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16. Dezember 2009

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Whisky

Springbank Local Barley 10 Jahre 51,60 % Release 2022

Spirituose · Single Malt Whisky · Campbeltown · Schottland

Springbank Local Barley 10 Jahre (Release 2022) ist eine limitierte Abfüllung der Springbank-Destillerie (J & A Mitchell & Co) aus Campbeltown. Aus lokal angebauter Gerste der Kintyre-Halbinsel – ein klassischer, leicht rauchiger Springbank mit cremiger Frucht. Auf 15.000 Flaschen limitiert.


Herkunft

Springbank in Campbeltown ist die älteste unabhängige, familiengeführte Destillerie Schottlands (1828, J & A Mitchell & Co) und führt den gesamten Herstellungsprozess vor Ort durch. Die Local-Barley-Reihe setzt auf Gerste, die nur wenige Meilen von der Destillerie auf der Kintyre-Halbinsel wächst – „grain to glass". Für die 2022er-Abfüllung wuchs die Gerste der Sorte Belgravia auf der Glencraigs Farm bei Campbeltown.

Destillation und Reifung

Springbank wird zweieinhalbfach destilliert und ist leicht getorft – maritim und ölig im Charakter. Diese Local-Barley-Abfüllung reifte 10 Jahre überwiegend in Ex-Bourbon-Fässern, wurde nicht kühlgefiltert und ohne Farbstoff abgefüllt. Auflage: 15.000 Flaschen.

Im Glas

Sehr helles Gold. In der Nase Vanille, Vanillepudding und Keksteig, dazu Getreide- und Malznoten, Zitrus und ein erdiger Rauchhauch. Am Gaumen ölig und cremig, mit Vanille, Biskuit, Zitrus und feinem Torfrauch. Maritimer, typischer Springbank-Charakter mit langem Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein gesuchter, in Fassstärke abgefüllter Springbank für Liebhaber und Sammler – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Campbeltown (Schottland); Destillerie Springbank
Art: Single Malt Whisky – Springbank Local Barley (zweieinhalbfach destilliert, leicht getorft); Release 2022
Gerste: Belgravia, Glencraigs Farm (Kintyre-Halbinsel)
Reifung: 10 Jahre, überwiegend Ex-Bourbon-Fässer; nicht kühlgefiltert, ohne Farbstoff; 15.000 Flaschen

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Länder/Regionen

Le Moine Charmes Chambertin Grand Cru 2017

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin Grand Cru Gevrey-Chambertin · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2017

Der Lucien Le Moine Charmes-Chambertin Grand Cru 2017 stammt aus einem der großen Grand Crus von Gevrey-Chambertin – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir mit Tiefe und Charme. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Charmes-Chambertin – Grand Cru von Gevrey

Charmes-Chambertin ist eine der großen Grand-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits, südlich des Dorfes am Hang unterhalb des Chambertin gelegen und ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Es ist einer der größeren und damit variableren Grands Crus Gevreys; in die Appellation darf auch der benachbarte Mazoyères-Chambertin einfließen. Stilistisch verbindet Charmes-Chambertin die Kraft und Fülle Gevreys mit einer zugänglichen, charmanten Eleganz – daher der Name.

Die kalkstein- und tonhaltigen Böden am gut exponierten Hang bringen tiefe, körperreiche und zugleich harmonische Pinot Noirs hervor. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und Tiefe betont.

Jahrgang 2017 – Côte de Nuits

2017 war an der Côte de Nuits ein klassischer, ausgewogener Rotwein-Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, feiner Säure und seidigem Tannin. In einem körperreichen Grand Cru wie Charmes-Chambertin ergibt das einen tiefgründigen, zugleich eleganten und harmonischen Pinot Noir mit gutem Reifepotenzial – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017, Charmes-Chambertin Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom kalk-tonigen Hang von Gevrey lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem ausgewogenen Jahrgang 2017 zeigt er reife Frucht und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen körperreich und zugleich harmonisch, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – körperreich und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Charmes-Chambertin Grand Cru, Gevrey-Chambertin, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Hang südlich des Dorfes unterhalb des Chambertin; kalkstein- und tonhaltige Böden (Mazoyères-Chambertin darf einfließen)
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

Al Oeste Godello 2024

Wein · Weißwein · Valdeorras · Spanien

Monteabellón Al Oeste Godello 2024 ist ein eleganter Godello aus der DO Valdeorras – aus hochgelegenen Lagen zwischen 540 und 750 Metern rund um Petín, Larouco, Seoane und Vilardequinta. Leuchtendes Gelb mit grünlichen Reflexen; komplex und fein in der Nase, kraftvoll und cremig am Gaumen.


Valdeorras / Galicien

Die DO Valdeorras im Osten Galiciens ist die Heimat des großen Godello. Die Reben für diesen Wein wachsen in Höhenlagen zwischen 540 und 750 Metern auf granitisch-schiefrigem Boden, der den Weinen Spannung, Mineralität und Ausdruckskraft verleiht. Erzeuger ist Bodegas Monteabellón. Der Jahrgang 2024 begann in Valdeorras früher als im Vorjahr; ideale Wetterbedingungen während der Lese – Regen und Gewitter kamen erst danach – brachten kerngesunde, aromatisch konzentrierte Trauben mit idealem Gleichgewicht von Alkohol und Säure.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Godello, der autochthonen Weißweinsorte Galiciens. Der Ausbau betont Mineralität, Frische und Volumen und stellt die klare, ausdrucksstarke Frucht in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase komplex und fein, geprägt von mineralischen Noten, reifem Renette-Apfel und Anklängen getrockneter Blüten. Am Gaumen kraftvoll, cremig und sehr geschmackvoll; die mineralische Tiefe wird von exemplarischer Frische und zarter grüner Frucht ausbalanciert. Geschmeidiger Abgang von gutem Volumen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: gegrilltem und gebratenem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch wie Hähnchen oder Pute, frischem Ziegenkäse und kalten Vorspeisen.


Lage: DO Valdeorras, Höhenlagen 540–750 m (Galicien, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: DO Valdeorras – 100 % Godello, trocken
Ausbau: mineralitäts- und frischebetont, auf granitisch-schiefrigem Boden
Jahrgang: 2024

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Spirituosen

Prinz Alte Himbeere

Spirituose · Obstbrand · Holzfassreifung · Österreich

Prinz Alte Himbeere ist eine holzfassgereifte Wald-Himbeerspezialität der Fein-Brennerei Prinz aus Österreich. Die Waldhimbeere mit ihrem charakteristisch starken Eigengeschmack kommt hier besonders gut zur Geltung – goldig-rötlich, intensiv-fruchtig, mit klarer Süße und feiner Vanillenote aus dem Fass.


Herkunft

Die Fein-Brennerei Prinz aus Hörbranz in Vorarlberg (Österreich) ist für ihre Obstbrände und die holzfassgereiften „Alten Sorten" bekannt. Die Waldhimbeeren werden über die Sommermonate bis in den September geerntet und müssen rasch verarbeitet werden.

Destillation und Reifung

Da Himbeeren wenig Zucker enthalten, werden sie nicht eingemaischt, sondern mazeriert – in Alkohol eingelegt, sodass die Fruchtaromen übergehen. Anschließend wird im doppelten Prinz-Feinbrandverfahren destilliert. Nach mehrjähriger Ruhe im Steingut reift das Destillat in kleinen Prinz-Holzfässern und wird zuletzt mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert.

Im Glas

Goldig-rötlicher Farbton aus der Holzfasslagerung. In der Nase sortenintensiv nach sonnengereiften Waldhimbeeren. Am Gaumen entfaltet sich das volle fruchtige Potenzial: sortentypischer Himbeergeschmack, klare Süße und eine feine, leicht vanilleartige Holzfassnote.

Pur genießen

Gut gekühlt pur als Digestif nach dem Essen. Die beerige Frucht passt auch zu Dessert oder über Vanilleeis geträufelt.

Klassisch solo: gekühlt pur, als Digestif oder zum Dessert.


Herkunft: Hörbranz, Vorarlberg (Österreich)
Art: holzfassgereifte Wald-Himbeerspezialität (Obstbrand)
Destillation: Mazeration, doppeltes Feinbrandverfahren
Reifung: mehrjährig im Steingut, Finish im Prinz-Holzfass; mit natürlichen Fruchtauszügen verfeinert

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Rebsorten

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc 2024

Weißwein · Chardonnay · Burgund

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc ist der Einstieg in das Weißwein-Sortiment einer der präzisesten Adressen von Meursault. Fichet arbeitet mit der Genauigkeit eines Feinmechanikers und behandelt diesen regionalen Wein mit derselben Sorgfalt wie seine Village-Lagen. Das Ergebnis ist ein straffer, geradliniger Weißwein, der die aromatische Reinheit der Frucht in den Mittelpunkt stellt.


Rund um Meursault

Der Bourgogne Blanc stammt aus kühlen Parzellen rund um Meursault an der Côte de Beaune. Die Reben wachsen auf kalk- und mergelreichen Böden, die dem weißen Burgund seine Mineralität und Frische geben. Im Weinberg setzt Fichet auf viel Handarbeit, verzichtet auf Herbizide und arbeitet biodynamisch, ohne Zertifizierung.

Assemblage und Ausbau

Bis zu zwölf Stunden Maischestandzeit und eine schonende Pressung stehen am Anfang; danach bleibt der Wein bis zur Füllung auf der Feinhefe. Ausgebaut wird er – wie Fichets übrige „kleinere" Weine – überwiegend in Demi-muids und gebrauchten Barriques mit sehr sparsamem Anteil neuen Holzes. Das lange Hefelager gibt Textur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase Zitrus und weißfleischiges Steinobst, dazu eine dezente Mandel- und Feuersteinnote. Am Gaumen geradlinig und straff, mit zupackender Säure und einer feinen Stoffigkeit aus dem Hefelager. Der Abgang bleibt trocken, salzig-mineralisch und klar.

Am Tisch

Ein Allrounder am Tisch: zu Meeresfrüchten, gebratenem Fisch, hellem Geflügel und mittelreifem Hartkäse. Jung bereits zugänglich, in den ersten drei bis fünf Jahren am besten; kühl und liegend lagern.

Klassische Begleitung: Austern, gebratener Zander, Geflügel in heller Sauce. Bei 11–12 °C servieren.


Lage: Rund um Meursault, Côte de Beaune
Klassifikation: AOC Bourgogne (regionale Appellation)
Ausbau: Demi-muids und gebrauchte Barriques, langes Feinhefelager, wenig neues Holz

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Weine

Domaine Bretaudeau Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2023 BIO

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Bouquinardières Gabbro-Böden 2023 · Bio (FR-BIO-01) 18 Monate Vollhefe

Der Gabbro Clos des Bouquinardières Muscadet 2023 der Domaine Bretaudeau ist ein reinsortiger Melon de Bourgogne von tonhaltigen Gabbro-Böden. Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei niedrigem Ertrag konzentrierte Trauben; der Wein reift über 18 Monate auf der Vollhefe. Kein Muscadet von der Stange.


Clos des Bouquinardières – Gabbro im Pays Nantais

Der Clos des Bouquinardières liegt im Pays Nantais an der Loire. Die Reben wurzeln auf tonhaltigen Gabbro-Böden – einem kompakten, grobkörnigen magmatischen Gestein, das dem Wein seine markante, jodig-mineralische Note gibt.

Die über 30 Jahre alten Reben liefern bei einem niedrigen Ertrag von rund 45 Hektoliter pro Hektar konzentrierte Frucht. Die Domaine Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Pays Nantais

2023 brachte im Pays Nantais einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für den Muscadet steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen. Anschließend ruht der Wein über 18 Monate auf der Vollhefe in unterirdischen Tanks – das gibt ihm Fülle und Vielschichtigkeit.

Im Glas

Eine ausdrucksstarke Nase mit Minze, Fenchel und Zitrusfrüchten. Am Gaumen ein zitrischer, weicher und vollmundiger Auftakt, der in einen frischen, jodig-mineralischen Abgang übergeht. Eine zarte Bitterkeit und Vielschichtigkeit überzeugen Schluck für Schluck.

Minze, Fenchel und Zitrus, ein jodig-mineralischer Abgang und zarte Bitterkeit – ein Muscadet zum Entdecken.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die jodig-salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Bouquinardières, Pays Nantais (Loire); tonhaltige Gabbro-Böden, Reben über 30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; über 18 Monate auf der Vollhefe (Untergrundtank), Spontangärung

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Spanien

Envinate Benje blanco 2023

Weißwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Blanco

100 % Listán Blanco D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m wurzelechte Altreben Beton & Barrique · 8 Mon. Hefe 2023

Der Envínate Benje Blanco 2023 ist ein salzig-mineralischer Listán Blanco aus rund 1.000 Metern Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – frisch, vertikal und herkunftsgenau. „Benje" bedeutet in der Sprache der Guanchen „Krater". Vulkanweiß von großer Spannung.


Benje – Vulkanweiß aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. Roberto Santana lebt auf Teneriffa und bewirtschaftet die Benje-Parzellen gemeinsam mit lokalen Winzerfamilien.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide – „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Jahrgang 2023 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen 2023 einen besonders frischen, vertikalen Weißwein mit klarer Frucht, schärfer gezeichneter Säure und salziger Mineralität. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Ausbau

Reinsortiger Listán Blanco (Palomino) aus dem Jahrgang 2023, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Handlese mit Selektion im Weinberg; Spontangärung mit Wildhefen in Betontanks und kleinen offenen Bottichen. Anschließend reift der Wein rund acht Monate auf der Feinhefe – etwa zu 60 % in Beton und zu 40 % in gebrauchten 228-Liter-Fässern aus französischer Eiche. Unfiltriert, mit minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Ein frischer, saftiger und zugleich mineralisch geprägter Vulkanweiß: Aromen von frischem Apfel und knackiger Birne, dazu florale und kräutrige Noten, feine Zitrusanklänge und ein deutlicher mineralischer, salziger Hintergrund. Am Gaumen vertikal und spannungsreich, mit prägnanter, klar gezeichneter Säure und einem leicht herb-mandeligen, langen Abgang – ein Wein, der nach Essen verlangt.

Frisch, saftig und vertikal – Apfel und Birne, salzige Mineralität und ein langer, herb-mandeliger Abgang.

Schon jung mit viel Spannung, gewinnt aber über einige Jahre; profitiert von etwas Luft. Bei 10–12 °C im größeren Glas servieren.

Am Tisch

Hervorragend zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Sardinen, Austern, Ceviche), zu Reisgerichten sowie zu weißem Fleisch und Geflügel.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben (~70–120 J.)
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora, 100 % Listán Blanco (trocken)
Ausbau: Handlese, Spontangärung in Beton und offenen Bottichen, ~8 Monate auf der Feinhefe (ca. 60 % Beton / 40 % gebrauchte 228-l-Barriques), unfiltriert; organischer Anbau

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Länder/Regionen

Bessin Chablis La Foret 1er Cru 2022

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay La Forêt · 1er Cru 2022 linkes Serein-Ufer 15–18 Monate Feinhefe

Der Chablis La Forêt 1er Cru 2022 der Domaine Bessin-Tremblay stammt von einer Premier-Cru-Lage am linken Ufer des Serein. Ein fast schon opulenter Chardonnay mit reifer Frucht und ausdrucksstarker Mineralität. Der warme Jahrgang 2022 gibt ihm Substanz, ohne die kühle, kalkige Linie zu verlieren.


La Forêt – Premier Cru am linken Ufer des Serein

La Forêt (Les Forêts) ist ein Premier-Cru-Klima auf der linken, südwestlich orientierten Seite des Serein und gehört zum Verbund der Lage Montmains. Die Reben stehen auf kimmeridgischem Untergrund aus Kalkmergel und hartem Kalkstein, in überwiegend südöstlicher Exposition.

Prägend ist die fossilreiche Mergelformation des Kimmeridgium: eingelagerte Austernschalen liefern den hohen Kalkanteil, der die salzig-mineralische Linie und die Feuerstein-Note des Weins trägt. La Forêt gilt innerhalb von Montmains als besonders fein und straff gezeichnet.

Die Domaine Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain geführt – bewirtschaftet rund 12 Hektar in Chablis und zählt im Stilbild der rive gauche zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2022 – Chablis

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an. Geringe Frühjahrsniederschläge wurden durch einen regenreichen Juni aufgefangen, der die Wasserreserven für den warmen, trockenen Sommer auffüllte.

Die Lese begann sehr früh, schon im August. Für Chablis steht 2022 für einen gesunden Jahrgang mit reifer Frucht, gutem Zucker-Säure-Verhältnis und stabilen Erträgen – Weißweine mit Tiefe, Frische und Energie trotz der Wärme.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters, um die optimale Reife zu treffen.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in thermoregulierten, emaillierten Tanks. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe mit höchstens 10% neuem Holz, bei Bedarf leichte Schönung und Filtration. Die Weinberge werden naturnah nach Lutte raisonnée bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase weiße und gelbe Früchte, vor allem Honig und Marille. Am Gaumen ausdrucksstarke Mineralität mit klaren Feuerstein-Anklängen, elegant und mit mundfüllendem, salzigem Abgang.

Ein fast opulenter Chablis: Honig und Marille über einer kalkigen Mineralität mit deutlicher Feuerstein-Note.

Jung schon zugänglich, gewinnt der Wein über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Im Glas öffnet er sich nach kurzer Belüftung; bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillte Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Saibling, Geflügel in heller Sauce, junger Comté oder Chaource. Die salzige Säure trägt auch buttrige Zubereitungen.


Lage: La Forêt (Les Forêts), Montmains, linkes Serein-Ufer; Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: 15–18 Monate auf Feinhefe, max. 10% neues Holz; naturnah, Lutte raisonnée

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