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Südafrika

Oude Kaap Cabernet Sauvignon Reserve Collection

Wein · Rotwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Cabernet Sauvignon Reserve Collection zeigt ein dunkles Violett. Das Bukett dieses vollmundigen Cabernets duftet intensiv nach Beerenfrüchten wie Brombeeren und Cassis. Sehr saftig und dicht am Gaumen, voller Kraft, mit Schokolade, Mokka und Vanille; langer, intensiver Nachhall.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Für die Reserve Collection werden die besten Trauben aus dem Western Cape ausgewählt.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Cabernet Sauvignon. Als Wein der Reserve Collection reift er in Eichenholz, was ihm zusätzliche Struktur sowie die Noten von Schokolade, Mokka und Vanille verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Dunkles Violett. Im Bukett intensive Beerenfrucht von Brombeere und Cassis. Am Gaumen sehr saftig und dicht, voller Kraft, mit Noten von Schokolade, Mokka und Vanille sowie reifen Tanninen. Lang anhaltender, intensiver Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss karaffieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild und gereiftem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – 100 % Cabernet Sauvignon, trocken
Ausbau: Reifung in Eichenholz

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Frankreich

Duroche Charmes Chambertin Grand Cru 2023

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Gevrey-Chambertin Côte de Nuits 2023

Der Charmes-Chambertin Grand Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir in besonders dichter, kompakter Form. Extrakt und Frucht prägen den Wein, der sich erst mit viel Luft langsam öffnet – ein Grand Cru, der noch Zeit zur vollen Entfaltung braucht.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin ist einer der Grand Crus von Gevrey-Chambertin und mit rund 30 Hektar (inklusive Mazoyères) einer der größeren der Chambertin-Familie. Er liegt am Mittelhang unterhalb von Chambertin auf Kalk- und Mergelböden mit Tonanteil und gilt als der zugängliche, charmante unter den Chambertin-Lagen.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – ganz auf Extrakt, Dichte und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Pinot Noir in kompakter, dichter Form – Extrakt und Frucht öffnen sich erst mit viel Luft. Unreife Himbeeren, Veilchen und Frühlingswiese treffen auf Graphit, nasse Steine und ätherische Anklänge. Ein Wein, der noch Zeit braucht.

Unreife Himbeere, Veilchen und Graphit über nassen Steinen – dicht, extraktreich und mit großer Zukunft.

In der Jugend noch verschlossen; sein volles Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre Flaschenreife. Vor dem Genuss großzügig dekantieren; bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Charmes-Chambertin, Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalk/Mergel mit Ton, Mittelhang
Klassifikation: Charmes-Chambertin Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Quinta de la Quietud Reserva 2020 BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Reserva · Bio

Quinta de la Quietud Reserva 2020 ist der Grand Vin des Hauses: 100 % Tinta de Toro von alten Buschreben, spontan vergoren und zwei Jahre im französischen Barrique gereift. Kraftvoll und tief, zugleich überraschend ausgewogen und elegant – mit dunkler Frucht, Lakritz und einer feinen mineralischen Note.


Toro

Quinta de la Quietud liegt rund zwei Kilometer südlich des Duero bei Toro (Castilla y León), auf 665 bis 700 Metern Höhe. Önologe Jean-François Hébrard, ein Franzose mit Bordeaux-Erfahrung, bewirtschaftet die Reben als Buschreben ohne Bewässerung, teils mit dem Pferd. Die Weinberge sind seit 2002 ökologisch zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-016-CL).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro von Reben, die zwischen 1960 und 1988 gepflanzt wurden. Handlese in 15-kg-Kisten, Spontangärung ohne zugesetzten Schwefel im offenen Edelstahltank und zwei Wochen Maischestandzeit. Anschließend ruht der Wein sechs Monate im Tank auf der Feinhefe, bevor er 24 Monate in 225-Liter-Fässern aus französischer Eiche reift – höchstens ein Drittel davon neu.

Im Glas

Tiefes Kirschrot. In der Nase konfierte schwarze Früchte, Lakritz, feine Röstnoten von dunklem Kakao und ein Hauch Graphit. Am Gaumen dicht und saftig, mit weichen, gut eingebundenen Tanninen und belebender Säure – kraftvoll, aber nie schwer, mit großer Länge. Ein wenig Luft tut ihm gut.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit großem Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Lamm, geschmorte Ochsenbacke, Wild und gereifter Manchego.


Lage: Toro, Castilla y León (Spanien); 665–700 m, Reben gepflanzt 1960–1988
Klassifikation: D.O. Toro – Reserva
Jahrgang: 2020
Ausbau: 6 Monate auf der Feinhefe, 24 Monate französische Eiche (max. 33 % neu)
Bio-Kontrollstelle: ES-ECO-016-CL

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Rebsorten

Lenotti Rosso Passo

Wein · Rotwein · Veneto IGT · Italien

Lenotti Rosso Passo ist ein samtig-fruchtiger Rotwein vom Gardasee, der vor allem eines will: Trinkspaß. Sangiovese und Merlot bilden das Rückgrat dieses unkomplizierten, süffigen Allrounders mit runder, zugänglicher Art.


Gardasee / Veneto

Die Cantine Lenotti liegen in Bardolino am Gardasee (Veneto); die Familie ist dort seit 1906 im Weinbau. Die Trauben wachsen in den Hügeln östlich des Sees auf Kalk- und Tonböden glazialen Ursprungs; das milde Seeklima sorgt für reife, fruchtbetonte Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus je zur Hälfte Sangiovese und Merlot. Nach leichter Pressung vergärt der Wein 6–8 Tage temperaturkontrolliert, was die fruchtigen Aromen bewahrt. So entsteht ein runder, samtiger und zugänglicher Stil.

Im Glas

Kräftiges Rubinrot. In der Nase üppig und intensiv, mit roten und schwarzen Beeren (Waldbeeren). Am Gaumen samtig und weich, mit saftiger Frucht, dezenten, gut eingebundenen Tanninen und einem harmonischen, charmanten Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Allrounder für jeden Tag, solo oder zum Essen.

Passt zu: Pasta, Pizza, Gegrilltem, hellem und rotem Fleisch und Käse.


Lage: Bardolino, Hügel am Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Veneto IGT Rosso – Cuvée aus Sangiovese und Merlot
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung, fruchtbetont

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Ungarn

Oremus Tokaji Aszu 5 Puttonyos 1972

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 5 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Lage Oremus edelsüß · Botrytis über 50 Jahre Reife 1972

Der Oremus Tokaji Aszú 5 Puttonyos 1972 ist eine seltene, über fünfzig Jahre gereifte Rarität aus der berühmtesten Süßwein-Region der Welt. Er trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú – und stammt aus der Ära des ungarischen Staatsweinbaus. Ein edelsüßer, botrytisgeprägter Tokajer von tiefer Reife und lebendiger Säure.


Tokaj-Hegyalja und die historische Lage Oremus

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige". Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt feuchtfeuchter Herbstnebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima den Trauben Würze und Säure geben. Seit 2002 ist die Region UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Lage Oremus bei Tolcsva gilt als Ursprungsort des Tokaji Aszú: Hier wurde im frühen 17. Jahrhundert erstmals die Herstellung dieses botrytisierten Süßweins dokumentiert. Der Lagenname trägt dieses Erbe bis heute – auch auf historischen Flaschen wie dieser.

Jahrgang 1972 – Tokaj im Staatsweinbau

Der Jahrgang 1972 stammt aus der Zeit des ungarischen Staatsmonopols: Zwischen 1949 und 1990 wurde der Tokajer zentral von der staatlichen Kombinat-Kellerei (Borkombinát) erzeugt und ausschließlich über die Außenhandelsgesellschaft Monimpex exportiert. Diese historischen Flaschen tragen den Lagennamen Oremus und entstanden Jahrzehnte vor der Gründung des heutigen, gleichnamigen Weinguts (1993). Mit über fünfzig Jahren Flaschenreife ist der Wein eine echte Rarität – ein lebendiges Stück Tokaj-Geschichte, dessen Charakter durch die lange Reife geprägt ist.

Aszú 5 Puttonyos – Herstellung und Reife

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 1972, Stufe 5 Puttonyos – traditionell eine Cuvée auf Furmint-Basis, ergänzt um Hárslevelű und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen und eingetrockneten Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen Hotten – zum Grundwein gegeben; fünf Puttonyos stehen für eine hohe, konzentrierte Süße. Die Gärung verläuft langsam über Wochen bis Monate, gefolgt von langer Fassreife im klassisch oxidativen Tokaj-Stil. Daran schließt sich in diesem Fall eine außergewöhnlich lange Flaschenreife von über fünf Jahrzehnten an.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und über fünfzig Jahren Reife lebt dieser Tokajer von tiefer, oxidativer Komplexität: eine bernsteinfarbene bis mahagonibraune Farbe, dazu Aromen von getrockneter Aprikose, Orangenschale, Feige und Dattel, von Karamell, Walnuss, Honig und einem feinen, balsamischen Ton. Am Gaumen edelsüß und dicht, doch von einer bemerkenswert lebendigen, frischen Säure getragen, die den Wein trotz seines Alters straff und lang hält. Nichts wirkt schwer – das Finale ist würzig, nussig und sehr lang.

Bernstein bis Mahagoni, getrocknete Aprikose, Orangenschale, Karamell und Walnuss – edelsüß und dicht, von lebendiger Säure getragen, sehr lang.

Als gereifte Rarität vor dem Genuss aufrecht stehen lassen und behutsam öffnen. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Solo als meditativer Wein im Glas, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras sowie zu Desserts mit Aprikose, Walnuss oder Karamell.


Lage: Lage Oremus, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; historischer Ursprungsort des Tokaji Aszú
Klassifikation: Tokaji Aszú 5 Puttonyos (edelsüß); Furmint-basierte Cuvée; Erzeugung im Staatsweinbau (Borkombinát/Monimpex)
Ausbau: traditionelle Aszú-Bereitung, lange Fassreife im oxidativen Tokaj-Stil; über 50 Jahre Flaschenreife

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Australien

Noon Eclipse 2014

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

85 % Grenache · 8 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2014

Der Noon Eclipse 2014 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – in typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber betörend im Duft, mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Exotisch, tief und lang.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2014 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2014er: „Der diesjährige Wein stammt aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano. In typischer Grenache-Manier ist er nicht dunkel in der Farbe, aber er duftet herrlich, mit verführerischen Gewürzen und reifen Früchten. Es lohnt sich, ihn in einem großen Glas zu servieren, um den Genuss zu maximieren. Die Aromen sind sehr tief, um ein beeindruckendes strukturelles ‚Gerüst' angeordnet, mit schönen Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

In typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber herrlich im Duft – mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Am Gaumen sehr tiefe Aromen, um ein beeindruckendes strukturelles Gerüst angeordnet, mit schönen, präsenten Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang.

Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse.

Am besten in einem großen Glas servieren, um den Genuss zu maximieren; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 85 % Grenache, 8 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Länder/Regionen

Schneider Holy Moly Syrah

“Holy Moly” (Heiliger Bimbam), sagte Walter Matthau, als er Sophia Loren erblickte! In vielen Teilen der Welt hat der Syrah mittlerweile Kultstatus erreicht und gedeiht in den heißen, skelettreichen Parzellen unserer nordwestlichen Feldmark hervorragend. Holy Moly! Text: M. Schneider

 

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Portugal

Justino´s Madeira Fine Medium Dry

Madeira · Likörwein · halbtrocken · Portugal

Justino's Madeira Fine Medium Dry ist ein halbtrockener Madeira aus Portugal – ein gespriteter Likörwein aus den Rebsorten Complexa und Negra Mole. Kräftig in der Art, mit feinem, mild-süßem Finish und Anklängen von Crème brûlée und getrockneten Feigen.


Madeira

Madeira liegt als subtropische Insel im Atlantik, rund 850 km vom portugiesischen Festland entfernt. Justino's Madeira zählt mit Wurzeln bis 1870 zu den ältesten und größten Madeira-Häusern der Insel.

Bereitung und Reifung

Aus Complexa und Negra Mole. Die Gärung wird durch Zugabe von Weindestillat gestoppt – bei der halbtrockenen Stilistik bleibt eine dezente Restsüße erhalten. Anschließend durchläuft der Wein die typische Estufagem (Erwärmung auf 45–50 °C) und reift drei Jahre im Eichenfass.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase getrocknete Feigen, Karamell und ein Hauch Crème brûlée. Am Gaumen kräftig mit feiner, milder Süße und Anklängen von Dörrobst, getragen von lebhafter Säure. Langer, ausgewogener Abgang.

Als Aperitif

Leicht gekühlt bei 12–15 °C servieren – vielseitig als Aperitif oder Begleiter. In der Küche zum Verfeinern von Saucen geeignet.

Passt zu: Suppen, reifem Käse, Pasteten und herzhaftem Gebäck.


Lage: Madeira (Portugal)
Klassifikation: Madeira DOP – Fine Medium Dry (halbtrocken, 3 Jahre)
Ausbau: Estufagem, 3 Jahre im Eichenfass

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