene August mit einem schnellen Anstieg der Mostgewichte schon Anfang September. Die Säure blieb dabei stabil – in einer Wärmefalle wie dem Dellchen, wo die Reife ohnehin früh und verlässlich einsetzt, wurde der Lesetermin damit zur eigentlichen Entscheidung des Jahres.

Die Lese zählte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets. Der Regen am 23. und 24. September trennte den Jahrgang in zwei Hälften: davor makelloses Material, danach Selektionsarbeit. Anfang Oktober war an der Nahe fast alles gelesen. Mit 246.000 Hektolitern lag die Erntemenge drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. In den Terrassen des Dellchens wurde in mehreren Durchgängen gelesen – die einzige Möglichkeit, in einem so schnellen Jahr jede Terrasse zu ihrem eigenen Zeitpunkt zu holen.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen. Auf Terrassen dieser Neigung gibt es keine Alternative zur Handarbeit; jeder Rebstock wird einzeln beurteilt. Nach schonender Pressung reift der Wein im großen Eichenholzfass, in gebrauchtem Holz, das Sauerstoff durchlässt, ohne Aroma abzugeben.

Der Hefekontakt läuft zweistufig: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei Monate auf der Feinhefe. Die Vollhefephase baut die Textur auf, die dieser Lage ihre Würze und den leicht griffigen, fast tanninhaften Zug am Gaumen gibt – in einem reifen Jahrgang das Gegengewicht zur Fülle.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Kern. In der Nase gelbes Steinobst, Mirabelle und Zitrusschale, dahinter Kräuterwürze, Feuerstein und ein warmer Steinton. Am Gaumen kraftvoll und würzig, dabei fein gezeichnet: knackige Säure, deutliche Salzigkeit und ein feinkörniger Griff im Abgang, der von der Schale und dem Hefekontakt kommt. Reife Frucht ohne Schwere.

Die Felsen über der Mulde strahlen Wärme zurück – deshalb erreicht der Riesling im Dellchen jedes Jahr verlässlich hohe Reife.

Jung noch verschlossen und auf Zeit angelegt. Die Entwicklung setzt ab 2030 ein und läuft über die folgenden zehn Jahre, das Potenzial reicht bis 2042. Frühe Flaschen mindestens eine Stunde dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren – zu kühl bleibt die Würze verschlossen.

Am Tisch

Zu gebratenem Zander mit Speck, zu Kalbsrücken, zu Bries mit Morcheln, zu Perlhuhn und Wachtel. Ebenso zu Schweinebauch mit Apfel, zu Räucherfisch und zu gereiftem Bergkäse. Die Würze dieses Weins nimmt Röstaromen auf – gebraten und gegrillt passt besser als geschmort.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Norheimer Dellchen, zwischen Norheim und Niederhausen – reine Südlage, Steilterrassen
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung
Ausbau Großes Eichenholzfass · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2030–2042
Boden Schieferreich mit Verwitterungsmaterial von Porphyr und Melaphyr
Bewirtschaftung Terrassen mit Trockenmauern, sämtliche Arbeitsgänge von Hand

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

David Léclapart L'Aphrodisiaque 2019 BIO

Der David Léclapart L'Aphrodisiaque 2019 verbindet Chardonnay (80 %) und Pinot Noir (20 %) aus dem Premier-Cru-Dorf Trépail. Ein Jahrgangschampagner aus biodynamischem Anbau, vollständig im Holzfass ausgebaut und wie alle Léclapart-Champagner ohne Dosage gefüllt.

Im Glas

Hellgold mit goldenen Lichtern, sehr feine Perlen. Im Duft reife Zitrusfrüchte und Orangenschale, dazu Biskuit und Gewürze. Am Gaumen elegant, würzig und saftig, voller Finesse und lebendiger Spannung. Ein sehr langer, mineralischer Abgang.

Mach was draus

Austern, Meeresfrüchte, edler Fisch oder feine Vorspeisen. Auch als besonderer Aperitif für Kenner. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas und gib ihm Zeit. Er kann noch einige Jahre reifen.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der 2019er ist feiner und würziger als der 2018er. Beide nebeneinander – das ist ein Erlebnis.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie unterscheidet er sich vom 2018er? 2019 zeigt sich eleganter und würziger, mit mehr Zitrus. 2018 ist üppiger und fruchtiger.

Wie wird er gemacht? Spontangärung mit eigenen Hefen, vollständig im Holzfass ausgebaut, ungeschönt und unfiltriert, ohne Dosage.

Wer steht dahinter? David Léclapart, der das Gut seiner Familie in Trépail heute leitet – als dritte Generation. Er arbeitet seit 1998 biodynamisch auf rund drei Hektar und füllt nur Jahrgangschampagner ohne Dosage.

Chardonnay 80 %, Pinot Noir 20 % · Trépail Premier Cru, Montagne de Reims · Kreide · Jahrgang 2019 · Spontangärung · Holzfass · ungeschönt, unfiltriert · Brut Nature · bio, Demeter · David Léclapart, Trépail · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Le Moine Chambolle Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2020 stammt aus einem winzigen Premier Cru direkt neben dem legendären Les Amoureuses – der „kleine Bruder" der berühmten Lage. Ein feiner, parfümierter und mineralischer Pinot Noir. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Les Hauts Doix – der Nachbar von Les Amoureuses

Les Hauts Doix ist ein winziger, nur rund 1,7 Hektar großer Premier Cru am südlichen Hang von Chambolle-Musigny – ein schmaler Streifen direkt zwischen den beiden berühmtesten Lagen der Gemeinde, Les Amoureuses und Les Charmes. Sein Terroir ist dem der Amoureuses sehr ähnlich: kiesig-kalkige Böden mit wenig Ton über hartem Jura-Kalk, frei dränierend und karg, was die Erträge natürlich begrenzt und kleine, konzentrierte Beeren ergibt. Der Name „Doix" verweist auf die Quellen am Fuß des Hangs.

Wo Les Hauts Doix sich leicht von Les Amoureuses unterscheidet, ist die etwas nordöstlichere Ausrichtung – das ergibt einen Wein mit etwas weniger Körper, dafür von großer Feinheit, Parfüm und mineralischer Eleganz. Le Moine ist einer der wenigen Erzeuger dieser raren Lage.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, parfümierten Lage wie Les Hauts Doix ergibt das einen besonders eleganten, vielschichtigen Wein mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom leichten, kies-kalkigen Boden neben Les Amoureuses lebt dieser Chambolle von Parfüm und Finesse: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Anklänge von Rose und Veilchen und eine feine, kalkige Mineralität mit zitrischer Frische. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinem, seidigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Rose und Veilchen, kalkige Mineralität, seidig und elegant mit langer Frische.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); winziger Streifen (~1,7 ha) zwischen Les Amoureuses und Les Charmes; kies-kalkiger Boden über Jura-Kalk, nordöstliche Ausrichtung
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Barbadillo Cream Sherry

Der fertige Oloroso wird mit dem Süßwein Moscatel oder Pedro Ximénez verschnitten. Der Cream von Barbadillo gehört zu den Feinsten und überzeugt durch seine elegante und lang anhaltende Art.

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Portugal

Vinha Da Fonte Touriga Nacional

Rotwein · Península de Setúbal · Touriga Nacional · Portugal

Vinha da Fonte Touriga Nacional ist ein körperreicher, vielschichtiger Rotwein von Casa Ermelinda Freitas aus der Península de Setúbal. Er entsteht aus der autochthonen Rebsorte Touriga Nacional, die auch für die Portweinproduktion verwendet wird. Sehr konzentriert, saftig und würzig, mit intensiven Aromen von Pflaume, Cassis, dunklen Beeren und Vanille. Die Tannine sind dicht und weich.


Península de Setúbal

Das Weingut Casa Ermelinda Freitas liegt in Fernando Pó auf der Halbinsel Setúbal, südlich von Lissabon. Sandige Böden und die kühlende Atlantikbrise geben den Weinen Eleganz und Frische. Touriga Nacional gilt als edelste Rotweinsorte Portugals und zeigt hier ihr Potenzial außerhalb des Douro.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein basiert auf Touriga Nacional. Nach der Gärung im Edelstahltank und langer Maischestandzeit reift er im Holzfass aus französischer und amerikanischer Eiche, was ihm Würze und feine Vanillenoten gibt, ohne die dichte Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes, fast undurchsichtiges Rubinrot. In der Nase Pflaume, Cassis und dunkle Beeren, dazu Veilchen, süße Gewürze und Vanille. Am Gaumen kraftvoll, saftig und würzig, mit dichten, weichen Tanninen. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; etwas Luft im Dekanter tut ihm gut, und er reift über einige Jahre weiter.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, kräftige Fleischgerichte und würziger, gereifter Käse.


Lage: Península de Setúbal (Fernando Pó/Palmela), Portugal
Klassifikation: Vinho Regional Península de Setúbal
Ausbau: Edelstahl + Holzfass (französische/amerikanische Eiche)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021 ist ein Pinot Noir aus alten Reben, den das Weingut Ziereisen im Dreiländereck erzeugt. Hannes Ziereisen bewirtschaftet seine Lagen in Efringen-Kirchen am Hochrhein. Unfiltriert abgefüllt, mit straffer Struktur und mineralischem Zug.


Markgräflerland / Parzelle Bürgin

Efringen-Kirchen liegt im äußersten Südwesten Badens, unmittelbar am Rheinknick zum Dreiländereck D/F/CH. Die Parzelle Bürgin – ein alteingesessener Familienname der Region – steht auf verwitterten Muschelkalk- und Lössböden mit guter Wasserhaltung. Die Hanglage sorgt für Drainage und thermischen Ausgleich durch die Rheinnähe. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Einzellagen-Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) von alten Reben, handgelesen. Traditionell ausgebaut und unfiltriert abgefüllt, was dem Wein Textur und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Das Bouquet zeigt reife Kirsche, Pflaume und etwas getrocknete Kräuter, unterlegt von einer feinen erdigen Note. Am Gaumen mittlerer Körper, straffe Struktur, präsente, aber nicht harsche Tannine. Der Abgang ist lang und würzig, mit einem leichten mineralischen Zug.

Am Tisch

Jetzt trinkbereit, entwickelt sich bis 2030 weiter. Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten dekantieren; kühl, liegend bei 12–14 °C lagern.

Passt zu: Wildgeflügel, Lammrücken, Pilzgerichten und Pinot-affinem Käse.


Lage: Markgräflerland, Parzelle Bürgin, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir, alte Reben), trocken
Ausbau: Handlese, traditioneller Ausbau, unfiltriert
Jahrgang: 2021

Mehr erfahren ...