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28. Februar 2010

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Spirituosen

Martin Codax Augardente de Galica

Spirituose · Tresterbrand (Orujo) · Galicien · Spanien

Martín Códax Augardente de Galicia ist ein galizischer Tresterbrand (Orujo) aus dem Trester der Albariño-Traube – eine traditionelle Spezialität Nordwestspaniens, klar und kristallin abgefüllt.


Herkunft / Galicien

Die genossenschaftliche Bodega Martín Códax (gegründet 1985) liegt im Val do Salnés in den Rías Baixas und ist vor allem für ihre Albariño-Weine bekannt. Der Tresterbrand Orujo (galicisch Augardente) ist seit Jahrhunderten fester Bestandteil der galizischen Genusskultur – für ein weinkelterndes Haus die folgerichtige Spezialität.

Trester und Destillation

Gewonnen aus dem Trester (Pressrückstand) der Albariño-Traube. Der Brand wird zweifach mittels Wasserdampfdestillation gebrannt, was unerwünschte Aromen herausfiltert und eine reine, klare Aromatik ergibt. Abgefüllt ohne Fassreifung – klar und kristallin.

Im Glas

Klar und kristallin. In der Nase gibt der Brand sofort seinen Trester-Ursprung preis: fruchtige Traubennoten treffen auf knackigen Apfel und feine Kräuter. Am Gaumen warm und sauber, würzig, mit Albariño-Anklängen im Nachhall.

Pur genießen

Sehr kühl bei 5–8 °C pur servieren – als Digestif nach dem Essen oder klassisch zum Espresso. Nicht auf Eis, damit Aromen und Frische erhalten bleiben.

Ideal: pur als Digestif, zum Espresso.


Herkunft: Galicien (Spanien); Bodega Martín Códax (Val do Salnés, Rías Baixas)
Art: Augardente / Orujo de Galicia – Tresterbrand aus Albariño-Trester, ohne Fassreifung (klar)
Destillation: zweifache Wasserdampfdestillation

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2018 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2018 14,50 % vol

Der Pingus 2018 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein nahezu reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, präzise, floral und auf lange Reife gebaut.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso – mit einem kleinen Anteil von rund 2 % weiterer alter Sorten. Die Reben werden biodynamisch und biozertifiziert bewirtschaftet (ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2018 – Ribera del Duero

Nach mehreren heißen, trockenen Jahrgängen brachte 2018 wieder Regen und einen kühleren Verlauf – mit einer Rückkehr zu normalen Erträgen.

Der Pingus 2018 gilt als einer der höchstbewerteten Weine in Sissecks Karriere und folgt der präzisen, eleganten Linie des 2016ers.

Ausbau

Nahezu reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2018, 14,50 % vol.

Die Parzellen werden getrennt spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, in gebrauchten Barriques, im Jahrgang 2018 erstmals teils in großen Holzfudern, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr parfümiert und aromatisch: Brombeere, Kirsche und Heidelbeere über frischen Blüten wie Veilchen. Am Gaumen vollmundig, mit straffer, feingliedriger Tanninstruktur und einem langen, fokussierten Finale – verfeinert und linear.

Präzise, floral und langlebig – ein vielschichtiger Pingus von großer Reintönigkeit.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques und Holzfuder (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Rebsorten

Lilac Wine by Jeff Carrel

Wein · Rotwein · Languedoc · Frankreich

Jeff Carrel Lilac Wine ist eine eigenständige Cuvée aus Grenache und Syrah von einem spektakulären Terroir. Den Namen verdankt der Wein seiner klaren, lilafarbenen Erscheinung. Überraschend im Duft mit Curry, Lebkuchen, Kirsche und Zartbitterschokolade – kräftig und würzig, ohne erschlagend zu wirken.


Languedoc / Südfrankreich

Der Weinberg gleicht einer fast unwirklichen Landschaft: reiner schwarzer Kalkstein, durchzogen von stämmigen, über 100 Jahre alten Reben. Dieses karge, mineralische Terroir prägt den Wein entscheidend. Vinifiziert vom renommierten Winzer Jeff Carrel aus dem Süden Frankreichs.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache und Syrah. Grenache bringt reife Kirschfrucht und Wärme, Syrah dunkle Würze und Struktur. Der Ausbau bewahrt die authentische, eigenständige Stilistik des Terroirs. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Klares, leuchtendes Lila. In der Nase überraschend vielschichtig: Curry, Lebkuchen, Kirsche und Zartbitterschokolade. Am Gaumen kräftig und würzig, mit Biss, viel Kirschfrucht und zahlreichen Facetten, die im langen Nachhall nachklingen – authentisch und fordernd.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein charaktervoller Begleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Wild, würzigen Schmorgerichten und kräftigem Käse.


Lage: Languedoc-Roussillon, schwarzer Kalkstein, alte Reben (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Grenache & Syrah, trocken
Ausbau: terroirbetonter Ausbau
Produktion: 5.000 Flaschen

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Rebsorten

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2010

Weißwein · Mosel · Riesling Spätlese (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Spätlese · fruchtsüß großer Jahrgang 2010

Der Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2010 von Hermann Ludes ist ein gereifter, mineralischer Mosel-Riesling aus einem der ganz großen Mosel-Jahrgänge – ein Manifest der Sinne von alten Reben, frisch, zeitlos und bemerkenswert lang.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2010 – Mosel

Dass 2010 an der Mosel einer der ganz großen Jahrgänge ist, haben viele erst in den letzten Jahren bemerkt. In der Jugend brachte er ein großes Säuregerüst mit und erschien manchen schlicht zu sauer.

Wo der Winzer Frucht und Extrakt einfangen konnte, wird der Genießer schon heute mit ganz großen Gewächsen belohnt – Weine, die sich über weitere Jahrzehnte in der Flasche positiv entwickeln werden.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2010, klassischer Prädikatswein (Spätlese, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Ein Riesling, der mit Reife und etwas Luft im Glas sein ganzes Potenzial entfaltet.

Im Glas

Ein Manifest der Sinne: stählerner Pfirsich und saftiger Apfel, nasse Schieferaromatik und ein omnipräsentes Säurespiel bilden ein weitreichendes Konzert in Duft und Gaumen. Hier passt alles zusammen, was zusammengehört – zeitlos, frisch und bemerkenswert lang anhaltend, mit spritziger Zitrus-Gesteinsfrische und dem besonderen Etwas, das nur den ganz großen Rieslingen vorbehalten ist. Ein doppeltes Wow.

Frucht, nasser Schiefer und ein omnipräsentes Säurespiel – ein doppeltes Wow.

Bereits wunderbar gereift, mit großem weiterem Potenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, kräftigem Fisch, gereiftem Käse oder Geflügelcurry. Auch ein großer Solist mit reichlich Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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Südafrika

Fish Wives Club Sauvignon Blanc

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

The Fishwives Club Sauvignon Blanc blitzt im Bukett genial auf: krautig, tropisch und stachelbeerig. Sehr weinig und voller gelber Frucht setzt er seinen Siegeszug am Gaumen fort, mit mittellangem, charmantem Abgang. Hier passt alles zusammen.


Western Cape / Südafrika

The Fishwives Club ist eine Boutique-Weinmarke aus Kapstadt, gegründet 2013 von Patrick James Robertson; die Weine entstehen mit Weinmacher Theunis Van Zyl (Imbuko Wines). Die Trauben stammen aus verschiedenen Lagen des Western Cape – das maritime Klima sorgt für die typische Frische des Sauvignon Blanc.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, um die klare, fruchtbetonte Aromatik und die Frische zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase krautig, tropisch und stachelbeerig, dazu reife gelbe Frucht. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit klarer Struktur und mittellangem, charmantem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Salaten, gegrilltem Gemüse und frischem Ziegenkäse.


Lage: Western Cape (Südafrika); The Fishwives Club, Kapstadt
Klassifikation: Western Cape – 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Weine

Battenfeld Spanier Blanc de Noirs 2017 Extra Brut BIO

Sekt · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Spätburgunder (Blanc de Noirs)

Spätburgunder Blanc de Noirs · Extra Brut Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen kalkhaltige Böden Tonneau · Flaschengärung 7 J. Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2017

Der Battenfeld-Spanier Blanc de Noirs 2017 Extra Brut ist ein reinsortiger Spätburgunder-Jahrgangssekt nach traditioneller Methode. Ein Schaumwein mit hochfeinen Bläschen, präziser Struktur und eleganten Reifenoten.


Blanc de Noirs – Spätburgunder vom Kalk in Hohen-Sülzen

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier in Hohen-Sülzen zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Weine bekannt (DE-ÖKO-006).

Der Sekt stammt von den kalkhaltigen Böden in Hohen-Sülzen. Die Trauben werden früh gelesen, um den Alkohol moderat und die Aromen frisch und klar zu halten – die Grundlage für einen präzisen, langlebigen Jahrgangssekt.

Herkunft – Hohen-Sülzen (Rheinhessen)

Der Spätburgunder wächst auf den kalkhaltigen Böden von Hohen-Sülzen. Die frühe Lese und die kalkgeprägte Herkunft bewahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision – die Grundlage für einen langlebigen, handwerklichen Jahrgangssekt.

Herstellung und Ausbau

Reinsortiger Spätburgunder-Jahrgangssekt (Blanc de Noirs, Extra Brut) aus Hohen-Sülzen, Jahrgang 2017; 100 % Spätburgunder von kalkhaltigen Böden, traditionelle Flaschengärung.

Der Grundwein wird früh gelesen und spontan im Tonneau vergoren. Nach der Flaschengärung folgt ein Hefelager von sieben Jahren, in dem der Sekt seine feine, anhaltende Perlage und komplexe Aromatik entwickelt. Zum Abschluss wird die Hefe durch traditionelle Handrüttelung in den Flaschenhals bewegt, degorgiert und mit minimaler Dosage ergänzt (Extra Brut). Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Feine, anhaltende Perlage; in der Nase komplexe Aromen von Brioche und Melone, dazu ein Hauch reifer heller Frucht. Am Gaumen präzise und straff strukturiert, mit hochfeinen Bläschen, elegantem Reifeschmelz und einem langen, klaren Nachhall.

Brioche und Melone über reifer heller Frucht – präzise und straff strukturiert, mit hochfeinen Bläschen, elegantem Reifeschmelz und langem, klarem Nachhall.

Ein präziser, reifer Blanc de Noirs mit feiner Perlage. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Meeresfrüchten und Fisch, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu Charcuterie sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Hohen-Sülzen, Rheinhessen; kalkhaltige Böden
Klassifikation: Spätburgunder-Jahrgangssekt, Blanc de Noirs, Extra Brut; 100 % Spätburgunder
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung im Tonneau, traditionelle Flaschengärung, 7 Jahre Hefelager,

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Schaumweine

Schwedhelm Zellertal Pinot brut

Sekt · Flaschengärung · Zellertal

Schwedhelm Zellertal Pinot Brut zählt zu den ambitionierten Winzersekten aus der Nordpfalz. Das Weingut Schwedhelm in Zell keltert ihn nach dem Vorbild der Champagne: früh gelesen, schonend gepresst, in der Flasche vergoren. Das Ergebnis ist ein Schaumwein mit klarer Kalksteinprägung und kühler Statur, der ohne Dosage auskommt.


Zellertal

Das Zellertal liegt im äußersten Norden der Pfalz, an der Grenze zu Rheinhessen, und gehört zu den kühleren Lagen der Region. Kalkmergel und Kalkstein prägen die Böden und geben dem Sekt seine mineralische, salzige Kontur. Kühle Nächte erhalten die Säurestruktur, die ein Schaumwein dieser Machart braucht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Spätburgunder mit einem kleinen Anteil Weißburgunder. Die Trauben wurden früh gelesen, gemeinsam schonend gepresst und nach der klassischen Flaschengärung zwei Jahre auf der Hefe gelagert. Degorgiert wurde ohne Dosage, sodass keine Restsüße den Charakter überdeckt.

Im Glas

In der Nase Kalkstein und nasser Stein, dazu Walderdbeere, etwas Heidelbeere und ein Hauch Zitruszeste. Am Gaumen frisch und präzise: grüner Apfel, Limette und dezente Spätburgunder-Frucht, getragen von einer feinen Brioche-Note aus dem Hefelager. Der Abgang ist herb-trocken und zupackend, ohne Restsüße.

Am Tisch

Als Aperitif solo oder zu hellem Geflügel, kräftigem Fisch und gebackenem Ziegenkäse. Nach dem Degorgieren trinkreif, hält sich kühl und dunkel gelagert noch einige Jahre.

Klassische Begleitung: Austern, Sashimi, frittierte Vorspeisen. Kühl bei 10–12 °C servieren.


Lage: Zellertal, Pfalz
Klassifikation: Deutscher Sekt, traditionelle Flaschengärung
Ausbau: 2 Jahre Hefelager, ohne Dosage degorgiert

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Whisky

Ardbeg Scorch

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe stark verkohlte Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered  Sonderabfüllung Ardbeg Day 

Der Ardbeg Scorch ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2021 unter dem Motto eines feuerspeienden Drachen. Die Besonderheit: Der Whisky reifte in besonders stark verkohlten Ex-Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – „drachengebrannt". Das verstärkt rußig-rauchige und würzige Noten. Non chill-filtered abgefüllt


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Der Scorch reift in besonders stark verkohlten ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – Ardbeg knüpft damit an die intensive Verkohlung früherer Abfüllungen an. Die tiefe Char-Schicht im Fass gibt dem Whisky ausgeprägte Ruß-, Teer- und Würznoten. Er trägt keine Altersangabe und ist ohne Kältefiltration abgefüllt. Entwickelt hat ihn Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. In der Nase intensiver Ruß, Asche und Lagerfeuerrauch, dazu Brandung, Weihrauch, Anis und Patschuli; mit Wasser kommen Kräuter, Salbei und Kiefer hinzu. Am Gaumen ölig und würzig: Teer, Lakritz, Nelke und Pfeffer treffen auf süßen Rauch von Sandelholz, dazu eine herzhaft-salzige Note. Der Nachhall ist lang, rußig und teerig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser holen die Kräuter- und Süßnoten hervor. Passt zu geräuchertem Fleisch und Fisch, über Holzkohle Gegrilltem, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Ein intensiver Begleiter für Liebhaber kräftig rauchiger Malts.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, limitiert, Ardbeg Day 2021)
Ausbau: besonders stark verkohlte ehemalige Bourbon-Fässer aus amerikanischer Eiche

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