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4. August 2009

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Hauts Doix 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Hauts Doix Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2020 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2020 stammt von rund 70 Jahre alten Reben aus einer der kleinsten und begehrtesten Lagen der Domaine – ein rassiger, seidiger Pinot Noir von Feinheit und Spannung.


Les Hauts Doix – die Lage

Les Hauts Doix liegt eingebettet zwischen den Premiers Crus Les Amoureuses und Les Charmes am Südende von Chambolle-Musigny. Der sandige, kalk- und tonhaltige Boden entwässert frei und erhält nur am Morgen direkte Sonne – kühl, aber trocken. Das ergibt rassige, tief gefärbte Chambolles von Eleganz und Präzision.

Groffier zählt zu den führenden Erzeugern der Côte de Nuits; unter Nicolas Groffier wird der Neuholzeinsatz reduziert und nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen. Les Hauts Doix gehört wegen der winzigen Menge zu den gesuchtesten Cuvées des Hauses.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, 13,50 % vol.

Vergoren mit 50 % Ganztrauben, ausgebaut in 25 % neuem Holz, auf der Hefe gereift, unfiltriert. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Ein reifes, recht großzügiges Bouquet aus prallen roten Kirschen und zerdrückter Erdbeere, mit der Zeit ein Hauch Unterholz. Am Gaumen mittelgewichtig, mit geschmeidigen Tanninen, feiner Säure, straff und frisch, zum Abgang etwas zurückhaltender als in der Nase. Rassig und energiegeladen, mit steiniger Mineralität.

Rassig, seidig und energiegeladen – eine der raren, begehrtesten Cuvées der Domaine.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Entenbrust, Kalb, Taube, Reh, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Hauts Doix, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); sandig-kalkhaltiger Boden, ca. 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 50 % Ganztrauben; 25 % Neuholz; Ausbau auf der Hefe; ein Abstich; 13,50 % vol

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 2022 18 Monate Holz · 50% neu

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. Satte, saftige Frucht, samtige Textur und elegante Tannine münden in einen langen Ausklang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaux (Lavaut) Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits und zählt zu den besten Premier Crus der Gemeinde. Der 9,5 Hektar große Weinberg liegt am Eingang der Combe de Lavaux, eines kleinen Tals, das in die Côte d'Or einschneidet.

Die südexponierten Hänge bieten gute Sonne, während kalte Westwinde aus dem Tal die Reife verlangsamen und große Tag-Nacht-Schwankungen bewirken. Dieses kühlere Mesoklima bringt einen etwas schlankeren, frischeren Stil als der direkte Nachbar Clos Saint-Jacques. Die flachen, steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig und lenken die Energie in hochwertige Trauben.

Benannt ist die Lage nach einer nahen Saint-Jacques-Statue an der Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die kühle Linie des Lavaux Saint-Jacques mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022. Ein Teil wird als ganze Traube vergoren, was Intensität und Komplexität gibt; die Gärung erfolgt ausschließlich mit natürlichen Hefen.

Reife über 18 Monate im Eichenfass: 50% neue Fässer, 25% aus dem Vorjahr, 25% aus dem zweiten Vorjahr. Diese Staffelung hält die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten.

Im Glas

Ein Mund voll satter, saftiger Früchte, getragen von Tiefe und Komplexität. Die Textur ist samtig, die Tannine elegant; der Abgang ist lang.

Satte, saftige Frucht über samtiger Textur und eleganten Tanninen – ein Premier Cru mit langem Ausklang.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube, Spontangärung; 18 Monate Holz (50% neu, 25% 1 Jahr, 25% 2 Jahre)

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Spanien

Zarate El Palomar Albarino 2022

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage El Palomar Zárate Granit · wurzelechte Reben > 100 J. 2.200-l-Fuder · langes Hefelager nur 0,50 ha · ~38 hl/ha 2022

Der Zárate El Palomar Albariño 2022 stammt aus einer der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas' – ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit über 100-jährigen, wurzelechten Albariño-Reben. Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Albariños überhaupt: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig.


El Palomar – die älteste Albariño-Lage der Rías Baixas

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der organisch und weitgehend biodynamisch arbeitet und neue Reben ausschließlich per Massselektion aus den ältesten Stöcken zieht.

Die Einzellage El Palomar ist ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit Albariño-Rebstöcken, die weit über 100 Jahre alt sind – eine der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas'. Der Boden ist granitisch und flach; die Wurzeln der wurzelechten Reben dringen tief in das massive Felsgestein ein, um ihre Nahrung zu sichern, was dem Wein seinen besonderen mineralischen Charakter verleiht. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei niedrigen 38 hl/ha.

Jahrgang 2022 – Rías Baixas

2022 war im Val do Salnés ein warmer, trockener Jahrgang, der besonders konzentrierte, vollmundige Albariños hervorbrachte. In der alten Granitlage El Palomar ergibt das einen dichten, kraftvollen und zugleich spannungsgeladenen Wein mit festem Kern, mineralischer Tiefe und großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2022, Rías Baixas, trocken.

Die Weinlese erfolgt manuell mit Selektion bereits im Weinberg. Die Trauben werden entrappt und einem langen, sanften Pressvorgang unterzogen, was einen niedrigen Mostertrag zur Folge hat. Der Most fermentiert in einem 15 Jahre alten, 2.200 Liter fassenden Fuderfass aus französischer Vogesen-Eiche – das führt zu geringer Eichenextraktion, aber zu einer leicht oxidativen Reifung im Kontakt mit dem Hefesatz, ohne Umfüllung bis nach der spontan einsetzenden malolaktischen Gärung. Nach dem ersten Abstich bleibt der Wein drei weitere Monate auf der Feinhefe bis zur Abfüllung.

Im Glas

Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Weine, die aus der Rebsorte Albariño gewonnen werden: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig im Mund und lang und zitrusfruchtig im Nachhall. Die alte Granitlage verleiht ihm Dichte, festen Kern und eine salzig-mineralische Tiefe, die mit Flaschenreife weiter gewinnt.

Reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig – lang und zitrusfruchtig im Nachhall.

Schon jetzt faszinierend, mit großem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Austern, Muscheln, Krustentiere), zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel und Kalb in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage El Palomar (Meaño, Galicien, Spanien); flacher Granitboden, ~0,50 ha; wurzelechte Reben > 100 Jahre; ~38 hl/ha
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, Entrappung, lange sanfte Pressung; Gärung/Reife im 15 J. alten 2.200-l-Fuder (franz. Vogesen-Eiche), spontane Malo, langes Feinhefelager, erst spät abgestochen

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Frankreich

Chateau la Fortune Margaux Cru Bourgeois 2022

Rotwein · Margaux · Cabernet Sauvignon & Merlot · Bordeaux

Château la Fortune Margaux Cru Bourgeois ist ein eleganter Bordeaux-Rotwein aus der renommierten Appellation Margaux am linken Ufer der Gironde. Die Cuvée vereint Cabernet Sauvignon und Merlot und steht für die pure Eleganz eines klassischen Médoc. Im Glas reife rote Frucht, geschliffene Tannine und ein seidiger Abgang.


Margaux

Margaux ist eine der renommiertesten Gemeinde-Appellationen des Médoc, bekannt für besonders elegante, feingliedrige Rotweine. Die kiesgeprägten Böden mit guter Drainage bieten ideale Bedingungen für Cabernet Sauvignon und Merlot. Der Wein ist als Cru Bourgeois klassifiziert.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Cabernet Sauvignon und Merlot. Nach der Gärung reift der Wein gezielt in besten Barrique-Eichenfässern, die ihm Substanz, Struktur und feine Würze verleihen, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife rote Früchte. Am Gaumen elegant und strukturiert, mit geschliffenen, körnigen Gerbstoffen und Substanz aus dem Barriqueausbau. Eine frische Säure im Finish verleiht Spannung; der Abgang ist lang und seidig. Großes Potenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter tut dem Wein gut. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, geschmortes Fleisch und gereifter Käse.


Lage: Margaux, Médoc (Bordeaux); Kiesböden
Klassifikation: Margaux AOC – Cru Bourgeois
Ausbau: Cabernet Sauvignon/Merlot, Barriqueausbau

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2021

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheimer Berg Rottland Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südhang Tonschiefer · Löss · verwitterter Schiefer trocken · großes Holzfass Spontangärung · naturnah 2021

Der Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2021 stammt aus einer der renommiertesten Steillagen des Rheingaus. Ein kühler, feuchter Sommer prägte diesen Jahrgang – das Ergebnis ist ein mineralischer, kraftvoller und dennoch subtiler Riesling voller Frucht, ohne schwer zu wirken.


Rüdesheimer Berg Rottland – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Es blickt auf eine lange Tradition zurück und wird heute von Theresa Breuer und Betriebsleiter Hermann Schmoranz mit Unterstützung des Kellermeisters Markus Lundén geleitet. Der Stil ist kühl und geschliffen: frühe Lese, naturnahe Bewirtschaftung und ein herkunftsbetonter, zurückhaltender Ausbau.

Dieser Riesling wächst auf steilen, südlich ausgerichteten Hängen des Berg Rottland bei Rüdesheim. Die Böden aus grau-blauem Tonschiefer, humusreichem Löss und verwittertem Schiefer tragen dazu bei, dass die Trauben früh reifen und ihre Komplexität entwickeln.

Jahrgang 2021 – Rheingau

Der 2021er erzählt die Geschichte eines kühlen, feuchten Sommers, der Winzer wie Reben auf die Probe stellte. Das Ergebnis ist ein Weißwein von bemerkenswerter Vielfalt und Charakter – mit rassiger Säure, feingliedriger Struktur und großer Frische, ganz im klassischen, kühlen Rheingau-Stil.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Rüdesheimer Berg Rottland, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Tonschiefer, Löss und verwittertem Schiefer.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er Finesse, Mineralität und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein mineralischer, kraftvoller und dennoch subtiler Riesling: Noten von reifer Ananas und Südfrüchten, dazu eine Spur grünem Tee und feine Kräuteranklänge über einer schiefrig-salzigen Mineralität. Am Gaumen voller Frucht, ohne schwer zu wirken, mit rassiger Säure, Eleganz und Tiefe, die bereits jetzt auf beeindruckende Länge und Spannung schließen lassen.

Reife Ananas und Südfrüchte mit einer Spur grünem Tee über schiefriger Mineralität – kraftvoll und dennoch subtil, voller Frucht ohne Schwere, mit Eleganz, Tiefe und Spannung.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Rüdesheimer Berg Rottland, Rheingau; steile, südlich ausgerichtete Hänge; grau-blauer Tonschiefer, humusreicher Löss und verwitterter Schiefer
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung

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Weine

Von Winning Riesling Jesuitengarten GG 2020 Magnum

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs · Magnum)

Riesling Forster Jesuitengarten VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe Magnum 1,5 l · 2020

Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2020 in der 1,5-Liter-Magnum stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.


Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.

Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht. Das Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, unterstreicht die Langlebigkeit des Weins.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG im Magnumformat; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Forster Jesuitengarten (VDP.Große Lage), am Hang unterhalb des Ungeheuers, Forst, Pfalz; Buntsandstein, Kalk und Basalt
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; naturnahe Bewirtschaftung

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USA

Saxum Broken Stones 2014

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden überwiegend neue Barriques 2014

Der Saxum Broken Stones 2014 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Aus dem sehr trockenen Jahrgang 2014 besonders dicht und straff gewoben.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2014 – Paso Robles

2014 war an der kalifornischen Central Coast ein sehr trockener Jahrgang, der besonders dichte, straff gewobene und konzentrierte Weine mit guter Mineralität, Würze und feinem, verfeinertem Tannin hervorbrachte. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Broken Stones 2014 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend würzig-erdigen Sekundäraromen, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 41 % Syrah, 19 % Grenache, 16 % Petite Sirah, 13 % Mourvèdre, 8 % Tempranillo und 3 % Roussanne, Jahrgang 2014, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Mourvèdre Struktur und herzhafte Erdigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Dichte und Mineralität: tiefes Granat-Purpur im Glas, dazu schwarze und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Cassis sowie Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und Potpourri, Lakritz, zartbittere Schokolade und eine rauchig-pfeffrige Note. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, dicht und straff gewoben, mit samtiger Textur, feinem, verfeinertem Tannin und einer kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Granat-Purpur, Brombeere, Blaubeere und Veilchen über Lakritz, Schokolade und rauchigem Pfeffer – dicht und mineralisch, mit feinem Tannin.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 41 % Syrah, 19 % Grenache, 16 % Petite Sirah, 13 % Mourvèdre, 8 % Tempranillo, 3 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Cuvee Nr. 11

Alkoholfrei · Prickelnd · Streuobstwiese · Deutschland

Jörg Geiger Prickelnd Cuvée Nr. 11 ist ein alkoholfreies, prickelndes Getränk: eine schlanke, leichte und spritzige Komposition mit wenig Süße, dafür viel Frische. Der Duft wird von reifen Zitrusfrüchten und frischen Äpfeln mit einem Hauch Vanille geprägt.


Schwäbische Streuobstwiesen

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre kunstvollen alkoholfreien Cuvées von der Streuobstwiese – Frucht, Frische und Handwerk in jeder Kreation.

Zutaten und Herstellung

Eine alkoholfreie Cuvée mit dem Schwerpunkt auf reifer Zitrusfrucht und Apfel, bewusst schlank und mit wenig Süße komponiert. Die feine Kohlensäure macht das Getränk spritzig und fein prickelnd.

Im Glas

In der Nase reife Zitrusfrucht mit intensiven Blütennoten und frischen Äpfeln, dazu ein Hauch Vanille. Am Gaumen viel zitronige Frische und kaum spürbare Süße, getragen von feinen Blütennoten – schlank, leicht und spritzig.

Zum Genießen

Gut gekühlt als spritziger, alkoholfreier Apéro oder als leichter Begleiter durchs Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, leichten Vorspeisen und Salaten.


Hersteller: Manufaktur Jörg Geiger GmbH (Schlat, Deutschland)
Produkt: alkoholfreies, prickelndes Fruchtgetränk (Cuvée Nr. 11)
Zutaten: reife Zitrusfrucht, Apfel, Blüten
Herkunft: Schwäbische Streuobstwiesen (Deutschland)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.01.2028

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