Nagaya / Yoshizumi Nagaya – Düsseldorf

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アペタイザー I (Gänseleber mit roter Beete und Krokrant karamelisiert – Wow!)

 

Misosuppe (in bisher nicht gekannter Qualität)

Sushi (mit wirklich frischem Fisch)

 

US Beef
Kokosnuss Schneeball gefüllt mit frischen Himbeeren

Walnuss

 

„Kleine“ Leckereien zum Abschluß

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Rebsorten

Huber Malterdinger Spätburgunder QBA 2022

Rotwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Malterdingen (Ortswein) Bernhard Huber Baden · Breisgau Muschelkalk-Verwitterung traditionelle Maischegärung Barrique (teils neu) 2022

Der Bernhard Huber Malterdinger Spätburgunder 2022 ist der Ortswein eines der besten Pinot-Erzeuger Deutschlands. Der kraftvolle Jahrgang 2022 zeigt ihn mit mehr Power und Konzentration – dicht, würzig und burgundisch.


Malterdingen – badisches Burgunderterroir

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den führenden Spätburgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut. Schon vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder aus dem Burgund nach Malterdingen, weil sie hier denselben verwitterten Muschelkalk vorfanden.

Der Malterdinger ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus Malterdinger Parzellen auf Muschelkalk-Verwitterungsböden – die Grundlage für einen mineralisch geprägten, herkunftsklaren Pinot Noir.

Jahrgang 2022 – Baden

2022 war in Baden ein warmer, sonnenreicher Jahrgang. Der Malterdinger fällt entsprechend kraftvoll aus – mit deutlich mehr Power und Konzentration als sein Vorgänger, getragen von dichter, dunkler Frucht und einer feinen Würze.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2022; 100 % Spätburgunder vom Muschelkalk-Verwitterungsboden.

Traditionelle Maischegärung; der Ganztraubenanteil wurde seit dem Jahrgang 2020 zugunsten von mehr Saftigkeit und Charme reduziert. Der Ausbau erfolgt im Barrique, teils in neuen Fässern, was dem kraftvollen Jahrgang eine feine, leicht rauchige Würze verleiht.

Im Glas

Ein kraftvoller, dichter Pinot: Schwarzkirsche und Brombeere, dazu ein Hauch Holunder, Süßholz, getrocknete Kräuter und eine leicht rauchige Würze aus dem Barrique. Am Gaumen konzentriert und saftig, mit feinem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Schwarzkirsche und Brombeere über Holunder, Süßholz und rauchiger Würze – konzentriert und saftig, mit feinem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und langem, würzig-mineralischem Nachhall.

Ein kraftvoller, dichter Pinot mit gutem Reifepotenzial; jung gern karaffieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wild, zu Lamm und Kalb, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); Muschelkalk-Verwitterungsboden
Klassifikation: Spätburgunder, VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: traditionelle Maischegärung, reduzierter Ganztraubenanteil, Ausbau im Barrique (teils neu)

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Portugal

Feuerheerd's Ruby Reserve Christmas Blend

Portwein · Ruby Reserve · Douro · Portugal

Feuerheerd's Ruby Reserve Christmas Blend ist ein besonderer Fine Ruby Portwein – ein Christmas Blend, sorgfältig aus den besten Fasspartien von Feuerheerd's zusammengestellt. Er vereint junge, in großen Eichenholzfässern gereifte Ports mit jugendlich-intensivem Fruchtcharakter. Vollmundig und festlich.


Douro

Feuerheerd's (Barão de Vilar) ist ein traditionsreiches Portweinhaus aus dem Douro-Tal in Nordportugal, einer der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen.

Herstellung und Reifung

Der Blend vereint die klassischen Douro-Sorten Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinta Barroca und Tinto Cão. Die jungen Ports reifen in großen Eichenholzfässern, die ihren charakteristisch jugendlichen, intensiven Fruchtcharakter bewahren.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase und am Gaumen vollmundig, mit einer reichen Palette roter Früchte, dominiert von Pflaumen und Himbeeren. Als Christmas Blend entfaltet er eine harmonische Eleganz. Der Abgang ist süß und lang.

Zum Genuss

Bei 14–16 °C servieren, pur als Digestif oder zum Dessert – ein festlicher Begleiter.

Klassische Begleitung: Käse, Schokolade, Desserts und Trockenfrüchte.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: Fine Ruby Reserve Port
Reifung: in großen Eichenholzfässern (jung, fruchtbetont)

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Länder/Regionen

Piero Busso Barbaresco Mondino 2022

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Bricco Mondino · Balluri (Neive) 240 m · Südwest große Fässer · 18+ Monate 7.295 Flaschen 2022

Der Piero Busso Barbaresco Mondino 2022 stammt vom Bricco Mondino in der Zone Balluri in Neive, einem kalkig-sandigen Südwesthang mit 40 bis 50 Jahre alten Nebbiolo-Reben. Im Barbaresco-Sortiment der Familie Busso ist er der offenste und fruchtbetonteste Wein und kommt als erster auf den Markt. Der heiße, extrem trockene Jahrgang 2022 gibt ihm reife rote Frucht und ein weiches, entwickeltes Tannin.


Bricco Mondino – Kalk und Sand in der Zone Balluri

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet. Heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut in Neive, seit 2019. Gearbeitet wird traditionell, mit autochthonen Hefen, langen Maischestandzeiten und Ausbau in großen Holzfässern.

Den Bricco Mondino in der Zone Balluri erwarb die Familie 1985 als ersten Zukauf nach der Stammlage Albesani. Die Parzelle umfasst 1,60 Hektar auf rund 240 Metern Höhe auf der Kuppe des gleichnamigen Hügels, nach Südwesten ausgerichtet. Die 40 bis 50 Jahre alten Nebbiolo-Reben stehen im Guyot-System auf kalkhaltig-sandigen Böden.

Der Sandanteil ist der Schlüssel zum Stil. Sandige Böden wärmen sich schneller auf, führen Wasser rasch ab und bringen Nebbiolo mit duftigerer Frucht und feinerem, früher zugänglichem Tannin hervor. Die Albesani-Weine des Hauses wachsen dagegen auf Kalk mit Ton und Schluff und fallen strenger und strukturierter aus.

Jahrgang 2022 – Barbaresco

Im Barbaresco erreichte 2022 eine Trockenperiode, die bereits 2020 begonnen hatte, ihren Höhepunkt. Nach rund 5 Zentimetern Schnee Anfang Dezember 2021 fiel bis zum 3. Mai kein nennenswerter Niederschlag, dann nur 25 Millimeter. Im Juni lagen die Höchsttemperaturen über dem Durchschnitt, die Nebbiolo-Blüte setzte verfrüht um Mitte Juni ein. Auch Juni bis August blieben trocken und überdurchschnittlich heiß. Im Weinberg musste das Laub die Trauben gezielt vor Sonnenbrand schützen.

Die Lese in Barbaresco lief vom 22. September bis 3. Oktober, bis zu drei Wochen früher als üblich. Die Beeren waren winzig, der Zuckergehalt hoch. Krankheiten gab es praktisch nicht, doch sonnengeschädigte Trauben mussten aussortiert werden, und die Erträge fielen deutlich geringer aus. 2022 brachte im Barbaresco reife, früh zugängliche Weine mit etwas höherem Alkohol – bei den gelungenen Weinen mit überraschender Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2022, Barbaresco DOCG, trocken.

Gärung und Maischestandzeit erfolgen im Stahltank bei kontrollierten 28 bis 30 °C. Anschließend reift der Wein mehr als 18 Monate in großen Fässern, gefolgt von mindestens sechs Monaten Flaschenreife. Das große Holz rundet das Tannin ab, ohne der Frucht Holzaromen hinzuzufügen. Vom Jahrgang 2022 entstanden 7.295 Flaschen.

Im Glas

Intensives Rubinrot. In der Nase kleine rote Beeren, Kirsche und ein Hauch Rose. Am Gaumen strukturiert und dennoch weich, das Tannin seidig und bereits gut entwickelt. Die Frucht zeigt die Reife des warmen Jahrgangs, getragen von einer frischen Säure bis in den eleganten Abgang.

Sandiger Kalk am Bricco Mondino und der heiße Sommer 2022: Barbaresco mit reifer roter Frucht und seidigem, früh zugänglichem Tannin.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial. Profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Tajarin mit Ragù, geschmortes und gebratenes rotes Fleisch, Brasato al Barbaresco, Pilzgerichte und Risotto sowie mittelreifer Hartkäse wie Castelmagno oder Toma.


Produzent Piero Busso, Neive
Rebsorte Nebbiolo
Lage Bricco Mondino, Zone Balluri, Neive, Piemont · 1,60 ha · ca. 240 m · Südwest · kalkhaltig-sandig · Guyot
Klassifikation Barbaresco DOCG
Jahrgang 2022
Vinifikation Gärung und Maischestandzeit im Stahltank bei 28–30 °C
Ausbau über 18 Monate große Fässer · mindestens 6 Monate Flaschenreife
Rebenalter 40–50 Jahre
Auflage 7.295 Flaschen
Zertifizierung

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Rebsorten

Maxime Crotet Maranges Pinot Noir Clos de la Fussière 1er Cru 2025

Rotwein · Bourgogne · Maranges 1er Cru

Pinot Noir Maranges 1er Cru La Fussière 2025 Côte de Beaune Ungequetschte Beeren Neutrale Fässer, 8–10 Monate Minimale Schwefelung

Der Maranges 1er Cru La Fussière 2025 von Maxime Crotet kommt aus dem größten Premier Cru der südlichsten Appellation der Côte de Beaune. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune – acht Jahre lang war er die rechte Hand von Frédéric Cossard, einer der prägenden Figuren des burgundischen Naturweins. Eigene Weinberge besitzt er nicht; er kauft Trauben und vinifiziert sie selbst.


Maranges 1er Cru La Fussière – der größte Premier Cru am Südende der Côte

La Fussière ist mit rund 35 Hektar das größte Klimat der Appellation Maranges und erstreckt sich über die Gemeinden Cheilly-lès-Maranges und Dezize-lès-Maranges. Die Appellation umfasst insgesamt drei Gemeinden – dazu kommt Sampigny-lès-Maranges – und liegt administrativ bereits in der Saône-et-Loire, weinbaulich aber im Süden der Côte de Beaune. Sie markiert damit das Ende der Côte d'Or, dort wo der Hang nach Südwesten abknickt.

Der Untergrund ist jurassisch: blauer Ton und Mergel, durchsetzt mit Kalksteinschutt, ausgesprochen fossilreich. Die Bodenauflage ändert sich mit der Höhe – in den oberen Parzellen liegt ein weißlich-steiniger, magerer Boden über blauem Mergel, in den unteren Hanglagen wird er dunkler und tiefgründiger. Die Rebflächen liegen zwischen 240 und 400 Metern und sind süd- bis südostexponiert.

Diese Ausrichtung ist der eigentliche Unterschied zu den nördlicheren Gemeinden der Côte de Beaune, die nach Osten und Südosten schauen. Maranges bekommt dadurch mehr Nachmittagssonne und reift verlässlicher aus – historisch der Grund, warum die Appellation lange als Zulieferer für Côte-de-Beaune-Villages-Abfüllungen diente und erst spät eigenständig auftrat. Als eigene AOC anerkannt wurde Maranges 1989. Rund 95 Prozent der Produktion sind Rotwein aus Pinot Noir.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

2025 war im Burgund ein ausgesprochen frühes Jahr. Auf einen milden Winter folgten ein warmer Frühling und ein trockener, sonniger Sommer; der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender. Eine Hitzewelle Mitte August beschleunigte die Reife zusätzlich, ohne die Säure zu zerstören – anders als in vergleichbar heißen Jahrgängen blieb das Zucker-Säure-Verhältnis intakt. Der Gesundheitszustand der Trauben war durchweg gut, Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle.

Die Lese begann ab dem 18. August mit den Crémant-Trauben. In der Côte de Beaune wurden die weißen Sorten ab dem 23. bis 25. August gelesen, die roten ab dem 27. bis 28. August – rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und damit auf dem Niveau von 2022. Die Sommertrockenheit ließ die Beeren klein bleiben: hoher Schalenanteil im Verhältnis zum Saft, entsprechend mehr Farbe und Tannin, aber deutlich reduzierte Erträge. Die Mengen fielen sehr heterogen aus, in einzelnen Parzellen bis zur halben Ernte; alte Reben kamen mit der Hitze erkennbar besser zurecht als junge Anlagen. Als Stilistik zeichnet sich ein eleganter, fein strukturierter Jahrgang bei knapper Menge ab.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Maranges 1er Cru La Fussière, Jahrgang 2025. Maxime Crotet gründete sein Projekt 2021 in Beaune, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – zunächst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand. Er kauft die Trauben zu und vinifiziert selbst; das Modell erlaubt ihm Zugriff auf Parzellen, die er als Quereinsteiger nie hätte erwerben können.

Die Vinifikation folgt der Handschrift seiner Ausbildung: keine Reinzuchthefe, keine Enzyme, Vergärung mit den Hefen der Traube. Die Beeren gehen weitgehend ungequetscht in den Gärbehälter, wodurch ein Teil der Gärung intrazellulär abläuft – ein semi-carbonischer Effekt, der Frucht und Saftigkeit betont statt Extraktion. Ausgebaut wird 8 bis 10 Monate in kleinen, überwiegend neutralen Fässern, ohne Schwefelzugabe während des Ausbaus; geschwefelt wird nur minimal bei der Füllung. Sein Credo dazu ist knapp: das Terroir schlägt die Technik.

Im Glas

Helles, klares Rubinrot. In der Nase Himbeere, rote Johannisbeere und Kirsche, dazu ein floraler Ton und die feine Würze, die aus der Ganzbeerenvergärung kommt – kein Fassaroma, weil kaum neues Holz im Spiel ist. Am Gaumen saftig und geradlinig, feinkörniges Tannin, ein pfeffriger Zug im Mittelteil und die kalkige Salzigkeit des Mergeluntergrunds im Abgang. Der Wein setzt auf Trinkfluss statt auf Dichte.

Maranges wurde erst 1989 als eigene AOC anerkannt – die südlichste Appellation der Côte de Beaune ist jünger als der Ruf ihrer Nachbarn.

Bei 14 bis 16 °C servieren, also spürbar kühler als Zimmertemperatur. Eine kurze Karaffierung oder eine halbe Stunde im Glas tut dem Wein gut, besonders in der Jugend. Trinkreif ab sofort, mit Entwicklung über die nächsten sechs bis acht Jahre – bei geringer Schwefelung empfiehlt sich konstant kühle Lagerung.

Am Tisch

Zu Geflügel und Perlhuhn, zu Kalbsbraten, zu Charcuterie und Terrinen, zu Pilzgerichten mit Steinpilzen oder Pfifferlingen. Auch zu gebratenem Thunfisch und zu Ziegenkäse aus dem Charolais. Ein Wein für den Alltag am guten Tisch, nicht für den Anlass – und einer, bei dem die Serviertemperatur mehr ausmacht als die Glasform.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Pinot Noir
Lage La Fussière, Cheilly- und Dezize-lès-Maranges
Klassifikation Maranges 1er Cru · AOC seit 1989 · Côte de Beaune
Jahrgang 2025
Vinifikation Spontangärung · ungequetschte Beeren · semi-carbonischer Einfluss · keine Enzyme
Ausbau 8–10 Monate in kleinen, überwiegend neutralen Fässern · kein SO₂ im Ausbau
Schwefelung Minimal bei der Füllung
Trinkempfehlung 2026–2033
Boden Blauer Ton und Mergel mit Kalksteinschutt, fossilreich
Höhenlage 240–400 m, süd- bis südostexponiert

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Weine

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2022

Weißwein · Roxheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Höllenpfad im Mühlenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Roxheim · Nahe roter Sandstein (Rotliegendes) · Fels älteste Reben trocken · 2022

Der Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2022 stammt aus dem besten Stück der Steillage Höllenpfad – von den ältesten Rieslingreben des Guts. Ein herrlicher trockener Riesling mit großer geschmacklicher Tiefe und dem ausgeprägten, feinwürzigen Aroma des Höllenpfades.


Höllenpfad im Mühlenberg – das beste Stück des Weinbergs

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Höllenpfad liegt in Roxheim, in einem kühlen Seitental hinter Bad Kreuznach.

Im mittleren Teil der Ersten Lage Höllenpfad liegt das beste Stück des Weinbergs mit den ältesten Reben. Aufgrund der außerordentlichen Qualität wurden diese Gewanne unter dem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg" gesetzlich eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Der Boden aus rotem Sandstein des Rotliegenden mit viel purem Fels ist ein hervorragendes Rieslingterroir. Erstmals mit dem Jahrgang 2017 wurden die hochreifen Rieslinge dieser Parzelle einzeln geerntet und als Großes Gewächs ausgebaut.

Jahrgang 2022 – Nahe

2022 war an der Nahe ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der wärmespeichernde rote Sandstein und die alten Reben bewahrten Reife und Fülle, während die kargen Felspartien für Frische, feine Würze und Spannung sorgten.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Höllenpfad im Mühlenberg (Roxheim), Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels.

Nach selektiver Handlese der hochreifen Trauben wird der Wein schonend verarbeitet und reift teils im Edelstahltank, teils in großen Holzfässern. Das Große Gewächs kommt erst im September des Folgejahres in den Verkauf.

Im Glas

Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling: reife gelbe Frucht und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Pfeffer und eine warme, eisig-steinige Mineralität. Am Gaumen konzentriert und zugleich elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Aprikose über Zitrus, weißem Pfeffer und warmer, steiniger Mineralität – konzentriert und elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Höllenpfad im Mühlenberg (VDP.Große Lage), Roxheim, Nahe; steile Südlage; roter Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels; älteste Reben des Guts
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Verarbeitung, Reife teils im Edelstahltank, teils im großen Holzfass

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Spanien

Vina Bosconia Reserva tinto 2013

Rotwein · Rioja · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Viña Bosconia · El Bosque Reserva 2013

Der R. López de Heredia Viña Bosconia Reserva 2013 ist klassischer Rioja der alten Schule – mittelschwer, erdig-würzig und nach fünf Jahren im Barrique von zeitloser Eleganz. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlässt – und das jeden Schluck belohnt.


Viña Tondonia – Tradition aus Haro

R. López de Heredia, 1877 im Barrio de la Estación von Haro gegründet, ist eine der letzten konsequent traditionell arbeitenden Kellereien der Rioja und bis heute in Familienhand. Hier ignoriert man den Zeitgeist und lässt die Weine sehr lange im Fass und in der Flasche reifen. Das Gut keltert ausschließlich aus eigenen Lagen, vinifiziert in alten Holzgärständern und unterhält als einziges Weingut Spaniens eine eigene Böttcherei, in der sämtliche Fässer von Hand gefertigt werden.

Die Cuvée Bosconia stammt aus dem Weinberg El Bosque, gut einen Kilometer vom Keller entfernt am Ufer des Ebro auf rund 465 Metern Höhe. Die nach Süden ausgerichteten Hänge der Sierra Cantabria und tonig-kalkige Böden geben perfekte Reifebedingungen. Stilistisch ist Bosconia der burgundisch inspirierte Wein des Hauses – daher auch die Burgunderflasche.

Jahrgang 2013 – Rioja

2013 war in der Rioja ein kühlerer, regnerischer Jahrgang. Gerade dieser klassische Charakter kommt dem traditionellen Stil des Hauses entgegen: Der Bosconia 2013 zeigt einen runden Körper bei moderatem Alkohol, mit lebhafter Säure, feiner Frische und klar konturierter Frucht – ein Wein mit Spannung und langem Entwicklungspotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 80 % Tempranillo, 15 % Garnacha sowie je etwa 5 % Mazuelo und Graciano, Jahrgang 2013.

Vinifikation nach ältesten Methoden der Rioja: natürliche Hefen, alkoholische Gärung in alten Holzgärständern, manuelle Abstiche. Anschließend fünf Jahre Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche, dabei rund zehnmal von Hand abgestochen, mit frischem Eiweiß geschönt und unfiltriert gefüllt. Als „coupage"-Reserva wird der Bosconia in jedem Jahrgang erzeugt.

Im Glas

Mittelschwer und klassisch, mit erdigen, würzigen Komponenten – reife rote Frucht, getrocknete Blüten, feine Kräuter und dezent vanillige Fassnoten. Am Gaumen elegant und subtil, sauber und komplex, mit polierten Tanninen und sehr guter, lebendiger Säure. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlassen muss.

Ein zeitloser Rioja der alten Schule – jeder Schluck, den man genießt, ist extraordinär.

Schon jetzt zugänglich, mit weiterem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert von Luft bzw. einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Schmorgerichten und gebratenem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, Weinberg Viña Bosconia / El Bosque, Haro (Spanien); Ebro-Ufer, ~465 m Höhe, Südhang der Sierra Cantabria, Ton-Kalk-Böden
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva (trocken)
Ausbau: Tempranillo-Cuvée; 5 Jahre amerikanische Eiche, manuelle Abstiche, Eiweiß-Schönung, unfiltriert; traditionelle Vinifikation

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Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Bonnes Mares Grand Cru 2022

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Mugnier-Parzelle 0,36 ha · 900–1.500 Flaschen 2022

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2022 der Domaine Jacques-Frédéric Mugnier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem nur 36 Ar kleinen Streifen – eine Rarität von rund 900 bis 1.500 Flaschen. Rote Frucht aus Chambolle trifft auf Offenheit, Festigkeit und erdige Tiefe vom Morey-Terroir, ergänzt um mineralische Nuancen und Waldboden.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir; die Böden reichen von reicher und tiefer (Morey-Ende, strenger) bis feiner und kalkreicher (Chambolle-Ende, seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères" der Abtei Notre Dame de Tart zurück.

Mugniers Parzelle ist ein schmaler 36-Ar-Streifen, der sich über die gesamte Höhe des Hügels zieht; gepflanzt wurde 1961, 1980 und 1988. Je nach Jahrgang entstehen nur rund 900 bis 1.500 Flaschen. Die Domaine J.-F. Mugnier zählt zu den großen Adressen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Kraft des Bonnes-Mares schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von Reben der Pflanzjahre 1961, 1980 und 1988.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Das aromatische Spektrum roter Früchte aus Chambolle dominiert, ergänzt um die Offenheit, Festigkeit und erdige Note des Morey-Terroirs sowie mineralische Nuancen und dezente Anklänge von Waldboden. Am Gaumen tief und strukturiert, mit festem, feinem Tannin und langem Abgang.

Rote Frucht aus Chambolle, erdige Festigkeit aus Morey und mineralische Nuancen – ein tiefer Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang; Mugnier-Parzelle 0,36 ha (Pflanzung 1961/1980/1988)
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Spirituosen

Panda Organic Gin BIO

Gin · Bio · Litschi-Gin · Belgien

Panda Organic Gin ist ein Bio-Gin aus Belgien und der erste Gin auf Litschi-Basis. Destilliert und abgefüllt in Belgien, verbindet er die exotische Litschi mit Kirsche, Kräutern und Gewürzen zu einem fruchtbetonten, eigenständigen Gin.


Herkunft

Panda Gin entsteht in der Radermacher-Destillerie (gegründet 1836, eine der ältesten Brennereien Belgiens) nahe den Hautes Fagnes, deren reines Wasser in den Gin einfließt. Der Gin ist 100 % biologisch zertifiziert, BE-BIO-01, und kommt ohne Zuckerzusatz aus.

Botanicals und Destillation

Herzstück ist die Litschi, ergänzt um Kirsche, Orangenschale, Basilikum, Rosmarin, Sternanis und Wacholder. Die Botanicals werden teils einzeln mazeriert; das Rezept wird in der Pot Still mehrfach destilliert. Abgefüllt mit, ohne Zucker und Zusätze.

Im Glas

Kristallklar. In der Nase ein frisch-fruchtiges Bukett mit Litschi und roten Beeren. Am Gaumen weich und fruchtbetont, mit süßlicher Litschi, kräutrigem Rückgrat von Rosmarin und Basilikum und einer Spur Sternanis. Warmer, leicht pfeffriger Abgang.

Pur und im Drink

Pur auf Eis kommt die Litschi am besten zur Geltung. Ebenso eine fruchtige Basis für Gin Tonic oder Cocktails wie Negroni und Gin Sour.

Klassisch im Drink: Gin Tonic, Negroni und Gin Sour.


Herkunft: Belgien (Hautes Fagnes)
Art: Dry Gin (Bio, auf Litschi-Basis)
Botanicals: u. a. Litschi, Kirsche, Orangenschale, Basilikum, Rosmarin, Sternanis, Wacholder

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