Ponsot Chambolle Musigny Cuvée de la Violette 2019
Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir
Pinot NoirChambolle-MusignyCuvée de la VioletteCôte de NuitsMaison Laurent Ponsot2019
Der Laurent Ponsot Chambolle-Musigny Cuvée de la Violette 2019 ist ein seidiger, veilchenduftiger Villages-Pinot aus dem Herzen der Côte de Nuits – „très Chambollesque", mit spitzenklöppelartiger Textur, feiner roter Frucht und großer Eleganz.
Maison Laurent Ponsot – Chambolle in Reinkultur
Laurent Ponsot ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Burgunds. 2017 verließ er die berühmte Familien-Domaine Ponsot in Morey-Saint-Denis und gründete sein eigenes Haus, Maison Laurent Ponsot – mit einem futuristischen Weingut und einem kompromisslosen Anspruch an Präzision und Reinheit. Seine Cuvées tragen poetische Namen statt klassischer Etiketten-Konventionen.
Die Cuvée de la Violette ist sein Chambolle-Musigny auf Dorf-Ebene – der Name spielt auf das für Chambolle so typische Veilchenaroma an. Der Wein wird aus rund acht bis zehn verschiedenen Parzellen über das gesamte Gemeindegebiet von Chambolle-Musigny assembliert und vereint so den charakteristischen Stil dieses Dorfes: parfümiert, spitzenfein und elegant, mit einer substanziellen Tanninstruktur im Kern.
Jahrgang 2019 – Côte de Nuits
2019 gilt an der Côte de Nuits als hervorragender Jahrgang, der reife, konzentrierte und zugleich frische Pinots mit feiner Tanninstruktur hervorbrachte. Trockenheit und Sonne sorgten für sehr reife Frucht, während die kühlen Nächte Spannung und Balance bewahrten. Die Cuvée de la Violette zeigt sich entsprechend reif, aber stets innerhalb der für Chambolle typischen Eleganz.
Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, trocken.
Assemblage aus mehreren Parzellen über das Dorf Chambolle-Musigny, klassisch im Burgunderfass ausgebaut. Laurent Ponsot ist bekannt für einen behutsamen, auf Reinheit und Transparenz ausgerichteten Stil, der die Frucht und die Finesse der Herkunft in den Mittelpunkt stellt.
Im Glas
Helles, leuchtendes Rubinrot. In der Nase Veilchen und rote bis dunkle Kirsche, ergänzt um Anklänge von Kräutertee, Gewürzen und einen exotischen Hauch Orangenschale. Am Gaumen seidig und „spitzenfein", mit guter Fülle und zugleich mineralischer Spannung, feinem Tannin und einer beeindruckenden, balancierten Länge.
Très Chambollesque – seidige, spitzenfeine Textur, getragen von Veilchenduft und feiner Frucht.
Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.
Am Tisch
Zu Geflügel und Bresse-Huhn, zu Kalb und Wildgeflügel, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.
Zabù Il Passo Nerello Mascalese ist eine konzentrierte, halbtrockene Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Sizilien. Bereitet aus Nero d'Avola und Nerello Mascalese – rubinrot, mit dunklen Beerenfrüchten in der Nase, vollmundig und warm nach süßen Kirschen und Pflaumen.
Sizilien
Die Trauben stammen aus Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer. Nero d'Avola und Nerello Mascalese sind zwei typische autochthone Rotweinsorten der Insel. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus Nero d'Avola und Nerello Mascalese. Der Name „Il Passo" verweist auf das Antrocknen der Trauben (Appassimento), das Zucker und Aromen konzentriert. Das verleiht dem Wein seine warme, vollmundige Art und die feine Restsüße.
Im Glas
Rubinrot. In der Nase fruchtige, dunkle Beerenfrüchte. Am Gaumen vollmundig, warm und recht kräftig, mit süßen Kirschen und Pflaumen. Mittelschwer und harmonisch, mit feiner Restsüße und rundem Abgang.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren. Ein kraftvoller, konzentrierter Rotwein zu herzhafter Küche – die feine Restsüße passt auch zu Würzigem.
Klassische Begleitung: Schmorgerichte, würziges Lamm, reifer Käse und dunkle Schokolade.
Der Jade Gross Time is on my Side 2023 ist ein handwerklicher Rioja aus der Rioja Alavesa, der erstmals Graciano in den Blend integriert und dem Wein mehr Reifezeit einräumt als in der Region üblich – mit satter, präziser Frucht, fest integrierten Tanninen und straffer Säurestruktur.
Jade Gross – Terroir-Rioja mit Handschrift
Jade Gross ist eine in Hongkong geborene, chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin, die nach einer Laufbahn in der Spitzengastronomie (u. a. Mugaritz) 2019 ihr eigenes Weinprojekt in der Rioja begann – unter der Mentorschaft des Ikonen-Winzers Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich und mit minimaler Intervention, mit autochthonen Hefen und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.
Time is on my Side vereint Tempranillo aus dem Weinberg La Cantera in Labastida (auf rund 600 m) mit Graciano aus Laguardia, dem geografischen Zentrum der Rioja Alavesa. Beide Parzellen liegen auf kalkhaltigen Tonböden, die Mineralität fördern, Struktur und aromatische Tiefe liefern und die natürliche Frische der Trauben erhalten.
Jahrgang 2023 – Rioja Alavesa
Der Jahrgang 2023 zeigt den Wein mit satter, präziser dunkler Frucht und straffer Säure. Die kalkhaltigen Tonböden und die Höhenlage bewahren auch in einem warmen Jahr Frische und Spannung – die Grundlage für einen Rioja, der Tiefe und Zug verbindet.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus Tempranillo und Graciano, Jahrgang 2023, trocken.
Der Graciano wird vollständig entrappt; rund 30 % des Tempranillos vergären als ganze Trauben in offenen Behältern. Der Ausbau erfolgt über 17 Monate in einem 1.000-Liter-Foudre aus französischer Eiche, gefolgt von 15 Monaten Flaschenreife vor der Markteinführung. Gesamtproduktion: 1.380 Flaschen.
Im Glas
Die Nase zeigt dunkle Beerenfrucht – Brombeere, schwarze Kirsche –, unterlegt von getrockneten Kräutern, Graphit und einer deutlichen mineralischen Note. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit satter, präziser Frucht, fest integrierten Tanninen und einer straffen Säurestruktur, die Spannung und Zug bis in den langen Abgang trägt.
Erstmals Graciano im Blend, mehr Reifezeit als üblich – Spannung und Zug bis in den langen Abgang.
Durch den ausgedehnten Keller- und Flaschenausbau bei Erscheinen gut zugänglich, mit deutlichem Lagerpotenzial. Dekantieren empfohlen (30–60 Minuten). Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Klassische Begleitung: Lammrücken mit Kräuterkruste, Ibérico-Schwein, gereifter Manchego. Der Graciano-Anteil bringt Würze ins Glas, die kräftig gewürzten Gerichten entgegenkommt.
Jeff Carrel Lilac Wine ist eine eigenständige Cuvée aus Grenache und Syrah von einem spektakulären Terroir. Den Namen verdankt der Wein seiner klaren, lilafarbenen Erscheinung. Überraschend im Duft mit Curry, Lebkuchen, Kirsche und Zartbitterschokolade – kräftig und würzig, ohne erschlagend zu wirken.
Languedoc / Südfrankreich
Der Weinberg gleicht einer fast unwirklichen Landschaft: reiner schwarzer Kalkstein, durchzogen von stämmigen, über 100 Jahre alten Reben. Dieses karge, mineralische Terroir prägt den Wein entscheidend. Vinifiziert vom renommierten Winzer Jeff Carrel aus dem Süden Frankreichs.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus Grenache und Syrah. Grenache bringt reife Kirschfrucht und Wärme, Syrah dunkle Würze und Struktur. Der Ausbau bewahrt die authentische, eigenständige Stilistik des Terroirs. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Klares, leuchtendes Lila. In der Nase überraschend vielschichtig: Curry, Lebkuchen, Kirsche und Zartbitterschokolade. Am Gaumen kräftig und würzig, mit Biss, viel Kirschfrucht und zahlreichen Facetten, die im langen Nachhall nachklingen – authentisch und fordernd.
Am Tisch
Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein charaktervoller Begleiter.
Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Wild, würzigen Schmorgerichten und kräftigem Käse.
Spirituose · Cognac · Grande Champagne · Frankreich
Seguinot Cognac Selection verkörpert die Exzellenz, für die die Maison seit 1890 steht. Aus dem Premier Cru der Grande Champagne, zeichnet er sich durch intensive, fruchtige und authentische Aromen aus – ein ausgewogener Cognac zwischen jugendlicher Frische und duftiger Aromatik.
Herkunft / Grande Champagne
Der Selection stammt aus dem Premier Cru der Grande Champagne, dem besten Cru der Cognac-Region. Das Haus Seguinot steht seit 1890 für Tradition und handwerkliches Können. Die kalkreichen Böden der Grande Champagne bringen besonders feine, langlebige Eaux de Vie hervor.
Herstellung und Reifung
Aus Eaux de Vie der Grande Champagne (1er Cru). Nach der Destillation reift der junge Cognac zunächst ein Jahr in neuen Eichenholzfässern und setzt seine Reifung anschließend für mindestens drei Jahre in Limousin-Eichenfässern fort. Diese sorgfältige Fasslagerung verleiht ihm seinen ausgewogenen Charakter.
Im Glas
Helles bis mittleres Bernstein. In der Nase intensiv, fruchtig und authentisch, mit feiner, duftiger Aromatik. Am Gaumen ausgewogen zwischen jugendlicher Frische und reifer Fasswürze, mit harmonischem, klarem Abgang.
Pur und im Drink
Pur bei Zimmertemperatur im Cognac-Schwenker genießen – oder als Basis für klassische Cocktails.
Ideal: pur als Digestif, zu Schokolade oder in klassischen Cognac-Cocktails.
Sottimano Bric del Salto Dolcettto d Alba 2024 DOC
Rotwein · Dolcetto d'Alba DOC · Dolcetto
DolcettoDolcetto d'Alba DOCBric del SaltoSottimanoSpontangärung · Edelstahl2024
Der Sottimano Bric del Salto Dolcetto d'Alba 2024 ist ein feiner, frischer Dolcetto, mit dem Andrea Sottimano dieser oft unterschätzten Sorte bewusst neue Würde verleiht – seidig, balanciert und überraschend anspruchsvoll. Ein Dolcetto, der weit über das Gewohnte hinausgeht.
Bric del Salto – Dolcetto mit neuer Würde
Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und minimal-invasiv: Spontangärung mit wilden Hefen, ungeschönt und ungefiltert. Diese Sorgfalt gilt auch den Alltagssorten des Piemonts.
Der Bric del Salto stammt aus einer klassischen Dolcetto-Lage im Piemont und wird reinsortig aus 100 % Dolcetto gekeltert. Ziel ist es, die Eleganz und Feinheit dieser oft unterschätzten Rebsorte konsequent herauszuarbeiten, ohne ihre natürliche Frische zu verlieren.
Jahrgang 2024 – Dolcetto d'Alba
Der Jahrgang 2024 bringt im Bric del Salto einen frischen, fruchtbetonten Dolcetto mit klarer Frucht und lebendiger Balance. Die für die Sorte typische saftige Zugänglichkeit bleibt erhalten, während der präzise Ausbau für Feinheit und aromatische Tiefe sorgt.
Ausbau
Reinsortiger Dolcetto aus dem Jahrgang 2024, Dolcetto d'Alba DOC, trocken.
Die alkoholische Gärung erfolgt spontan mit natürlichen Hefen. Nach einer bewusst verlängerten Maischestandzeit schließt sich eine ebenfalls spontane malolaktische Gärung an. Der gesamte Ausbau findet im Edelstahltank statt, um die Frische und die sensible Aromatik der Dolcetto-Traube zu bewahren. Die längere Maischestandzeit führt zu einer etwas helleren Farbe, sorgt jedoch für eine bessere Integration von Tannin und Säure sowie für zusätzliche aromatische Tiefe.
Im Glas
Im Glas zeigt sich der Wein in leuchtendem Rubinrot mit brillanten Reflexen. In der Nase dominieren Amarena, wilde Beeren, Wacholder sowie feine florale Anklänge von Wildrose und getrockneter Heidelbeere. Am Gaumen wirkt der Dolcetto frisch, seidig und ausgewogen; Tannine und Säure sind harmonisch miteinander verwoben. Trotz seiner Zugänglichkeit besitzt er Substanz und Entwicklungspotenzial – ein klassisch geprägter, kompromisslos präziser Wein, der zugleich zeitgemäß wirkt: fein, balanciert und überraschend anspruchsvoll.
Fein, balanciert und überraschend anspruchsvoll – ein Dolcetto, der weit über das Gewohnte hinausgeht.
Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit etwas Entwicklungspotenzial; bei 14–16 °C servieren.
Am Tisch
Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Tomaten- oder Fleischsugo, zu Pizza und gegrilltem Gemüse sowie zu jungem bis mittelreifem Käse.
Jean-Marc Vincent Santenay le Beaurepaire 1er Cru blanc 2023
Weißwein · Santenay 1er Cru · Chardonnay
ChardonnaySantenay 1er CruLe BeaurepaireCôte de BeauneJean-Marc Vincentkalk-mergeliger Boden2023
Der Jean-Marc Vincent Santenay „Le Beaurepaire" 1er Cru blanc 2023 ist ein aus Chardonnay vinifiziertes Juwel: vielschichtig im Aroma, elegant und mit frischer Textur, geradlinig und fest im Kern, mit salzigem, langem Finish.
Santenay Le Beaurepaire – Chardonnay aus dem Süden der Côte
Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt, daneben eine kleinere Menge Chardonnay. Die Premier-Cru-Lagen konzentrieren sich im Norden, wo Santenay an Chassagne-Montrachet grenzt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt.
Le Beaurepaire zählt zu den bedeutenden Premiers Crus des Orts. Der kalk-mergelige Boden verleiht dem Chardonnay von Jean-Marc Vincent seine geradlinige, salzig-mineralische Präzision und feste Struktur.
Jahrgang 2023 – Côte de Beaune
2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem kalk-mergeligen Boden von Le Beaurepaire ergibt das einen eleganten, geradlinigen und salzig-mineralischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.
Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Santenay Le Beaurepaire 1er Cru, trocken.
Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.
Im Glas
Der Santenay „Le Beaurepaire" bietet ein vielschichtiges Aroma von frischen Blüten, gerösteten Haselnüssen, hellem Obst und grünem Tee. Elegant und mit einer frischen Textur, ist er geradlinig und fest im Kern. Ein salziges und langes Finish runden den Genuss ab.
Frische Blüten, geröstete Haselnüsse und helles Obst – elegant, geradlinig und fest, mit salzigem, langem Finish.
Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.
Am Tisch
Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.
Der Kühling-Gillot Rothenberg Wurzelecht Riesling 2022 stammt vom letzten wurzelechten Weingarten im Roten Hang. Ein seltener, tiefgründiger Riesling von über 85-jährigen, ungepfropften Reben auf rotem Schiefer.
Niersteiner Rothenberg – der letzte wurzelechte Weingarten am Roten Hang
Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Rothenberg ist eine VDP.Große Lage auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und rotem Schieferboden; die klassifizierte Fläche misst 8,38 Hektar.
Die Rothenberg-Parzelle des Guts ist der letzte wurzelechte Weingarten im Roten Hang. Dank ihrer isolierten Lage blieben die Reben aus dem Pflanzjahr 1934 in den 1960er Jahren von der Flurbereinigung verschont – sie stehen also ungepfropft auf eigener Wurzel. Eingefasst von einer Mauer, war dieses steilste Stück der Lage stets besonders mühsam zu bewirtschaften, bis das Gut das Juwel in den 1980er Jahren erwerben konnte. Auf der Hangspitze gelegen, profitieren die Reben von Morgensonne und kühlen Fallwinden.
Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)
2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der karge rote Schiefer, die alten wurzelechten Reben und die kühlen Fallwinde an der Hangspitze bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.
Ausbau
Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Rothenberg (wurzelechte Reben), Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Schiefer (Rotliegendes).
Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).
Im Glas
Ein tiefgründiger, steingeprägter Riesling: gelbe und rote Frucht, dazu Zitrus, Orangenzeste, würzige Steinaromen und die typische salzig-mineralische Prägung des roten Schiefers. Am Gaumen schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure, kühler Struktur und einem sehr langen, würzig-mineralischen Nachhall.
Gelbe und rote Frucht über Zitrus, Orangenzeste und würzigen Steinaromen, mit der salzig-mineralischen Prägung des roten Schiefers – schmelzig und druckvoll, mit lebendiger Säure und sehr langem Nachhall.
Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.
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