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Weine

Weingut Andres Haardt Spätburgunder trocken 2024 BIO

Rotwein · Haardt (Pfalz) · Spätburgunder

Spätburgunder Haardt (Ortswein) Herrenletten & Mandelring · Haardt Weingut Andres Kalkmergel im Unterboden trocken Mittelhaardt · Pfalz BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardt Spätburgunder trocken 2024 stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring. Der Kalkmergel im Unterboden bietet optimale Bedingungen für einen Pinot, der sich mit viel Druck zeigt, ohne je üppig zu werden.


Haardt – Spätburgunder vom Kalkmergel

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Haardt Spätburgunder ist ihr Ortswein aus dieser Rebsorte und stammt aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring.

Der hier im Unterboden vorliegende Kalkmergel bietet optimale Bedingungen für Spätburgunder: Er verleiht dem Wein Frische, Struktur und feinkörnige Tannine – die Grundlage für einen druckvollen, zugleich eleganten Pinot ohne jede Schwere.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkmergelgeprägten Haardter Lagen und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Struktur – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Haardter Lagen Herrenletten und Mandelring, Jahrgang 2024; 100 % Spätburgunder vom Kalkmergel.

Der Wein wird handwerklich und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf Frische und feinkörnige Struktur ausgerichtet, sodass die kühle Prägung des Kalkmergels erhalten bleibt. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein Spätburgunder mit viel Druck, ohne üppig zu werden: klare, kühle Frucht nach roten Kirschen und Waldbeeren, untermalt von feiner Würze und einer kalkig-mineralischen Note. Am Gaumen saftig und straff geführt, mit feinkörnigen Tanninen, lebendiger Frische und einem eleganten, herkunftsklaren Nachhall.

Kühle rote Kirsche und Waldbeere über feiner Würze und kalkiger Mineralität – saftig, straff und druckvoll, mit feinkörnigen Tanninen und elegantem Nachhall, ohne je üppig zu werden.

Ein eleganter, druckvoller Pinot; jung gern kurz dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein, zu Pilzgerichten und mittelkräftigem Käse.


Lage: Haardter Herrenletten und Mandelring, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); Kalkmergel im Unterboden
Klassifikation: Spätburgunder-Ortswein, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: handwerkliche, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Länder/Regionen

Bessin Chablis La Foret 1er Cru 2022

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay La Forêt · 1er Cru 2022 linkes Serein-Ufer 15–18 Monate Feinhefe

Der Chablis La Forêt 1er Cru 2022 der Domaine Bessin-Tremblay stammt von einer Premier-Cru-Lage am linken Ufer des Serein. Ein fast schon opulenter Chardonnay mit reifer Frucht und ausdrucksstarker Mineralität. Der warme Jahrgang 2022 gibt ihm Substanz, ohne die kühle, kalkige Linie zu verlieren.


La Forêt – Premier Cru am linken Ufer des Serein

La Forêt (Les Forêts) ist ein Premier-Cru-Klima auf der linken, südwestlich orientierten Seite des Serein und gehört zum Verbund der Lage Montmains. Die Reben stehen auf kimmeridgischem Untergrund aus Kalkmergel und hartem Kalkstein, in überwiegend südöstlicher Exposition.

Prägend ist die fossilreiche Mergelformation des Kimmeridgium: eingelagerte Austernschalen liefern den hohen Kalkanteil, der die salzig-mineralische Linie und die Feuerstein-Note des Weins trägt. La Forêt gilt innerhalb von Montmains als besonders fein und straff gezeichnet.

Die Domaine Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain geführt – bewirtschaftet rund 12 Hektar in Chablis und zählt im Stilbild der rive gauche zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2022 – Chablis

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an. Geringe Frühjahrsniederschläge wurden durch einen regenreichen Juni aufgefangen, der die Wasserreserven für den warmen, trockenen Sommer auffüllte.

Die Lese begann sehr früh, schon im August. Für Chablis steht 2022 für einen gesunden Jahrgang mit reifer Frucht, gutem Zucker-Säure-Verhältnis und stabilen Erträgen – Weißweine mit Tiefe, Frische und Energie trotz der Wärme.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters, um die optimale Reife zu treffen.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in thermoregulierten, emaillierten Tanks. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe mit höchstens 10% neuem Holz, bei Bedarf leichte Schönung und Filtration. Die Weinberge werden mit reduziertem Pflanzenschutz bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase weiße und gelbe Früchte, vor allem Honig und Marille. Am Gaumen ausdrucksstarke Mineralität mit klaren Feuerstein-Anklängen, elegant und mit mundfüllendem, salzigem Abgang.

Ein fast opulenter Chablis: Honig und Marille über einer kalkigen Mineralität mit deutlicher Feuerstein-Note.

Jung schon zugänglich, gewinnt der Wein über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Im Glas öffnet er sich nach kurzer Belüftung; bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillte Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Saibling, Geflügel in heller Sauce, junger Comté oder Chaource. Die salzige Säure trägt auch buttrige Zubereitungen.


Lage: La Forêt (Les Forêts), Montmains, linkes Serein-Ufer; Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: 15–18 Monate auf Feinhefe, max. 10% neues Holz; Handarbeit im Weinberg, reduzierter Pflanzenschutz

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Weine

Schloss Lieser Brauneberger Juffer Riesling GG 2022

Weißwein · Brauneberger Juffer (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) blauer Devonschiefer Südsteillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Riesling Großes Gewächs 2022 stammt von einer der berühmtesten Steillagen der Mittelmosel – einer reinen Südlage auf blauem Devonschiefer mit teils über 100 Jahre alten Reben. Ein trockener Riesling von feiner Eleganz, moderatem Alkohol und lebhaft-spannender Säure, geprägt von der rauchigen Mineralität des Schiefers.


Brauneberger Juffer – Südlage auf Devonschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – übernahm 1992 mit seiner Frau Ute das Weingut Schloss Lieser an der Mittelmosel und führte es in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Aus einem Portfolio großer Steillagen keltert er klassische, feine und elegante Moselrieslinge – ohne Herbizide bewirtschaftet, mit strengster selektiver Handlese und konsequent niedrigen Erträgen.

Die Lage Brauneberger Juffer erstreckt sich am Südufer der Mosel um die Gemeinde Brauneberg – ein steiler Weinberg in ausschließlicher Südausrichtung auf verwittertem blauem und grauem Devonschiefer. Ihr ungewöhnlicher Name geht auf das Jahr 1790 zurück und die drei unverheirateten „Juffern" (Jungfern), die Töchter des kurpfälzischen Kammerherrn Wunderlich. Schon historisch zählte der Brauneberg zu den gerühmtesten Weinen der Mosel.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai setzte eine lange Hitze- und Dürreperiode ein, die die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen forderte. Dank ihrer tiefen Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven konnten die Reben diesen Bedingungen jedoch standhalten. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – half, die Frische und Zartheit der Trauben zu bewahren. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkoholgehalt, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Lage Brauneberger Juffer, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von teils über 100 Jahre alten Reben.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen gelangen nur vollreife, gesunde Trauben in den Keller. Der Wein wird spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein präziser, glasklarer und tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus der reinen Südlage auf blauem Devonschiefer lebt dieser Riesling von Präzision und Mineralität: gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Apfel und Quitte, untermalt von floralen Anklängen und einer rauchig-feuersteinigen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, vollmundig und doch elegant, mit moderatem Alkohol und einer lebhaften, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Länge verleiht – ein glasklarer, mineralischer Nachhall.

Gelbe Steinfrucht, Zitrus und Quitte über rauchig-salziger Schiefermineralität – trocken, elegant und moderat im Alkohol, mit lebhafter, präziser Säure und langem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer, Brauneberg an der Mittelmosel; reine Südsteillage auf verwittertem blauem und grauem Devonschiefer; teils über 100 Jahre alte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Weine

Forstmeister Geltz Zilliken Saarburg Rausch Riesling Großes Gewächs 2019 MAGNUM

Weißwein · Saar · Riesling

Riesling Saar Saarburger Rausch VDP.Grosses Gewächs Devonschiefer · Diabas Magnum (1,5 l) 2019

Das Forstmeister Geltz-Zilliken Saarburger Rausch Riesling Großes Gewächs 2019 – hier in der Magnum – ist Riesling in seiner reinsten, puristischen Form: voluminös und zugleich federleicht, mit reifem Säurespiel und gewaltiger Länge. Ungekünstelt, frisch, Zilliken.


Saarburger Rausch – die Paradelage der Zillikens

Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg zählt zu den renommiertesten Riesling-Gütern der Saar. Der VDP-Familienbetrieb (Weinbau seit 1742) wird heute in 11. Generation von Dorothee Zilliken gemeinsam mit ihrem Vater und Kellermeister Hanno geführt – kompromisslos dem Riesling verschrieben, mit strikter Ertragsbegrenzung, Spontangärung und klassischem Ausbau im 1.000-Liter-Fuder.

Die Saarburger Rausch ist die Paradelage des Guts, in der die Zillikens mit rund 11 Hektar der größte Eigentümer sind. Hier dominiert feinblättriger, stark verwitterter Devonschiefer, durchsetzt von Quarzit und Diabas, einem grünlich schimmernden Vulkangestein. Das Traubenmaterial für das Große Gewächs stammt aus den ältesten und besten Parzellen, in denen teils bis zu 130 Jahre alte, teilweise wurzelechte Reben tief im Schiefer- und Diabasboden verwurzelt sind.

Jahrgang 2019 – Saar

2019 gilt an der Saar als herausragender Riesling-Jahrgang: ein langer, gemäßigter Reifeverlauf brachte Weine von großer Präzision, mit reifer Frucht, animierender Säure und klarer Mineralität. Im Rausch GG ergibt das einen besonders spannungsreichen, langlebigen Wein – und in der Magnum reift er noch langsamer und harmonischer.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2019, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Magnum (1,5 l).

Spontangärung mit weingutseigenen Hefen und klassischer Ausbau im traditionellen 1.000-Liter-Fuder, wie für den Zilliken-Stil typisch – für maximale Transparenz, Mineralität und Langlebigkeit. Die Magnum begünstigt eine besonders langsame, harmonische Flaschenreife.

Im Glas

Ein Sinnes- und Geschmacksrausch: Duft nach reifen Quitten und Aprikosen, im Geschmack Apfel. Voluminös und zugleich federleicht tanzt dieser 2019er Saarburg Rausch mundfüllend über den Gaumen. Reifes Säurespiel mit einer gewaltigen Länge im Finish. Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber – gerade in der Magnum – mit Kellerreife deutlich an Tiefe; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur asiatisch inspirierten Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse – ein idealer Wein für die große Tafel.


Lage: Saar, Saarburger Rausch (Deutschland); verwitterter Devonschiefer mit Quarzit und Diabas, älteste Parzellen (teils bis 130 J. alte, wurzelechte Reben); VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Saar, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum (1,5 l)
Ausbau: Riesling; Spontangärung, klassischer Ausbau im 1.000-l-Fuder

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Frankreich

Dujac Morey St. Denis rouge 2023

Rotwein · Morey-Saint-Denis · Pinot Noir

Pinot Noir Morey-Saint-Denis · Village Côte de Nuits Vier Parzellen, 2,92 ha 2023

Der Morey-Saint-Denis Rouge 2023 der Domaine Dujac ist der Ortswein des Hauses – ein reinsortiger Pinot Noir aus vier Parzellen in Morey. Duftig und ausdrucksstark, mit Pflaume, roten Beeren und feiner Würze, saftig und rund am Gaumen: ein zugänglicher, sehr eleganter Einstieg in die Welt von Dujac.


Morey-Saint-Denis – Village der Côte de Nuits

Morey-Saint-Denis liegt zwischen Gevrey-Chambertin und Chambolle-Musigny und verbindet die Struktur des einen mit der Finesse des anderen. Die Gemeinde beherbergt vier Grand Crus – Clos de la Roche, Clos Saint-Denis, Clos des Lambrays und Clos de Tart – sowie zahlreiche Premier Crus.

Der Ortswein stammt aus den Parzellen Les Porroux, Le Village, Clos Solon und Les Herbuottes, zusammen stattliche 2,92 Hektar. Die Domaine Dujac, 1968 von Jacques Seysses in Morey-Saint-Denis gegründet und heute von Jeremy, Diana und Alec Seysses geführt, zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge. Bei Dujac begann die Lese am 1. September.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023. Im Stil von Dujac wird ein großer Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Der Wein reift anschließend im Barrique, für die Ortsweine mit rund 20 % neuem Holz – so bleibt die Frucht im Vordergrund.

Im Glas

Duftig und ausdrucksstark: Pflaume, rote Beeren, ein Hauch Orangenschale, dazu florale und erdige Noten sowie dezente Würze. Am Gaumen saftig, rund und mittelgewichtig, mit lebendiger Frische, feinen Tanninen und einem vielschichtigen, anhaltenden Finale.

Pflaume, rote Beeren und feine Würze – Morey-Saint-Denis mit Charme, Frische und Eleganz.

Schon jung sehr zugänglich, mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Ente, Kalb, Gerichte mit Pilzen und milder, gereifter Käse. Ein vielseitiger Burgunder für die gehobene Alltagsküche.


Lage: Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Les Porroux, Le Village, Clos Solon, Les Herbuottes
Klassifikation: Morey-Saint-Denis AOC (Village)
Ausbau: Pinot Noir, großer Ganztraubenanteil; Barrique, ca. 20 % neu

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USA

Sine Qua Non 11 Confessions Grenache 2020

Rotwein · Sta. Rita Hills · Grenache

Grenache Eleven Confessions Sta. Rita Hills (USA) 2020

Der Sine Qua Non Eleven Confessions Grenache 2020 ist ein kalifornischer Kult-Grenache von Manfred und Elaine Krankl aus der estate-eigenen Einzellage Eleven Confessions in den Sta. Rita Hills – tief, breit und samtig, ein vollreifer Grenache, der laut Krankl selbst Skeptiker zur Sorte bekehrt.


Eleven Confessions – Sta. Rita Hills

Die Einzellage Eleven Confessions liegt in den Sta. Rita Hills im Santa Barbara County – eine kühle, vom Pazifik geprägte Appellation, die für ausdrucksstarke, präzise Rhône-Sorten bekannt ist. Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura aus estate-eigenen Weinbergen.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett.

Jahrgang 2020 – Sta. Rita Hills

2020 gilt an der kalifornischen Central Coast als warmer, trockener Jahrgang.

In den kühl gelegenen Sta. Rita Hills ein idealer Rahmen für vollreifen, tief konzentrierten und zugleich balancierten Grenache.

Ausbau

Ein Teil der Trauben wurde mit Ganztrauben, also mit den Stielen vergoren, der Rest entrappt. Voll ausgereifte Stiele machen den Wein laut Krankl weicher, breiter und geschmeidiger und verleihen ihm eine herzhafte Qualität.

Ausgebaut zu 50,3 % in neuen französischen Eichenfässern, überwiegend in größeren Gebinden statt klassischer Barriques.

Im Glas

Eine großartige Farbe, wie sie der beste Pinot Noir zeigen sollte. Tiefe, breite und reiche Nase mit etwas Rosmarin über einer Art exotischem Obst-Cobbler, dazu nasse Steine. Am Gaumen samtig bis seidig, mundfüllend breit und üppig. Über drei Tage offen verkostet öffnete sich der Wein zunehmend und gewann an Üppigkeit – ein Hinweis auf große Langlebigkeit und Lohn fürs Dekantieren. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

Wenn Grenache bisher nicht Ihr Ding war, wird dieser Ihre Einstellung ändern.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Eleven Confessions Vineyard, Sta. Rita Hills, Santa Barbara County, Kalifornien (USA)
Klassifikation: Sta. Rita Hills AVA, Grenache (trocken)
Ausbau: Grenache; teils Ganztrauben-Vergärung; 50,3 % neue französische Eiche (überwiegend Großgebinde)

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Rebsorten

Tamashi der Wein zum Sushi

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Tamashi ist der Wein zum Sushi – eine Cuvée aus Riesling und Grauburgunder. Der Riesling bringt Frucht, Klarheit, Finesse und Spiel hinein, der Grauburgunder komplettiert den Wein mit viel Schmelz, zarter Rundheit und einer tollen Länge.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für ausdrucksstarke, klare Weine. Tamashi wurde gezielt als Speisenbegleiter zu Sushi konzipiert.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Riesling und Grauburgunder. Der Riesling steuert klare Frucht, Finesse und ein lebendiges Säurespiel bei, der Grauburgunder Schmelz, Rundheit und Länge. So entsteht ein fruchtbetonter, saftiger Weißwein, der die feinen Aromen von Sushi und Sashimi gut aufnimmt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase klare Frucht nach Apfel, Pfirsich und Zitrus. Am Gaumen saftig, mit Frucht und feinem Säurespiel vom Riesling sowie dem cremigen Schmelz des Grauburgunders; runder, langer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Passt zu: Sushi und Sashimi, asiatischer Küche, Fisch, Meeresfrüchten und leichten Vorspeisen.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – Cuvée aus Riesling & Grauburgunder
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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Weine

Weingut Andres Haardter Chardonnay 2024 BIO

Weißwein · Haardt (Pfalz) · Chardonnay

Chardonnay Haardter Ortswein Haardter Herzog & Mandelring · Haardt Weingut Andres kalkhaltige Böden trocken · Burgunder-Stil 100 % gebrauchtes Barrique BIO · 2024

Der Weingut Andres Haardter Chardonnay 2024 ist der Ortswein-Chardonnay der Gebrüder Andres, gelesen aus den kalkhaltigen Lagen Haardter Herzog und Mandelring. Wie im Burgund entsteht ein präziser, herkunftsklarer Chardonnay mit feiner Balance zwischen Frucht und Eleganz.


Haardt – Chardonnay im Burgunder-Stil

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Die stärker von Kalk geprägten Lagen rund um Neustadt-Haardt eignen sich ideal für Chardonnay – aus ihnen entsteht dieser Ortswein.

Die Trauben stammen aus den kalkhaltigen Lagen Haardter Herzog und Haardter Mandelring. Die kalkgeprägten Böden und die kühlende Waldluft der Haardt verleihen dem Chardonnay Frische, Präzision und eine feine mineralische Struktur.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkgeprägten Haardter Lagen und der minimalistische, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische und Präzision – reife Frucht und mineralische Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay (Ortswein) aus den Haardter Lagen Herzog und Mandelring, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden.

Wie im Burgund werden die Trauben mit Anfang 90 Öchsle gelesen und anschließend direkt gepresst. Der Wein wird spontan vergoren und komplett in gebrauchten Barriques ausgebaut. Diese behutsame Machart schenkt Balance zwischen Frucht und Eleganz, ohne den Charakter der Rebsorte zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein präziser Chardonnay im Burgunder-Stil: klare Aromen von Zitrus, gelbem Apfel und Birne, dazu ein Hauch Haselnuss und eine feine, kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen frisch und geradlinig, mit spürbarer Struktur und einer dezenten Cremigkeit aus dem gebrauchten Holz – balanciert, herkunftsklar und mit gutem Nachhall.

Zitrus, gelber Apfel und Birne mit einem Hauch Haselnuss über kalkig-salziger Mineralität – frisch und geradlinig, mit feiner Cremigkeit und schöner Balance.

Ein eleganter, vielseitiger Chardonnay. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Haardter Herzog und Haardter Mandelring, Haardt/Neustadt, Pfalz (Mittelhaardt); kalkhaltige Böden
Klassifikation: Chardonnay-Ortswein, Pfalz (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: Lese bei ~90 Öchsle, Ganztraubenpressung, Spontangärung, Ausbau komplett in gebrauchten Barriques; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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