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18. Juni 2010

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2014

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2014 Biodynamie · 13,00 % vol

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2014 ist ein biodynamischer, fruchtig-floraler und mineralischer Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – feiner und eleganter als die maskulinere Sur-Echalas-Lage, aus Ganztrauben vinifiziert.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine, 2009 gepflanzte Syrah-Weinberg liegt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2014 – Walla Walla Valley

2014 war in Washington ein warmer, reifer Jahrgang mit vollreifen, gesunden Trauben. Horsepower bewahrt dennoch eine kühle Eleganz: Mit nur 13,00 % Alkohol bleibt der Wein frisch, fein und geradlinig.

Das Ergebnis ist eine besonders fruchtbetonte, florale Lesart des Tribe Vineyard – elegant und delikat statt schwer.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2014, 13,00 % vol.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach astrologischem Kalender und ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet; namensgebend sind die Zugpferde. Der 2014er wurde zu 100 % als Ganztraube vergoren und in neutralen Puncheons ausgebaut – schonend, ohne prägende Holznote.

Im Glas

Heller in der Farbe, aromatisch und ausdrucksstark: Brombeere und schwarze Kirsche treffen auf Veilchen, Rosenblätter, Pfeffer und Erde, dazu savory Noten von Lagerfeuer, schwarzer Oliventapenade, Meersalz, gepökeltem Fleisch, Nori und Umami. Am Gaumen weich, geschmeidig und fokussiert, mit feinem Tannin und saftiger Säure – alles auf Delikatesse angelegt, mit langem, salzigem Abgang.

Fruchtig-floral und doch savory – auf Delikatesse angelegt, mit feinem Tannin und salzigem Abgang.

Profitiert von etwas Luft oder Kellerung; heute trinkreif, mit weiterem Potenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu marokkanisch gewürztem Lamm, gegrilltem Fleisch, Spareribs oder gereiftem Hartkäse. Ein würziger, savory Begleiter für herzhafte Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard (gepflanzt 2009), Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; biodynamischer Anbau (Zugpferde), 100 % Ganztrauben, neutrale Puncheons, 13,00 % vol

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Whisky

MARS Kasei Whisky

Spirituose · Blended Whisky · Nagano · Japan

Mars Kasei ist ein leicht rauchiger Blended Whisky aus Japan – ein Verschnitt aus japanischem Malt und Grain Whisky der Mars-Shinshu-Destillerie. Fruchtig-süß mit Honig, grünen Äpfeln und weißen Trauben, im Nachklang leicht rauchig. „Kasei" ist japanisch für „Mars".


Herkunft

Die Mars-Shinshu-Destillerie (Hombo Shuzo) liegt im Hochland von Nagano in Japan. Distillery Manager Koki Takehira kreiert ausgeglichene, sanfte und komplexe Whiskys, die an ihre schottischen Verwandten erinnern. Von 1992 bis 2011 stand die Produktion still; seit der Erholung des Whiskymarktes überrascht die Brennerei mit vielfältigen Kreationen.

Verschnitt und Reifung

Kasei ist ein Blend aus japanischem Malt und Grain Whisky. Die Destillerie verarbeitet verschiedene Getreidesorten und Mälzungen – von ungetorft bis stark getorft –, woraus der leicht rauchige, fruchtig-süße Charakter dieses Blends entsteht.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase fruchtig-süß, mit Honig, grünen Äpfeln und weißen Trauben. Am Gaumen sanft und ausgewogen, mild und zugänglich, mit feiner Frucht. Im Nachklang leicht rauchig.

Pur und im Drink

Pur, on the rocks oder als japanischer Highball mit Soda und Eis – die milde, fruchtige Art macht ihn vielseitig.

Klassisch im Drink: pur, on the rocks oder als Highball.


Herkunft: Nagano (Japan); Mars-Shinshu-Destillerie
Art: Blended Whisky (Malt & Grain)
Stil: fruchtig-süß, im Nachklang leicht rauchig

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Kabinett Riesling Monster 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Monster Mosel Kabinett · fruchtsüß 1,10 ha · reduktiver Ausbau

Der Thörnicher Ritsch „Monster" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein kompromissloser, tief mineralischer Mosel-Riesling aus einer 1,10 Hektar großen Einzelparzelle der Ritsch – eine Riesling-Granate der Extraklasse, die Zeit und Luft braucht.


Thörnicher Ritsch – Parzelle „Monster"

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.

„Monster" ist der Spitzname einer 1,10 Hektar großen, zusammenhängenden Parzelle in der Einzellage Thörnicher Ritsch – schlicht, weil es sich um eine „monstermäßig" große Parzelle handelt. Schon die Namensgebung lässt einen diesem Riesling ehrfurchtsvoll und mit gebührendem Respekt begegnen.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und spannungsreiche Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – Bedingungen, die der kompromisslosen Ludes-Stilistik entgegenkommen.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Wie bei allen Weinen von Hermann Ludes sitzt der erste „Riechschock" tief: Der reduktive Ausbau lässt selbst geübte Trinker innehalten – ganz wie die alten J.J.-Prüm-Weine, die vor Jahrzehnten ebenso unzugänglich dufteten und heute makellos schmecken. Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, keine Schönung, Schraubverschluss. Das „Monster" braucht Luft: am besten einige Stunden, besser noch Tage vor dem Genuss belüften.

Im Glas

Hinter der zunächst verschlossenen Hülle steckt ein Riesling-Meisterwerk: nackter, nasser Stein, grüner Apfel, Weinbergspfirsich in Perfektion und subtile Kräuter. Immer wieder wischt die wunderbar gaumenreinigende Säure den Mund sauber, getragen von einer fesselnden Länge – ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert.

Ein Monument, das den Mund mit Aromen zutapeziert – eine Riesling-Granate der Extraklasse.

Jung unbedingt lange belüften; großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch, gebratenem Geflügel, würziger asiatischer Küche oder reifem Käse. Ebenso ein faszinierender Solist – mit genug Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch „Monster" (Mittelmosel); 1,10 ha Steillage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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Frankreich

Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2019

Rotwein · Bonnes Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes Mares Grand Cru (Frankreich) 2019 13,50 % vol

Der Robert Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2019 stammt von alten Reben aus einer der großen Grand-Cru-Lagen der Côte de Nuits – im reifen Jahrgang 2019 ein floraler, präziser und zugleich zurückhaltender Pinot Noir mit langem Reifepotenzial.


Bonnes Mares – die Lage

Bonnes Mares ist ein Grand Cru der Côte de Nuits, der größtenteils in Chambolle-Musigny und mit einem kleineren Teil in Morey-Saint-Denis liegt. Die rund 15 Hektar bringen ausschließlich Pinot Noirs hervor, die schwerer und robuster sind als die aus Musigny und über viele Jahre reifen.

Die Lage ist stark fragmentiert und von sichtbaren Bodenunterschieden geprägt: tiefere, reichere Böden am Morey-Ende für strengere, gehaltvollere Weine, feinere, kalkreichere Böden am Chambolle-Ende für seidigere Stilistik. Groffier bewirtschaftet rund einen Hektar, überwiegend auf den eisenreichen terres rouges am Morey-Ende, jedoch noch innerhalb von Chambolle.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, festes Tannin und großes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, 13,50 % vol.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in rund einem Drittel neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden bei Groffier jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Dichtes, dunkles Purpur. Eine sehr klar definierte, florale Nase mit veilchendurchzogener roter und blauer Frucht – zurückhaltender als in früheren Jahrgängen. Am Gaumen mittelgewichtig mit gesättigtem Tannin, zitrisch-kantig, mit Blutorange und einem Hauch schwarzem Pfeffer zum anhaltenden Finale. Gewinnt mit Luft an Gewicht und blauer Frucht; sehr langer Nachhall.

Floral, präzise und mineralisch – ein zurückhaltender, salin getragener Bonnes Mares für die lange Reife.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente, Rind, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie gereiftem Weichkäse. Ein großer Begleiter für festliche Küche.


Lage: Bonnes Mares Grand Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreiche terres rouges, alte Reben (~80 J.), ca. 1 ha
Klassifikation: Bonnes Mares Grand Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; ca. ⅓ Neuholz

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Rebsorten

Domaine Latour-Giraud Meursault Cuvée Charles Maxime 2022

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault AOC (Cuvée Charles Maxime) 7 gutseigene Lagen · 3 ha Côte de Beaune 2022

Der Meursault Cuvée Charles Maxime 2022 der Domaine Latour-Giraud ist der Village-Meursault des Guts aus ausschließlich eigenen Weinbergen. Er steht für die Eleganz der Appellation – mit geschmeidigem Schmelz, frischer Säure und den charakteristischen Haselnussnoten.


Meursault – Cuvée aus sieben Lagen

Meursault bildet das Herz der „Côte des Blancs" und ist mit rund 430 Hektar die größte Weißwein-Gemeinde der Côte de Beaune. Die Domaine Latour-Giraud besitzt 3 Hektar in sieben Lagen – darunter Limozin, Crotots und Pelles Dessous direkt unterhalb der Genevrières, Poruzots, Vireuils Dessous nahe Auxey-Duresses, Clos du Cromin, Corbins und Malpoiriers im Norden Richtung Volnay.

Aus diesen Parzellen entsteht die Cuvée Charles Maxime – benannt nach den Großvätern Charles (Giraud) und Maxime (Latour). Die Domaine zählt zu den renommierten Adressen von Meursault.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für den geschmeidigen, zugleich frischen Stil dieses Meursault.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, eine Cuvée aus sieben gutseigenen Lagen.

Der Wein reift im Eichenfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, der Schmelz und feine Würze gibt, ohne die Frische zu überdecken.

Im Glas

Helle gelbe Frucht und Zitrus, untermalt von charakteristischen Haselnussnoten. Am Gaumen geschmeidiger Schmelz, getragen von frischer Säure und feiner Eleganz, mit langem Abgang.

Gelbe Frucht und Haselnuss über geschmeidigem Schmelz und frischer Säure – Meursault in eleganter Village-Form.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalb, dazu reifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Meursault (Côte de Beaune); Cuvée aus sieben gutseigenen Lagen, 3 ha
Klassifikation: Meursault AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Weine

Poggiotondo Chianti Superiore BIO

Wein · Rotwein · Chianti · Italien

Poggiotondo Chianti Superiore ist ein eleganter und zugleich komplexer, biozertifizierter Chianti. Rubinrot in der Farbe, begeistert er mit vollen, dunklen Fruchtaromen im Duft; im Geschmack Veilchen und reife Kirschfrucht, saftig, frisch und ein wenig pikant, eingebettet in weiche Tannine.


Toskana / Chianti

Die Reben für diesen Chianti Superiore wachsen auf kalk- und muschelhaltigen Böden im klimatisch milderen Westen der Toskana. Erzeuger ist das Weingut Poggiotondo, das biologisch arbeitet (IT-BIO-004). Sangiovese ist die klassische Leitsorte des Chianti.

Rebsorte und Ausbau

Auf Basis von Sangiovese, traditionell ergänzt um lokale Sorten. Der Wein reift 12 Monate in Eichenholzfässern, was ihm Struktur und Komplexität verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase volle, dunkle Fruchtaromen. Am Gaumen Veilchen und reife Kirschfrucht, saftig und sehr frisch, dazu eine pikante Note. Weiche, gut eingebundene Tannine und ein harmonischer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein optimaler Begleiter der italienischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Chianti, westliche Toskana (Italien); Poggiotondo
Klassifikation: Chianti Superiore DOCG – Sangiovese-basiert, trocken
Ausbau: 12 Monate in Eichenholzfässern

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Schaumweine

Egly Ouriet Grand Cru Extra Brut

Champagner · Grand Cru · Pinot Noir & Chardonnay · Extra Brut

Egly-Ouriet Grand Cru Extra Brut ist der Einstieg ins Sortiment der Domaine Egly-Ouriet – und einer der strukturiertesten Non-Vintage-Champagner überhaupt. Alle Grundweine werden ausschließlich im Eichenholzfass vergoren, die Cuvée reift mindestens vier Jahre sur lattes, die Dosage liegt bei nur 1 g/l. Stilistisch steht dieser Grand Cru einem Jahrgangschampagner näher als einem klassischen Non-Vintage.


Ambonnay

Das Rückgrat der Cuvée bildet Ambonnay, die Heimatgemeinde der Domaine und eine der wenigen Champagne-Gemeinden mit Grand-Cru-Status für beide Hauptrebsorten. Ergänzt wird die Basis durch Frucht aus Bouzy, Verzenay und Verzy – drei weiteren Grand-Cru-Dörfern der Montagne de Reims. Kreideböden, südöstliche Exposition und alter Rebbestand prägen den Stil.

Assemblage und Ausbau

Der Blend besteht aus 70 % Pinot Noir und 30 % Chardonnay. Die Basis bildet der aktuelle Basisjahrgang, ergänzt durch Reserveweine aus zwei älteren Jahrgängen. Alle Grundweine werden vollständig im Eichenholzfass vergoren und ausgebaut – kein Stahltank. Die Mindestreife sur lattes beträgt vier Jahre; die Dosage liegt bei 1 g/l.

Im Glas

In der Nase Birne, Gebäck, Pfirsich, Geißblatt und Orangenzeste – dicht und ausdrucksstark, ohne aufgesetzte Schwere. Am Gaumen mittlerer bis voller Körper, getragen von reifer Fruchtsubstanz und präziser Säure. Die Textur der Barriquegärung ist spürbar, ohne den Pinot Noir zu überlagern. Der Abgang ist lang, salzig-mineralisch und von der Kreidemineralität der Montagne de Reims geprägt.

Am Tisch

Dekantieren ist nicht nötig; ein kurzes Schwenken öffnet das Bouquet. Jetzt trinkreif, mit zwei bis fünf Jahren weiterer Reife gewinnt die Cuvée an Integration und Tiefe. Serviertemperatur 8–10 °C.

Klassische Begleitung: Hummer, Jakobsmuscheln, gereifter Comté, Kaninchen mit Pilzen und weißer Trüffel.


Lage: Ambonnay, Bouzy, Verzenay, Verzy – Grand Cru, Montagne de Reims
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut
Ausbau: Barriquegärung, mind. 4 Jahre sur lattes, 1 g/l Dosage

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Feinkost

Conservas Rosara Pimientos del Piquillo Paprika ganz

Feinkost · Piquillo-Paprika · Navarra · Spanien

Conservas Rosara Pimientos del Piquillo sind ganze, geröstete Piquillo-Paprika in Manufakturqualität von Conservas Artesanas Rosara aus Navarra. Die kleinen, spitz zulaufenden Schoten werden über Feuer geröstet und von Hand geschält. Mild-süß mit feiner Rauchnote – eine spanische Spezialität.


Herkunft

Die Piquillo-Paprika stammt aus Navarra im Norden Spaniens, der klassischen Heimat dieser Spezialität. Conservas Artesanas Rosara verarbeitet die Schoten in traditioneller Manufakturqualität.

Anbau und Verarbeitung

Die Schoten werden über offenem Feuer geröstet, was ihnen die typische feine Rauchnote verleiht, und anschließend von Hand geschält. Sie werden ganz konserviert, ohne Zusatz von Wasser.

Geschmack

Leuchtendes Rot. Mild-süß im Geschmack, mit einer feinen, rauchigen Note und zarter Würze. Fleischig und zart in der Textur.

Am Tisch

Vielseitig verwendbar: pur als Tapa, gefüllt, in Salaten oder zu Fleisch und Fisch.

Klassische Verwendung: gefüllt mit Fisch oder Fleisch, als Tapa, in Salaten oder zu Gegrilltem.


Hersteller: Conservas Artesanas Rosara
Produkt: Pimientos del Piquillo (ganze Paprika)
Herkunft: Navarra (Spanien)
Verarbeitung: über Feuer geröstet, von Hand geschält
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2030

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