>1. Amuse bouche I
2. Amuse bouche II
3. Amuse bouche III
4. Brachfeld [Steinpilze – Haselnussmilch – Esspapier]
5. Zarenfrühstück (Tatar – Wodka – Kaviar)
6. Rollmops (Sardine – Ochsenmark – Feldsalat)
7. Schalentier (Jakobsmuschel – Blumenkohl – Algen)
8. Kraut und Rüben (geräucherter Hüttenkäse)
9. Gänseleber (Popcorncrème – Poulardensaft)
10. Süsswasser (Donaulachs – Heu – Maronen Cous Cous)
11. Salzwasser (Schwertmuschel – Meerrettich – Apfeljus)
12. Mascarponeravioli (marmoriert Périgordtrüffel – weisse Strauchtomatensauce)
13. Landei (Jabugo Bellota Schinkensaft – Nussbutter – Albatrüffel)
14. Ente (Sesamcrème – Spitzkohl)
15. Hase im Pfeffer (geschmorter Sellerie – Datteln)
16. Naschwerk (Inszenierung in süssen kleinen Szenen)
17. Naschwerk (Inszenierung in süssen kleinen Szenen)
Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Reserva · Bio
Quinta de la Quietud Reserva 2021 stammt aus einem Jahrgang, den der Kontrollrat der D.O. Toro für seine herausragende Traubenqualität lobt: Mehr Regen als üblich brachte ein ideales Verhältnis von Säure und Zucker. Das Ergebnis ist ein dichter, eleganter Toro mit viel Frische und großem Reifepotenzial.
Toro
Quinta de la Quietud wurde 1999 bei Toro (Castilla y León) gegründet und liegt rund zwei Kilometer südlich des Duero auf 665 bis 700 Metern Höhe. Die Weinberge werden als Buschreben ohne Bewässerung bewirtschaftet, teils mit dem Pferd, und sind seit 2002 ökologisch zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-016-CL). Das extreme Klima mit heißen Tagen und kühlen Nächten prägt die Konzentration der Trauben.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Tinta de Toro von Reben, die zwischen 1960 und 1988 gepflanzt wurden. Gelesen wurde 2021 in der D.O. Toro vom 30. August bis 25. Oktober. Spontangärung ohne zugesetzten Schwefel im offenen Edelstahltank, zwei Wochen Maischestandzeit, anschließend 24 Monate in 225-Liter-Fässern aus französischer Eiche.
Im Glas
Tiefes Kirschrot. In der Nase konfierte schwarze Früchte, Lakritz, feine Röstnoten von dunklem Kakao und mineralische Anklänge. Am Gaumen dicht und elegant, getragen von der frischen Säure des Jahrgangs, mit viel Persönlichkeit und langem Nachhall.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren und dekantieren. Schon zugänglich, entwickelt sich aber über viele Jahre weiter.
Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.
Janus empfiehlt
1 Gedanke zu „Vendome / Joachim Wissler – Bergisch Gladbach“
>Genial, ich glaube wir müssen auch mal dahin. Das zu posten grenzt schon an seelische Grausamkeit.
Kommentare sind geschlossen.