Krebsfleisch in Blätterteig

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Australien

Noon Eclipse 2014

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

85 % Grenache · 8 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2014

Der Noon Eclipse 2014 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – in typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber betörend im Duft, mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Exotisch, tief und lang.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2014 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2014er: „Der diesjährige Wein stammt aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano. In typischer Grenache-Manier ist er nicht dunkel in der Farbe, aber er duftet herrlich, mit verführerischen Gewürzen und reifen Früchten. Es lohnt sich, ihn in einem großen Glas zu servieren, um den Genuss zu maximieren. Die Aromen sind sehr tief, um ein beeindruckendes strukturelles ‚Gerüst' angeordnet, mit schönen Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

In typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber herrlich im Duft – mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Am Gaumen sehr tiefe Aromen, um ein beeindruckendes strukturelles Gerüst angeordnet, mit schönen, präsenten Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang.

Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse.

Am besten in einem großen Glas servieren, um den Genuss zu maximieren; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 85 % Grenache, 8 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Spanien

Jose Gil Paraje El Bardallo Rioja tinto 2023

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit etwas Viura Rioja DOCa Paraje El Bardallo San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · 515–540 m nur 2.430 Flaschen 2023

Der José Gil Paraje El Bardallo 2023 ist ein außergewöhnlicher Lagenwein aus über 50 Jahre alten Weinbergen im Bardallo-Tal – ein kalkgeprägter Tempranillo mit einem Hauch Viura, von feiner Eleganz und unverwechselbarem Charakter. Nur 2.430 Flaschen.


El Bardallo – kalkgeprägte Top-Lage der Sonsierra

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.

Der Paraje El Bardallo 2023 stammt aus mehreren über 50 Jahre alten Weinbergen im malerischen Bardallo-Tal in San Vicente de la Sonsierra, auf einer Höhe von 515 bis 540 Metern. Die nordöstliche Ausrichtung und die kalkhaltigen Böden dieser Top-Weinbergslage verleihen dem Wein seine besondere Charakteristik.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein anspruchsvolles Jahr mit extremen Temperaturkontrasten, Hagelereignissen und strenger Selektion – ein Jahrgang, der präzise Arbeit im Weinberg belohnte. In der kalkgeprägten Höhenlage El Bardallo ergibt das einen feinen, klar definierten Tempranillo von eleganter Struktur. Die Produktion ist mit 2.430 Flaschen streng limitiert.

Assemblage und Ausbau

Hauptsächlich Tempranillo, ergänzt durch einen kleinen Anteil Viura, aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden sorgfältig von Hand in 200-kg-Behältern gelesen, schonend entrappt und mit einem kleinen Anteil der Stiele verarbeitet, um zusätzliche Struktur und Tiefe zu erzeugen. Anschließend reift der Wein zehn Monate lang in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche in einem alten Kellergewölbe, wo er seinen unverwechselbaren Charakter und seine Eleganz entfaltet. Abgefüllt im September 2024.

Im Glas

Ein feiner, kalkgeprägter Lagen-Tempranillo von unverwechselbarem Charakter: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine zarte Würze, getragen von der Feinheit der kalkhaltigen Böden. Am Gaumen elegant und präzise, mit feinen kreidigen Tanninen, lebendiger Frische und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Elegant und präzise – feine kreidige Tannine, lebendige Frische und ein langer, mineralischer Nachhall.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Reifekäse sowie zur klassischen baskisch-riojanischen Küche.


Lage: Rioja DOCa, Paraje El Bardallo, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); mehrere Weinberge (>50 J.), 515–540 m, nordöstliche Ausrichtung, kalkhaltige Böden
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit etwas Viura (trocken); nur 2.430 Flaschen
Ausbau: Handlese (200-kg-Behälter), schonend entrappt mit kleinem Stielanteil, 10 Monate in 500-l-Fässern (franz. Eiche) im alten Kellergewölbe; organischer Anbau

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Paredes 2013

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

95 % Garnacha · 5 % Tempranillo Escondite del Ardacho · Las Paredes Single Parcel · 0,37 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) eisenhaltiger Lehmkalk · 70+ J. Reben nur 310 Flaschen 2013

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Paredes" 2013 ist eine Single-Parcel-Rarität von nur 0,37 Hektar in der Rioja Alavesa. Aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo von über 70 Jahre alten Reben entsteht ein Wein von kraftvoller Struktur, der entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas erinnert – opulent und zugleich von großer Tiefe.


Las Paredes – 0,37 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Das Geheimnis der nur 0,37 Hektar großen Parzelle Las Paredes ist ihr eisenhaltiger Lehmkalkboden. Bestockt ist sie mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, die inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht haben. Ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja-Winzer noch nicht verlassen.

Jahrgang 2013 – Rioja

2013 war an der Rioja ein kühler, klassischer Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders frische, fein gezeichnete Weine mit lebendiger Säure hervorbrachte. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich dieser Las Paredes heute in einer faszinierenden, reifen Phase, in der sich seine Tiefe und sein Schmelz voll entfalten.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, Jahrgang 2013, trocken; von über 70 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha).

Der Wein entsteht aus einer einzigen, winzigen Parzelle und wird kompromisslos handwerklich und terroirgetreu vinifiziert – mit gut eingebetteten Gerbstoffen und überragendem Schmelz. Gesamtproduktion: nur 310 Flaschen.

Im Glas

Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd – das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen.

Kraftvoll und opulent, zugleich tief, mit gut eingebetteten Gerbstoffen und überragendem Schmelz – erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Rayas. Nie banal, immer fordernd.

Vor dem Genuss dekantieren; ein Wein, der sich mit jedem Schluck verändert. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha), Rioja Alavesa (Spanien); eisenhaltiger Lehmkalkboden; über 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: handwerkliche, terroirgetreue Vinifikation aus einer einzigen Parzelle; 310 Flaschen

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Les Vignes Denses blanc 2021

Weißwein · Santenay · Chardonnay

Chardonnay Santenay (Village) Les Vignes Denses Côte de Beaune Jean-Marc Vincent kalk-mergeliger Boden 2021

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Les Vignes Denses" blanc 2021 ist ein eindrucksvoller Chardonnay mit mittlerem bis vollem Körper, der Tiefe, Mineralität und eine immense Konzentration vereint – aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune.


Santenay Les Vignes Denses – Chardonnay aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt, daneben eine kleinere Menge Chardonnay. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste und zugleich mineralisch geprägte Stilistik.

„Les Vignes Denses" ist eine Village-Lage von Santenay. Der kalk-mergelige Boden verleiht dem Chardonnay von Jean-Marc Vincent seine geradlinige, salzig-mineralische Präzision und feste Struktur.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders klar gezeichnete, frische Weißweine mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Auf dem kalk-mergeligen Boden von Santenay ergibt das einen tiefen, konzentrierten und zugleich frischen Chardonnay mit ausgeprägtem Säurebogen und großer Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Ein eindrucksvoller Chardonnay mit mittlerem bis vollem Körper, der Tiefe, Mineralität und eine immense Konzentration vereint – geprägt von Aromen wie knackigem grünem Apfel und Birne, echter Vanille, Zitrusfrüchten, Haselnuss und nassem Stein. Geradlinige, frische Frucht findet sich auch im Geschmacksprofil wieder. Ein innerer Nerv, beeindruckende Länge und ein durch den kühlen Jahrgang geprägter Säurebogen bestimmen den Nachhall am Gaumen.

Grüner Apfel, Vanille, Haselnuss und nasser Stein – tief, mineralisch und konzentriert, mit innerem Nerv und langem Säurebogen.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Santenay, Village-Lage Les Vignes Denses (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Rebsorten

Seehof Westhofener Steingrube Chardonnay -R- trocken

Weißwein · Rheinhessen · Chardonnay

100 % Chardonnay Westhofener Steingrube Wonnegau, Rheinhessen kalk- und steinreiche Böden Barrique trocken

Seehof Westhofener Steingrube Chardonnay -R- ist ein trockener Lagen-Chardonnay aus dem Wonnegau im Süden Rheinhessens. Von kalk- und steinreichen Böden, im Barrique ausgebaut: feine Frucht, klare, schmelzige Nussaromen und eine mineralische Frische, die das Holz im Gleichgewicht hält.


Westhofen im Wonnegau – Chardonnay auf Kalk

Der Wonnegau ist der südlichste Teil Rheinhessens, das Hügelland nordwestlich von Worms. Westhofen hat sich hier in den letzten zwei Jahrzehnten einen Namen gemacht; Lagen wie Morstein, Brunnenhäuschen und Kirchspiel gehören heute zu den bekannten Adressen Rheinhessens. Das Klima ist warm und trocken, im Regenschatten des Donnersbergs; der Untergrund besteht vielerorts aus Kalkstein und Kalkmergel, abgelagert in einem tertiären Meer.

Die Steingrube trägt ihren Namen nach dem steinigen Boden: Kalk und Gestein reichen bis dicht unter die Oberfläche, die Auflage ist mager. Die Reben wurzeln tief und bringen kleine Erträge. Für Chardonnay ist das ein guter Standort – die Sorte braucht Kalk, um Frische und Spannung zu entwickeln, und die Wärme des Wonnegaus, um voll auszureifen.

Das Weingut Seehof der Familie Fauth liegt in Westhofen. Neben Riesling und Silvaner gehört Chardonnay zu den Sorten, die das Gut in Lagenqualität ausbaut.

Rebsorte und Ausbau im Barrique

Reinsortig aus Chardonnay, trocken ausgebaut. Das „-R-" auf dem Etikett kennzeichnet beim Weingut Seehof die Weine im Reserve-Stil mit längerem Ausbau. Der Chardonnay reift im Barrique, dem kleinen Holzfass mit 225 Litern.

Das kleine Fass bringt mehr Holzkontakt als große Gebinde: Es gibt Aromen von Nuss und feiner Röstung ab und lässt über die Poren langsam Sauerstoff an den Wein, der die Textur rundet und Schmelz aufbaut. Damit das Holz nicht dominiert, braucht der Wein Substanz und Säure – beides liefert der Kalkboden der Steingrube.

Im Glas

Sattes Gelb. In der Nase feine Frucht, verwoben mit klaren, schmelzigen Nussaromen aus dem Holzausbau. Am Gaumen charaktervoll und vielschichtig, mit cremigem Schmelz, mineralischer Frische und langem, tiefem Abgang.

Kalk im Boden, Barrique im Keller: Nuss und Schmelz, gehalten von mineralischer Frische.

Bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren. Eine halbe Stunde Luft öffnet den Wein. Jung zugänglich, mit Reifepotenzial über mehrere Jahre.

Am Tisch

Als Speisenbegleiter zu Geflügel, Kalb, edlem Fisch, Pasta in cremigen Saucen und gereiftem Hartkäse. Besonders gut zu Zander in Beurre blanc, Kalbsrücken mit Pfifferlingen und Poularde in Rahmsauce.


Produzent Weingut Seehof, Familie Fauth, Westhofen
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Westhofener Steingrube, Wonnegau, Rheinhessen · kalk- und steinreiche Böden
Klassifikation Lagenwein · Reserve (-R-) · trocken
Ausbau Barrique
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten Jahre

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Weine

Domaine des Sénons Mons Paronis Chardonnay 2023 BIO

Weißwein · Yonne · Chardonnay

Chardonnay IGP Yonne Sénonais (Yonne) 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Mons Paronis Chardonnay 2023 der Domaine des Sénons stammt aus dem Sénonais bei Sens im nördlichen Burgund (IGP Yonne). Mit minimalem Kellereingriff erzeugt, zeigt er weiße Blüten, knackigen Pfirsich und frische Brotkruste – mineralisch, straff und doch von einem fruchtigen Kern getragen.


Sénonais – ein wiederbelebtes Weinland bei Sens

Die Domaine des Sénons liegt im Sénonais rund um Sens im äußersten Norden Burgunds (Yonne). Die Weinbaugeschichte der Region reicht bis in die Antike zurück; im Mittelalter genossen die Weine von Sens und seinen Dörfern – besonders Paron – an der Tafel der französischen Könige Berühmtheit. Im 19. Jahrhundert bedeckten die Weinberge über 400 Hektar; die Weine gelangten über Yonne und Seine bis in die Pariser Bistros.

Auf kalk- und tonhaltigen Böden belebt die Domaine dieses Erbe mit den burgundischen Sorten Chardonnay und Pinot Noir neu. Der Name „Mons Paronis" verweist auf das Dorf Paron. Gearbeitet wird biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Yonne

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die straffe, mineralische Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01).

Die Eingriffe im Keller sind auf ein Minimum reduziert; im Fokus steht die Verarbeitung ausschließlich hochwertiger Trauben. Der Ausbau ist auf Erhalt von Frische, Mineralität und Fruchtkern ausgerichtet.

Im Glas

Aromen von weißen Blüten, ergänzt um die knackige Frische von Pfirsich und den Duft frisch gebackener Brotkruste. Mineralisch in der Textur, straff in der Art und doch von einem fruchtigen Kern getragen, der mit Kraft und Struktur im Nachhall glänzt.

Weiße Blüten, knackiger Pfirsich und Brotkruste über mineralisch-straffer Textur – ein Chardonnay mit Kraft im Nachhall.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die straffe Mineralität passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Sénonais bei Sens (Yonne, nördliches Burgund); kalk- und tonhaltige Böden
Klassifikation: IGP Yonne; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; minimaler Kellereingriff

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Rebsorten

Tramin Pinot Grigio Alto Adige

Weißwein · Südtirol · Pinot Grigio

Kellerei Tramin Montan · Neumarkt · Tramin Südtirol · Alto Adige DOC 200–400 m warme Hanglagen, lehmig-strukturreich Stahltank · 19 °C vollmundig · extraktreich trocken

Der Tramin Pinot Grigio ist ein vollmundiger, extraktreicher Weißwein der Kellerei Tramin aus Südtirol. Die Trauben gedeihen in warmen Hanglagen der Gemeinden Montan, Neumarkt und Tramin. Das Ergebnis ist ein weicher, ausgewogener Pinot Grigio mit klarer Herkunftsprägung.


Pinot Grigio aus dem Südtiroler Unterland

Die Reben wachsen in 200 bis 400 Metern Meereshöhe in verschiedenen Weingütern der Gemeinden Montan, Neumarkt und Tramin. Warme Hanglagen und lehmige, strukturreiche Böden prägen den Charakter des Weines.

Die Kellerei Tramin zählt zu den renommiertesten Erzeugern Südtirols.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Pinot Grigio. Die Trauben werden direkt nach der Lese schonend in den Stahltank gepresst.

Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert bei 19 °C in kleinen Stahltanks, mit teilweisem biologischem Säureabbau. Der Wein ist trocken ausgebaut.

Im Glas

Strohgelbe Farbe. In der Nase dezente Frucht mit blumigem Duft, dazu Anklänge von Birne und Pfirsich. Am Gaumen weich und vollmundig, mit ausgewogener Fülle. Bei hoher Reife zeigen sich Noten von Nüssen und Honig; der Abgang bleibt frisch.

Vollmundig und extraktreich, weich am Gaumen, mit Noten von Nüssen und Honig bei hoher Reife.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif sowie zu Pilzgerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten.


Lage: Montan, Neumarkt und Tramin (200–400 m); warme Hanglagen, lehmig-strukturreich
Klassifikation: Südtirol/Alto Adige DOC, trocken
Ausbau: Stahltank, Gärung bei 19 °C, teilweiser biologischer Säureabbau

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USA

Cayuse Impulsivo Tempranillo 2017

Rotwein · Tempranillo · Walla Walla Valley · USA

Cayuse Impulsivo Tempranillo 2017 zeigt den eleganteren Stil dieses Jahrgangs: ein duftiger, nahtloser Tempranillo aus der Lage En Chamberlin mit rauchiger Schwarzkirsche, grünem Tabak, Sandelholz und asiatischen Gewürzen – einer der zugänglichsten Jahrgänge dieser Cuvée.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Impulsivo stammt aus der Lage En Chamberlin im Rocks District of Milton-Freewater, dem steinigen Teil des Walla Walla Valley. Die Reben stehen auf rund 270 Metern Höhe in einer dünnen Schicht schluffigen Lehms über runden Basaltkieseln, die tagsüber Wärme speichern und nachts abgeben. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Tempranillo aus dem Jahrgang 2017, ausgebaut in großformatigen Fässern aus französischer Eiche. Das Holz gibt Würze und Struktur, bleibt aber im Hintergrund.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase rauchige Schwarzkirsche, rote Johannisbeere und geröstete Brombeere, dazu grüner Tabak, Sandelholz, getrocknete violette Blüten und asiatische Gewürze. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, nahtlos und ausgewogen, mit polierten Tanninen ohne Ecken und Kanten und einem langen Finale mit Tabak und Zedernholz.

Am Tisch

Schon jetzt mit großem Genuss zu trinken – etwa eine Stunde vorher dekantieren – und weitere 15 Jahre lagerfähig. Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Steak, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Tempranillo
Jahrgang: 2017 (eleganter Jahrgang)
Ausbau: 100 % Tempranillo; großformatige Fässer aus französischer Eiche

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