Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale.
La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin
La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.
Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.
Jahrgang 2022 – Côte de Nuits
2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.
Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Konzentration des La Perrière schön trägt.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.
Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.
Im Glas
In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.
Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.
In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.
Am Tisch
Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.
Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature BIO
Rosé-Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir (Saignée)
100 % Pinot NoirSaignée de Sorbée · Brut Natureohne DosageCôte des Bar · AubeVouette & Sorbée (Gautherot)Portlandian-Kalkbiodynamisch · DemeterBasis R20 (2020)
Der Vouette & Sorbée Saignée de Sorbée Brut Nature (R20) ist ein Rosé-Champagner aus 100 % Pinot Noir von biodynamisch bewirtschafteten Parzellen in Buxières-sur-Arce. Im Saignée-Verfahren gewonnen, entsteht ein intensiv gefärbter, kraftvoller und zugleich eleganter Champagner – kompromisslos, authentisch und von beeindruckender Präzision.
Vouette & Sorbée – Pinot Noir vom Portlandian-Kalk
Seit der Champagnerwinzer Bertrand Gautherot, der bei Anselme Selosse gelernt hat, die Weinberge von seinem Vater übernommen hat, vermarktet er seine Champagner selbst. Sein rund fünf Hektar großes, seit 1998 biodynamisch (Demeter) bewirtschaftetes Gut in Buxières-sur-Arce an der Côte des Bar zählt zu den Stars der Winzerchampagner-Szene.
Die Saignée de Sorbée stammt aus der namensgebenden Parzelle „Sorbée" auf Portlandian-Kalkstein – anders als die übrigen Kimmeridgium-Lagen des Guts. Dieser Kalkboden verleiht dem Rosé seine mineralische Frische, Klarheit und salzige Länge und bildet das Rückgrat für den kraftvollen, reinsortigen Pinot Noir.
Basis R20 – Côte des Bar
Gautherot deklariert seine Champagner nicht als Jahrgang, vermerkt aber Basisjahr und Dégorgement auf dem Etikett: „R20" steht für den Basisjahrgang 2020. Das klar strukturierte Profil dieses Jahrgangs unterstreicht die präzise, mineralische Ausrichtung dieses Saignée-Rosés.
Beim Saignée-Verfahren wird der Saft nach kurzer Maischestandzeit von den Schalen abgezogen („saignée" = Aderlass) – das ergibt die intensive Farbe, die Kraft und die zarte Tanninstruktur des Weins. Vergoren wird spontan mit den eigenen Hefen, die malolaktische Gärung läuft natürlich ab; bis zur Füllung wird auf Schwefel weitgehend verzichtet, abgefüllt wird gänzlich ohne Dosage. Diese kompromisslos natürliche, handwerkliche Machart aus biodynamischem Anbau (Demeter) betont die reine Ausdruckskraft von Pinot Noir und Kalkboden.
Im Glas
In der Nase zeigen sich reife rote Beeren, Kirschen und Himbeeren, untermalt von feinen Kräuter- und Gewürznoten. Am Gaumen ist er druckvoll und präzise, mit knackiger Säure, seidiger Textur und einer zarten Tanninspur, die an große Stillweine erinnert. Seine mineralische Frische verleiht ihm Klarheit und Länge, während der Verzicht auf Dosage die reine Ausdruckskraft des Pinot Noirs und des Portlandian-Kalkbodens betont – ein kompromissloser, authentischer Rosé-Champagner mit Tiefe, Struktur und salziger Eleganz.
Reife rote Beeren, Kirsche und Himbeere über feinen Kräuter- und Gewürznoten – druckvoll und präzise, mit knackiger Säure, seidiger Textur und salziger Eleganz.
Nicht zu kalt servieren (10–12 °C); ein Rosé, der auch am Tisch überzeugt.
Am Tisch
Zu Lachs und Thunfisch, zu Geflügel und Ente, zu Wildgeflügel und Charcuterie sowie zu würzigen Gerichten der asiatischen Küche – ein Rosé mit der Struktur eines Speisebegleiters.
RieslingGraacher HimmelreichSpätlese · fruchtsüßWilli SchäferVDP.Große Lage · MittelmoselBlau- und GrauschieferSteillage 45–65 %2025
Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.
Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel
Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.
Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".
Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)
2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.
Herstellung und Ausbau
Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.
Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.
Im Glas
Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.
Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.
Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.
Am Tisch
Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.
Der Georg Breuer Rüdesheimer Berg Rottland Riesling 2021 stammt aus einer der renommiertesten Steillagen des Rheingaus. Ein kühler, feuchter Sommer prägte diesen Jahrgang – das Ergebnis ist ein mineralischer, kraftvoller und dennoch subtiler Riesling voller Frucht, ohne schwer zu wirken.
Rüdesheimer Berg Rottland – Steillage über dem Rhein
Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Es blickt auf eine lange Tradition zurück und wird heute von Theresa Breuer und Betriebsleiter Hermann Schmoranz mit Unterstützung des Kellermeisters Markus Lundén geleitet. Der Stil ist kühl und geschliffen: frühe Lese, naturnahe Bewirtschaftung und ein herkunftsbetonter, zurückhaltender Ausbau.
Dieser Riesling wächst auf steilen, südlich ausgerichteten Hängen des Berg Rottland bei Rüdesheim. Die Böden aus grau-blauem Tonschiefer, humusreichem Löss und verwittertem Schiefer tragen dazu bei, dass die Trauben früh reifen und ihre Komplexität entwickeln.
Jahrgang 2021 – Rheingau
Der 2021er erzählt die Geschichte eines kühlen, feuchten Sommers, der Winzer wie Reben auf die Probe stellte. Das Ergebnis ist ein Weißwein von bemerkenswerter Vielfalt und Charakter – mit rassiger Säure, feingliedriger Struktur und großer Frische, ganz im klassischen, kühlen Rheingau-Stil.
Ausbau
Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Rüdesheimer Berg Rottland, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Tonschiefer, Löss und verwittertem Schiefer.
Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er Finesse, Mineralität und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung.
Im Glas
Ein mineralischer, kraftvoller und dennoch subtiler Riesling: Noten von reifer Ananas und Südfrüchten, dazu eine Spur grünem Tee und feine Kräuteranklänge über einer schiefrig-salzigen Mineralität. Am Gaumen voller Frucht, ohne schwer zu wirken, mit rassiger Säure, Eleganz und Tiefe, die bereits jetzt auf beeindruckende Länge und Spannung schließen lassen.
Reife Ananas und Südfrüchte mit einer Spur grünem Tee über schiefriger Mineralität – kraftvoll und dennoch subtil, voller Frucht ohne Schwere, mit Eleganz, Tiefe und Spannung.
Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.
H by Haselgrove Shiraz Cuvée ist ein australischer Sparkling Shiraz – ein prickelnder Rotwein aus McLaren Vale. Tiefdunkles Violett-Schwarz im Glas, mit Cassis, Blaubeere, Kirsche und Schokolade und einem feinen Prickeln auf der Zunge. Ein Hingucker, eisgekühlt serviert.
McLaren Vale
Haselgrove ist eine 5-Sterne-Winery (Halliday) im Herzen von McLaren Vale in South Australia, bekannt für kraftvolle Rotweine. Die „H"-Reihe ist die unkomplizierte, lebensfrohe Linie des Hauses.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortiger Shiraz aus South Australia, als prickelnder Rotwein (Sparkling Shiraz) ausgebaut. Halbtrocken, mit feiner Perlage – ein Stil, der die dunkle Frucht des Shiraz mit erfrischendem Mousseux verbindet.
Im Glas
Tiefdunkles Violett-Schwarz mit feiner Perlage. In der Nase und am Gaumen Cassis, Blaubeere, Kirsche und Schokolade. Geschmeidig und vollmundig, mit weichen Tanninen, lebendiger Säure und dezenter Süße. Erfrischendes Prickeln.
Am Tisch
Gut bis eisgekühlt bei 6–8 °C servieren – als überraschender Aperitif, zum Anstoßen oder zu geselligen Momenten. Auch ein origineller Begleiter zu herzhaften und süßen Speisen.
Klassische Begleitung: Aperitif, gereifter Käse, dunkle Schokolade und Schokoladendesserts.
Der Katxiña Txakoli ist ein baskischer Weißwein der Bodega Katxiña aus dem Fischerort Orio – reinsortiger Hondarrabi Zuri aus der D.O. Getariako Txakolina. Im Duft und Geschmack frische, knackige grüne Äpfel, dazu ein Hauch Meeresbrise und salziger Gischt. Harmonisch und erstaunlich saftig am Gaumen, frisch und klar. Ein Txakoli mit Biss, Druck und klarem Abgang.
Getariako Txakolina – Orio
Die Bodega Katxiña der Familie Zendoia liegt im Fischerort Orio in Gipuzkoa, nur wenige Minuten von San Sebastián. Die acht Hektar Reben stehen in südexponierten Terrassen, die zur Mündung des Oria hin abfallen und von der kühlen Brise des Kantabrischen Meeres erfasst werden. Angebaut wird ausschließlich die autochthone Sorte Hondarrabi Zuri auf ton-sandigen Böden. Das Gut wirtschaftet nachhaltig (Ecoprowine-Siegel).
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Hondarrabi Zuri, von Hand gelesen. Der Most wird schonend und mit minimalem Schalenkontakt gewonnen; nach der Gärung reift der Wein jung auf der Feinhefe, um Frische und Frucht zu bewahren. Enthält Sulfite.
Im Glas
Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase knackiger grüner Apfel, dazu eine salzige Meeresbrise. Am Gaumen frisch, klar und saftig, harmonisch und mit feinem Biss. Der Abgang bleibt trocken und klar.
Am Tisch
Klassische Begleitung: gegrillter Fisch, Meeresfrüchte, Tapas und Salate. Auch als Aperitif. Jung und gut gekühlt bei 8–10 °C genießen.
Jean-Marc Vincent Bourgogne Aligoté Soler A1 II 2024
Weißwein · Bourgogne Aligoté · Solera
AligotéBourgogne Aligoté AOCSolera-System500-l-FässerMise No. III · 2024
Mit dem Soler'Al hebt Jean-Marc Vincent die Rebsorte Aligoté auf ein neues Niveau. Er bedient sich der alten Solera-Praxis aus dem Sherry-Gebiet, bei der durch fortlaufendes Verschneiden mehrerer Jahrgänge einige der lagerfähigsten Weine der Welt entstehen. Das Ergebnis: ein frischer, knackiger Weißwein, dem der lange Ausbau Spitzen und Schärfe genommen und gleichzeitig leicht oxidative Noten verliehen hat.
Solera statt Jahrgang
„Soler" steht für Solera, „Al" für Aligoté. Das Prinzip: Die Trauben werden – spät gelesen und ohne Schwefel vinifiziert – in 500-Liter-Fässern ausgebaut; Jahr für Jahr wird ein Teil entnommen und durch einen neuen Jahrgang ersetzt. So vereint jede Abfüllung mehrere Jahrgänge, deren Durchschnittsalter mit jeder Mise steigt. Diese dritte Abfüllung (Mise No. III, 2024) bringt mehrere Jahrgänge zusammen – ein Wein ohne klassische Jahrgangsangabe, eine Entität für sich.
Das Projekt startete 2018; die Trauben stammen aus Rully und Meursault. Der lange Ausbau gibt dem Aligoté Reife und Tiefe, ohne die typische Frische und Rasse zu verlieren.
Im Glas
Eine Melange aus Frucht, Erde, Reife und Saftigkeit, getragen von einer engelsgleich leichten, zugleich immensen Intensität. Knackig und frisch, mit feiner oxidativer Würze und einem langen, druckvollen Nachhall. Aligoté weitergedacht – wie von einem anderen Stern.
Am Tisch
Austern und Meeresfrüchte, gereifter Hartkäse, Geflügel oder Schweinefleisch in heller Sauce – auch solo als anregender Aperitif. Bei 11–13 °C servieren.
Schittler & Becker Niersteiner Pettenthal Riesling trocken 2020 stammt aus einer der großen Rieslinglagen der Welt. Für das Familienweingut ist dieser Wein aus dem berühmten Pettenthal am Roten Hang ein historischer Meilenstein – Herausforderung und Ansporn, hier einen absoluten Spitzenwein zu erzeugen.
Rheinhessen / Niersteiner Pettenthal
Die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker sind in Rheinhessen beheimatet. Majestätisch und steil erhebt sich der berühmte Rote Hang bei Nierstein an der Rheinfront. Das Rotliegende, das dem Boden seine charakteristische Farbe verleiht, ist eine einzigartige Bodenformation, die im steilen Hang mit dem Rhein zu Füßen ganz besondere Bedingungen schafft. Aus der Einzellage Niersteiner Pettenthal stammen einige der besten Rieslinge der Welt.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Riesling. Handlese, Spontangärung und Ausbau sowohl im Edelstahl als auch im traditionellen großen Holzfass prägen diesen Wein. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Helles Grüngelb. In der Nase klare Steinobst- und Zitrusfrucht, verbunden mit der würzig-mineralischen Prägung des Rotliegenden. Am Gaumen dicht und mineralisch, mit feiner Struktur, animierender Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 10–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.
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