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13. Juli 2010

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Spanien

Barbadillo Sherry Fino

Trockener Sherry von strohgelber Farbe mit einem Alkoholgehalt zwischen 15 und 18 Volumenprozent (durch Aufspritung nach der Gärung). Die Farbe erhält er durch die mindestens dreijährige Fasslagerung, wo der Sherry unter einem Hefeflor reift.

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Länder/Regionen

Metzger Rot

Rotwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Metzger Rot ist eine weiche Rotweincuvée aus Dornfelder, Dunkelfelder, Portugieser und Merlot vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Viele rote Beerenfrüchte prägen die weiche Aromatik. Ein unkomplizierter, fruchtbetonter Rotwein für jeden Tag.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die heimischen Sorten Dornfelder, Dunkelfelder und Portugieser ergeben zusammen mit Merlot fruchtbetonte, zugängliche Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Dornfelder, Dunkelfelder, Portugieser und Merlot. Der fruchtbetonte Ausbau stellt die rote Beerenfrucht und die weiche Aromatik in den Vordergrund.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen viele rote Beerenfrüchte mit weicher Aromatik. Fruchtbetont und zugänglich, mit gutem Trinkfluss. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein unkomplizierter Begleiter für viele Gelegenheiten.

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Grillgerichte, Vesper und Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein-Cuvée
Ausbau: Dornfelder/Dunkelfelder/Portugieser/Merlot, fruchtbetont

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Schaumweine

Anne Gros La Fun en Bulles Cremant de Bourgogne Gold Brut

Crémant · Crémant de Bourgogne · Brut · Burgund

Anne Gros La Fun en Bulles ist ein Crémant de Bourgogne Brut der renommierten Domaine Anne Gros aus Vosne-Romanée im Burgund. Diese Cuvée vereint 80 % Chardonnay und 20 % Pinot Noir. Ein feinperliger, frischer Schaumwein in traditioneller Flaschengärung.


Burgund

Die Domaine Anne Gros zählt zu den angesehensten Weingütern in Vosne-Romanée an der Côte de Nuits im Burgund. Für den Crémant de Bourgogne stammen die Trauben aus burgundischen Lagen; die kalkgeprägten Böden und das kühle Klima sorgen für Frische und feine Perlage.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus 80 % Chardonnay und 20 % Pinot Noir. Der Crémant entsteht in traditioneller Flaschengärung (méthode traditionnelle) mit Hefelagerung, was ihm seine feine Mousse und Frische verleiht. Brut dosiert.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase und am Gaumen frische Aromen von Zitrus, weißen Blüten und grünem Apfel, getragen vom Chardonnay, dazu eine feine Hefenote. Fein, frisch und elegant, mit anhaltendem Mousse. Der Abgang ist trocken.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 7–9 °C servieren, als Apéritif oder festlicher Begleiter.

Klassische Begleitung: Apéritif, Austern, Fisch, Meeresfrüchte und helles Fleisch.


Lage: Burgund (Frankreich); Kalkböden
Klassifikation: Crémant de Bourgogne AOC – Brut
Ausbau: 80 % Chardonnay / 20 % Pinot Noir, traditionelle Flaschengärung

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Feinkost

Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen

Feinkost · Antipasti · Spanien

Die Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen sind grüne Manzanilla-Oliven mit einer Füllung aus Sardellen vom Kantabrischen Meer. Manzanilla gilt als die meistgegessene Tafelolive Spaniens. Bernal stellt sie nach eigener Rezeptur und mit ausgewogenem Salzgehalt her. Die Kombination aus fruchtiger Olive und salzig-würziger Sardelle macht sie zu einem Tapas-Klassiker – ideal als Aperitif.


Herkunft

Bernal ist ein spanischer Oliven- und Encurtidos-Hersteller mit Sitz in der Region Murcia. Die Manzanilla-Oliven werden vor allem in Andalusien rund um Sevilla angebaut; wegen ihrer hellgrünen Farbe und ihres milden Geschmacks gilt die Sorte als „Königin der Tafeloliven". Die Sardellen für die Füllung stammen aus dem Kantabrischen Meer im Norden Spaniens.

Anbau und Verarbeitung

Die Manzanilla-Oliven werden entsteint und mit einer Sardellenpaste gefüllt. Bernal verarbeitet sie in der eigenen Produktion nach hauseigener Rezeptur; das Produkt ist pasteurisiert. 

Geschmack

Hellgrüne, feste Oliven mit fruchtigem Kern. Die Sardellenfüllung bringt eine salzig-würzige, umamireiche Note, die mild bleibt und die Olive nicht überdeckt. Im Mund saftig und kräftig im Geschmack, mit dem typisch herzhaften Spiel aus Frucht und Salz.

Am Tisch

Klassisch als Tapa und Aperitif, pur zu einem Glas Sherry, Wermut, Weißwein oder Bier. Ebenso gut auf Antipasti-Platten, in Salaten, auf Pizza oder als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. Gut gekühlt servieren.


Hersteller Bernal (Aceitunas Bernal, Spanien)
Produkt Grüne Oliven, gefüllt mit Sardellen
Sorte Manzanilla
Herkunft Spanien (Oliven aus Andalusien, Sardellen aus dem Kantabrischen Meer)
Verarbeitung entsteint, mit Sardellenpaste gefüllt, pasteurisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD) 15.01.2030

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Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Cottá 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Cottá (Neive) alte Reben (bis 80 J.) Sottimano nur 9.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Cottá 2021 stammt aus der 2,8 Hektar großen Heimat-Lage des Guts, von bis zu 80 Jahre alten Reben – ein tiefer, konzentrierter und zugleich seidiger Cru-Nebbiolo, der in seiner Anmutung fast burgundisch wirkt. Ein klassischer, terroirgeprägter Barbaresco mit Substanz, Finesse und außergewöhnlicher Länge.


Cottá – die Heimat-Lage von Sottimano

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.

Der Barbaresco Cottá stammt aus einer 2,8 Hektar großen Einzellage in Neive, die bereits 1969 von der Familie Sottimano erworben wurde – die Lage, in der das Gut seinen Sitz hat. Die heute bis zu 80 Jahre alten Reben sind in sehr weitem Abstand gepflanzt, eine traditionelle Anlageform, bei der früher sogar Gemüse und Artischocken zwischen den Rebzeilen wuchsen. Die sandigen Böden, vergleichbar mit jenen der renommierten Lagen Rabajà und Asili, prägen den feinen, eleganten Charakter dieses Weines.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der Lage Cottá mit ihren uralten Reben ergibt das einen besonders tiefen, vielschichtigen Wein, der Kraft und Eleganz vereint. Die Gesamtproduktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Nach sorgfältiger Handlese erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Es schließen sich lange Maischestandzeiten sowie eine Phase mit untergetauchtem Tresterhut an, um Struktur und Tiefe behutsam herauszuarbeiten. Anschließend wird der Wein ins Holz überführt, wo er sehr langsam und natürlich die malolaktische Gärung vollendet – oft erst gegen Ende des Sommers oder nahe der nächsten Lese. Diese behutsame Vinifikation verleiht dem Wein seinen feinen, leicht reduktiven Charakter. Nach rund einem weiteren Jahr Flaschenreife erreicht der Cottá seine volle Ausdruckskraft.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Cottá vielschichtig und präzise: Noten von Süßholz und ein feiner Rauchton verbinden sich mit getrockneten Rosenblättern, dunklen Beeren, Waldfrüchten und dezenten Kräuteranklängen. Dazu treten Nuancen von Johannisbrot, Orangenschale, dunklen Gewürzen sowie florale Akzente, die an blaue Blüten erinnern. Am Gaumen besitzt der Wein eine bemerkenswerte Tiefe und Konzentration, bleibt dabei jedoch stets elegant und fein. Die Tannine sind reif und präzise, die Struktur klar definiert, getragen von einer langen, intensiven und zugleich harmonischen Aromatik. Trotz seiner Kraft wirkt der Cottá fast burgundisch – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Fast burgundisch in seiner Anmutung – seidig, ausgewogen und von großer innerer Ruhe.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Cottá, Neive (Piemont, Italien); 2,8 ha Einzellage (seit 1969), Reben bis 80 Jahre, sandige Böden
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 9.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, lange Maische mit untergetauchtem Tresterhut, Ausbau im

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Weine

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % Magnum 1,5 l · 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 in der Magnum stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Spanien

Tentenublo Los Corrillos blanco Rioja 2020

Orange-/Weißwein · Rioja Alavesa · Jaén Blanca (Calagraño)

Jaén Blanca · Viura · Malvasía Los Corrillos · Orange-Wein Maischevergärung DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) kalkhaltige Höhenböden · 70–100 J. Reben 9 Monate Vollhefe · unfiltriert nur 930 Flaschen · 2020

Der Tentenublo Los Corrillos blanco 2020 ist quasi ein Orange-Wein – ein Weißwein, der auf den Schalen vergoren wird. Die Hauptrolle spielt die Rebsorte Jaén Blanca (Calagraño), ergänzt durch ein wenig Viura und Malvasía. Ein „Querdenker" unter den Rioja-Weißweinen: karg, mineralisch und kompromisslos eigenständig.


Los Corrillos – der Querdenker aus Viñaspre

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Der Los Corrillos ist sein Orange-Wein: eine schalenvergorene weiße Cuvée, geführt von der seltenen Jaén Blanca (Calagraño), ergänzt durch Viura und Malvasía.

Gewonnen werden die Trauben auf den Höhenlagen der Weinfelder Pieza Naya, El Pino, La Quemada und La Balsa aus 70 bis 100 Jahre alten Reben. So karg wie die kalkhaltigen Böden, auf denen diese Reben wachsen, schmeckt am Ende auch der Wein.

Jahrgang 2020 – Rioja

2020 war in der Rioja ein Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders frische, ausgewogene Weine hervorbrachte. Die Höhenlagen mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Klarheit und die mineralische Prägung des Kalkbodens – ideale Voraussetzungen für einen strukturierten, langlebigen Maischewein.

Herstellung und Ausbau

Schalenvergorene weiße Cuvée, geführt von Jaén Blanca (Calagraño) mit Viura und Malvasía, Jahrgang 2020, trocken; von 70 bis 100 Jahre alten Reben.

Nach der manuellen Ernte werden die Trauben komplett auf der Schale mit den weinbergseigenen Hefen offen vergoren. Nach der Fermentation ruht der Wein über weitere neun Monate auf der Vollhefe, bevor er unfiltriert abgefüllt wird. Diese kompromisslos natürliche Machart verleiht dem Wein seine kompakten Gerbstoffe, seine Tiefe und seine Langlebigkeit. Gesamtproduktion: nur 930 Flaschen.

Im Glas

So wie die kalkhaltigen Böden, auf denen die Reben wachsen, schmeckt auch der Wein: karg, leicht abweisend, weißer Tee, Kräuter der Provence, Felsenbirne, unreifer Apfel, nasser Stein, kompakte Gerbstoffe und eine stattliche, changierende Säure sind seine verbindenden Elemente. Lang, voll und dicht der Abgang. Viel Luftkontakt oder ein paar Jahre Kellerruhe tun diesem „Querdenker" unter den Rioja-Weißweinen noch sehr gut.

Karg und leicht abweisend: weißer Tee, Kräuter der Provence, Felsenbirne, unreifer Apfel und nasser Stein, kompakte Gerbstoffe, changierende Säure. Lang, voll und dicht.

Unbedingt viel Luft geben (dekantieren) – oder ein paar Jahre Kellerruhe gönnen. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu würzigen Gemüse- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hart- und Ziegenkäse; dank seiner Gerbstoffe auch zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Höhenlagen der Weinfelder Pieza Naya, El Pino, La Quemada und La Balsa, Rioja Alavesa (Spanien); kalkhaltige Böden; 70 bis 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; schalenvergorene weiße Cuvée aus Jaén Blanca (Calagraño), Viura und Malvasía (trocken)
Ausbau: manuelle Ernte, offene Maischevergärung mit weinbergseigenen Hefen, ~9 Monate auf der Vollhefe, unfiltriert; 930 Flaschen

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Weine

Galon Crianza 10 meses tinto

Rotwein · Toro · Tinta de Toro · Crianza

Galón Crianza ist ein kraftvoller Rotwein aus der D.O. Toro im Nordwesten Spaniens, gekeltert zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Reben sind zwischen 30 und 50 Jahre alt und stehen auf steinigen, quarzitreichen Böden. Kontinentales Klima mit großen Tag-Nacht-Unterschieden und heißen, trockenen Sommern bringt tiefdunkle, polyphenolreiche Trauben hervor. Im Glas ein dichter, würziger Tinto mit dunkler Frucht und großem Lagerpotenzial.


Toro

Die D.O. Toro liegt am Duero in Kastilien-León und ist von kontinentalem Klima mit leichtem ozeanischem Einfluss geprägt. Bei rund 12,5 °C Jahresmittel und nur 350 bis 400 mm Niederschlag reifen die Trauben langsam und gleichmäßig aus. Die steinigen Böden mit großen Quarzitsteinen regulieren die Temperatur und fördern die phenolische Reife.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Die Handlese erfolgt im Oktober in kleinen 15-kg-Kisten mit anschließender Sortierung am Tisch. Die malolaktische Gärung läuft bei konstanten 26 °C in Eichenfässern und gibt dem Wein eine weiche Struktur. Danach reift er 10 Monate in französischer Eiche und wird vor der Füllung nur leicht filtriert.

Im Glas

Undurchsichtiges Purpurrot. In der Nase Toast, Veilchen, Gewürze, Lakritz, schwarze Johannisbeere und Brombeere; die feinen Eichennoten verbinden sich mit der reifen Frucht. Am Gaumen zart und zugänglich, mit einer Tanninstruktur, die Volumen und Tiefe gibt. Der Abgang ist lang und zeigt, dass der Wein noch jung ist.

Am Tisch

Schon zugänglich, gewinnt aber durch ein bis zwei Stunden im Dekanter und reift über viele Jahre weiter. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Rind, Lamm, Wild und kräftiger Hartkäse.


Lage: D.O. Toro (Kastilien-León), quarzitreiche Steinböden
Klassifikation: Toro DO – Crianza
Ausbau: 10 Monate französische Eiche, malolaktische Gärung im Holzfass

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