Weingut Metzger Kallstadt Saumagen Riesling Lagenwein stammt aus der berühmten Lage Saumagen in Kallstadt in der Pfalz. In der Nase elegante Aromen von frischen Kräutern und nassem Waldboden mit feiner Erdigkeit, ergänzt um Mandarine. Ein mineralischer, komplexer Riesling mit Herkunft.
Kallstadt Saumagen
Der Saumagen in Kallstadt zählt zu den bekanntesten Lagen der Pfalz, geprägt von kalkreichen Böden (Muschelkalk). Diese verleihen dem Riesling seine ausgeprägte Mineralität und seinen unverwechselbaren Charakter. Die Lese erfolgt mit größter Sorgfalt und selektiver Handarbeit.
Rebsorte und Ausbau
Der Wein besteht zu 100 % aus Riesling. Der Ausbau stellt die kalkgeprägte Mineralität und die Komplexität der Lage in den Vordergrund und bewahrt die feine Frucht.
Im Glas
Helles Strohgelb. In der Nase elegante Aromen von frischen Kräutern und nassem Waldboden mit feiner Erdigkeit, dazu Mandarine. Am Gaumen ausgeprägte Mineralität, komplex und harmonisch ausgewogen. Der Abgang ist lang und fokussiert.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; ein größeres Glas betont die Aromatik.
Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Spargel und kräftigere Vorspeisen.
Pinot NoirGevrey-Chambertin AOCLieu-dit En Champs · 0,71 haReben ab 19692022
Der Gevrey-Chambertin En Champs 2022 von Pierre Duroché ist ein noch junger Meilenstein des Guts. Aus einer 0,71 Hektar großen Parzelle mit alten Reben entsteht ein reinsortiger Pinot Noir voller Sinnlichkeit – mit Erde, Tiefgang, Kraft und formidabler Länge.
En Champs – Lieu-dit in Gevrey-Chambertin
Die Lage En Champs liegt in Gevrey-Chambertin, der größten Gemeinde der Côte de Nuits. Die 0,71 Hektar wurden zwischen 1969 und 1973 bepflanzt; der Boden aus Kalk und sandigem Mergel bietet ideale Voraussetzungen für fein strukturierte, tiefgründige Pinot Noirs.
Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.
Jahrgang 2022 – Côte de Nuits
2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.
Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Tiefgang dieses Gevrey Substanz gibt.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 50 Jahre alten Reben (ab 1969).
Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Tiefe, inneren Extrakt und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.
Im Glas
Sinnlich und erdgeprägt, mit Tiefgang, Kraft und innerem Extrakt. Am Gaumen geschliffen und tief, mit klarer Frucht und einer formidablen Länge im Abgang.
Erde, Tiefgang und Kraft mit formidabler Länge – ein Pinot Noir zum Träumen und Weglegen.
In der Jugend bereits faszinierend, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.
Am Tisch
Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.
Guy Charbaut Echo des Enracinés 1er Cru – der Widerhall der Verwurzelten. Ein Name, der ausdrückt, wofür das Haus seit fast neun Jahrzehnten steht: tief verwurzelte Reben, präzise Terroir-Kenntnis und die Überzeugung, dass guter Champagner Zeit braucht.
Champagne / Grande Vallée de la Marne
Die Trauben stammen ausschließlich aus der Grande Vallée de la Marne – einem der wenigen Teile der Champagne, in dem Pinot Noir das Klima dominiert. Mareuil-sur-Aÿ, Bisseuil und Avenay Val d'Or – alle Premier Cru – bilden ein eng zusammenhängendes Terroir-Dreieck direkt neben Aÿ. Der Champagnerexperte Richard Juhlin hält Mareuil in der Reife für kaum von Aÿ zu unterscheiden und eines Grand-Cru-Status würdig. Südexponierte Hänge und Kreideböden bringen den Pinot Noir zur vollen Reife. Das Haus Charbaut wurde 1936 gegründet und wird in dritter Generation geführt.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus 60 % Pinot Noir und 40 % Chardonnay – Tiefe und Struktur vom Pinot, Frische und Länge vom Chardonnay. Die Grundweine reifen im Edelstahltank, ergänzt durch 30 % Reserveweine. Außergewöhnlich ist das Hefelager von mindestens sieben Jahren sur lattes – eine Reifedauer, die sonst Prestige-Jahrgangschampagnern vorbehalten ist. Die sparsame Dosage von 5,6 g/l stützt die Fruchtsubstanz, ohne sie zu überdecken. In der Geschmacksrichtung brut ausgebaut.
Im Glas
Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase die Tiefe langer Reife: geröstete Frucht, getrocknete Feige und alte Rose. Am Gaumen ein volles, seidiges Texturspiel, weich und zugleich präsent, mit langer Persistenz; Apfel und eingemachte rote Beeren rahmen das Aromenspektrum – rund, warm und geerdet.
Zum Genießen
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – im Restaurant ebenso wie als besonderer Abendwein.
Passt zu: Geflügel, Kalb, edlem Fisch, Krustentieren und reifem Hartkäse.
Der Bourgogne Blanc 2024 von Sylvain Bzikot ist ein ausdrucksstarker burgundischer Chardonnay. Die Trauben stammen aus mehreren selektiven Lesegängen in renommierten Lagen rund um Puligny-Montrachet und Meursault. Am Gaumen cremig, mineralisch klar und frisch – mit einer Preis-Leistung, die im Burgund selten ist.
Chardonnay aus dem Herzen der Côte de Beaune
Bourgogne ist die regionale Appellation des Burgunds. Dieser Wein bezieht seine Frucht aus Lagen rund um Puligny-Montrachet und Meursault – das Herz der großen weißen Côte de Beaune. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.
Aus dieser Herkunft entsteht ein regionaler Bourgogne, der von der Handschrift einer Weißwein-Spitzenadresse profitiert und über sein Etikett hinausweist.
Jahrgang 2024 – Burgund (Côte de Beaune)
2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich, der Sommer brachte stabilere, trockenere Tage; spät kehrte noch einmal Regen zurück, bevor sich zur Lese eine freundlichere Phase einstellte.
Die Ernte begann spät, mit sorgfältiger Selektion; die Mengen waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei gemäßigten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 zeigen sich klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, aus mehreren selektiven Lesegängen.
Der Ausbau erfolgt zu gleichen Teilen im Edelstahltank und in mehrjährigen 225-Liter-Barriques aus französischer Eiche. Der gebrauchte Holzanteil gibt Textur, ohne die Frucht zu überdecken.
Im Glas
In der Nase feine, vielschichtige Aromen von Zitrusfrüchten, gerösteten Nüssen und Steinobst, dazu ein Hauch frisch gebackenes Sauerteigbrot und zarte Vanille. Am Gaumen cremig, mineralisch klar und frisch, mit einem tiefen, weichen und zugleich frischen Finish.
Zitrus, geröstete Nüsse und ein Hauch Sauerteigbrot über einem cremig-mineralischen Gaumen – ein Burgunder mit Aha-Effekt.
Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.
Am Tisch
Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger weißer Allrounder.
Der Silvaner „O wie schön ist Franken" 2025 ist der barriquegereifte Silvaner von Christian Ottenbreit aus Marktbreit in Franken. Spontan vergoren und im kleinen Barriquefass ausgebaut, zeigt der Wein herbe, vegetabile Aromen mit einer rauchigen Spur. Reife, saftige Frucht trifft auf Säurebiss und den Griff eines mürben Gerbstoffs. Trocken, mineralisch und würzig im Stil.
Marktbreit – Maindreieck, Franken
Die Reben für diesen Silvaner stehen in Marktbreit im fränkischen Maindreieck, auf Muschelkalk- und Keuperböden; der Hof des Weinguts Ottenbreit liegt im benachbarten Obernbreit. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein, trocken, eingestuft.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Silvaner. Nach Spontangärung reift der Wein im kleinen Barriquefass, was ihm zarte rauchige und nussige Fasstöne sowie Griff verleiht.
Im Glas
In der Nase herbe, deutlich vegetabile Aromen mit verhaltener gelber Frucht, einer Spur Rauch, angedeuteten Kapern und kräuterigen Anklängen. Am Gaumen reife, recht saftige Frucht mit Säurebiss und dem Griff eines mürben Gerbstoffs, dazu zart rauchige, leicht nussige und kräuterige Noten, eine Spur ätherisch und im Hintergrund Salz. Der Abgang bleibt rauchig, mit pfeffrigen Nuancen.
Am Tisch
Klassische Begleitung: gebratener Fisch, Geflügel mit Pilzen, Kalbsbraten, gereifter Hartkäse und Spargel. Die rauchig-würzige Art trägt auch herzhafte fränkische Küche. Trinkreif ab sofort, bei kühler, dunkler Lagerung haltbar bis etwa 2029. Serviertemperatur rund 11–12 °C.
Domaine Bretaudeau Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2023 BIO
Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne
Melon de BourgogneClos des BouquinardièresGabbro-Böden2023 · Bio (FR-BIO-01)18 Monate Vollhefe
Der Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2023 der Domaine Bretaudeau ist ein reinsortiger Melon de Bourgogne von tonhaltigen Gabbro-Böden. Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei niedrigem Ertrag konzentrierte Trauben; der Wein reift über 18 Monate auf der Vollhefe. Kein Muscadet von der Stange.
Clos des Bouquinardières – Gabbro im Pays Nantais
Der Clos des Bouquinardières liegt im Pays Nantais an der Loire. Die Reben wurzeln auf tonhaltigen Gabbro-Böden – einem kompakten, grobkörnigen magmatischen Gestein, das dem Wein seine markante, jodig-mineralische Note gibt.
Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei einem niedrigen Ertrag von rund 45 Hektoliter pro Hektar konzentrierte Frucht. Die Domaine Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).
Jahrgang 2023 – Pays Nantais
2023 brachte im Pays Nantais einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.
Für den Muscadet steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.
Assemblage und Ausbau
Zu 100 % Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).
Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Anschließend ruht der Wein über 18 Monate auf der Vollhefe in unterirdischen Tanks – das gibt ihm Fülle und Vielschichtigkeit.
Im Glas
Eine ausdrucksstarke Nase mit Minze, Fenchel und Zitrusfrüchten. Am Gaumen ein zitrischer, weicher und vollmundiger Auftakt, der in einen frischen, jodig-mineralischen Abgang übergeht. Eine zarte Bitterkeit und Vielschichtigkeit überzeugen Schluck für Schluck.
Minze, Fenchel und Zitrus, ein jodig-mineralischer Abgang und zarte Bitterkeit – ein Muscadet zum Entdecken.
Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.
Am Tisch
Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die jodig-salzige Mineralität passt besonders zu Austern.
Kilchoman Islay Vintage 2013 Tequila Single Cask 52,30 %
Spirituose · Single Malt Whisky · Islay · Schottland
Kilchoman Islay Vintage 2013 Tequila Single Cask ist ein getorfter Islay Single Malt der Kilchoman-Farmdestillerie mit Tequila-Finish. Gebrannt 2013 – hier trifft der maritime Torfrauch Islays auf den Agave-Charakter mexikanischer Tequila-Fässer.
Herkunft
Kilchoman ist eine Farmdestillerie an der Westküste der Insel Islay (gegründet 2005, bei Machir Bay) – die erste neue Brennerei Islays seit 124 Jahren. Sie verfolgt das Prinzip „100 % Islay – barley to bottle" und brennt getorfte, küstenwürzige Malts (rund 50 ppm).
Destillation und Reifung
Getorfter Islay Single Malt, gebrannt 2013. Als Single Cask der „Uniquely Islay Series" reifte er zunächst im Ex-Bourbon-Fass und wurde anschließend in einem Tequila-Fass aus Mexiko finished – möglich seit der Regeländerung von 2019. Naturbelassen: ohne Farbstoff, nicht kühlgefiltert. Tequila und Islay-Whisky ergänzen sich über ihre würzig-süßen, agavigen bzw. rauchigen Noten.
Im Glas
Helles Gold. In der Nase Torfrauch und Zitrus, dazu Agave, Limette und ein vegetabiler Tequila-Touch. Am Gaumen cremig und würzig, mit süßem Rauch, Vanille, Zitrus und einer feinen Agavennote. Langer Abgang mit Torf und fruchtiger Süße.
Pur genießen
Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein seltenes, experimentelles Einzelfass für Liebhaber getorfter Islay-Malts und Agave-Spirituosen – ideal als Digestif.
Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.
Il Caruggiu Salsa del Diavolo ist eine pikante italienische Sauce – die „Teufelssauce" – vom ligurischen Familienbetrieb Il Caruggiu. Kapern und Peperoncini geben ihr die würzig-scharfe Note. Eine vielseitige Spezialität für alle, die es kräftig mögen.
Herkunft
Il Caruggiu ist ein kleiner Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der seit über 100 Jahren Olivenöl und feine italienische Spezialitäten herstellt. Das hauseigene Olivenöl bildet auch hier die Grundlage.
Anbau und Verarbeitung
Für die Salsa del Diavolo werden Kapern und Peperoncini mit Olivenöl und weiteren mediterranen Zutaten zu einer würzigen Sauce verarbeitet. Die Peperoncini sorgen für die Schärfe, die Kapern für eine salzig-würzige Tiefe.
Geschmack
Pikant und würzig, mit der Schärfe der Peperoncini und der salzigen Würze der Kapern. Kräftig und mediterran im Geschmack.
Am Tisch
Klassisch zu Pasta, auf Bruschetta, als Dip oder als pikante Würze zu gegrilltem Fleisch, Fisch und Gemüse. Sparsam dosieren – die Sauce ist intensiv.
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