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30. August 2010

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Frankreich

Chateau Mazeris Canon Fronsac 1998

Chateau Mazeris Canon Fronsac aus dem Jahre 1998.

 

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Spanien

Gran Dominio Crianza Rioja

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Crianza · Spanien

Bodegas LAN Gran Dominio Crianza ist ein hervorragender Rotwein aus der Rioja, hauptsächlich aus Tempranillo, verfeinert mit einem kleinen Anteil Garnacha. Ein voller, kräftiger Wein mit reichem Bouquet. Im Glas Cassis, Kirsche und ein Hauch Vanille.


Rioja

Bodegas LAN ist ein renommiertes Weingut in der Rioja im Norden Spaniens. Das ausgewogene Klima und die kalk- und tonhaltigen Böden bringen ausdrucksstarke Tempranillo-Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Tempranillo, verfeinert mit einem kleinen Anteil Garnacha. Als Crianza reift der Wein zwölf Monate in amerikanischen Eichenholzfässern und anschließend fünfzehn Monate in der Flasche, was ihm Fülle, Kraft und ein reiches Bouquet verleiht.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase eine verführerische Mischung aus schwarzen Johannisbeeren, Kirschen und einem Hauch Vanille. Am Gaumen fruchtig und kräftig, kraftvoll und zugleich trinkreif. Der Abgang ist von milden Tanninen geprägt.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Rioja (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Crianza
Ausbau: Tempranillo mit Garnacha, 12 Monate amerikanische Eiche, 15 Monate Flasche

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Schaumweine

Gosset Champagner Grand Rosé brut

Mit dem Gosset Grand Rosé Brut zeigt das älteste Weinhaus der Champagne seine rosa Seite. Chardonnay macht gut die Hälfte aus, den Rest stellt Pinot Noir. Ein kleiner Teil davon kommt als stiller Roter aus Ambonnay und Bouzy hinzu und sorgt für Farbe und Frucht. Einen biologischen Säureabbau gibt es, wie bei allen Gosset-Champagnern, nicht.

Im Glas

Lachsrosa, kirschrot schimmernd, mit feinen Perlen. In der Nase Walderdbeere, Erdbeere, Zitrus und eine Spur Himbeere. Am Gaumen Limette und reife Beeren, Frucht und Spannung halten sich die Waage, darunter liegt feine Mineralität. Im Finale frisch, mit einem angenehm herben Hauch.

Mach was draus

Zum Anstoßen, aber auch zu Hummer, Garnelen, Wildlachs, Taramasalata, Kalb vom Grill oder Geflügel. Zum Dessert passen Erdbeeren, Himbeeren oder eine Beerentarte. Serviere ihn gut gekühlt bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Grand Rosé hat Frucht und Rückgrat. Zu Erdbeeren im Sommer einfach unschlagbar.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Der Chardonnay kommt aus Avize, Chouilly und weiteren Orten an der Côte des Blancs, den Pinot Noir Dörfer der Montagne wie Bouzy, Ambonnay, Villers-Marmery und Verzenay. Die meisten Lagen sind Premier oder Grand Cru.

Wie wird er gemacht? Als Rosé d’Assemblage: Dem weißen Grundwein werden etwa 7 bis 9 Prozent stiller Rotwein zugesetzt, dazu Reserveweine. Holz und Malo bleiben außen vor. Er reift wenigstens drei Jahre, danach folgt ein halbes Jahr Ruhe ab dem Degorgieren.

Wie trocken ist er? Brut, mit 9 g/l Restzucker – trocken, aber mit runder Frucht.

Chardonnay gut 50 %, Pinot Noir, davon als Rotwein 7–9 % (Ambonnay, Bouzy) · Avize, Chouilly, Bouzy, Ambonnay, Villers-Marmery, Verzenay · meist Premier/Grand Cru · Rosé d’Assemblage · kein Malo · kein Holz · Kellerreife mind. 3 Jahre · ½ Jahr Ruhe nach Degorgement · Brut, 9 g/l · Champagne Gosset, Épernay · Stand: Oktober 2026

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Portugal

Niepoort Redoma branco 2023

Wein · Weißwein · Douro · Portugal

Niepoort Redoma Branco 2023 ist ein eleganter Douro-Weißwein von alten Reben am rechten Ufer des Douro-Flusses. Die Glimmerschieferböden in Höhen von 400 bis 600 Metern verleihen ihm viel Mineralität, Eleganz und eine exemplarische Frische.


Douro

Die Trauben stammen von alten Reben am rechten Ufer des Douro in Höhen von 400 bis 600 Metern. Die Glimmerschieferböden prägen den Wein mit ausgeprägter Mineralität und Frische. Niepoort zählt zu den prägenden Häusern der Region und gehört mit Redoma zu ihren Klassikern.

Rebsorten und Ausbau

Feldblend aus Rabigato, Viosinho, Códega do Larinho, Gouveio und Donzelinho. Das Zusammenspiel der autochthonen Sorten ergibt einen vielschichtigen, mineralisch geprägten Weißwein. Der Ausbau bewahrt Frische und Eleganz. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, helle Steinfrucht, weiße Blüten und klare mineralische Noten. Am Gaumen elegant und präzise, mit feiner Frische, schönem Schmelz, salziger Mineralität und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: D.O.C. Douro, rechtes Ufer (400–600 m) (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus Rabigato, Viosinho, Códega do Larinho, Gouveio & Donzelinho (alte Reben), trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbewahrender Ausbau auf Glimmerschiefer
Jahrgang: 2023

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Weine

Domaine Saint-Lannes rosé

Dieser vollmundige Rosé wurde aus sonnengereiften Trauben der Rebsorten Merlot und Cabernet Sauvignon gekeltert. Er duftet nach Sommer und roten Früchten wie Himbeere und Kirsche.

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Feinkost

Raguso Linguine al Tartufo

Feinkost · Pasta · Italien

Raguso Linguine al Tartufo sind Linguine, verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Linguine ähneln Spaghetti, sind jedoch flacher und breiter – ihre flache Oberfläche lässt Saucen besonders gut haften.


Herkunft / Italien

Linguine – italienisch für „kleine Zungen" – stammen ursprünglich aus Ligurien. Sie eignen sich besonders für Saucen auf Öl- oder Fischbasis wie Pesto, Linguine alle vongole (mit Venusmuscheln) oder Meeresfrüchtesaucen. Hier von der Pasta-Manufaktur Raguso.

Zutaten und Herstellung

Gefertigt aus Hartweizengrieß und verfeinert mit edlem schwarzem Trüffel. Die flache Linguine-Form sorgt für gute Sauce-Haftung; der Trüffel gibt der Pasta ihr charakteristisch erdig-aromatisches Profil.

Geschmack

Angenehm bissfest, mit dem nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens und der intensiven, erdigen Würze des schwarzen Trüffels.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen, dann kurz schwenken.

Einfach und exquisit: mit feinem Olivenöl, Salz, Pfeffer und Parmesan abschmecken – so kommt der Trüffel am besten zur Geltung.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Linguine al Tartufo – Linguine mit schwarzem Trüffel
Zutaten: Hartweizengrieß, schwarzer Trüffel (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 08.05.2027

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Rebsorten

Angerville Meursault Santenots 1er Cru 2020

Weißwein · Meursault 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault 1er Cru Côte de Beaune 2020 Santenots · Reben seit 1905

Der Meursault Santenots 1er Cru 2020 der Domaine Marquis d'Angerville ist eine absolute Rarität: ein Chardonnay aus einer der berühmtesten Rotweinlagen der Côte de Beaune, der die Mineralität dieses Terroirs in gespannter, salziger Form einfängt – fernab des buttrigen Meursault-Klischees.


Santenots – der „Volnayste" unter den Meursault-Lagen

Santenots liegt nördlich des Dorfes Meursault, an der Grenze zu Volnay. Der mergelige, sehr kalk- und eisenhaltige Boden eignet sich so gut für Pinot Noir, dass die meisten Weine hier als Volnay-Santenots gefüllt werden. Je nach Rebsorte darf der Climat den Namen Volnay (Pinot Noir) oder Meursault (Chardonnay) tragen.

Die Domaine Marquis d'Angerville besitzt hier eine rund 1,05 Hektar große Parzelle, die Sem d'Angerville bereits 1905 mit Chardonnay bestockte, um einen weißen Premier Cru zu erzeugen. Südost-Ausrichtung, moderate Hangneigung und alte Reben liefern die Grundlage für diesen außergewöhnlichen Weißwein.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 war ein warmer, trockener und sonnenreicher Jahrgang im Burgund mit früher Lese und naturgemäß geringen Erträgen. Das brachte reife, konzentrierte Trauben.

In den besten weißen Lagen bewahrten Säurespannung und Frische die Balance – Eigenschaften, die bei diesem mineralisch geprägten Santenots besonders gut zur Geltung kommen.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2020.

Vinifizierung und Ausbau erfolgen im Fass, bewusst ohne übermäßiges Bâtonnage – ein zurückhaltender Ausbau, der dem Wein zusätzliche Energie und Spannung verleiht, statt ihn mit Holz zu überlagern.

Im Glas

Das Bouquet zeigt Birne, Zitruszeste, Haselnuss und einen Hauch Honigwabe, dazu feine florale Noten und einen Anklang von Feuerstein. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, präzise und animiert von einer vibrierenden Säure, mit kreidiger Struktur und salzigem, langem Finale.

Mineralisch, salzig und energiegeladen – ein Meursault fernab des buttrigen Klischees.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre hervorragend lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Hummer und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce oder Kalb. Ein großer Weißwein für die festliche Küche.


Lage: Meursault „Santenots" (Côte de Beaune); mergeliger, kalk- und eisenhaltiger Boden, Reben seit 1905
Klassifikation: Meursault 1er Cru
Ausbau: Chardonnay; Fassausbau ohne übermäßiges Bâtonnage · Handarbeit im Weinberg

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Chateauneuf-du-Pape Arioso 2014

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

100 % Grenache Lieu-dit Pignan Rotem & Mounir Saouma Pflanzung 1930er-Jahre Ganztraubengärung 36 Monate auf der Feinhefe 2014

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Arioso 2014 ist ein reinsortiger Grenache aus dem Lieu-dit Pignan, von Reben aus den 1930er-Jahren. Mit ganzen Trauben vergoren und drei Jahre ohne Abstich auf der Feinhefe gereift – in einem kühlen, schwierigen Jahrgang, der dem Wein eine für Châteauneuf ungewöhnlich schlanke, transparente Gestalt gibt.


Arioso – alte Grenache aus Pignan

Rotem und Mounir Saouma haben ihren Ruf mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune aufgebaut. Ihr Einstieg in Châteauneuf-du-Pape war eine kleine Parzelle im Lieu-dit Pignan, unmittelbar neben den Lagen von Château Rayas. Dort steht reiner Grenache aus den 1930er-Jahren, der von Natur aus nur winzige Erträge bringt – das Ausgangsmaterial des Arioso.

Pignan liegt im Nordosten der Appellation, mit Blick auf den Mont Ventoux, und hat mit dem gängigen Bild von Châteauneuf wenig gemein. Statt großer galets roulés prägen Sand und Stein den Boden. Sand speichert kaum Wärme, entwässert schnell und hält den Wuchs knapp; der Grenache reift darauf langsamer und bringt hellere Frucht und feinkörnigere Gerbstoffe hervor als auf den warmen Kieselböden im Zentrum der Appellation.

Das Rebalter verstärkt diesen Effekt. Achtzigjährige Stöcke setzen von sich aus wenig Trauben an, wurzeln tief und reifen gleichmäßig – die Konzentration entsteht im Weinberg, nicht durch Extraktion im Keller.

Jahrgang 2014 – Châteauneuf-du-Pape

2014 war in der südlichen Rhône das Gegenteil eines typischen Mittelmeerjahres. Auf einen milden, feuchten Winter folgte ein früher Austrieb und ein warmes Frühjahr; dann schlug das Wetter um. Juli und August blieben kühl und regnerisch, die Reife verlief schleppend, und der Fäulnisdruck stieg. Grenache mit seinen kompakten Trauben und dünnen Schalen traf das härter als Syrah oder Mourvèdre.

Im September brachten Unwetter weiteren Regen in die Lese; wer Qualität wollte, musste scharf selektieren und Partien zurücklassen. Das Ergebnis sind leichtere, frischere Weine mit moderatem Alkohol und klarer Säure – ein klassisches Profil, das sich deutlich von den warmen Nachbarjahrgängen abhebt. Auf dem Sand von Pignan, der ohnehin auf Finesse statt Wucht ausgelegt ist, passt ein solches Jahr zum Charakter der Lage.

Ganztraubengärung und drei Jahre auf der Feinhefe

Reinsortiger Grenache, Jahrgang 2014. Die Trauben gehen samt Stielen in die Gärung, nach rund elf Tagen kühler Mazeration; Mounir Saouma wendet die Ganztraubengärung nach eigener Aussage nur beim alten Grenache von Châteauneuf an. Die Stiele liefern Struktur und eine würzige Frische – in einem kühlen Jahr ein Beitrag zur Kontur, nicht zur Härte.

Danach liegt der Wein rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 Litern, ohne Abstich und ohne Schwefel bis kurz vor der Füllung. Die Hefe zehrt den eindringenden Sauerstoff auf und polstert über ihre Mannoproteine die Textur. Das gebrauchte Holz dieser Größe steuert kaum Aroma bei – die seidige Geschmeidigkeit kommt aus der Zeit auf der Hefe.

Im Glas

Hellrubin mit deutlichem Ziegelrand – mehr Transparenz, als man von Châteauneuf erwartet. In der Nase Himbeere, rote Johannisbeere, Süßholz und Lakritz, dazu getrocknete Kräuter, Rosenblätter und ein steiniger Ton.

Am Gaumen schlank, seidig und fein gezeichnet, mit zarten Gerbstoffen und einer Säure, die den kühlen Jahrgang verrät. Die Textur aus der langen Hefezeit trägt den Wein, ohne ihn schwer zu machen. Der Abgang ist würzig, salzig und lang.

Ein kühles Jahr auf Sand, dazu drei Jahre Hefe statt neuem Holz: Châteauneuf in seiner leichtesten Form.

Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren; ein Depot ist nach dieser Zeit normal. Bei 16–18 °C servieren. Jetzt in einer schönen Trinkphase, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu Trüffelgerichten und gereiftem Käse. Das schlanke Profil des Jahrgangs empfiehlt ihn besonders für feinere Gerichte: Taube, Perlhuhn, Kalb mit Morcheln, Pilzrisotto.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte 100 % Grenache
Lage Lieu-dit Pignan, Châteauneuf-du-Pape · sandig-steinige Böden · Nachbarlage von Château Rayas
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape · trocken
Jahrgang 2014
Vinifikation Ganztraubengärung mit Stielen · rund 11 Tage kühle Mazeration · ohne Abstich · Schwefelgabe erst kurz vor der Füllung
Ausbau rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 l
Rebenalter Pflanzung in den 1930er-Jahren
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

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