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USA

Saxum James Berry Vineyard 2019

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden 21 Monate · 79 % neue Eiche 2019

Der Saxum James Berry Vineyard 2019 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith, im Stil großer Châteauneuf-du-Pape. Rein, vielschichtig und elegant, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz. Auf dem kalkreichen Terroir des James Berry Vineyard ergibt das einen rotfruchtbetonten, reinen und vielschichtigen Wein, der Kraft und Fülle mit Finesse, mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 58 % Grenache, 27 % Mataro (Mourvèdre), 6 % Syrah, 6 % Graciano und 3 % Counoise, Jahrgang 2019, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; Counoise floralen Lift. Der Ausbau dauert 21 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mataro und Syrah in kleineren französischen Fässern – insgesamt mit einem hohen Neuholzanteil von 79 % französischer Eiche, der dem Wein Würze und Tiefe verleiht. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Reinheit und Tiefe: rote Frucht wie Himbeere und Brombeere, dazu gemahlener Pfeffer, florale Anklänge von Weihrauch und Veilchen, süße Gewürze und eine erdig-lehmige, mineralische Note. Am Gaumen vollgewichtig, rein und ultrafein, mit einer nahtlosen Textur, die sich mit Luft entfaltet, reifem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische – Kraft und Eleganz zugleich, mit langem, präzisem Nachhall.

Himbeere und Brombeere, gemahlener Pfeffer, Weihrauch und Veilchen über lehmiger Mineralität – rein, ultrafein und nahtlos, mit langem Finale.

Noch jugendlich; vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit sehr großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 58 % Grenache, 27 % Mataro, 6 % Syrah, 6 % Graciano, 3 % Counoise (trocken)
Ausbau: 21 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mataro/Syrah in kleinen französischen Fässern, 79 % neue französische Eiche; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Frankreich

Chateau Margaux 2010

Rotwein · Margaux · Cabernet Sauvignon · Premier Grand Cru Classé

Château Margaux 2010 Grand Vin ist einer der berühmtesten Rotweine der Welt – ein Premier Grand Cru Classé aus der Appellation Margaux am linken Ufer der Gironde. 2010 zählt zu den legendären Jahrgängen des Hauses und vereint Reife mit großer Frische. Der Wein steht wie kein anderer für die Eleganz und das Parfüm des Médoc; die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert. Im Glas finessenreich, tief und von außergewöhnlicher Alterungsfähigkeit.


Margaux

Margaux ist eine der renommiertesten Gemeinde-Appellationen des Médoc, berühmt für besonders elegante, feingliedrige und parfümierte Rotweine. Die tiefgründigen Kiesböden mit hervorragender Drainage bieten ideale Bedingungen für Cabernet Sauvignon. Château Margaux ist ein Premier Grand Cru Classé (1855).

Assemblage und Ausbau

Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon (meist um 90 %) dominiert, ergänzt um Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc. Der Wein reift im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Finesse und großes Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase ein vielschichtiges Parfüm aus Cassis, Veilchen, Zedernholz, feinen Gewürzen und floralen Noten. Am Gaumen elegant und seidig, zugleich tief und konzentriert, mit feinkörnigem, reifem Tannin. Der Abgang ist sehr lang und von großer Finesse – die Klasse eines Spitzenjahrgangs.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Der Wein entfaltet sein volles Potenzial erst nach Jahren und trägt über Jahrzehnte.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Margaux, Médoc (Bordeaux); tiefe Kiesböden
Klassifikation: Margaux AOC – Premier Grand Cru Classé (1855)
Ausbau: Cabernet Sauvignon-dominiert, Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

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Weine

Saxum Paderewski Vineyard 2019 Magnum 1,5 Liter

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren Magnum 1,5 l 2019

Der Saxum Paderewski Vineyard 2019 in der Magnum (1,5 l) ist eine rare Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Syrah-dominiert und gemeinsam vergoren, zeigt er sich vielschichtig und parfümiert, vollgewichtig und zugleich frisch – mit nahtlos verwobener Textur. Das Großformat ist ideal für Reife und große Anlässe.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.

Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang. Anders als die wärmeren Jahre des vorangegangenen Jahrzehnts brachte er hier einen besonders frischen, mineralisch geprägten und fein gezeichneten Stil – mit klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz, ohne die Tiefe und Fülle der Lage einzubüßen.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo und 3 % Viognier, Jahrgang 2019, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und Würze; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Zinfandel saftige rote Frucht und Gewürz; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen. Im großen Magnumformat reift der Wein langsamer und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Kirsche, dazu florale Anklänge von Veilchen und Orangenblüte, Lakritz, süße Gewürze und eine herzhaft-würzige Note. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit einer nahtlosen, geschmeidigen Textur ohne harte Kanten, getragen von feinem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Brombeere, Blaubeere, Veilchen und Orangenblüte über Lakritz und Würze – vollgewichtig, nahtlos und frisch, mit langem, parfümiertem Nachhall.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Im Magnumformat mit besonders großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard, westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, steinig-kalkhaltige Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro, 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo, 3 % Viognier (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2020

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2020

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Rebsorten

Schwedhelm Sauvignon Blanc Zellertal trocken | Fenske's

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Sauvignon Blanc Zellertal ist ein klarer, kühler Sauvignon Blanc aus dem berühmten nordpfälzischen Zellertal. Spannungsvoll und von saftiger Mineralik geprägt – ein Wein, der animiert und Lust auf den nächsten Schluck macht.


Pfalz / Zellertal

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Die Reben gedeihen auf kalkgeprägten Böden, die dem Sauvignon Blanc seine kühle Spannung und saftige Mineralität verleihen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sauvignon Blanc. Der Ausbau stellt die klare, kühle und spannungsvolle Stilistik der Rebsorte in den Vordergrund, getragen von der Kalkmineralität des Zellertals. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klar und kühl, rebsortentypisch mit Zitrus, Stachelbeere und grünen Kräuternoten. Am Gaumen spannungsvoll und straff, mit saftiger Mineralik, animierender Säure und klarem, frischem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Salaten, Ziegenkäse, Fisch, Meeresfrüchten und Spargel.


Lage: Pfalz, Zellertal (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Ortswein – 100 % Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: kühl und mineralitätsbetont (Kalkböden)

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Länder/Regionen

Schneider Tohuwabohu

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Tohuwabohu ist eine kräftige Bordeaux-Cuvée aus der Pfalz. Der Name – ein alter Ausdruck für „größtmögliche Unordnung" – ist Sohn Nicolaus gewidmet, der beim Winzer nicht nur vieles auf den Kopf stellt, sondern auch neu ordnet.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Das warme Klima und die vielfältigen Böden der Region bieten den Bordeaux-Rebsorten dieser Cuvée ideale Bedingungen für Reife und Konzentration.

Assemblage und Ausbau

Eine klassische Bordeaux-Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot. Die Assemblage verbindet die Struktur und Würze des Cabernet mit der samtigen Fülle des Merlot zu einem kräftigen, dichten Rotwein. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Frucht wie Cassis und Brombeere, verbunden mit feiner Würze und Röstnoten. Am Gaumen kräftig und dicht, mit reifem, samtigem Tannin, klarer Frucht und einem langen, ausgewogenen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Steak, Braten, Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (Bordeaux-Stil) – Cabernet Sauvignon & Merlot, trocken
Ausbau: kräftig und dicht, samtiges Tannin

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Spanien

La Rioja Alta Gran Reserva 890 2010

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Gran Reserva 890 Jahrgang „Excelente" 6 Jahre amerik. Eiche 2010 14,00 % vol

Der La Rioja Alta Gran Reserva 890 2010 ist die Spitzen-Cuvée des Hauses aus einem legendären „Excelente"-Jahrgang – der erste 890 seit dem mythischen 2005. Ein klassischer Rioja Gran Reserva von seidiger Reife, großer Komplexität und langem Leben.


La Rioja Alta – Gran Reserva 890

La Rioja Alta, 1890 in Haro gegründet, zählt zu den traditionsreichsten Kellereien der Rioja Alta. Der Gran Reserva 890 ist der Spitzenwein des Hauses, benannt nach dem Gründungsjahr, und wird nur in den allergrößten Jahrgängen erzeugt – 2010 war der erste seit dem legendären 2005.

Die Trauben stammen ausschließlich aus eigenen, über 40 Jahre alten Lagen in der Rioja Alta: Tempranillo und Mazuelo aus Briñas, Labastida und Villalba, der Graciano aus der Finca Montecillo in Fuenmayor. Die Böden sind tonig-kalkig, das Klima kontinental-atlantisch. Vinifiziert und ausgebaut wird in der hauseigenen Böttcherei – nach unverändert klassischer Methode.

Jahrgang 2010 – Rioja

2010 gilt als einer der besten Rioja-Jahrgänge des 21. Jahrhunderts und wurde offiziell als „Excelente" eingestuft. Ein günstiger Witterungsverlauf mit hervorragendem Gesundheitszustand, niedrigen Erträgen und kleinen, lockeren Trauben sorgte für eine langsame, ausgeglichene Reife – getragen von sonnigen Vormittagen und kühlen Nächten. Einer der atlantisch geprägtesten Jahrgänge der letzten Jahre, mit großer Frische und Komplexität, ideal für lange Fassreife.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95 % Tempranillo, 3 % Graciano und 2 % Mazuelo, Jahrgang 2010, 14,00 % vol.

Handlese in 20-kg-Kisten, gekühlter Transport, sanfte Entrappung. Alkoholische Gärung über 18 Tage (Tempranillo und Mazuelo gemeinsam, Graciano separat), natürliche malolaktische Gärung über vier Monate. Nach der Wintersstabilisierung Auswahl der besten Partien und sechs Jahre Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche mit zehn traditionellen Handabstichen. Für die finale Cuvée wurden 236 Fässer ausgewählt; unfiltrierte Abfüllung im März 2017.

Im Glas

Granatrot mit beginnenden ziegelroten, jodigen Rändern. In der Nase die typischen Noten des Rioja-Klassizismus: Kirschkonfitüre und eingekochte schwarze Pflaume, Tabakblatt, Zimt, Vanille, Pfeffer und Kakaopulver, dazu Anklänge von Waldboden, Trüffel und Zedernholz aus der langen Reife. Am Gaumen seidig und elegant, mit feinen Tanninen, angenehmer Frische und großer aromatischer Tiefe.

Einzigartig, zeitlos, ewig – ein klassischer Gran Reserva aus einem der größten Jahrgänge des Jahrhunderts.

Schon jetzt ein Genuss, mit langem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich von mehreren Stunden in der Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm aus dem Ofen und Niederwild, zu kräftigen Fischgerichten (Thunfisch, Kabeljau) sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, eigene Lagen über 40 J. in Briñas, Labastida, Villalba und Fuenmayor (Spanien); tonig-kalkige Böden, kontinental-atlantisches Klima
Klassifikation: Rioja DOCa Gran Reserva (trocken); Jahrgang offiziell „Excelente"
Ausbau: 95 % Tempranillo, 3 % Graciano, 2 % Mazuelo; 6 Jahre amerikanische Eiche (eigene Böttcherei), 10 traditionelle Handabstiche, unfiltriert

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Rebsorten

Robert Weil Riesling Kiedrich Gräfenberg Trockenbeerenauslese 2016

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Kiedrich Gräfenberg Trockenbeerenauslese edelsüß 2016

Die Robert Weil Kiedrich Gräfenberg Riesling Trockenbeerenauslese 2016 ist eine große, edelste Trockenbeerenauslese mit hochfeiner Botrytis – sehr konzentriert und dennoch von feinstem Spiel aus Säure und hohem natürlichem Restzucker. Ein Wein für die Ewigkeit.


Kiedrich Gräfenberg – „Berg des Rheingrafen"

Das Weingut Robert Weil in Kiedrich zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für Riesling und ist berühmt für seine edelsüßen Raritäten, die zu den begehrtesten Weinen der Welt gehören. Höchste Präzision im Weinberg und kompromisslose Selektion bei der Lese sind die Grundlagen dieser Qualität.

Diese Rheingauer Spitzenlage wurde erstmals Ende des 12. Jahrhunderts als „mons Rhingravii" (Berg des Rheingrafen) erwähnt. Es ist eine mittel- bis tiefgründige Südwestlage mit steinig-grusigen Böden, hohem Anteil an Phylliten und Steigungen bis zu 60 %. Ihr besonderes Mikroklima begünstigt die Edelfäule (Botrytis) und schafft die idealen Voraussetzungen für eine Trockenbeerenauslese von höchster Konzentration und enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2016 – Rheingau

2016 brachte im Rheingau nach feuchtem Frühjahr einen sonnigen, trockenen Spätsommer und Herbst mit reiner, hochfeiner Botrytis. Für edelsüße Spitzenweine waren das ideale Bedingungen – die Grundlage für eine Trockenbeerenauslese von außergewöhnlicher Konzentration bei zugleich präziser, lebendiger Säure.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2016, Prädikat Trockenbeerenauslese, edelsüß.

Selektive Lese einzelner, vollständig edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren von Hand, in mehreren Durchgängen – die höchste und aufwendigste Stufe der Prädikatsweine. Schonende Gärung, die einen sehr großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Aufgrund der winzigen Erntemenge eine der seltensten Raritäten überhaupt.

Im Glas

Tiefes, leuchtendes Goldgelb. In der Nase ein betörendes, hochkonzentriertes Bukett von kandierter Aprikose, Quitte und Mango, Honig und Karamell, Dörrfrüchten (Feige, Rosine) und Orangenmarmelade, untermalt von der edlen, hochfeinen Botrytis-Würze und mineralischer Tiefe. Am Gaumen von dichter, fast öliger Fülle und enormer Konzentration, die dennoch von einer rassigen, lebendigen Säure getragen und ausbalanciert wird – ein feinstes Spiel von Süße und Säure.

Große, edelste Trockenbeerenauslese mit hochfeiner Botrytis – ein Wein für die Ewigkeit.

Der lange, vielschichtige Nachhall klingt minutenlang nach. Ein Wein mit praktisch unbegrenztem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Kiedrich Gräfenberg (Deutschland); mittel- bis tiefgründige Südwestlage, steinig-grusige Böden mit hohem Phyllit-Anteil, Steigung bis 60 %; VDP.Grosse Lage (Monopol)
Klassifikation: Rheingau, Riesling Trockenbeerenauslese (Prädikatswein), edelsüß
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße

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