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Weine

Weingut Keth Aufspiel weiß BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weingut Keth Aufspiel weiß ist eine leichte, biozertifizierte Cuvée, die Frische, Frucht und feine Struktur harmonisch verbindet. Hell und einladend im Glas, am Gaumen unkompliziert, frisch und geradlinig – eine zugängliche Cuvée, die Leichtigkeit und Trinkfluss in den Mittelpunkt stellt.


Rheinhessen

Das Weingut Matthias Keth liegt in Rheinhessen und arbeitet biozertifiziert (DE-ÖKO-022). Der „Aufspiel" steht für die zugängliche, trinkfreudige Seite des Guts – eine Cuvée für unkomplizierten Genuss.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Der Weißburgunder bringt typische Eleganz und saftige Apfelfrucht mit zarten Birnennoten, der Chardonnay Substanz und Schmelz mit gelbem Steinobst und Zitruszeste, der Sauvignon Blanc die aromatische Spitze mit Stachelbeere, Holunderblüte und knackiger Säure. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Hell und einladend. In der Nase saftige Apfelfrucht, zarte Birne, gelbes Steinobst und ein feiner Duft nach Stachelbeere und Holunderblüte. Am Gaumen frisch, geradlinig und trocken, mit toller Frucht, weicher Textur und knackiger, spannungsreicher Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ideal für die ersten Sonnenstrahlen oder zur leichten Küche.

Passt zu: Salaten, Fisch, Geflügel, Antipasti und leichten Sommergerichten – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Weingut Matthias Keth
Klassifikation: Weißwein – Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay & Sauvignon Blanc, trocken
Ausbau: leicht, frisch und fruchtbetont

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Weine

Galon roble 4 meses tinto

Rotwein · DO Toro · Roble

100 % Tinta de Toro DO Toro · Kastilien-León Reben über 20 Jahre steinige Sandböden Malo bei 26 °C im Fass 4 Monate französische Eiche

Galón Roble ist der jüngere Toro aus dem Galón-Sortiment: 100 % Tinta de Toro von über 20 Jahre alten Reben, malolaktische Gärung im Fass und nur vier Monate in französischer Eiche. Fruchtbetont und würzig, mit dunkler Frucht und einer dezenten Holznote – ein Toro für den Alltag, jung zugänglich.


Roble – der kurze Weg durchs Holz

Spanische Rotweine werden oft nach ihrer Reifezeit eingeteilt. Ein Crianza muss in Toro mindestens zwei Jahre reifen, davon mindestens sechs Monate im Fass. Roble – wörtlich „Eiche" – ist die Bezeichnung für Weine, die kürzer mit Holz in Berührung kamen, meist wenige Monate. Das Ziel ist ein anderes: nicht Tiefe durch lange Reife, sondern Frucht mit etwas Struktur. Der Galón Roble steht damit neben dem Galón Crianza desselben Hauses – dieselbe Rebsorte, dieselbe Herkunft, aber ein jüngerer, offenerer Stil.

Die DO Toro liegt am Duero in der Provinz Zamora, auf einer Hochebene um 700 Meter. Das Klima ist kontinental, mit atlantischem Einfluss aus dem Westen: heiße Tage, kühle Nächte, wenig Regen. Die Böden sind steinig, sandig und nährstoffarm. Sie halten die Erträge gering, und die großen Temperaturunterschiede lassen die Trauben reifen, ohne dass sie ihre Säure verlieren.

Die Rebsorte ist Tinta de Toro, der lokale Klon des Tempranillo – mit kleineren, dickschaligeren Beeren als in der Rioja und entsprechend mehr Farbe und Gerbstoff. Die Reben für den Roble sind über 20 Jahre alt; jünger als beim Crianza, was eine offenere, fruchtigere Art unterstützt.

Handlese, Malo im Fass, vier Monate Holz

Der Wein besteht zu 100 % aus Tinta de Toro. Gelesen wird von Hand im Oktober, in kleinen 15-kg-Kisten, damit die Trauben unversehrt in den Keller kommen.

Die malolaktische Gärung läuft bei konstant 26 °C im Fass. Dabei wird die kantige Apfelsäure in weichere Milchsäure umgewandelt, und Wein und Holz verbinden sich früh – das gibt dem Roble trotz kurzer Fasszeit eine runde Struktur. Anschließend reift er vier Monate in französischer Eiche, gerade genug, um die kräftigen Gerbstoffe der Tinta de Toro abzurunden, ohne die Frucht zu überdecken. Vor der Füllung wird nur leicht filtriert.

Im Glas

Kräftiges Purpurrot. In der Nase dunkle Frucht, Brombeere und Kirsche, dazu eine dezente Holznote, die die Frucht einbindet statt sie zu überlagern. Am Gaumen würzig und ungezähmt, mit authentischer, dunkler Frucht und festen, aber runden Gerbstoffen. Der Abgang ist lang.

Vier Monate Holz statt zwei Jahre Reife: Toro, bei dem die Frucht vorn steht.

Bei 16–17 °C servieren, eine kurze Belüftung im Glas genügt. Jung trinken.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Tapas, Schmorgerichte und mittelkräftiger Käse. Ebenso zu Burgern, Chorizo, Albóndigas und Pizza – ein unkomplizierter Begleiter für kräftige Alltagsküche.


Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage DO Toro, Kastilien-León · steinige, sandige, nährstoffarme Böden
Klassifikation DO Toro · Roble · trocken
Vinifikation Handlese im Oktober in 15-kg-Kisten · malolaktische Gärung bei 26 °C im Fass
Ausbau 4 Monate in französischer Eiche · leicht filtriert
Trinkempfehlung jung trinken
Rebenalter über 20 Jahre

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Spirituosen

Herz Dame Kreuzritter Premium Likör aus Früchten

Spirituose · Fruchtlikör · Niedersachsen · Deutschland

Kreuzritter Herz Dame ist ein Premium-Fruchtlikör aus Brombeeren, Holunderbeeren und Schlehen, ergänzt um den Geist von Himbeere und Zwetschge. Etwas Zitronensaft und ein Hauch echter Minze sorgen für Frische, Auszüge der Galgant-Wurzel für geschmackliche Kraft.


Herkunft / Mühlen

Die Kreuzritter GmbH & Co. KG wurde Ende 2004 im niedersächsischen Mühlen gegründet – als Gemeinschaftsprojekt eines Mediziners, eines Ernährungswissenschaftlers und eines Spirituosenexperten. Das Haus stellt klassische deutsche Spirituosen auf hohem Niveau her und verwendet ausschließlich natürliche Zutaten, ohne künstliche Aromen oder Zusatzstoffe. Bei der International Wine & Spirit Competition wurde die Herz Dame mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus Brombeeren, Holunderbeeren und Schlehen, ergänzt um Himbeer- und Zwetschgengeist. Zitronensaft und Minze bringen Frische, Auszüge der Galgant-Wurzel sorgen für Tiefe und Kraft. Ausschließlich natürliche Zutaten, ohne künstliche Aromen oder Zusatzstoffe.

Im Glas

Tiefes Dunkelrot. In der Nase intensive dunkle Beerenfrucht – Brombeere, Holunder, Schlehe – mit einem frischen Hauch Minze. Am Gaumen kraftvoll fruchtig und vollmundig, mit einer feinen würzigen Galgant-Note, ausgewogener Süße und einem langen, von Zitrus und Minze frisch gehaltenen Abgang.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen – als fruchtiger Digestif.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, über Vanilleeis und Desserts, im Glas Sekt oder Prosecco sowie in fruchtigen Cocktails und Longdrinks.


Hersteller: Kreuzritter GmbH & Co. KG, Mühlen (Deutschland)
Art: Premium-Fruchtlikör (Herz Dame)
Zutaten: Brombeeren, Holunderbeeren, Schlehen, Himbeer- und Zwetschgengeist, Minze, Zitronensaft, Galgant-Wurzel
Auszeichnung: Silbermedaille International Wine & Spirit Competition (IWSC)
Füllmenge: 0,5 Liter

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2019 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2019

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2019 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2019 – Saar

2019 gilt an der Saar als herausragender Jahrgang: Ein warmer, aber ausgewogener Sommer und kühle Nächte im Herbst brachten reife, gesunde Trauben mit klarer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer lebendigen, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2019, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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Rebsorten

Maxime Crotet Vin de France Chardonnay 2025

Weißwein · Vin de France · Chardonnay

100 % Chardonnay Poligny, Jura 2025 Vin de France Reben von Anfang der 1990er ouillé ausgebaut 10 Monate französische Eiche

Der Maxime Crotet Vin de France Chardonnay 2025 stammt aus Poligny, mitten im Herzen des Juraweinbaus, von Reben, die Anfang der 1990er Jahre gepflanzt wurden. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune – der Jura ist für ihn kein Ausflug, sondern die zweite Achse seines Sortiments neben dem Burgund. Ausgebaut wird der Wein ouillé, also unter regelmäßigem Auffüllen der Fässer, nicht unter Florhefe.


Poligny – Kalkschutt unter den Felswänden des Plateaus

Poligny liegt im Zentrum des Juraweinbaus, südlich von Arbois, und gehört zur Appellation Côtes du Jura. Angebaut werden dort Chardonnay, Savagnin, Poulsard, Trousseau und Pinot Noir – die Bandbreite reicht von trockenen Weiß- und Rotweinen über Vin de Paille bis zum Vin Jaune. Die Weinbergssektoren tragen Namen wie Monts Martin, Grands Roussots und Chevraudes.

Geologisch prägend sind die Kalksteinfelsen des darüberliegenden Plateaus. Ihr Hangschutt bedeckt weite Teile der Rebflächen – abgelagert während der letzten Eiszeit vor rund 30.000 bis 15.000 Jahren. Die Böden sind entsprechend gerölldurchsetzt und schnell drainierend, darunter liegen die für den Jura typischen Mergel. Diese Kombination aus Kalkschutt an der Oberfläche und Mergel im Untergrund liefert Wasserreserve und Drainage zugleich.

Der Wein läuft als Vin de France, nicht als Côtes du Jura. Der Grund ist nicht die Qualität, sondern die Struktur: Als Négociant mit Sitz in Beaune vinifiziert Crotet die Jura-Trauben außerhalb des Appellationsgebiets, was die AOC ausschließt. Die Klassifikation sagt hier also etwas über die Logistik aus und nichts über die Herkunft der Trauben.

Jahrgang 2025 – Jura

Der Jura erlebte 2025 eine ausgesprochen frühe Ernte. Bei größeren Erzeugern begann die Lese bereits Mitte August – eine Verschiebung, die im historischen Vergleich drastisch ausfällt: Vor vierzig Jahren wurde in der Region üblicherweise zwischen dem 5. und 10. Oktober gelesen. Warme Frühjahre und heiße Sommer haben den Reifeverlauf um mehr als einen Monat nach vorn gezogen.

Gelesen wurde in Etappen nach Sorten: zuerst die Crémant-Trauben, die niedrigere Mostgewichte brauchen, dann die weißen Sorten Chardonnay und Savagnin, zuletzt Trousseau und Poulsard; abgeschlossen war die Ernte Mitte bis Ende September. Die Trauben zeigten ein gutes Zucker-Säure-Verhältnis und einen durchweg stabilen Gesundheitszustand – Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle. Belastend waren einzig Hagelschläge im Juli, die einzelne Parzellen trafen, ohne die Ernte insgesamt zu gefährden. Für Chardonnay bedeutet 2025 im Jura reife Frucht bei erhaltener Spannung.

Direktpressung, Spontangärung und ouillé-Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, Jahrgang 2025, gepflanzt Anfang der 1990er Jahre. Die Menge ist klein: Von diesem Wein entstehen jährlich rund 150 Kisten. Die Trauben werden direkt gepresst, der Most setzt sich rund zwölf Stunden im temperaturkontrollierten Tank ab, bevor die Gärung spontan im Holzfass anläuft – ohne Reinzuchthefe, ohne Enzyme.

Entscheidend für den Stil ist die Ausbauentscheidung. Im Jura stehen sich zwei Schulen gegenüber: der Ausbau sous voile, bei dem die Fässer bewusst nicht aufgefüllt werden und sich eine Florhefe bildet, und der Ausbau ouillé, bei dem regelmäßig nachgefüllt wird. Crotet arbeitet ouillé – die Fässer werden wöchentlich aufgefüllt, über zehn Monate in französischer Eiche. Das Ergebnis ist ein Chardonnay ohne die oxidative Nussigkeit, für die der Jura bekannt ist, dafür mit klarer Frucht. Bâtonnage während der Gärung hält die Feinhefe in Schwebe und baut Textur auf. Schwefel kommt ausschließlich bei der Abfüllung hinzu, in minimaler Menge.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Rand. In der Nase Zitrone, grüner Apfel und Quitte, dahinter ein feuersteiniger Ton vom Kalkschutt und ein Hefeanklang aus dem Bâtonnage. Am Gaumen straff und salzig, mit klarer Säureführung und mittlerem Körper – deutlich frischer und wilder als ein Burgunder Chardonnay derselben Preisklasse. Kein Röst-, kein Vanilleton, weil die Fässer nicht neu sind. Der Abgang bleibt trocken und zitrisch, mit kreidigem Nachklang.

Ouillé statt sous voile: Jura-Chardonnay ohne Florhefe zeigt, was der Kalkschutt von Poligny ohne oxidative Maske hergibt.

Servieren bei 11 bis 13 °C, nicht kälter. Der Wein ist jung zugänglich und gewinnt über einige Jahre an Breite. Bei minimaler Schwefelung gehört er konstant kühl gelagert; angebrochen hält er verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Am Tisch

Zu Comté – im Jura die naheliegendste Begleitung, je gereifter der Käse, desto besser –, zu Poulet in Rahmsauce, zu Forelle und Saibling, zu Morcheln. Auch zu Fondue und Raclette, wo die Säure gegen das Fett arbeitet. Ein Wein, der Käse und Sahne besser trägt als die meisten Weißweine dieser Preisklasse.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage Poligny, Jura · Kalkschutt der Plateaufelsen über Mergel
Klassifikation Vin de France, ohne D.O. · trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Direktpressung · rund 12 Stunden Vorklärung · Spontangärung im Holzfass · Bâtonnage während der Gärung
Ausbau ouillé · 10 Monate französische Eiche · wöchentliches Auffüllen · Schwefel minimal und nur bei der Abfüllung
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Rebenalter Pflanzung Anfang der 1990er Jahre
Auflage rund 150 Kisten jährlich

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Weine

La Tire by Jeff Carrel Fitou rouge BIO

Wein · Rotwein · Fitou · Frankreich

Jeff Carrel La Tire Fitou Rouge ist ein biozertifizierter Rotwein aus dem Fitou. Die handselektionierte Cuvée aus Carignan und Syrah hat Biss und jede Menge Würze: dunkle Schokolade, Kräuter der Provence, Kirschen und ein wenig dunkler Pfeffer, abgerundet von gut eingebundenen Gerbstoffen.


Fitou / Languedoc

Das Fitou ist die älteste Rotwein-Appellation des Languedoc und stand einst – wie die „Ente" als Automobil – für französische Lebensart und bezahlbaren Genuss. Jeff Carrel lässt dieses Lebensgefühl mit La Tire wieder aufleben. Der Wein ist biozertifiziert (FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Carignan und 40 % Syrah, von Hand selektioniert und gelesen. Carignan bringt würzige Kraft und Biss, Syrah dunkle Frucht und Pfeffrigkeit. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte, würzige Stilistik mit gut eingebundenen Gerbstoffen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase Kirsche, dunkle Schokolade, Kräuter der Provence und ein wenig dunkler Pfeffer. Am Gaumen würzig und saftig, mit Biss, reifer Frucht und gut eingebundenen, samtigen Tanninen; runder Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, geselliger Begleiter.

Passt zu: Baguette und Charcuterie, gegrilltem Fleisch, mediterranen Schmorgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: Fitou AOP, Languedoc (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Fitou AOP – Cuvée aus 60 % Carignan & 40 % Syrah, trocken
Ausbau: fruchtbetont, mit gut eingebundenen Gerbstoffen

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Frankreich

Henri Boillot Meursault blanc 2023

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault AOC Côte de Beaune 10 Monate Eiche · 20% neu 2023

Der Meursault Blanc 2023 von Henri Boillot ist ein eleganter Chardonnay aus dem renommierten Weinort an der Côte de Beaune. Cremige Textur trifft auf mineralische Frische, gelbe Frucht und einen langen, salzigen Abgang – ein Wein mit Tiefgang und Eleganz.


Meursault – Chardonnay an der Côte de Beaune

Meursault an der Côte de Beaune steht für gehaltvolle, zugleich mineralische Weißweine. Die Reben wachsen auf ton- und kalkhaltigen Böden und liefern bei einem Ertrag von rund 50 Hektolitern pro Hektar konzentrierte, charaktervolle Trauben.

Die Domaine Henri Boillot zählt zu den renommierten Adressen für weißen Burgunder; ihr Meursault zeigt die Handschrift des Guts bereits auf Dorfebene.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der zur cremig-mineralischen Art dieses Meursault passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Ausbau erfolgt über zehn Monate in französischer Eiche, davon 20 % in neuen 350-Liter-Fässern – genug, um dem Wein Struktur zu geben, ohne ihn zu dominieren.

Im Glas

Leuchtendes Gelb mit grünlichen Reflexen. Die Nase ist klar und fokussiert, mit einer ganz leichten, feinen Reduktion, unterlegt von gelben Früchten wie Aprikose und Mirabelle. Am Gaumen eine feine Balance aus cremiger Textur und mineralischer Frische: voll und doch präzise und straff, mit Tiefgang. Der Abgang ist lang, salzig-frisch und harmonisch.

Aprikose und Mirabelle über cremiger Textur und mineralischer Frische – voll, präzise und mit langem, salzigem Abgang.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Meursault (Côte de Beaune); ton- und kalkhaltige Böden
Klassifikation: Meursault AOC
Ausbau: Chardonnay; 10 Monate französische Eiche (20% neu, 350-l-Fässer)

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Länder/Regionen

Florent Garaudet Bourgogne Blanc Cuvée Méline 2023

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC Côte de Beaune 2023 Auslese bester Fässer

Der Bourgogne Blanc Cuvée Méline 2023 von Florent Garaudet ist ein eleganter, raffinierter und vollmundiger Chardonnay – ein wahrer Genuss aus einer der faszinierendsten Weinregionen Frankreichs. Méline ist der Name von Garaudets Tochter, der dieser Wein gewidmet ist.


Cuvée Méline – Auslese aus Meursault-Reben

Die Trauben stammen von einer rund 0,28 Hektar kleinen Parzelle südlich des Dorfes Meursault, bestockt mit Reben aus dem Jahr 1966. Der kalkhaltige Tonboden in südlicher Ausrichtung verleiht dem Wein Frische, Fülle und eine feine mineralische Linie.

Für die Cuvée Méline wählt Florent Garaudet aus dem Holzfassausbau die besten Fässer aus und fügt sie zu diesem prachtvollen Ganzen zusammen – das Herzstück seines Bourgogne Blanc.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für klaren Fruchtkern bei tragender Frische – beides spiegelt sich in der perfekt ausbalancierten Art dieses Méline wider.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Ausbau erfolgte zwölf Monate in französischer Eiche (40 % neue 400-l-Fässer, der Rest in 228-l-Barriques). Anschließend wählt Garaudet die besten Fässer aus und assembliert daraus die Cuvée Méline.

Im Glas

Das Bouquet besticht durch ein frisches Zusammenspiel von Zitrusfrüchten, grünem Apfel und reifem Pfirsich, begleitet von Walnuss und einer zarten Honignote. Am Gaumen entfaltet sich der Wein zu einem prachtvollen Ganzen, umspielt von perfekt ausbalancierter Säure, ergänzt um sanfte Vanille und geröstetes Brot – und mündet in einem langen, intensiven Abgang.

Ein eleganter, raffinierter und vollmundiger Weißwein mit langem, intensivem Abgang.

Schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Bestens zu feinen Speisen: Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder mild gereifter Käse.


Lage: Meursault (Côte de Beaune); kalkhaltiger Tonboden, Reben 1966
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate französische Eiche (40 % neu), Auslese der besten Fässer · reduzierter Pflanzenschutz

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