Der Espresso-Drachen

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Weine

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2020

Weißwein · Roxheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Höllenpfad im Mühlenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Roxheim · Nahe roter Sandstein (Rotliegendes) · Fels älteste Reben trocken · 2020

Der Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2020 stammt aus dem besten Stück der Steillage Höllenpfad – von den ältesten Rieslingreben des Guts. Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling von großer Eleganz.


Höllenpfad im Mühlenberg – das beste Stück des Weinbergs

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Höllenpfad liegt in Roxheim, in einem kühlen Seitental hinter Bad Kreuznach.

Im mittleren Teil der Ersten Lage Höllenpfad liegt das beste Stück des Weinbergs mit den ältesten Reben. Aufgrund der außerordentlichen Qualität wurden diese Gewanne unter dem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg" gesetzlich eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Der Boden aus rotem Sandstein des Rotliegenden mit viel purem Fels ist ein hervorragendes Rieslingterroir.

Jahrgang 2020 – Nahe

2020 war an der Nahe ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der wärmespeichernde rote Sandstein und die alten Reben bewahrten Reife und Fülle, während die kargen Felspartien für Frische, feine Würze und Spannung sorgten.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Höllenpfad im Mühlenberg (Roxheim), Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels.

Nach selektiver Handlese der hochreifen Trauben wird der Wein schonend verarbeitet und reift teils im Edelstahltank, teils in großen Holzfässern. Das Große Gewächs kommt erst im September des Folgejahres in den Verkauf.

Im Glas

Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling: reife gelbe Frucht und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Pfeffer und eine warme, eisig-steinige Mineralität. Am Gaumen konzentriert und zugleich elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Aprikose über Zitrus, weißem Pfeffer und warmer, steiniger Mineralität – konzentriert und elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Höllenpfad im Mühlenberg (VDP.Große Lage), Roxheim, Nahe; steile Südlage; roter Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels; älteste Reben des Guts
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Verarbeitung, Reife teils im Edelstahltank, teils im großen Holzfass

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Spanien

Envinate La Santa de Ursula tinto 2023

Rotwein · Teneriffa · Santa Úrsula · Field Blend

Negramoll · Listán Negro · Listán Blanco Teneriffa · Santa Úrsula Envínate Vulkangestein · Höhenlage uralte Reben 2023

Der Envínate La Santa de Úrsula Tinto 2023 ist ein blumig-frischer Vulkan-Rotwein aus dem Norden Teneriffas – eine Cuvée aus Negramoll, Listán Negro und etwas Listán Blanco. Von ungeheurer Frische und Mineralität, mit balsamischem, langem Nachhall: Grip, Länge, Klasse – und dem Verlangen nach dem nächsten Schluck.


Santa Úrsula – Vulkanrot aus Nordteneriffa

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Für den La Santa de Úrsula konnte das Team seine Weinbergsfläche rund um die Gemeinde Santa Úrsula im Norden Teneriffas etwas vergrößern und so insgesamt mehr Wein von der Insel produzieren. Die Höhenlage der uralten Weinberge, das atlantische Klima und die Vulkangesteinsböden tragen zu der ungeheuren empfundenen Frische und Mineralität dieses Rotweins bei.

Jahrgang 2023 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die Vulkanböden Nordteneriffas prägen auch 2023 einen frischen, mineralisch geprägten Rotwein mit klarer Frucht, lebendiger Säure und blumiger Aromatik – leicht, tief und animierend zugleich, ganz im puristischen Stil von Envínate.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Negramoll, Listán Negro und etwas weißer Listán Blanco, aus dem Jahrgang 2023, Teneriffa, trocken.

Im minimal-invasiven Stil des Hauses vinifiziert: Handlese von uralten Höhenreben, Spontangärung mit Wildhefen, schonender Ausbau – für maximale Frische und Herkunftstreue.

Im Glas

Er begeistert spontan mit seinem sehr blumigen Bukett und Noten von gerade geernteten roten Früchten. Lakritze, Anklänge von weißem Pfeffer und Teer ergänzen das Geschmacksbild. Die Höhenlage, das atlantische Klima und die Vulkanböden schenken ungeheure Frische und Mineralität bei jedem Schluck. Balsamischer, langer Nachhall mit Grip, Länge und Klasse – und einem Verlangen nach dem nächsten Schluck.

Blumig, frisch und mineralisch – balsamischer, langer Nachhall mit Grip, Länge und Klasse.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Santa Úrsula (Nordhang, Kanaren, Spanien); Höhenlagen, Vulkangesteinsböden; uralte Reben
Klassifikation: Rotwein (Field Blend), Teneriffa; Negramoll, Listán Negro, etwas Listán Blanco (trocken)
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit Wildhefen, schonender minimal-invasiver Ausbau; organischer Anbau

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Schaumweine

Markus Schneider Kaitui Sparkling 2023 Brut

Der berühmte Kaitui, diesmal mit Bläschen: das ist der Markus Schneider Kaitui Sparkling 2023 Brut. Reiner Sauvignon Blanc aus der Pfalz, nach der zweiten Gärung nur wenige Wochen auf der Hefe. So bleiben Frucht, Exotik und Leichtigkeit im Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb, frische Perlage. Im Duft Maracuja, Stachelbeere und frische Kräuter. Im Mund leicht und knackig, mit feinen Bläschen und einem saftigen, trockenen Ende.

Mach was draus

Ein unkomplizierter Aperitif. Dazu passen Fingerfood, Salate, Ziegenkäse, Sushi oder frisches Obst. Eine schöne Alternative zu Prosecco, wenn es mal aromatischer sein darf. Serviere ihn gut gekühlt bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Kaitui Sparkling ist Sommer pur. Wer Sauvignon Blanc liebt, wird ihn lieben.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Er ist als Brut ausgebaut, also trocken – die Frucht wirkt trotzdem saftig.

Was ist Kaitui? So heißt der Sauvignon Blanc von Markus Schneider. Er gehört zu den bekanntesten Weinen des Weinguts. Hier gibt es ihn als Schaumwein.

Warum so kurz auf der Hefe? Damit die Aromen der Rebsorte frisch bleiben. Lange Hefereife würde Brioche-Noten bringen – hier geht es um Frucht.

Wer steht dahinter? Markus Schneider aus Ellerstadt in der Pfalz, einer der bekanntesten Winzer der Region.

100 % Sauvignon Blanc · Pfalz, Ellerstadt · Jahrgang 2023 · zweite Gärung, nur wenige Wochen Hefekontakt · Brut · Weingut Markus Schneider, Ellerstadt · Stand: Oktober 2026

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Weine

Winning Achtmorgen Pinot Noir GG 2018

Rotwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Spätburgunder (Großes Gewächs)

Spätburgunder (Pinot Noir) Ruppertsberg Achtmorgen VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Ruppertsberger Reiterpfad Sandstein & Kalk burgundische Dichtpflanzung (2009) trocken · 2018

Der von Winning Ruppertsberg Achtmorgen Pinot Noir GG 2018 ist das erste Große Gewächs vom Spätburgunder des Guts. Aus dem Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg entsteht ein ätherischer, nobler und eleganter Pinot – ein Pinot Grand Cru.


Ruppertsberg Achtmorgen – erstes Pinot-Noir-GG

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen fassvinifizierten Rieslingen baut von Winning auch Spätburgunder konsequent burgundisch aus – der Achtmorgen ist das erste Große Gewächs vom Pinot Noir.

Die Parzelle „An den Achtmorgen" ist ein Herzstück des Reiterpfads in Ruppertsberg. Mit der Dichtpflanzung burgundischer Pinot-Varietäten, bereits 2009 angelegt, bildet sie das Herzstück der Pinot Noirs des Guts. Sandstein und Kalk im Boden und die geschützte Lage am Fuß der Haardt machen diese Lage herausragend für Pinot Noir – seit 2018 auch offiziell als Großes Gewächs klassifiziert.

Jahrgang 2018 – Pfalz

2018 war in der Pfalz ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die geschützte, sandig-kalkige Lage am Fuß der Haardt und der burgundische Ausbau bewahrten dennoch Eleganz, Frische und fein gewobene Tannine – Reife und Finesse im Gleichgewicht. Nach einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein in einer schönen, zugänglichen Phase.

Ausbau

Trockener Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs aus der Parzelle „An den Achtmorgen" (Ruppertsberger Reiterpfad), Jahrgang 2018; 100 % Spätburgunder von Sandstein und Kalk, aus burgundischer Dichtpflanzung.

Der Wein wird im burgundischen Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Eleganz, ätherische Feinheit und fein gewobene Tannine ausgerichtet. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Der Wein zeigt helles Rubinrot mit leicht violetten Reflexen. Ätherisch, nobel und elegant, mit Aromen von Pflaume und eingelegten Kirschen in der Nase, setzt er sich am Gaumen aristokratisch und ätherisch schwebend fort und wird von fein gewobenen Tanninen und Kirschenaromatik zu großer Länge getragen. Pinot Grand Cru.

Ätherisch, nobel und elegant – Pflaume und eingelegte Kirschen, am Gaumen aristokratisch und schwebend, von fein gewobenen Tanninen und Kirscharomatik zu großer Länge getragen.

Ein eleganter, langlebiger Pinot in schöner Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: „An den Achtmorgen", Ruppertsberger Reiterpfad (VDP.Große Lage), Ruppertsberg, Pfalz; Sandstein und Kalk, geschützte Lage am Fuß der Haardt; burgundische Dichtpflanzung (2009)
Klassifikation: Spätburgunder, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: burgundischer Ausbau im Stil des Guts; Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Volnay Le Ronceret 1er Cru 2023

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Volnay Premier Cru 0,21 ha Parzelle Pflanzung 1980 50 % Ganztrauben 18 Monate Pièce ca. 20 % neues Holz Erster Jahrgang Pierre Vincent

Domaine Pierre Vincent Volnay 1er Cru Le Ronceret 2023 ist der erste Rotwein, den Pierre Vincent unter eigenem Namen abgefüllt hat. Der Önologe leitete von 2006 bis 2016 die Technik der Domaine de la Vougeraie und führte anschließend bis Ende 2024 die Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. Im Juli 2023 übernahm er mit zwei Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses – wenige Wochen vor der Lese. Aus einem Fünftel Hektar alter Reben unterhalb von Champans entsteht hier ein Volnay mit festem Gerüst und dunkler Frucht.


Le Ronceret: Steinboden am Fuß von Champans

Le Ronceret liegt am östlichen Rand des geschlossenen Premier-Cru-Gürtels von Volnay, im unteren Hangbereich auf rund 245 Metern. Hangaufwärts schließt direkt Champans an, einer der renommiertesten Crus des Dorfes, in der Nachbarschaft liegen Les Caillerets und Carelle sous la Chapelle. Unterhalb beginnen die Village-Lagen. Der Climat umfasst den Lieu-dit Le Ronceret mit etwa 1,9 Hektar sowie den als Premier Cru klassifizierten Teil von Les Aussy mit weiteren 1,7 Hektar, dessen Weine ebenfalls als Le Ronceret etikettiert werden dürfen.

Der Name geht auf ronces zurück, Brombeerranken: Die Fläche war früher mit Gestrüpp überwachsen und musste gerodet werden, bevor Reben gepflanzt werden konnten. Im unteren Hang von Volnay steht bathonischer Kalk an, steinig und durch Eisenoxide rötlich gefärbt. Die Parzelle der Domaine misst exakt 0,2073 Hektar, ist nach Südosten ausgerichtet und wurde 1980 gepflanzt. Der Boden ist ein sehr steiniger Ton-Kalk mit wenig Feinerde – die Wurzeln müssen tief in den Fels, das Wachstum bleibt gebremst. Die Rebzeilen werden bearbeitet und danach begrünt, gelesen wird von Hand mit systematischer Selektion.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Nach einem milden Winter trieben die Reben verspätet aus: In frühen Lagen zeigte Pinot Noir am 12. April die ersten grünen Spitzen. Die Verzögerung schützte vor den wenigen Frostnächten des unbeständigen Frühjahrs. Ab Anfang Mai folgten die phänologischen Stadien in hohem Tempo aufeinander. Der Frühsommer brachte Gewitter, Hitzespitzen und hohe Luftfeuchtigkeit. Hagel am 11. und 15. Juli traf die Côte de Beaune nur punktuell, unter anderem bei Meursault. Das Wasserdefizit aus 2022 hielt an, doch Gewitterschauer im August sicherten den Ertrag.

Ab dem 25. August lag die Region unter einer Hitzewelle mit über 35 °C, die bis Ende der ersten Septemberwoche anhielt. Die Lese der Stillweine begann Anfang September, ein Schauer am 13. September ließ die Beeren noch einmal anschwellen, gegen den 25. September war die Côte de Beaune abgeschlossen. Mengenmäßig brachte 2023 die erste reichliche Ernte seit Jahren. Pinot Noir reagierte empfindlich auf die Hitze – die Qualität hing an Ertragsbegrenzung, Lesezeitpunkt und strenger Sortierung. Vincents Weinbergsbesuche im Sommer 2023 fielen genau in diese Phase.

Halb Ganztraube, 18 Monate im Pièce

Die Hälfte der Trauben kam mit Stielen in den Tank. Vincent legt Ganztrauben und entrappte Beeren in Schichten übereinander und entscheidet den Anteil erst am Sortiertisch. Nach einer Kaltmazeration beginnt die Gärung spontan, die Maische bleibt insgesamt rund 15 Tage im Tank. Extrahiert wird überwiegend durch Umpumpen, Unterstoßen setzt er nur sparsam ein.

Der Ausbau läuft 18 Monate in 228-Liter-Pièces, rund ein Fünftel davon neu, also über zwei Winter im Keller. Die Kellerei liegt direkt an der Velle. Die hohe Luftfeuchtigkeit reduziert den Schwund im Fass und damit das Auffüllen. Vor der Abfüllung wird der Wein in Edelstahltanks umgezogen, damit sich die Fässer zu einer Cuvée verbinden. Vincent wurde 2010 und 2014 bei der International Wine Challenge als bester Rotweinmacher ausgezeichnet.

Im Glas: Volnay mit Kalkgerüst

Ein Fünftel Hektar, gepflanzt 1980, zur Hälfte mit Stielen vergoren – Pierre Vincents erster Volnay unter eigenem Namen.

Mittleres Rubin. Die warme Endphase des Jahres bringt reife Sauerkirsche und dunkle Beeren, die Stiele fügen getrocknete Blüten, Würze und einen kühlen, kräuterigen Zug hinzu. Am Gaumen mittelgewichtig, das Tannin feinkörnig und deutlich spürbar – der steinige Unterboden prägt diesen Ronceret straffer und dichter als die Volnay-Lagen am oberen Hang. Das neue Holz tritt hinter die Frucht zurück, der Abgang bleibt trocken und mineralisch. In der Jugend verschlossen, mit Luft öffnend.

Am Tisch: Taube, Ente, gereifter Käse

Die Struktur verlangt nach Gerichten mit Röstaromen und Jus: gebratene Taube mit Rotweinjus, Entenbrust mit Kirschen, Kalbsnierenbraten oder Rehrücken mit Pilzen. Zum Käse passen Comté mit langer Reifung oder Cîteaux. In den ersten Jahren eine Stunde vorher dekantieren, Serviertemperatur 15–16 °C, großes Burgunderglas.


Produzent Domaine Pierre Vincent, Auxey-Duresses

Rebsorte Pinot Noir

Lage Le Ronceret, Volnay; sehr steiniger Ton-Kalk über bathonischem Kalk, Südost-Exposition, ca. 245 m

Klassifikation Volnay Premier Cru AOC

Jahrgang 2023

Vinifikation 50 % Ganztrauben, Kaltmazeration, ca. 15 Tage Maischestandzeit, Handlese mit Selektion

Ausbau 18 Monate Pièces (228 l, ca. 20 % neu), anschließend Edelstahltank bis zur Abfüllung

Trinkreife 2027–2038

Rebenalter Pflanzung 1980

Parzellengröße 0,2073 ha

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Länder/Regionen

Casale Vecchio Montepulciano d'Abruzzo

Rotwein · Montepulciano · Abruzzen · Italien

Casale Vecchio Montepulciano d'Abruzzo ist ein trockener Rotwein der Fantini Group aus den Abruzzen. Reinsortiger Montepulciano, der rubinrot im Glas glänzt – mit einem duftenden Bukett nach Lakritze, Blumen und Pflaume, vollem Körper und mildem, lang anhaltendem Abgang.


Abruzzen

Fantini by Farnese mit Sitz in Ortona (Abruzzen) zählt zu den bekanntesten Erzeugern Süditaliens. Die Trauben für den Casale Vecchio stammen aus Küstenlagen im Norden der Abruzzen auf Kalk-Ton-Böden; geringe Erträge sorgen für Konzentration.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Montepulciano d'Abruzzo. Nach mehrtägiger Maischegärung erfolgt die malolaktische Gärung im Holz; anschließend reift der Wein rund sechs Monate in amerikanischen Barriques, was ihm Tiefe und seine weiche Art verleiht.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase ein intensives Bukett aus Lakritze, Pflaume und blumigen Noten, dazu Amaretto, Marzipan und süße Gewürze. Am Gaumen vollmundig und warm, weich und ausgewogen, mit feinen Tanninen und langem, mildem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein kraftvoller, zugänglicher Rotwein zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: kräftige Pastagerichte, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Käse.


Lage: Abruzzen (Italien)
Klassifikation: Montepulciano d'Abruzzo DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: ~6 Monate in amerikanischen Barriques

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Whisky

Springbank Local Barley 10 Jahre 51,60 % Release 2022

Spirituose · Single Malt Whisky · Campbeltown · Schottland

Springbank Local Barley 10 Jahre (Release 2022) ist eine limitierte Abfüllung der Springbank-Destillerie (J & A Mitchell & Co) aus Campbeltown. Aus lokal angebauter Gerste der Kintyre-Halbinsel – ein klassischer, leicht rauchiger Springbank mit cremiger Frucht. Auf 15.000 Flaschen limitiert.


Herkunft

Springbank in Campbeltown ist die älteste unabhängige, familiengeführte Destillerie Schottlands (1828, J & A Mitchell & Co) und führt den gesamten Herstellungsprozess vor Ort durch. Die Local-Barley-Reihe setzt auf Gerste, die nur wenige Meilen von der Destillerie auf der Kintyre-Halbinsel wächst – „grain to glass". Für die 2022er-Abfüllung wuchs die Gerste der Sorte Belgravia auf der Glencraigs Farm bei Campbeltown.

Destillation und Reifung

Springbank wird zweieinhalbfach destilliert und ist leicht getorft – maritim und ölig im Charakter. Diese Local-Barley-Abfüllung reifte 10 Jahre überwiegend in Ex-Bourbon-Fässern, wurde nicht kühlgefiltert und ohne Farbstoff abgefüllt. Auflage: 15.000 Flaschen.

Im Glas

Sehr helles Gold. In der Nase Vanille, Vanillepudding und Keksteig, dazu Getreide- und Malznoten, Zitrus und ein erdiger Rauchhauch. Am Gaumen ölig und cremig, mit Vanille, Biskuit, Zitrus und feinem Torfrauch. Maritimer, typischer Springbank-Charakter mit langem Abgang.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Ein gesuchter, in Fassstärke abgefüllter Springbank für Liebhaber und Sammler – ideal als Digestif.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Campbeltown (Schottland); Destillerie Springbank
Art: Single Malt Whisky – Springbank Local Barley (zweieinhalbfach destilliert, leicht getorft); Release 2022
Gerste: Belgravia, Glencraigs Farm (Kintyre-Halbinsel)
Reifung: 10 Jahre, überwiegend Ex-Bourbon-Fässer; nicht kühlgefiltert, ohne Farbstoff; 15.000 Flaschen

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Rebsorten

Knab Endinger Engelsberg Chardonnay Alte Reben Spätlese trocken

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Chardonnay Alte Reben Spätlese trocken stammt aus einem über 30 Jahre alten Chardonnay-Weinberg. Er zeigt eine präzise Fruchtaromatik und florale Noten mit viel Frische und Klarheit am Gaumen.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss; die über 30 Jahre alten Reben liefern besonders präzise, ausdrucksstarke Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay von alten Reben, in der Prädikatsstufe Spätlese trocken. Der Ausbau bewahrt die präzise Fruchtaromatik, die floralen Noten und die klare, frische Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase präzise Frucht und florale Noten. Am Gaumen frisch und klar, mit fein gezeichneter Frucht, animierender Säure und einem präzisen, saftigen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: edlem Fisch, Geflügel, Kalb, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Alte Reben, Spätlese trocken – 100 % Chardonnay
Ausbau: alte Reben (30+ Jahre); frische- und präzisionsbetont (Vulkangestein, Löss)

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