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USA

Saxum Broken Stones 2016

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden Eiche, Foudre & Amphore 2016

Der Saxum Broken Stones 2016 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität. Ein herzhafter, mineralischer Wein mit der für 2016 typischen Frische.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – der 2016er stammt aus den Spitzenlagen James Berry, G2 und Paderewski westlich von Paso Robles. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2016 – Paso Robles

2016 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, „klassischer" Jahrgang mit reifer Frucht und besonders guter Frische und Säure. Auf den kalkreichen Lagen ergibt das einen herzhaften, präzisen und mineralisch geprägten Wein. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute am Beginn seiner Reifephase: Die primäre Frucht gewinnt zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen hinzu, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 52 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 10 % Grenache, 10 % Tempranillo, 8 % Petite Sirah und 2 % Roussanne – aus den Lagen James Berry, G2 und Paderewski –, Jahrgang 2016, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; Petite Sirah Farbe und festes Tannin; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Vergoren mit rund 8 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 22 Monate in unterschiedlichen Gebinden – 51 % neue Eiche, 31 % Foudres und 13 % Amphoren –, was ihm Tiefe, Frische und eine besondere Textur verleiht. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Herzhaftigkeit und Mineralität: mittleres bis tiefes Rubin im Glas, dazu schwarze Frucht wie schwarze Kirsche und Blaubeere, florale Anklänge von Veilchen und getrockneten Rosenblättern, Potpourri, geröstete Kaffeebohne, Unterholz und eine rauchig-erdige Note. Mit der Reife treten würzig-erdige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, intensiv, herzhaft und fleischig, mit festem, körnigem Tannin und einer großen, kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen Nachhall mündet.

Schwarze Kirsche und Blaubeere, Veilchen und Rosenblätter über Kaffee, Unterholz und rauchiger Erde – herzhaft und mineralisch, mit langem Finale.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen James Berry, G2 und Paderewski, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 52 % Syrah, 18 % Mataro, 10 % Grenache, 10 % Tempranillo, 8 % Petite Sirah, 2 % Roussanne (trocken)
Ausbau: ~8 % Ganztraube, ~22 Monate in 51 % neuer Eiche, 31 % Foudres und 13 % Amphoren; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Weine

Domaine Bousquet Cabernet Sauvignon BIO

Rotwein · Cabernet Sauvignon · Mendoza · Argentinien · Bio

Domaine Bousquet Cabernet Sauvignon ist ein Bio-Rotwein aus Mendoza in Argentinien. Er besticht durch eine fruchtige Nase nach reifen, roten Beeren und zeigt sich elegant und vollmundig. Im Glas sortentypische Aromen von Johannisbeere und Pflaume mit einer Spur mineralischer Frische.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt in Tupungato im Uco Valley, einer hochgelegenen Weinregion in Mendoza am Fuße der Anden. Die Höhenlage mit warmen Tagen und kühlen Nächten verleiht den Weinen Frische und Eleganz. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Cabernet Sauvignon. Der Ausbau stellt die sortentypische Frucht und die mineralische Frische der Höhenlage in den Vordergrund, mit feinen, weichen Tanninen.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase fruchtig nach reifen roten Beeren. Am Gaumen elegant und vollmundig, mit sortentypischen Aromen von Johannisbeere und Pflaume und einer Spur mineralischer Frische. Der Abgang ist weich, mit feinen Tanninen.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Rind, Grillfleisch, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Uco Valley / Tupungato, Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Cabernet Sauvignon
Ausbau: Cabernet Sauvignon, fruchtbetonter Ausbau

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Weine

Natmoselle Bioweingut Reis & Söhne PetNat BIO

Wein · Schaumwein · Mosel · Deutschland

Natmoselle PetNat entsteht nach der ursprünglichsten Herstellungsform von Schaumwein: Der noch gärende Wein wird im richtigen Moment in Flaschen gefüllt und gärt dort zu Ende – jede Flasche für sich. Mit dieser gleichermaßen einfachen wie komplexen Methode entsteht ein frisch prickelnder, reinsortiger Riesling-Schaumwein.


Mosel

Das Natmoselle Bioweingut Reis & Söhne liegt an der Mosel, deren steile Schieferlagen den Weinen klare Frucht und ausgeprägte Mineralität verleihen. Der Wein ist biozertifiziert (DE-ÖKO-039). Riesling ist die Leitsorte der Region und bildet die Basis dieses Pét-Nat.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Schaumwein entsteht nach der Méthode ancestrale (Pétillant Naturel): Der noch gärende Most wird in die Flasche gefüllt, wo die Erstgärung zu Ende läuft und die natürliche Kohlensäure gebunden bleibt. Ohne Dosage, naturbelassen – trocken ausgebaut. Eine leichte Hefetrübung ist methodentypisch.

Im Glas

Helles Gelb mit feiner, lebhafter Perlage. In der Nase grüner Apfel, Zitrus und etwas Steinobst, dazu moseltypische Schiefermineralität und eine feine Hefenote. Am Gaumen trocken und frisch, mit animierender Säure, schlankem Körper, feinem Schmelz und klarem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als prickelnder Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern, Meeresfrüchten, Sushi, leichten Vorspeisen und Ziegenkäse.


Lage: Mosel (Deutschland); Natmoselle – Bioweingut Reis & Söhne
Klassifikation: Pét-Nat / Méthode ancestrale – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Flaschengärung der noch laufenden Erstgärung (Pétillant Naturel), ohne Dosage

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Spirituosen

Cognac Seguinot Age Inconnu

Spirituose · Cognac · Grande Champagne · Frankreich

Seguinot Cognac Age Inconnu besticht durch seine elegante bernsteinfarbene Farbe und ein vielschichtiges Aromenspiel, das subtile holzige Noten mit einem Hauch Rauch verbindet. Ein außergewöhnlicher Blend aus Eaux de Vie der Grande Champagne, bekannt für hohe Qualität und Raffinesse.


Herkunft / Grande Champagne

Der Age Inconnu stammt aus der Grande Champagne, dem 1er Cru und besten Cru der Cognac-Region. Das Haus Seguinot ist für die hohe Qualität und Finesse seiner Brände bekannt. Die Grande Champagne mit ihren kalkreichen Böden bringt besonders feine, langlebige Eaux de Vie hervor.

Herstellung und Reifung

Ein Blend aus Eaux de Vie der Grande Champagne (1er Cru). Die lange Reifung von mindestens 30 Jahren in Limousin-Eichenfässern verleiht ihm Tiefe, Komplexität und eine außergewöhnliche Finesse.

Im Glas

Elegantes Bernstein. In der Nase vielschichtig, mit subtilen holzigen Noten und einem Hauch Rauch. Am Gaumen entfaltet er eine bemerkenswerte Länge, angereichert mit würzigen Nuancen und dem feinen Aroma bitterer Orangen; tief, komplex und harmonisch balanciert.

Pur genießen

Pur bei Zimmertemperatur in einem Cognac-Schwenker genießen – ein Digestif für anspruchsvolle Genießer.

Ideal: pur als Digestif, zu dunkler Schokolade oder zu einer guten Zigarre.


Herkunft: Grande Champagne, 1er Cru (Frankreich); Maison Seguinot
Art: Cognac Grande Champagne (Age Inconnu)
Reifung: mindestens 30 Jahre in Limousin-Eichenfässern

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese 2015

Die VDP.Grosse Lage® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima, das durch die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel begünstigt wird. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil. Die Einzellage Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich über etwa 40 Hektar und liegt zwischen 110 und über 320 Metern über dem Meeresspiegel. Die Hauptrebsorte ist mit über 99 Prozent der Riesling, der in diesem steilen Gelände großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung kultiviert wird.

 

Die Geschichte der Wehlener Sonnenuhr reicht bis ins Jahr 1842 zurück, als der Wehlener Winzer Jodocus Prüm in den benachbarten Weinbergshängen von Wehlen und Zeltingen je eine Sonnenuhr errichtete. Die hier vinifizierten Weine wurden damals noch als „Wehlener und Zeltinger“ bezeichnet. Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sich die Einzellagen-Kennzeichnungen durch. Die Wehlener Sonnenuhr umfasst eine klassifizierte Fläche von 46,48 Hektar. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

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Rebsorten

Metzger Arthos Pinot Noir 2015

Rotwein · Pinot Noir · trocken · Pfalz

Metzger Arthos Pinot Noir ist ein kraftvoller Spätburgunder vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Aus üppigem Weideland gewachsen, präsentiert er sich mit muskulös-stämmiger Statur und zartem Kern. Stolz und erhaben gesellt er sich zu den Pinot Noirs des Guts – jeder mit ganz eigenen Wesenszügen. Ein dichter, vollmundiger Wein mit Tiefe.


Pfalz

Die Reben für den Arthos wachsen auf nährstoffreichen, üppigen Böden der Pfalz. Dieses Terroir verleiht dem Spätburgunder Fülle, Kraft und eine vollmundige Statur.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder). Als Spitzen-Spätburgunder des Guts reift der Wein im Barrique, das ihm Tiefe, feinkörnige Tannine und Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Dichtes Rubinrot mit reifen Reflexen. In der Nase reife dunkle Kirschen und Brombeeren, dazu würzige Noten und feines Holz. Am Gaumen vollmundig und muskulös, mit reifem Tannin, saftigem Kern und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren. Gut gelagert reift der Wein weiter.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Rinderschmorbraten, Ente und gereifter Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Pinot Noir), trocken
Ausbau: reinsortig Pinot Noir, Barrique

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Rebsorten

Le Moine Volnay Clos des Chênes 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Clos des Chênes Côte de Beaune Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Volnay Clos des Chênes 1er Cru 2020 stammt aus einem der bekanntesten Crus von Volnay – ein eleganter, fein strukturierter Pinot Noir mit heller Frucht, feinen Tanninen und lebendiger Säure. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Volnay Clos des Chênes – Eleganz am Mittelhang

Volnay bringt die elegantesten Rotweine der Côte de Beaune hervor – reine Pinot Noirs von kalkreichen Hängen zwischen Pommard und Meursault, bekannt für Finesse statt Kraft. Clos des Chênes zählt zu den bekanntesten und besten Premiers Crus der Appellation: helle Fruchtcharakteristik, feine Tannine, gute Säure und sehr viel Eleganz.

Die Lage liegt südlich des Dorfes Volnay an der Grenze zu Monthélie, benannt nach den Eichen („Chênes") an ihrem westlichen Rand. Am höheren Teil des Hangs Richtung Monthélie ist die Ausrichtung etwas südlicher – das gibt den Trauben Sonne und reiferen, sortentypischen Charakter, während kühle Brisen und Nächte die Reife verlangsamen und die Säure bewahren. Die Böden aus Kalkmergel und Ton mit felsigen Stellen und geringer Wasserversorgung sorgen für niedrige Erträge und konzentrierte Beeren.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 brachte an der Côte de Beaune reife, konzentrierte und zugleich frische Rotweine mit tiefer Frucht, feiner Säure und großer Energie. In einer strukturierten Lage wie Clos des Chênes ergibt das einen dichten, jugendlich-kraftvollen und zugleich eleganten Volnay mit großem Reifepotenzial – im texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Volnay Clos des Chênes 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom höher gelegenen, kalkmergeligen Clos-des-Chênes-Hang lebt dieser Volnay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Nuancen und eine steinig-mineralische Würze. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und Substanz, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und doch fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und einer langen, mineralischen Linie.

Helle rote Frucht, florale und steinige Würze – seidig und elegant, mit feinem Tannin und langer, mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Volnay Clos des Chênes 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); höherer Mittelhang Richtung Monthélie, süd-/südöstliche Ausrichtung; Kalkmergel und Ton mit felsigen Stellen
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Italien

Montevertine 2022

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Radda in Chianti Montevertine 24 Monate slawonische Eiche 2022

Der Montevertine 2022 ist der gleichnamige Flaggschiff-Wein einer Kult-Adresse aus Radda in Chianti – ein Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo und Colorino, der durch Eleganz und Vielschichtigkeit besticht. Filigran und saftig zugleich. Ein Wein mit Schliff.


Montevertine – Kult-Sangiovese aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen, kalk- und mergelreichen Böden (Galestro, Alberese) – ein Terroir, das dem Sangiovese ein besonders frisches, feines Profil verleiht. Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen, kompromisslosen Stil weiter.

Der gleichnamige Wein „Montevertine" ist das Aushängeschild des Guts. Die Trauben stammen vor allem aus einer 2,5 Hektar großen, südost- bis südexponierten Parzelle mit überwiegend 1982 gepflanzten Reben unterhalb des Hauses.

Jahrgang 2022 – Toscana

2022 war in der Toskana ein intensiv warmes, sonnenreiches Jahr mit später Lese (Anfang Oktober). Das ergibt im Montevertine einen Wein mit reifer, dunkler Frucht und mehr Volumen, der dank der kühlen Höhenlage und der traditionellen Vinifikation zugleich seine Frische und Balance bewahrt – vielschichtig und ausgewogen.

Assemblage und Ausbau

Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2022, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung mit anschließender Maischestandzeit im Betontank (rund drei Wochen), danach reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, ungefiltert.

Im Glas

Er besticht durch seine Eleganz und die Vielschichtigkeit der Aromen – rote Kirsche und Himbeere, dazu Kräuter, balsamische Anklänge und feine Lakritznoten. Am Gaumen mundet er filigran und saftig zugleich, mit feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen und vibrierender Frische im langen Abgang. Ein Wein mit Schliff.

Elegant und vielschichtig, filigran und saftig zugleich – ein Wein mit Schliff.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu toskanischen Klassikern wie Bistecca und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); ~425 m, steinige Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Hauptparzelle 2,5 ha, Reben überwiegend 1982
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, ungefiltert

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