Domaine de la Romanée Conti im März 2010

>

Dies ist ja in der Regel ein Fotoblog. Aber dieses kleine, für mich allerdings große Erlebnis, bedarf eíniger Wörter:

Manche Geschichten sind schon ziemlich kurios, enden zuweilen aber für die Betreffenden mehr als grandios. Seit fast einem Vierteljahrhundert träume ich davon, den Wein der Weine verkosten zu dürfen. Ein mehr als mystischer Name für alle Weinbekloppten: Romanée Conti von der Domaine de la Romanée Conti. Als mich die E-Mail eines befreundeten Winzers erreichte, er würde nächste Woche dieses Weingut besuchen, lag es nahe, diesen Bodeguero vor die Wahl zu stellen, mich mitzunehmen oder mit der Konsequenz leben zu müssen, das ich eingeschnappt bin und bei ihm keine Flasche Wein mehr kaufen werde. Flugs wurde eine weitere Reiseperson beim Weingut angemeldet und die Vorfreude war über eine Woche wie bei einem Kind, das sich auf Weihnachten und den real existierenden Weihnachtsmann freut. In der Regel werden solche Vorfreuden von den tatsächlichen Ereignissen nicht bestätigt. Auch wirkte die Region rund um Vosne-Romanée eher verschlafen, die Weinhügel eher belanglos und auch unspektakulär. Ein berühmter Weinname nach dem anderen und wirkliche Unterschiede lassen sich auf Anhieb nicht erkennen. Nur die Pflanzdichte der Rebstöcke und der perfekte Zustand in denen die Weinreben in ihrem jeweiligen Terroir eingebettet sind, lassen Unterschiede zu anderen Regionen dieser Erde erkennen. Jede Weinlage wirkte für sich wie ein kleines Universum. Nie aufregend, aber immer anders als die jeweilige Nachbarlage. Nach dem Besuch diverser Spitzendomaines in Vosne-Romaée und Gevrey-Chambertin, war es dann endlich soweit. Um Punkt 18°° Uhr öffnete der Kellermeister Bernart Noblet die großen roten Tore, hinter denen sich der Traum der Träume verbirgt. Zunächst organisierte er einige Probiergläser, um dann geschwind mit uns durch den Arbeitsbereich in den Weinkeller zu eilen. Die Fassproben des Jahrgangs 2009 wirkten auf der einen Seite unreal und auf der anderen Seite aufregend. Die Lage Grands Echezeaux begann mit seiner Qualität dort, wo all die anderen Topweingüter quasi aufhören. Kraftvoll, kompakt und doch mit Finesse. Der folgende Romanée St. Vivant wirkte zunächst wie eine Balletttänzerin; zart, elegant und feingliedrig. Beim Nachschmecken zeigt sie aber Säure und Biss. Bernhart verglich diese Lage mit einer Katze. Sie ist friedlich, schnurrt fein und hat ein weiches Fell, doch wenn sie ihre Krallen ausfährt, ist sie mehr als präsent. Eine mehr als treffende Beschreibung! Der darauf folgende Richebourg wirkte wie eine Fruchtbombe. Der erste Gedanke war “dies ist eine Wein aus der neuen Welt, wie ein überkonzentrierter Wein aus Oregon”, der allerdings sehr starke Cassisaromen aufwies. Im Mund und Nachklang zeigte sich aber immer mehr die Klasse dieses Produktes: Sauber und omnipräsent am Gaumen. Ein maskuliner Burgunder! Darauf folgte aus verschiedenen Fässern der La Tache. Er überströmte den ganzen Kopfbereich mit einer Kraft und Intensität wie ein sich zu schnell ausbreitendes Buschfeuer. Eine Mischung aus einem Boxer, der über 15 Runden geht, und einer leichtfüßigen Primaballerina, die über dem Boden schwebt. Dann war es endlich soweit: Der Romanée Conti wurde aus dem Fass gezapft. Nach mehrmaligem “Nase in das Glas halten” war für mich klar, das dieser Wein anders ist als alles andere was ich bisher probieren durfte. Rein, klar und auf das Wichtigste reduziert: Ein animierender Duft, ein Duft, der einem quasi zuruft:” Trink mich!”. Erst einmal im Körper angelangt, strömt dieses Elixier durch alle Körperadern und belebt diesen in einer ungeahnten Art und Weise. Wie kleine Atome scheinen die Geschmacksunterschiede wahrnehmbar, dabei immer wie ein Engel, nein einer Göttin gleich, fließend, unfassbar elegant und unendlich intensiv. Der Abgang geht minutenlang in Intervallen vor sich. Die Blicke aller Beteiligten verstanden sich auf einmal blind: Ein einmaliges Geschmackserlebnis und das Beste was alle in flüssiger Form jemals zu sich genommen haben. Die Jahrgangsverkostung des 2008er bestätigte genau diese Eindrücke. Wobei der 2009er sicherlich das facettenreichere Traubenkonzentrat war. Ich glaube nicht jemals einen besseren Wein trinken zu können und eigentlich und konsequenterweise müsste dies das Ende dieses Blogs sein, aber ich muss ja auch noch einen perfekt gereiften Romanee Conti trinken…. . Daher geht es weiter auf der ewigen Suche nach dem perfekten Geschmack!




1 Gedanke zu „Domaine de la Romanée Conti im März 2010“

Kommentare sind geschlossen.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Windrush rosé BIO

Wein · Roséwein · Marlborough · Neuseeland

Windrush Rosé ist ein biozertifizierter Pinot Noir Rosé in roségold-lachsfarbenem Ton. Im großen Glas duftet er nach Granatapfel, sehr reifem Rhabarber, roten Beeren und etwas kühlem Eukalyptus. Am Gaumen weder schwer noch leicht, mit einer ausgewogenen Mischung aus Holunder- und Stachelbeere, Litschi und Wassermelone sowie herzhaften Anklängen von Thymian, grünem Tee und Limette im Abgang.


Marlborough / Neuseeland

Windrush ist die Weinmarke der Familie Linklater rund um Renwick im Marlborough (Neuseeland), der bedeutendsten Weinregion des Landes. Callum und Sarah Linklater sind Bio-Winzer der zweiten Generation; der Wein ist biozertifiziert (BioGro NZ). Das maritime Klima sorgt für klare Frucht und lebhafte Frische.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Noir. Nach kurzem Schalenkontakt zur Gewinnung der zarten Farbe wird der Most schonend vergoren; der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte, frische Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Roségold-lachsfarben. In der Nase Granatapfel, sehr reifer Rhabarber, rote Beeren und ein Hauch kühler Eukalyptus. Am Gaumen mittelgewichtig, mit Granatapfel und einem Hauch Süßholz, dazu Holunder- und Stachelbeere, Litschi und Wassermelone. Herzhafte, subtile Anklänge von Thymian, grünem Tee und Limette sorgen für Struktur und einen langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif, vielseitiger Speisebegleiter oder Sommerwein zum Grill.

Passt zu: Gegrilltem, Geflügel, Fisch, Salaten und mediterraner Küche.


Lage: Marlborough (Neuseeland); Windrush (Familie Linklater, Renwick)
Klassifikation: Marlborough – 100 % Pinot Noir Rosé, trocken
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, fruchtbewahrender Ausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2023

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2023 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit großer Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk aus einer der mystischsten Weißwein-Appellationen der Welt.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2023 – Puligny-Montrachet

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Weißwein-Ernte mit klar definierter Frucht und guter Balance. Auf dem feinen Schlicksand über Kalkstein und im präzisen Ausbau ergibt das einen dichten, salzig-mineralischen und zugleich frischen Chardonnay mit Länge und Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom feinen Schlicksand über Kalkstein und den alten Reben lebt dieser Puligny: helle, feste Traubenfrucht und Zitrus, dazu eine würzige, salzig-mineralische Präzision. Die Spontangärung und das Feinhefelager im Holzfass binden eine dichte, vielschichtige Textur ein, ohne die kühle Frische zu überdecken. Am Gaumen fein und zugleich kraftvoll, mit großer Dichte, salzigem Zug und einem langen, frischen Nachhall.

Würzig und salzig-mineralisch – helle, feste Frucht, große Dichte und ein langer, frischer Nachhall.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Domaine Denis Mortet Gevrey Chambertin 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin · 1er Cru Cherbaudes · Petite Chapelle · Bel Air Reben ~50 Jahre 18 Monate Holz · hoher Neuholzanteil

Der Gevrey-Chambertin 1er Cru 2022 von Denis Mortet ist eine Assemblage aus drei Premier-Cru-Lagen rund um den Clos de Bèze. Reinsortiger Pinot Noir mit roter Frucht, Unterholz und seidigen Tanninen – einer der charmantesten und zugänglichsten Premier Crus des Guts.


Drei Premier-Cru-Lagen rund um Clos de Bèze

Dieser Premier Cru vereint drei benachbarte Lieux-dits, von denen keiner für sich groß genug für eine eigene Cuvée wäre: Cherbaudes (direkt unterhalb von Mazis-Chambertin), Petite Chapelle (angrenzend an den Grand Cru Les Gémeaux) und Bel Air (eine hochgelegene Parzelle oberhalb des Clos de Bèze, eine Fortsetzung von Ruchottes-Chambertin). Die Reben sind im Schnitt rund 50 Jahre alt.

Die Nähe zum Clos de Bèze macht diesen Wein zum charmantesten der Premier Crus des Guts. Die Domaine Denis Mortet, heute von Arnaud Mortet geführt, zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Charme dieser Assemblage Substanz verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage aus Cherbaudes, Petite Chapelle und Bel Air mit rund 50 Jahre alten Reben. Strenge Traubenselektion, teilweise Entrappung, Spontangärung mit natürlichen Hefen und sehr moderate Extraktion.

Ausbau über 18 Monate im Eichenfass mit hohem Neuholzanteil (rund 50–60 %), ganz im Stil des Guts.

Im Glas

In der Nase rote Beeren, Unterholz, Orangenzeste und ein Hauch schwarzer Trüffel, dazu feine Würze. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, elegant und integriert, mit feinen, puderigen Tanninen und einem frischen Fruchtkern, der in ein feines Finale übergeht.

Rote Beeren, Unterholz und Trüffel über feinen, puderigen Tanninen – der charmanteste Premier Cru des Guts.

Schon vergleichsweise früh zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse wie Comté. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Gevrey-Chambertin; Assemblage aus Cherbaudes, Petite Chapelle und Bel Air (Nähe Clos de Bèze), Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teilweise entrappt, Spontangärung; 18 Monate Holz mit hohem Neuholzanteil (~50–60%)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Ungarn

Oremus Tokaji 5 Puttonyos 2014

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 3 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) vulkanischer Boden edelsüß · Botrytis 2016

Der Oremus Tokaji Aszú 3 Puttonyos 2016 ist der Einstiegs-Aszú des Weinguts Tokaj-Oremus der Familie Álvarez (Vega Sicilia) – die feinste, am wenigsten süße Stufe der Aszú-Palette. Eine botrytisgeprägte Cuvée auf Furmint-Basis mit reifer Aprikose, Honig und Zitrus, von moderater, zugänglicher Süße und erfrischender Säure.


Oremus und Tokaj-Hegyalja

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige", seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe. Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt herbstlicher Morgennebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während sonnige Nachmittage die Beeren eintrocknen lassen. Die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima geben den Trauben Würze und eine markante Säure.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Reben stehen auf vulkanischem Boden. Die Cuvée vereint Furmint als Rückgrat (rund drei Viertel) mit Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2016 – Tokaj-Hegyalja

Der Herbst 2016 brachte reichlich Edelfäule und damit ideale Voraussetzungen für die Aszú-Bereitung. Das Ergebnis ist ein heller, energiegeladener Aszú, in dem eine frische, lebendige Säure die reife Aprikosenfrucht trägt – ein klarer, fruchtiger und erfrischender Stil, der die moderate Süße der 3-Puttonyos-Stufe besonders trinkanimierend wirken lässt.

Aszú 3 Puttonyos – Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 2016, Stufe 3 Puttonyos – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen 25-kg-Hotten – zum Grundmost gegeben: drei Puttonyos auf ein 136-Liter-Gönci-Fass ergeben die moderate, zugängliche Süße dieser Stufe (historisch die leichteste Aszú-Kategorie). Nach kühler Maische von rund einem bis zwei Tagen werden die Beeren sanft gepresst; die Gärung in neuen ungarischen Eichenfässern (Gönci-Fass aus dem Zemplén-Wald) verläuft langsam über Wochen. Anschließend reift der Wein zwei bis drei Jahre im Fass und danach in der Flasche.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und der hohen Säure des Furmint lebt dieser Aszú: leuchtendes Goldgelb, dazu Aromen von reifer Aprikose, Honig und Orangenschale, untermalt von kandierter Zitrus, Pfirsich und einem feinen Karamellton. Am Gaumen edelsüß, aber in der 3-Puttonyos-Stufe nur moderat süß und fein-cremig, getragen von einer lebendigen, erfrischenden Säure mit salzigem Zug. Klar und elegant, mündet er in ein langes, frisches Finale.

Reife Aprikose, Honig und kandierte Zitrus – moderat süß, fein-cremig und von lebendiger, salziger Säure getragen, mit langem, frischem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, bei idealer Lagerung über viele Jahre haltbar. Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Foie gras und Geflügelleber, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Zitrus oder Crème brûlée.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Aszú 3 Puttonyos (edelsüß); Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály
Ausbau: ~1–2 Tage Maischestand, langsame Gärung in neuer ungarischer Eiche (Gönci-Fass 136 l), 2–3 Jahre Fassreife, anschließend Flaschenreife

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Vanita Nero d' Avola Sicilia BIO

Rotwein · Bio · Nero d'Avola · Sizilien

Vanita Nero d'Avola ist ein trockener Bio-Rotwein der Fantini Group aus Sizilien. Reinsortiger Nero d'Avola mit komplexem Duft nach roten Früchten und floralen Noten – vielschichtig, mit dunklen Beeren, Eukalyptus und dezenten, harmonisch eingebundenen Tanninen.


Sizilien

Die Trauben stammen aus Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer. Nero d'Avola ist die wichtigste autochthone Rotweinsorte der Insel. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese. Wein aus biologischem Anbau, IT-BIO-009.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Nero d'Avola aus ökologischem Anbau. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die dunkle Frucht und sorgt für die harmonische, vollmundige Art des Weins.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase ein komplexer Duft nach roten Früchten und floralen Noten, dazu dunkle Beeren und ein Hauch Eukalyptus. Am Gaumen vollmundig, mit dezenten, harmonisch eingebundenen Tanninen und vollmundigem Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vollmundiger, fruchtbetonter Sizilianer zu herzhafter, mediterraner Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Sizilien (Italien)
Klassifikation: Sicilia DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine La Cadenière Léonie Coteaux d´Aix en Provence Rosé BIO

Roséwein · Coteaux d'Aix-en-Provence · Provence · Bio

Domaine La Cadenière Léonie Coteaux d'Aix-en-Provence Rosé ist eine sommerlich-beerige Bio-Rosé-Cuvée aus Grenache, Syrah und Cinsault aus der Provence. Hellrosa in der Farbe, besticht er durch Fruchtnoten von Grapefruit, Erdbeeren und Kirschen. Frucht und Mineralität vereinen sich harmonisch.


Coteaux d'Aix-en-Provence

Die Coteaux d'Aix-en-Provence in Südfrankreich bietet beste klimatische Voraussetzungen für ausgewogene, feine Rosés. Das mediterrane Klima und die kalkgeprägten Böden lassen Frucht und Mineralität harmonisch zusammenfinden. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Grenache, Syrah und Cinsault. Der Ausbau bewahrt die frische, beerige Frucht und die feine Mineralität des Weins.

Im Glas

Helles Rosa. In der Nase und am Gaumen Fruchtnoten von Grapefruit, Erdbeeren und Kirschen, abgerundet von leichten Zitrus- und Cassisnoten. Frisch, fein und ausgewogen, mit harmonischem Frucht-Mineralität-Spiel.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ideal als sommerlicher Apéritif oder Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: mediterrane Gerichte, Salate, Fisch und Gegrilltes.


Lage: Coteaux d'Aix-en-Provence, Provence (Frankreich)
Klassifikation: Coteaux d'Aix-en-Provence AOP – Rosé
Ausbau: Grenache/Syrah/Cinsault, fruchtbetonter Ausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Pupitre Cava brut rosat

Duft und Geschmack nach roten Beeren. Elegant und zart im Geschmack.

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

H by Haselgrove Shiraz Cuvee NV

Schaumwein · Sparkling Shiraz · McLaren Vale · Australien

H by Haselgrove Shiraz Cuvée ist ein australischer Sparkling Shiraz – ein prickelnder Rotwein aus McLaren Vale. Tiefdunkles Violett-Schwarz im Glas, mit Cassis, Blaubeere, Kirsche und Schokolade und einem feinen Prickeln auf der Zunge. Ein Hingucker, eisgekühlt serviert.


McLaren Vale

Haselgrove ist eine 5-Sterne-Winery (Halliday) im Herzen von McLaren Vale in South Australia, bekannt für kraftvolle Rotweine. Die „H"-Reihe ist die unkomplizierte, lebensfrohe Linie des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus South Australia, als prickelnder Rotwein (Sparkling Shiraz) ausgebaut. Halbtrocken, mit feiner Perlage – ein Stil, der die dunkle Frucht des Shiraz mit erfrischendem Mousseux verbindet.

Im Glas

Tiefdunkles Violett-Schwarz mit feiner Perlage. In der Nase und am Gaumen Cassis, Blaubeere, Kirsche und Schokolade. Geschmeidig und vollmundig, mit weichen Tanninen, lebendiger Säure und dezenter Süße. Erfrischendes Prickeln.

Am Tisch

Gut bis eisgekühlt bei 6–8 °C servieren – als überraschender Aperitif, zum Anstoßen oder zu geselligen Momenten. Auch ein origineller Begleiter zu herzhaften und süßen Speisen.

Klassische Begleitung: Aperitif, gereifter Käse, dunkle Schokolade und Schokoladendesserts.


Lage: McLaren Vale, South Australia (Australien)
Klassifikation: Sparkling Shiraz / prickelnder Rotwein (halbtrocken)
Ausbau: reinsortiger Shiraz, als Schaumwein ausgebaut

Mehr erfahren ...