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Weine

Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Brunnenhäuschen VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein präziser, dichter Bio-Riesling von einer der hochwertigsten Lagen Rheinhessens – geprägt von Kalkstein und einer cremigen Mineralität, mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Brunnenhäuschen – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge Rheinhessens aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Wenngleich die Lage Brunnenhäuschen, östlich vom Morstein gelegen, rein nach Süden ausgerichtet ist, bringt sie doch sehr späte Reife. Das liegt an der hohen Lage bis 240 Meter über NN und der Exposition zum Westwind, der trotz intensivem Sonnenlicht die Temperatur immer kühl hält. Tonmergel mit Kalkstein sowie Kalksteinfelsen definieren den präzisen, dichten Charakter des Weines. Dazu kommen partielle Teile von Terra Rossa – rote Böden mit hohem Eisenoxidanteil –, die den Rieslingen eine cremige Mineralität verleihen.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der hohen, kühl belüfteten Lage Brunnenhäuschen mit ihrer späten Reife entsteht so ein besonders klarer, dichter und mineralischer Wein – Spannung und Tiefe statt bloßer Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein feines, klares Bukett von Zitrus (Grapefruit, Limette), weißem Pfirsich und Quitte, dazu weiße Blüten, Kräuter und ein deutlicher, kalkig-mineralischer Zug. Am Gaumen präzise und dicht, mit straffer, animierender Säure und der für die Terra Rossa typischen cremigen Mineralität – fokussiert, salzig und sehr lang im Abgang.

Präziser, dichter Charakter vom Kalkstein – mit cremiger Mineralität und besonderem Reifepotenzial.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Brunnenhäuschen (Deutschland); Südlage bis 240 m, westwindgekühlt, Tonmergel mit Kalkstein und Kalksteinfelsen, partiell Terra Rossa; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Cottá 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Cottá (Neive) alte Reben (bis 80 J.) Sottimano nur 9.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Cottá 2021 stammt aus der 2,8 Hektar großen Heimat-Lage des Guts, von bis zu 80 Jahre alten Reben – ein tiefer, konzentrierter und zugleich seidiger Cru-Nebbiolo, der in seiner Anmutung fast burgundisch wirkt. Ein klassischer, terroirgeprägter Barbaresco mit Substanz, Finesse und außergewöhnlicher Länge.


Cottá – die Heimat-Lage von Sottimano

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.

Der Barbaresco Cottá stammt aus einer 2,8 Hektar großen Einzellage in Neive, die bereits 1969 von der Familie Sottimano erworben wurde – die Lage, in der das Gut seinen Sitz hat. Die heute bis zu 80 Jahre alten Reben sind in sehr weitem Abstand gepflanzt, eine traditionelle Anlageform, bei der früher sogar Gemüse und Artischocken zwischen den Rebzeilen wuchsen. Die sandigen Böden, vergleichbar mit jenen der renommierten Lagen Rabajà und Asili, prägen den feinen, eleganten Charakter dieses Weines.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der Lage Cottá mit ihren uralten Reben ergibt das einen besonders tiefen, vielschichtigen Wein, der Kraft und Eleganz vereint. Die Gesamtproduktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Nach sorgfältiger Handlese erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Es schließen sich lange Maischestandzeiten sowie eine Phase mit untergetauchtem Tresterhut an, um Struktur und Tiefe behutsam herauszuarbeiten. Anschließend wird der Wein ins Holz überführt, wo er sehr langsam und natürlich die malolaktische Gärung vollendet – oft erst gegen Ende des Sommers oder nahe der nächsten Lese. Diese behutsame Vinifikation verleiht dem Wein seinen feinen, leicht reduktiven Charakter. Nach rund einem weiteren Jahr Flaschenreife erreicht der Cottá seine volle Ausdruckskraft.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Cottá vielschichtig und präzise: Noten von Süßholz und ein feiner Rauchton verbinden sich mit getrockneten Rosenblättern, dunklen Beeren, Waldfrüchten und dezenten Kräuteranklängen. Dazu treten Nuancen von Johannisbrot, Orangenschale, dunklen Gewürzen sowie florale Akzente, die an blaue Blüten erinnern. Am Gaumen besitzt der Wein eine bemerkenswerte Tiefe und Konzentration, bleibt dabei jedoch stets elegant und fein. Die Tannine sind reif und präzise, die Struktur klar definiert, getragen von einer langen, intensiven und zugleich harmonischen Aromatik. Trotz seiner Kraft wirkt der Cottá fast burgundisch – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Fast burgundisch in seiner Anmutung – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Cottá, Neive (Piemont, Italien); 2,8 ha Einzellage (seit 1969), Reben bis 80 Jahre, sandige Böden
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 9.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, lange Maische mit untergetauchtem Tresterhut, Ausbau im

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Reiterpfad Ruppertsberg Riesling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Ruppertsberg, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Reiterpfad – In der Hohl Ruppertsberg Spontangärung Doppelstück-Holzfass Biodyvin seit 2005, DE-ÖKO-003

Reiterpfad G.C. 2025 trägt auf dem Etikett einen Lagennamen, der weniger verrät, als er könnte. Der Wein stammt aus der Parzelle „In der Hohl" – einem von nur zwei Bereichen innerhalb der 88 Hektar großen Einzellage Reiterpfad, die der VDP als Große Lage führt. Dass Dr. Bürklin-Wolf darauf verzichtet, das aufs Etikett zu schreiben, hat einen Grund: Aus genau dieser Parzelle kam schon der erste Reiterpfad G.C. des Guts im Jahr 1994.


In der Hohl – Sand, Kalkgeröll und der Windschatten des Pfälzerwalds

Der Reiterpfad ist keine spektakuläre Lage. Er liegt zwischen 130 und 190 Metern, fällt nur sanft ab und hat keine der steilen Hangkanten, mit denen sich große Weinberge sonst legitimieren. Seine Qualität kommt aus zwei anderen Richtungen. Die erste ist meteorologisch: Nach Westen steigt das Gelände zum Pfälzerwald an, und die Lage liegt in dessen Lee – geschützt vor Niederschlägen, entsprechend trocken und warm. Die zweite ist geologisch. Der Oberboden besteht aus sandigem Lehm und steindurchsetztem Sand, am Rand der Haardt vor allem aus Buntsandstein. Dazwischen liegt Kalkgeröll, und dieser Kalk hat eine eigene Geschichte: Er stammt aus einer älteren Ablagerungsscholle aus Sanden, Tonen und den Kalkschalen abgestorbener Kleinstlebewesen, die durch die langsame Hebung des Haardtgebirges wieder an die Oberfläche kam. Erosion und Verwehungen haben daraus ein kleinteiliges Bodenmosaik gemacht.

Für den Riesling bedeutet diese Mischung etwas anderes als auf den schwereren Lehmböden der Nachbarschaft. Der leichte, sandige Boden entwässert schnell und bremst die Wuchskraft; er produziert keine Wucht, sondern eine schlanke, geradlinige Anlage. Der Kalk darin liefert das Gegengewicht – Salz, Griff und die feste Mitte, ohne die ein Wein von so leichtem Untergrund auseinanderfiele. Der Name des Weinbergs führt weit zurück: Er geht auf einen römischen Heerpfad an der Kreuzung zweier Römerstraßen zurück und taucht im 15. Jahrhundert erstmals als „im Rutterpfade" auf. Die Rebanlage, aus der dieser Wein stammt, wurde 2004 neu gepflanzt; seit dem Jahrgang 2014 füllt das Gut den Reiterpfad wieder als eigenständigen G.C. ab.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im langjährigen Mittel; Spätfrost blieb die Ausnahme. Der Sommer war sehr heiß und sehr trocken, der Pilzdruck außergewöhnlich niedrig – ein Jahr, in dem biodynamische Arbeit mit ihrem knappen Instrumentarium nicht an Grenzen stieß. Die Beeren blieben klein und konzentrierten sich aromatisch. Für eine Lage wie den Reiterpfad, die im Regenschatten des Pfälzerwalds liegt und auf leichtem, schnell entwässerndem Sand steht, war dabei entscheidend, dass ab Mitte Juli flächendeckende Niederschläge einsetzten. Hier wirkten sie deutlicher als auf den lehmigeren Nachbarlagen mit größerem Wasserspeicher.

Danach ging es schnell. Mitte August erreichten die Frühsorten Qualitätsweinniveau, Ende August begann die Lese, und die Hitze der ersten Septembertage schob die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran. Die ab Mitte September einsetzenden Regenfälle brachten örtlich Botrytis und erzwangen zügiges Arbeiten; um den 23. September war die pfälzische Lese abgeschlossen, so früh wie selten zuvor. Mengenmäßig ist 2025 ein kleiner Jahrgang: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter dem Vorjahr. Was in den Keller kam, waren kleine Beeren mit hohen Mostgewichten und ausgewogenen Säurewerten.

Spontangärung und Doppelstück

Bürklin-Wolf bewirtschaftet seine rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg ausschließlich selbst und kauft grundsätzlich keine Trauben zu. Die Umstellung auf biologisch-dynamische Arbeit begann Anfang der 2000er-Jahre und ist seit 2005 zertifiziert; das Gut war der erste deutsche Betrieb in der französischen Vereinigung Biodyvin. Die gutseigene Pyramide aus Village, P.C. und G.C. stützt sich auf die königlich-bayerische Lagenklassifikation von 1828 und war Mitte der 1990er-Jahre der Ausgangspunkt für vieles, was der VDP später als Großes Gewächs formalisiert hat.

Im Keller bleibt die Handschrift bei den Grands Crus immer dieselbe: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge so klein, dass kein Fasston entsteht – was bleibt, ist der langsame, geringe Sauerstoffkontakt, der die Phenolik glättet und Textur aufbaut. Gerade beim Reiterpfad ist das wichtig: Kellermeister Nicola Libelli beschreibt die Lage als einen Wein, der stets Zeit braucht, um aus sich herauszukommen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. Die Nase gibt sich zunächst wenig preis und öffnet sich erst mit Luft: gelbe Steinfrucht, Zitrusschale, reifer Apfel, dazu eine kräutrige Lage darunter und ein steiniger, leicht rauchiger Ton. Am Gaumen zeigt 2025 die Dichte, die kleine Beeren mit sich bringen – der Wein hat mehr Extrakt als ein typischer Reiterpfad, bleibt aber der geradlinigste unter den Grands Crus des Guts. Die Säure wirkt reif und trägt statt zu stechen, und der Kalk im Untergrund liefert eine salzig-feste Kante, die den Wein zusammenhält. Der Abgang ist trocken, würzig und länger, als die zurückhaltende Nase erwarten lässt, mit einem leichten phenolischen Zug zum Schluss.

Ein flacher Weinberg, der seine Größe nicht über den Hang bezieht, sondern über das, was zehn Meter unter ihm liegt.

Am Tisch

Dieser Wein ist ein Essenswein, kein Aperitif – jung braucht er sowohl Luft als auch einen Teller. Er passt zu Zander und Saibling mit brauner Butter, zu Kalbsrücken, Bries und Geflügel mit Rahmsauce, zu Spargel mit Schinken, zu Hechtklößchen. Würzige Küche mit Zitrusgras, Ingwer und Korianderwurzel funktioniert ebenfalls, solange sie nicht scharf ist. Zum Käse gehören mittelalter Comté und Bergkäse dazu, keine Blauschimmel. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren und ihm eine Stunde geben oder karaffieren.


Lage: Ruppertsberg Reiterpfad, Parzelle „In der Hohl" (VDP.Große Lage Reiterpfad-In der Hohl; gutsintern G.C.); Einzellage insgesamt rund 88 ha, 130–190 m ü. NHN, flach hängig im Lee des Pfälzerwalds; sandiger Lehm und steindurchsetzter Sand mit Buntsandstein- und Kalkgeröll; Rebanlage 2004 gepflanzt
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit 2005, zertifiziert durch Biodyvin, DE-ÖKO-003

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Whisky

Ardbeg Traigh Bhan 19 years old Batch 4

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 19 Jahre Batch 4 (2022) höherer Oloroso-Sherry-Anteil non chill-filtered

Der Ardbeg Traigh Bhan 19 Jahre Batch 4 ist die vierte, 2022 veröffentlichte Auflage der jährlich limitierten 19-jährigen Reihe der Islay-Destillerie Ardbeg. Benannt ist sie nach Traigh Bhan, dem „singenden" Sandstrand auf Islay. Batch 4 setzt im Vergleich zu den Vorgängern auf einen höheren Anteil an Oloroso-Sherryfässern, was ihm mehr Tiefe und einen Hauch alter Schule verleiht. Gereift in amerikanischer Eiche und Oloroso-Sherry, non chill-filtered und mit natürlicher Farbe 


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Namensgeber dieser Reihe ist der nahe Strand Traigh Bhan, dessen Sand bei Wind „singt". Atlantik, Torf und Meeresluft prägen den maritimen Stil.

Assemblage und Ausbau

Batch 4 reift 19 Jahre in amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässern – mit einem höheren Sherry-Anteil als in früheren Chargen. Das bringt Holzrauch, Menthol und Anis stärker in den Vordergrund. Jede Charge trägt einen eigenen Batch-Code und die Signatur eines Teammitglieds; Batch 4 ist von Distillery Manager Colin Gordon gezeichnet (Destillat von 2003). Abgefüllt wird non chill-filtered und ohne künstliche Färbung.

Im Glas

Goldfarben im Glas. In der Nase krautige Kiefer und Fenchel, dazu Limetten-Sorbet, medizinische Lutschpastille, Eukalyptus und ein Hauch Sattelseife; mit Wasser folgen Haselnuss, Vanille, Johannisbeere und Minzschokolade. Am Gaumen Holzrauch, Menthol und Anis, ergänzt um milde tropische Frucht, Milchschokolade, Vanille und Teeblatt – die Sherrynote ist präsent, aber eingebunden. Der Nachhall ist lang, rauchig und würzig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser öffnen die reiferen Aromen. Passt zu geräuchertem Fisch, gereiftem Hartkäse, dunkler Schokolade und herzhaften Trockenfrüchten. Ein vielschichtiger Islay-Malt für besondere Anlässe.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 19 Jahre (Traigh Bhan Batch 4, 2022)
Ausbau: amerikanische Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässer (höherer Sherry-Anteil), 19 Jahre

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Schaumweine

Lointier Champagne Causica Blanc de Noirs Extra Brut 2020

Der Lointier Causica 2020 Extra Brut ist reiner Meunier von den ältesten Stöcken der Familie im westlichen Marnetal. Halb reifte er in Fässern aus Eichen vom eigenen Waldstück, halb in Tonamphoren. Ein Blanc de Noirs mit Frucht, Würze und straffer Linie.

Im Glas

Blasses Kupfergold, feine, beständige Perlen. Reifer Apfel, etwas Zitrus, Blüten, Gebäck und weißer Pfirsich, darunter eine rauchige Würze. Im Mund cremig und doch straff: Die erhaltene Apfelsäure gibt Zug, rote Beeren geben Saft. Lang und griffig im Abgang.

Mach was draus

Austern, Meeresfrüchte, gebratene Wachtel, eine Platte mit Wurst und Schinken oder ein Risotto mit Pilzen. Er ist ein charaktervoller Aperitif und ein guter Begleiter für ein Essen mit Freunden, bei dem man über den Wein reden will. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Causica 2020 zeigt, wie viel Frucht Meunier in einem warmen Jahr hat. Ohne Säureabbau bleibt er trotzdem herrlich frisch.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie war der Jahrgang 2020? Warm und früh: Die Lese startete Mitte August, früher als je zuvor in der Champagne, und das Lesegut war weitgehend gesund.

Warum Amphore? Ton lässt ein wenig Sauerstoff an den Wein, ohne Holzaroma zu geben. Zusammen mit dem Fass ergibt das Textur ohne Holzgeschmack.

100 % Meunier · die ältesten Stöcke der Familie · Brasles im westlichen Marnetal, Ton und brauner Kalk · Jahrgang 2020 · 11 Monate: 50 % gebrauchtes Fass (eigener Wald), 50 % Amphore · ohne biologischen Säureabbau · ungeschönt, unfiltriert · mind. 22 Monate Hefelager · Extra Brut, 0,8 g/l Restzucker · Champagne Lointier, Crézancy · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Dönnhoff Tonschiefer Riesling trocken 2023

Weißwein · Nahe · Riesling

Riesling Tonschiefer (Gutsriesling) Dönnhoff Nahe Tonschieferböden · Hanglagen trocken Edelstahl & großes Holzfass 2023

Der Dönnhoff Tonschiefer Riesling trocken 2023 ist der perfekte Einsteiger-Riesling des Guts. Frisch, fruchtig und voller Finesse – ein mineralischer Nahe-Riesling, der richtig Spaß macht.


Tonschiefer – der Einsteiger-Riesling von Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Tonschiefer ist der Gutsriesling des Hauses und zeigt schon auf Einstiegsniveau die klare, mineralische Handschrift des Guts.

Die Reben wachsen auf Hanglagen rund um den Leistenberg, geprägt von Tonschieferböden. Dieser Untergrund gibt dem Wein seine Frische, Finesse und mineralische Prägung.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Tonschieferböden bewahrten Frische, Finesse und eine klare mineralische Ader – Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Hanglagen rund um den Leistenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Tonschieferböden.

Die Gärung erfolgt im Edelstahltank und in großen Eichenholzfässern, ganz auf Frische, klare Frucht und mineralische Finesse ausgerichtet.

Im Glas

Ein frischer, mineralischer Riesling: helle Frucht nach Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine Schiefermineralität. Am Gaumen saftig und finessenreich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner Schiefermineralität – saftig und finessenreich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und frischem, mineralischem Nachhall.

Ein frischer, mineralischer Nahe-Riesling mit viel Trinkfluss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und leichter asiatischer Küche sowie zu Gemüsegerichten und mildem Käse.


Herkunft: Hanglagen rund um den Leistenberg, Nahe; Tonschieferböden
Klassifikation: Gutsriesling, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Gärung im Edelstahltank und im großen Eichenholzfass

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Südafrika

Oude Kaap Moscato

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Moscato ist ein süffiger Weißwein mit feiner Restsüße – für alle, die es milder mögen. Sehr aromatisch, mit der typisch blumig-fruchtigen Muskatnote.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Die Trauben stammen aus dem Western Cape, dem Weinkernland Südafrikas.

Rebsorte und Ausbau

Gekeltert aus Muskat (Moscato), der aromatischsten Rebsortenfamilie der Welt. Die Gärung erfolgt schonend im Edelstahltank und wird frühzeitig gestoppt, um die natürliche Restsüße und das intensive Muskataroma zu bewahren. Lieblich ausgebaut.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase intensive Muskataromatik mit Noten von Trauben, Blüten, Pfirsich und Litschi. Am Gaumen süffig und mild, mit feiner Restsüße und sauberem, fruchtigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als Aperitif, Solowein oder zum Dessert.

Passt zu: frischem Obst, Obstdesserts, mildem Käse und würzig-asiatischer Küche.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – Moscato (Muskat), lieblich
Ausbau: Edelstahltank, Gärung mit erhaltener Restsüße

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Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Vosne Romanee Aux Malconsorts 1er Cru 2023

Rotwein · Vosne-Romanée 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Vosne-Romanée 1er Cru Côte de Nuits 2023 Aux Malconsorts · 0,74 ha

Der Vosne-Romanée 1er Cru Aux Malconsorts 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist eines der Flaggschiffe des Guts – ein kraftvoller, zugleich mineralisch-präziser Pinot Noir aus einer Lage direkt neben dem Grand Cru La Tâche, mit einer Tiefe und Dimension von Grand-Cru-Format.


Aux Malconsorts – 1er Cru neben La Tâche

Vosne-Romanée gilt vielen als Inbegriff perfekter Balance aus Fülle, Struktur und Eleganz. Aux Malconsorts liegt im südlichen Teil der Gemeinde, an der Grenze zu Nuits-St-Georges und unmittelbar angrenzend an den Grand Cru La Tâche. Der tiefrote Boden über komplexem Kalkstein gibt einen Wein, der mit Reife eine vielschichtige, fast Grand-Cru-würdige Komplexität entfaltet.

Cathiards Parzelle umfasst 0,74 Hektar mit Reben aus den frühen 1970ern. Aux Malconsorts ist der Wein, der am stärksten mit der Domaine verbunden wird.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Sébastien Cathiard begann am 13. September zu lesen; die Weine kamen natürlich auf 12–13 % Alkohol. Ein Jahr für saftige, balancierte und frische Pinots mit feinem Tannin.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, anschließend Spontangärung mit langer Maischestandzeit. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, beim Aux Malconsorts mit rund zwei Dritteln neuem Holz und einem Drittel einjährigem Holz. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

In der Nase eine zurückhaltende, konzentrierte und pure rote Frucht mit mineralischem Zug. Am Gaumen subtil saftig und mundwässernd, getragen von einer salinen, sanft mineralischen Persistenz; schön reife, integrierte Tannine, keine harte Kante trotz unterschwelliger Kraft. Es ist die Länge, die diesen Wein heraushebt.

Pure, mineralische Frucht und eine Länge, die heraushebt – Grand-Cru-Dimension im 1er Cru.

Braucht Zeit; Trinkfenster etwa 2028–2045. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Reh, Taube, Rinderfilet oder Gerichte mit Trüffel und dunklen Saucen. Ein großer Wein für besondere Anlässe – idealerweise mit einigen Jahren Reife.


Lage: Vosne-Romanée „Aux Malconsorts" (Côte de Nuits); neben Grand Cru La Tâche, tiefroter Boden über Kalkstein, 0,74 ha, Reben aus den frühen 1970ern
Klassifikation: Vosne-Romanée 1er Cru
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, Spontangärung, 15–18 Monate Fass, ~2/3 neues Holz (+ 1/3 einjährig), ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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