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Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Amoureuses Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2021

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Amoureuses 1er Cru 2021 stammt aus der berühmtesten Premier-Cru-Lage Chambolles – von Groffier, dem größten Einzelbesitzer dieser Lage. Im kühlen Jahrgang 2021 ein besonders straffer, saliner und präziser Pinot Noir.


Les Amoureuses – die Lage

Les Amoureuses („Die Liebenden") gilt als die berühmteste der 24 Premier-Cru-Lagen von Chambolle-Musigny und als einer der besten Weinberge der Welt – ein heißer Kandidat für eine künftige Grand-Cru-Einstufung neben Musigny und Bonnes Mares. Die Lage liegt am Südende der Gemeinde, direkt unterhalb des Grand Cru Musigny.

Der kalkhaltige Boden ist hier leicht: eine dünne Schicht felsigen Oberbodens über hartem Kalksteinunterboden, der frei entwässert und die Wurzeln zwingt, in Felsspalten zu graben. Das ergibt kleine, konzentrierte Beeren und Weine von Feinheit, erdigem Charakter und festen, seidigen Tanninen. Groffier besitzt mit rund einem Hektar den größten Einzelanteil.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure und straffer Struktur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Vergoren mit 40 % Ganztrauben, ausgebaut in 100 % neuem Holz. Der Wein wird im Stil der Domaine nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Eine fein gezeichnete Aromatik, in der die Ganztrauben-Würze noch deutlich den Ton angibt, mit ausreichend Frucht darunter, die sie mit der Reife einbinden wird. Am Gaumen mittelgewichtig, detailreich, straff und frisch, mit ausgeprägter saliner Note – kein üppiger, sondern ein präziser, klar konturierter Amoureuses.

Straff, salzig und fein gezeichnet – ein präziser Amoureuses aus kühlem Jahrgang.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente, Taube, Reh, Geflügel, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Amoureuses, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); leichter Kalkboden über hartem Kalkstein, alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 40 % Ganztrauben; 100 % Neuholz; ein Abstich

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Feinkost

Vigilante Sardinas den aceite vegetal - Sardinen in Pflanzenöl

Feinkost · Sardinen · Spanien

Vigilante Sardinas en Aceite Vegetal sind Sardinen in Pflanzenöl – ein herzhafter, unkomplizierter Klassiker der Vorratskammer.


Herkunft / Spanien

Konservierte Sardinen gehören zu den beliebten Meereskonserven Spaniens. In Pflanzenöl eingelegt, bleiben sie saftig und sind vielseitig einsetzbar. Hier von der Marke Vigilante.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Sardinen, eingelegt in Pflanzenöl. Das Öl hält den Fisch saftig und bewahrt sein kräftiges, meeriges Aroma. (Genaue Zutatenliste laut Etikett.)

Geschmack

Herzhaft und vollmundig, mit dem typisch kräftigen Sardinenaroma. Saftige, zarte Textur, abgerundet vom Öl.

In der Küche

Direkt aus der Dose oder kurz erwärmt genießen.

Ideal: auf geröstetem Brot, in Salaten, zu Reis und Kartoffeln, in Pasta oder als herzhafte Tapa.


Hersteller: Vigilante (Spanien)
Produkt: Sardinas en Aceite Vegetal – Sardinen in Pflanzenöl
Zutaten: Sardinen, Pflanzenöl, Salz (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Spanien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 01.01.2028

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Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2025

Weißwein · Rheinhessen (Wonnegau) · Riesling

Riesling von der Fels Weingut Keller Flörsheim-Dalsheim · Wonnegau Kalkstein · Tonmergel trocken Spontangärung · langes Hefelager 2025

Der Weingut Keller Riesling „von der Fels" 2025 ist der Kalkstein-Gutsriesling eines der besten Rieslingerzeuger der Welt. Präzise, mineralisch und geradlinig – reine Ausdrucksform der kalkhaltigen Weinberge von Flörsheim-Dalsheim.


von der Fels – Kalkstein-Gutsriesling

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim im rheinhessischen Wonnegau zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für trockenen Riesling. Klaus-Peter und Julia Keller arbeiten kompromisslos herkunftsbetont: akribische Handarbeit im Weinberg, geringe Erträge, strenge Selektion und ein minimalistischer, burgundisch inspirierter Ausbau.

„von der Fels" steht sinnbildlich für den Kalkstein, der die Top-Lagen des Guts prägt: schwerer Tonmergel mit Kalksteineinlagen über einem felsigen, wasserführenden Kalksteinuntergrund. Der Wein bündelt die Kalksteinherkunft der Kellerschen Weinberge und übersetzt sie in einen mineralisch-präzisen, geradlinigen Riesling.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Der kalkgeprägte Untergrund und die kühle, herkunftsbetonte Kellerarbeit bewahren auch in wärmeren Jahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision. So zeigt sich der Jahrgang klar und harmonisch, mit lebendiger Säure und salziger Kalksteinmineralität – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Flörsheim-Dalsheim (Wonnegau), Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Kalkstein und Tonmergel.

Nach der Handlese wird der Most ausschließlich mit den weinbergseigenen Hefen spontan vergoren; die Gärung verläuft langsam über viele Wochen. Ein langes Hefelager und ein behutsamer Ausbau ohne unnötige Eingriffe – überwiegend in gebrauchten großen Holzfässern – verleihen dem Wein Struktur, Tiefe und Präzision, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Ein klarer, präziser Kalkstein-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-kalkige Mineralität. Am Gaumen geradlinig und straff, mit lebendiger, gut eingebundener Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und salzig-kalkiger Mineralität – geradlinig und straff, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein präziser Kalkstein-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Herkunft: Flörsheim-Dalsheim, Wonnegau (Rheinhessen); Kalkstein und Tonmergel über felsigem Kalksteinuntergrund
Klassifikation: Gutsriesling „von der Fels", Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit natürlichen Hefen, langes Hefelager, behutsamer Ausbau überwiegend im gebrauchten großen Holzfass

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Weine

Etienne Sauzet Bienvenues-Bâtard-Montrachet Grand Cru 2021 BIO

Weißwein · Bienvenues-Bâtard-Montrachet Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Bienvenues-Bâtard-Montrachet · Grand Cru Puligny-Montrachet · 245 m Sauzet-Parzelle 0,12 ha 2021 · Bio (FR-BIO-01)

Der Bienvenues-Bâtard-Montrachet Grand Cru 2021 der Domaine Etienne Sauzet ist ein Chardonnay aus einer der kleinsten Grand-Cru-Appellationen Frankreichs in Puligny-Montrachet. Delikat und fein, mit Zitrus, Haselnuss und einem Hauch Honig – Sauzet bewirtschaftet hier nur 0,12 Hektar.


Bienvenues-Bâtard-Montrachet – Grand Cru in Puligny

Bienvenues-Bâtard-Montrachet ist mit 3,68 Hektar eine der kleineren Appellationen Frankreichs, gelegen in Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune. Im Norden und Osten grenzt der Grand Cru Bâtard-Montrachet, im Norden der 1er Cru Les Pucelles, im Osten die Village-Lagen Les Enseignères und Rue Rousseau.

Die Lage liegt auf einem sanften Hang in 245 Metern Höhe, südöstlich ausgerichtet und vor Spätfrösten geschützt; das burgundische Übergangsklima mit kontinentalem Einfluss kommt dem Chardonnay zugute. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) besitzt hier 0,12 Hektar und macht daraus jährlich einen der besten trockenen Weißweine der Welt.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – der die Finesse dieses Grand Cru besonders fein zeigt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, biologisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Ein delikater, feiner Chardonnay mit Aromen von Zitrus, Haselnuss und einem Hauch Honig. Am Gaumen mineralisch und präzise, mit feinem Schmelz aus dem Hefelager und langem Abgang – im frischen, klassischen Stil des Jahrgangs.

Zitrus, Haselnuss und ein Hauch Honig über feiner Mineralität – delikate Grand-Cru-Finesse aus Puligny.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, edler Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für den ganz großen Anlass.


Lage: Bienvenues-Bâtard-Montrachet, Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); sanfter Hang, 245 m, SO-Lage; Sauzet 0,12 ha
Klassifikation: Bienvenues-Bâtard-Montrachet Grand Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Rebsorten

Huber Malterdingen Spätburgunder Qba 2023

Rotwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Malterdingen (Ortswein) Bernhard Huber Baden · Breisgau Muschelkalk-Verwitterung · Lösslehm traditionelle Maischegärung gebrauchtes Barrique · unfiltriert 2023

Der Bernhard Huber Malterdinger Spätburgunder 2023 ist der Ortswein eines der besten Pinot-Erzeuger Deutschlands. Auf Muschelkalk gewachsen, zeigt er sich burgundisch: elegant, würzig und dicht, mit feiner dunkler Frucht.


Malterdingen – badisches Burgunderterroir

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den führenden Spätburgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut auf höchstem Niveau. Schon vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder aus dem Burgund nach Malterdingen, weil sie hier dasselbe Terroir vorfanden: verwitterten Muschelkalk.

Der Malterdinger ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus Malterdinger Parzellen. Die Reben stehen auf Muschelkalk-Verwitterungsböden mit dünner Lösslehm-Auflage – ideal für einen mineralisch geprägten, herkunftsklaren Pinot Noir.

Jahrgang 2023 – Baden

2023 war in Baden ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Bei Huber wurden die Trauben 2023 komplett entrappt; eine sorgfältige Extraktion sorgte für Dichte und ein feines Gerbstoffgerüst. So entstand ein eleganter, saftiger Spätburgunder mit klarer Malterdinger Herkunft.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2023; 100 % Spätburgunder vom Muschelkalk-Verwitterungsboden.

Traditionelle Maischegärung, 2023 komplett entrappt; der Ausbau erfolgt in gebrauchten Barriquefässern, sodass Holz nur dezent stützt und die Frucht im Vordergrund bleibt. Unfiltrierte Füllung.

Im Glas

Ein burgundisch geprägter Spätburgunder: dunkle Beeren und rote Kirsche, dazu Cassis, feine Würze und ein Hauch Holz. Am Gaumen mittelkräftig, saftig und elegant, mit feinem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und einem salzig-mineralischen, frischen Nachhall von guter Länge.

Dunkle Beeren, rote Kirsche und Cassis über feiner Würze – saftig und elegant, mit feinem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und salzig-mineralischem, frischem Nachhall.

Ein eleganter, herkunftsklarer Pinot mit gutem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); Muschelkalk-Verwitterungsboden mit dünner Lösslehm-Auflage
Klassifikation: Spätburgunder, VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: traditionelle Maischegärung, komplett entrappt, Ausbau in gebrauchten Barriquefässern, unfiltrierte Füllung

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USA

Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021

Rotwein · Central Coast · Syrah

Syrah-Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2021

Der Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl – dicht und kraftvoll, zugleich elegant, weich und vielschichtig, aus einem milden Jahrgang, der laut Krankl an den großen 2019 erinnert.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta III 2021 stammt zu 51 % vom The Third Twin Vineyard, zu 26 % vom Cumulus Vineyard und zu 23 % vom Eleven Confessions Vineyard – alle eigenständig angebaut.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett; „Distenta" ist lateinisch und bedeutet „unbeschriftet".

Jahrgang 2021 – Central Coast

2021 brachte an den Sine-Qua-Non-Lagen Krankls bevorzugte Bedingungen: mildes Wetter mit konstantem Sonnenschein, aber ohne extreme Hitze – nur ein einziger Tag mit 100 °F, und das an nur einem der vier Weinbergstandorte.

Das Ergebnis erinnert an den Jahrgang 2019, vielleicht mit etwas mehr Reichhaltigkeit: viel Eleganz, Charakter und spielerische Würze mit vielen Schichten und Nuancen.

Cuvée und Ausbau

Eine Syrah-dominierte Cuvée: 81,7 % Syrah, 11,3 % Grenache, 3,3 % Mourvèdre, 2,1 % Petite Sirah sowie 1,6 % weiße Sorten (0,7 % Gelber Muskateller, 0,9 % Petit Manseng).

21 % der Trauben wurden als Ganztrauben mit den Stielen vergoren, 79 % entrappt. Ausgebaut über rund 23 Monate: 53,0 % in brandneuen französischen Eichenfässern, 43,1 % in gebrauchten Fässern (ein bis drei Jahre alt) und 3,9 % in Beton.

Im Glas

Sehr dunkle Farbe. In der Nase Kaffeesatz, Rhabarber, rote Pflaumen, Toffee, Boysenbeere, zerdrückte Erdbeerhäute, Zigarrenkiste sowie etwas Kreide und staubige Keksbrösel. Am Gaumen super weich, aber nicht schlaff, sondern strukturiert und weit aufgefächert – ähnlich dem 2019, mit einem Hauch mehr Fleisch. Die Tannine sind reichlich, doch breit und seidig, dazu milde asiatische Gewürze. Mit Luft wird der Wein zusehends üppiger und umhüllender. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

Super weich, doch strukturiert und aufgefächert – mit breiten, seidigen Tanninen.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Estate-Weinberge The Third Twin (51 %), Cumulus (26 %) und Eleven Confessions (23 %), Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), Syrah-basierte Cuvée (trocken)
Ausbau: Syrah-Cuvée; 21 % Ganztrauben; 23 Monate Eiche/Beton (53,0 % neue französische Eiche, 43,1 % gebraucht, 3,9 % Beton)

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Spanien

Cantarranas Verdejo

Weißwein · Rueda · Verdejo

100 % Verdejo D.O. Rueda Kastilien-León, ~700 m Cascajo über Kalklehm Kühle Gärung im Edelstahl Jung gefüllt

Cantarranas Verdejo ist ein reinsortiger Verdejo aus der D.O. Rueda, gekeltert von der Genossenschaft Cuatro Rayas. Ein trockener Weißwein von der kastilischen Hochebene, der die Frische und die Steinobst-Frucht der Rebsorte in den Vordergrund stellt – ein klassischer Rueda für den täglichen Genuss.


Rueda – Verdejo von der kastilischen Hochebene

Die D.O. Rueda liegt in Kastilien-León, verteilt über die Provinzen Valladolid und Segovia auf rund 700 Metern Höhe. Die Böden bestehen aus dem regionaltypischen Cascajo, einer Kiesauflage über Kalklehm, die für Durchlüftung und Drainage sorgt. Das kontinentale Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten erhält Aromatik und Säure des Verdejo.

Cuatro Rayas ist eine 1935 gegründete Genossenschaft, die die Reben von über 300 Winzern der Region bündelt. Aus diesem Fundus stammt die Traubenauswahl für Cantarranas.

Assemblage und Ausbau

Cantarranas ist ein reinsortiger Verdejo, der autochthonen Weißweintraube Ruedas.

Die Gärung erfolgt kühl im Edelstahltank, um Frucht und Frische zu bewahren und die typische Aromatik der Rebsorte herauszuarbeiten. Der Wein wird jung gefüllt und auf sofortige Trinkfreude ausgelegt.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase intensive, frische Aromatik mit Banane, Pfirsich und frisch geschnittenem Heu. Am Gaumen rund und anhaltend, getragen von Steinobst und dem für Verdejo typischen, leicht bitteren Fenchel-Mandel-Abgang.

Steinobst und Heu in der Nase, ein trockener, anhaltender Gaumen mit der leicht bitteren Verdejo-Signatur im Abgang.

Gut gekühlt bei 6 bis 8 °C servieren. Der Wein trinkt sich jung am präzisesten.

Am Tisch

Klassische Begleitung: milde Käse, Canapés sowie Fisch und Meeresfrüchte. Als trockener Aperitif ebenso tauglich wie zur leichten Küche.


Produzent Cuatro Rayas, La Seca (Valladolid)
Rebsorte 100 % Verdejo
Lage Rueda (Valladolid / Segovia), Kastilien-León
Klassifikation D.O. Rueda
Vinifikation Kühle Gärung im Edelstahltank
Ausbau Edelstahltank · jung gefüllt
Böden Cascajo-Kies über Kalklehm, ~700 m
Trinktemperatur 6–8 °C

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett Riesling Monster 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Monster Mosel Kabinett · fruchtsüß 1,10 ha · reduktiver Ausbau

Der Thörnicher Ritsch „Monster" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein kompromissloser, tief mineralischer Mosel-Riesling aus einer 1,10 Hektar großen Einzelparzelle der Ritsch – eine Riesling-Granate der Extraklasse, die Zeit und Luft braucht.


Thörnicher Ritsch – Parzelle „Monster"

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Monster" ist der Spitzname einer 1,10 Hektar großen, zusammenhängenden Parzelle in der Einzellage Thörnicher Ritsch – schlicht, weil es sich um eine „monstermäßig" große Parzelle handelt. Schon die Namensgebung lässt einen diesem Riesling ehrfurchtsvoll und mit gebührendem Respekt begegnen.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und spannungsreiche Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – Bedingungen, die der kompromisslosen Ludes-Stilistik entgegenkommen.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Wie bei allen Weinen von Hermann Ludes sitzt der erste „Riechschock" tief: Der reduktive Ausbau lässt selbst geübte Trinker innehalten – ganz wie die alten J.J.-Prüm-Weine, die vor Jahrzehnten ebenso unzugänglich dufteten und heute makellos schmecken. Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, keine Schönung, Schraubverschluss. Das „Monster" braucht Luft: am besten einige Stunden, besser noch Tage vor dem Genuss belüften.

Im Glas

Hinter der zunächst verschlossenen Hülle steckt ein Riesling-Meisterwerk: nackter, nasser Stein, grüner Apfel, Weinbergspfirsich in Perfektion und subtile Kräuter. Immer wieder wischt die wunderbar gaumenreinigende Säure den Mund sauber, getragen von einer fesselnden Länge – ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert.

Ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert – eine Riesling-Granate der Extraklasse.

Jung unbedingt lange belüften; großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch, gebratenem Geflügel, würziger asiatischer Küche oder reifem Käse. Ebenso ein faszinierender Solist – mit genug Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch „Monster" (Mittelmosel); 1,10 ha Steillage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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