Valverde Grappa di Nebbiolo La Magica wird aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben destilliert und in Eichenfässern gereift. Sie schmeckt intensiv, weinig und sehr weich.
Herkunft / Piemont
Grappa ist der klassische italienische Tresterbrand. Diese sortenreine Grappa stammt vom Nebbiolo – der noblen Leitsorte des Piemont, aus der auch Barolo und Barbaresco entstehen. Hier von Valverde.
Trester und Destillation
Destilliert aus dem Trester piemontesischer Nebbiolo-Trauben. Nach der Destillation reift die Grappa in slawonischen Eichenfässern, die ihr Weichheit, Farbe und feine Würze verleihen.
Im Glas
Goldgelb bis bernsteinfarben. In der Nase intensiv und weinig, mit Anklängen von Trockenfrüchten, Gewürzen und Holz. Am Gaumen vollmundig und sehr weich, mit feiner Würze, sanfter Holznote und langem, wärmendem Abgang.
Pur genießen
Bei Zimmertemperatur in einem Grappa-Glas servieren – als klassischer Digestif.
Ideal: pur nach dem Essen oder als „Caffè corretto" zum Espresso.
Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Speyer 2024
Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)
RieslingThörnicher Ritsch · Im SpeyerMoselKabinett · fruchtsüßalte wurzelechte Reben
Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein straffer, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – kühle Frucht, feinste Schieferwürze und pikante, tänzelnde Säure, mit sehr großem Reifepotenzial.
Thörnicher Ritsch – Im Speyer
Die Parzelle „Im Speyer" gehört zu den eindrucksvollsten Gewannen der berühmten Mosellage Thörnicher Ritsch, gegenüber dem Ort Thörnich an der Mittelmosel. Der Weinberg erhebt sich extrem steil aus dem Moseltal und ist optimal nach Süden ausgerichtet, sodass die Reben von intensiver Sonneneinstrahlung und dem ausgleichenden Einfluss des Flusses profitieren. Die Böden aus devonischem Schiefer speichern Wärme und bieten den Reben zugleich nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und ausgeprägter mineralischer Prägung.
In „Im Speyer" stehen vielfach sehr alte Rieslingreben, teils über 80 Jahre und oft noch wurzelecht. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist diese Parzelle noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.
Jahrgang 2024 – Mosel
2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.
Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und leichtfüßige Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – ideale Bedingungen für animierende, spannungsreiche Kabinette.
Vinifikation und Ausbau
Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett).
Handlese in der Steillage, anschließend Spontangärung mit Naturhefen; im Keller wird konsequent auf Reinzuchthefen, Enzyme und Schönung verzichtet. Der Ausbau ist traditionell und bewusst reduktiv angelegt – ein Stil, der die Weine kühl, klar und ausgesprochen langlebig macht. Jung profitieren sie stark von Luft; abgefüllt wird unter Schraubverschluss.
Im Glas
Eine klare Stilistik mit kühler Frucht, feinster Schieferwürze und pikanter, tänzelnder Säure. Am Gaumen präsentiert sich der Wein straff, mineralisch und lang, von einem salzigen Mantel umgeben und mit sehr großem Reifepotenzial ausgestattet.
Straff, mineralisch und lang – kühle Frucht und Schieferwürze in einem salzigen Mantel.
Jung mit etwas Luft zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.
Am Tisch
Klassiker zu würziger, leicht scharfer Küche: Thai-Currys, Sushi, gebratenes Geflügel mit Ingwer oder kräftiger Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.
Gordon & MacPhail Rosebank Distilled 1990 Connoisseurs Choice
Whisky · Lowland Single Malt · Connoisseurs Choice · Schottland
Rosebank Distilled 1990 Connoisseurs Choice ist ein rarer Lowland Single Malt Scotch Whisky, abgefüllt von Gordon & MacPhail. Von der hochgeschätzten, lange stillgelegten Rosebank-Destillerie – dreifach destilliert, leicht und blumig, mit feiner Zitrusfrucht und cremiger Textur.
Herkunft
Rosebank in Falkirk (gegründet 1840) galt als „King of the Lowlands" und als einer der besten Lowland-Malts überhaupt. Die Destillerie wurde 1993 stillgelegt und erst 2023/2024 wiedererweckt; Abfüllungen aus der Zeit davor sind rar. Gordon & MacPhail aus Elgin ist einer der renommiertesten unabhängigen Abfüller der Welt.
Destillation und Reifung
Destilliert 1990 im klassischen Lowland-Stil: dreifach destilliert und über Wurmrohrkühler (worm tubs) kondensiert, was den leichten, blumigen Charakter mit dichter Textur ergibt. Gereift in Eichenfässern und abgefüllt in der Connoisseurs-Choice-Reihe von Gordon & MacPhail.
Im Glas
Helles Gold. In der Nase frische Blüten, Zitrusfrüchte und Milchschokolade, dazu eine feine Grasigkeit. Am Gaumen cremig und eichengeprägt, mit Zitrus, Blüten und sanfter Würze. Eleganter, ausgewogener Abgang – ein Lehrstück feiner Lowland-Stilistik.
Pur genießen
Als rare Sammler- und Genießerabfüllung am besten pur bei Zimmertemperatur in einem Nosing-Glas verkosten; einige Tropfen Wasser öffnen die feinen Aromen. Ohne Eis, um die zarte Stilistik zu bewahren.
Klassisch solo: pur oder mit wenigen Tropfen Wasser.
Cognac Claude Chatelier VS ist ein ausdrucksstarker Cognac aus dem renommierten Hause Ferrand in der Charente. Als VS reifte er mehrere Jahre im Eichenfass. Bernsteinfarben mit gelb-goldenen Reflexen, zeigt er ein florales, fruchtbetontes Profil. Mild, weich und samtig am Gaumen.
Cognac (Charente)
Cognac stammt aus der Region rund um die Stadt Cognac in der Charente im Westen Frankreichs. Das atlantisch geprägte Klima und die kalkhaltigen Böden bilden die Grundlage für die feinen Weinbrände der Region. Das Haus Ferrand zählt zu den angesehenen Cognac-Erzeugern.
Herstellung und Reifung
Der Cognac wird klassisch aus Ugni Blanc destilliert und als VS (Very Special) ausgebaut – die jüngste Komponente reift mindestens zwei Jahre im Eichenfass, was ihm Farbe und feine Holznoten verleiht.
Im Glas
Bernsteinfarben mit gelb-goldenen Reflexen. In der Nase florale Noten mit einem Hauch Eiche, dazu Orange, Honig und etwas Zitrus. Am Gaumen mild, weich und samtig, mit harmonischem Finish.
Zum Genuss
Pur als Digestif oder als Basis für klassische Cognac-Cocktails. Bei Zimmertemperatur im Tulpenglas genießen.
Klassische Begleitung: dunkle Schokolade, Trockenfrüchte, Nüsse und Zigarren.
Laurent Truffer Muscat weiss entalkoholisierter Schaumwein
Alkoholfrei · Schaumwein · Muskat
Laurent Truffer Muscat ist ein entalkoholisierter Schaumwein mit aromatischem Bukett nach Muskat, weißen Blüten und reifen Pfirsichen. Fruchtig-süß im Geschmack und herrlich prickelnd.
Herkunft
Grundlage ist die Muskat-Traube – eine der ältesten Rebsorten, die für ihr unverwechselbar blumig-traubiges Aroma bekannt ist. Genau dieser ausdrucksstarke Duft macht sie zur idealen Basis für einen aromatischen, alkoholfreien Schaumwein.
Zutaten und Herstellung
Auf Basis von Muskat. Der Wein wird zunächst vinifiziert und anschließend schonend entalkoholisiert, sodass die typische Muskataromatik und die feine Perlage erhalten bleiben. Das Ergebnis ist ein alkoholfreier, prickelnder Genuss mit fruchtsüßem Charakter.
Im Glas
Helles Gelb mit feiner Perlage. In der Nase aromatischer Muskat, weiße Blüten und reifer Pfirsich. Am Gaumen fruchtig-süß und herrlich prickelnd, mit klarer Muskatfrucht und animierendem Abgang.
Zum Genießen
Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als festlicher, alkoholfreier Aperitif oder zum Anstoßen.
Ideal: als Aperitif, zu Obst und Desserts oder zum Anstoßen bei jedem Anlass – und für alle, die bewusst auf Alkohol verzichten.
Rotwein · Zweigelt & St. Laurent · Burgenland · Bio
Claus Preisinger Puszta Libre! ist ein Bio-Rotwein aus Zweigelt und St. Laurent aus der Puszta – so heißt auf Ungarisch das freie, weite Land der pannonischen Tiefebene. Eine Hommage an guten Beaujolais: süffig und leicht, ein Rotwein, der fast nach Weißwein schmeckt. Auch im Sommer schön, dann gut gekühlt.
Burgenland / Pannonische Tiefebene
Die Trauben stammen aus der pannonischen Tiefebene rund um den Neusiedler See im Burgenland (Österreich) – der „Puszta". Das warme, weite Land prägt den unkomplizierten, fruchtbetonten Charakter des Weins. Claus Preisinger arbeitet naturnah; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).
Assemblage und Ausbau
Die Cuvée vereint Zweigelt und St. Laurent. Der Ausbau zielt auf einen leichten, süffigen Stil im Geiste eines guten Beaujolais – mit viel frischer Frucht und wenig Tannin. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung.
Im Glas
Helles Rot. In der Nase frische rote Frucht. Am Gaumen leicht und süffig, saftig und unkompliziert – ein Rotwein, der fast wie ein Weißwein wirkt. Der Abgang ist frisch und animierend.
Am Tisch
Frisch gekühlt bei 12–14 °C servieren – auch im Sommer ein Genuss.
Klassische Begleitung: Charcuterie, Geflügel, leichte Gerichte und sommerliche Küche.
Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Ungeheuer Riesling G.C. 2018 stammt aus dem historisch wertvollsten Teil einer der besten Rieslinglagen der Pfalz. Ein Grand-Cru-Riesling vom Basalt – kraftvoll, salzig und tief.
Forster Ungeheuer – Powerlage auf Basalt
Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003, Biodyvin). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. stehen für die wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.
Das Ungeheuer liegt am Fuße des Haardtgebirges in Forst; der Anteil des Guts beträgt 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der Lage. Die südöstliche Hangneigung erwärmt das vulkanische Basaltgestein rasch; daneben prägen verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und dichte Ton- und Sandschichten den Boden und sorgen für optimalen Wasserhaushalt und Mineralstoffaufnahme. Gemeinsam mit dem Pechstein zählt das Ungeheuer zu den kraftvollsten Rieslinglagen Deutschlands.
Jahrgang 2018 – Pfalz
2018 war ein warmes, sehr sonniges Jahr. Auf einen kühlen März mit verzögertem Austrieb folgte ab Mai ein langes, warmes Klimafenster, das dem Riesling zugutekam; die Rebstöcke zehrten in der Trockenphase von den Winterniederschlägen. Das Ergebnis sind reife, dichte Weine mit tiefer, salziger Mineralität.
Ausbau
Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Ungeheuer, Jahrgang 2018; 100 % Riesling von Basalt und Buntsandstein mit Kalkgeröll.
Selektive Handlese vollreifer Trauben, schonende Kelterung bei geringem Druck. Temperaturkontrollierte, spontane Gärung und Ausbau im großen Doppelstück-Holzfass, mit langer Lagerung auf der Vollhefe. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).
Im Glas
Ein kraftvoller, dichter Basalt-Riesling: reife gelbe Frucht, Marille und Birne, dazu Zitrus, eine kühle Rauchigkeit und ätherische Anklänge über markanter, salziger Mineralität. Am Gaumen zugleich straff und mürbe-warm, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und einem sehr langen, salzig-mineralischen Nachhall.
Reife gelbe Frucht, Marille und Birne über Zitrus, kühler Rauchigkeit und salziger Mineralität – kraftvoll und dicht, mit vibrierender Struktur, lebendiger Säure und sehr langem, salzigem Nachhall.
Ein großer, sehr langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu leicht geräuchertem Fisch, zu Meeresfrüchten und Hummer, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.
Der Saxum James Berry Vineyard White 2019 zählt zu den besten Weißweinen von Paso Robles – eine rare Rhône-Cuvée aus der Heimatlage des Kult-Erzeugers Saxum. Aus Grenache Blanc, Roussanne und Chenin Blanc entsteht ein mittel- bis vollgewichtiger, reich texturierter und zugleich frischer Weißwein von großer Tiefe.
James Berry Vineyard – Kalkstein im Willow Creek District
Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Kult-Erzeugern Kaliforniens. Herzstück ist das James Berry Vineyard im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine steile, karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer der Monterey-Formation mit nur dünnem Oberboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf eben diesen kalkreichen Untergrund.
Die Reben wurzeln tief in den Spalten des Kalkfelses, sodass kaum bewässert werden muss; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren die Frische. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Den Weißwein erzeugt Saxum erst seit 2017 – mit einem bewusst „burgundischen" Ansatz, der Frische und Textur in den Mittelpunkt stellt.
Jahrgang 2019 – Paso Robles
2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht und guter Frische. Auf dem kühlen Kalksteinterroir des James Berry Vineyard ergibt das einen Weißwein, der Reife und Fülle mit lebendiger Säure und mineralischer Spannung verbindet.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus 46 % Grenache Blanc, 31 % Roussanne und 23 % Chenin Blanc, Jahrgang 2019, trocken.
Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und eine lebendige Säure. Der Ausbau erfolgt zu 60 % in neuen französischen 600-Liter-Fässern – das größere Fassformat bindet eine cremige, toastige Textur ein, ohne die Frucht mit Holznoten zu überdecken. Die Reife auf der Hefe verleiht dem Wein zusätzliche Vielschichtigkeit und Länge.
Im Glas
Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Tiefe und Spannung: weiße Blüten und reife Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Quitte, Zitrus und ein feiner Honigton, untermalt von einer steinig-kalkigen Mineralität und dezenter, toastiger Würze aus dem Holz. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, mit reicher, vielschichtiger Textur, die von einer lebendigen Säure und salzigem Zug getragen wird. Trotz seiner Fülle wirkt er frisch und präzise und mündet in ein langes, mineralisches Finale.
Weiße Blüten, Pfirsich, Quitte und Honig über kalkiger Mineralität – reich und vielschichtig, doch frisch und präzise, mit langem Finale.
Schon jetzt ein Genuss, mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.
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