Colheita Port (jahrgangsrein)Douro / Porto (Portugal)fassgereift (mind. 7 Jahre)süß · aufgespritet · 0,5 l2011
Der Feuerheerd's Colheita 2011 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.
Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro
Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.
So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.
Jahrgang 2011 – Douro
Herbst- und Winterregen des Vorjahres hatten die Bodenwasserspeicher gut auf den heißen, trockenen Sommer vorbereitet; die Wachstumsperiode verlief weitgehend problemlos. Der Hochsommer brachte jedoch sehr hohe Temperaturen bis nahe an einen Dürrezustand; einige Trauben gingen durch Sonnenbrand oder Rosinenbildung verloren. Erleichternde Regenfälle kamen Ende August bis Anfang September.
Ein fantastischer Altweibersommer brachte die Trauben zur vollen phenolischen Reife. Trotz reduzierter Erntemenge war die Qualität herausragend: hohe Fruchtkonzentration, ausgefeilte Tannine und eine grandiose Struktur prägen den 2011er.
Assemblage und Ausbau
Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2011.
Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.
Im Glas
Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.
Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.
Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.
Am Tisch
Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.
Etienne Sauzet Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2023
Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay
100 % ChardonnayLa Garenne · Premier CruBlagny-Zone, Puligny-MontrachetParzelle 0,99 ha · Pflanzung 1989Spontangärung im Eichenfassbis 18 Monate Ausbau2023
Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet kommt aus einer Parzelle von 0,99 Hektar hoch oben in der Blagny-Zone, die das Gut 1989 gepflanzt hat. Ein kühler, geradliniger Chardonnay mit steiniger Kontur – im reifen, großzügigen Jahrgang 2023 mit mehr Frucht als sonst, aber ohne die Spannung der Lage zu verlieren.
La Garenne – hoch über Puligny, an der Grenze zu Saint-Aubin
La Garenne zählt mit rund 10 Hektar zu den größten Premier Crus der Blagny-Zone. Der Hang ist nach Osten ausgerichtet, die Lage beginnt etwas südwestlich des Weilers Blagny und reicht im Westen bis an die Gemarkung von Saint-Aubin. Wer im Weinberg steht, sieht die berühmten Lagen von Puligny tief unter sich – La Garenne liegt deutlich höher, dort, wo der Hang flacher wird und in die Hochfläche übergeht. Nicht zu verwechseln ist die Lage mit dem Clos de la Garenne, einem kleinen ummauerten Abschnitt rund 500 Meter östlich.
Die Höhe bestimmt den Charakter. Die Bodenauflage ist dünn, der Kalkstein nah, die Wurzeln gehen schnell in den Fels. Oben weht mehr Wind, die Nächte sind kühler, die Trauben reifen langsamer. Daraus entstehen Chardonnays, die eher über Kontur und Säure wirken als über Breite – ein Gegenmodell zu den üppigeren Pulignys der Hangmitte.
Die Domaine Etienne Sauzet, 1903 gegründet, gehört zu den Referenzbetrieben der Gemeinde. Die eigene Parzelle von 0,99 Hektar wurde 1989 bepflanzt; die Reben waren zur Lese 2023 also gut dreißig Jahre alt.
Jahrgang 2023 – Côte de Beaune
In der Côte de Beaune war 2023 das Jahr der vollen Trauben. Ein milder Winter und ein kühles, feuchtes Frühjahr füllten die Wasserreserven; der Austrieb kam Mitte April, ab Mitte Mai stabilisierte sich das Wetter. Die Blüte Anfang Juni lief fast ohne Ausfälle, und der Fruchtansatz war entsprechend groß – wer im Sommer nicht ausdünnte, riskierte verwässerte Weine.
Eine Hitzewelle gegen Ende August gab der Reife den letzten Schub, Regen Mitte September brachte kurz vor der Lese Entspannung. Das Lesegut war gesund und aromatisch, mit reifer Frucht und klarer Säure. In einer kühlen Hochlage wie La Garenne zeigt sich der Jahrgang von seiner besten Seite: Die Reife des Jahres trifft auf die Frische des Standorts.
Temperaturgeführte Spontangärung im Holz
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Die Gärung startet spontan mit den weinbergseigenen Hefen und läuft temperaturgeregelt in Eichenfässern – ein langsamer Verlauf, der die Aromen erhält und der Hefe Zeit lässt, Textur aufzubauen.
Mit dem anschließenden Ausbau auf der Feinhefe bleibt der Wein bis zu 18 Monate im Keller. Holz und Hefe arbeiten dabei zusammen: Das Fass sorgt für einen langsamen Sauerstoffaustausch, die Hefe für Schmelz. Bei einem Jahrgang mit reicher Frucht gibt diese lange Zeit dem Wein die Struktur, die ihn über Jahre trägt.
Im Glas
Helles Gold mit grünlichem Schimmer. In der Nase Zitrone, gelber Apfel und weiße Blüten, dazu ein kühler, steiniger Ton und ein Hauch Haselnuss. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit der runden Frucht des Jahres und einer klaren Säure, die sie trägt. Der Abgang ist lang, salzig und trocken.
Ein üppiger Jahrgang auf einer kühlen Hochlage: La Garenne nimmt die Frucht von 2023 und gibt ihr Kontur.
Bei 11–13 °C servieren, in einem großen Glas. Jung schon zugänglich; mit einigen Jahren Flaschenreife gewinnt der Wein an Tiefe.
Am Tisch
Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die steinige Frische passt besonders zu Schalentieren; die reife Frucht des Jahrgangs trägt auch Kalbsrücken mit Pfifferlingen und gebratene Jakobsmuscheln.
Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 MAGNUM
Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling
RieslingKanzemer AltenbergSaar · MoselVan VolxemDevonschiefer & Rhyolithbis 70 % Steillage · alte RebenGroßes Gewächs · trockenMagnum 1,5 l · 2020
Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.
Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage
Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.
Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.
Jahrgang 2020 – Saar
2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.
Ausbau
Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2020, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.
Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.
Im Glas
Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.
Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.
Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.
Cayuse En Chamberlin Syrah 2017 ist ein unverwechselbarer Syrah voller Kraft und Finesse: saftige dunkle Frucht, Olivenpaste, schwarzer Pfeffer und Charcuterie, dazu Veilchen und Lavendel – vollmundig und fest gebaut, getragen von feinem Tannin und felsiger Mineralität.
En Chamberlin, Walla Walla Valley
Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.
Rebsorte und Ausbau
100 % Syrah aus dem Jahrgang 2017. Der Wein reift in großen Fässern aus französischer Eiche mit nur geringem Neuholzanteil, damit die Aromatik der Lage im Vordergrund bleibt.
Im Glas
Tiefes Rot. In der Nase saftige dunkle Früchte, eingerahmt von Olivenpaste, schwarzem Pfeffer, Charcuterie und Räucherfleisch, dazu Veilchen, Lavendel und getrocknete Erdbeere. Am Gaumen vollmundig und fest strukturiert, mit Schichten von Komplexität und Eleganz, cremigen, feinkörnigen Tanninen und felsiger Mineralität. Langer, sich stetig entwickelnder Nachhall.
Am Tisch
Bereits zugänglich, mit langem Reifepotenzial. Dekantieren und bei 16–18 °C servieren.
Klassische Begleitung: Lamm, Rind vom Grill, Wild und Charcuterie.
Domaine La Cadenière Léonie Coteaux d´Aix en Provence Rosé BIO
Roséwein · Coteaux d'Aix-en-Provence · Provence · Bio
Domaine La Cadenière Léonie Coteaux d'Aix-en-Provence Rosé ist eine sommerlich-beerige Bio-Rosé-Cuvée aus Grenache, Syrah und Cinsault aus der Provence. Hellrosa in der Farbe, besticht er durch Fruchtnoten von Grapefruit, Erdbeeren und Kirschen. Frucht und Mineralität vereinen sich harmonisch.
Coteaux d'Aix-en-Provence
Die Coteaux d'Aix-en-Provence in Südfrankreich bietet beste klimatische Voraussetzungen für ausgewogene, feine Rosés. Das mediterrane Klima und die kalkgeprägten Böden lassen Frucht und Mineralität harmonisch zusammenfinden. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).
Assemblage und Ausbau
Die Cuvée vereint Grenache, Syrah und Cinsault. Der Ausbau bewahrt die frische, beerige Frucht und die feine Mineralität des Weins.
Im Glas
Helles Rosa. In der Nase und am Gaumen Fruchtnoten von Grapefruit, Erdbeeren und Kirschen, abgerundet von leichten Zitrus- und Cassisnoten. Frisch, fein und ausgewogen, mit harmonischem Frucht-Mineralität-Spiel.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ideal als sommerlicher Apéritif oder Speisenbegleiter.
Klassische Begleitung: mediterrane Gerichte, Salate, Fisch und Gegrilltes.
Steenberg Merlot ist ein klassischer Merlot aus dem kühlen Constantia-Tal in Südafrika. Er begeistert mit reifer, pflaumiger Frucht in der Nase und mundet weich, geschmeidig und sehr feinsaftig, mit Primäraromen von Kirsche und Eukalyptus.
Constantia / Südafrika
Das Weingut Steenberg liegt im Herzen des Constantia-Tals bei Kapstadt und ist das älteste Weingut der Region (1682 gegründet). Das kühle, maritim geprägte Klima – beeinflusst von zwei Ozeanen und den umliegenden Bergen – sorgt für langsame Reife und elegante, fruchtbetonte Weine.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Merlot. Der Wein reift in französischer Eiche (mit einem beträchtlichen Anteil neuer Barriques), was feine Vanille- und Würznoten beisteuert. Dank des kühlen Constantia-Klimas bleibt der Stil saftig und ausgewogen, ohne „hitzig" zu wirken. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Tiefes Rot. In der Nase reife, pflaumige Frucht, dazu Kirsche und ein Hauch Eukalyptus, untermalt von feiner Holzwürze. Am Gaumen weich, geschmeidig und sehr feinsaftig, mit weichen Tanninen. Harmonisch, kräftig und säurearm im langen Abgang.
Am Tisch
Bei rund 18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter zu herzhaften Gerichten.
Passt zu: Lamm, rotem Fleisch, Schmorgerichten, Geflügel und gereiftem Käse.
Niepoort Redoma Tinto 2021 war der erste Douro-Wein des Hauses Niepoort, 1991 erstmals präsentiert. Er verkörpert den Charakter des Douro-Tals in reinster Form: kraftvoll, kompromisslos und von beeindruckender Tiefe, geprägt von den extremen Bedingungen der Region.
Douro / Quinta de Nápoles
Die Basis bilden uralte, nach Norden ausgerichtete Weinberge der Quinta de Nápoles und des Pinhão-Tals in der D.O.C. Douro. Ihre kargen Schieferböden und steilen Lagen sorgen für eine langsame, ausgewogene Reifung der Trauben. Niepoort zählt zu den prägenden Häusern der Region und verbindet bei Redoma die Tradition des Douro mit moderner, präziser Handschrift.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus den Hauptsorten Tinta Amarela, Tinta Roriz und Touriga Franca. Die Vinifikation erfolgt traditionell und schonend; der Ausbau im Holz bewahrt Frische, Struktur und aromatische Komplexität. Trocken ausgebaut, mit deutlichem Reifepotenzial.
Im Glas
Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und mineralische Schiefernoten. Am Gaumen kraftvoll und tief, zugleich elegant und frisch, mit fein gewobenen Tanninen, klarer Struktur und langem, nachhallendem Abgang.
Am Tisch
Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Begleiter zur kräftigen Küche.
Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011
Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah
SyrahThe Rocks DistrictWalla Walla Valley (USA)2011
Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011 ist der allererste Jahrgang dieses Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – ein klassisch nordrhôneartiger, mineralisch-würziger Wein von den Basaltsteinen des Rocks District.
The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District
Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt nahe Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.
Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.
Jahrgang 2011 – Walla Walla Valley
2011 war einer der kühlsten und spätesten Jahrgänge der Region – ein ausgesprochen klassisches Jahr mit niedrigeren Alkoholgraden, lebendiger Säure und einem nordrhôneartig zurückhaltenden, eleganten Stil.
Zugleich ist 2011 der allererste Jahrgang von Horsepower Vineyards – der Beginn einer der gesuchtesten Syrah-Serien Nordamerikas.
Anbau und Ausbau
Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2011.
Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts.
Im Glas
Ein klassisches Nord-Rhône-Profil: Brombeere und Cassis treffen auf Eisen, flüssiges Mineral, geräuchertes Fleisch und eine fast blutige Note, dazu Speck, Jod und kreidige Salinität. Am Gaumen vollmundig, geschichtet und fabelhaft konzentriert, mit
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